Chaotische Energiepolitik aus dem Weißen Haus, die auch eine chaotische Kriegspolitik ist in einem völkerrechtswidrigen Krieg ohne Konzept
Wer die Entwicklungen am Golf genauer verfolgte, konnte es mitbekommen: Trump erlaubte dem Iran, n Schiffen gelagertes Öl auf dem Weltmarkt zu verkaufen. Bestehende Sanktionen wurden aufgehoben, damit das möglich werden konnte, mit dem Argument, laut in die Kamera gesprochen von Trumps Energieminister, er sei besser für Welt, wenn mehr Öl auf den Markt komme, wenn auch iranisches, den die dramatisch angestiegen Ölpreise machen auch den „Trucker“ in den USA zu schaffen, die dort etwa 30 Prozent mehr für eine Tankfüllung bezahlen müssen.
Das Ziel der Trump-Administration war klar: die hohen Marktpreise für Rohöl und Erdölprodukte herunterreden, was auch wenige Tage an den Börsen wirkte, aber kriegspolitisch Nonsens war, denn der Iran, den es eigentlich auch finanziell auszutrocknen galt, indem man ihn vom Einkommen über Ölverkäufe abschnitt, bekam dadurch eine echte Finanzspritze!
Was wurde nun aus den Sanktionen und den Freigaben?
Inzwischen haben Trump und die wenigen Leute um Trump, die über Krieg und Friden bestimmen, auch über die Energieversorgung der Welt, ihre Meinung geändert, um nun das Gegenteil davon durchsetzen zu wollen, militärisch, über eine Blockade der Blockade, der angeblichen Blockade, denn die Straße von Hormus war für viele Staaten frei, für alle Freunde des Iran und für alle, die sich mit dem Iran arrangierten – wie Frankreich, da bekanntlich zu den Westen gehört, das aber von Trumps Überfall auf den Iran nichts wusste, nicht informiert worden war neben den anderen Europäern und NATO-Partnern, die Interessen dieser Staaten seitens Trump mit Füßen tretend.
Was übrig bleibt von der Politik dieses unberechenbaren Präsidenten: Chaos, ökonomisch und mitärisch!
Trump hätte die Folgen seines Überfalls auf den Iran bedenken müssen – das hat er ignoriert, um aus dem Bauch heraus einen Krieg zu beginnen, den er nun so einfach nicht beenden kann, weil sich der iran, der sich zu Verhandlungen einfand, noch lange nicht besiegt fühlt.
Doch nicht nur die Regierung dort, die Trump eigentlich entfernen wollte, sondern auch das Volk, das von Trump und Netanjahu nicht gerettet werden will.
Einen Umsturz kann man nicht herbeireden!
Ob sich die Blockade durchsetzen lässt, mit Macht und Gewalt, um, nach Trumps Worten, die Straße wieder frei zu machen für alle, wird sich zeigen.
Vorerst bedeutet die Blockade der Blockade – als neue Groteske der absurden Art – nur die Aussicht auf noch mehr Eskalation, den China könnte dazwischenfahren, das Land, neben Putins Russland, mit dem der Iran auch im Dialog ist, dem Trump schon für den Fall des Falles 50 Prozent Zollaufschlag angedroht hat.
Ich drohe, also bin ich!
So denkt Trump!
Und geht es freiwillig, im Guten, dann greife ich zur Brechstande!
Trump will nun die – an sich schon „blockierte“ – Straße von Hormus blockieren!
Es wird immer absurder am Golf!
Noch eine Steinzeit-Geschichte aus dem Weißen Haus?
Die US- Marine wurde angeblich angewiesen, die Schiffe der Staaten zu stoppen, die eine Passage-Gebühr an den Iran bezahlten, um durchzukommen, also den mit dem Iran „befreundeten“ Ländern, darunter Frankreich! Minen sollen geräumt werden! Von US-Zerstörern!
