| Papst-Lektüre aus der Kiste |
Wiederholen muss ich mich nicht; einiges findet man noch im Internet, von
dem, was ich zu den 6 Wochen Krieg dort schrieb – Vernichtung in Variationen,
menschenverachtende Vernichtung á la Netanjahu, der ein ausgewiesener, mit UNO-Haftbefehl
gesuchter Kriegsverbrecher ist.
Jetzt hat Zivilisationszerstörer Trump einen Waffenstillstand ausgehandelt,
auf seiner Plattform verkündet, auf „Truth“, was Wahrheit bedeutet, um dann in
einem weiteren Post Bibi, den Kriegsverbrecher und General Aoun ins Weiße Haus einzuladen
– das ist neu im Stil und soll wohl zu einer Art „Friedensvertrag“ führen, nach
dem „Waffenstillstand“, der heute in wenigen Stunden eintreten wird.
Bis es soweit ist, lässt Bibi noch auf den Libanon feuern – Zerstörung bis
in die letzte Sekunde; das war im Iran auch so!
Das ist Bibi, Kriegsverbrecher, Nationalheld vieler Juden in Israel – und
Messias oder Totengräber!
Eine besondere Spezialität, neben den über 330 Toten in Beirut in nur ein
paar Stunden, und vor allem schäbig:
die Häuser und Besitztümer der in die Flucht gedrängten Menschen, mehr als
1 000 000, werden systematisch zerstört, plattgemacht, damit die Menschen nicht
mehr heimkehren können, auch die Stromversorgung, die Wasserversorgung ebenso.
Die Juden, weiter unten in Galiläa, auch auf der Flucht, wollen aber in
ihre Häuser zurückkehren, in Häuser, die noch da sind, um dort in Frieden zu
leben!
Die IDF hat den Süden des Libanon fast schon frei gekämpft – damit die
jüdischen Siedler folgen, wenn das Land annektiert wurde, oder schon früher,
denn der Libanon ist – wie Gaza – ein schönes … für Juden!
So sehen das Smotrich, der Faschist, Ben Gwir, der andere Faschist und ihr
Chef, der Kriegsverbrecher!
Was aus Trumps Initiative wird, steht in den Sternen!
Daheim mehr und mehr in Bedrängnis und mit einem unverschämten
Kriegsminister Pete Hegseth, der „impeached“ werden soll, wenn es nach
den Demokraten geht, braucht den Frieden im Libanon, um den Iran an den Verhandlungstisch
zu bringen, für einen Frieden, auch dort, den Iran, der er lange schon besiegt
hat!
Trump, der lebende Herrgott, ließ Gnade walten - und den Kelch noch einmal
vorübergehen an dem „großartigen Volk des Iran“, dass er beinahe zerstört hätte
im Größenwahn!
Der Pyrrhus-Sieg: der Iran ist heute stärker, selbstbewusster und strategisch besser positioniert als vor den beiden Überfällen durch die USA im Bund mit Israel! Zivilisationsretter Trump hat seine Androhung, „alle“ Brücken und Energiezentralen in Iran zu zerstören, wiederholt, vor heimischem Publikum, aber auch für die Ohren der Welt, die mithört und mit zittert,
der Sittenstrenge, der Frauen unter den Rock greift, bevor er auf zwei Bibeln schwört, damit sein falscher Eid besser hält, der Zivilisationsretter und neue Messias, der es mit Goethes Mephisto hält und mit den Umwertungen in Nietzsches Zarathustra, ohne, was wohl wahrscheinlich ist, weder von dem deutschen Heiden Nr. 1, Goethe, noch von Nietzsche gehört zu haben, noch weniger von der Kultur der Perser, die über 6 000 Jahre alt ist.
Trump, der Kulturmensch, hat wenig Ahnung von Politik, noch weniger aber vom Nahen Osten; er ist politisch naiv, ohne echte Vision – und auch die erste Amtszeit als Präsident hat zwar routinierter aber nicht klüger gemacht, noch weiser. Das Vor-den-Kopf-Stoßen von Freund und Feind, praktisch aller, die den USA einmal verbunden waren, hat er zu der Methode schlechthin ausgebaut, nun in Anwendung, bis auf einen, der so ist wie er, rücksichtlose, besonders in der Vernichtung, nur sich selbst gelten lassend, sakrosankt in allem, was er tut.
Daheim immer noch als „Märchenonkel[1]“, monoton und stereotyp das eigene Narrativ abspulend, obwohl ihm längst die Felle davon in dem einen Fall, im Iran, in einem Krieg, den er begonnen hat, als Zauberlehrling – und den er nicht mehr beenden kann, auch mit Machtausübung nicht, noch indem er – hört, hört, in Verhandlungen – den nach einer Woche schon Besiegten die Pistole auf die Brust hält, um seinen Frieden durchzusetzen.
Dass er die Büchse der Pandora öffnete, das sagte ich – neben anderen - als Rufer in der Wüste, schon vor langer Zeit – und dass sein Sieg zum Pyrrhus-Sieg auswachsen, ausarten werde, das prophezeite ich auch, eine Erkenntnis vorformulierend, die sich nun allmählich auch öffentlich durchsetzt,
denn der Iran steht heute,
ungeachtet der Niederlagen mit den hohen Verlusten, deren Ausmaß - á la Saddam im Irak - keiner genau kennt,
besser und stärker da, strategisch betrachtet,
als unter Supreme Leader Ali Khamenei,
dafür aber mit einer erneuerten Führungsmannschaft, die,
beginnend mit dem Sohn der radikaler sein soll als der Vater,
nun – „verjüngt[2]“ – weiterkämpft,
wahrscheinlich an der alten Ideologie in der Konfrontation mit Israel und den USA festhaltend.
