Dienstag, 1. November 2016

Der „Banater Schwabe“ als „Karikatur“ – bei Herta Müller und im SPIEGEL Auszug aus: Carl Gibson Heimat, Werte und Kultur der Banater Schwaben in den Zerrbildern Herta Müllers - Das „deutsche Dorf im Banat“, „Reich der Grausamkeit“ und „Hölle auf Erden“!?

Der „Banater Schwabe“ als „Karikatur“ – bei Herta Müller und im SPIEGEL – Wie repräsentativ sind die subjektiven Aussagen und Bilder?


Wie repräsentativ ist das, was Herta Müller aus ihrer engen, ja „engstirnigen“ Sicht über die Heimat der deutschen im Banat zu berichten weiß, ausgehend von der Betrachtungsweise eines in der eigenen Familie malträtierten Kindes, das auf der Hutweide von Nitzkydorf die Kühe hütete, wirklich?
Innerlich empörte Landsleute aus der unmittelbaren Umgebung des winzigen – als Sodom und Gomorrha  des Banats – verunglimpften Ortes, Personen, die meine „Erinnerungen“ in Buchform unbedingt haben wollten, weil sie der Meinung waren, ich hätte die Tatsachen und Entwicklungen des Lebens im Banat realistisch und authentisch beschrieben, bestätigten mir auch in den letzten Jahren immer wieder: „Es war nicht so, wie Herta Müller es beschrieben hat! Ihr Vater war nicht so! Ihre Mutter war nicht so! Und auch Nitzkydorf war nicht so!!
Alles war eben anders, nur wie? Wer warf den ersten Stein? Wer nahm die Hetz-Debatte gegen die biederen, hochanständigen, in jeder Hinsicht harmlosen Banater Schwaben, als deren „selbsternannten Sprecher“[1] mich Herta Müllers Mann Grobe später an den Pranger stellen sollte, zuerst über Fiktion, über Belletristik und über „Zerrbilder“ dadaistischer Art?
Und weshalb? Wo liegen die Gründe Herta Müllers, nicht nur mit der eigenen Familie und der deutschen Gemeinde im Heimatort abrechnen zu wollen, sondern mit der gesamten „deutschen Kultur, Tradition und Sitte des Banats“, ungerechtfertigt über die Randgemeinde hinaus?
Herta Müller wird später – wie weiter im Parallel-Werk[2] deutlich wird - im dem unwahrhaftigen wie parteilichen, von ideologisch festgelegten Linken geführten SPIEGEL-Interview den „Schwarzen Peter“ den Deutschen aus dem Banat zuzuschieben versuchen, indem sie das Gesetz von Ursache und Wirkung einfach – auf bewährte Artauf den Kopf stellt. Unter Verkennung oder auch nur boshafter Ignoranz der Wirklichkeit wird sie postulieren, die Banater Schwaben hätten sich in ihren Geschichten gesucht und nicht gefunden – und aus diesem Grund hätte sich deren Hass gegen sie gerichtet, gefolgt von Verfolgungsaktionen[3] aller Art:
Ja, genau diese muffige spießige Provinzialität hat mir den Haß eingegeben, mit dem ich die „Niederungen“ schreiben konnte. Wir Intellektuellen haben uns durch diese deutsche Minderheit nicht vertreten gefühlt, die hat ja mit Beschimpfungen auf unsere Texte reagiert.
Die Deutschen haben sich in den Texten gesucht, und wenn sie meinten, sich selbst da vorgefunden zu haben oder irgendeinen anderen aus Nitzkydorf, dann empörten sie sich und verlangten, daß man mich dafür bestraft.“
Fakt ist aber: Herta Müller hat die Menschen des Banats und den deutschen Kulturlandstrich zur Karikatur verkommen lassen, zum „Zerrbild“ der Negativität, der Negation, der Destruktion und der Deviation, ein „Zerrbild“, das die gleiche Autorin - auf die gleiche unsensible, anti-empathische Art – Jahre später, nach 1987, auf das Volk der Rumänen, auf den KP-Chef Ceaușescu und auf dessen noch zu dämonisierenden und satanisierenden Geheimdienst „Securitate“ ausdehnen wird!
Doch in „Niederungen“ stehen zuerst die Deutschen am Pranger, gegen die man – als loyale Untertanin des Despoten Ceaușescu mit Westreiseprivileg – durchaus hetzen darf!
Sollten die Banater Schwaben sich mit der von Herta Müller gezeichneten – und vom SPIEGEL zweifach 1984 und 1987 – in alle Welt verbreiteten - „Karikatur“[4] abfinden? Mit dem „Zerrbild“[5], das von ihnen – mit boshafter Feder und unredlichster Absicht – gezeichnet worden war? Herta Müller hat ihre boshafte Attacke – zudem auch noch auf literarisch unprätentiöse, sprachlich stilistisch primitive Weise – auf alle Deutsche ausgedehnt, eben, um einen Skandal[6] zu riskieren, was auch gelang!
Der Skandal machte die „Nestbeschmutzerin“ bekannt – wobei die – en bloc an den Pranger gestellten - Banater Schwaben, eine deutsche Gemeinschaft, die tatsächlich mit „Anstand“ und „in Würde“ gelebt, Krieg, Kriegsfolgen, Deportation und Verfolgung in Stalinismus und Kommunismus ertragen hat und für echte Überzeugungen und Freiheit ins Gefängnis, ja in den Tod ging, wie die Geschichte beweist, überhaupt nichts zu verstecken hatten. Die Vielbeschimpften hatten und haben kein Dreck am Stecken – Sie waren immer redlich … und auch nach ihrer „Heimkehr“ nach Deutschland stets Demokraten und treue Staatsbürger, leider ohne Lobby! Da der unbegründete, im öffentlich-rechtlichen Fernsehen im Dezember 1984 von der rumänischen Staatsbürgerin auf Westreise Herta Müller erhobene „Faschisten-Vorwurf“[7] nie revidiert und die Banater Schwaben als fort existierende Gemeinschaft auch in Deutschland nie rehabilitiert wurden, die Stigmatisierung eines Teils des deutschen Volkes anhielt, indem die Politik – beeinflusst von oft doppelt agierenden Akteuren aus der Medien- und Verlagswirtschaft - der Dreck-Werferin Recht gab, sich auf ihre Seite schlug, sie stützte, förderte, sie auszeichnete und so - ihr ethisch-moralisches Versagen von Anfang an auch noch sanktionierte, konnte Herta Müller ihre Beschimpfung im Jahr 2009 im ZEIT-Magazin wiederholen und ausweiten! Der Geist von Hass und Hetze hat sie und ihre Mitstreiter nie verlassen, während die Opfer auch heute noch nicht wehrhaft sind!

1.       Das Banat – „Hölle auf Erden“, Locus terribilis, von „Hass“ erfüllt und von Rückständigkeit geprägt?

„Denn das deutsche Dorf, es ist, mit einem Wort, die Hölle auf Erden. Die Höllenbewohner sind in Hass aufeinander eingeschworen.“
Fakt ist: Nicht nur jedes Dorf war anders, oft war selbst auch jede Straße im Dorf anders, weil der Verschmelzungsprozess noch nicht abgeschlossen war.
Doch die Steigerung geht noch weiter: „Herta Müller schreibt, als erwache sie – in einem Reich der Grausamkeit.
Denn das deutsche Dorf, es ist, mit einem Wort, die Hölle auf Erden. Die Höllenbewohner sind in Hass aufeinander eingeschworen.“[8]
Ein Kennzeichen der Hölle: eine extreme Rückständigkeit“. Wie kommt es nur, dass diese „Hölle“, wogegen Sodom und Gomorra verblassen, bisher unentdeckt blieb und keiner der anderen oben erwähnten Schriftsteller, die – nach Delius, nicht nach Platon – doch auch etwas von „Wahrheit“ verstehen, bisher nichts darüber berichtet haben?
Waren alle Kunstschaffenden vor Herta Müller auf den Kopf gefallen oder blind und unfähig, eine Hölle zu sehen, wo keine Hölle war?
Oder war gar keine Hölle da? Nur eine hohle Höhle mit Schatten, die von getäuschten Betrachtern für Wahrheiten gehalten wurden?
Auch Rezensenten sollten sich im Denken[9] einüben – und zwar so lange, dass sie der eigenen logischen Aussage konsequent über zwei, drei Sätze folgen können. Das nutzt dann auch dem SPIEGEL, der es mit der Logik[10] nicht so genau nimmt, wenn er Auflagen stimulierend provozieren kann.
Oder waren bestimmte Kreise der Hölle[11] nur in einem Kopf – und die anderen konnten sie nicht erkennen?
Das Denken ist eine noch merkwürdigere Sache als die „Wahrheit“– und das wahrhaftig Handeln noch eine schwierigere als das Erkennen!
Delius gab das in seiner Besprechung wieder, was er in den „Niederungen“ vorfand – Niederungen eben, Seichtes, Plattitüden aller Art![12]
Und er verkannte wohl auch die Tragweite der eigenen Polemik, die für bundesdeutsche Ohren fast unverfänglich klingt, bei Betroffenen aber schmerzvolle Wunden hinterlässt!? Oder provozierte der SPIEGEL-Autor und Journalist gezielt, nur, um den Konservativen und der bürgerlichen Mitte in der Bundesrepublik um Kohl und Strauß eines auszuwischen? Wurde Herta Müllers Frühwerk vom SPIEGEL gezielt zu innenpolitischen Zwecken missbraucht?
Wenn ja, weshalb lies die Autorin das zu? Im Gegensatz etwa zu Walter Kempowski, der mit dem Literaturpreis der Konrad Adenauer Stiftung alles andere als glücklich war?
Andere ebenso „kompetente“ Fachleute sahen darin – vielleicht nur deshalb, weil die Rezension im allseits bekannten Nachrichtenmagazin SPIEGEL erschien – eine positive Wertung und prämierten das Debütwerk, etwa beim ZDF („aspekte“-Preis“), so als ob der SPIEGEL, der so viel von Literatur versteht, wie einige seiner tendenziösen Rezensenten von böhmischen Dörfern, eine Art Vorentscheidung erbracht hätte.
Wo eigene Entscheidungskriterien fehlen, verlässt man sich gern auf Vorentscheidungen wie bei den politik- und geschichtsfremden Juroren der Konrad Adenauer- Stiftung, die mit Herta Müller eine Frau prämierte, die einst ihr Vaterland schnöde verachtete.
So ist das mit der Wahrheitsfindung und mit der literarischen Wertung. Kein Wunder, dass Betroffene dabei verzweifeln oder – nach so viel erlebter Ungerechtigkeit – depressiv werden oder zu den Rechten um Dr. Frey überlaufen[13] wie mein verzweifelter Musiker-und Dissidenz-Freund Felix in Dortmund.

a.       Darf gegen einzelne Teile des deutschen Volkes öffentlich gehetzt werden, verehrter Herr Bundespräsident[14]?


