Wenn ich Diktator wäre
in einen Staat mit Religion, dann würde ich es allen Kirchen im Land verbieten, sich in das Leben der Menschen unmittelbar einzumischen, die Menschen quälend, wie sie es jetzt tun, hier und anderswo – im Namen Gottes!
Zwar dürften sie alle bestehen und in ihrem Kämmerchen zu ihrem Gott beten, selbst in den geerbten Palästen, fass diese noch da wären, denn ich durchaus tolerant, gönne jeden das eigene Märchen, wenn es beglückt und selig macht; aber in die Existenz der Bürger eingreifen, erpresst mit Sakramenten, mit Geboten, im Verbieten vieler Dinge, die das Leben erst lebenswert machen, das dürften die Kuttenträger nicht.
Auch würde ich Pfaffen untersagen, in die Politik zu gehen, um dort auf bewährte Art weitermachen; und Politikern - aus religiösen Parteien oder aus profanen - so zu reden wie die Pfaffen auf der Kanzel, offen Wasser predigend, aber still den Wein trinkend – im Schimpf gegen die echten Pharisäer.
Holocaust-Denkmal in Berlin, 2012.
Die Opfer mahnen! |
Drei Kriege
Nachdem ich den Krebs überwand, weil es der Himmel so wollte oder ein unbekannter Gott, der es gut mit mir meinte, wohlmeinend, ich müsse noch eine Weile weiter leben, um zuzusehen, was noch kommt, auch darüber schreibend – im Angesicht Gottes, nur der Wahrheit verpflichtet, kam die Pandemie, die ich auch noch überlebte, angeschlagen, doch mit der Feder in der Hand und am Werk, berichtend, über die dritte Heimsuchung, der ich auch noch zusehen musste, im Überleben: Putins Krieg in der Ukraine, der ein Angriffskrieg war und ist, dann Netanjahus Vergeltungs-Krieg in Gaza – und jetzt: der dümmste aller Kriege, Trumps Krieg gegen den Iran, dazu aufhetzt von Netanjahu und aus dem Bauch geführt – höchst ritterlich, aus dem Land heraus der Freien!
100 Tage lang berichtete ich über den ersten Menschenvernichtungskrieg der weltanschaulichen Art des wieder erstandenen Stalinisten, mehr als 700 Tage dann über die Vendetta des Ultra-Zionisten aus dem Heiligen Land, der - mit den 72 000 Opfern in Gaza - den Holocaust durchaus relativiert, in meinen Augen, auch noch als Jude, doch nicht im Wort, sondern mit Taten vor den Augen der Welt, gut dokumentiert für die Historiker der Zukunft, falls es diese noch geben sollte!
Jetzt aber auch noch der dümmste aller Kriege des Donald Trump, zur Unzeit, der die Endzeit einläuten kann, das Armageddon und die Apokalypse – von Leuten gemacht, die das Wort der Bibel wohl missverstanden, während die Kirchen des einen Gottes dazu schwiegen[1].
[1] Wenn meine Bücher dazu, seit 2019 verhindert, doch auf dem Weg, nicht mehr kommen sollten, fast zwei Dutzend an der Zahl und viele Tausend Seiten, mögen sich meine jetzigen und künftigen Leser mit dem begnügen, was man vom mir im Internet noch, denn das ist noch eine ganze Menge, trotz der „Zensur“ in vielen Formen, mit der ich täglich konfrontiert bin – im freien Land der deutschen!
Atombomben auf den Iran?
Israel werde sie nicht abwerfen, mein Trump!
Hat Israel überhaupt Atombomben?
Atomwaffen?
Nur so, zur Ziede, als Abschreckung, Vernichtungswaffen, die sich keinen richten, am wenigsten gegen die Araber in der Region oder gegen die fanatisierten Perser, die Israel vernichten wollen?
Trump, der „unkonventionelle“ Präsident, der sagt, was will und der auch tut, was er will und wie er es will, hat das Tabu nun wieder angesprochen, ergo die Atomwaffen bestätigt, von deren Existenz man seit Jahrzehnten weiß, über die man jedoch nicht öffentlich redet, denn die Völker könnten auf dumme Gedanken kommen, wenn sie davon erfahren, noch mehr von dem, was 90 atomare Sprengköpfe anrichten können!
90?
Ein paar davon im Einsatz rechen schon aus, um das Armageddon einzuläuten, die Apokalypse – und das Ende der Menschheit!
Eine Atombombe auf Gaza[1], auf die 2 000 000 Menschen dort – das war aus der Si hat des Eliahu, faschistischer Minister im Kabinett des Kriegsverbrechers und Massenmörders Netanjahu gerade richtig und recht, um eine Miliz zu bekämpfen, nachdem diese 1 200 Israelis getötet hatte, töten konnte, weil der allmächtige Sicherheitsapparat des Judenstaates eklatant versagt hatte.