Trump droht heute wieder pauschal und plump, während einer seiner Claqueure aus der dritten Reihe, der US-Mann im Sicherheitsrat der UNO, Erläuterungen gibt zu dem anstehend Zerstörungswerk, zu den Brücken, die fallen sollen wie im Libanon durch die heroische IDF, die nicht nur bombt, sondern auch sprengt wie Titos Partisanen, und dem Licht, das ausgehen soll im Land der Perser, gleich dem Internet, das dort schon ganz weg ist, bis auf 1 Prozent – in einem Staat der Kultivierten, in welchen 96 Prozent der Bürger lesen und schreiben können, während das Volk Goethes und Kants, nicht ganz so zahlreich wie die Perser, sich mit sieben, acht Millionen Analphabeten rühmen und schmücken, neben Lichtgestalten der besonders absurden Art.
Zivilisationsrettung[3] á la Trump!
Er schickt eine Delegation, den Schwiegersohn, den Anwalt und Vertrauten Witkoff, über zwei Milliarden Dollar schwer – und den Vize-Vance, der „dumme Kriege“ eigentlich nicht wollte, wohl nur „gescheite Kriege“ – wie diesen, im Auftrag, gegen den Iran?
Die Brücken werden militärisch genutzt, sagt der Claqueur, gleich den zerstörten im Libanon – und die Energieversorgungsanlagen für die 93 000 000 auch, für das Volk, das nicht rebellieren will, das sich nicht befreien lassen will, weder von dem einen Messias, noch von dem anderen, verbal, über aufmüpfige Kurden oder Azari – und das den verlorenen Sohn des Schahs von Persien aus dem Exil auf einem neuen Thron auch nicht will, aber das eigene Öl[4], nach dem Trump mit gieriger Hand greift wie in Venezuela, behalten.
Wie gleichen die Schutzbehauptungen des US-UNO-Repräsentanten den Propaganda-Parolen der IDF und dem, was ich in der Gaza-Sache der „Blinken-Bla-Bla[5]“ genannt habe, also etwas, was man sich eigentlich ersparen kann, da der Rest der Welt noch nicht ganz auf den Kopf gefallen ist, auch noch denken kann und nachdenken über den Brei, den man ihm frech vorsetzt - in der Erwartung, dass alle ihn schlucken, hinunterwürgen, gleich den lange folgsamen Mitbürgern in den USA, die diesen Hasardeur[6] Trump zu ihrem Präsidenten machten.
Obwohl die Akteure in Pakistan, da selbst stark von den Auswirkungen der Krise am Golf betroffen, sich mächtig ins Zeug legten, um ein Kriegsende mit Frieden herbeizuführen, in einem einseitigen, „unfairen“ Krieg, was Kriegsminister Hegseth mehrfach sogar betonte, der eigentlich nur ein völkerrechtswidriger Überfall war und ist, werden die Iraner dort, die von Trump vor heimischer Kulisse immer wieder Gedemütigten - „they are begging for a deal[7]“ - wahrscheinlich dort nicht erscheinen!
Denn die – doch noch nicht so ganz besiegten – Iraner sind selbstbewusst, und mit dem Instrument „Straße von Hormus“ ausgestattet, das strategisch eingesetzt, mächtiger ist als eine Atombombe, ganze Lichtjahre von der „bedingungslosen Kapitulation“ entfernt, die Trump als Forderung schon nach wenigen Tagen Krieg in die Welt hinausposaunt hatte, selbstherrlich, der Machtmensch, der nun aber zugeben muss, dass es nur Show war, billige Schaumschlägerei zwecks Wählertäuschung.
Wenn die 60 Tage, die dem Präsidenten zugestanden werden, um Kriege zu führen, doch nur bei einer „unmittelbaren Bedrohung“ der USA, um sind, kann es ihm selbst an den Kragen gehen, wenn der Kongress, der allein über Krieg bestimmt, auch über diesen Krieg entscheidet – und über den Kriegsherrn, der im Bund mit zwei Sancho Panzas und ein paar weitern Claqueuren diesen Krieg, den ich einen „Privat-Krieg“ nannte, führt, auch noch für einen Anderen.
Mit der „Blockade der Blockade“ durch die USA, die einer törichten Entscheidung gleichkommt, wird nur noch mehr Öl ins Feuergegossen, eine weitere Eskalation geradezu provoziert, was dem Iran nutzt, der sich auf einen langen Krig eingestellt hat, auch, wenn die täglichen Einkommensverluste des Staates, der sein Öl nicht mehr vermarkten kann, das Volk treffen und von diesem auszubaden sind, im Widerstand gegen die äußeren Aggressoren, die ihre Kriegsziele nicht erreicht haben.
Trump, ein Unwissender, noch mehr ein Unbelehrbarer, hat dies Feldzug ohne Verstand angetreten, aus dem Bauch heraus, dabei den USA mächtig geschadet!
Wenn ihn das nun vorzeitig das Amt kostet, ihm das Aus beschert, abgewählt im Kongress über ein Misstrauensvotum, dann hat er, dem auch der Iran gründlich misstraut, sich diesen Abgang redlich verdient!
[1] Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Trumps Märchenstunde – die - chaotische - Pressekonferenz im Weißen Haus
[2] Dazu schrieb ich am 19. März, hier:
[3] Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Von der „zu entfesselnden Hölle“ im Iran hin zu einem „Goldenen Zeitalter“ am Persischen Golf!? Vorerst ein „Waffenstillstand“ – der Extrem-Demagoge aus dem Weißen Haus rudert zurück, gibt klein bei[1], noch rechtzeitig vor der ganz großen Katastrophe, mit der frohen Botschaft: „Big money will be made“!
