Sonntag, 15. März 2026

Wenn ich Diktator wäre

 

Dissident Carl Gibson im Jahr 1981 am Todesstreifen, 
an der Mauer in West-Berlin - 
mit dem "Victory"-Zeichen.
 
Angela Merkel und Joachim Gauck 
waren seinerzeit noch lange Jahre brave Bürger des Unrecht-Staates DDR, 
regiert von den Kommunisten der SED - und fern von Gott.
 
Und die neue Heldin Herta Müller, 
eine "Lichtgestalt der Deutschen", 
kam erst 1987 in die BRD, 
flankiert von einem Häufchen Kommunisten, um vom großen Martyrium zu berichten, vom Kampf gegen den roten Drachen!
 
 
 

 

Wenn ich Diktator wäre

in einen Staat mit Religion, dann würde ich es allen Kirchen im Land verbieten, sich in das Leben der Menschen unmittelbar einzumischen, die Menschen quälend, wie sie es jetzt tun, hier und anderswo – im Namen Gottes!

Zwar dürften sie alle bestehen und in ihrem Kämmerchen zu ihrem Gott beten, selbst in den geerbten Palästen, fass diese noch da wären, denn ich durchaus tolerant, gönne jeden das eigene Märchen, wenn es beglückt und selig macht; aber in die Existenz der Bürger eingreifen, erpresst mit Sakramenten, mit Geboten, im Verbieten vieler Dinge, die das Leben erst lebenswert machen, das dürften die Kuttenträger nicht.

Auch würde ich Pfaffen untersagen, in die Politik zu gehen, um dort auf bewährte Art weitermachen; und Politikern - aus religiösen Parteien oder aus profanen - so zu reden wie die Pfaffen auf der Kanzel, offen Wasser predigend, aber still den Wein trinkend – im Schimpf gegen die echten Pharisäer.

 

Holocaust-Denkmal in Berlin, 2012.

Die Opfer mahnen!

 

Drei Kriege

Nachdem ich den Krebs überwand, weil es der Himmel so wollte oder ein unbekannter Gott, der es gut mit mir meinte, wohlmeinend, ich müsse noch eine Weile weiter leben, um zuzusehen, was noch kommt, auch darüber schreibend – im Angesicht Gottes, nur der Wahrheit verpflichtet, kam die Pandemie, die ich auch noch überlebte, angeschlagen, doch mit der Feder in der Hand und am Werk, berichtend, über die dritte Heimsuchung, der ich auch noch zusehen musste, im Überleben: Putins Krieg in der Ukraine, der ein Angriffskrieg war und ist, dann Netanjahus Vergeltungs-Krieg in Gaza – und jetzt: der dümmste aller Kriege, Trumps Krieg gegen den Iran, dazu aufhetzt von Netanjahu und aus dem Bauch geführt – höchst ritterlich, aus dem Land heraus der Freien!

100 Tage lang berichtete ich über den ersten Menschenvernichtungskrieg der weltanschaulichen Art des wieder erstandenen Stalinisten, mehr als 700 Tage dann über die Vendetta des Ultra-Zionisten aus dem Heiligen Land, der - mit den 72 000 Opfern in Gaza - den Holocaust durchaus relativiert, in meinen Augen, auch noch als Jude, doch nicht im Wort, sondern mit Taten vor den Augen der Welt, gut dokumentiert für die Historiker der Zukunft, falls es diese noch geben sollte!

Jetzt aber auch noch der dümmste aller Kriege des Donald Trump, zur Unzeit, der die Endzeit einläuten kann, das Armageddon und die Apokalypse – von Leuten gemacht, die das Wort der Bibel wohl missverstanden, während die Kirchen des einen Gottes dazu schwiegen[1].

 

 

 

 



[1] Wenn meine Bücher dazu, seit 2019 verhindert, doch auf dem Weg, nicht mehr kommen sollten, fast zwei Dutzend an der Zahl und viele Tausend Seiten, mögen sich meine jetzigen und künftigen Leser mit dem begnügen, was man vom mir im Internet noch, denn das ist noch eine ganze Menge, trotz der „Zensur“ in vielen Formen, mit der ich täglich konfrontiert bin – im freien Land der deutschen!

 

 

Atombomben auf den Iran?

Israel werde sie nicht abwerfen, mein Trump!

Hat Israel überhaupt Atombomben?

Atomwaffen?

Nur so, zur Ziede, als Abschreckung, Vernichtungswaffen, die sich keinen richten, am wenigsten gegen die Araber in der Region oder gegen die fanatisierten Perser, die Israel vernichten wollen?

Trump, der „unkonventionelle“ Präsident, der sagt, was will und der auch tut, was er will und wie er es will, hat das Tabu nun wieder angesprochen, ergo die Atomwaffen bestätigt, von deren Existenz man seit Jahrzehnten weiß, über die man jedoch nicht öffentlich redet, denn die Völker könnten auf dumme Gedanken kommen, wenn sie davon erfahren, noch mehr von dem, was 90 atomare Sprengköpfe anrichten können!

90?

Ein paar davon im Einsatz rechen schon aus, um das Armageddon einzuläuten, die Apokalypse – und das Ende der Menschheit!

Eine Atombombe auf Gaza[1], auf die 2 000 000 Menschen dort – das war aus der Si hat des Eliahu, faschistischer Minister im Kabinett des Kriegsverbrechers und Massenmörders Netanjahu gerade richtig und recht, um eine Miliz zu bekämpfen, nachdem diese 1 200 Israelis getötet hatte, töten konnte, weil der allmächtige Sicherheitsapparat des Judenstaates eklatant versagt hatte.

Wir schaffen das auch so, meinte Bibi wohl damals – und das Resultat nach zwei Jahren Vergeltungskrieg kann sich durchaus sehen lassen:

72 000 tote Zivilisten, Palästinenser, – für 1 200 Juden,

davon etwa 800 Zivilisten und 500 Kräfte aus der Armee und Polizei

Eliahu wurde zurückgepfiffen, zwei Fascisten aber blieben, Smotrich, der Finanzmister, und Ben Gwir, um die Regierung des Netanjahu „demokratisch“ zu ermöglichen --- und zwei Jahre Vernichtungskrieg gegen die Hamas in Gaza, gegen die Hisbollah im Libanon, gegen Kräfte in Syrien, im Irak, gegen die Huthi im Jemen … gegen den Iran, auch in Katar … etc. … etc.

Wobei die Welt zusah … und immer zusieht, auch im Iran, wo

Für tote 13 Juden, falls die Zahl stimmt,

über 1 300 Iraner starben!

Das ist die Verhältnismäßigkeit des Netanjahu, der seinen Krieg führen darf, nun im Bund mit Trump.  der sich diese Freiheit auch herausnimmt!

Wird es Verhandlungen geben mit dem Iran, wurde er gestern gefragt!

Mit wem soll ich verhandeln, sie sind doch alle weg, so Trump, oberster Heerführer der mächtigsten Armee der Welt, der von der NATO nun Hilfe braucht, „Mine-Sweeper“, der von einem NATO-Vertrag mit Vertragsregelungen aber nichts wissen will.

Ist der Starke am mächtigsten allein?

Allein mit Bibi?

Und mit der NATO, dahinter, wenn der Tyrann[2] einsam wird … und allein sitzt in seinem Bunker?

Die Welt – ein Groteske … mit und ohne Atomwaffen, ein Trauerspiel, der Zwerge und Riesen gegen böse Schlangen und Drachen, die enthauptet werden und verbrannt, weil die Guten und Gerechten das schärfere Schwert haben … und die größere Keule – in dem Dschungel, der sich zivilisierte Welt nennt.



