Holocaust-Denkmal in Berlin, 2012.
Die Opfer mahnen! |
Drei Kriege
Nachdem ich den Krebs überwand, weil es der Himmel so wollte oder ein unbekannter Gott, der es gut mit mir meinte, wohlmeinend, ich müsse noch eine Weile weiter leben, um zuzusehen, was noch kommt, auch darüber schreibend – im Angesicht Gottes, nur der Wahrheit verpflichtet, kam die Pandemie, die ich auch noch überlebte, angeschlagen, doch mit der Feder in der Hand und am Werk, berichtend, über die dritte Heimsuchung, der ich auch noch zusehen musste, im Überleben: Putins Krieg in der Ukraine, der ein Angriffskrieg war und ist, dann Netanjahus Vergeltungs-Krieg in Gaza – und jetzt: der dümmste aller Kriege, Trumps Krieg gegen den Iran, dazu aufhetzt von Netanjahu und aus dem Bauch geführt – höchst ritterlich, aus dem Land heraus der Freien!
100 Tage lang berichtete ich über den ersten Menschenvernichtungskrieg der weltanschaulichen Art des wieder erstandenen Stalinisten, mehr als 700 Tage dann über die Vendetta des Ultra-Zionisten aus dem Heiligen Land, der - mit den 72 000 Opfern in Gaza - den Holocaust durchaus relativiert, in meinen Augen, auch noch als Jude, doch nicht im Wort, sondern mit Taten vor den Augen der Welt, gut dokumentiert für die Historiker der Zukunft, falls es diese noch geben sollte!
Jetzt aber auch noch der dümmste aller Kriege des Donald Trump, zur Unzeit, der die Endzeit einläuten kann, das Armageddon und die Apokalypse – von Leuten gemacht, die das Wort der Bibel wohl missverstanden, während die Kirchen des einen Gottes dazu schwiegen[1].
[1] Wenn meine Bücher dazu, seit 2019 verhindert, doch auf dem Weg, nicht mehr kommen sollten, fast zwei Dutzend an der Zahl und viele Tausend Seiten, mögen sich meine jetzigen und künftigen Leser mit dem begnügen, was man vom mir im Internet noch, denn das ist noch eine ganze Menge, trotz der „Zensur“ in vielen Formen, mit der ich täglich konfrontiert bin – im freien Land der deutschen!
Wenn ich Diktator wäre
in einen Staat mit Religion, dann würde ich es allen Kirchen im Land verbieten, sich in das Leben der Menschen unmittelbar einzumischen, die Menschen quälend, wie sie es jetzt tun, hier und anderswo – im Namen Gottes!
Zwar dürften sie alle bestehen und in ihrem Kämmerchen zu ihrem Gott beten, selbst in den geerbten Palästen, fass diese noch da wären, denn ich durchaus tolerant, gönne jeden das eigene Märchen, wenn es beglückt und selig macht; aber in die Existenz der Bürger eingreifen, erpresst mit Sakramenten, mit Geboten, im Verbieten vieler Dinge, die das Leben erst lebenswert machen, das dürften die Kuttenträger nicht.
Auch würde ich Pfaffen untersagen, in die Politik zu gehen, um dort auf bewährte Art weitermachen; und Politikern - aus religiösen Parteien oder aus profanen - so zu reden wie die Pfaffen auf der Kanzel, offen Wasser predigend, aber still den Wein trinkend – im Schimpf gegen die echten Pharisäer.

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