[4] Take the oil& make a fortune, so Trump auf seiner Plattform, die er Wahrheit nennt! (Nimm das Öl und mach ein Vermögen daraus!)
Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Der Ölgierige
[5] Bereits am 3. November 2023, bald nach dem Auftakt zum Genozid am 72 000 Opfern in Gaza, schrieb ich das:
[6] Eine meiner Netanjahu-Appositionen, um den Spieler-Charakter hervorheben, gültig auch für Trump, so schon 2016 formuliert:
[7] Sie betteln geradezu um ein Abkommen! Höhnt Trump, was aber nicht stimmt!
der Sittenstrenge, der Frauen unter den Rock greift, bevor er auf zwei Bibeln schwört, damit sein falscher Eid besser hält, der Zivilisationsretter und neue Messias, der es mit Goethes Mephisto hält und mit den Umwertungen in Nietzsches Zarathustra, ohne, was wohl wahrscheinlich ist, weder von dem deutschen Heiden Nr. 1, Goethe, noch von Nietzsche gehört zu haben, noch weniger von der Kultur der Perser, die über 6 000 Jahre alt ist.
Trump, der Kulturmensch, hat wenig Ahnung von Politik, noch weniger aber vom Nahen Osten; er ist politisch naiv, ohne echte Vision – und auch die erste Amtszeit als Präsident hat zwar routinierter aber nicht klüger gemacht, noch weiser. Das Vor-den-Kopf-Stoßen von Freund und Feind, praktisch aller, die den USA einmal verbunden waren, hat er zu der Methode schlechthin ausgebaut, nun in Anwendung, bis auf einen, der so ist wie er, rücksichtlose, besonders in der Vernichtung, nur sich selbst gelten lassend, sakrosankt in allem, was er tut.
Daheim immer noch als „Märchenonkel[1]“, monoton und stereotyp das eigene Narrativ abspulend, obwohl ihm längst die Felle davon in dem einen Fall, im Iran, in einem Krieg, den er begonnen hat, als Zauberlehrling – und den er nicht mehr beenden kann, auch mit Machtausübung nicht, noch indem er – hört, hört, in Verhandlungen – den nach einer Woche schon Besiegten die Pistole auf die Brust hält, um seinen Frieden durchzusetzen.
Dass er die Büchse der Pandora öffnete, das sagte ich – neben anderen - als Rufer in der Wüste, schon vor langer Zeit – und dass sein Sieg zum Pyrrhus-Sieg auswachsen, ausarten werde, das prophezeite ich auch, eine Erkenntnis vorformulierend, die sich nun allmählich auch öffentlich durchsetzt,
denn der Iran steht heute,
ungeachtet der Niederlagen mit den hohen Verlusten, deren Ausmaß - á la Saddam im Irak - keiner genau kennt,
besser und stärker da, strategisch betrachtet,
als unter Supreme Leader Ali Khamenei,
dafür aber mit einer erneuerten Führungsmannschaft, die,
beginnend mit dem Sohn der radikaler sein soll als der Vater,
nun – „verjüngt[2]“ – weiterkämpft,
wahrscheinlich an der alten Ideologie in der Konfrontation mit Israel und den USA festhaltend.
Trump droht heute wieder pauschal und plump, während einer seiner Claqueure aus der dritten Reihe, der US-Mann im Sicherheitsrat der UNO, Erläuterungen gibt zu dem anstehend Zerstörungswerk, zu den Brücken, die fallen sollen wie im Libanon durch die heroische IDF, die nicht nur bombt, sondern auch sprengt wie Titos Partisanen, und dem Licht, das ausgehen soll im Land der Perser, gleich dem Internet, das dort schon ganz weg ist, bis auf 1 Prozent – in einem Staat der Kultivierten, in welchen 96 Prozent der Bürger lesen und schreiben können, während das Volk Goethes und Kants, nicht ganz so zahlreich wie die Perser, sich mit sieben, acht Millionen Analphabeten rühmen und schmücken, neben Lichtgestalten der besonders absurden Art.
Zivilisationsrettung[3] á la Trump!
Er schickt eine Delegation, den Schwiegersohn, den Anwalt und Vertrauten Witkoff, über zwei Milliarden Dollar schwer – und den Vize-Vance, der „dumme Kriege“ eigentlich nicht wollte, wohl nur „gescheite Kriege“ – wie diesen, im Auftrag, gegen den Iran?
Die Brücken werden militärisch genutzt, sagt der Claqueur, gleich den zerstörten im Libanon – und die Energieversorgungsanlagen für die 93 000 000 auch, für das Volk, das nicht rebellieren will, das sich nicht befreien lassen will, weder von dem einen Messias, noch von dem anderen, verbal, über aufmüpfige Kurden oder Azari – und das den verlorenen Sohn des Schahs von Persien aus dem Exil auf einem neuen Thron auch nicht will, aber das eigene Öl[4], nach dem Trump mit gieriger Hand greift wie in Venezuela, behalten.
Wie gleichen die Schutzbehauptungen des US-UNO-Repräsentanten den Propaganda-Parolen der IDF und dem, was ich in der Gaza-Sache der „Blinken-Bla-Bla[5]“ genannt habe, also etwas, was man sich eigentlich ersparen kann, da der Rest der Welt noch nicht ganz auf den Kopf gefallen ist, auch noch denken kann und nachdenken über den Brei, den man ihm frech vorsetzt - in der Erwartung, dass alle ihn schlucken, hinunterwürgen, gleich den lange folgsamen Mitbürgern in den USA, die diesen Hasardeur[6] Trump zu ihrem Präsidenten machten.