[1] Als ethischer Philosoph, der seit dem Jahr 2010 auf einem – inzwischen blockierten – Blog bloggt, habe ich die Angelegenheit seinerzeit angesprochen, das Tabu, über das man in der freien Welt nicht reden soll, am wenigsten im koscheren Deutschland, und zwar im Tacheles, später immer wieder daran erinnernd wie an die Folgen einer solchen Ungeheuerlichkeit – als einer, der sich bereits im November 2023 von der Gaza-Politik des Westens distanzierte, von der Heuchelei der freien Welt:

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Zynismen der Macht aus den Gaza-Krieg - Eine Atombombe auf Gaza?

Auch an die Verhältnismäßigkeit, die es für einen Netanjahu nicht gibt, noch im Nahen Osten,

was das Blockieren meines Blogs begründet.

 

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Verhältnismäßigkeit und Staatsräson

 

[2] Über die Einsamkeit des Tyrannen, ein Prototyp dafür war der deutsche Führer im Bunker, schrieb ich immer wieder, jüngst hier:

Einsamkeit der Tyrannen | carlgibsongermany

Protektionismus und Isolationismus sind Gift für den Wohlstand der Nationen – und doch setzt Trump auf das Abwürgen der Weltwirtschaft – im Wahn, um die eigene Wirtschaft zu retten!?

 

 

 

Atommacht Pakistan im Kampf gegen die Taliban in Afghanistan – 400 Tote in Kabul, auf einen Streich, noch recht konventionell, ohne Atomwaffen - „Halunken“ gegen „Halunken“!?

Ob dieser Krieg inzwischen in Deutschland angekommen ist, im Herzen Europas, wo es, was Nachrichten betrifft nicht weniger provinziell zugeht als in den abgelenkten USA des Donal Trump, wo man, politisch korrekt – als guter Pharisäer – gegen die „Halunken“ aus Teheran schimpft, gerecht und von der Kanzel herab, aber andere - der gleichen Sorte anderswo – vergisst, kann ich nicht sagen, denn davon merkte ich nichts!

Jedenfalls schrieb ich darüber auf meinem „blockierten“ Blog, als er aufkam, wenn auch nur für den Äther:

Ein neuer Krieg, ein weiterer Krieg:

Muslime aus Pakistan gegen die Taliban in Afghanistan,

eine Atommacht gegen das Mittelalter!?

Das Netz weiß nichts davon! Nun aber wird die Sache konkreter:

400 Tote in Kabul, und das mit einem Schlag! Eine ganze Menge?

Nach dem schmählichen Abgang der USA und der Bundesrepublik Deutschland aus Afghanistan, den zurückgelassen Waffen im Milliarden-Wert, die man im Abwehrkampf der Ukraine gegen Putin gut hätte gebrauchen können und den „blühenden“ Landschaften der westlichen Demokratie á la Irak, die man dort schaffen wollte, aber nicht ganz vollendete und den nach Deutschland verfrachteten Afghanen, die heute besser dastehen als bewährte Bundesbürger in Not, ist dort wohl einiges in Unordnung geraten, was korrigiert werden muss, in Krieg, gut nachbarschaftlich, Taliban und andere Terroristen gegen eine Atommacht, die nicht zimperlich ist und die zuschlägt, wo zugeschlagen werden muss – mit Macht, á la Trump, mit dem sich der Staatschef Pakistans inzwischen gut arrangiert hat.

Trump gegen den Iran – Pakistan gegen die Taliban!

„Halunken“ gegen „Halunken“!?

Horst Köher, der Erste Mann in Staat der Deutschen, hatte eine Meinung dazu, eine Haltung, die ihn Kopf und Kragen kostete! Und den Angang in die Wüste!

Der Oberpharisäer aus Rostock ebenso, einer, der auch heute wettert, von der Kanzel herab, fürs Volk, als guter Hirten die Herde zusammenhaltend über Spaltung, auf bewährte Weisen - dem hohen Amt immer noch verpflichtet!

Während man mir die Feder aus der Hand genommen hat!

J‘ accuse!

 

 


Trump ist „not happy[1]“ mit der Presse, nachdem es am Golf nicht so gut läuft und daheim auch nicht!

Also schimpft er los, der Demokratie-Verächter und angehende Diktator, der selbst die Wahrheiten macht und auf eigene Faust Kriege führt, weil es ihm so gefällt, illegale Aktionen der Entführung und der Enthauptung, die er dann auch einstellt, war er es will!

Mehr Demokratie-Verachtung ist kaum noch denkbar – nur ein Diktator macht das so möglich!

Wenn die Presse dann kritisch dagegenhält, dann ist es die Presse, die falsch liegt, die Medien, während er immer im Recht ist, weil er das recht macht, nach eigener Fasson selbst gegen die Auffassung der höchsten Richter im Staat, die er zum Teil selbst ins hohe Amt berufen hat.

Den Deutschen erinnert ein solche Gebaren, das zudem auch noch alle Demokraten in Land der Frien verteufelt, die aus der Gegner-Partei und alle anderen aus dem Volk, fatal an eine DDR, wo eine Partei für das Recht war, vor allem aber an Hitler, in dessen Diktatur das recht seit dem Ermächtigungsgesetzt zum Schutz Volk und Staat ganz außer Kraft gesetzt worden war, damit einer regieren kann und auch Krieg führen kann, etwa so, wie das einem selbstherrlichen Hybris-Charakter Trump heute vorschwebt, daheim, mit dem Sturm auf das Kapitol – und am Golf, gegen den Iran.

Kritik darf nicht sein – und Kritiker wohl auch nicht, denn sie sind ein Problem, nicht nur bei Putin!

 



[1] Vgl. dazu meinen – mit einer Kriegslist ins Netz geschleusten – Beitrag, der durchging, weil der Name des Gemeinten nicht in der Überschrift vorkam:

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Happy or „not happy“ – „that is the question“, die Frage, die gerade über Krieg und Frieden entscheidet, über Mord und Totschlag in dieser besten aller Welten der Guten und Gerechten, in welcher die Kriegsverbrecher und Massenmörder den Ton angeben – und das nach dem Holocaust!

Und noch viel früher, 2017, sowie im Buch gegen Trump:

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Die „sehr, sehr verlogene Presse“! Auszug aus: Carl Gibson, „AMERICA FIRST“, Trumps Herausforderung der Welt. 2017.

Gegen Teile der Medien, Zeitungen, Fernseh-Sender, hat Trump geradezu eine richtige Feindschaft aufgebaut, und das seit Jahren schon, was dann auch zu einer gewissen Benachteiligung führt, etwa in Pressekonferenzen, in welchen der Eine mit dem Finger entscheidet, wer fragen darf und wer ignoriert wird, echt demokratisch auch das!

Wohl dem, der einen freien Blog betreibt, einen, der noch nicht ausgebremst und zensiert wird!

 

 

Tump droht den NATO-Staaten – sie sollen jetzt seinen Überfall auf den Iran ausbaden, indem sie mithelfen, die Straße von Hormus[1] frei zu bekommen, was einem Kriegseintritt vieler Staaten bedeuten würde, sonst sehe er schwarz für die gemeinsame Zukunft in dem Verteidigungsbündnis,

mit dem Argument[2], die USA haben im Ukraine-Krieg geholfen, jetzt sei es Sache der Europäer, Solidarität und Dankbarkeit zu zeigen, wohl indem sie mitmachen bei dem, was Trump illegal begannen hat, gegen das Völkerrecht, um das auch mit auszubaden, was er, der die Geister rief, dort, am Golf eingebrockt hat.

Die Geister aber wird der Dilettant, der kein Meister des Krieges ist, nun nicht mehr los!

