Samstag, 18. April 2026

Meine Kritik an Trump ist praktisch nicht mehr möglich

  

 

 

Papst-Lektüre aus der Kiste


Meine Kritik an Trump ist praktisch nicht mehr möglich

Meine Klagen darüber sind nicht neu, nachdem ich schon seit Jahren über Zensur in diversen Formen klagte, im Versuch obskurer Kräfte, meine Blog ganz auszubremsen, ja, stillzulegen, auch mich, den Geist dahinter, den Zeitkritiker, der unbequeme Ideen und  Thesen in Umlauf bringt, die bodenlose Heuchelei des gesamten Westens offenbarend, des Westens, von dem ich mich bereits im November 2023 distanzierte, als das Große Morden in Gaza begann, nicht nur toleriert von den Demokratie des Westens, sondern auch noch gefördert in echter Komplizenschaft, aber sehr wohl mit dem Völlerecht vertraut, mit dem auf dem Altar der Staatsräson geopferten Völkerrecht.

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Meine Kritik an Putin, an Putins Russland und an Putins Krieg in der Ukraine ging durch – meine Kritik an Netanjahus Israel, an Netanjahus Krieg in Gaza und am Apartheid-Staat Israel aber bleibt im Internet hängen – ich fühle mich „zensiert“!

Nun hat man vor Tagen meine Internet-Verbindung gekappt, á la Trump, um diesen und den Anderen zu schützen, die im Iran am Werk sind, gegen das Völkerrecht. im Überfall – im Stil der Konquistadoren und des Wilden Westens, totschlageng, killend aus der Luft, das wohl edler ist als das Killen der Kämpfer aus dem Widerstand im asymmetrischen Krieg, die keine Bomber haben?

Wer diese Diskussion in Deutschland führen will, gilt schnell als Antisemit!

Die großen Hosts und die sozialen Netzwerke aber schützen Trump, und damit ihr Geschäft, nicht den freien Blogger, der abgewürgt wird!

Der Missmut aus den Völkern soll nicht durchdringen!

Ergo ist es gut, wenn – neben dem blockierten Blogger – auch der Papst ein Machtwort – gegen die Tyrannen, die immer schon Mörder waren, und gegen die Tyrannis, die auch in verkappter Form daherkommen kann: als Diktatur!

Aber auch darüber redete ich, der noch Verschonte, nur mit dem Wind!

 


Die mahnenden Worte des Papstes sind heilsam – die Kirche Christi soll für die Armen da sein, nicht nur in Afrika

Besonders das, was er an die Adresse der Diktatoren gerichtet, jüngst in alle Welt verkündete:

eine Handvoll Tyrannen würden die Welt zu Grunde richten!

Bei mir, der ich das auch frühzeitig zitierte auf dem blockierten Blog, kann man das nachlesen, seit Jahren schon; auch den Vorwurf an die mächtige katholische Kirche mit einer Milliarde Anhängern in aller Welt, sie würde schweigen, obwohl bodenloses, zum Himmel schreiendes Untecht geschieht, besonders in Gaza, wo die Armen vergessen wurden, die keine waren, aber Menschen.

Papst Franziskus schwieg,

als Diktator Putin seinen Krieg gegen das Volk der Ukraine entfesselte, einen Krieg, der angeblich 300 000 Ukrainern und etwa 1 000 000 Russen das Leben gekostet hat.

Papst Franziskus schwieg auch,

als Netanjahu, der mit UNO-Haftbefehl gesuchte Kriegsverbrecher, in Gaza 72 000 Unschuldige tötete, für 1 200 Juden!

Dieser Netanjahu,

der auch heute noch morden lässt,

allein im Libanon über 2 000 Menschen in nur 6 Wochen krieg ohne Kriegserklärung und, wie bei Netanjahu üblich, fern des Völkerrechts,

ist der Mann und Diktator,

der – im Namen der pervertierten – Demokratie – heute die Werte vorgibt, nach denen gehandelt wird, während der

abgrundtief verlogene Westen dazu schweigt,

Prinzipien,

paradigmatisch für den Netanjahu-Freund Trump,

der so weitermacht,

den Ruf der USA ruinierend und zum Totengräber des Landes werdend wie Netanjahu in Israel.

Franziskus, seit den Tagen in Argentinien mit der Armut vertraut, hat später, in Rom, die Inszenierung nicht gescheut, um sich als Wohltäter der Armen der Welt zu präsentieren, dem Mann Gottes, der, andere als der deutsche Papst, auch bescheiden, ja, ärmlich lebte, an Franz, dem Heiligen ausgerichtet.

Papst Leo ist nun in Afrika unterwegs, umjubelt von den Armen dort, auch,

weil er Klartext spricht,

 weil er redet, wo die verlogen deutsche Kirche,

der ich jede moralische Autorität anspreche, schwieg,

im Bund mit Franziskus, der auch nicht redete.

Was wäre das Christentum, wenn der historische Christus nicht geredet hätte, wetternd gegen die - falschen - Pharisäer, den Tempel ausmistend wie schon Herakles den vollgeschissenen Stall!

 

 

Der Wilde Westen wiederholt sich heute im Libanon – die Libanesen, das sind die Indianer! Vernichtung in Variationen … und ein „Waffenstillstand“, eingefädelt, „gebrokert“ von Friedensstifter und Kriegsherr Donald Trump, der den Frieden im Libanon nun doch noch braucht, um den Iran an den Verhandlungstisch zu bringen, den Iran, der er lange schon besiegt hat!

Wiederholen muss ich mich nicht; einiges findet man noch im Internet, von dem, was ich zu den 6 Wochen Krieg dort schrieb – Vernichtung in Variationen, menschenverachtende Vernichtung á la Netanjahu, der ein ausgewiesener, mit UNO-Haftbefehl gesuchter Kriegsverbrecher ist.

Jetzt hat Zivilisationszerstörer Trump einen Waffenstillstand ausgehandelt, auf seiner Plattform verkündet, auf „Truth“, was Wahrheit bedeutet, um dann in einem weiteren Post Bibi, den Kriegsverbrecher und General Aoun ins Weiße Haus einzuladen – das ist neu im Stil und soll wohl zu einer Art „Friedensvertrag“ führen, nach dem „Waffenstillstand“, der heute in wenigen Stunden eintreten wird.

Bis es soweit ist, lässt Bibi noch auf den Libanon feuern – Zerstörung bis in die letzte Sekunde; das war im Iran auch so!

Das ist Bibi, Kriegsverbrecher, Nationalheld vieler Juden in Israel – und Messias oder Totengräber!

Eine besondere Spezialität, neben den über 330 Toten in Beirut in nur ein paar Stunden, und vor allem schäbig:

die Häuser und Besitztümer der in die Flucht gedrängten Menschen, mehr als 1 000 000, werden systematisch zerstört, plattgemacht, damit die Menschen nicht mehr heimkehren können, auch die Stromversorgung, die Wasserversorgung ebenso.

Die Juden, weiter unten in Galiläa, auch auf der Flucht, wollen aber in ihre Häuser zurückkehren, in Häuser, die noch da sind, um dort in Frieden zu leben!

Die IDF hat den Süden des Libanon fast schon frei gekämpft – damit die jüdischen Siedler folgen, wenn das Land annektiert wurde, oder schon früher, denn der Libanon ist – wie Gaza – ein schönes … für Juden!

So sehen das Smotrich, der Faschist, Ben Gwir, der andere Faschist und ihr Chef, der Kriegsverbrecher!

Was aus Trumps Initiative wird, steht in den Sternen!

Daheim mehr und mehr in Bedrängnis und mit einem unverschämten Kriegsminister Pete Hegseth, der „impeached“ werden soll, wenn es nach den Demokraten geht, braucht den Frieden im Libanon, um den Iran an den Verhandlungstisch zu bringen, für einen Frieden, auch dort, den Iran, der er lange schon besiegt hat!

Trump, der lebende Herrgott, ließ Gnade walten - und den Kelch noch einmal vorübergehen an dem „großartigen Volk des Iran“, dass er beinahe zerstört hätte im Größenwahn!

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Brückenniederreißer und Brückenzerstörer – der Libanon vor der großen Invasion!? Zurück in die Steinzeit!

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Israels 7-Fronten-Krieg – die Kampfhandlungen im Libanon gegen die Hisbollah weiten sich aus, Beirut wird bombardiert, parallel zu den Bomben auf Teheran und auf über 100 weitere Städte im Iran

„reut es dich? dich reuts, Daß du gekommen bist ans Kreuz!“ Damit die Juden in Galiläa ruhig und in Frieden leben können, müssen auch die Christen aus den Süden des Libanon fliehen – wo bleibt die christliche Solidarität der Deutschen, der Europäer, der christlichen Zionisten und der Evangelikalen aus dem großen Amerika? Noch ein Kapitel zur Gerechtigkeit Gottes in unseren Tagen zur Osterzeit: die frohe Botschaft des freien Denkers Carl Gibson zur ganz großen Heuchelei in den Tagen der heiligen wie der unheiligen Kriege Anno Domini 2026! | carlgibsongermany

 

 

Der Tag, an dem mein Blog aufhörte zu sein, war gestern – und ich, der „freie Blogger“ in Teufelskreis gefangen

Kurz nachdem ich gerade noch zwei Beiträge zur aktuellen Zeitsituation – fast mit letzter Kraft – geschrieben und publiziert hatte, dann auch noch das, als eine Art Heimsuchung aus höheren Sphären, bewirkt vielleicht von einem Deus ex machina aus dem Internet, an den ich nicht glaube, der aber trotzdem da ist, wirkt und schafft:

mein Google-Konto war weg,

der Blog war weg,

die E-Mails waren weg – und dazu auch noch der zweite Blog bei WordPress, meine eiserne Reserve und Absicherung, dahinter, da mit dem ersten verknüpft!

Die Hölle aus der Sicht des Bloggers – alle Sprachrohre und Bindungen zur Welt in Fesseln gelegt, und das, nachdem in in den letzten Tagen so viel über die Entfesselung und über Prometheus geschrieben hatte, nun auch ich: in fesseln, schlimmer noch alle Gulliver in Liliput, zugleich erneut im „Teufelskreis“!

Denn mein AOL-Konto, das seit 1998 besteht, auch zur Konto-Wiederherstellung beibehalten, war auch weg!

Auch die Verbindung zu Facebook, wo ich meine Beträge verlinke, teile, war tot – und bleibt vielleicht auch tot!

Meine Strangulierung mit Maulkorb total!

Obwohl physisch wie psychisch angeschlagen und bereits sehr geschwächt nach all der Plackerei bei Tag und Nacht, seitdem es diese „drei Kriege[1]“ gibt, drehte ich mich viele Stunden im in diesen Teufelskreis“, über den ich auch schon schrieb, bevor dann doch noch ein kleines Wunder geschah – und ich mich, beharrlich bleibend und ein paar Millionen Nerven weniger im Körper und im Gehirn – doch noch etwas herauswinden konnte aus der Mausefalle, mit der Möglichkeit, wenn auch eingeschränkt, kritisch aufklärend fortzufahren, wie Sisyphus und Don Quichotte, schreibend und publizierend, auch über die Don Quichotterie im Weißen Haus.

Ein paar Stunden Schlaf mehr, auch das ein Wunder, gaben mir die Kraft, um auch darüber zu berichten, über den gefesselten Prometheus, der sich selbst entfesselte, auf bewähret Weise, mit eigener Kraft und einem Willen, der schon andere Kämpfer vor mir auszeichnete – im Dagegenhalten, auch, wenn Resignation angesagt ist … in tiefer Trauer über die Welt, in der wir leben … müssen!

Da meine Facebook-Verbindung nicht wiederhergestellt werden konnte, findet man das, was ich publiziere, nur noch auf dem Blog, der leider auch nicht mehr richtig funktioniert … nach der mir – unerklärlichen – Intervention aus höheren Sphären!!!

Wenn es also still wird um mich, dort, auf F, dann hat das seine Gründe!

 

 

 

Milliarden Menschen werden Trump verfluchen,

weil es kein Gas gibt, um ihr Essen zu kochen, oder, weil ihnen das Geld fehlt, um das teure Kochgas zu kaufen und die überteuerten Nahrungsmittel, die rar geworden sind in vielen Ecken der Welt, weil die Lieferketten nicht mehr funktionieren.

Das hat Trump[1], der Friedenstifter mit dem ausgeliehenen Nobelpreis für Frieden zwar so nicht gewollt, aber über politische Dummheit, Primitivität und Rücksichtlosigkeit verursacht - der alte Mann, aus dem Weißen Haus, dem man die mächtigste Armee der Welt anvertraut hat– und der sie auch nutzt und einsetzt nach seinen Bedürfnissen, auch, um eine Zivilisation auszulöschen, wenn es sein muss, und dahinter – mit Bibi- die Zivilisation.

„We hit them so hard“, sagt er selbstherrlich, bevor er als Jesus posiert, geschmacklos sich selbst zu Gott erhebend im Wahn, im Streit auch noch mit dem Papst, da er auch noch der Fürstbischof der Welt sein will, alle Heerschaaren kommandierend, auf Erden schon, dann aber auch noch im Himmel, wo er dem Einen zur Konkurrenz wird!?

Was manche Amerikaner vergessen, diejenigen, die Trump wählten, und alle unter den provinziellen Republikanern, die im noch die Stange halten nach diesen noblen Taten, ist:

wer Trump verflucht, den Selbstherrlichen im Wahn, weil er die Armen vergisst, der verflucht auch das Amerika, das dieser Trump eigentlich groß machen wollte.

Mit seinem Pyrrhus-Sieg im Iran in einem Krieg ausgefochten für den Apartheid-Staat Israel, den wohl aggressivsten auf der ganzen Welt, noch vor Putins Russland und den USA, hat Trump seine Kriegsziele nicht nur nicht erreicht[2], sondern auch die US-Interessen am Golf und in der Welt geschwächt, gar zunichte gemacht, verspielt, so den Vereinigten Staaten von Amerika eine lichte, wahrlich große Zukunft bescherend.

 



[1] Da man seit Monaten schon praktisch nichts mehr von dem im Internet findet, was ich über diesen Präsidenten schreibe, heute, lange nach meinem Buch aus dem Jahr 2017, das man erst jetzt rezipiert, besonders in der islamischen Welt, kann ich auch das noch schreiben, drastisch auf den Punkt gebracht, um weiterhin wach zu rütteln.

Vielleicht kommt mein Werk über diesen Machtmenschen in einer zweiten Auflage, wenn der Himmel es will!

Der Gerechte!

Ein paar Ausnahmen gibt es doch, immer wieder, etwa:

 

https://carlgibsongermany.wordpress.com/2026/04/06/trump-vom-saulus-zum-paulus/

 

[2] Dessen ungeachtet fährt Trump daheim damit fort, seinem Wahlvolk Märchen aufzutischen, immer wieder seine Sicht der Dinge wiederholend, ohne Rücksicht darauf, dass man auch im Ausland seinen Worten folgt, doch ohne diesen wirklich zu glauben, denn Trump, der Launische und Unstete, hat nach dem ständiger hin und Her und der Diskrepanz zwischen Wort und Tat seine Glaubwürdigkeit längst eingebüßt. Selbst jetzt, wenn er der Welt einen „Waffenstillstand“ im Libanon anbietet, eine Feuerpause für 10 Tage, die einseitig gebrochen werden kann, etwa von Netanjahu, und dann ist das auch nur ein Trick, um über diese „Vorbedingung“ des Iran diesen an den Verhandlungstisch zu bekommen, den Besiegten, der, nach Trump, bereit sei, allem zuzustimmen, was die USA einfordern. Die andere Seite sieht das anders. Also darf man skeptisch bleiben.



Wie heroisch ist es doch, Bomben aus dem hohen Himmel auf ein armes Volk zu werfen!

Alle erlösend aus der großen Not, Seelen rettend, doch nur Seelen.

Messias Trump gefällt das so – und auch Netanjahu, dem anderen Messias; ferner denjenigen unter den Guten und Gerechten aus der Schar der Zivilisierten, die solch edles Tun billigen und auch noch wacker unterstützen, mit Gesten, Geld und Bomben – bis auf den Papst, der diesen Krieg nicht segnen will, um weiterhin frei für den Frieden einzustehen zwischen den Menschen, die guten Willens sind in allen Völkern.

Gott schaut bei dem Großen Morden zu, aus der Ferne.

Ein Eingreifen ist nicht vorgesehen, denn diese Streiter streiten für Gott, der Partei ist, biblisch korrekt, wie immer schon.

 

Destruktiv unterwegs, der eine Messias wie der andere

Den Wegschauenden wird das nicht auffallen – den genauer Hinschauenden und den Milliarden Betroffenen hingegen schon, auch, wenn sie nichts von Politik verstehen.

Sie schauen in den Blechnapf, der leer ist und leer bleibt, gleich dem enttäuschten Hund – und jenen, der das so verursacht hat, wenn auch nicht gewollt, den werden die Armen der Welt bestimmt nicht segnen. Der Papst[1] auch nicht!

Leute, die mehr wissen, werden auch mehr erkennen – auch die eigene Ohnmacht, etwas dagegen zu tun, gleich dem Denker und Rufer in der Wüste, der auf seine Frustration zurückgeworfen wird - in einer Welt, in der wir heute leben müssen.



[1] Bekannt geworden ist ein Wort des – gerade in Afrika bei den Armen weilenden – Papstes, diese Welt werde von ein paar Tyrannen zerstört!

Wahrlich, wahrliche, ich sage euch, dass kann man auch bei mir nachlesen in Berichten über drei Kriege in den letzten Jahren.

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Drei Kriege

US-Demagogen wie Vize-Präsident Vance hingegen scheuen sich nicht, den – amerikanischen – Papst zur Mäßigung aufzurufen, ihn in die Schranken zu weisen, wohl, um Trump auch die Deutung der Bibel zu überlassen, auch den geschmacklose Umgang mit der Jesus-Gestalt!?


 

Die schizophrene Weltsicht der US-Administration Trump – einmal mit dem Völkerrecht, demagogisch-propagandistisch, die Welt für dumm verkaufend, zum Narren haltend in der großen Posse aus dem Weißen Haus, und einmal ohne, machtpolitisch, das Völkerrecht mit Füßen tretend und ad absurdum führend

Dem Cowboy wird das nicht weiter auffallen, vielen andern in der Welt aber auch nicht, etwa, wenn man – hochgradig bigott - einen völkerrechtswidrigen Krieg beginnt, die andere Seite aber auf völkerrechtliche Bestimmungen festlegen will.

Die Völker der Welt sind jedoch nicht dumm; auch sie können die UNO-Charta lesen – ja, sie beugen sich nur, wenn nicht den eigenen Interessen, dann vor allem der Gewalt, die von einer Seite ausgeübt wird, über militärische Machtentfaltung im Krieg der rücksichtslosen Art, die von den vielen kleinen Ohnmächtigen aber nicht pariert werden kann.

Grotesk wird die Sache, wenn die USA oder Israel ihren Taten im permanenten Verstoß gegen das Völkerrecht auch noch einen moralischen Zug verpassen wollen, als die Guten und Gerechten schlechthin, die immer im Recht sind, um gut und gerecht für alle handeln, erpresserisch, in Vernichtungskriegen, vor allem auch über Propaganda, die auch ein Krieg ist in einer Welt, in welcher vielen der Durchblich verbaut wird: über weltanschaulich bestimmte Medien!

Ein Schaumschläger dieser Art auf dem Gebiet der Täuschung ist, anders als der Quichotte, der Sancho Panza Rubio, ein „Quasselkopf“, der schnell redet, um schnell hinters Licht führen, ohne, das widersprochen werden kann, damit wenigstens etwas von dem Gesagten bei einige haften bleibt, das Pseudo-Legale also legal erscheint.

Der andere Sancho Panza heißt Pete Hegseth, machtzynisch auch er, noch unverschämter als Rubio, eine Schande Amerikas, denn dort, wo der joviale Trump naiv am Werk ist, aus dem Bauch heraus determiniert, agieren Rubio und noch mehr diese freche Hegseth mit Berechnung, Letzterer gezielt provozierend, blasphemisch sogar in direkter Beleidigung.

 

 

Trump als das Orakel von Delphi

Wie werde der Ölpreis bis zur Zwischenwahl im Herbst, der „Midterm“, aussehen, wurde der Präsident im US-Fernsehen gefragt.

Dieser könne niedriger liegen als heute – oder eben auch höher, so die Antwort des Mannes, der der ganzen Welt diese Katastrophe eingebrockt hat, in seinem „Privatkrieg“, auch noch gegen das Völkerrecht, was nicht oft genug betont werden muss.

Echt sybillinisch, dieser Trump!

 

  

China gibt seine Zurückhaltung in der Golf-Krieg-Sache allmählich auf, im Klartext,

was nicht mehr ganz zu der bisherigen Haltung passt, die von Makro-Interessen bestimmt war, eine Direkt-Konfrontation mit den USA bewusst vermeidend.

China will keinen Wirtschaftskrieg mit der westlichen Supermacht, noch weniger eine militärische Konfrontation, denn ein Krieg der Atommächte lässt sich nicht führen, ohne dabei die gesamte Menschheit auszurotten, in nur wenigen Tagen.

Also hielt es China bisher wie Frau Schweigestill – und schwieg, sammelte dabei viele Plus-Punkte in den Augen der Völker der Welt, während Trump das Land der Freien, das er noch größer machen wollte – über Erpressung, Enthauptung, Entführung und Drohungen aller Art – Tag für Tag mehr abwirtschaftet, ethisch, moralisch, die Glaubwürdigkeit des gesamten Westens mit einsetzend und mit verspielend – als Hasardeur der unberechenbaren Art.

 

In Pakistan gibt es eine ganze Menge kluge Leute, die auch – bei aller Diplomatie – Klartext, reden, Tacheles für Juden und Westeuropäer, wenn es darauf ankommt, einen „dummen Krieg“ zu beenden, der allen schadet, den Staaten wie den Armen in aller Welt

Während andere sich zierten, gefangen in den eigenen Interessen, Araber wie die hochgradig verlogen Europäer einer Ursula von der Leyen und des Europarts-Chefs aus Portugal, der das alte Narrativ unverändert abspult, obwohl es längst versagte, hat Pakistan, das gerade gute Beziehungen zu den USA unterhält, aber auch zum Iran und zu Saudi-Arabien sogar im Beistandspakt, die US-Israel-Agggression mit bisher über 3 300 toten Zivilisten – eindeutig verurteilt und offen angeprangert, nicht nur, um den 25 000 000 Schiiten[1] im Staat Pakistan einen Gefallen tun, gleich Trump Netanjahu mit dem Überfall als Krieg.

Atommacht Pakistan weiß, wie der Frieden am Golf aussehen kann; auch, wie, nein, nicht die von Trump geöffnete Büchse der Pandora, sondern wie die Straße von Hormus wieder geöffnet werden kann, wenn auch die andere Quelle böser Geister kaum noch zu schließen ist, nachdem die Geister, die der Weltenretter rief, munter am Werk sind, zerstörend, vernichtend, gleich an sieben Fronten, wo Netnjahus Israel Krieg führt, besonders aber – und zur Freude der Europäer bis auf Sanchez - im Libanon – mit über 2 000 Toten in nur wenigen Wochen Krieg.

Die Lösung aller Konflikte in der Region ist einfach – und allen Völkern der Welt spätestens seit 1967 bekannt,

der Palästinenser-Staat,

der, einmal umgesetzt, auch die Instrumentalisierung der Sache der Palästinenser durch die revolutionären Gottesstaatler im Iran nach 1979 verhindert hätte, ebenso die Entstehung der Widerstandskräfte aus der „Achse des Widerstands“ Hamas, Hisbollah und Huthi.