Obwohl die Akteure in Pakistan, da selbst stark von den Auswirkungen der Krise am Golf betroffen, sich mächtig ins Zeug legten, um ein Kriegsende mit Frieden herbeizuführen, in einem einseitigen, „unfairen“ Krieg, was Kriegsminister Hegseth mehrfach sogar betonte, der eigentlich nur ein völkerrechtswidriger Überfall war und ist, werden die Iraner dort, die von Trump vor heimischer Kulisse immer wieder Gedemütigten - „they are begging for a deal[7]“ - wahrscheinlich dort nicht erscheinen!
Denn die – doch noch nicht so ganz besiegten – Iraner sind selbstbewusst, und mit dem Instrument „Straße von Hormus“ ausgestattet, das strategisch eingesetzt, mächtiger ist als eine Atombombe, ganze Lichtjahre von der „bedingungslosen Kapitulation“ entfernt, die Trump als Forderung schon nach wenigen Tagen Krieg in die Welt hinausposaunt hatte, selbstherrlich, der Machtmensch, der nun aber zugeben muss, dass es nur Show war, billige Schaumschlägerei zwecks Wählertäuschung.
Wenn die 60 Tage, die dem Präsidenten zugestanden werden, um Kriege zu führen, doch nur bei einer „unmittelbaren Bedrohung“ der USA, um sind, kann es ihm selbst an den Kragen gehen, wenn der Kongress, der allein über Krieg bestimmt, auch über diesen Krieg entscheidet – und über den Kriegsherrn, der im Bund mit zwei Sancho Panzas und ein paar weitern Claqueuren diesen Krieg, den ich einen „Privat-Krieg“ nannte, führt, auch noch für einen Anderen.
Mit der „Blockade der Blockade“ durch die USA, die einer törichten Entscheidung gleichkommt, wird nur noch mehr Öl ins Feuergegossen, eine weitere Eskalation geradezu provoziert, was dem Iran nutzt, der sich auf einen langen Krig eingestellt hat, auch, wenn die täglichen Einkommensverluste des Staates, der sein Öl nicht mehr vermarkten kann, das Volk treffen und von diesem auszubaden sind, im Widerstand gegen die äußeren Aggressoren, die ihre Kriegsziele nicht erreicht haben.
Trump, ein Unwissender, noch mehr ein Unbelehrbarer, hat dies Feldzug ohne Verstand angetreten, aus dem Bauch heraus, dabei den USA mächtig geschadet!
Wenn ihn das nun vorzeitig das Amt kostet, ihm das Aus beschert, abgewählt im Kongress über ein Misstrauensvotum, dann hat er, dem auch der Iran gründlich misstraut, sich diesen Abgang redlich verdient!
[1] Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Trumps Märchenstunde – die - chaotische - Pressekonferenz im Weißen Haus
[2] Dazu schrieb ich am 19. März, hier:
[3] Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Von der „zu entfesselnden Hölle“ im Iran hin zu einem „Goldenen Zeitalter“ am Persischen Golf!? Vorerst ein „Waffenstillstand“ – der Extrem-Demagoge aus dem Weißen Haus rudert zurück, gibt klein bei[1], noch rechtzeitig vor der ganz großen Katastrophe, mit der frohen Botschaft: „Big money will be made“!
[4] Take the oil& make a fortune, so Trump auf seiner Plattform, die er Wahrheit nennt! (Nimm das Öl und mach ein Vermögen daraus!)
Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Der Ölgierige
[5] Bereits am 3. November 2023, bald nach dem Auftakt zum Genozid am 72 000 Opfern in Gaza, schrieb ich das:
[6] Eine meiner Netanjahu-Appositionen, um den Spieler-Charakter hervorheben, gültig auch für Trump, so schon 2016 formuliert:
[7] Sie betteln geradezu um ein Abkommen! Höhnt Trump, was aber nicht stimmt!
Der Tag, an dem mein Blog aufhörte zu sein, war gestern – und ich, der „freie Blogger“ in Teufelskreis gefangen
Kurz nachdem ich gerade noch zwei Beiträge zur aktuellen Zeitsituation –
fast mit letzter Kraft – geschrieben und publiziert hatte, dann auch noch
das, als eine Art Heimsuchung aus höheren Sphären, bewirkt vielleicht von
einem Deus ex machina aus dem Internet, an den ich nicht glaube, der aber
trotzdem da ist, wirkt und schafft:
mein Google-Konto war weg,
der Blog war weg,
die E-Mails waren weg – und dazu auch noch der zweite Blog bei WordPress,
meine eiserne Reserve und Absicherung, dahinter, da mit dem ersten verknüpft!
Die Hölle aus der Sicht des Bloggers – alle Sprachrohre und Bindungen zur Welt
in Fesseln gelegt, und das, nachdem in in den letzten Tagen so viel
über die Entfesselung und über Prometheus geschrieben hatte, nun auch
ich: in fesseln, schlimmer noch alle Gulliver in Liliput, zugleich erneut im „Teufelskreis“!
Denn mein AOL-Konto, das seit 1998 besteht, auch zur
Konto-Wiederherstellung beibehalten, war auch weg!
Auch die Verbindung zu Facebook, wo ich meine Beträge verlinke, teile, war
tot – und bleibt vielleicht auch tot!
Meine Strangulierung mit Maulkorb total!