Trump, der es mit Ursache und Wirkung nicht so genau nimmt, hat wohl ganz vergessen, was zu dem Ukraine-Krieg führte? Und dass es den Ukraine-Krieg ohne die Haltung der USA nie gegeben hätte!

Wie es den Anschein hat, redet Trump mit den EU-Europäern und den NATO-Partnern, die in diesen völkerrechtwidrigen Krieg nicht hineinschlittern wollen, so, wie er mit dem Iran redet, nämlich aneinander vorbei, wobei er sich mit seiner Maximal-Forderung „bedingungslose Kapitulation“ selbst schachmatt gesetzt hat.

Werden sich die NATO-Staaten erpressen lassen?

Frankreich hat schon ziemlich deutlich nein gesagt; die Briten denken noch nach, ohne rechte Lust, doch noch mitzumachen – und die Deutschen … und die anderen, die auch noch in der Allianz sind, die zur Verteidigung konzipiert wurde, nicht zur Verstärkung einer Aggression á la Putin – nach der Krim-Annexion – in der Ukraine?

 



[1] Nach eigenen Angaben lassen die Iraner in der – nicht ganz dichten, vielleicht sogar verminten – Wasserstraße nur den durch, der ihr Feind nicht ist.

Vgl. dazu meinen Artikel, der noch nicht im Internet aufgetaucht ist:

Wie „eng geschlossen“ ist die Straße von Hormus eigentlich? Einer der „dümmsten Kriege aller Zeiten“ wurde von den Friedensstiftermit dem ausgeliehenen „Nobelpreis für Frieden“ entfacht – der Schaden für die USA war immens sein, wahrscheinlich irreparabel, aber auch für die - nunmehr gänzlich diskreditierte – westliche Welt!

 

[2] Artikuliert - im Trump-Stil zwischen Tür und Angel und bei Fluglärm, schlecht verständlich – vor einigen Stunden am Bord der Air Force One.

 

 

 

Carl Gibson:  

 „AMERICA FIRST“,  Trumps Herausforderung der Welt –  Wille zur Macht  und  Umwertung aller Werte!?  

 

 

Trump bekämpft inzwischen das Volk im Iran, das er gestern noch befreien wollte, aber auch die uralte Kultur der Perser mit Bomben auf Isfahan, im Geist von Netanjahu in Gaza – und nicht viel anders als die ISIS[1] in Palmyra, vor der Bibi das Abendland auch retten wollte - und mit Freude am Schiffe-Versenken im Golf!

Zwei Weltenretter, die selbst keine Kultur brauchen, bei der Vernichtung anderer Kulturen, der 9 000-jährigen im Libanon – und nun auch, nach der Zerschmetterung des 4000 Jahre zählenden Gaza, Bomben auf Isfahan[2], wo nicht nur Atomanlagen[3] sich verbergen, sondern auch Tempel aus den früheren Tagen der Menschheit, nicht ganz so als wie zwischen Euphrat und Tigris, zu einem Zeitpunkt als die Juden noch ein junges Volk waren, ein Hirtenvolk aus der Wüste, in Ur, in Babylon, wo George W. Bush schon bombte, um die Iraker vom Tyrannen zu befreien!

Wozu braucht man überhaupt Kultur, fragt sich Trump vielleicht, der Mann, der Spaß am Schiffe-Versenken[4] hat, just for fun, auch, wenn Menschen dabei sterben – mit einer Flotte auf dem Grund des Golfs, die aber doch noch genügend Schiffe hat und Geschosse, um die Straße von Hormus zu blockieren.

Mancher Amerikaner, den nun allmählich die Augen aufgehen, fragt sich allmählich, auch angesichts von immer mehr Opfern, die im Sarg heimkehren, wer dieser Trump wirklich ist, der Amerika regiert, chaotisch, aus dem Bauch heraus – und mit einer Mannschaft ohne „mercy“ in einem Krieg, der politisch-korrekt nicht mehr sein muss, noch völkerrechtlich legitimiert, sondern nach den Vorgaben des Zivilisationsretter Bibi abrollte in Gaza, bei welchen bestimmte Menschen nicht mehr zählen, also einfach getötet werden dürfen aus der Luft in großer Zahl!

Das Volk der Iraner, das sich seit Jahrzehnten auf einen Krieg gegen die USA im Bund mit Israel eingestellt hat, fügt sich in sein Los, nachdem es lange in Gaza zusah, wie Israel Krieg führt gegen Zivilisten, kriegsbereit und neue Waffen gegen Israel einsetzend, die nach zwei Wochen Bombardierung immer noch da sind, während Trump auf die Hilfe der Staaten wartet, die ihm die Straße von Hormus wieder freimachen sollen!

Noch hat sich keiner gemeldet, ihm beizustehen in großer Not, allein mit Bibi, während die Israelis staunen, was so alles vom Himmel fällt!

Er wird wohl noch ein böses Erwachen geben, für die Amerikaner, die diesen Krieg nicht wollen, aber bisher mittrugen, für die Europäer, die Trump in Misskredit gebracht hat als „Führer“ der westlichen Welt, um vor allem für die Juden im Judenstaat, deren Netanjahu den Krieg doch noch nach Israel bringt[5], so, wie ich es vor Jahren schon betonte, über falsche Strategien[6], die auch dazu führen, dass die – frech instrumentalisierten[7] - kleinen arabischen Staaten am Golf, gestern noch Brüder des Iran, aus der bisherigen „Allianz“ mit den USA (und Israel) ausscheiden, um sich auf sich selbst zu besinnen und auf die eigene Zukunft in der Region, enttäuscht nicht zuletzt von der wankelmütigen, unberechenbaren Politik eins Donald Trump, der alles nicht so ernst nimmt, auch die Opfer nicht, obwohl es Menschen waren, die starben

 

 



[2] Isfahan – Wikipedia

 

Was schert einen Trump das Weltkulturerbe anderer Nationen?

 

[4] Der iranische Außenminister Araghtschi hat im US-Fernsehen CBS darauf hingewiesen.

 

Abbas Araghtschi – Wikipedia

[7] Die Demagogie des Täuschers wird zum Bumerang, aus der Aussöhnung mit Israel wird ein Abwenden, was Israel noch mehr in der Region isoliert.

 


 

Carl Gibson, Endzeit, 2018.


Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Happy or „not happy“ – „that is the question“, die Frage, die gerade über Krieg und Frieden entscheidet, über Mord und Totschlag in dieser besten aller Welten der Guten und Gerechten, in welcher die Kriegsverbrecher und Massenmörder den Ton angeben – und das nach dem Holocaust!

 

Carl Gibson:  

 „AMERICA FIRST“,  Trumps Herausforderung der Welt –  Wille zur Macht  und  Umwertung aller Werte!?  

 

 

Die Büchse der Pandora ist offen – im Irak, wo die Hexenjagd auf Amerikaner begonnen hat, denn alte Rechnungen sind noch offen,

gleich denen, die Trump den Handwerkern heute noch schuldet nach dem Bankrott in Atlantic City – und der Staat USA den Opfern von Al Ghraib und Guantanamo nach dem – völkerrechtswidrigen – Zweiten Irak-Krieg des George W. Bush, der für die vielen Tausend Toten im Irak nie zur Rechenschaft gezogen wurde!

Es war ein schmutziger Krieg, gegen Saddam, gegen den lang vom Westen protegierten Diktator, an dessen Ende – mit den blühenden Landschaften der Demokratie für den Irak – auch die Schiiten im Land hochkamen, die Schiiten der Ajatollahs aus dem Nachbarland Iran, sich über die niedergekämpften Sunniten[1] im Land erhebend.