Jener Huthi, die jetzt das Blockade-Werk noch vollenden krönen können am „Tor der Tränen“, die US-Supermacht mit allen ihren Schiffen und Flugzeugträgern schachmatt setzend, mit relativ einfachen Mitteln, im asymmetrischen Krieg – mit dem Hebel Weltwirtschaft und einer Welt, die in die Rezession abgleiten wird, was kluge Leute diesem Trump allmählich zuflüstern und auch verklickern, dem Selbstherrlichen in Renitenz, noch kurz vor dem großen Scheitern!

Die Delegation Pakistans im Iran, angeführt vom Armeechef General Munir, dort sehr herzlich empfangen, soll den großen Durchbruch im Gepäck haben!

Möge es so sein – und das Abenteuer des Donald Trump, diesen besonders „dummen Krieg“, der auch verrückt ist und zerstörerischer als andere, etwa im Sudan, endlich beenden!

 



[1] Schiiten im Irak und in Pakistan im Aufruhr nach der Tötung ihres geistlichen Oberhaupts Khamenei – Vergeltungsschläge der Hisbollah aus dem kriegsmüden Libanon, währen Israel dort mit Macht zurückschlägt | carlgibsongermany

 

Zufällig habe ich viele Leser im Pakistan, im Irak und in anderen islamischen Staaten, während das arabische Internet immer noch tot ist; im Iran liegt es bei nur noch einem Prozent.

 

Der Weltenretter beim Seelendoktor,

beim Psychiater

„Ich werde die Welt noch retten“, sagte der starke Mann und Weltenlenker selbstbewusst, von höheren Sphären aus erleuchtet, „doch um diese neue Schöpfung umzusetzen, muss ich das Alte erst vernichten!“!

Er hatte wohl von Nietzsche gehört, von der „Umwertung aller Werte“, die ein Zarathustra einst predigte im Land der Perser und der Feuertänzer, also wollte er zur Tat schreiten, beginnend mit einer große Reinigung, mit einer Katharsis in Persien zunächst, um dort alles auszurotten, was nicht koscher war, mit Stumpf und Stiel.

Eine „Zivilisation werde ich von der Erde tilgen“, ergänzte er, „etwas, was morgen nicht mehr sein wird und auch nicht wiedergebracht werden soll in meiner Neuschöpfung für mein Volk und mich, denn wir sind die Größten und Mächtigsten auf Erde, im Bund, ja, Eins mit dem Volk der Auserwählten, das Gott, der Allmächtige so gewollt hat, unser Allmächtiger, der, mit oder ohne Jesus und dem Heiligen Geist, mächtiger ist als der Allmächtige der anderen Seite!!

So redete er von seiner Vision, während der Seelendoktor, sauertöpfisch-skeltisch in die Welt blickend, nur noch staunte!

Ein Stupor mundi – im Deja-Vu

„Sie sind wohl gänzlich verrückt geworden“, sagte er dann doch noch mit schwacher Stimme, einsehend, dass in diesem Fall alles Hoffen verloren ist, nach Paulus und nach Dante - wie nach dem Holocaust.

Denn, wenn Retter reden, soll die Menschheit schweigen, sich in das Schicksal fügen – wie die Araber unter den Bomben in Gaza.

„Wenn einer hier den Verstand vollkommen verloren hat, dann sie Sie es“, konterte der Selbstherrliche selbstbewusst, der Geist, den nichts mehr erschüttern konnte, denn er war längst jenseits von und Böse und auf dem Weg in höhere Sphären, sehnsüchtig sich den Himmel ausmalend, für sich, und die Hölle für alle seine Geger, daheim, für die Feinde im Ausland, im Abendland wie in den Fernen des Morgenlandes, wo noch andere Völker lebten, größere und ältere, aber allesamt Heiden, also wert, von der Erde getilgt zu werden in höherem Auftrag!

„Ich muss mir wohl einen anderen Doktor suchen“, sagte er zu sich selbst im Trost, „einen, der mir „ewige Jugend“ bescheinigt, ohne Alter, Altern und Zerfall“, und ging, vergessend, die Honor-Rechnung zu bezahlen.

 


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