Obwohl physisch wie psychisch angeschlagen und bereits sehr geschwächt nach
all der Plackerei bei Tag und Nacht, seitdem es diese „drei Kriege[1]“
gibt, drehte ich mich viele Stunden im in diesen Teufelskreis“, über den ich
auch schon schrieb, bevor dann doch noch ein kleines Wunder geschah – und ich
mich, beharrlich bleibend und ein paar Millionen Nerven weniger im Körper und
im Gehirn – doch noch etwas herauswinden konnte aus der Mausefalle, mit der
Möglichkeit, wenn auch eingeschränkt, kritisch aufklärend fortzufahren, wie Sisyphus
und Don Quichotte, schreibend und publizierend, auch über die Don
Quichotterie im Weißen Haus.
Ein paar Stunden Schlaf mehr, auch das ein Wunder, gaben mir die Kraft, um
auch darüber zu berichten, über den gefesselten Prometheus, der sich selbst
entfesselte, auf bewähret Weise, mit eigener Kraft und einem Willen, der schon
andere Kämpfer vor mir auszeichnete – im Dagegenhalten, auch, wenn Resignation
angesagt ist … in tiefer Trauer über die Welt, in der wir leben … müssen!
Da meine Facebook-Verbindung nicht wiederhergestellt werden konnte, findet
man das, was ich publiziere, nur noch auf dem Blog, der leider auch nicht mehr
richtig funktioniert … nach der mir – unerklärlichen – Intervention aus höheren
Sphären!!!
Wenn es also still wird um mich, dort, auf F, dann hat das seine Gründe!
Milliarden Menschen werden Trump verfluchen,
weil es kein Gas gibt, um ihr Essen zu kochen, oder, weil ihnen das Geld
fehlt, um das teure Kochgas zu kaufen und die überteuerten Nahrungsmittel, die
rar geworden sind in vielen Ecken der Welt, weil die Lieferketten nicht mehr
funktionieren.
Das hat Trump[1], der Friedenstifter
mit dem ausgeliehenen Nobelpreis für Frieden zwar so nicht gewollt, aber über
politische Dummheit, Primitivität und Rücksichtlosigkeit verursacht - der alte Mann,
aus dem Weißen Haus, dem man die mächtigste Armee der Welt anvertraut hat– und
der sie auch nutzt und einsetzt nach seinen Bedürfnissen, auch, um eine Zivilisation
auszulöschen, wenn es sein muss, und dahinter – mit Bibi- die Zivilisation.
„We hit them so hard“, sagt er selbstherrlich, bevor er als Jesus posiert,
geschmacklos sich selbst zu Gott erhebend im Wahn, im Streit auch noch mit dem
Papst, da er auch noch der Fürstbischof der Welt sein will, alle Heerschaaren
kommandierend, auf Erden schon, dann aber auch noch im Himmel, wo er dem Einen
zur Konkurrenz wird!?
Was manche Amerikaner vergessen, diejenigen, die Trump wählten, und alle
unter den provinziellen Republikanern, die im noch die Stange halten nach
diesen noblen Taten, ist:
wer Trump verflucht, den Selbstherrlichen im Wahn, weil er die Armen
vergisst, der verflucht auch das Amerika, das dieser Trump eigentlich groß
machen wollte.
Mit seinem Pyrrhus-Sieg im Iran in einem Krieg ausgefochten für den Apartheid-Staat
Israel, den wohl aggressivsten auf der ganzen Welt, noch vor Putins Russland
und den USA, hat Trump seine Kriegsziele nicht nur nicht erreicht[2],
sondern auch die US-Interessen am Golf und in der Welt geschwächt, gar zunichte
gemacht, verspielt, so den Vereinigten Staaten von Amerika eine lichte,
wahrlich große Zukunft bescherend.
[1] Da man seit Monaten schon
praktisch nichts mehr von dem im Internet findet, was ich über diesen Präsidenten
schreibe, heute, lange nach meinem Buch aus dem Jahr 2017, das man erst jetzt
rezipiert, besonders in der islamischen Welt, kann ich auch das noch schreiben,
drastisch auf den Punkt gebracht, um weiterhin wach zu rütteln.
Vielleicht
kommt mein Werk über diesen Machtmenschen in einer zweiten Auflage, wenn der
Himmel es will!
Der
Gerechte!
Ein
paar Ausnahmen gibt es doch, immer wieder, etwa:
https://carlgibsongermany.wordpress.com/2026/04/06/trump-vom-saulus-zum-paulus/
[2] Dessen ungeachtet fährt
Trump daheim damit fort, seinem Wahlvolk Märchen aufzutischen, immer wieder seine
Sicht der Dinge wiederholend, ohne Rücksicht darauf, dass man auch im Ausland seinen
Worten folgt, doch ohne diesen wirklich zu glauben, denn Trump, der Launische
und Unstete, hat nach dem ständiger hin und Her und der Diskrepanz zwischen
Wort und Tat seine Glaubwürdigkeit längst eingebüßt. Selbst jetzt, wenn er der
Welt einen „Waffenstillstand“ im Libanon anbietet, eine Feuerpause für 10 Tage,
die einseitig gebrochen werden kann, etwa von Netanjahu, und dann ist das auch
nur ein Trick, um über diese „Vorbedingung“ des Iran diesen an den
Verhandlungstisch zu bekommen, den Besiegten, der, nach Trump, bereit sei,
allem zuzustimmen, was die USA einfordern. Die andere Seite sieht das anders.
Also darf man skeptisch bleiben.
Wie heroisch ist es doch, Bomben aus dem hohen Himmel auf ein armes Volk zu werfen!
Alle erlösend aus der großen Not, Seelen rettend, doch nur Seelen.