In der Ansprache des neuen geistlichen Führers der Iraner und Schiiten, von Hegseth[2] öffentlich verhöhnt, die nur verlesen wurde, aber klug formuliert war, indem nicht nur an Schiiten, sondern an alle Muslime appelliert wurde, dem Feind der Region zu widerstehen, war auch von der Hilfe die Rede, die aus dem religiösen Lager kommen werden, also von den Anhägern der Shia im Iran und von „islamistischen Terroristen“ aller Couleur, die dem Kampf des Iran gegen die Angreifer aus den USA und Irael beistehen sollen, wohl in einem „heiligen Krieg“, der als die Sache aller Brüder in Allah betrachtet wird, auch der Kleinen am Golf, die nun ihre Haltung gegenüber Irsrael und den USA neu bedenken müssen, um nicht in einer Flurbereinigung - á la Napoleon Bonaparte in Deutschland gegen die 36 Könige – nach dem großen Krieg hinweggefegt zu werden in einem anderen Sandsturm!

Die Amerikaner sollen den Irak verlassen, heißt es auch Washingten, nachdem die Hexenjagd auf den verhassten Feind bereits angebrochen mit, mit Attacken auf die US-Botschaft und auf Konsulate im Irak, über den Feuer lodert und Rauch aufsteigt - wie damals, als Bagdad aus der Luft bombardiert wurde und heute Tehran, von Ungläubigen![3]

Wie auf Al Jazeera aus Doha in Katar gestern, am 14. März 2026, mehrfach zu erfahren war, sollen bestimmte Kräfte, wahrscheinlich aus dem von den USA lange bekämpften Umfeld „islamistischer Terroristen“ aller Couleur, ein Preisgeld ausgesetzt haben, 100 000 Dollar für jeden, der Angaben zum Aufenthalt eines Amerikaners im Irak machen kann, speziell zu Soldaten und Sicherheitskräften, die man töten will, alte Rechnungen begleichend und so alte Wunden schließend?

Die Büchse der Pandora[4], von der ich vor Wochen hier sprach, ist nun wirklich offen: Hass und hetze sind am Werk, Vergeltung!

Die USA wollten die Schmähung der Nation 1979 nicht vergessen, auch nicht die Kommando-Aktion im Auftrag die Jimmy Carters, die im Wüstenland landete, die allmächtige US-Armee, die alles kann, auch das, was andere nicht können, lächerlich machend – also rächten sie sich jetzt, in der Vendetta im Bund mit der IDF an dem Iran!

Die Rache der Schiiten und anderer Muslime wie „islamistischer Terroristen“ aller Couleur wird folgen, vielleicht sogar aus den – politisch wenig stabilen – Nachbarstaaten heraus, wo es schon unmittelbar nach der „Enthauptung“ Khameinis, die keine kluge Tat war, Proteste gab, Aufruhr[5], gegen die USA, gegen Israel, Anti-Amerikanismus und Anti-Judaismus schürend.

Wer die Büchse der Pandora mutwillig öffnet, muss mit den Geistern rechnen, die er entweichen ließ, mit Ungeistern des Bösen, die man heute „Terroristen“ nennt.

Gewalt ist nicht alles, denn Gewalt erzeugt Gegengewalt, also das, was ich vor vielen Jahren schon – für die Ohren des tumben, einseitigen Westens – die „Philosophie von Guantanamo[6] genannt habe, im Staate Deutschland, wo man die Folter verhöhnen darf

Der Sieg im Krieg nur über Gewalt und Waffenmacht wird zum Pyrrhus-Sieg, wen er unmoralisch und fern dem Völkerrecht geführt wird!

So wird der Krieg gegen den Iran nun auch zum Deja-Vu für den illegalen Krieg gegen den Irak, mit Hass und Hetze, vor allem aber mit unabsehbaren Folgen!

Der Niedergang einer Nation beginnt oft mit der Überheblichkeit des Führers, also in Hybris, die im antiken Mythos immer abgestraft wurde – von höherer Warte aus!

Doch davon hat ein Trump, dessen Geschichts- wie Kulturbild wohl erst mit dem Großvater beginnt, wohl noch nichts erfahren, während andere Retter des Abendlandes die Bibel so auslegt, wie es ihm beliebt, fern von Moses, Abraham, David, Salomon, aber mit der Methode von Josua und Samson, gegen die Philister von heute!

 



[1] Was liest man dazu in meinem – in Deutschland verfemte, ja, sogar in den Giftschrank der deutschen Hochschule verfrachteten – Werk „Quo vadis, Germania, 2016?

 

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Sunniten gegen Sunniten? Zur schizophrenen Anti-Terror-Allianz Saudi-Arabiens! Auszug aus: Quo vadis, Germania, wohin steuert Europa?

 

[2] In „psychologischer Kriegführung“ der besonders schäbigen Art, früher so gegen die Nazis eingesetzt, aber auch gegen das Volk der Deutschen!

 

[3] Trump ist in der Sache ein Ahnungsloser, der mit Parolen agiert, die täglich wechseln, die gescheiten Amerikaner als dumm verkaufend, verhöhnend:

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Restauration im Iran? Trump will, was vermessen ist, vor allem aber realitätsfremd, bei der Wahl des geistlichen Führers der Schiiten mitreden, während er im gleichen Atemzug die „bedingungslose Kapitulation“ des Iran einfordert, die Kurden im multi-ethnischen Staat angeblich zum Kampf gegen das aktuelle Regime des Ajatollahs ermunternd!?

Die andere Seite aber zum Dagegenhalten und zum Kampf motivierend, der geheiligt wird:

Ein „heiliger Krieg“ gegen einen anderen „heiligen Krieg“, zwei „Retter des Abendlandes“ gegen andere Heilsbringer, profan ausgetragen mit unheiligen Mitteln der Menschenvernichtung in aufgeklärter Zeit und nach dem Holocaust – oder: über die Macht der Doktrinen im Weltanschauungskrieg

[4] Nach dem Enthauptungsschlag – „Peacemaker“ Trump hat Fakten geschaffen: jetzt gilt nur noch das Recht des Stärkeren … und die Büchse der Pandora ist offen, nicht nur im Iran – mit Perspektiven wie im Irak, in Libyen und Syrien nach dem Ende der Diktatoren, sondern überhaupt!

[5] Vgl. dazu meinen warnenden Beitrag:

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Man hat den Schiiten ihren Papst genommen – die Folgen davon im muslimischen Ausland: ein aufflackernder Anti-Amerikanismus[1], der sich halten wird

Sowie den anderen zur Sache, den man im Internet nicht findet:

Schiiten im Irak und in Pakistan im Aufruhr nach der Tötung ihres geistlichen Oberhaupts Khamenei – Vergeltungsschläge der Hisbollah aus dem kriegsmüden Libanon, währen Israel dort mit Macht zurückschlägt

 

 

 

Wie „eng geschlossen“ ist die Straße von Hormus eigentlich? 

Einer der „dümmsten Kriege aller Zeiten“ wurde von den Friedensstiftermit dem ausgeliehenen „Nobelpreis für Frieden“ entfacht – der Schaden für die USA war immens sein, wahrscheinlich irreparabel, aber auch für die - nunmehr gänzlich diskreditierte – westliche Welt!

Etwa 1 000 Schiffe sollen dort in der Schlange stehen, darunter etwa 200 Tanker, die Öl geladen haben für die Welt.

Die Straße, die ein Trump nun bald frei haben will, wie er zwitschert auf seinen Medien mit den eigenen, selbstgemachten Wahrheiten, auch mit der tatkräftigen Hilfe von Kampfschiffen aus anderen Staaten, sogar auch China, das an der freien Bahn aktiv mitwirken soll, ist „geschlossen“, doch nur für Amerikaner und Alliierte der Amerikaner, frei aber für andere, die an den Iran appellieren und mit dem iran reden, wenn sie passieren wollen mit Mann und Maus, sagen die Machthabenden im Iran!

