Freitag, 25. März 2022

Putins Schiff Russland wankend in schwerer See; die Ratten fliehen - der Anfang vom Ende des Putin-Systems? Berater Anatoli Tschubais, Reformer unter Jelzin, hat Russland verlassen und Schoigu ist abgetaucht!

Putins Schiff Russland wankend in schwerer See; 

die Ratten fliehen - der Anfang vom Ende des Putin-Systems? 

Berater Anatoli Tschubais, Reformer unter Jelzin, hat Russland verlassen und Schoigu ist abgetaucht!

Er war der Mann, auf den Jelzin setzte, der Reformer, der zusammen mit Boris Nemzow[1] das neue Russland auf Kurs bringen sollte, auf West-Kurs, in eine freie Marktwirtschaft und in eine offene Gesellschaft.

Es sollte nicht sein. Boris Jelzin, mehr um das Wohl der eigenen Nachkommen besorgt, als um das Wohl Russlands, vertraute sein Erbe einem gewissen Wladimir Putin an, nach guter sowjet-kommunistischer Tradition einem KGB-Mann, der es von kleinen Agenten in Dresden zum Chef des in FSB unbenannten russischen Geheimdienst gebracht hatte.

Aus dem Geheimagenten Putin, dem der – schon senile und von mehreren Herzinfarkten gezeichnete, von Wodka anhängige, so genannte „Radikalreformer“ Jelzin im Scheiden noch das volle Vertrauen aussprach – wurde der Präsident der Russischen Föderation; und bald darauf – über „demokratische“ Umwege, aber mit Lug und Trug und einer Reihe von schwer nachzuweisenden Verbrechen – ein Diktator, der jetzt, ungehemmt und längst zum Kriegsverbrecher geworden, in der Ukraine einen Vernichtungskrieg gegen das Volk der Ukrainer führt, aber auch gegen die Russen in der Ukraine, die zu ihrem Staat stehen – und nicht als Russen in Putins Russland leben wollen.

Boris Nemzow, der Oppositionelle überhaupt, der dem seinerzeit aufstrebenden Putin hätte gefährlich werden können, der potenzielle Erneuerer Russlands ist, schon lange tot – unweit der Kremlmauer auf einer Brücke beim Spaziergang mit der Partnerin einfach abgeknallt, exekutiert wie in einem Al Capone-Film. Aus der Welt geschafft vom wem[2]?

Tschubais[3], mit der Macht arrangiert, durfte weiterleben. Jetzt aber, wo der verbrecherische Krieg Putins in der Ukraine seit nunmehr einem Monat tobt, unzählige Opfer auf beiden Seiten fordernd, hat dieser noch als Regierungsbeauftragter Handlanger des Systems das sinkende Schiff verlassen und irgendwo in der freien Welt Zuflucht gesucht.

Ist das der Anfang vom Ende des Putins-Systems? Werden andere, die bisher willig mitmachten folgen?

Putins rechte Hand, der in Russland populäre und medial präsente Verteidigungsminister Schoigu[4], unter dessen Befehl die Invasion in der Ukraine begann, wurde angeblich seit zwei Wochen nicht mehr in der Öffentlichkeit gesehen! Ist er krank, anders krank als Putin, über dessen Geisteszustand nicht nur Geheimdienstler vieler Nationen Spekulationen anstellen, auf eine Ablösung hoffend, auf eine Entfernung Putins von der macht, so oder anders!

Putins Zerfall begann mit dem ersten Kriegstag. Er, der Lügner und Täuscher von Anfang an, der rücksichtslose Machtpolitiker, der – á la Cesare Borgia – alle politischen Rivalen aus dem Weg räumen ließ, der aber Wirken und an der Macht bleiben konnte, weil der in der Tat schwache, moralisch wankelmütige Westen das ermöglichte, hat viele Fehler begangen – der letzte, größte und verhängnisvollste aller Fehler aber ist dieser Angriffs- und Vernichtungskrieg mit „Genozid-Elementen“ gegen das Völkerrecht und die Charta der Vereinten Nationen.