Wir schaffen das auch so, meinte Bibi wohl damals – und das Resultat nach zwei Jahren Vergeltungskrieg kann sich durchaus sehen lassen:
72 000 tote Zivilisten, Palästinenser, – für 1 200 Juden,
davon etwa 800 Zivilisten und 500 Kräfte aus der Armee und Polizei
Eliahu wurde zurückgepfiffen, zwei Fascisten aber blieben, Smotrich, der Finanzmister, und Ben Gwir, um die Regierung des Netanjahu „demokratisch“ zu ermöglichen --- und zwei Jahre Vernichtungskrieg gegen die Hamas in Gaza, gegen die Hisbollah im Libanon, gegen Kräfte in Syrien, im Irak, gegen die Huthi im Jemen … gegen den Iran, auch in Katar … etc. … etc.
Wobei die Welt zusah … und immer zusieht, auch im Iran, wo
Für tote 13 Juden, falls die Zahl stimmt,
über 1 300 Iraner starben!
Das ist die Verhältnismäßigkeit des Netanjahu, der seinen Krieg führen darf, nun im Bund mit Trump. der sich diese Freiheit auch herausnimmt!
Wird es Verhandlungen geben mit dem Iran, wurde er gestern gefragt!
Mit wem soll ich verhandeln, sie sind doch alle weg, so Trump, oberster Heerführer der mächtigsten Armee der Welt, der von der NATO nun Hilfe braucht, „Mine-Sweeper“, der von einem NATO-Vertrag mit Vertragsregelungen aber nichts wissen will.
Ist der Starke am mächtigsten allein?
Allein mit Bibi?
Und mit der NATO, dahinter, wenn der Tyrann[2] einsam wird … und allein sitzt in seinem Bunker?
Die Welt – ein Groteske … mit und ohne Atomwaffen, ein Trauerspiel, der Zwerge und Riesen gegen böse Schlangen und Drachen, die enthauptet werden und verbrannt, weil die Guten und Gerechten das schärfere Schwert haben … und die größere Keule – in dem Dschungel, der sich zivilisierte Welt nennt.
[1] Als ethischer Philosoph, der seit dem Jahr 2010 auf einem – inzwischen blockierten – Blog bloggt, habe ich die Angelegenheit seinerzeit angesprochen, das Tabu, über das man in der freien Welt nicht reden soll, am wenigsten im koscheren Deutschland, und zwar im Tacheles, später immer wieder daran erinnernd wie an die Folgen einer solchen Ungeheuerlichkeit – als einer, der sich bereits im November 2023 von der Gaza-Politik des Westens distanzierte, von der Heuchelei der freien Welt:
Auch an die Verhältnismäßigkeit, die es für einen Netanjahu nicht gibt, noch im Nahen Osten,
was das Blockieren meines Blogs begründet.
[2] Über die Einsamkeit des Tyrannen, ein Prototyp dafür war der deutsche Führer im Bunker, schrieb ich immer wieder, jüngst hier:
Einsamkeit der Tyrannen | carlgibsongermany
Atommacht Pakistan im Kampf gegen die Taliban in Afghanistan – 400 Tote in Kabul, auf einen Streich, noch recht konventionell, ohne Atomwaffen - „Halunken“ gegen „Halunken“!?
Ob dieser Krieg inzwischen in Deutschland angekommen ist, im Herzen Europas, wo es, was Nachrichten betrifft nicht weniger provinziell zugeht als in den abgelenkten USA des Donal Trump, wo man, politisch korrekt – als guter Pharisäer – gegen die „Halunken“ aus Teheran schimpft, gerecht und von der Kanzel herab, aber andere - der gleichen Sorte anderswo – vergisst, kann ich nicht sagen, denn davon merkte ich nichts!
Jedenfalls schrieb ich darüber auf meinem „blockierten“ Blog, als er aufkam, wenn auch nur für den Äther:
Ein neuer Krieg, ein weiterer Krieg:
Muslime aus Pakistan gegen die Taliban in Afghanistan,
eine Atommacht gegen das Mittelalter!?
Das Netz weiß nichts davon! Nun aber wird die Sache konkreter:
400 Tote in Kabul, und das mit einem Schlag! Eine ganze Menge?
Nach dem schmählichen Abgang der USA und der Bundesrepublik Deutschland aus Afghanistan, den zurückgelassen Waffen im Milliarden-Wert, die man im Abwehrkampf der Ukraine gegen Putin gut hätte gebrauchen können und den „blühenden“ Landschaften der westlichen Demokratie á la Irak, die man dort schaffen wollte, aber nicht ganz vollendete und den nach Deutschland verfrachteten Afghanen, die heute besser dastehen als bewährte Bundesbürger in Not, ist dort wohl einiges in Unordnung geraten, was korrigiert werden muss, in Krieg, gut nachbarschaftlich, Taliban und andere Terroristen gegen eine Atommacht, die nicht zimperlich ist und die zuschlägt, wo zugeschlagen werden muss – mit Macht, á la Trump, mit dem sich der Staatschef Pakistans inzwischen gut arrangiert hat.
Trump gegen den Iran – Pakistan gegen die Taliban!
„Halunken“ gegen „Halunken“!?