Der eigentliche Skandal aber besteht darin, dass die mehr oder weniger reale und zum Teil unrealistisch dargestellte Leidensgeschichte eines Opfers von Dritten gezielt instrumentalisiert und bewusst missbraucht wird, um eine politische Hetzkampagne loszutreten, die sich gegen einen Teil des deutschen Volkes richtet. Hier wird Literatur als Agitation zum politischen Instrument!
Darf gegen einzelne Teile des deutschen Volkes öffentlich gehetzt werden, verehrter Herr Bundespräsident?

Und dies bei eklatantem Missbrauch eines Opfers? F. C. Delius und der „SPIEGEL“ benutzten die - an sich schon problematischen - Erzählungen in Herta Müllers „Niederungen“, um gleich eine Kampagne gegen das konservative Lager, gegen Vertriebene und gegen die rechte Presse loszutreten, ganz im Geiste der längst schon laufenden Kampagne gegen Franz Josef Strauß, gegen die bayerische Politik und zuletzt gegen alle Bayern.
Das war salonfähig damals im Kalten Krieg Anno 1982-1984 in der Bundespolitik – und ich, der nationalliberale Deutsche und ehemalige Bürgerrechtler, war mittendrin, doch engagiert im christlich-konservativen Lager. Die Konservativen mit zu treffen und zu diskreditieren, war aus der Delius-Spiegel-Sicht gerade recht – Herta Müller wurde dabei ein Mittel zum Zweck, als Person und als Schreibende!
Und sie ließ es willfährig mit sich geschehen, wurde sie doch bekannt dabei.
Die mephistophelischen Erzschurken in diesem Trauerspiel der Moderne, dessen zersetzende und spaltende Wirkung auch heute noch unversöhnlich anhält, aber waren - über F.C. Delius’ Feder - die linken Akteure aus der Spiegelredaktion in ihrem damaligen Kampf gegen die Protagonisten der katholischen Reaktion Strauß und Kohl.
Wie sehr Herta Müller innenpolitisch den Sozialisten genutzt und der christlich-sozialen Union geschadet hat, ist dem politisch Verantwortlichen der CDU-nahen KAS-Stiftung heute – zwei Jahrzehnte danach – völlig unbekannt.

b.       Im Getriebe der Macht – Hetze, Missbrauch und Mitwirkung: Zur Instrumentalisierung der Literatur und der Literaten durch Medien und Politik, speziell zum „doppelten“ Einsatz der Opportunistin Herta Müller als willige Marionette.


Als die völlig konfus gewordene, ideologisch auf Abwege geratene und schlecht beratene Konrad Adenauer-Stiftung der CDU im Jahr 2004 ihren Literatur-Preis - gerade an die kontroversierte - Herta Müller vergab, war sie, dem Verdikt ihrer „Juroren“ aus der literarischen Szene voll vertrauend, viel zu uninformiert und damit unfähig, diese wahren politischen Implikationen, Zusammenhänge und Auswirkungen zu erkennen!

Und unser werter Bundespräsident weiß wohl kaum von der immer noch andauernden Wirkung der Hetze[15] und Spaltung in einer Zeit, die – über den Alten Kontinent hinaus – nach symphonischem Zusammenklang, nach Versöhnung ruft.

Herta Müller ließ sich 1984 willig von Linken instrumentalisieren und dann im Jahr 2004 von Konservativen (KAS/CDU) auszeichnen, ohne sich gegen einseitige Vereinnahmung zu wehren. Pecunia non olet? Und ist das nicht nackter Opportunismus vom alten Schlage nach dem Motto: „Wessen Brot ich esse, dessen Lied ich singe?

Die Kommunisten unter Diktator Ceaușescu hatten es auch so gehalten – und die einst zugesagte „Loyalität“ über getarnte Securitate-Drohbriefe[16] eingefordert, nachdem „ die Treu’ gebrochen“ und der Ring entzwei gesprungen war, nachdem die Geförderte ihre Meinung geändert und ihren Hals gewendet hatte.

c.       Die „Hetaera Esmeralda der Literatur“ … der Weltanschauung und der Politik


Wo stand und wo steht Herta Müller nun wirklich? Links wie früher – oder inzwischen gar rechts?
Oder mimt sie eine Hetaera Esmeralda der Literatur, die ungeachtet moralischer Wertungs-Kategorien, es mit jedermann kann, mit den Linken und mit den Konservativen, Hauptsache es klingelt in der Kiste wie beim Ablasshandel? Ihre Landsleute, die inzwischen durch die vielen Auszeichnungen und Ehrungen verwirrt sind, wissen auch nicht mehr so recht, woran sie nun glauben sollen.
Sollen sie stolz sein auf Herta Müller, weil sie das Banat etwas bekannter gemacht hat, wenn auch negativ als „Unort“? Oder sollen sie die Umstrittene weiterhin ablehnen und verachten, weil die vernichtenden Botschaften von Hetze und Spaltung immer noch im Raum stehen und Herta Müller, die starre „Unbeugsame“, es trotzig und rechthaberisch auch weiterhin ablehnt, sich öffentlich davon zu distanzieren?[17]
Als die Autorin in der Zeit 1982 - 1984 das Spiel der Kommunisten in ihrer alten Heimat und das der Linken in Deutschland mitmachte, lud sie, moralisch betrachtet, Schuld auf sich, weil sie seinerzeit „als moralische Instanz“ das totalitäre System vor Ort und sein Verbrecher-Regime, das Andersdenkende verfolgte, hätte bekämpfen müssen! Das hat sie nicht getan!
Trotzdem wurde sie – dem SPIEGEL sei es gedankt - bekannt und – vom gleichen Blatt früh (1984), noch als rumänische Staatsbürgerin - auch aufs Treppchen gehoben, doch nicht an sich und für literarische Verdienste – denn wo wären diese Meriten in „Niederungen“ zu finden, verehrte Germanisten? – sondern für ihre höchst einseitige Antihaltung gegenüber den Konservativen, die aus ultralinker Sicht gerne in die Ecke der ewig gestrigen Altfaschisten gestellt wurden.

d.      „Bild“ und „Zerrbild“ – Realität oder Fiktion?


Ihre sonderbare Wahrnehmung und ihre Art, Realität und Phantasiegebilde zu mischen und zu vermengen, positiv wohlwollend „Brechung“ genannt, negativ aber nur „Verzerrung“ von Wahrheit, sind künstlerisch legitime Mittel der Darstellung.
Nur auf das - für viele Menschen existenziell relevante - Subjekt „deutsche Identität“ bezogen, sind diese Mittel der eklatanten Verfälschung von Realität unzulässig, vor allen auch deshalb, weil sie sozial destruktiv und zersetzend wirken.
Das macht die für arglose Außenstehende scheinbar unpolitische Materie hochpolitisch und moralisch. In „Niederungen“ wird eine höchst individuelle, subjektive Perspektive absolut gesetzt und anklagend in die Welt hinaus posaunt – als emanzipatorische Enthüllung eines angeblichen Opfers!
Doch ist das Ich der Geschichten identisch mit der Autorin? Sind die - dort exponierten - existentiellen Erfahrungen tatsächlich so erlebt worden? Oder entstammen viele Bilder nur fiktionaler Imagination?[18]

e.       Moralität und Literatur


Wer bewusst Literatur produziert, wer nicht nur einfach so darauf los schreibt, ohne die Folgen zu bedenken, wer nicht naiv schreibt und einseitig, der wird Ursache und Wirkung nicht vermengen. Er muss und wird die Konsequenzen seines Tuns im Auge behalten, gerade wenn Literatur moralisch und politisch wird.

f.        Geistige Emanzipation und Entscheidung zwischen echtem Feind und falschem Feind.


In diesem Punkt hat Herta Müller, bestimmt von den - ihr lange fremden - weltanschaulichen Paradigmen[19] der marxistisch-stalinistischen „Aktionsgruppe Banat“, von Anfang an versagt.
Die Einseitigkeit der frühen Stunde spaltet noch heute.

Herta Müller nahm den - anfangs noch bis zu einem gewissen Grad psychologisch berechtigten - Kampf gegen die deutsche Gemeinde auf und kämpfte - beginnend mit einem Abgesang in einer Grabrede - an falscher Front!

Der gesamte Band „Niederungen“ ist eine Dokumentation ihrer einseitigen Schlacht gegen die „deutsche Identität“.