140 Nationen der Welt missbilligen diesen Krieg zum zweiten Mal in der Vollversammlung und stellen sich solidarisch an die Seite der Ukraine, während Putin, der Russland zur Paria-Nation gemacht hat, am Pranger steht und dort, auf dem selbstgewählten Schafott, untergehen wird.

Völker, hört die Signale … auch diese, hier und heute!

Völker, hört auf das Menschenrecht … und stürzt den blutigen Tyrannen, bevor er – als Ungeheuer in Menschengestakt - noch mehr Leben fordert!



[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Boris_Jefimowitsch_Nemzow

 

Boris Nemzow war ein überzeugter Demokrat, ein echter Mann aus dem Volk, ein geist und Idealist, aber auch ein mutiger Mann der Tat und eine Politiker „mit Charisma und Augenmaß“, der beinahe Präsident geworden und Russland – fern von Oligarchen und Korruption - in die Freiheit geführt hätte.

 

https://www.arte.tv/de/videos/062279-000-A/boris-nemzow-tod-an-der-kremlmauer/

 

Ein vielsagendes Porträt: Putin liquidiert alle Widersacher aus der Opposition, die ihm gefährlich werden können. Was seinerzeit noch schwerer zu deuten war, erscheint heute in klarster Sicht.

[2] Seinerzeit versuchte ich darauf zu antworten, hier, auf dem Blog, und im Buch: Vom Logos zum Mythos,

wobei ich, noch auf Putins Ratio und politische Vernunft setzend, an einen direkten Mordauftrag aus der Kreml-Spitze nicht recht glauben wollte, obwohl doch alles – gemäß dem „Cui bono“ der Römer – auf Putin hindeutete.

 

Vgl. dazu den Beitrag weiter unten.

 

 

Die Handschrift der kommunistischen Diktatur, eine mahnende Erinnerung aus der jüngsten russischen Geschichte - die Namen ändern sich, das Phänomen bleibt:


 

Ein Kritiker – ein Problem! Kein Kritiker, kein Problem!? Aus Putins Kriegsschule des Lebens – Zur Exekution von Boris Nemzow

Wer ein Problem hat, schafft es aus der Welt. Das wusste bereits Stalin. Wenn der rote Diktator unter hundert Verdächtigen einen Verräter vermutete, ließ er alle liquidieren, ohne mit der Wimper zu zucken.

So entstanden Todeslisten. Abertausende wurden bei Nacht und Nebel oder ganz offiziell im Stadion aus der Welt geschafft wie lästige Objekte – zu allen Zeiten und in allen Diktaturen der Welt, auch nach Hitler, Mao, Pol Pot und Idi Amin Dada.

http://de.wikipedia.org/wiki/Idi_Amin

Echte Dissidenten lebten immer gefährlich.

Pseudo-Dissidenten wie Herta Müller und Konsorten wurden erst zu Widerstandskämpfer und Helden, nachdem der Genosse und Diktator Ceausescu aus der KP tot war. 

(Nach Herta Müller war er gestürzt!)

Boris Nemzow stellt heute kein Problem mehr dar – weder für Putin, noch für die Grauen Eminenzen und Intriganten dahinter.

http://de.wikipedia.org/wiki/Boris_Jefimowitsch_Nemzow

 Cui bono?

Nachdem Kreml-Kritiker Chodorkowski in langjähriger Lagerhaft zum Schweigen gebracht worden war,

http://de.wikipedia.org/wiki/Michail_Borissowitsch_Chodorkowski

hätte man es ahnen können:

Wer in einer Diktatur aufbegehrt, bekommt nicht immer einen schnellen Prozess – er wird einfach umgebracht – auf der Straße wie ein Hund, den anderen Rebellen zur Warnung!