Also kam, wie ich es auf Al Jazeera mitbekam und falls es nicht gelogen ist, vor zwei, drei Tagen schon, also mitten im Krieg und der „Sperrung“ zwei indische Schiffe durch und ein türkisches, während andere in Brand geschossen wurden, die die Fahr auf eigene Faust wagten.

Was weiß man im Westen davon, wo das Wort des Iran als Lüge gilt, und die täglich neu formulierten, sich widersprechen Botschaften aus dem Weißen Haus[1] als die neue Offenbarung?

Weshalb schaut Putin weg?

Weil seine Kriegskasse opulent ansteigt, Tag für Tag - je länger der Krieg dauert, desto besser, wenn auch schlechter für die dummen Europäer und die NATO!

Weshalb schaut auch Xi Jinping weg, obwohl er das Öl aus dem Golf dringend braucht und dafür auch noch mit harten Dollars aus dem US-Geschäft bezahlen muss?

Weil die - hochgescheit geführten - USA ihre „sophisticated weapons“, die ein Joe Biden noch an die Ukraine verschenkte, wie es die Trump-Administration nun vorwurfsvoll meint, heute in Israels Abwehrkampf wie in der Aggression gegen den Iran und am Golf verpulvert werden, Waffensysteme, die die USA, die angeblich Taiwan verteidigen will, im Fall des Falles wahrscheinlich dann wohl nicht mehr hat!



[1] Geschrieben habe ich auch dazu einiges in letzter Zeit, durchgekommen und im Netz zu finden aber ist wenig:

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Der Ölgierige

 

 

Offenbarte Ohnmacht! UNO-Generalsekretär Antonio Guterres in Beirut im Appell an die Vernunft – ein Zeichen setzend, doch machtlos wie die gesamte UNO in diesen Tagen der Kriege

Er muss aufpassen, dass ihm dort keine Bombe auf den Kopf fällt und ihn zum Kollateralschaden macht, was einigen Leuten in Israel durch recht wäre, denn der selbstherrliche Staat der Juden führt – neben sein Kriegen an 7 Fronten - lange schon Krieg auch gegen[1] die UNO, besonders in Gaza, wo es eit Oktober einen Waffenstillstand gibt, der es Netanjahus „Demokratie“ ermöglicht, täglich Mensch zu töten, Zilisten manchmal 30 an einem Tag.

Die IDF des Verteidigungsministers Katz, seines Zeichens ein eingefleischter Zionist und Krieger wie schon Galant, derzeit auf Vormarsch im Libanon, ist nicht zimperlich, wenn es um das Erreichen der Kriegsziele geht!

Um die Zerschlagung der Hisbollah, die doch für Jahrzehnte zurückgeworfen und geschwächt sein sollte nach dem großen Bereinigungsschlag, nun aber doch wieder da ist – mit all den Waffen! Aber auch des Staates, der die Miliz beheimatet und birgt!

Kommt einer dazwischen, dann hat er Pech gehabt – und muss ins Gras beißen, auch, wenn es ein ganzes Volk ist, dass so in Geiselhaft genommen wird, ein Volk aus vielen Ethnien, darunter auch Christen, das sich diesen neuen Krieg nicht ausgesucht hat, aber Opfer ist, bei der Zerschlagung des alten und neuen Gegners Hisbollah, wie auferstanden aus Ruinen, nachdem der legendäre Führer Nasrallah dorthin gebombt wurde, mit einer Mutter aller Bomben aus Amerika, wo die anderen Märtyrer des Glaubens und der geistliche Führer alle Schiiten Khamenei auch sind – an einem besseren Ort!

Gestern verlor ein Zerbombter, selbst verletzt und die Angehörigen zu Grabe tragend, vier Töchter, die Mutter, weitere nahe Verwandte, weil die Bomben fielen und er mit Familie zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort war – mehr als 700, ja, fast 1000 Zivilisten sollen inzwischen tot sein, seit dem 2. März, in dem Krieg gegen die Hisbollah, die der Staat nicht entwaffnen kann, weil er kraftlos und ohnmächtig ist, während die wiedererstarkte Miliz – koordiniert mit Geschossen aus dem Iran – gegen Israel feuert, ganze Salven, besonders in den Norden Israels, Schäden anrichtend, von deren wahrem Ausmaß nur die Militär-Zensur weiß, die den Informationsfluss und die Bilder aus Israel regelt, Bilder, die den Westen nicht erreichen, die aber wichtig wären, um die Menschen auf aller Welt ausgewogen zu informieren – und nicht wie ins Putins Krieg oder bei Kim!

Guterres, einer der ganz wenige Anständigen in der Politik, die es dort überhaupt noch gibt, in dieser verlogenen Welt mit täglich neuen Narrativen und frechen Lügen von höchster Warte aus und in kriegerischer Mission, weiß natürlich von all diesen Dingen, aus erster Hand – doch auch er ist ohnmächtig wie das Volk im Land der Zedern, kann nichts tun, nur appellieren, anständig wie immer, die Hoffnung äußernd, bei nächsten Kommen das Land in Frieden vorzufinden –

offenbarte Ohnmacht!?



[1] Man vergleiche dazu, was ich im April 2024 schrieb und öffentlich machte – als einer, der in Deutschland seine Bücher nicht drucken kann, auch, weil er in seinem Kampf an mehreren Fronten allein dasteht, alt und krank, konfrontiert mit einer ignoranten Welt der Abgelenkten:

 

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Der dümmste Kampf, den der Staat Israel je führte – der Krieg gegen die UNO! Diesen Kampf wird Israel bestimmt verlieren, denn die UNO ist nicht wehrlos wie die Kinder von Gaza und wehrt sich – gibt es auch ein Recht auf nationale Selbstzerstörung?

 

Immer wieder von mir gewürdigt: Antonio Guterres, ein wahres Licht in sehr finsterer Zeit!

Chapeau!

 

Aufklärung und deutsche Identität



Als ich im Jahr 1979 als zwanzigjähriger Staatenloser zum ersten Mal den Boden des freien Westens betrat und das erste Mal in meinem Leben wirklich frei war, sah ich es als eine Bürgerpflicht des Entsprungenen an, über das zu berichten, was ich im Sozialismus erlebt hatte. Alexander Solschenizyn hatte sein folgenschweres Werk „Der Archipel Gulag“ den Opfern des Stalinismus zugedacht. Dieses im Westen vielfach gelesene und mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnete Werk, welches das Ende des Kommunismus in Westeuropa einleitete, ist: All jenen gewidmet, /die nicht genug Leben hatten, /um dies zu erzählen.//Sie mögen mir verzeihen, /dass ich nicht alles gesehen, /nicht an alles mich erinnert, /nicht alles erraten habe. Diese Worte Solschenizyns waren auch mein Paradigma, mein Leitsatz und mein moralischer Impetus. Gleich nach der Ankunft wollte ich etwas Vergleichbares anstreben und über die zahlreichen Menschenrechtsverletzungen berichten, die ich in der Diktatur rumänischer Kommunisten und in rumänischen Gefängnissen erlebt hatte. Deshalb hämmerte ich schnell einen hundertfünfzig Seiten starken Bericht aus der Schreibmaschine, klopfte an einige wenige Verlagstüren, fand aber auf Anhieb keinen Verleger, der die Zeugnisse über die Welt jenseits des „Eisernen Vorhangs“ aus Überzeugung gedruckt hätte. Damit war ich in bester Gesellschaft; Joyce, Beckett, Orwell und tausend andere Schriftsteller hatten seinerzeit auch keinen Verlag finden können, weil das „Exquisite für das Ohr der Happy Few“ so schlecht in der Kasse klingelt.
Die Menschen im Westen wollten damals, zehn Jahre vor dem Fall der Mauer, schlicht „keine Gefängnisliteratur lesen“, klagten mitfühlende Lektoren, dafür aber - als neue Welle - die Memoiren der Stars und Sternchen aus der Film- und Musikbranche. Darauf hin resignierte ich etwas überempfindlich gekränkt und übergab das Manuskript den Flammen. Zu früh vielleicht, bestimmt zu früh!? Manche Namen, Daten, Details waren für immer dahin. Doch ich agierte weiter, an anderer Front als Zeitzeuge. Gleichzeitig stand ich vor der Herausforderung, das konkrete Überleben zu meistern. Auch musste die geistige Ausbildung, die noch nicht richtig begonnen worden war, weitergeführt und vertieft werden. Auch ein Dissident lebt nicht nur vom frühen Widerstand allein. Abitur und Studium standen bevor - und zahlreiche Themen, die mich brennend interessierten und von deren Erarbeitung ich in Rumänien abgeschnitten war.

