| E-Mail von - (BND-Mann ?) Werner aus Bonn an Carl Gibson vom 1. Juni 2009 |
Zum Schweigen der Kritiker in Deutschland: Eigen-Interessen
und Interessenkonflikte verhindern die Wahrheit – oder: weshalb die Literaturkritikerin
und Fernseh-Moderatorin Elke Heidenreich nicht kritisch gegen Herta Müller
vorgehen wollte, seinerzeit, im Juni 2009, noch vor dem Skandal-Lügen-Artikel in
der ZEIT und noch Monate vor dem politisch eingefädelten Nobelpreis
Damals, als ich als einer wenigen kritischen Stimmen in deutschen Landen
als Zeitzeuge öffentlich gegen die – weitaus dem Volk verheimlichte –
Nobelpreisnominierung Herta Müllers vorging, durchexerziert bei Nacht und Nebel
und im Parforce-Ritt von dem SPD-Genossen, Manager und Minister Michael Naumann
aus dem Kabinett des Putin Freunds Gerhard Schröder, im meinem Sprachgebrauch
auch der „Verhörer“ genannt, weil er – als guter Kommunismus-Kener wie als
deutscher Kulturstaatsminister - die deutsche Sprache nur unzulänglich beherrscht,
gleich Herta Müller, stand ich nicht ganz allein da. Neben einigen engagierten
Landsleuten aus dem Banat, die von dem Schmähwerk der Ungenierten mitbetroffen,
aber bald die Flinte ins Korn warfen und in der Sache resignierten, war da noch
ein Mann, der sich mir gegenüber als früherer BND-Mitarbeiter „geoutet“ hatte, motiviert,
mir beizustehen, denn er hatte noch einige Rechnungen mit der Securitate und
den Kommunisten aus der Ceausescu-Diktatur offen, als deren Repräsentantin in
Deutschland er Herta Müller ansah, ergo diese – und mit mir – zu Fall bringen
wollte.
Noch aus früheren Tagen war er gut vernetzt mit deutschen Journalisten, die
er ins Boot holen wollte, als unter anderen, auf der Plattform der Siebenbürger
Sachsen ganze Schlammschlachten gegen mich ausgetragen wurden, was nachzulesen
ist, aber auch die seinerzeit einflussreiche Elke Heidenreich, die – mit ihrer Autorität
im deutschen Fernsehen – mithelfen sollte, den forciert konstruierten Herta-Müller-Mythos
als antikommunistische Widerstandkämpferin zu kippen und die große Farce – bis hin
zum wahrscheinlich eigekauften Nobelpreis – zu entlarven und zu kippen.
Eine Name wurde gemacht, um über den gemachten Namen anderen das Geld aus
der Tasche zu ziehen, als Volksverdummung in eigenen Land, die Deutschen hinters
Licht führend mit Müll-Büchern, aber auch das geprellte Ausland, das Rechte
erwarb in Frankfurt – für des Kaisers neue Kleider, naiv, ohne zu erkenn, dass
die große s Volksverdummung und Beutelschneiderei aus im Ausland weiterging,
sobald der Nobelpreis da war, ein Instrument, das unbedingt sein musste,
wen das große Geld fließen sollte, in
zwei Großverlage, aber auch nach Deutschland, Arbeitsplätze sichernd und die
Wirtschaft stärkend auch über Steuern, wobei ganz egal, unter wessen Namen der
Nobelpreis nach Deutschland kam, bekloppt oder auch nicht bekloppt, jedenfalls
mit Kalkül – aber auf Kosten der historischen Wahrheit und der Prinzipien, die
man doch an andere Stelle so hoch halten wollte im freien Deutschland der
Macher und Profiteure.
Freundin hin, Freundin her: Elke Heidenreich konnte nicht mitmachen; sie
konnte sich nicht zu weit aus dem Fenster hinauslehnen, ohne mit den
etablierten Verlagen zu kollidieren, die zufällig ihre eigenen Verlage waren!
Der Kater Corelone musste verkauft werden, ein weltbewegendes Buch, nicht
die Story des Carl Gibson über Nosferata Corleone und über Corelone Hamburg
Berlin in der Causa nostra Herta!