Das ist die Schule Stalins und Dscherschinskis

http://de.wikipedia.org/wiki/Felix_Edmundowitsch_Dserschinski

Ist Putin ausreichend naiv, um seine direkten politischen Kritiker und Gegner kaltblütig von professionellen Assassinen liquidieren zu lassen … wie im Vorfeld schon im Fall Beresowksi vermutet?

http://de.wikipedia.org/wiki/Boris_Abramowitsch_Beresowski

Lässt Machtpolitiker Putin jeden aus der Welt schaffen, der ihm und seiner Macht gefährlich werden kann?

Das „Cui bono“ spricht gegen den Krem-Chef als Auftraggeber, gerade weil der Hauptverdacht in den Augen vieler Beobachter in die Spitze des Kreml führt!

Die Mörder von Boris Nemzow jedoch im Kreis der Putin-Gegner suchen zu wollen, ist noch zynischer als dumm!

 

Diesen Text schrieb und publizierte ich vor Jahren. 
 
Inzwischen beschäftigt der Fall Nawalny die Öffentlichkeit, die Medien, die Politik, die Namen früherer Opfer aus der oppositionellen Szene Russlands kennt man inzwischen nicht mehr.

 

Ex-Regimegegner kämpft weiter. Carl Gibson kontra Herta Müller: "Vom Logos zum Mythos !?",


 Bericht der Tauber-Zeitung vom 21. Februar 2015




Der antikommunistische Bürgerrechtler Carl Gibson mit seinem neuen Werk 
zur "Herta Müller-Maskerade im Brenn-SPIEGEL der ZEIT-Kritik" 

und einer Kopie seiner Securitate-Opfer-Akte, 

eingesehen im Oktober 2010 bei der rumänischen Gauck-Behörde CNSAS in Bukarest



Ein weiteres Werk aus der Feder des Zeitkritikers Carl Gibson


Wahrheit oder Lüge - Fiktion oder Faktion?


Neu:


Carl Gibson,

Vom Logos zum Mythos !? Die Herta Müller-Maskerade im Brenn-SPIEGEL der ZEIT-Kritik 


Ein forcierter Nobelpreis für Literatur (2009)!?

Wie eine Hasspredigerin und Systemprofiteurin der Ceausescu-Diktatur deutsche Politiker hinters Licht führt und die Werte des christlichen Abendlandes auf den Kopf stellt!

Abschied von der Moral - Umwertung aller Werte!?

Zum aktuellen politischen Wandel im Land des aufwachenden Deutschen Michel:
Renaissance des Kommunismus, Wille zur Macht oder neues Biedermeier in Deutschland?



Was ist los in Deutschland? 

Verabschiedet sich das neue Deutschland nach der Wende von der Moral? 

Weshalb werden in Berlin Kommunisten mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt? 

Weshalb setzen sich deutsche Politiker rücksichtslos über die Wahrheit hinweg und segnen in fragwürdigen Ehrungen Lügen ab, ohne auf berechtigte Einsprüche und Bürgerprotest einzugehen? 

Fallen die Deutschen, saturiert, apolitisch unkritisch in die Welt des Biedermeier zurück, den Blick abwendend, wenn Unrecht geschieht, während sich so in politischer Arroganz eine neue Form des Willens zur Macht ausbildet? 

Carl Gibsons zunehmend politischer werdendes Aufklärungswerk geht weiter. 

Nachdem bereits in den drei im Jahr 2014 publizierten Kritiken zum Leben und Werk Herta Müllers argumentativ dargelegt und philologisch-komparatistisch im Detail nachgewiesen wurde, wie die umstrittene Nobelpreisträgerin für Literatur (2009) systematisch lügt, täuscht und plagiiert, fragt der Zeitkritiker Gibson nun nach den Hintermännern der forcierten Abläufe und inszenierten Maskeraden sowie nach dem Endzweck des – für die demokratische Kultur fatalen - Zusammenspiels von Medienwirtschaft und Politik auf Kosten von Ethos und traditionellen Werten. Wohin steuert dieses Deutschland, das die „Tugenden des Kommunismus“, das Lügen, das Täuschen und das Stehlen, der Ehrung wert findet? In den antidemokratischen Berlusconi-Staat der Machtzyniker? Oder fallen die wiedervereinten Deutschen ethisch blind und politisch kurzsichtig in die verlogene Welt des Kommunismus zurück?

Carl Gibson, Zeitkritiker, Historiker, Literaturwissenschaftler, Gründer und Leiter des „Instituts zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa“, lieferte mit seinen autobiographischen Aufklärungswerken „Symphonie der Freiheit“ (2008) und Allein in der Revolte“ (2013), verfasst aus der Insider-Perspektive eines verfolgten Dissidenten während der kommunistischen Diktatur in Rumänien, die realistischen Vorlagen für Herta Müllers Selbst-Inszenierung als Oppositionelle. Gibsons scharfe, seit 2009 weltweit rezipierte Herta Müller Kritik ist in der bundesdeutschen „Forschung“ noch nicht recht angekommen. Mehr zur Materie in den –in Deutschland noch boykottierten, inzwischen aber an den US-Eliten-Universitäten vorliegenden - Studien: „Die Zeit der Chamäleons. Kritisches zum Leben und Werk Herta Müllers aus ethischer Sicht, 2014, in: „Ohne Haftbefehl gehe ich nicht mit“ – Herta Müllers erlogenes Securitate-Folter-Martyrium, 2014 bzw. in: „Plagiat als Methode – Herta Müllers „konkreative“ Carl Gibson-Rezeption“. Diese Studien - teils mit umfassender Dokumentation - bilden eine Basis für die noch ausstehende „kritische“ Herta Müller-Monographie  sowie für die systematische Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Rumänien.

ISBN: 978-3-00-048502-2











Carl Gibson, Bücher:

Deutsche Nationalbibliothek (DNB):

Internationaler Katalog: Worldcat Identities:

Zur Vita und Auswahl-Bibliographie:





Bücher Carl Gibsons an 

US-Hochschulen – 

nach dem weltweit größten Bibliotheks-Verzeichnis 

(Katalog)


Worldcat:

Lenau:


Plagiat als Methode


Ohne Haftbefehl gehe ich nicht mit


Die Zeit der Chamäleons


Symphonie der Freiheit


Allein in der Revolte

Carl Gibson: 

Plagiat als Methode - Herta Müllers „konkreative“ Carl Gibson-Rezeption


Wo beginnt das literarische Plagiat? Zur Instrumentalisierung des Dissidenten-Testimoniums „Symphonie der Freiheit“ – 

Selbst-Apologie mit kritischen Argumenten, Daten und Fakten zur Kommunismus-Aufarbeitung 

sowie mit  kommentierten Securitate-Dokumenten zum politischen Widerstand in Rumänien während der Ceaușescu-Diktatur.


Rezeption - Inspiration - Plagiat!?






Herausgegeben vom Institut zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa, Bad Mergentheim. Seit dem 18. Juli auf dem Buchmarkt.
399 Seiten.


Publikationen des
Instituts zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa,
Bad Mergentheim











Zur Geschichte des Kommunismus,
zu Totalitarismus
und zum Thema Menschenrechte





 Aktuell in der Presse:

Die Bücher von Carl Gibson - 

und aktuelle Veröffentlichungen (2014/15) 










Copyright © Carl Gibson 2015
 
 



 


 

Carl Gibson, 

Natur- und Lebensphilosoph, ethisch ausgerichteter Zeitkritiker,

Naturfotograf, im August 2021





Mehr zu Carl Gibson, Autor,  (Vita, Bibliographie) hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Gibson_(Autor)

https://de.zxc.wiki/wiki/Carl_Gibson_(Autor)

(Das Wikipedia-Porträt Carl Gibsons in englischer Sprache)


https://www.worldcat.org/identities/lccn-nr90-12249/

 Bücher von Carl Gibson, zum Teil noch lieferbar.



Copyright: Carl Gibson 2021.

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