Horst Köher, der Erste Mann in Staat der Deutschen, hatte eine Meinung dazu, eine Haltung, die ihn Kopf und Kragen kostete! Und den Angang in die Wüste!
Der Oberpharisäer aus Rostock ebenso, einer, der auch heute wettert, von der Kanzel herab, fürs Volk, als guter Hirten die Herde zusammenhaltend über Spaltung, auf bewährte Weisen - dem hohen Amt immer noch verpflichtet!
Während man mir die Feder aus der Hand genommen hat!
J‘ accuse!
Trump ist „not happy[1]“ mit der Presse, nachdem es am Golf nicht so gut läuft und daheim auch nicht!
Also schimpft er los, der Demokratie-Verächter und angehende Diktator, der selbst die Wahrheiten macht und auf eigene Faust Kriege führt, weil es ihm so gefällt, illegale Aktionen der Entführung und der Enthauptung, die er dann auch einstellt, war er es will!
Mehr Demokratie-Verachtung ist kaum noch denkbar – nur ein Diktator macht das so möglich!
Wenn die Presse dann kritisch dagegenhält, dann ist es die Presse, die falsch liegt, die Medien, während er immer im Recht ist, weil er das recht macht, nach eigener Fasson selbst gegen die Auffassung der höchsten Richter im Staat, die er zum Teil selbst ins hohe Amt berufen hat.
Den Deutschen erinnert ein solche Gebaren, das zudem auch noch alle Demokraten in Land der Frien verteufelt, die aus der Gegner-Partei und alle anderen aus dem Volk, fatal an eine DDR, wo eine Partei für das Recht war, vor allem aber an Hitler, in dessen Diktatur das recht seit dem Ermächtigungsgesetzt zum Schutz Volk und Staat ganz außer Kraft gesetzt worden war, damit einer regieren kann und auch Krieg führen kann, etwa so, wie das einem selbstherrlichen Hybris-Charakter Trump heute vorschwebt, daheim, mit dem Sturm auf das Kapitol – und am Golf, gegen den Iran.
Kritik darf nicht sein – und Kritiker wohl auch nicht, denn sie sind ein Problem, nicht nur bei Putin!
[1] Vgl. dazu meinen – mit einer Kriegslist ins Netz geschleusten – Beitrag, der durchging, weil der Name des Gemeinten nicht in der Überschrift vorkam:
Und noch viel früher, 2017, sowie im Buch gegen Trump:
Gegen Teile der Medien, Zeitungen, Fernseh-Sender, hat Trump geradezu eine richtige Feindschaft aufgebaut, und das seit Jahren schon, was dann auch zu einer gewissen Benachteiligung führt, etwa in Pressekonferenzen, in welchen der Eine mit dem Finger entscheidet, wer fragen darf und wer ignoriert wird, echt demokratisch auch das!
Wohl dem, der einen freien Blog betreibt, einen, der noch nicht ausgebremst und zensiert wird!
Tump droht den NATO-Staaten – sie sollen jetzt seinen Überfall auf den Iran ausbaden, indem sie mithelfen, die Straße von Hormus[1] frei zu bekommen, was einem Kriegseintritt vieler Staaten bedeuten würde, sonst sehe er schwarz für die gemeinsame Zukunft in dem Verteidigungsbündnis,
mit dem Argument[2], die USA haben im Ukraine-Krieg geholfen, jetzt sei es Sache der Europäer, Solidarität und Dankbarkeit zu zeigen, wohl indem sie mitmachen bei dem, was Trump illegal begannen hat, gegen das Völkerrecht, um das auch mit auszubaden, was er, der die Geister rief, dort, am Golf eingebrockt hat.
Die Geister aber wird der Dilettant, der kein Meister des Krieges ist, nun nicht mehr los!
Trump, der es mit Ursache und Wirkung nicht so genau nimmt, hat wohl ganz vergessen, was zu dem Ukraine-Krieg führte? Und dass es den Ukraine-Krieg ohne die Haltung der USA nie gegeben hätte!
Wie es den Anschein hat, redet Trump mit den EU-Europäern und den NATO-Partnern, die in diesen völkerrechtwidrigen Krieg nicht hineinschlittern wollen, so, wie er mit dem Iran redet, nämlich aneinander vorbei, wobei er sich mit seiner Maximal-Forderung „bedingungslose Kapitulation“ selbst schachmatt gesetzt hat.
Werden sich die NATO-Staaten erpressen lassen?
Frankreich hat schon ziemlich deutlich nein gesagt; die Briten denken noch nach, ohne rechte Lust, doch noch mitzumachen – und die Deutschen … und die anderen, die auch noch in der Allianz sind, die zur Verteidigung konzipiert wurde, nicht zur Verstärkung einer Aggression á la Putin – nach der Krim-Annexion – in der Ukraine?
[1] Nach eigenen Angaben lassen die Iraner in der – nicht ganz dichten, vielleicht sogar verminten – Wasserstraße nur den durch, der ihr Feind nicht ist.