So findet Freundschaft ihre Grenzen, wenn die eigenen Interessen beginnen,
die zugleich auch die Interessen einzelner Geschäftemacher aus den Verlagen wie
auch die des deutschen Staates sind!
Also zog sich Elke Heidenreich, mit der ich ein paar Jahre später ein paar
Takte auf der Buchmesse in Frankfurt diskutierte, diskret aus der Sache zurück –
und schwieg!
Nicht anders, als Ijoma Mangold, der Mann aus Heidelberg mit nigerianischen
Wurzeln, auch schweigen musste, als Herta Müller ihm den Schwarzen Peter
zuschob, indem sie ihm das volksverhetzende Zitat über die Verleumdungskultur
der Banater Schwaben in den Mund legte, also die Verantwortung für die eigene Hetze
auch in dem Skandal-Artikel in der ZEIT, Juli 2009, delegierte.
Der Mohr tat seine Schuldigkeit – und behielt den gut dotierten Job bei der
ZEIT, die all ihr journalistisches Versagen unter den Teppich kehrt mit dem
Dreck aus der Münchhausiade - zum ewigen Ruhm des Blattes, das kurz darauf den
Richtigsteller Carl Gibson „sperrte“ – mit den Mitteln der Diktatur, wenn auch
in Berufung auf das Hausrecht!
Wenn es um Geld geht und um Interessenwahrung, dann schweigen auch die
Kritiker in deutschland- bis auf einen; der wurde dann aber auch arm, nach dem
vielfachen Boykott seiner Werke und Schriften, aus denen eine Herta Müller
abkupferte, aber auch krank.
Als ich gestern – auf der Suche nach einem Dokument – die Ordner entstaubte
und um stellte, Ordner, in welchen sich noch die Unterlagen finden, die in ganze
Bücher, in Beweisführungen eigeflossen sind, in Werke, die man nur im deutschen
Giftschrank findet, fiel mein Blick auf eine Klarsichtfolie mit der gelben
Aufschrift „wichtig“ – darin die E-Mail des BND-Mannes Werner, der mir helfen
wollte, mit der Reaktion der Elke Heidenreich, die nicht konnte, wie sie
vielleicht wollte, nach dem Motto, das auch Brecht bemüht:
Erst kommt das Fressen,
dann die Moral!
So, existenziell exponiert, genötigt und im Interessenkonflikt, hielten es
Mangold und ie vielen anderen bestellten Claqueure, Rezenten im Auftrag und Fernseh-Moderatoren
- bis hinein in die Doofen-Sendung des ZDF, in welcher der Sportjournalist,
auch er eine Autorität, die Merkel-Biographie demonstrativ in den Mülleiner
wirft, ein Gestus - für Millionen verbindlich!
Wozu Wahrheit, die doch nur schadet!
Während das große Lügen und Täuschen so vielen nützt, den Akteuren aus der
Wirtschaft und Politik, den Marionetten, bekloppt oder nicht bekloppt, und dem
Staat, der keine Moral braucht, es ein denn auf dem Papier und in den Parolen,
während die Wirklichkeit von der Staatsräson bestimmt wird.
Wenn es dabei Kollateralschäden gibt, dem anderen Kritiker die Bücher genommen
werden und sogar der Blog, dann nach dem Motto, das auch in Washington gut,
nach deutschem Paradigma schon seit Hitler:
Wo gehobelt wird, fallen Späne!
Was aus Werner wurde, weiß ich nicht
Auch fragte ich Elke Heidenreich nicht weiter nach dem guten Freund!
Immerhin hat er seinerzeit, wie auch immer motiviert, die edle Aufklärung
wenigstens gewollt, versucht, mich nicht ganz allein im Regen stehe lassend!
Gesiegt aber haben im ungleichen Kampf die Literaturmafia und die Staatsräson.
Gauck und Merkel machten in der einen Sache genau das, was Michael Naumann und Michael Krüger erwarteten:
Sie machten mit!
Gut für Deutschland – schlecht aber für die Wahrheit und die Prinzipien!?
Doch wozu brauchen wir die Wahrheit und Prinzipien, wenn Lügen und Täuschungsmanöver
wichtiger sind für Volk und Staat und viel Geld einbringen, diesen und jenen, während
man mit der Wahrheit nichts kaufen kann – und mit den Prinzipien auch nicht!?