Messias Trump gefällt das so – und auch Netanjahu, dem anderen Messias; ferner
denjenigen unter den Guten und Gerechten aus der Schar der Zivilisierten, die
solch edles Tun billigen und auch noch wacker unterstützen, mit Gesten, Geld
und Bomben – bis auf den Papst, der diesen Krieg nicht segnen will, um
weiterhin frei für den Frieden einzustehen zwischen den Menschen, die guten
Willens sind in allen Völkern.
Gott schaut bei dem Großen Morden zu, aus der Ferne.
Ein Eingreifen ist nicht vorgesehen, denn diese Streiter streiten für Gott,
der Partei ist, biblisch korrekt, wie immer schon.
Destruktiv unterwegs, der eine Messias wie der andere
Den Wegschauenden wird das nicht auffallen – den genauer Hinschauenden und
den Milliarden Betroffenen hingegen schon, auch, wenn sie nichts von Politik
verstehen.
Sie schauen in den Blechnapf, der leer ist und leer bleibt, gleich dem
enttäuschten Hund – und jenen, der das so verursacht hat, wenn auch nicht
gewollt, den werden die Armen der Welt bestimmt nicht segnen. Der Papst[1]
auch nicht!
Leute, die mehr wissen, werden auch mehr erkennen – auch die eigene
Ohnmacht, etwas dagegen zu tun, gleich dem Denker und Rufer in der Wüste, der
auf seine Frustration zurückgeworfen wird - in einer Welt, in der wir heute leben
müssen.
[1] Bekannt geworden ist ein
Wort des – gerade in Afrika bei den Armen weilenden – Papstes, diese Welt werde
von ein paar Tyrannen zerstört!
Wahrlich,
wahrliche, ich sage euch, dass kann man auch bei mir nachlesen in Berichten
über drei Kriege in den letzten Jahren.
Carl Gibsons
Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Drei Kriege
US-Demagogen
wie Vize-Präsident Vance hingegen scheuen sich nicht, den – amerikanischen – Papst
zur Mäßigung aufzurufen, ihn in die Schranken zu weisen, wohl, um Trump auch
die Deutung der Bibel zu überlassen, auch den geschmacklose Umgang mit der Jesus-Gestalt!?
Die schizophrene Weltsicht der US-Administration Trump – einmal mit dem Völkerrecht, demagogisch-propagandistisch, die Welt für dumm verkaufend, zum Narren haltend in der großen Posse aus dem Weißen Haus, und einmal ohne, machtpolitisch, das Völkerrecht mit Füßen tretend und ad absurdum führend
Dem Cowboy wird das nicht weiter auffallen, vielen andern in der Welt aber
auch nicht, etwa, wenn man – hochgradig bigott - einen völkerrechtswidrigen
Krieg beginnt, die andere Seite aber auf völkerrechtliche Bestimmungen
festlegen will.
Die Völker der Welt sind jedoch nicht dumm; auch sie können die UNO-Charta
lesen – ja, sie beugen sich nur, wenn nicht den eigenen Interessen, dann
vor allem der Gewalt, die von einer Seite ausgeübt wird, über militärische
Machtentfaltung im Krieg der rücksichtslosen Art, die von den vielen
kleinen Ohnmächtigen aber nicht pariert werden kann.
Grotesk wird die Sache, wenn die USA oder Israel ihren Taten im
permanenten Verstoß gegen das Völkerrecht auch noch einen moralischen Zug
verpassen wollen, als die Guten und Gerechten schlechthin, die immer im Recht
sind, um gut und gerecht für alle handeln, erpresserisch, in
Vernichtungskriegen, vor allem auch über Propaganda, die auch ein Krieg ist in
einer Welt, in welcher vielen der Durchblich verbaut wird: über
weltanschaulich bestimmte Medien!
Ein Schaumschläger dieser Art auf dem Gebiet der Täuschung ist, anders als
der Quichotte, der Sancho Panza Rubio, ein „Quasselkopf“, der schnell redet, um
schnell hinters Licht führen, ohne, das widersprochen werden kann, damit
wenigstens etwas von dem Gesagten bei einige haften bleibt, das Pseudo-Legale
also legal erscheint.
Der andere Sancho Panza heißt Pete Hegseth, machtzynisch auch er, noch
unverschämter als Rubio, eine Schande Amerikas, denn dort, wo der joviale Trump
naiv am Werk ist, aus dem Bauch heraus determiniert, agieren Rubio und noch
mehr diese freche Hegseth mit Berechnung, Letzterer gezielt provozierend,
blasphemisch sogar in direkter Beleidigung.
Trump als das Orakel von Delphi
Wie werde der Ölpreis bis zur Zwischenwahl im Herbst, der „Midterm“, aussehen,
wurde der Präsident im US-Fernsehen gefragt.
Dieser könne niedriger liegen als heute – oder eben auch höher, so die Antwort
des Mannes, der der ganzen Welt diese Katastrophe eingebrockt hat, in seinem „Privatkrieg“,
auch noch gegen das Völkerrecht, was nicht oft genug betont werden muss.
Echt sybillinisch, dieser Trump!
China gibt seine Zurückhaltung in der Golf-Krieg-Sache allmählich auf, im Klartext,
was nicht mehr ganz zu der bisherigen Haltung passt, die von
Makro-Interessen bestimmt war, eine Direkt-Konfrontation mit den USA bewusst vermeidend.
China will keinen Wirtschaftskrieg mit der westlichen Supermacht, noch
weniger eine militärische Konfrontation, denn ein Krieg der Atommächte lässt
sich nicht führen, ohne dabei die gesamte Menschheit auszurotten, in nur
wenigen Tagen.