Vgl. dazu meinen Artikel, der noch nicht im Internet aufgetaucht ist:
Wie „eng geschlossen“ ist die Straße von Hormus eigentlich? Einer der „dümmsten Kriege aller Zeiten“ wurde von den Friedensstiftermit dem ausgeliehenen „Nobelpreis für Frieden“ entfacht – der Schaden für die USA war immens sein, wahrscheinlich irreparabel, aber auch für die - nunmehr gänzlich diskreditierte – westliche Welt!
[2] Artikuliert - im Trump-Stil zwischen Tür und Angel und bei Fluglärm, schlecht verständlich – vor einigen Stunden am Bord der Air Force One.
Carl Gibson:„AMERICA FIRST“, Trumps Herausforderung der Welt – Wille zur Macht und Umwertung aller Werte!? |
Trump bekämpft inzwischen das Volk im Iran, das er gestern noch befreien wollte, aber auch die uralte Kultur der Perser mit Bomben auf Isfahan, im Geist von Netanjahu in Gaza – und nicht viel anders als die ISIS[1] in Palmyra, vor der Bibi das Abendland auch retten wollte - und mit Freude am Schiffe-Versenken im Golf!
Zwei Weltenretter, die selbst keine Kultur brauchen, bei der Vernichtung anderer Kulturen, der 9 000-jährigen im Libanon – und nun auch, nach der Zerschmetterung des 4000 Jahre zählenden Gaza, Bomben auf Isfahan[2], wo nicht nur Atomanlagen[3] sich verbergen, sondern auch Tempel aus den früheren Tagen der Menschheit, nicht ganz so als wie zwischen Euphrat und Tigris, zu einem Zeitpunkt als die Juden noch ein junges Volk waren, ein Hirtenvolk aus der Wüste, in Ur, in Babylon, wo George W. Bush schon bombte, um die Iraker vom Tyrannen zu befreien!
Wozu braucht man überhaupt Kultur, fragt sich Trump vielleicht, der Mann, der Spaß am Schiffe-Versenken[4] hat, just for fun, auch, wenn Menschen dabei sterben – mit einer Flotte auf dem Grund des Golfs, die aber doch noch genügend Schiffe hat und Geschosse, um die Straße von Hormus zu blockieren.
Mancher Amerikaner, den nun allmählich die Augen aufgehen, fragt sich allmählich, auch angesichts von immer mehr Opfern, die im Sarg heimkehren, wer dieser Trump wirklich ist, der Amerika regiert, chaotisch, aus dem Bauch heraus – und mit einer Mannschaft ohne „mercy“ in einem Krieg, der politisch-korrekt nicht mehr sein muss, noch völkerrechtlich legitimiert, sondern nach den Vorgaben des Zivilisationsretter Bibi abrollte in Gaza, bei welchen bestimmte Menschen nicht mehr zählen, also einfach getötet werden dürfen aus der Luft in großer Zahl!
Das Volk der Iraner, das sich seit Jahrzehnten auf einen Krieg gegen die USA im Bund mit Israel eingestellt hat, fügt sich in sein Los, nachdem es lange in Gaza zusah, wie Israel Krieg führt gegen Zivilisten, kriegsbereit und neue Waffen gegen Israel einsetzend, die nach zwei Wochen Bombardierung immer noch da sind, während Trump auf die Hilfe der Staaten wartet, die ihm die Straße von Hormus wieder freimachen sollen!
Noch hat sich keiner gemeldet, ihm beizustehen in großer Not, allein mit Bibi, während die Israelis staunen, was so alles vom Himmel fällt!
Er wird wohl noch ein böses Erwachen geben, für die Amerikaner, die diesen Krieg nicht wollen, aber bisher mittrugen, für die Europäer, die Trump in Misskredit gebracht hat als „Führer“ der westlichen Welt, um vor allem für die Juden im Judenstaat, deren Netanjahu den Krieg doch noch nach Israel bringt[5], so, wie ich es vor Jahren schon betonte, über falsche Strategien[6], die auch dazu führen, dass die – frech instrumentalisierten[7] - kleinen arabischen Staaten am Golf, gestern noch Brüder des Iran, aus der bisherigen „Allianz“ mit den USA (und Israel) ausscheiden, um sich auf sich selbst zu besinnen und auf die eigene Zukunft in der Region, enttäuscht nicht zuletzt von der wankelmütigen, unberechenbaren Politik eins Donald Trump, der alles nicht so ernst nimmt, auch die Opfer nicht, obwohl es Menschen waren, die starben
[4] Der iranische Außenminister Araghtschi hat im US-Fernsehen CBS darauf hingewiesen.
[5] Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Netanjahu hat den Krieg nach Israel gebracht,
[6] Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Ist Netanjahus Gaza-Krieg-Strategie vorerst gescheitert, der „Retter der Zivilisation“ am Ende?
[7] Die Demagogie des Täuschers wird zum Bumerang, aus der Aussöhnung mit Israel wird ein Abwenden, was Israel noch mehr in der Region isoliert.