Ein deutsches Lehrstück, vorbildlich durchexerziert im Jahr 2009 als
Machtdemonstration der Mächtigen in Amt und Würden – richtungweisend für Trump?
Meine Bücher darüber findet man an 50-US-Hochschulen, in Tokio und im
deutschen Giftschrank.
Katzengold
Wird gebraucht, um echtes Gold zu machen.
Rumpelstilzchen machte es vor, wie das geht, in dem berühmten Märchen der
Gebrüder Grimm – und die Betrüger aus Andersens nicht weniger bekannten
Kunstmärchen auch.
Was immer auf dem Buchdeckel steht, bekloppt oder nicht bekloppt, der rote
Aufkleber sorgt dann für die Umsätze nach dem Coup von Stockholm, möglich
gemacht vor einer Jury, sie sich später als korrupt erwies.
Hauptsache der Rubel rollt in zwei Großverlagen, während Manager und
Minister, einer rücksichtsloser als der andere, sich die Hände reiben,
wohlwollend betrachtet von Vater Staat, der mit profitiert von dem großen Segen
über sichere Arbeitsplätze im Land des Michel dank sprudelnder Steuern, auch, wenn
die historische Wahrheit auf der Strecke bleibt und manches Prinzip, indem
nicht nur die Dummheit gefördert wird, sondern auch noch die Verruchtheit und
die Bosheit.
Volksverdummung gibt es jedoch nicht nur in der Literatur oder in der
Kultur und im Politischen – inzwischen ist sie übermächtig geworden, prägt, da
nicht durchschaut, Gesellschaften – und bestimmt auf globaler Ebene längst das
Schicksal ganzer Nationen, indem mit Müll viel Geld verdient wird oder aber, wenn
das zu langweilig wird, eben mit Krieg.
Die Alchemisten von heute
Arbeiten nicht länger mineralogisch und mit Metallen, sondern mit Stroh,
aus den sie Papier machen und harte Dollars über Müll-Literatur, die man
eintauschen kann gegen schwere Barren Gold, immer noch auf Rumpelstilzchen-Art,
nur über ein paar Umwege und getarnt wie Alberich, damit das Spielchen weder
dem Michel auffällt, noch den geprellten anderen, denen man auch das Geld aus
der Tasche zieht wie dem Kaiser in Andersens Märchen, den Schein als Wert
verkaufend, das große Nichts als ein wichtiges Etwas.
„Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß“, singen die
Akteure dann nach vollendetem Coup in ihrer Dunkelheit, die das Ruchlose
verbirgt, in der Hoffnung, nie enttarnt, nie bei Namen genannt zu werden, auf
dass das Spielchen, das ein großer Coup war, nie durchschaut werde im breiten
Volk der Kultivierten wie Zivilisierten, protegiert vom außermoralisch-unmoralischen
Staat, der kräftig mitverdient, utilitaristisch gesprochen, zum Wohl der
Vielen.
Dabei nicht nur zum Kollateralschaden geworden, sondern auch noch zum
Bettler in diesem Staat, habe ich die Klarnamen der Akteure oft genannt – für den Äther!
Denn. wo Protektion regiert, eine Korruption ermöglichende Protektion, haben
Tacheles-Redende und Tabu-Brecher auch in anderen Bereichen keine Chance –
werden „ausge-merz-t“ mit Stumpf und Stiel – wie das Unkraut im Feld, das
verderben muss, damit das Volk lebe!
Wer schützt die bürgerlichen Freiheiten und Rechte des deutschen Staatbürgers in Deutschland?
Sechs lange Jahre Recht habe ich durchaus studiert und der deutschen Alma
Mater, redlich und mit heißem Bemühen auf dem Weg in Auswärtige Amt,
öffentliches Recht und Staatrecht bei berühmten Lehrern, ich, der Bürgerrechtler
im Kommunismus, der Dissident und Menschenrechtsaktivist!
Beantworten kann ich die Frage heute aber trotzdem nicht!
Denn eines ist die Verfassung, angeblich gültig und verbindlich für alle Deutsche
in der Nation, ein anderes aber die Staatsräson.