Sie kämpfte ihren - oft unverstandenen Kampf - über zwei Jahrzehnte – Und sie kämpft ihn mit gleicher Vehemenz immer noch, ohne sich kritisch zu fragen, ob sie nicht von Anfang an das falsche Pferd aufzäumte und es selbst zu Tode ritt.
Einer, der den gleichen Kampf der Selbstemanzipation auch gehen musste, ohne radikale Zäsur zur Herkunft, und ohne die Wurzeln zur eigenen Identität abzuschneiden, weiß, dass der „eigentliche Feind“ in einem ganz anderen Lager zu suchen war. Wer – nach erfolgter Selbstemanzipation - bewusst am Scheideweg ankam, konnte klare Realitäten und Prinzipien erkennen und auseinander halten. Er konnte sich entscheiden. Der „wahre Feind“ der Literatur, des freien Geistes und der individuellen Selbstentfaltung in allen Formen lauerte in verborgener Stellung und sah höhnisch lachend der Selbstzerfleischung des Deutschtums im Banat und in Siebenbürgen zu, bereit alles im Exodus und in der Vernichtung preiszugeben – für immer.
Katalysatoren wie Herta Müllers „Niederungen“, „schöngeistige Literatur“ der wirren und verrückten[20] Art zum falschen Zeitpunkt und vor allem am falschen Ort - beschleunigten diesen Untergang.




[1] Vgl. dazu den Hetzbeitrag gegen mich auf der Plattform des H. M. Broder „Die Achse des Guten“, „http://www.achgut.com/artikel/die_gibsons_oder_die_banater_schwaben_ihre_selbsternannten_sprecher_und_uns/
- (immer noch im Netz, von mir verifizierend abgerufen am 20. Juli 2016) - in welchem der langjährige Kommunismus-Abnicker und Gestalter eine Identität zwischen mir und den Banater Schwaben herstellt, aus der altvertrauten Sicht des „Minderheitlers aus der Minderheit“, eine Position, die Herta Müller so übernommen und auch unkritisch mitgetragen und gelebt hat. Meine Antwort darauf steht in: Plagiat als Methode! Vgl. dazu den Auszug in der Dokumentation weiter unten.

[2]Herta Müller im Labyrinth der Lügen: „Wir ersäufen dich im Fluss“ – Mythen, Märchen Münchhausiaden im „authentischen“ Lebensbericht einer deutschen Nobelpreisträgerin für Literatur! Die „Unbeugsame“, ihre „Als ob“-Biographie aus der Retorte und DER FALL OSKAR PASTIOR: Nobelpreis für ein Plagiat!?“, erscheint im Herbst 2016.

[3] Vgl. dazu meinen Beitrag: „Traumatische Literatur der Obsession - von der „Idee der Verfolgung“ zum „Verfolgungswahn“ - „Verfolgung“ subjektiv betrachtet oder objektiviert“. Wer diskrepant lebt, also nicht im Einklang mit sich selbst, der fühlt sich irgendwann „verfolgt“. Die Verantwortung für sich selbst und das eigene Scheitern wird weiter gereicht, an andere delegiert, an Individuen oder an die Gesellschaft beziehungsweise an das gerade bestimmende gesellschaftliche System. Die anderen sind am eigenen Unglück schuld. In einem autoritären Staat oder gar in einer Diktatur, wo der Staat an sich seinen Staatsbürgern misstraut, diese beobachten, aushorchen und beschatten lässt, wird die Skepsis des von Selbstzweifeln, Versagen und Disharmonie bestimmten Menschen noch gesteigert. Die Anderen, der abstrakte Staat, die herrschende Religion oder Weltanschauung sind nicht nur für den unbefriedigenden Zustand des Individuums verantwortlich – sie alle wollen ihm auch noch etwas antun, es leiden lassen, indem sie es gängeln und … irgendwann auch verfolgen. Der Eindruck, man werde verfolgt, ist in der Regel subjektiv und ein weites Feld. Eine objektive Verfolgung aber ist allgemein nachzuvollziehen und überprüfbar. In Herta Müllers Werk entwickelt sich das Phänomen „Verfolgung“ in kontinuierlicher Steigerung von subjektiven Erscheinungsformen bis hin zur paranoiden Groteske, zum „Verfolgungswahn“ in einer wohl pathologischen Ausprägung? Aus permanenter Frustration und Rechtfertigung heraus entsteht eine traumatische Literatur der Obsession, die als solche angesprochen und diskutiert werden muss und nicht länger aus Pietät tabuisiert werden darf. Ausgangspunkt ist die Herkunftswelt mit den vielen Feindbildern in Familie und Gesellschaft, die allesamt abgelehnt werden, beginnend mit dem Vater, der Mutter, der deutschen Gemeinde, der real existierenden Wirklichkeit, des ersten und zweiten Ehegatten, des Staates und der – zum Teil repressiven – Staatsorgane. Die Feinde sind überall, selbst in der Welt der Freiheit, wo das Böse sich schon eingenistet hat, nicht nur als Refugium der SS-Schergen und deren Nachfahren, sondern auch in der Form früh ausgereister Banater Schwaben, Securitate-Auslandsagenten verbunden mit dem langen Arm der Revolution, allesamt Kräfte des Bösen, die die selten gewordenen, immer schon verfolgten Guten und Gerechten auch im sicheren Hafen bedrohen. Wer in einer Diktatur aufwuchs, ist anfällig für Paranoia, auch wenn er nicht den Rattenschwanz von Feindbildern mit bringt - wie Herta Müller und auch, wenn er nicht jahrelang von der Securitate verhört, gefoltert und ins kommunistische Gefängnis geworfen wurde wie ich selbst. Allein das Leben und Überleben in einem System der Verängstigung und des Terrors reicht aus, um die Voraussetzungen für einen ausbrechenden und bald eskalierenden „Verfolgungswahn“ zu schaffen, für eine schlimme Nerven- und Seelenkrankheit, die nicht jedermann übers Schreiben und Literatur „verbalisieren“ und somit– bis zu einem gewissen Grad selbst „therapieren“ kann. Herta Müllers Werk ist ein Spiegelbild der Auseinandersetzung mit den Phänomenen „Verfolgung“ und „Verfolgungswahn“, wobei ihre höchst eigenwillige Verbalisierung und Selbsttherapie nicht unbedingt als gelungen angesehen werden kann. Persönlich beobachte ich diese Phänomene seit Jahrzehnten, nicht nur als „literarische Sujets“, sondern auch empirisch als konkrete Erscheinungsformen einer Krankheit im Umfeld von Freunden und Bekannten, die unmittelbar oder mittelbar als Opfer der stalinistischen und kommunistischen Diktatur gelten dürfen. Als Autor schrieb ich darüber, unter anderem in meinen Memoiren – und als praktizierender Philosoph ging ich konkret dagegen an, im psychologischen „Gespräch“ mit Freunden, die unter der Seelenkrankheit litten, ohne sich der „Krankheit“ bewusst zu sein.“ In: Die Zeit der Chamäleons, 2014. S.61f.
[4] Näheres zur Verunglimpfung der Banater Schwaben im „SPIEGEL“ weiter unten in den entsprechenden Abschnitten.

[5] Vgl. dazu meine jüngsten Beiträge in: Vom Logos zum Mythos!? Die Herta Müller-Maskerade im Brenn-SPIEGEL der ZEIT-Kritik, Bad Mergentheim 2015, u. a.: „Sind die Banater Schwaben ein schmutziges Volk, ein dummes Volk, eine wehrlose deutsche Minderheit, auf deren Ehre und Würde man ungestraft herumtrampeln darf? Zur Kultur und Schule von Hass und Hetze gegen Menschen nach dem Maßstab von SPIEGEL, ZEIT und Herta Müller!“

Hinweis:
Aus technischen Gründen, softwarebedingt, werden die Beiträge – in der Dokumentation am Ende des Buches - gesondert veröffentlicht, da bei einer direkten Veröffentlichung im dazu gehörenden Beitrag in der Form einer „Fußnote“, die schon vorhandenen Anmerkungen und Fußnoten entfallen würden.

[6] Die Herkunft aus dem selbst provozierten „Skandal“ disqualifiziert diese pseudo-moralische Autorin von Anfang an und schließt jede öffentliche Ehrung aus. Das es doch dazu kam, beruht auf Unkenntnissen der Materie und groben Missverständnissen.