Carl Gibson, Endzeit, 2018. |
Carl Gibson:„AMERICA FIRST“, Trumps Herausforderung der Welt – Wille zur Macht und Umwertung aller Werte!? |
Die Büchse der Pandora ist offen – im Irak, wo die Hexenjagd auf Amerikaner begonnen hat, denn alte Rechnungen sind noch offen,
gleich denen, die Trump den Handwerkern heute noch schuldet nach dem Bankrott in Atlantic City – und der Staat USA den Opfern von Al Ghraib und Guantanamo nach dem – völkerrechtswidrigen – Zweiten Irak-Krieg des George W. Bush, der für die vielen Tausend Toten im Irak nie zur Rechenschaft gezogen wurde!
Es war ein schmutziger Krieg, gegen Saddam, gegen den lang vom Westen protegierten Diktator, an dessen Ende – mit den blühenden Landschaften der Demokratie für den Irak – auch die Schiiten im Land hochkamen, die Schiiten der Ajatollahs aus dem Nachbarland Iran, sich über die niedergekämpften Sunniten[1] im Land erhebend.
In der Ansprache des neuen geistlichen Führers der Iraner und Schiiten, von Hegseth[2] öffentlich verhöhnt, die nur verlesen wurde, aber klug formuliert war, indem nicht nur an Schiiten, sondern an alle Muslime appelliert wurde, dem Feind der Region zu widerstehen, war auch von der Hilfe die Rede, die aus dem religiösen Lager kommen werden, also von den Anhägern der Shia im Iran und von „islamistischen Terroristen“ aller Couleur, die dem Kampf des Iran gegen die Angreifer aus den USA und Irael beistehen sollen, wohl in einem „heiligen Krieg“, der als die Sache aller Brüder in Allah betrachtet wird, auch der Kleinen am Golf, die nun ihre Haltung gegenüber Irsrael und den USA neu bedenken müssen, um nicht in einer Flurbereinigung - á la Napoleon Bonaparte in Deutschland gegen die 36 Könige – nach dem großen Krieg hinweggefegt zu werden in einem anderen Sandsturm!
Die Amerikaner sollen den Irak verlassen, heißt es auch Washingten, nachdem die Hexenjagd auf den verhassten Feind bereits angebrochen mit, mit Attacken auf die US-Botschaft und auf Konsulate im Irak, über den Feuer lodert und Rauch aufsteigt - wie damals, als Bagdad aus der Luft bombardiert wurde und heute Tehran, von Ungläubigen![3]
Wie auf Al Jazeera aus Doha in Katar gestern, am 14. März 2026, mehrfach zu erfahren war, sollen bestimmte Kräfte, wahrscheinlich aus dem von den USA lange bekämpften Umfeld „islamistischer Terroristen“ aller Couleur, ein Preisgeld ausgesetzt haben, 100 000 Dollar für jeden, der Angaben zum Aufenthalt eines Amerikaners im Irak machen kann, speziell zu Soldaten und Sicherheitskräften, die man töten will, alte Rechnungen begleichend und so alte Wunden schließend?
Die Büchse der Pandora[4], von der ich vor Wochen hier sprach, ist nun wirklich offen: Hass und hetze sind am Werk, Vergeltung!
Die USA wollten die Schmähung der Nation 1979 nicht vergessen, auch nicht die Kommando-Aktion im Auftrag die Jimmy Carters, die im Wüstenland landete, die allmächtige US-Armee, die alles kann, auch das, was andere nicht können, lächerlich machend – also rächten sie sich jetzt, in der Vendetta im Bund mit der IDF an dem Iran!
Die Rache der Schiiten und anderer Muslime wie „islamistischer Terroristen“ aller Couleur wird folgen, vielleicht sogar aus den – politisch wenig stabilen – Nachbarstaaten heraus, wo es schon unmittelbar nach der „Enthauptung“ Khameinis, die keine kluge Tat war, Proteste gab, Aufruhr[5], gegen die USA, gegen Israel, Anti-Amerikanismus und Anti-Judaismus schürend.
Wer die Büchse der Pandora mutwillig öffnet, muss mit den Geistern rechnen, die er entweichen ließ, mit Ungeistern des Bösen, die man heute „Terroristen“ nennt.
Gewalt ist nicht alles, denn Gewalt erzeugt Gegengewalt, also das, was ich vor vielen Jahren schon – für die Ohren des tumben, einseitigen Westens – die „Philosophie von Guantanamo[6]“ genannt habe, im Staate Deutschland, wo man die Folter verhöhnen darf
Der Sieg im Krieg nur über Gewalt und Waffenmacht wird zum Pyrrhus-Sieg, wen er unmoralisch und fern dem Völkerrecht geführt wird!
So wird der Krieg gegen den Iran nun auch zum Deja-Vu für den illegalen Krieg gegen den Irak, mit Hass und Hetze, vor allem aber mit unabsehbaren Folgen!
Der Niedergang einer Nation beginnt oft mit der Überheblichkeit des Führers, also in Hybris, die im antiken Mythos immer abgestraft wurde – von höherer Warte aus!