Also hielt es China bisher wie Frau Schweigestill – und schwieg, sammelte
dabei viele Plus-Punkte in den Augen der Völker der Welt, während Trump das
Land der Freien, das er noch größer machen wollte – über Erpressung,
Enthauptung, Entführung und Drohungen aller Art – Tag für Tag mehr
abwirtschaftet, ethisch, moralisch, die Glaubwürdigkeit des gesamten Westens
mit einsetzend und mit verspielend – als Hasardeur der unberechenbaren Art.
In Pakistan gibt es eine ganze Menge kluge Leute, die auch – bei aller Diplomatie – Klartext, reden, Tacheles für Juden und Westeuropäer, wenn es darauf ankommt, einen „dummen Krieg“ zu beenden, der allen schadet, den Staaten wie den Armen in aller Welt
Während andere sich zierten, gefangen in den eigenen Interessen, Araber
wie die hochgradig verlogen Europäer einer Ursula von der Leyen und des Europarts-Chefs
aus Portugal, der das alte Narrativ unverändert abspult, obwohl es längst
versagte, hat Pakistan, das gerade gute Beziehungen zu den USA unterhält,
aber auch zum Iran und zu Saudi-Arabien sogar im Beistandspakt, die
US-Israel-Agggression mit bisher über 3 300 toten Zivilisten – eindeutig
verurteilt und offen angeprangert, nicht nur, um den 25 000 000 Schiiten[1]
im Staat Pakistan einen Gefallen tun, gleich Trump Netanjahu mit dem
Überfall als Krieg.
Atommacht Pakistan weiß, wie der Frieden am Golf aussehen kann; auch, wie, nein,
nicht die von Trump geöffnete Büchse der Pandora, sondern wie die Straße von
Hormus wieder geöffnet werden kann, wenn auch die andere Quelle böser Geister
kaum noch zu schließen ist, nachdem die Geister, die der Weltenretter rief,
munter am Werk sind, zerstörend, vernichtend, gleich an sieben Fronten, wo
Netnjahus Israel Krieg führt, besonders aber – und zur Freude der Europäer
bis auf Sanchez - im Libanon – mit über 2 000 Toten in nur wenigen Wochen
Krieg.
Die Lösung aller Konflikte in der Region ist einfach – und allen Völkern
der Welt spätestens seit 1967 bekannt,
der Palästinenser-Staat,
der, einmal umgesetzt, auch die Instrumentalisierung der Sache der
Palästinenser durch die revolutionären Gottesstaatler im Iran nach 1979 verhindert
hätte, ebenso die Entstehung der Widerstandskräfte aus der „Achse des Widerstands“
Hamas, Hisbollah und Huthi.
Jener Huthi, die jetzt das Blockade-Werk noch vollenden krönen können am „Tor
der Tränen“, die US-Supermacht mit allen ihren Schiffen und Flugzeugträgern
schachmatt setzend, mit relativ einfachen Mitteln, im asymmetrischen Krieg – mit
dem Hebel Weltwirtschaft und einer Welt, die in die Rezession abgleiten wird,
was kluge Leute diesem Trump allmählich zuflüstern und auch verklickern, dem
Selbstherrlichen in Renitenz, noch kurz vor dem großen Scheitern!
Die Delegation Pakistans im Iran, angeführt vom Armeechef General Munir, dort sehr herzlich
empfangen, soll den großen Durchbruch im Gepäck haben!
Möge es so sein – und das Abenteuer des Donald Trump, diesen besonders
„dummen Krieg“, der auch verrückt ist und zerstörerischer als andere, etwa
im Sudan, endlich beenden!
[1] Schiiten
im Irak und in Pakistan im Aufruhr nach der Tötung ihres geistlichen Oberhaupts
Khamenei – Vergeltungsschläge der Hisbollah aus dem kriegsmüden Libanon, währen
Israel dort mit Macht zurückschlägt | carlgibsongermany
Zufällig
habe ich viele Leser im Pakistan, im Irak und in anderen islamischen Staaten,
während das arabische Internet immer noch tot ist; im Iran liegt es bei nur
noch einem Prozent.
Der Weltenretter beim Seelendoktor,
beim Psychiater
„Ich werde die Welt noch retten“, sagte der starke Mann und Weltenlenker selbstbewusst,
von höheren Sphären aus erleuchtet, „doch um diese neue Schöpfung umzusetzen,
muss ich das Alte erst vernichten!“!
Er hatte wohl von Nietzsche gehört, von der „Umwertung aller Werte“, die
ein Zarathustra einst predigte im Land der Perser und der Feuertänzer, also
wollte er zur Tat schreiten, beginnend mit einer große Reinigung, mit einer
Katharsis in Persien zunächst, um dort alles auszurotten, was nicht koscher
war, mit Stumpf und Stiel.
Eine „Zivilisation werde ich von der Erde tilgen“, ergänzte er, „etwas,
was morgen nicht mehr sein wird und auch nicht wiedergebracht werden soll in
meiner Neuschöpfung für mein Volk und mich, denn wir sind die Größten und Mächtigsten
auf Erde, im Bund, ja, Eins mit dem Volk der Auserwählten, das Gott, der
Allmächtige so gewollt hat, unser Allmächtiger, der, mit oder ohne Jesus und
dem Heiligen Geist, mächtiger ist als der Allmächtige der anderen Seite!!
So redete er von seiner Vision, während der Seelendoktor, sauertöpfisch-skeltisch
in die Welt blickend, nur noch staunte!
Ein Stupor mundi – im Deja-Vu
„Sie sind wohl gänzlich verrückt geworden“, sagte er dann
doch noch mit schwacher Stimme, einsehend, dass in diesem Fall alles Hoffen
verloren ist, nach Paulus und nach Dante - wie nach dem Holocaust.