Dissident Carl Gibson im Jahr 1981 am Todestreifen, 
an der Mauer in West-Berlin - 
mit dem "Victory"-Zeichen.
 
Angela Merkel und Joachim Gauck 
waren seinerzeit noch lange Jahre brave Bürger des Unrecht-Staates DDR, 
regiert von den kommunisten der SED - und fern vom Gott.
 
Und die neue Heldin Herta Müller, 
eine "Lichtgestalt der Deutschen", 
kam erst 1987 in die BRD, 
flankiert von einem Häufchen Kommunisten, um vom großen Martyrium zu berichten, vom Kampf gegen den roten Drachen!
 
 
 
 
Dissident Carl Gibson im Jahr 1981 am Todestreifen, 
an der Mauer in West-Berlin - 
mit dem "Victory"-Zeichen.
 
Angela Merkel und Joachim Gauck 
waren seinerzeit noch lange Jahre brave Bürger des Unrecht-Staates DDR, 
regiert von den kommunisten der SED - und fern vom Gott.
 
Und die neue Heldin Herta Müller, 
eine "Lichtgestalt der Deutschen", 
kam erst 1987 in die BRD, 
flankiert von einem Häufchen Kommunisten, um vom großen Martyrium zu berichten, vom Kampf gegen den roten Drachen!
  
 
 
Menschenrechte  im Kalten Krieg


Während ich in Rottweil das Abitur machte, um dann in den alten Universitätsstädten Erlangen, Tübingen, Wien, Freiburg und Würzburg zunächst Politik, Geschichte und Philosophie zu studieren, beschäftigten mich zwei große historische wie politische Themen, die fast die gesamte Geschichte des 20. Jahrhunderts geprägt und nachhaltig bestimmt hatten bis hinein in meine Biografie : Fortan widmete ich mich über Jahre dem totalitären Themenkomplex: „Hitler und der Nationalsozialismus“ und „Stalin und der Kommunismus sowjetischer Prägung in Osteuropa“, rein wissenschaftlich, doch nicht ohne die eigene Lebenserfahrungen und „die Perspektive des ehemaligen Widerständlers“ aus den Augen zu verlieren. Ein Fokus des Ganzen bestand in einem Bereich, der, objektiv gesehen aus makrohistorischer Gesamtperspektive nur ein unerhebliches Randthema war, das mich aber existenziell tangierte und emotional berührte: die Identitätsfindung der Deutschen aus dem Ausland, speziell jener aus dem Banat und Siebenbürgen, vor und nach dem Exodus und ihre Spiegelung in der literarischen Welt vor dem Hintergrund der tatsächlichen Abläufe. In Erlangen belegte ich gleich ein Seminar über die Außenpolitik des Dritten Reiches; in Freiburg eines zum Thema „Deutsche Identität“ - das eine Reihe von Köpfen der jüngsten deutschen Geistesgeschichte bewegt hatte. Eine Materie, die am Anfang der „konservativen Wende“ deutscher Politik unter Kanzler Kohl, Teile der Nation genauso faszinierte wie das bald aufkommende Thema „Heimat“.
Noch brennender interessierte mich jene „regionalspezifische Identität“, die bald in einer gesamtdeutschen Identität aufgehen sollte. Was ich aber in der Diskussion um Vergangenheitsbewältigung und Identitätsfindung vorfand, kam einem inneren Konflikt gleich, einer Art Selbstzerfleischung, die mich nachhaltig befremdete und irritierte.
Die frühen Achtziger Jahre waren in meinem Lebensablauf Jahre der Loslösung von der Vergangenheit durch Auseinandersetzung mit ihr und Jahre des Neuentwurfs und der eigentlichen Selbstfindung. Das bisherige Schicksal, auch die Rolle des Widerständlers, war durch die dortigen Verhältnisse determiniert worden. Jetzt war ich richtig frei und konnte selbst bestimmen, wie es weiter gehen sollte.
An einem Kreuzweg angekommen, bot sich mir die Gelegenheit, zwischen einem leichteren und einem schwierigeren Weg zu wählen. Dabei fiel meine Entscheidung zugunsten des unsicheren geistigen Weges aus. Die idealistische Haltung sollte beibehalten werden, weil sie mir wesensgemäßer erschien als alles, was mit materiellen Werten und bürgerlichem Sicherheitsdenken zusammenhing. Also wählte ich die Experimentalexistenz, den Weg durch den dornenreichen, steinernen Garten, die gefährdete Existenz des Künstlers, die selbst Genies wie Mozart vor unlösbare Probleme gestellt hatte. Seine Bettelbriefe warnend im Ohr, entschied ich mich trotzdem für den gefährlicheren Weg, der das frühe Scheitern implizierte. Als Bergsteiger wollte ich hinauf; als Taucher wollte ich in die Tiefe. Die akademischen Freiheiten boten mir viel und halfen mir dabei, den unersättlichen Informationshunger der letzten Jahre zu stillen. Während ich regulär den Studien nachging, versuchte ich, nach allen Seiten hin offenzubleiben und die Argumente sprechen zu lassen. Vom liberalen Freiburg aus beobachtete ich einzelne politische Talente und das Formieren der grünen Umweltbewegung zu einer Partei; gleichzeitig verfolgte ich die Gründung der Republikaner unter ihrem Führer Schönhuber, der seinerzeit mit einer Buchpublikation in die Diskussion um die „Deutsche Identität“ eingriff. Linke und rechte Positionen prallten aufeinander. Irgendwo in der liberalen Mitte war mein Standort. Von dort aus schweiften meine Gedanken zurück zur Identitätsauseinandersetzung, die ich dann anhand anderer Materialien aus der Herkunftsregion zu objektivieren versuchte. Unter anderem rezipierte ich auch einiges von dem, was im Banat und in Siebenbürgen verfasst worden war, auch konservative Positionen aus dem Vertriebenenumfeld im Westen und versuchte dabei, den eigenen Standpunkt auszuloten, da ich die Identitätsfindung für mich und für andere in meiner Situation als sehr wichtig empfand.
Der Krieg hatte viele Identitäten verwischt. Die einen, die von einem deutschen Wehrmachtsoldaten in einer seltenen Liebesnacht irgendwo im besetzten Frankreich gezeugt worden waren, suchten nach ihrem Vater, während sie die nackte Mutter, mit einem Hakenkreuz auf der Brust und mit kahl geschorenem Kopf über den Bildschirm huschen sahen. Andere kamen aus den Tiefen der Great Plains, um die Knochen ihres Vaters, der in den letzen Kriegstagen über Berlin abgeschossen worden, war, auszugraben, um diese heim nach Amerika zu bringen und sie auf dem Heldenfriedhof in Arlington feierlich zu bestatten. Seelenruhe tritt nur dann ein, wenn alle ihren Frieden gefunden haben, wenn die Rätsel der Existenz, die um die Identität kreisen, endgültig gelöst sind.
Mir wurde klar, wie sehr das gesamte Weiterleben der Betroffenen, auch jener aus unserem Raum nach dem Exodus und ihrer Nachkommen, davon abhängen konnte. Ihre optimale Integration und ihre künftige Lebensqualität, ihr Wohlfühlen in der Bundesrepublik, waren davon unmittelbar abhängig. Deshalb sah ich genau hin, was einzelne „zu schreiben hatten“ und hörte aufmerksam zu, was „sie zu sagen hatten“, ohne jedoch ad hoc in die Diskussion eingreifen zu wollen. Jeder darf frei entscheiden, wann er eingreift und wie. Vieles von dem, was ich dazu zwischen 1984 und 1987 etwa im „Spiegel“ las, empfand ich schlicht als „persönliche Beleidigung“. Und je wissenschaftlicher die Kriterien waren, die ich ansetzte, desto fragwürdiger erschienen mir die journalistisch wie belletristisch ungehemmt in die Welt geschmetterten Thesen einzelner Protagonisten. Das Gelesene rezipierte ich nach allgemein politischen, historischen, psychologischen, philosophischen und literaturwissenschaftlichen Kriterien - und ich rezipierte „kritisch“ wie ein „Betroffener“, der sich der Freiheit besinnt, sich zu wehren.



©Carl Gibson. Alle Rechte vorbehalten.

Berlin - Im Gerede: christliche Ethik, Liberalismus, Toleranz und Egoismus auf Schloss Bellevue?

 

Typen und Prototypen - in Niedersachsen und auf Schloss Bellevue? 




Ethos oder Egoismus in Werbung und Politik?



Vorteilsannahme, Begünstigung, Plaisir?
Honi soit qui mal y pense!







Das deutsche Bundesland Niedersachsen macht Werbung für sich selbst,
am Gitter der Landesvertretung in Berlin.

Flotte Sprüche?
 Oder ist Substanz dahinter?

Wer nicht wirbt, der stirbt ... heißt es im Volksmund!
Und:

Klappern gehört zum Geschäft,
je bunter und schriller,
desto besser!

Modern times auch in Wirtschaft und Politik?
Und das Ethos - es bleibt auf auf der Strecke.
Skrupel?
Fehlanzeige!
Rücksichtslosigkeit und schnöder Egoismus machen sich breit - nach dem Motto:
homo homini lupus
oder
Wenn es mir gut geht, dann geht es dem Staat auch gut!
So denken die ein Prozent US-Millionäre auch!



In der Tat - einige dieser "Typen und Prototypen" werden bestimmt auch  in die Geschichte eingehen,
etwa Gerhard Schröder, SPD,
Niedersachse, Ministerpräsident von Niedersachsen und
ehemaliger Bundeskanzler,
Freund Putins und längst in russischen Diensten,
vielleicht auch Christian Wulff, CDU, der aktuelle Bundespräsident ...
und andere ... - nur als was?

Bei soviel Eigenlob der Niedersachsen-Landesvertretung in Berlin sollte man stutzig werden ...

Heute, am 2. Februar 2012, wurde bekannt,
dass die Firma AUDI, Teil des VW-Konzerns, dem Bundespräsidenten angeblich einen Prototypen AUDI viele Monate lang praktisch kostenlos zur Verfügung gestellt hat.
Die Zeitungsmeldung ging über die öffentlich-rechtlichen Sender. Ein Dementi aus dem Präsidialamt folgte später - halbherzig, wenig überzeugend.

Manchmal fahren Typen auch Prototypen -
als "Werbeträger",
ohne sich auch nur etwas dabei zu denken.

Christian Wulff war kraft seines Amtes als Ministerpräsident von Niedersachsen lange im Aufsichtsrat des Volkswagen-Konzerns.
Ergo tat man sich gegenseitig Gutes,
ohne Rücksicht auf Ethik und Wirtschaftsetik.

Honi soit qui mal y pense!


AUDI-Werbung am Potsdamer Platz, Berlin

Kapitalismus pur - überlebensgroße Werbung der Leistungsgesellschaft.

Die einen sagen:
Vorsprung durch Technik!

Die anderen meinen:

Vorsprung durch Werbung,
durch Marketing,
durchs rücksichtsloses Marketing,
....
durch Vereinnahmung
und Lobbyismus!

Was dachten sich die Marketing-Strategen von VW und AUDI, als sie Christian Wulff und seiner Gattin ein Statussymbol zur Verfügung stellten, das angeblich noch nicht einmal
auf dem Markt war?

Und an was dachte Bundespräsident Wulff,
als er das wertvolle Präsent annahm?
An sein Vergnügen?
Eine Frage der Ehre!

Auch ich fahre einen AUDI 3, Baujahr 1999,
Kilometerstand 320 000,
inzwischen mit Austauschmotor.
Als ich vor einigen Jahren einen Verschleißteilschaden bei AUDI reklamierte,
wurde ich kulanterweise barsch abgewiesen -
Politiker aber erhalten Luxusfahrzeuge umsonst!?
Wofür eigentlich?

Was ist los in dieser Republik?
Pecunia non olet!?






Reiter-Standbild des Preußen -Königs Friedrich II. in Berlin.

Er, der absolutistische Monarch, empfand sich als der "erste Diener seines Staates" -

daraus entstand das, was man später als "preußische Pflichtethik" definiert hat.
Solche "Tugenden" sind uns inzwischen abhanden gekommen.

Das "Amt" - ein Selbstbedienungsladen?

Ist der aktuelle Bundespräsident noch ein Vorbild?

Weite Teile des deutschen Volkes sind von diesem Präsidenten enttäuscht und halten ihn laut Umfragen für unehrlich.

Nach Immanuel Kant, der den aufgeklärten Monarchen Friedrich II. verehrte, soll jeder so verantwortungsvoll handeln, dass die Maxime seines Handelns zum allgemeinen Gesetz erhoben werden könnte -
das ist der kategorische Imperativ.

Christian Wulff wird dieser ethischen Forderung nicht gerecht - Wulff verschleiert und täuscht;
er führt mit seinem Verhalten weg von der ganzen Wahrheit.
Das ist nicht zumutbar.

Als der große Staatsmann und Reichsgründer Otto von Bismarck seine Politik nicht mehr durchsetzen konnte, trat er ab und ging von Bord - Wulff aber klebt am Amt wie bisher kein anderer deutscher Politiker der jüngsten Geschichte.

Das ist verheerend für die politische Kultur in diesem Land.

Otto von Bismarck -Standbild, Detail, Berlin, Tiergarten


Ja, quo vadis, Germania?

Wohin gehst Du, Deutschland?

Wohin lenken Dich die Walter der Gesellschaft jenseits von Glaubwürdigkeit und Vertrauen?

Wulff hat sein - dem deutschen Volk gegebene - Wort gebrochen - aus der in ARD und ZDF vor 11 Millionen Deutschen  zugesagten Transparenz und Offenlegung aller Details wird  wohl nichts?
Ist Wulff als Bundespräsident noch tragbar?
Eine tragische Groteske, die nur Komiker belustigt? Le Grand Macabre?

Da die heikle Materie „grundsätzlicher Natur ist“ und an ihr das Schicksal Deutschlands hängt, werde ich sie weiter kritisch beobachten und fortschreiben – bis zur Lösung.
„Weshalb machst du das“, werden einige fragen.

Weil ich davon überzeugt bin, dass Schriftsteller und Philosophen sich einmischen sollten,
wenn Unrecht geschieht,
wenn Vertrauen verspielt und Werte vernichtet werden – aus reinem Machterhalt heraus.