Doch davon hat ein Trump, dessen Geschichts- wie Kulturbild wohl erst mit dem Großvater beginnt, wohl noch nichts erfahren, während andere Retter des Abendlandes die Bibel so auslegt, wie es ihm beliebt, fern von Moses, Abraham, David, Salomon, aber mit der Methode von Josua und Samson, gegen die Philister von heute!
[1] Was liest man dazu in meinem – in Deutschland verfemte, ja, sogar in den Giftschrank der deutschen Hochschule verfrachteten – Werk „Quo vadis, Germania, 2016?
[2] In „psychologischer Kriegführung“ der besonders schäbigen Art, früher so gegen die Nazis eingesetzt, aber auch gegen das Volk der Deutschen!
[3] Trump ist in der Sache ein Ahnungsloser, der mit Parolen agiert, die täglich wechseln, die gescheiten Amerikaner als dumm verkaufend, verhöhnend:
Die andere Seite aber zum Dagegenhalten und zum Kampf motivierend, der geheiligt wird:
Ein „heiliger Krieg“ gegen einen anderen „heiligen Krieg“, zwei „Retter des Abendlandes“ gegen andere Heilsbringer, profan ausgetragen mit unheiligen Mitteln der Menschenvernichtung in aufgeklärter Zeit und nach dem Holocaust – oder: über die Macht der Doktrinen im Weltanschauungskrieg
[4] Nach dem Enthauptungsschlag – „Peacemaker“ Trump hat Fakten geschaffen: jetzt gilt nur noch das Recht des Stärkeren … und die Büchse der Pandora ist offen, nicht nur im Iran – mit Perspektiven wie im Irak, in Libyen und Syrien nach dem Ende der Diktatoren, sondern überhaupt!
[5] Vgl. dazu meinen warnenden Beitrag:
Sowie den anderen zur Sache, den man im Internet nicht findet:
Schiiten im Irak und in Pakistan im Aufruhr nach der Tötung ihres geistlichen Oberhaupts Khamenei – Vergeltungsschläge der Hisbollah aus dem kriegsmüden Libanon, währen Israel dort mit Macht zurückschlägt
Wie „eng geschlossen“ ist die Straße von Hormus eigentlich?
Einer der „dümmsten Kriege aller Zeiten“ wurde von den Friedensstiftermit dem ausgeliehenen „Nobelpreis für Frieden“ entfacht – der Schaden für die USA war immens sein, wahrscheinlich irreparabel, aber auch für die - nunmehr gänzlich diskreditierte – westliche Welt!
Etwa 1 000 Schiffe sollen dort in der Schlange stehen, darunter etwa 200 Tanker, die Öl geladen haben für die Welt.
Die Straße, die ein Trump nun bald frei haben will, wie er zwitschert auf seinen Medien mit den eigenen, selbstgemachten Wahrheiten, auch mit der tatkräftigen Hilfe von Kampfschiffen aus anderen Staaten, sogar auch China, das an der freien Bahn aktiv mitwirken soll, ist „geschlossen“, doch nur für Amerikaner und Alliierte der Amerikaner, frei aber für andere, die an den Iran appellieren und mit dem iran reden, wenn sie passieren wollen mit Mann und Maus, sagen die Machthabenden im Iran!
Also kam, wie ich es auf Al Jazeera mitbekam und falls es nicht gelogen ist, vor zwei, drei Tagen schon, also mitten im Krieg und der „Sperrung“ zwei indische Schiffe durch und ein türkisches, während andere in Brand geschossen wurden, die die Fahr auf eigene Faust wagten.
Was weiß man im Westen davon, wo das Wort des Iran als Lüge gilt, und die täglich neu formulierten, sich widersprechen Botschaften aus dem Weißen Haus[1] als die neue Offenbarung?
Weshalb schaut Putin weg?
Weil seine Kriegskasse opulent ansteigt, Tag für Tag - je länger der Krieg dauert, desto besser, wenn auch schlechter für die dummen Europäer und die NATO!
Weshalb schaut auch Xi Jinping weg, obwohl er das Öl aus dem Golf dringend braucht und dafür auch noch mit harten Dollars aus dem US-Geschäft bezahlen muss?
Weil die - hochgescheit geführten - USA ihre „sophisticated weapons“, die ein Joe Biden noch an die Ukraine verschenkte, wie es die Trump-Administration nun vorwurfsvoll meint, heute in Israels Abwehrkampf wie in der Aggression gegen den Iran und am Golf verpulvert werden, Waffensysteme, die die USA, die angeblich Taiwan verteidigen will, im Fall des Falles wahrscheinlich dann wohl nicht mehr hat!
[1] Geschrieben habe ich auch dazu einiges in letzter Zeit, durchgekommen und im Netz zu finden aber ist wenig:
Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Der Ölgierige
Offenbarte Ohnmacht! UNO-Generalsekretär Antonio Guterres in Beirut im Appell an die Vernunft – ein Zeichen setzend, doch machtlos wie die gesamte UNO in diesen Tagen der Kriege
Er muss aufpassen, dass ihm dort keine Bombe auf den Kopf fällt und ihn zum Kollateralschaden macht, was einigen Leuten in Israel durch recht wäre, denn der selbstherrliche Staat der Juden führt – neben sein Kriegen an 7 Fronten - lange schon Krieg auch gegen[1] die UNO, besonders in Gaza, wo es eit Oktober einen Waffenstillstand gibt, der es Netanjahus „Demokratie“ ermöglicht, täglich Mensch zu töten, Zilisten manchmal 30 an einem Tag.