[7] Die zur Interessenwahrung der Banater Schwaben eingesetzte, von Herta Müller vielfach und jahrzehntelang angefeindete „Landsmannschaft der Banater Schwaben“ in Deutschland hätte damals vehement und massiv widersprechen müssen – sie hätte scharfen Protest einlegen müssen! Das haben die Verantwortlichen dort nicht getan? Weshalb haben sie geschwiegen? Ebenso kleinlaut blieben die von den Vertriebenen traditionell gewählten konservativen Parteien CDU und CSU. Marginales Aufbegehren kam nur aus dem Kreis der Leserschaft, bemerkenswerter Weise aus der Feder eines – mit betroffenen – Siebenbürger Sachsen, der einige ganz wesentliche Dinge auf den Punkt brachte – leider, wie so oft in solchen Fällen, an sehr entlegener Stelle – und ohne größere Resonanz. Die unkritische Mitwirkung des öffentlich-rechtlichen Fernsehens bei Herta Müllers Verunglimpfungsmanövern gegen die eigenen deutschen Landsleute wurde immer wieder von Zuschauern klarsichtig angesprochen und gerügt, u. a. in dem Leserbrief in der Banater Post vom 5 Januar 1985, wobei gesehen wurde, dass – wie von mir oft herausgestellt - eine klassische „Nestbeschmutzerin“ ohne Sinn für „deutsche Identität“ und die existenziellen Sorgen einer deutschen Minderheit in einer kommunistischen Diktatur die Banater Schwaben pauschal zu Faschisten macht, abstempelt – und das noch in einem grauenhaften Deutsch, wie man es im kultivierten Banat nie gesprochen hat.
Seinerzeit sah ich die gleiche Sendung – und war zutiefst geschockt, denn zu diesem Zeitpunkt lief immer noch die UNO-Klage der CMT gegen die Regierung Ceaușescus – in meinem Namen als Sprecher der freien Gewerkschaft SLOMR im Westen. Nachdem Herta Müller ihre Anklagen, die sich gegen alle Banater Schwaben richteten , auch gegen mich in die Welt geschmettert und wir alle als „Faschisten“ denunziert worden waren, kehrte die wild gewordene Herta Müller wieder an Ceaușescus Brust zurück, der sie als Dank für diese gute Tat, dann noch zweimal  in den Westen reisen ließ, auch ihren Gatten und Mann fürs Grobe Richard Wagner auch aus der KP noch (1985): „Leserbrief zu Herta Müllers „Niederungen“: „Zwar bin ich Siebenbürger Sachse, habe aber verwandtschaftliche Bindungen zum Banat sowie recht viel Verständnis für schwäbische Belange und glaube daher, eine gewisse Berechtigung zu nachfolgender Stellungnahme zu haben. Am 8. 12. (1984) übertrug das Fernsehen im dritten Programm (Sendung „Lesezeichen“) ein Interview mit der Banater Schreiberin Herta Müller. Leider haben unsere Fernsehanstalten keine Leserrubrik, wie sie in Presseorganen gang und gäbe ist bzw. ein einer solchen entsprechendes Forum ihrer Zuschauer – womit sie sich zu Medien ausgesprochen undemokratischer Haltung entwickelt haben, indem sie jede an sie gerichtete Kritik unbekümmert unter den Teppich kehren können. Umso mehr sollten Darstellungen des Fernsehens, welche das Selbstverständnis – beispielsweise - ost- oder südostdeutscher Volksgruppen provozierend tangieren, von der landsmannschaftlichen Presse nicht unwidersprochen hingenommen werden. Es wurde aus dem Band „Niederungen“ vorgelesen - nicht viel, aber nichtssagend. Das Erscheinen dieses Bandes (in dem bezeichnenderweise „Rotbuch“ benannten Verlag) wurde als literarisches Ereignis begrüßt. Die Quintessenz der Autorin: Die „Banater Schwaben“ waren und sind (heute noch!) faschistische Chauvinisten. Dazu wurden Bilder gezeigt, welche das schwäbische Dorfleben bewußt verfremden: klägliches Singen eines Volkslieds beim Waschen gerupften Federviehs, dann eine jämmerliche, kleine Hütte, welche, alles andere als fürs Banater Ortsbild kennzeichnend, gewählt worden war – vielleicht steht so etwas im Baragan, wo die nach dem Krieg hin verschleppten Banater Schwaben ähnlich bescheiden anfangen mußten wie ihre Altvordern zu Mercys Zeiten. -Ich bin erst zu kurze Zeit in der Bundesrepublik Deutschland, um mich hier kritisch über Herta Müllers Aussprache zu verbreiten: So und nicht anders sprechen wir Rumäniendeutschen in der Tat unsere Muttersprache. Bei einer Schriftsteller! aber sind andere Maßstäbe anzulegen; zumal ist darin ein im wörtlichen Sinne sprechender Beweis fortschreitenden Sprach und Identitätsverlustes zu sehen - auch wenn man beim Schreiben die gleiche deutsche Muttersprache mit lyrischen Spitzfindigkeiten anreichert. Wenn die Autorin Probleme in ihrem Elternhaus hatte, so braucht sie sich deshalb nicht gleich an ihrem ganzen Volksstamm zu rächen, indem sie sich als Ausgestoßene begreifen lassen will - vielleicht hat sie sich lediglich selbst außerhalb der schwäbischen Gemeinschaft gestellt. Hätten die Deutschen in Siebenbürgen und im Banat nicht jene Treue zu Volkstum und Muttersprache bewiesen, welche Herta Müller als "Ethnozentrismus" anprangert und welche -'mit Ausnahme der traurigen braunen Jahre unsere Mitvölker, die Rumänen, Ungarn, Juden, Serben und Zigeuner in keiner Weise lädierte, weil sie nicht gegen fremdes Volkstum, sondern auf die Erhaltung des eigenen ausgerichtet war und nur in der Ehrfurcht auch vor dem "Andern" Früchte trägt – sie wäre heute zur Niederschrift ihrer "Niederungen" kaum noch fähig gewesen. Mag man doch immer den Chauvinismus einer Mehrheit gegenüber der in ihrem Siedlungs- und Herrschaftsbereich mitsiedelnden Minderheit anprangern, mit dem Gegenteil aber sollte man vorsichtig sein - denn für eine Minderheit ist identitätsbezogenes Denken und Fühlen, wie leicht solches sich auch als "chauvinistisch" brandmarken läßt, eine Sache des nackten Überlebens. Mir ist jede völkische Nabelschau suspekt - aber mit Nestbeschmutzern habe ich auch nichts im Sinn. Und so glaube und hoffe ich, daß Herta Müller von ihren Landsleuten (wiederum wörtlich zu nehmen) links! liegen gelassen wird - ohne daß es zu jenen „Handgreiflichkeiten“ kommt, welche sie zu befürchten scheint. Unseren Medien aber muß zumindest an dieser Stelle zum Vorwurf gemacht werden, daß sie - an statt bei ihren Zuschauern, Zuhörern bzw. Lesern Verständnis für deutsche Volksstämme und -gruppen außerhalb des deutschen Sprachraums zu wecken - es offenbar vorziehen, an einer systematischen Verunglimpfung dieser ihrer Brüder mitzuwirken.G. S. Sp.”

[8] Wie kann ein vernünftiger Mensch, der sich Schriftsteller nennt, der als Verleger den literarischen Start-up Herta Müller „verlegt“ und sich etwas von dieser „verrückten“, so noch nicht da gewesenen „Literatur“ verspricht, so strohdumme und zugleich boshafte Sätze schreiben? Welcher deutsche Politiker hat die Banater Schwaben da in Schutz genommen? Keiner! Ganz im Gegenteil! Der Hass, der von Herta Müller begründet und von Delius zynisch im SPIEGEL verbreitet worden war, wurde toleriert. An sich aber hätte in einer funktionierenden, auf ethisch-moralischer Grundlage fußenden Demokratie die Antideutsche Nestbeschmutzerin – über polarisierende, spaltende „Literatur“ und üble Polemik zur Skandalnudel avanciert – in Deutschland nie einen Preis erhalten dürfen. Dass die Christen aus der CDU und CSU eine Autorin zum Aushängeschild kürten, die in ihren üblen Machwerken gegen sämtliche christlichen Prinzipien (Liebe, Nächstenliebe) und Werte verstieß und verstößt, eine von Kommunisten geförderte Opportunistin zu 100 Prozent, die dem Geld rücksichtslos alle opfert, ist ein Skandal der Sonderklasse! Die KAS der CDU machte ihn möglich – zwanzig Jahre nach der Hetz-Botschaft des Hasspredigers P.C. Delius aus Bielefeld und Berlin!

[9] Was scharfes Denken betrifft, kann es F. C. Delius durchaus mit der – von ihm gestützten und verlegten – Irrationalistin und Dadaistin post festum Herta Müller aufnehmen, die eine Dummheit nach der anderen zum Besten gibt, ohne dass es ihr auffallen würde, wie wirr und verrückt sie daher redet!

[10] Vgl. weiter unten die Aussage der „Nobelpreisträgerin“: „die Erde ist für die Scholle“!!!

[11] Vgl. dazu auch meinen Beitrag: „Das Höllen- und Höhlen-Gleichnis - „Literatur aus zweiter Hand“Da Herta Müller selbst nie in der roten Hölle war, muss sie, um die kommunistischen Teufel und Schreckensgestalten darstellen zu können, die Schilderungen echter Opfer der Diktatur übernehmen, schamlos aus deren Darstellungen abkupfern, um das Vorgefundene dann auf sich selbst zu beziehen. Das Resultat dieser literarisch wie moralisch höchst fragwürdigen Prozedur ist eine wenig überzeugende „Literatur aus zweiter Hand“, unverbindliche Belletristik, parfümierte Fiktion. Ihre „Securitate-Gestalten“ gleichen den blassen Schemen-Wesen aus Platons Höhlen-Gleichnis, die auch nur Produkte einer verfehlten Wahrnehmung sind.“ In: Die Zeit der Chamäleons, 2014.

[12] Temeschburg war um 1979, als ich Rumänien verließ, um erst 30 Jahre später für wenige wieder „heim zu kehren“, eine Kultur-Metropole mit vielen feinen, gebildeten Menschen, mit deutschen Zeitungen und einem deutschen Staatstheater. Es wurde gelesen, gedichtet und gedacht – und es wurde sehr genau gelesen. Man kann den Deutschen Temeschburgs und den Banater Schwaben aus den umliegenden Dörfern sicher nicht den Vorwurf machen, Herta Müllers Verunglimpfungen in „literarischer“, garniert mit den weitsichtigen Interpretationen des linken Hasspredigers F. C. Delius wehrlos hingenommen zu haben. Die Deutschen, deren Ehre auf einen Schlag beschmutzt worden war, deren tradierte Werte belletristisch und auf vulgäre Weise in den Dreck gezogen wurden, reagierten mit Ablehnung und Protest, wie bereits dargelegt, sowohl vor Ort, als auch in der Bundesrepublik Deutschland in der „Banater Post“, genauer in der letzten Ausgabe des Jahres 1984, nachdem F. C. Delius Schmäh-Rezension – dazu noch in eigener Sache – erschienen war.
Da der Bericht einer unmittelbaren Rezeption recht differenzierter Art gleichkommt, zitiere ich ihn an dieser Stelle ausführlich. Wesentliche Aspekte der jahrzehntelangen Kritik an Herta Müllers Art, „Literatur“ gegen den guten Geschmack zu fabrizieren, sind hier bereits vorweggenommen, nicht nur durch das besondere Hervorheben – der auch von mir an mehreren Stellen thematisierten – krankhaft anmutenden Obszönität.