Die Amerikaner haben ihr Land einem Zocker überlassen –
Jetzt zockt er halt, für sich und seinen Clan, während das Volk und der
Staat das Nachsehen haben. In Israel und bei den Russen ist es nicht anders.
Der amerikanische Papst versteht mich, der deutsche hingegen konnte mich
nicht ganz verstehen, obwohl er zum Eintreten in die „Symphonie der Freiheit“
aufrief, vielleicht auch ohne mein Testimonium rezipiert zu haben; denn er liebte
wahrscheinlich das Christentum mehr als Christus, die deutsche Nation und die
Menschheit.
Zu krank, um zum Arzt zu gehen
Der Tiefschlag, wahrscheinlich aus den USA, hat mich abgrundtief getroffen –
„unverwindbar“, wie es früher hieß.
Mein guter Arzt, der mir immer half seit der schweren Erkrankung, die Ursachen
hat, kann mir dabei nicht helfen, weder bei den -im Verhör an der Donau - kaputt
geschlagenen Füßen noch vor Capezitabin, noch bei der Zyste im Zahnbereich, die
auch auf die Folter der Securitate mit Faustschlägen zurückzuführen ist, wie es
mir ein Experte der Kieferchirurgie Jahrzehnte später erklärte.
Doch darüber lacht man in Deutschland, promulgiert von Gauck, dem man keine
Zähne ausschlug in der DDR - über seine Hofnärrin der besonders verrückten Art.
„Zu krank, um zum Arzt zu gehen“, da sagte ich mir – und ging in die Natur, wo ich Trost
fand und Ablenkung, trotz aller Aufregung über die Ungerechtigkeiten der Zeit,
in welcher ich nur ein Fall bin.
Letzter Gang und letzte Reise Oder: warten
auf ein Wunder,
auf ein Mirakel, das nicht eintreten wird.
Die Willkür der Diktatur hat mir den Atem genommen – mir der Köpfung meines
Blogs. Nicht einmal ein Wunder kann das noch revidieren.
Die Natur, wo ich Linderung suchte von dem schweren Schlag, hat mich zwar wieder
etwas aufgerichtet; doch gerettet bin ich noch lange nicht – und frei zum
Schreiben und Publizieren.
Wenn doch noch Rettung kommen sollte, späte Rettung und Rehabilitation, dann
aus dem – inzwischen - aufgewachten Ausland; von Deutschland hingegen erwarte
ich nichts.
Vor der großen Depression,
nein, nicht in der Weltwirtschaft nach Trumps Eskapaden am Golf, sondern in
meinem Seelenleben.
Nachdem man mir meinen Blog genommen hat, kann ich alle Hoffnung fahren
lassen – wie bei Dante und bei den Juden vor dem KZ.
Was die Kommunisten nicht schafften, nämlich mich auszulöschen als Mensch
und Geist, das schaffen die Kapitalisten doch noch, feige und aus dem Dunkel
heraus.
Verzweiflung
Es soll vorkommen, dass auch ein Kämpfer verzweifelt in seinem unendlich
langen Streit; doch besser so, im aussichtslosen Kampf verzweifeln, im Einsatz
für Wahrheit und Gerechtigkeit als apathisch-lethargisch und resignativ im
Nichtstun.
Verwilderung
Mein alter Freund, der irgendwann nur noch seine Arbeit hatte, seine
geistige Arbeit im „Sich-selbst-zu- Tode-Schreiben“, wurde dann auch
wahrgenommen wie ein Clochard.
„Seht her, den Penner“, sagten sich bestimmt einige, die nicht wussten, wer
er war. Doch die äußere Erscheinung, wenn auch etwas vernachlässigt war ihm
egal. Er hatte seine Arbeit und mit dieser sein Sinnobjekt, dass ihn im Leben
hielt, wenn auch sonst kaum noch irdische Freuden, auch keine aus der Flasche.
Nachdem ich in den letzten Jahren, auch krankheitsbedingt, so viel
zurückstellen musste, auch an äußerlichen Dingen, nur, um zu schreiben, sehe
ich dem Freund wahrscheinlich Tag für Tag ähnlicher. Doch auch mir ist das –
als guter Zyniker dieser Tage – fast egal. Denn braucht einer, der seine Welten
in sich trägt und der auch längst weiß, wer er ist, das Urteil der Außenwelt?