Die IDF des Verteidigungsministers Katz, seines Zeichens ein eingefleischter Zionist und Krieger wie schon Galant, derzeit auf Vormarsch im Libanon, ist nicht zimperlich, wenn es um das Erreichen der Kriegsziele geht!
Um die Zerschlagung der Hisbollah, die doch für Jahrzehnte zurückgeworfen und geschwächt sein sollte nach dem großen Bereinigungsschlag, nun aber doch wieder da ist – mit all den Waffen! Aber auch des Staates, der die Miliz beheimatet und birgt!
Kommt einer dazwischen, dann hat er Pech gehabt – und muss ins Gras beißen, auch, wenn es ein ganzes Volk ist, dass so in Geiselhaft genommen wird, ein Volk aus vielen Ethnien, darunter auch Christen, das sich diesen neuen Krieg nicht ausgesucht hat, aber Opfer ist, bei der Zerschlagung des alten und neuen Gegners Hisbollah, wie auferstanden aus Ruinen, nachdem der legendäre Führer Nasrallah dorthin gebombt wurde, mit einer Mutter aller Bomben aus Amerika, wo die anderen Märtyrer des Glaubens und der geistliche Führer alle Schiiten Khamenei auch sind – an einem besseren Ort!
Gestern verlor ein Zerbombter, selbst verletzt und die Angehörigen zu Grabe tragend, vier Töchter, die Mutter, weitere nahe Verwandte, weil die Bomben fielen und er mit Familie zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort war – mehr als 700, ja, fast 1000 Zivilisten sollen inzwischen tot sein, seit dem 2. März, in dem Krieg gegen die Hisbollah, die der Staat nicht entwaffnen kann, weil er kraftlos und ohnmächtig ist, während die wiedererstarkte Miliz – koordiniert mit Geschossen aus dem Iran – gegen Israel feuert, ganze Salven, besonders in den Norden Israels, Schäden anrichtend, von deren wahrem Ausmaß nur die Militär-Zensur weiß, die den Informationsfluss und die Bilder aus Israel regelt, Bilder, die den Westen nicht erreichen, die aber wichtig wären, um die Menschen auf aller Welt ausgewogen zu informieren – und nicht wie ins Putins Krieg oder bei Kim!
Guterres, einer der ganz wenige Anständigen in der Politik, die es dort überhaupt noch gibt, in dieser verlogenen Welt mit täglich neuen Narrativen und frechen Lügen von höchster Warte aus und in kriegerischer Mission, weiß natürlich von all diesen Dingen, aus erster Hand – doch auch er ist ohnmächtig wie das Volk im Land der Zedern, kann nichts tun, nur appellieren, anständig wie immer, die Hoffnung äußernd, bei nächsten Kommen das Land in Frieden vorzufinden –
offenbarte Ohnmacht!?
[1] Man vergleiche dazu, was ich im April 2024 schrieb und öffentlich machte – als einer, der in Deutschland seine Bücher nicht drucken kann, auch, weil er in seinem Kampf an mehreren Fronten allein dasteht, alt und krank, konfrontiert mit einer ignoranten Welt der Abgelenkten:
Immer wieder von mir gewürdigt: Antonio Guterres, ein wahres Licht in sehr finsterer Zeit!
Chapeau!
Aufklärung und deutsche Identität
Berlin - Im Gerede: christliche Ethik, Liberalismus, Toleranz und Egoismus auf Schloss Bellevue?
Typen und Prototypen - in Niedersachsen und auf Schloss Bellevue?
Ethos oder Egoismus in Werbung und Politik?
Vorteilsannahme, Begünstigung, Plaisir?
Honi soit qui mal y pense!

Reiter-Standbild des Preußen -Königs Friedrich II. in Berlin.
Er, der absolutistische Monarch, empfand sich als der "erste Diener seines Staates" -
daraus entstand das, was man später als "preußische Pflichtethik" definiert hat.
Solche "Tugenden" sind uns inzwischen abhanden gekommen.
Das "Amt" - ein Selbstbedienungsladen?
Ist der aktuelle Bundespräsident noch ein Vorbild?
Weite Teile des deutschen Volkes sind von diesem Präsidenten enttäuscht und halten ihn laut Umfragen für unehrlich.
Nach Immanuel Kant, der den aufgeklärten Monarchen Friedrich II. verehrte, soll jeder so verantwortungsvoll handeln, dass die Maxime seines Handelns zum allgemeinen Gesetz erhoben werden könnte -
das ist der kategorische Imperativ.
Christian Wulff wird dieser ethischen Forderung nicht gerecht - Wulff verschleiert und täuscht;
er führt mit seinem Verhalten weg von der ganzen Wahrheit.