Was kommt da auf Großbritannien, Frankreich, Italien und Deutschland zu, und auf die NATO, der ein frustrierter Trump angeblich auch den Rücken kehren will?
In einem langen Post auf seiner Plattform „Truth“ oder in zwei, reagiert der US-Präsident auf das Scheitern der Verhandlungen in Islamabad, die mit einer Lüge begonnen hatte und mit dem Torpedo des Netanjahu im Libanon mit über 300 Toten in einem Massaker an nur einem Tag, auf seine Weise,
irrational, aus dem Bauch heraus, die Lage am Golf eskalierend!
Den internationalen Wasserweg, den er – de facto - mit seinem Überfall auf den Iran eigentlich geschlossen hat, eine Gegenreaktion des Iran im asymmetrischen Krieg herausfordernd, soll nun noch geschlossener werden, noch dichter, dicht für alle, auch für die Chinesen, Inder und für das wohlwollende Pakistan, die alle bisher durchdurften, nach Gesprächen mit dem Iran, auch für Japaner, Malaysier und andere, in einer – wohlgemerkt – erneut völkerrechtwidrigen Aktion.
Trump will also mehr Krieg, mehr Leiden für alle, auch für die Amerikaner daheim, um so den Rest von „Epic Fury“ zu erledigen, auch den Rest vom Iran der 93 000 000 Menschen!
Das ist Trump, werden die vielen Amerikaner sagen, die diesen Clown wählten - und immer noch ertragen - wie Juden Israels den anderen Messias, Netanjahu, der Trump, den USA und der ganzen Welt das alles eingebrockt hat – im Genozid!
Blockade der Blockade – kommt es nun zu einer Kollision der USA mit China am Golf?
Montag, um 14 Uhr GMT, soll sie einsetzen. Die US-Navy kontrolliert dann alle Schiffe, die aus einem iranischen Hafen kommen, vor allem von der Insel Kharg, oder einen iranischen Hafen anlaufen. Alle anderen sollen durchfahren dürfen.
Im gleichen Atemzug sollen Zerstörer der US-Navy die Minen räumen, die noch das sind, speziell vor Oman, auf der alten Route.
Wie werden chinesische Schiffe darauf reagieren, da China auf iranisches Öl angewiesen, nicht anders als Indien, Pakistan, Südkorea und Japan?
Wahrscheinlich werden die Revolutionsgarden des Iran, die auch noch das sind nach sechs Wochen Krieg, ihre Blockade verteidigen, denn es iranischer Sicht bedeutet die neue US-Aktion einen Bruch des Waffenstillstands, der noch Tage in Kraft ist.
Was schert das einen Trump, den Ungeduldigen, der, trotz allem, einen baldigen Sieg will, vor allem, nachdem daheim sein Debakel mehr und mehr transparent wird, das Werk eines politischen Hasardeurs, das für den – von Gott Auserwählten – zum Waterloo werden kann.
Donald Trump ist ein guter Mensch – und Wladimir Putin auch!
Zwei Thesen, die immer wieder an mich herangetragen wurden, während ich mein Buch gegen Trump schrieb, davor schon, aber auch danach, immer wieder die gleichen Phrasen wiederholend: Trump sei gut, ein wahrer Menschenfreund, nur ich würde ihn verkennen, den Mann mit Charisma und Augenmaß, den „Umwerter aller Werte“ mit unbedingtem Willen zur Macht - hetzend und spaltend, auch in der Sprache der Krieger wie der Nazis, im Inland unterwegs, Frieden stiftend und Krieg bringend, vielfache Vernichtung.
Es war die gleichen Leute, die mir auch weißmachen wollten, Putin, der Diktator[1] mit der Kerze, sei auch ein guter Mensch, selbst als Aggressor und im Krieg gegen Schwächere, gleich Trump, mir, dem Burschen aus der roten Zelle, der noch an Prinzipien glaubte und an echte Werte, für diese eintrat und eintritt, gegen den Krieg, der das Schlimmste verkörpert, wozu der Mensch fähig ist, der Menschen in den Tod gehen sah, auch Streitgefährten, für diese Haltung in der Verteidigung der Werte unter den Bedingungen einer Diktatur.
Aufgeklärte, mündige Staatsbürger, die gestern noch Honecker das Wort redeten und Ceausescu, verteidigen heute Putin, Trump und Netanjahu, ungeachtet der Vernichtungskriege, die diese Übermenschen heute führen, vielleicht weil es „heilige Kriege“ sind, die ausgefochten werden müssen, wenn auch gegen das Völkerrecht, das für alle gelten soll, und gegen die Humanität, selbst mit Kriegsverbrechen und – auch bei Putin in der Ukraine - im Genozid.
Der Metropolit gibt dazu seine Segen.
Trump, gerade auch im Konflikt mit dem amerikanischen Papst, der wohl anders fühlt und denkt als Nachfolger Christi, und Netanjahu aber segnen sich – und erteilen sich auch selbst Absolution![2]
Dass es so schlimm ausarten würde, ahnte ich seinerzeit noch nicht, warnte aber trotzdem in dem Buch, das man erst jetzt rezipiert, nachdem das Kind in den Brunnen gefallen ist, sogar am Ende der Welt, wo es ein Internet gibt – und in China.
Die Bücher über die jederzeit mögliche Apokalypse, von Idioten gemacht, wird man nicht mehr lesen müssen!
Trump, der Loser – nach dem Pyrrhus-Sieg
Wenn er in den Augen vieler Amerikaner, die ihn wählten, noch kein Loser war, fast bis zum heutigen Tag, dann hat ihn der feige Überfall auf den Iran mit seiner heroischen Armee endgültig zum Versagen gemacht, denn es war, wie ich es für ihn wie für Netanjahu vorausgesagt hatte, ein Pyrrhus-Sieg!
Beide führten diesen Krieg, in unheiliger Allianz, der nur ein plumper Überfall war, um bei der kommenden Wahl gut abzuschneiden; Bibi, gar, um politisch zu überleben, nach dem 72 000 Toten in Gaza, nun auch im Libanon innerhalb von 6 Wochen über 2 000 Zivilisten töten;
Während Trump, der Auserwählte Gottes, auch innenpolitisch punkten wollte im Herbst, auf bewährte Weise gegen alle Demokraten im Staat schimpfend, die Nation weiter aufspaltend, aber auch die Välker der Welt vor den Kopf stoßend - aus dem Westen, aus der EU wie aus der NATO!
Ein Loser durch und durch, der von dem Bumerang erschlagen wird, den er, ein Nichtgeübter, geworden hat – doch nicht so virtuos wie Cäsar die Würfel.
Der Rubikon wird ihm zum Waterloo, wahrscheinlich noch in einem Impeachment, wenn sie Verrückten so weiter gehen!
Nun werden die Wähler aus dem Volk, die Vielgetäuschten, denen man in Irael wie im Land der Freien so viel versprochen hat, die Wahrheit beugend, entscheiden, wozu diese vielen illegalen Kriege wirklich gut waren, mehr Unheil schaffend auf der Welt, ganze neue Krisen auch in der Wirtschaft, „dumme Kriege“ in der Tat, die beide Völker in den Augen Welt diskreditieren, Juden, Christen, christliche Zionisten, wahrscheinlich Bibi die Quittung verpassend und die rote Karte mit einem Freischein in den Haag, was er, die er, der Kriegsverbrecher avant la lettre und Korrupte, seit Jahren schon verdient; aber auch Trump wahrscheinlich noch vor dem Amtsende aus dem Weißen Haus fegend – wie einen Spuk, in aufgeklärter Welt, wenn sie Sonne wieder aufgeht mit dem Licht vom Himmel – und gegen alle Kutten!
„blown to hell“ – über die kultivierte Sprache des Zivilisationsretters Trump – die rüpelhafte[1] Sprache des Präsidenten prägt das Erscheinungsbild Amerikas in der Welt
Die Hunnen Attilas oder die Neandertaler redeten wohl vornehmer, selbst, wenn sie schimpften!
Wie es den Anschein hat, beschäftigt sich Trump – auf dem Weg zum Himmel – mehr und mehr auch mit der Hölle, die er „entfesseln“ will im Iran, das großartige Volk dort ebenso entfesselnd - als ein Herakles der selbstvergessenen Art, vielleicht auch in Gedanken an die Gestalten, mit welchen er dort oben -bald zusammensitzen wird, zur Rechte Gottes, diesem ebenbürtig, oder oder irgendwo unten, am Glutofen mit dem Teufeln, die er mitgeschaffen hat mit seinen irdischen Taten.
Die „andere Seite aus dem Ausland“ braucht Aussagen wie „blown to hell[2]“ nur zu zitieren, ohne Kommentar, denn Trumps Worte, wild und unverblümt, kommentieren sich selbst - nicht anders, als früher bei den Kommunisten Ceausescus, deren Jubelfeiern auf den „Führer“ von den Franzosen im Fernsegen ausgestrahlt wurden – auch ohne Kommentar.
Was schert das einen Trump, der es auch „euphemistisch[3]“ kann, wenn er will, der es wohl aber mit Luther hält oder mit Götz von Berlichingen, denn von Deutschen stammt er ab, gleich den Windsors, um dann so zu reden, wie ihm der Schnabel gewachsen ist, im Tacheles der Juden, wenn sie mit ihren Gott hadern du ins Gericht gehen, rücksichtslos wie auch sonst in anderen Dingen.
[2] Alles Schiffe des Iran, der noch übrige Rest nach dem schon 158 versenkten, die sich in der Blockade der Blockade der US-Navy näherten, würden in die Hölle verfrachtet, „blown to hell“!
[3] Was er bei der jüngsten Beschimpfung von Papst Leo bewiesen hat, den er einen „Liberalen“ nennt, aber den „Kommunisten“ meint!
Die Völker der islamischen Welt hören aufmerksam zu – und staunen darüber, wie Christen mit Christen umgehen, umspringen, auch als christliche Juden.
„Zu viele Menschen wurden getötet“ sagt der Papst heute in einer indirekten „Disputation“ mit dem US-Präsidenten Trump, in welcher die moralische Autorität der einzig wahren Kirche mit dem absoluten Willen zur Macht einer irdischen Gottheit, eines von Gott Auserwählten, konfrontiert wird, im Deja-Vu, denn die traurige Botschaft ist nicht neu
Papst Franziskus, der Reformator und Vorgänger im Vatikan, laute Stimme der Christenheit gegen Armut und Unrecht in aller Welt, hat das auch so gesehen, als es mit dem großen Morden in Gaza losging, dort, wo der christliche Glaube der Geschichte wie der Neuzeit nicht zu ersten Mal auf rächendes Judentum traf, das sich auf die Bibel berief, genauer auf Josuas Ausrottungskrieg und Feldzug; doch Franziskus, sonst Klartext redend, hat den Völkermord an den Palästinensern seinerzeit nicht dezidiert angesprochen, gar öffentlich gegeißelt, etwa so, wie ich es von der „moralischen Instanz“ schlechthin erwartet hatte, von der „einzig wahren Kirche“ der Katholiken, die für die Wahrheit Christi steht und auch eintreten muss, wenn massives Unrecht geschieht, vor den Augen der Welt abläuft, das aber doch verdrängt wird, von den heuchlerischen Politikern des gesamtes Westens, von dem ich mich damals gleich lossagte, aber auch in den Gesellschaften der Christen, die einfach schwiegen und wegsahen, als 72 000 Menschen unter Bomben starben, darunter über 17 000 Kinder, getötet von einem Kriegsverbrecher mit Gefolge aus dem wahrscheinlich aggressivsten Staat der Erde, der einmal, aus dem Holocaust kommend, ein guter und gerechter Staat sein wollte.
Franziskus[1] gegen Biden, damals, gegen den Staat Israel, auch ideologisch?
Konziliant wie diplomatisch, den Konflikt scheuend, hielt sich Papst Franziskus seinerzeit zurück, doch selbst Präsident Joe Biden, der von Trump Vielbeschimpfte wie Geschmähte, gemessen an dem Selbstherrlichen in Raserei aber immer noch ein vollendeter Gentleman, hat die Sache Massentötung angesprochen, früh schon, nachdem nach mehreren Wochen Vergeltungskrieg Tausende im Staub lagen, unter Trümmern, als Vergeltung für 1 200 getötete Juden im Überfall der Hamas und anderer Terroristen am 7. Oktober 2023, nur nicht ganz nach dem Bibelwort von „Auge um Auge, Zahn um Zahn“, sondern damals schon in zehnfacher Aufrechnung.
Da ich zwei Jahre hindurch – täglich und rund um die Uhr - über die Ereignisse in Gaza schrieb, also über ein Kriegsgeschehen, von dem westliche Journalisten, da ausgesperrt von Netanjahu, nicht berichten durften – machte ich seinerzeit die noch deutlicheren Worte des US-Außenministers Blinken[2], selbst ein Jude, zur Überschrift,
und somit zur wiederholten Anklage gegen die Kriegführung in Gaza, die verbrecherisch von Anfang an war und bis zum heutigen dort verbrecherisch weitet geht, indem auch unter Waffenstillstandsbedingungen weitere 800 Menschen starben, im Libanon aber, wo es mit der Vendetta weitergeht im Vormarsch der IDF sogar über 2 000 Zivilisten, darunter auch manche Christen.
Wenn Papst Leo heute – in eindeutiger Absetzung von Trumps Überfall auf den Iran im illegalen Krieg mit vielen Toten aus dem Volk der Perser – sagt:
„Zu viele Menschen wurden getötet“,
über Biden, Blinken und Papst Franziskus hinausgehend, wenn auch ohne Luft auf eine Konfrontation mit dem Auserwählten Gottes aus dem Weißen Haus, dann sagt er das, um ein Zeichen zu setzen, für Christenmenschen, für Menschen überhaupt, noch viel deutlicher als es Politiker Europas heute auch tun, Premier Sanchez in Spanien oder Premier Keir Starmer für die Briten, der an Prinzipien wie am Völkerrecht festhaltend, das Hineinziehen seines Landes Großbritannien in einen ungerechten, inhumanen Krieg vermeiden will.
Papst Leo scheut die direkte Auseinandersetzung mit Trump, denn er sei kein Politiker, betont der Oberhirte der Christenheit, vielmehr wünsche er sich einen diplomatischen Dialog zwischen den Völkern und Parteien an der Stelle von Krieg und Zerstörung, was der Botschaft Christi und der Ethik der Bergpredigt entspricht, nämlich dem, was von Gestalten, die sich selbst zum „Messias“ stilisierten – wie Netanjahu und Trump – geradezu verhöhnt wird, auch noch blasphemisch, namentlich in den Straßen von Jerusalem, wo man „den besten Fruend Israels“ auf eine Stufe mit Gott stellt – auf dem Werbeplakat der Danksagung an den
irdischen Gott aus dem Weißen Haus,
der die US-Verfassung vergisst,
auf die er geschworen hat, gleich auf zwei Bibeln,
um für Israel diesen Krieg auszufechten,
gegen den Iran, gegen die Bösen aus dem Iran, gegen den seit 1979 schon „dämonisierten“ Iran.
Ob das, was Trump gerade so durchzieht, noch verfassungskonform ist, darüber sollten die Amerikaner vielleicht einmal grünlicher nachdenken, während andere sich fragen, ob Trump die Verfassung überhaupt kennt, auf die er offensichtlich pfeift – oder ob er sich gezielt und gut anti-demokratisch darüber hinwegsetzt, zynisch, als Machtmensch, nicht anders als über das Völkerrecht!
Was gerade abläuft in der Öffentlichkeit des Westens:
Die etwas andere „Disputation“, lange nach Heine, in dessen Dichtung Christentum und Judentum aufeinandertreffen, während heute
die Sicht der Katholiken von heute mit der Religion der Prediger aus den USA konfrontiert wird,
verkörpert von Trump,
dessen Sichtweise dem zionistischen Christentum der Evangelikalen entspricht,
also der Glaubensgemeinschaft,
die schon einen George W. Bush bestimmte im Kampf gegen den Irak,
völkerrechtwidrig geführt wie Trumps Krieg heute
In einer rabiaten Tirade, die ich mir dreimal anhörte, gleich den Ausführungen des Papstes Leo, im Flugzeug, á la Trump, mit Nebengeräuschen, spult
Trump,
der schon vom ersten Amtsantritt an zionistische Politik macht,
gegen die Interessen der USA,
so gegen die Verfassung verstoßend,
nur sein Narrativ ab,
dem Papst, den er einen Liberalen nennt, euphemistisch, um nicht „Kommunist“ sagen zu müssen, alles Mögliche zu unterstellend, nämlich die Befürwortung des bösen Staates Iran mit der bösen Führung und den Atomwaffen und Raketen zwecks Menschheitsvernichtung – und das einfach so, weil er sich als guter Zyniker der Macht daran gewöhnt, auf keine Rücksicht nehmen zu müssen, als auch nicht auf den Papst!
Er sein „kein Fan von Leo“, so Trump!
(Weil Papst Leo auch die Drogendealer und kaputten Schurkenstaaten gut finden würde, etc.)
Einmal in Rage geraten, ist der Furiose überhaupt nicht mehr zu stoppen!
Der er ist im Recht – alle anderen im Unrecht!
Er weiß es besser, er weiß alles besser – im Frieden wie im Krieg!
Die Bürger in den USA, im Land der Freien und der Prediger wie des Ku-Klux-Klan, der es auf Katholiken ebenso angesehen hat wie auch auf Juden und Schwarze, haben heute einen polarisierenden Führer, der für viele „ein Nazi[3]“ ist, „ein Faschist[4]“, einer, der hetzt und spaltet, der alle Demokraten beschimpft hinter „Sleepy Joe“, einen Showman, lange nach Ronald Reagan aus Hollywood, der ein anständiger Amerikaner und ein echter Patriot war, einen Gaukler ohne Moral, den sie wählten – im Vertrauen auf den offen gezeigten Verfassungseid auf die Bibel in doppelter Ausführung – an sich aber mit besonderer Doppelmora und einer Zunge, die – nach der Maskerade in einer anderen Katharsis - oft in eine Richtung geht, über Taten, auch im „Kidnapping“, im „Hold-up“ und - im Cesare-Bordia-Stil - im Enthauptungs-Krieg – als Allmächtiger auf Erden, mit der allmächtigstem, herrlichsten Armee der Welt, im Bund mit dem Alten, mit dem Unbekannten, dort oben, wen auch ohne Sohn und den Heiligen Geist, also auch gegen den Papst[5], wenn er auf der falschen Siete steht, nämlich der Humanität, da er keine Batallione aufbringen kann – und gegen den Rest der aufrechten Christenheit.
[1] Ein Machtwort aus dem Vatikan gegen Aggressor Putin im Ukraine-Krieg forderte ich bereits am 22. März 2022 hier:
[3] Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: „Ich bin kein Nazi[1]“, wehrt sich Trump im Wahlkampf, „ich bin das Gegenteil eines Nazis“ und ergänzt: „Ich bin (– auch -) kein Hitler!“ Über echte Nazis, erfundene Nazis und über die gründliche Entnazifizierung der Deutschen á l‘ americaine!
[4] Kamala Harris hat sich jüngst zu Wort gemeldet, darauf hinweisend, dass Trump für seine Freunde das sei, für die Reichen, für die Familie, für den Clan, worüber ich in den letzten Jahren hier schon häufig schrieb.
| Carl Gibson, aktuelles Foto, März 2026 |
„reut es dich? dich reuts, daß du gekommen bist ans Kreuz!“
Damit die Juden in Galiläa ruhig und in Frieden leben können, müssen auch die Christen aus den Süden des Libanon fliehen –
wo bleibt die christliche Solidarität der Deutschen, der Europäer, der christlichen Zionisten und der Evangelikalen aus dem großen Amerika?
Noch ein Kapitel zur Gerechtigkeit Gottes in unseren Tagen zur Osterzeit:
die frohe Botschaft des freien Denkers Carl Gibson zur ganz großen Heuchelei in den Tagen der heiligen wie der unheiligen Kriege Anno Domini 2026!
reut es dich? dich reuts,
Daß du gekommen bist ans Kreuz!
Lenau, Die Albingenser, 1944
Die IDF rückt vor, Zerstörung überall im Süden des Libanon, im Land der Zedern, wo Israel wieder Krieg führt, einen Vertreibungs- und Vernichtungskrieg gegen eine wiedererstarkte Hisbollah, die dort ein Staat im Staat ist, in einem ohnmächtigen Staat, der nicht die Kraft hat, die Miliz, die nun für den Iran kämpft, zu entwaffne.
Während der Iran, wie es fast überall heißt, wo Erdöl und Erdgas knapp werden, fehlen, die Völker der Welt zu Geiseln reduziert, macht die Hisbollah das Volk im Libanon zu Geiseln, ohne Rücksicht auf das Lose der Menschen, die fliehen müssen und des Staates, der, schwach und instabil, nicht agieren kann.
400 000 Reservisten sollen im Judenstaat eingezogen worden sein, um diesen Vorstoß bis zum Litani-Fluss zu führen, Familienväter, die daheim fehlen, Bürger, die in der Wirtschaft fehlen, da sie im Libanon kämpfen müssen – als Befreier, als Eroberer!?
Geht es nach den faschistischen Gestalten Ben Gwir und Smotrich, aber auch nach dem mit Haftbefehl gesuchten Regierungschef Netanjahu, der an 7 Fronten kämpfen lässt, auch, um sich selbst zu erhalten, dann wird das eroberte, befreite Gebiet, die so genannte „Pufferzone, später besetzt, im bewährten Stil oder vielleicht ganz annektiert, denn das Land der Zedern ist dort ein schönes Land am Meer, gleich Gaza, doch mit grünen Hügeln, seit David schon jüdisches Land – und recht geschaffen für Juden, die sich auch noch auf das Groß-Israels aus Davids Zeiten berufen.
Wie sich die Dinge gleichen: die Armee kämpft die Gebiete frei, vertreibt die Einheimischen, sprengt deren Brücken und Häuser, macht alles platt, damit irgendwann jüdische Siedler folgen können, um in Besitz zu nehmen, was herrenlos ist – wie früher schon Palästina!
War es im wilden Westen der rudimentären USA viel anders, als die europäischen Konquistadoren kamen, die Indianer totschlugen mit Hilde der Armee, während der Weiße Häuptling aus Washingten alle Verträge brach, die er mit den Einheimischen geschlossen hatte, anstatt die Friedenspfeife zu rauchen, auf Krieg, Vertreibung und Vernichtung setzen, gleich Zivilisations- und Menschheitsretter Netanjahu heute?
Das Passah-fest feierten die Juden unter Bomben, abgeschossen von der Hisbollah, und aus dem Iran! Weshalb sollen die Christen im Land Ostern anders feiern?
Ein christliches Kloster hat seine Pforten geöffnet, auch für Muslime auf der Flucht!
Doch dort, im Land, gibt es viele christliche Klöster, Gotteshäuser, die ihr Tor geschlossen haltenten - wie die Protestanten in Deutschland die Kirchentür, anstatt die Pforten weit zu öffnen, für die Schutzflehenden von heute, für die Schutzsuchen, für Mensch auf der Flucht, die in erster Linie Menschen sind, ganz egal welchen Glaubens! –
Über 1 300 Menschen sind im Libanon bereits tot nach fünf Wochen Krieg, viele aus dem kleinen Volk, gemessen an den über 2000 Opfern im Iran mit seinem 93 000 000 Einwohnern!
In Gaza, wo täglich immer noch Menschen sterben ungeachtet des Waffenstillstands zwischen der Hamas und Israel, schon an die 800 seit dem „Frieden“, sind die Ratten auf dem Vormarsch, Krankheiten, Seuchen, Plagen, während die Menschen, vor allem Kinder, in Zelten am schmutzigen Rinnsal leben, im Dreck, bei Wind und Kälte und im Regen.
Die frommen Töne aus dem Radio heute - im katholischen Bayern an der bayrischen Grenze, wo ich lebe, im bigotten Deutschland der verlogenen Kirchen, denen ich jede moralische Autorität anspreche, nachdem ich über zwei Jahre in Gaza zusah, wo 72 000 Menschen getötet wurden von einem Juden, darüber der Welt berichtend – ein Hohn!
Reut es dich, dich reuts – dass du gekommen bist, ans Kreuz!?[1]
So ver-dichtete es – neben Heine - Lenau, nicht allzu lange vor dem antiklerikalen Bruder im Geiste, Nietzsche, in seinen Menschen-Ausrottungs-Dichtung, die „Albigenser“, „ausge – merz-t“, ausgerottet mit Stumpf und Stil in der lochten Provence im Namen der einzig wahren Kirche und des einen Gottes, der in der Dreieinigkeit auch noch einen jüdischen Vater hat und sogar noch den Heiligen Geist!
Das ist der Zustand der Christenheit heute, mit christlich-jüdischen Predigern wie Trump, die als Engel zum Schwert greifen, um Christus noch einmal ans Kreuz zu schlagen, des Judentums im Krieg dank Netanjahu als Messias in eigener Sache wie Trump – und jener der, ach, so zivilisierten Menschheit, die, fern der Humanität, wegschaut, wenn Unrecht geschieht, allen voran die falschen Pharisäer aus Deutschland, die, lange nach dem Holocaust, nun wieder frohlocken und Luja singen
[1] Lenau, selbst im Wahnsinn endet, hat die – die Zeit – anklagenden Worte einer Irren in der Mund gelegt, einer im Horror des Krieges wahnsinnig Gewordenen, dem „Mädchen von Lavaur“, Botschaften aus dem 13. Jahrhundert für seine Zeit, kurz vor der großen Revolution in Europa 1848, Worte, die auch heute noch gültig sind, auch, wenn man, gleich dem Vogel Strauß, wegschaut, weil man seine Ruhe will, für den Braten – und im trauten Verhältnis mit Gott, mit welchem Gott?
Sie springt ans Christusbild dort am Altar
Und ruft: »Du Armer! möchtest fort, nicht wahr?
Wie quälst du dich, hinaufzuziehn die Füße,
Daß sie das Blut, das steigende, nicht küsse!
Sie sind genagelt; – reut es dich? dich reuts,
Daß du gekommen bist ans Kreuz!
Das alles, alles ist um dich geschehen!
Wie bang sich deine Augen drehen!
Hoch steigt das Blut, das bald den Fuß dir näßt,
Ich zerr umsonst, der Nagel steckt zu fest,
Er haftet immer noch;
Maria, hilf! Johannes, helft mir doch!
Du armer Menschensohn,
Wie sträuben sich die Dornen deiner Kron!
Wie wild die Angst um deine Lippen zückt!
Ich fürchte mich vor dir, du wirst verrückt!« –
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