„Eine Apotheose des Häßlichen und Abstoßenden. Anmerkungen zu Herta Müllers „Niederungen“. Herta Müller wurde am 17. August 1953 im Banater Nitzkydorf geboren. Das Gymnasium besuchte sie in Temeschburg. Von 1973-1976 studierte sie an der Temeschburger Universität Germanistik und Romanistik und arbeitete anschließend – als Deutschlehrerin an einer Temeschburger Schule. 1981 wurde ihr der Förderpreis des Adam-Müller-Guttenbrunn-Literaturkreises Temeschburg zugesprochen. Anfang 1982 veröffentlicht H. Müller im Bukarester Kriterion Verlag ihren ersten Prosaband „Niederungen“ und erhielt dafür den Literaturpreis des Kommunistischen Jugendbundes Rumäniens und einen Debütpreis des rumänischen Schriftstellerverbandes. Derselbe Band erschien 1984 im Rotbuch Verlag Berlin (West). 1984 veröffentlichte sie bei Kriterion ihr zweites Buch, „Drückender Tango“. Es ist für einen deutschen Autor aus Rumänien seit Ceaușescus Minikulturrevolution der frühen siebziger Jahre sehr schwer, schier unmöglich, im Westen etwas zu veröffentlichen. H. Müller ist nach Nikolaus Berwanger (mit "Steingeflüster - Lyrische Bekenntnisse eines Rumäniendeutschen", Olms-Verlag Hildesheim 1983) die zweite Banater Schreibende, der der große Schritt in den Westen gelingt. Und das mit ihrem Erstlingswerk. Man staunt und sucht Erklärungen. Mit dem Prosa-Förderpreis des AMG-Literaturkreises erntete H. Müller erste literarische Lorbeeren. Dieser Preis wird alljährlich nach Abschluß der Sitzungsperiode für die besten vor den Kreismitgliedern gelesenen Arbeiten verliehen. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder, und bei der Wahl gibt es, wie man erfährt, keinen Zwang, was ja bei den derzeitigen Banater Verhältnissen keinesfalls selbstverständlich ist. Die Fairness gebietet, dies im Falle H. Müller zu unterstreichen, denn sie erhielt bei der Preisverleihung 48 Stimmen, während der Zweitplazierte nur 8 Stimmen auf sich vereinigen konnte, und auch der parallel gekürte Lyrik-Förderpreisträger brachte es nur auf 23 Stimmen. Alle diese Angaben sind der Temeschburger "Neuen Banater Zeitung" (NBZ) vom 23. 5. 84 entnommen. Am 24. 5. 81 veröffentlichte der NBZ-Kulturbote eine Kurzgeschichte der Preisträgerin unter der Überschrift "Das schwäbische Bad", die übrigens auch in den Band "Niederungen" aufgenommen wurde. In dieser von der NBZ als "Satire" bezeichneten Geschichte wird über das Baden in einer schwäbischen Familie erzählt. Sohn, Mutter, Vater, Großmutter und Großvater baden in der angeführten Reihenfolge in demselben Wasser und reiben sich beim Reinigungsvorgang Schmutznudeln von der Haut, die die Autorin mit viel Sinn fürs ekelerregende Detail beschreibt. Ein Sturm der Entrüstung fegte nach der Veröffentlichung über das schwäbische Banat. Die zweifellos auch literarisch leidgeprüften Banater Schwaben begehrten auf, lehnten die Verunglimpfung entschieden ab. Ein redaktioneller Aufsatz in der NBZ vom 21. 6. 81 erlaubt Rückschlüsse auf das Ausmaß der Empörung: "Wir erhielten Briefe, die nicht bloß' Beleidigungen der Autorin (und anderer) enthielten, sondern auch böseste Beschimpfungen, ja sogar Drohungen." Unter den vielen ablehnenden Stimmen, die sich selbst die NBZ genötigt sah zu veröffentlichen, ist die mahnende Warnung des betagten ehemaligen Journalisten Nikolaus Haupt, in der NBZ vom 5. 7. 81, besonders bemerkenswert. Er sagt unter anderem: „Es mag vieles unrichtig gewesen sein bei uns Schwaben in der Vergangenheit. Aber die totale Entwurzelung, die den Grundton bei den Arbeiten des AMG-Literaturkreises in der verflossenen Saison bildete, hat mich aufs Tiefste erschreckt ... Offenen Protest löste H. Müllers Kurzprosa über das schwäbische Bad aus, wobei dem Literaturkreis nicht der Vorwurf erspart werden kann, der Autorin sogar einen Literaturpreis zugesprochen zu haben. Wenn man bedenkt, daß solches in der Zeit vor sich geht, in welcher die deutschen Menschen in diesem Landstrich vielleicht wie noch nie zuvor eines inneren Haltes und des Glaubens an den eigenen Wert bedürfen, ist es verständlich, daß die Herausstellung dieser Schreibenden und der Grundton der Laudatio, die bei der Preisverleihung auf diese Literatin gehalten wurde, in noch gesunden Schichten unserer deutschen Mitbürger Mißmut, Ablehnung und empörten Widerspruch ausgelöst haben. Das umso mehr, als die rumänische Gegenwartsliteratur in ihrer beispielgebend bewußt volksbejahenden Haltung auch den jungen Autoren des Literaturkreises sowie einer H. Müller kaum unbekannt geblieben sein dürfte."“– Eine mutige, sehr beachtenswerte Stimme eines in der alten Heimat lebenden Kenners der Lage! Richard Wagner, der nicht nur literarischer Weggefährte H. Müllers ist, führte in seiner Laudatio anläßlich der Preisverleihung unter anderem aus (NBZ vom 7. 6. 81): "Als ich, als wir, auch ... H. Müller, zur Welt kamen, waren die Deutschen schon da. Sie nannten sich Landsleute und lebten in Dörfern, die ihnen ein bißchen zu groß geraten waren. So fand sich in diesen Dörfern auch Platz für andere, die keine Deutschen waren... Die Deutschen, unter denen wir aufwuchsen, hießen Vater und Mutter und Tante und Onkel. Unter ihnen waren auch die ersten Nazis unseres Lebens... Nein, diese Deutschen dachten nicht nach … ,Nein, nachdenken haben wir von diesen Deutschen nicht gelernt ... " Die einleitende simple Erklärung der Anwesenheit rumänischer Siedler in den deutschen Dörfern des Banats nach dem Kriege unterstreicht des Laudators selbstkritische Aussage über mangelhaft entwickeltes Denkvermögen zur Genüge. Der Dankrede H. Müllers ist zu entnehmen: „... Die ständige Angst vor dem Assimiliertwerden des  ,kleinen Häufchens', wie sich die Schwaben so gern bezeichnen, ist 'nichts als eine Rechtfertigung für ihren Ethnozentrismus. Der Kult, den sie aus den imaginären Werten: Ordnung, Fleiß und Sauberkeit machen, Werte, die ihnen und nur ihnen zugeschrieben werden dürfen, ist nichts als eine fadenscheinige Rechtfertigung für ihre Intoleranz. Meine Verstörung ist das Produkt dieser ethnozentrischen, imaginären Werte ... " Es könnte auch egozentrischer Nihilismus sein, der Unordnung, Faulheit und Schmutz literarisch verklärt und begründet, wäre hinzuzufügen. All dies wäre möglicherweise als kleiner, örtlicher literarischer Skandal im Temeschburger Sand verlaufen, hätte nicht das „Kulturinstitut der BRD“ (Goethe-Institut) in Bukarest Herrn Friedrich Christian Delius, der sich selbst als "freier Mitarbeiter der Klassenkämpfe" bekennt und als Schriftsteller Texte für Leute schreibt, „die bewußt oder weniger bewußt ein Interesse zur Veränderung im Sinne des Sozialismus“ haben (Delius über Delius in der NBZ vom 26. 10. 83), als Gast des AMG-Kreises nach Temeschburg gebracht. Dem in der NBZ veröffentlichten Interview sind außer den klassenkämpferischen Selbstbekenntnissen im stalinistischen Jargon der frühen fünfziger Jahre auch noch weitere Einzelheiten zu entnehmen. Man erfährt von einer Klage der Siemens AG gegen eine Schrift Delius', in der dieser behauptet, der Elektroriese wäre an der "Installierung der elektrotechnischen Anlagen für das KZ Auschwitz beteiligt" gewesen; das "Gericht hat (in dieser Frage, aber) zugunsten von Siemens entschieden". "Arbeiter kommen so gut wie nie zu (seinen) Lesungen", erfährt man aus dem Interview ebenso wie die Tatsache, daß Delius am 6. März die Grünen gewählt hat. In Verbindung mit H. Müller ist die Aussage Delius', daß er "lange Zeit Lektor im Rotbuch Verlag" war, zweifellos bedeutungsvoll, da ihre "Niederungen" bekanntlich in diesem Verlag erschienen sind. Dieses Buch hat hierzulande, ebenso wie die Badgeschichte im Banat, Staub aufgewirbelt, banat-schwäbische Ablehnung erfahren und Empörung ausgelöst. Hauptthema von H. Müllers Erzählungen sind die Banater Schwaben und das schwäbische Dorf. Sie werden literarisch dargestellt beziehungsweise entstellt, sie werden literarisch gestaltet beziehungsweise verunstaltet. Dabei ist ihr jedes Mittel recht, kein Ausdrucksmittel zu vulgär. Sie verunglimpft ihre Landsleute, ihre Sippe, ihre nächsten Angehörigen. Sie schwelgt in der Darstellung des Häßlichen, des Abstoßenden, des Widerlichen und des Ekelerregenden - des Ekels schlechthin. H. Müller soll angeblich auf den 135 Textseiten der "Niederungen", laut Delius' Rezension im Spiegel Nr. 43/84 und ebenso auch gemäß der Betrachtung von Gerhardt Csejka in der "Tribuna Romaniei" vom 1. 10.84 die Welt der Erwachsenen durch die Brille eines Kindes sehen. Der in der "modernen" Literatur Unbewanderte, nicht Belesene, fragt sich allerdings, ob Zoten tatsächlich dem Denken gesunder Kinder entspringen und ob das Verpflanzen von krankhaften Gedankengängen Erwachsener in Kinderköpfe alleine mit dem Hinweis auf literarische Freiheit zu rechtfertigen ist. Inhaltsangaben über die „Niederungen“ zu machen ist schwierig, für viele der darin zusammen gefaßten Erzählungen praktisch unmöglich. Über Satz- und Absatzzitate kann aber dem Leser zumindest einiges von H. Müllers Ideengut vermittelt und bekanntgemacht werden. Der Erzählung "Meine Familie" (S. 15) ist zu entnehmen: „... Mein Großvater hat den Hodenbruch. Mein Vater hat noch ein anderes Kind mit einer anderen Frau... die Leute sagen, daß ich ... von einem anderen Mann bin ... Die anderen Leute sagen, daß meine Mutter von einem anderen Mann ist und daß mein Onkel von einem anderen Mann ist, aber nicht von demselben anderen Mann, sondern von einem anderen ... Mein Urgroßvater fuhr jahraus, jahrein jeden Samstag in eine kleine Stadt ... Die Leute sagen, daß er sich in dieser kleinen Stadt mit einer anderen Frau abgab ... Man sah ihn nie mit dieser anderen Frau, aber sie konnte, so sagen die Leute, nichts anderes als Badhure sein, weil mein Großvater sich nie in der Öffentlichkeit mit ihr zeigte ...“ Weitere Ergebnisse von Ahnenforschung dieser Art und familiäre Interna ziehen sich wie ein roter Faden durch das Büchlein. Aber auch sonstige Beobachtungen stehen diesen gegenüber nicht zurück. „Ich wische mir mit dem Klopapier trotzdem den Hintern ab und schaute in den Ausschnitt und sah den Kot, in dem weiße Würmer krochen. Ich sah die kleinen schwarzen Kotknollen und wußte, daß Großmutter wieder Verstopfung hat, und sah den lichtgelben Kot meines Vaters und den rötlichen Kot meiner Mutter. Ich suchte den Kot meines Großvaters, und Mutter schrie meinen Namen in den Hof, und als ich endlich vor ihr im Zimmer stand, hörte sie auf, ihren Strumpf das Bein hinaufzurollen, und gab mir eine Ohrfeige, du hast zu antworten, wenn ich dich rufe“. (S. 45): Exkremente und ihre Ausscheidung werden auch an anderen Stellen literarisch gestaltet: „Ich hörte den Urin, den Heini in den Nachttopf plätschern ließ ... Ich sah Heini, wie er den Nachttopf in der Hand hielt und mit eingeknickten Knien dastand. Und mit der anderen Hand hielt er sein Glied. Es war sehr weiß im Schein des Blitzes. Ich mußte auch pissen. Ich stand auf und setzte mich über den Topf, und ich zog den Bauch ein, um das Geräusch des Urins zu verhindern ... Es rann lauwarm aus mir. Es rauschte ...“(S. 48). Oder an anderer Stelle: „ ... Dann trug Großmutter den vollen Nachttopf in den Hinterhof und ließ eine Kette aus Tropfen hinter ihrem Gang im Zimmer, im Vorzimmer, im Gang, im Hofe. Auch ihr Daumen war naß geworden. Tagsüber stand der Nachttopf unter dem Schemel zwischen den Ehebetten. Er war mit einer Zeitung zugedeckt, und man sah ihn nicht, aber man roch 20 ihn, wenn man das Zimmer betrat. Jede Nacht hörte ich im Nebenzimmer Großmutters Urin in den Nachttopf rauschen. Wenn es nicht gleich laut und mit kleinen Unterbrechungen rauschte, wußte ich, daß jetzt Großvater über dem Nachttopf stand ... „ (S. 83).H. Müllers Erzählkunst erstreckt sich auch noch auf andere Bereiche: „Mein Vater hat seine Leber ausgekotzt. Sie stinkt dort im Eimer wie faule Erde“ (S. 35). Ein weiteres Thema: " ... Die heiße Luft aus Käthes Bauch riecht nach faulen Birnen ... Die Tante stöhnt: Der Vater keucht. Das Bett zuckt in kurzen Stößen aus dem Holz ... Die Tante kichert, der Vater flüstert... Der Vater steigt barfu ß ... hoch. Sein Hemd ist offen. Sein Gehen riecht nach faulen Birnen ... " (S. 98). " ... Ich seh' Käthes blaues Höschen mit dem gelben Fleck aus faulen Birnen zwischen ihren Schenkeln... " (S. 99). " ... Der Fleck an Käthes Höschen ist naß und dunkelbraun ... " (S. 100). " ... Der Sitz ist noch warm von den Schenkeln der Tante und riecht nach faulen Birnen ... " (S.102). " ... Hinter der Zimmerwand ächzt das Bett in kurzen Stößen. Die Mutter stöhnt. Der Vater keucht. Die Ebene ist vollgehängt mit schwarzen Betten und mit faulen Birnen ... "(S.102-103). Als Nebenthemen werden noch Tierquälerei, Kinderprügeln, Totenverachtung und anderes mehr behandelt. Immer wieder mit häßlichen, abstoßenden Details, rabulistisch beschrieben. Gelinde gesagt, Aneinanderreihungen von Geschmacklosigkeiten, die der Menschenachtung und Menschenwürde hohnsprechen und die die krankhafte Ablehnung, Verachtung und den Haß der Autorin gegenüber ihrer Familie und ihrem schwäbischen Volksstamm zum Ausdruck bringen. Delius bewertet das Buch in seiner bereits erwähnten Spiegel-Rezension als "ein mitreißendes literarisches Meisterstück". Auf der Bücher-Bestenliste des Südwestfunk-Literaturmagazins für September soll es Platz 8 eingenommen haben (NBZ vom 23. 9. 84). Die Wertungskriterien, nach denen Delius sein Urteil fällt, verrät er uns selbst. Er erkennt aufgrund der Lektüre von H. Müllers Buch, "das deutsche Dorf, es ist, mit einem Wort, die Hölle auf Erden". Er hat das "grauenvolle Landleben der Banatschwaben" erfaßt und schreibt dies nicht Ceaușescus Sozialismus, sondern einem Deutschtum zu, "das allein auf den Sekundärtugenden Gehorsam, Ordnung, Sauberkeit, Fleiß, Frömmigkeit. . . auf Deutschdünkel, deutscher Inzucht ... " beruht. Er erkennt mit seltenem Weitblick, daß " ... die Misere der Auslandsdeutschen im Osten nicht mehr allein der offensichtlich katastrophalen wirtschaftlichen Lage und der Einschränkung von Grundrechten" zuzuschreiben ist. Sollten die Banaterdeutschen Arbeiter Delius' Lesungen auch künftig, trotz seines schwäbischen Engagements, fernbleiben, er dürfte sich nicht wundern. Für seine Gesinnungsgenossen vom SWF-Literaturmagazin gilt wohl dieselbe Realitätsferne und Verblendung. G. Csejkas Lob in der „Tri buna Romaniei“ (1. 10. 84) ist staatlich gesteuert. Man fördert den Aufbau und Zerfall des Deutschtums aus seinem Inneren heraus. Hätte H. Müller ähnlich über ihre rumänischen Mitbewohner geschrieben, man hätte sie in Rumänien gehenkt. Auch jeden Rumänen, der so über sein Volk und sein Land urteilen und schreiben würde. Vergleichbare Schriften mit rumänischer Zielrichtung hätte man nie im Ausland veröffentlichen dürfen. H. Müller ist eine der wertvollsten Mitarbeiterinnen der Bukarester ZK-Propagandaabteilung und anderer Departements ... Sie schädigt das Image des Auslandsdeutschen im Mutterland, dessen Hilfe und Unterstützung im Banat und in Siebenbürgen so nötig sind. Deshalb durfte sie ihr Erstlingswerk im westlichen Ausland veröffentlichen, ein Vorrecht, das in der Regel nur sehr bekannten, besonders linientreuen Literaten zusteht. Sie weilte während der Frankfurter Buchmesse in Deutschland, gab Interviews und soll hinter vorgehaltener Hand auch über Schwierigkeiten mit der rumänischen Geheimpolizei erzählt haben. Auch Delius weiß in seinem Spiegel-Aufsatz zu berichten, sie werde "von der Politik Ceaușescus ... schikaniert". Kenner rumänischer Verhältnisse werden solche Hinweise als frei erfunden abtun oder als eine nicht unbedingt neue Erfindung abwinken. Sie könnten im Hinblick auf die künftige Verpflanzung H. Müllers in den Westen in Umlauf gesetzt worden sein, denn von hier könnte sie ihren Auftraggebern noch bessere Dienste leisten bei der wirkungsvollen und nachhaltigen Schädigung des Rest-Deutschtums in Rumänien. Es dürfte unter diesen Vorzeichen nur mehr eine Frage der' Zeit sein, ehe man eine Banater Belebung für die "moderne" Literaturszene bestimmter Kreise hierzulande verzeichnen wird. Hinter diese Betrachtung war der abschließende Punkt gesetzt, als der Bayerische Rundfunk (11. Programm) am 18. 11.84, um 18 Uhr, ein Gespräch von Thomas Zenke mit H. Müller ausstrahlte. Davor erging die Mitteilung, daß ihr der Förderpreis des Bremer Literaturpreises verliehen worden ist. H. Müller hat in diesem Gespräch mit der ihr eigenen "Sprach kraft" (Zenke über Müller) und "Radikalität der Sprache" (Müller über Müller) sowie mit ihren tiefgreifenden Kenntnissen bundesdeutscher Verhältnisse festgestellt, viele Leute in der Landsmannschaft der Banater Schwaben seien gewesene Nazis, sie führten eine faschistoide Sprache und sie würden ihre Landsleute, "die' auswandernde Bevölkerung, die Leute, die aus Rumänien herkommen, bewußt im Getto halten, weil es in ihrem Interesse ist, daß diese Leute im Ghetto leben und sich nicht anpassen“. Bemerkenswert ist an diesen Behauptungen die Unbekümmertheit (?!), mit der bundesdeutsche Rundfunksender solche Anschuldigungen unwidersprochen ausstrahlen, denn auch der Deutschlandfunk hat am 7. 10. 84, um 16 Uhr, ein Gespräch von Zenke mit H. Müller gesendet, in dem ähnliche Anschuldigungen ausgesprochen wurden. Obgleich H. Müller im Glashaus sitzt, wirft sie mit Steinen. Trotz ihrer unübertroffen vulgären Ausdrucksweise beanstandet sie die Sprache ihrer Kritiker. Sie klagt die politische Vergangenheit anderer an, um von ihrer Gegenwart abzulenken. Pharisäisch-verlogen spricht sie vom landsmannschaftlich geförderten Gettodasein der Banater Schwaben hierzulande, während sie bemüht war und ist, sich für ihr "literarisches" Tun mit allen Mitteln einen Bevölkerungshintergrund zu sichern, deutsche Menschen vom Mutterland zu isolieren, trotzdem sie den (baldigen) Zeitpunkt ihres Absprungs schon eingeplant hat. Ist es verwunderlich, daß die Schwaben im Banat - und nicht nur dort - sie ablehnen und wie sie selbst gesteht, sogar beschimpfen? Suum cuique! … Jedem das Seine! H. Schneider. Soweit das Zitat.
Ein prägnanter Bericht! Alle wesentlichen Aspekte wurden bereits zu diesem Zeitpunkt klar erkannt, betont, antizipiert, wie aus meiner Feder. Als ich später – ohne diese Ausführungen zu kennen - meine Essays zu „Niederungen“ schrieb, aber darauf verzichtete, die Texte in „Symphonie der Freiheit“(2008) oder in „Allein in der Revolte“ (2013) einzubauen, da es konzeptionell nicht passte, kam ich zu den gleichen Erkenntnissen, eben weil jeder auf der Grundalge der Logik und des gesunden Menschenverstandes Vorgehende zu diesen Ergebnissen gelangen muss, ausgenommen tendenziöse und gekaufte Rezensenten sowie Hanswurst-Politiker, die bereit sind, jede – auch noch so verlogene – Maskerade mitzumachen. Wie mein späterer, in jahrelangen Aufklärungskampagnen formulierte Protest auch, hat diese – an entlegener Stelle artikulierte und veröffentlichte – Gegenhaltung die bundesdeutsche Öffentlichkeit nicht erreicht, weder die so genannte Forschung, noch die Politik, denn die Position wurde von der anderer Sicht großer Medien überlagert und übertönt. Nachdem die Linken ihr mieses Spiel gemacht hatten, wurde die Stafette – der KAS der CDU und somit den Konservativen übergeben, die das in mehrfacher Hinsicht obszöne Ding weiter trieben.
[13] Den Fall des früh verstorbenen Freundes aus dem Oppositionskreis OTB in Temeschburg, der Keimzelle der späteren freien Gewerkschaft SLOMR, schildere ich in dem – von der Literatur-Mafia fünf Jahre verhinderten - Werk „Allein in der Revolte“. Das Opfer des Stalinismus (nach dem Ungarn-Aufstand 1956) prallte mit seiner antikommunistischen Aufklärung im - von der linken Presse dominierten - Deutschland um 1981 unverstanden ab.

[14] Das populäre deutsche Staatsoberhaupt Horst Köhler, Angehöriger der deutschen Volksgruppe aus Bessarabien und selbst ein Vertriebener, ein Flüchtling, hätte – wie von mir seinerzeit angemahnt - sich dieser polarisierenden, spaltenden und ausgrenzenden Thematik annehmen können, damals, im Juli 2009, als Nobelpreis-Kandidatin in Namen der BRD Herta Müller ihre Hetze gegen die Banater Schwaben in der ZEIT wieder aufnahm. Geschehen ist nichts. Die Politik tolerierte den Fauxpas erneut, um so von der eigenen Mitverstrickung und dem eigenen Versagen abzulenken.

[15] Eine Klarstellung zum Thema Hetze nahm ich in der oben zitierten Debatte ebenfalls am 24. Februar 2009 vor unter: http://www.siebenbuerger.de/forum/allgemein/736-richard-wagner-verunglimpft-carl-gibson/seite2.html . Dort zitierte ich auch gleich weiterführend die damalige Fassung meiner Ausführungen zur „Grabrede“. „Hetze ist das Prinzip, das den Deutschen den Nationalsozialismus eingebrockt hat und die Verbrechen des Dritten Reiches mit 55 000 000 Toten im Zweiten Weltkrieg. Hetze ist ein äußerst destruktives Prinzip, ganz egal gegen wen sich die Hetze richtet. Trennung, Spaltung Ungeist, Krieg, Bürgerkrieg und Verbrechen aller Art beginnen mit „Hetze“ der Menschen gegen andere Menschen.  Ich habe auf das Gegenprinzip gesetzt, auf das Modell des Symphonischen Zusammenklangs - und ich habe Herta Müller bereits im August 2008 in einem SbZ-Kommentar öffentlich aufgefordert, sich von der in „Niederungen“ entfalteten Hetze gegen ihre Landsleute ein für alle Mal zu distanzieren. Sie hat das bisher ignoriert. Wenn die Distanzierung erfolgt, dann habe ich auch nichts gegen Literaturpreise einzuwenden, die ihr nur für literarische Kreationen zugesprochen werden. Nicht zu dulden ist allerdings das Vorgehen öffentlicher Institutionen, das falsche und höchst gefährliche Prinzip Hetze auch noch prämierend zu sanktionieren. Mir geht es auch nicht um den Namen Herta Müller, lediglich um das Prinzip. (Deshalb habe ich auch nicht Richard Wagner um Distanzierung ersucht, noch andere Autoren aus der Region angegriffen.) Die falschen Signale aus Niederungen sind das Problem - und ihre fatale innenpolitische Wirkung. Die Herausgeber des Nachrichtenmagazins „DER SPIEGEL“ aus Hamburg werden es sich seinerzeit genau überlegt haben, ob sie die „Niederungen“-Rezension von F. C. Delius drucken und in Umlauf bringen, wo das Banat aus der Sicht von Herta Müller und F. C. Delius als „Hölle“ auf Erden erscheint, als eine Art Sodom und Gomorra der Neuzeit, wo sich die Menschen hassen... Ich bin in keiner Hölle aufgewachsen, weder familiär, noch sozial. (An die Teilnehmer gerichtet: Erst lesen, dann reden! Und auch einige meiner Fragen beantworten bzw. Identität lüften, damit auch ich weiß, wer hinter den Decknamen steht. Who is who? Wer Wahrheiten vertritt, kann dies auch öffentlich tun! Oder? Meine Vita ist ein offenes Buch - ob sympathisch oder nicht. Die Wahrheit ist nicht immer allen sympathisch! Ich empfand die Art der Verunglimpfung meiner Heimat Banat und meiner „deutschen Identität“ als „Hetze“ - und so sehe ich es auch heute noch. Auch der „Spiegel“ hat sich von solchen Praktiken (überzogene Polemik gegen F.J. Strauß) nie distanziert. Auf die vielen Vorwürfe auf einmal aus dem Munde (…) kann ich auf einen Schlag nicht eingehen. Aber ich werde darauf zurückkommen, wenn diese Diskussion noch anhalten sollte. Mich auf einmal zum „psycho-pathologischen Fall“ erklären zu wollen, finde ich billig, sehr billig! Was ich davon halte, aus dem Verborgenen mit Schmutz zu werfen, das habe ich bereits im August dargelegt. Außerdem habe nicht etwa ich die psycho-pathologische Sichtweisen zur Literatur umgemünzt. Wer war es wohl, der Zerr-Perspektiven einbrachte? Damit noch mehr Leser erfahren, wie Herta Müller mit ihrer Heimat umging (auch die Verantwortlichen von der KAS-Stiftung), hier noch einige Anmerkungen zur „Grabrede“, eine Geschichte, die ich als verhängnisvoller ansehe, als das seinerzeit sehr kontrovers diskutierte „schwäbische Bad“.

[16] Diese angeblichen Drohungen an die Adresse der – mit dem Segen der KP – ausgewanderten Kommunisten rund um Herta Müller und Richard Wagner sind frei erfunden und wurden medial eingesetzt, inszeniert, um über Nacht, wie ich es später darstellte, aus dem „roten Saulus“, einen „schwarzen Paulus“ zu machen!

[17] Diese Fragen warf ich Jahre vor dem Nobelpreis auf, auch nach dem Erscheinen der „Symphonie der Freiheit“, (2008), jenem Werk, das gut gewahrte Tabus der Linken lüftete und der Selbstinszenierung der ehemaligen Kommunisten aus Ceaușescus Partei ein für alle Mal ein Ende bereitete. Herta Müller hat sich nie entschuldigt und nie von den destruktiven Prinzipien Hass und Hetze distanziert.

[18] Besonders krass ist die Diskrepanz zwischen Wirklichkeit und konstruiertem Etwas, wenn Herta Müller über Dinge und Phänomen schreibt, die sie nicht kennt, etwa über Securitate, Folter, Hunger etc. Das Abgleiten ins Absurde (etwa ihre – von mir inspirierte – Huren-Eier-Folter-Geschichte –  wenn sie im Selbststilisierungswahn sich – völlig aus der Luft -zur „Staatsfeindin“ der Ceaușescu-Diktatur hoch schaukelt. Da sie vor nichts Respekt hat, nie Ehrfrucht zeigt, noch Empathie, fällt es ihr auch nicht schwer, Begriffe zu missbrauchen, etwa den Ausdruck „Terror“, den sie auch erlebt haben will! Besonders krasse Exempel dieser Zerrbild-Produktionen und „Fratzen“, die nichts mit Kunst zu tun haben, habe ich in „Die Zeit der Chamäleons“, 2014, präsentiert.