Als Herta Müller als Kandidatin der Bundesrepublik Deutschland für den "Nobelpreis für Literatur" vorgeschlagen wurde, habe ich ein Jahr (2008/2009) hindurch in unzähligen Presse-Beiträgen und Online-Kommentaren nach ihrer "moralischen Integrität" gefragt, diese hintefragt,
weil ich davon ausging, dass die öffentlichen Repräsentanten Deutschlands unbedingt moralisch integer sein müssen, da sie die gesamte Nation vertreten - vor den Augen der Welt,
Günter Grass ebenso wie Herta Müller.

Viele Menschen gaben in schweren Zeiten ihr Leben hin, um vor sich zu bestehen, um an der Moralität festzuhalten - als Zeichen für andere.

Wenn wir nun diese Moralität preisgeben, sie auf dem Altar der Staatsräson opfern, dann führt das geradezu in die Unmoral, in das Sodom und Gomorra des Werteverfalls, in die Rücksichtslosigkeit des Willens zur Macht, der in seinem Wesen demokratieverneinend ist.

Durchsetzen konnte ich mich seinerzeit nicht, u. a. deshalb, weil etwa einige etablierte Medien wie DIE ZEIT oder die FAZ meine Sicht der Dinge mit einem Maulkorb belegten, um so ihre Sicht durchzusetzen.
Es mag sein, dass man einigen Wendehälsen aus der Literaturszene mehr moralische Ambivalenz zugesteht als einem Spitzenpolitiker.

Doch was taugt ein Bundespräsident, der keine moralische Autorität hat,
dessen Wort nicht mehr viel gilt, weil es von Anfang an bezweifelt wird?

Alle richtungweisenden, moralisch verbindlichen Erklärungen des Staatsoberhaupts werden so fragwürdig und verkehren sich in ihr Gegenteil.

"Moral" wird zur Bigotterie, zur Heuchelei, zur Farce -und aus dem Fundament des demokratischen Staates werden tönerne Füße und rieselnder Sand.

Der Überdruss an Lügen und die überbordende Heuchelei in der Politik führen letztendlich zur Politikverdrossenheit der Massen und ermutigen die Radikalisierung einzelner Bürger, die sich nicht mehr repräsentiert sehen.

Erkennt Bundespräsident Wulff diese Implikationen?
Erkennt er überhaupt die Tragweite seines moralischen Versagens?


Der gleiche Maßstab von Ethos und Moral, mit dem die geistigen Eliten einer Nation gemessen werden,
 ist besonders an Politiker anzulegen, da sie mit ihrer gesamten Integrität für die "Demokratie" stehen.

Werden Politikerbiografien fragwüdig - wie etwa im Fall Berlusconi - dann scheitert mit dem Werteverfall irgendwann das "demokratische System".

Diese Negativ-Entwicklung dürfen wir nicht tatenlos hinnehmen - da ist kritische Meinungsäußerung und konkretes öffentliches Agieren angesagt.

Wehret den Anfängen!


Zum Ende und  Neubeginn auf Schloss Bellevue:

Am 17. Februar, zwei Monate nach der Eröffnung dieses Blogbeitrags mit Rücktrittsforderung, trat Christian Wulff zurück.

Zum Thema ist alles gesagt, vielfach gesagt.

Mein Kandidat war Joachim Gauck.
Auf Gaucks Facebook-Seite sprach ich mich bereits vor  Wochen für ihn aus. Nun ist er der Kandidat der Vielen aus dem Volk - als substanzielles Gegengewicht zu Wulff.
Trotzdem: Kontroversen bleiben.

Nicht immer wurden jene, die an vorderster Front gegen die Kommunisten kämpften und für ihre Überzeugungen ins Gefängnis gingen, später anerkannt und geehrt. Manchmal machten "Wendehälse" das Rennen, ohne dass ihr verlogenes Treiben durchschaut worden wäre. Gauck hat viele Feinde, vor allem in den Reihen der Stasi und der SED - ehemalige Spitzel diffamieren ihn immer noch, doch selten mit offenem Visier - Gauck steht für viele aufrichtige Bürgerrechtler  und für die Aufrechten in der ehemaligen DDR. Er wird der bessere Präsident sein - auch wenn er nicht perfekt ist.






Aktuelle Bilder aus Berlin:



Berliner Rabenvogel -

ein Rabe hackt dem anderen kein Auge aus, sagt man ...

Und ein Politiker mit Dreck am Stecken hütet sich,
aus dem Glashaus heraus mit Steinen zu werfen.




Skandalumwittert - das deutsche Präsidialamt.


Holocaust-Denkmal in Berlin, 2012.

Die Opfer mahnen!
 
 
Holocaust-Denkmal in Berlin, 2012.

Die Opfer mahnen!
 



An der Spree auf dem Weg zu Schloss Bellevue auf der Suche nach mehr Licht.





Relikte der Berliner Mauer
mit historischen Hintergrundinformationen am Potsdamer Platz.



Beton, bunt bemalt - The Wall! Die Berliner Mauer!



Mauer-Reminiszenz in Berlin


Erinnerung aus besseren Tagen - die Siegessäule



Ein Blick gen Osten


The Gate is open now! Am Brandenburger Tor.


Das Brandenburger Tor


Brandenburger Tor - Detail


Das Kanzleramt - Hier waltet Angela Merkel


Das Feuer lodert schon lange - doch die Feuerwehr lässt auf sich warten.
Quo vadis, Germania?



Über den Dingen - die Nationalflagge der wiedervereinten Deutschen.

Schlaff herabhängend und symptomatisch:
das Sternenbanner Europas.




Ein Suchender draußen vor der Tür - Wo bleiben Moral und Gerechtigkeit?



Typen und Prototypen -
Sigmar Gabriel von der SPD, auch ein Niedersachse, spricht inzwischen von der "Type im Bundespräsidialamt" -

typisch für Niedersachsen?


1. März 2012:

"Ehrensold"? Wofür?
"Abgangsprämie" wäre besser!
 Welcher Staatsanwalt ermittelt gegen einen Mann von Ehre?
Ein "Wulff-Vertrauter" im Präsidialamt schaffte mit einer vorschnellen Genehmigung von 199 000 Euro Brutto Ehrensold lebenslänglich für Wulff vollendete Tatsachen - welch eine Demokratie!
Wenn nun noch Sekretariatskosten , Dienstwagen etc. dazu kommen kostet Wulff den Steuerzahler abgeblich 500 000 Euro im Jahr - Peanuts in einer Zeit, wo Milliarden verschwendet werden.
So belohnt die BRD treue Dienste in schwerer Zeit!
Hören wir auf, mit moralischem Zeigefinger nach Moskau, Rom oder Athen zu deuten - der Werteverfall hat uns längst eingeholt - Umwertung aller Werte?


Fotos: Monika Nickel und Carl Gibson


Mehr zum Thema Kommunismus hier:
Allein in der Revolte -
 Carl Gibsons neues Buch
zur kommunistischen Diktatur in Rumänien -
über individuellen Widerstand in einem totalitären System.

 Allein in der Revolte -
im Februar 2013 erschienen.

Das Oeuvre ist nunmehr komplett.
Alle Rechte für das Gesamtwerk liegen bei Carl Gibson.
Eine Neuauflage des Gesamtwerks wird angestrebt.

 Carl Gibson




Fotos von Carl Gibson: Monika Nickel

©Carl Gibson. Alle Rechte vorbehalten.




Alle auf diesem Blog veröffentlichten Texte und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
©Carl Gibson. Alle Rechte vorbehalten.


Mehr zum Thema: 

Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit 
aus der Feder von Carl Gibson 
in diesen Publikationen:










© Carl Gibson









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