Denn, wenn Retter reden, soll die Menschheit schweigen, sich in das
Schicksal fügen – wie die Araber unter den Bomben in Gaza.
„Wenn einer hier den Verstand vollkommen verloren hat, dann sie Sie es“, konterte der
Selbstherrliche selbstbewusst, der Geist, den nichts mehr erschüttern konnte,
denn er war längst jenseits von und Böse und auf dem Weg in höhere Sphären, sehnsüchtig
sich den Himmel ausmalend, für sich, und die Hölle für alle seine Geger, daheim,
für die Feinde im Ausland, im Abendland wie in den Fernen des Morgenlandes, wo
noch andere Völker lebten, größere und ältere, aber allesamt Heiden, also wert,
von der Erde getilgt zu werden in höherem Auftrag!
„Ich muss mir wohl einen anderen Doktor suchen“, sagte er zu sich
selbst im Trost, „einen, der mir „ewige Jugend“ bescheinigt, ohne Alter, Altern
und Zerfall“, und ging, vergessend, die Honor-Rechnung zu bezahlen.
Trump, bekloppt oder nicht bekloppt, ein Nazi oder kein Nazi? Gauckler Gauck könnte darauf antworten, Position beziehen, wie einst in China, denn er kennt sich aus, mit Bekloppten und mit Nazis, mit echten wie mit erfundenen!
Nachdem er Nazis bekämpft hat und Kommunisten aus der Stasi wie aus der SED, und nachdem
er Tee getrunken mit einer Bekloppten[1]
auf Schloss Bellevue,
kennt er sich
wahrlich aus,
der Diener Gottes und des Großen Götzen, eines weiteren Herren sogar (?), der
von herab Inspirierte, der einmal redet, schimpft, hetzt, spaltet, von der
Kanzel herab oder im Schloss, der aber schweigt, wenn er im Dienst von Volk und
Staat reden müsste –
mit „echten“ wie
mit „erfundenen[2]“!
„furios nazi“ oder „not furios nazi“ – so funktionierte die
US-Entnazifizierung der US-Besatzer im besiegten Deutschland, als Wernher
von Braun[3]
für das US-Raketen- und Weltraum-Programm gebraucht wurde!
Das Wörtchen „not“ wirkte wahre Wunder!
Wunder, an die ein Konrad Adenauer auch glaubte in seiner Not – und
die auch von der Stiftung, die den Namen des Alten trägt, übernommen
wurde: als Methode,
um aus einer Bekloppten
eine deutsche Lichtgestalt zu formen,
bei aktiver Mithilfe des bestellten Joachim Gauck,
der der gerufen wurde – und der auch kam, nein,
nicht um aufzuklären, aber, um zu verschleiern, wie Christo, was zu
verbergen war, nämlich die historische Wahrheit, diese durch freche Mythen ersetzend
und tolldreisten Lügen, abgedruckt später in der ZEIT –
alles für den Michel, für das Volk, im Geist Adenauers, der US-Entnazifizierer
und der Staatsräson, die auch im besiegten Deutschland gute Anwendung fand, bis
hinein in die Tage von Gaza nach dem 7- Oktober 2023, durchexerziert von einem
schwachen, müden, selbstvergessenen Kanzler aus der Partei, die einst Hitler
widerstand.
[1] Carl
Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Die
Dreieinigkeit der Beklopptheit – die Bekloppte[1], die Schwerbekloppte[2] und
die System-Bekloppte[3],
[2] Zur Mitwirkung Gaucks an
der Maskerade der KAS der CDU, die von rücksichtlosen Politikern und Geschäftsleuten
in Personalunion eingefädelt wurde, um die Rumänen nach Europa zu bringen und
Deutschland einen Nobelpreis zu bescheren, gibt es aus meiner Feder mehrere
Dutzend Beiträge, die man im Internet findet, auch in meinen Büchern zur Sache,
u. a:
Die Denkfabrik der Deutschen, in welcher man mit dem Allerwertesten denkt,
nicht immer, aber immer wieder,
das ist die Konrad-Adenauer-Stiftung der CDU,
eine hehre Einrichtung der Guten und Gerechten,
die zugleich auch eine „Persilschein-Fabrik[1]“ ist.
Wer eine neue Identität braucht, ob Nazi oder Stasi, ob Kommunist und antideutsch aus Überzeugung, der ist dort richtig, unter Christen und christlichen Zionisten – verlogen immer, aufrichtig nimmer!
Einer des Chefs dort, der mir besonders geschadet hat, indem er - mit dem Arsch denkend und handelnd – das zunichtemachte, was ich in jahrelanger Aufklärung aufzubauen versuchte, nicht mit Absicht, aber in Arroganz und Unwissenheit, hat sich inzwischen aus dem Leben gestohlen, vielleicht, um erst dort oben geradezustehen für das, was er als irrender Mensch und Politiker im Erdenleben verbockt hat, im redlichen Bemühen natürlich – und als guter Christ.
[1] Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Die Persilschein-Unkultur in Deutschland nach gescheiterter „Entnazifizierung“ – ein Vorbild für die Rumänen, die ihre kommunistische Vergangenheit immer noch nicht aufgearbeitet haben? Also sind die Kommunisten dort zurück, im Bund mit Putin?
[1] Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Die Persilschein-Unkultur in Deutschland nach gescheiterter „Entnazifizierung“ – ein Vorbild für die Rumänen, die ihre kommunistische Vergangenheit immer noch nicht aufgearbeitet haben? Also sind die Kommunisten dort zurück, im Bund mit Putin?
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