[19] Ein Klassiker des Ressentiments aus dieser Schublade ist der „Faschismus-Vorwurf“ an die Adresse der Banater Schwaben, den die ahistorisch vorgehende, jenseits von Verstand und Vernunft operierende Herta Müller sogar im deutschen Fernsehen – als privilegierte Westreisende Jahre vor ihrer Umsiedlung 1987 – den Menschen in der Heimat und den bereits ausgesiedelten Landsleuten aus dem Banat undifferenziert-dumm an den Kopf warf … und seinerzeit auch mich erreichte, den Dissidenten aus dem kommunistischen Gefängnis Ceaușescus, der - als freier Gewerkschaftssprecher der SLOMR - gerade dabei war, über die CMT und die ILO der UNO das Ceaușescu-Regime wegen grober Menschenrechtsverletzungen mittels einer Beschwerde an den internationalen Pranger zu stellen. Später drehten die Konvertiten und Wendehälse die Parole um, den Ahnungslosen des Westens signalisierend, die böse „Securitate“ hätte sie als „Faschisten“ verfolgt – typisch für alle Opportunisten: einmal so, einmal anders!

[20] Wie „verrückt“ ist Herta Müller eigentlich? Danach fragte ich mehrfach! Ist die Frucht ihrer „Verrücktheit“ pathologischer Natur, ist Herta Müller eine Kranke, die schreibt, dann ist ihr Endprodukt – aus meiner Sicht – keine Kunst, sondern nur eine „Fratze“. Erfreut sie sich aber bester Gesundheit und agiert nur nach Geschmack und Laune, rücksichtlos lügend, täuschend, plagiierend, jenseits von Verstand und Vernunft, ahistorisch und irrational, dadaistisch absurd, wobei sie beschimpft, beleidigt und kränkt, dann ist das nach meiner Auffassung von Geist und Kunst, Anstand und Würde, nur eine ethisch-moralisch verwerflich handelnde Person mit schlechtem Charakter und ausgeprägter Bosheit und extremer Menschenverachtung. Die eine wie die andere Sichtweise disqualifiziert sie als Nobelpreis-Kandidatin, da der Nobelpreis in den Bereichen „Literatur“ und „Frieden“ nach dem Vermächtnis Alfred Nobels ethisch definiert ist. „Verrücktheit“ darf in einer funktionierenden Demokratie kein Mittel sein, andere in ihrer Freiheit und Selbstbestimmung zu behindern, einzuschränken oder auszugrenzen. Vgl. dazu auch meinen Beitrag: Nur Narr, nur Dichter“!? Literatur aus dem Narrenhaus Oder Wie „verrückt“ ist Herta Müller wirklich? Die Zeit ist reif, um auch dieses Tabu anzugehen – psychopathologisch! In der Literaturwissenschaft ist es nicht unüblich, nach psychopathologischen Antrieben und Komponenten einzelner Autoren zu fragen. Oft erörtert wird das Makro-Thema „Genie und Wahnsinn“ – nicht erst seit Lombroso – in der Regel im Zusammenhang mit der Biographie und dem Spätwerk großer Dichter und Komponisten wie Nietzsche, Lenau oder Schumann. Bei Herta Müller entfällt jedoch die Kategorie „Genie“. Was in jener – noch zu erfolgenden – Diskussion ansteht ist das Thema „Wahnsinn“ als literarisches Sujet und dahinter – als charakteristische Eigenheit der Autorin die Paranoia, wobei erst am Ende einer solchen Untersuchung Einschätzungen und Urteile zulässig sind. Alles andere sind Vorfragen dazu, Hypothesen wie: „Nur Narr, nur Dichter“!? Kann man als Dichter das Zerrbild einer Welt darstellen, ohne selbst verrückt zu sein? Oder sind die verzerrten Weltdarstellungen, wie man sie zuhauf in Herta Müllers Gesamtwerk findet, mehr als nur Emanationen einer verschrobenen Weltsicht? Oder sind sie – wie bei den nach einer Syphilis-Ansteckung durch „Paralyse“ gezeichneten Dichter- und Musik-Genies – unmittelbare Auswirkungen einer Geisteskrankheit? Pietät und Empathie verbieten es, bei noch lebenden Personen nach derlei Implikationen zu fragen. Doch wie pietätsvoll agierte Herta Müller, in deren Werk  selbst Personen aus dem nächsten Familienkreis mit dem Stigma der Geisteskrankheit und des Wahnsinns versehen durch ihre „Literatur“ eilen? Ein heikles Thema und zugleich ein brisantes. Einer der frühen Wasserträger Herta Müllers, der übrigens seinerzeit, als ich im antikommunistischen Widerstand agierte, bei der Securitate „unterschrieb“, scheute sich nicht, die von mir – bisher vermiedene Kategorie des „Pathologischen“ bzw. des „Pathologisierens“ auf mich zu beziehen, indem er mir öffentlich vorwarf, ein „pathologischer Neider“ zu sein. Als „Gegenentwurf“ zu Herta Müllers Werk, in dem es nichts gibt, um was ich sie beneiden würde, habe ich ein tausend Seiten starkes Opus vorgelegt, in welchem ich die selbst intensiv durchlebte Welt des real existierenden Sozialismus als Spät-Stalinismus und Ceaușescu-Kommunismus aus der Sicht eines Oppositionellen geschildert habe, als „realistisches“ Zeitgemälde, historisch wahrheitsgetreu, wissenschaftlich überprüfbar – und eben nicht als das teils groteske, teils absurde „Zerrbild“ wie aus einem Hohlspiegel, das Herta Müller in ihrer fiktiven Literatur vorlegt. Meine Welt – vom Dorf, über Temeschburg und Bukarest – war keine Irrenanstalt mit verwirrten Gestalten aller Art in absurden Verstrickungen, sondern eine echte, differenziert dargestellte Erfahrungswelt, nicht mit blassen Schemen, sondern mit leibhaftigen Menschen zwischen Lust und Leid mitten im Leben. „Nur Narr, nur Dichter“!? Dürfen Dichter lügen? Die Frage stellt man sich in der Geisteswissenschaft seit Platon und bis hin zu Nietzsche. Einige meinen, Dichter logen immer schon und lügen per se, a priori, indem sie dichten. Andere aber verwechseln „Dichtung und Wahrheit“, wenn sie als wild gewordene Poeten im Furor und in Selbstvergessenheit auch die eigene Biographie erdichten, Verfolgungs-Mythen und Legenden erfinden, nur um sich selbst aufs Podest zu katapultieren.
Herta Müllers großer Fehler besteht darin, dass sie ihren „Lebenslauf“ umgedichtet  und die Öffentlichkeit dabei hinters Licht geführt hat. Wäre sie bei ihren „Verrücktheiten“ in fiktiver Form geblieben, hätte man ihr nicht mehr vorwerfen können, als den unseligen Geist der Destruktivität wie Negativität, der sich schwarz durch ihr Werk zieht und die vielen sprachlich-stilistischen Mängel und denkerischen Defekte ihrer Literatur. Doch nun, bei frechem Lügen und Täuschen ertappt, ist sie endgültig erledigt, am Ende. Die lange als schick und so seiend von weiten Leser- und Jurorenkreisen hingenommenen Eigenheiten einer höchst eigenwilligen „Literatur“ können das eklatante moralische Versagen der Herta Müller nicht mehr kompensieren – und auch kein noch so mächtiger Protektor aus der Politik wird sie noch länger protegieren und decken können.“ Aus: Die Zeit der Chamäleons, 2014. S.120ff.




Auszug aus:
Carl Gibson

Heimat, Werte und Kultur
der Banater Schwaben
in den Zerrbildern Herta Müllers -
Das „deutsche Dorf im Banat“, „Reich der Grausamkeit“ und „Hölle auf Erden“!?

Bild – Zerrbild – Feindbild.

Zur „literarischen“ Diffamierung der - existenziell exponierten - deutschen Minderheit Rumäniens während der kommunistischen Diktatur im Früh- und Debüt-Werk „Niederungen“, medial unterstützt im „SPIEGEL“ und in der „ZEIT“.

Hass- und Hetz-Literatur als Katalysator des Exodus und Mittel der Politik?

Rumänien, „Diktator“ Ceaușescu, sein Geheimdienst „Securitate“ und die Deutschen im Banat als „Karikatur“.

„J‘ accuse“ und Apologie!
Kritische Beiträge, Interpretationen und Essays zum „Leben“ und „Werk“ der forcierten Nobelpreisträgerin für Literatur (2009).

Mit 34 Karikaturen von Michael Blümel.

Herausgegeben vom Institut zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa.


ISBN 978-3-00-053834-6

1.   Auflage, August 2016. Copyright© Carl Gibson, Igersheim. Alle Rechte vorbehalten.
Umschlaggestaltung, Titelbild, Layout Gesamtkonzeption Carl Gibson - unter Verwendung einer Graphik von Michael Blümel. Illustrationen im Innenteil, Bild Buchrückseite und Titelgraphik  Michael Blümel. Copyright © Michael Blümel.

Aus der Reihe:
Schriften zur Literatur, Philosophie, Geistesgeschichte und Kritisches zum Zeitgeschehen. Dritter JahrgangBand. 2, 2016.

Herausgegeben vom Institut zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa.






https://www.buchhandel.de/buch/Heimat-Werte-und-Kultur-der-Banater-Schwaben-in-den-Zerrbildern-Herta-Muellers-Das-deutsche-Dorf-im-Banat-Reich-der-Grausamkeit-und-Hoelle-auf-Erden--9783000538346

Das weiterführende Parallelwerk unter:


https://www.buchhandel.de/buch/Herta-Mueller-im-Labyrinth-der-Luegen-Wir-ersaeufen-dich-im-Fluss-Mythen-Maerchen-Muenchhausiaden-im-authentischen-Lebensbericht-der-deutschen-Nobelpreistraegerin-fuer-Literatur--9783000538353



Herta Müller in der Kritik - Studien zum Leben, Werk und Wirkung der deutschen Nobelpreisträgerin für Literatur (2009) aus der Feder von Carl Gibson, Bücher, die an manchen deutschen Hochschulen boykottiert werden.





In Übersee aber studiert man sie eifrig - in den USA, in Kanada ... und sogar im fernen, doch geistig regen Japan!









 Copyright© Carl Gibson.
Karikaturen:  Copyright© Michael Blümel.




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