Das ist nicht zumutbar.
Als der große Staatsmann und Reichsgründer Otto von Bismarck seine Politik nicht mehr durchsetzen konnte, trat er ab und ging von Bord - Wulff aber klebt am Amt wie bisher kein anderer deutscher Politiker der jüngsten Geschichte.
Das ist verheerend für die politische Kultur in diesem Land.
Ja, quo vadis, Germania?
Wohin gehst Du, Deutschland?
Wohin lenken Dich die Walter der Gesellschaft jenseits von Glaubwürdigkeit und Vertrauen?
wenn Unrecht geschieht,
wenn Vertrauen verspielt und Werte vernichtet werden – aus reinem Machterhalt heraus.
Als Herta Müller als Kandidatin der Bundesrepublik Deutschland für den "Nobelpreis für Literatur" vorgeschlagen wurde, habe ich ein Jahr (2008/2009) hindurch in unzähligen Presse-Beiträgen und Online-Kommentaren nach ihrer "moralischen Integrität" gefragt, diese hintefragt,
weil ich davon ausging, dass die öffentlichen Repräsentanten Deutschlands unbedingt moralisch integer sein müssen, da sie die gesamte Nation vertreten - vor den Augen der Welt,
Günter Grass ebenso wie Herta Müller.
Viele Menschen gaben in schweren Zeiten ihr Leben hin, um vor sich zu bestehen, um an der Moralität festzuhalten - als Zeichen für andere.
Wenn wir nun diese Moralität preisgeben, sie auf dem Altar der Staatsräson opfern, dann führt das geradezu in die Unmoral, in das Sodom und Gomorra des Werteverfalls, in die Rücksichtslosigkeit des Willens zur Macht, der in seinem Wesen demokratieverneinend ist.
Durchsetzen konnte ich mich seinerzeit nicht, u. a. deshalb, weil etwa einige etablierte Medien wie DIE ZEIT oder die FAZ meine Sicht der Dinge mit einem Maulkorb belegten, um so ihre Sicht durchzusetzen.
Es mag sein, dass man einigen Wendehälsen aus der Literaturszene mehr moralische Ambivalenz zugesteht als einem Spitzenpolitiker.
Doch was taugt ein Bundespräsident, der keine moralische Autorität hat,
dessen Wort nicht mehr viel gilt, weil es von Anfang an bezweifelt wird?
Alle richtungweisenden, moralisch verbindlichen Erklärungen des Staatsoberhaupts werden so fragwürdig und verkehren sich in ihr Gegenteil.
"Moral" wird zur Bigotterie, zur Heuchelei, zur Farce -und aus dem Fundament des demokratischen Staates werden tönerne Füße und rieselnder Sand.
Der Überdruss an Lügen und die überbordende Heuchelei in der Politik führen letztendlich zur Politikverdrossenheit der Massen und ermutigen die Radikalisierung einzelner Bürger, die sich nicht mehr repräsentiert sehen.
Erkennt Bundespräsident Wulff diese Implikationen?
Erkennt er überhaupt die Tragweite seines moralischen Versagens?
Der gleiche Maßstab von Ethos und Moral, mit dem die geistigen Eliten einer Nation gemessen werden,
ist besonders an Politiker anzulegen, da sie mit ihrer gesamten Integrität für die "Demokratie" stehen.
Werden Politikerbiografien fragwüdig - wie etwa im Fall Berlusconi - dann scheitert mit dem Werteverfall irgendwann das "demokratische System".
Diese Negativ-Entwicklung dürfen wir nicht tatenlos hinnehmen - da ist kritische Meinungsäußerung und konkretes öffentliches Agieren angesagt.
Wehret den Anfängen!
Zum Ende und Neubeginn auf Schloss Bellevue:
Am 17. Februar, zwei Monate nach der Eröffnung dieses Blogbeitrags mit Rücktrittsforderung, trat Christian Wulff zurück.
Zum Thema ist alles gesagt, vielfach gesagt.
Mein Kandidat war Joachim Gauck.
Auf Gaucks Facebook-Seite sprach ich mich bereits vor Wochen für ihn aus. Nun ist er der Kandidat der Vielen aus dem Volk - als substanzielles Gegengewicht zu Wulff.
Trotzdem: Kontroversen bleiben.
Nicht immer wurden jene, die an vorderster Front gegen die Kommunisten kämpften und für ihre Überzeugungen ins Gefängnis gingen, später anerkannt und geehrt. Manchmal machten "Wendehälse" das Rennen, ohne dass ihr verlogenes Treiben durchschaut worden wäre. Gauck hat viele Feinde, vor allem in den Reihen der Stasi und der SED - ehemalige Spitzel diffamieren ihn immer noch, doch selten mit offenem Visier - Gauck steht für viele aufrichtige Bürgerrechtler und für die Aufrechten in der ehemaligen DDR. Er wird der bessere Präsident sein - auch wenn er nicht perfekt ist.
Holocaust-Denkmal in Berlin, 2012.
Die Opfer mahnen! |

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen