Donnerstag, 28. März 2024

Netanjahu, der neue Herodes, rettet die Zivilisation … und mit Gallant im Kampf gegen „human animals“ die Humanität – bisherige Bilanz: 14 000 tote Kinder in Gaza! Israel steht inzwischen gegen den Rest der Welt da. Netanjahu und Gallant dürfen weiter machen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Carl Gibson, 

Natur- und Lebensphilosoph, 

 ethisch ausgerichteter Zeitkritiker, 

politischer Essayist,

Naturfotograf, 

 im September 2022




Mehr zu Carl Gibson, Autor,  (Vita, Bibliographie) hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Gibson_(Autor)



https://www.worldcat.org/identities/lccn-nr90-12249/

 Bücher von Carl Gibson, zum Teil noch lieferbar.


 

 

Carl Gibson:  

 „AMERICA FIRST“,  Trumps Herausforderung der Welt –  Wille zur Macht  und  Umwertung aller Werte!? 


 

Der Gaza-Krieg Israels (auch aus ethisch-moralischer Sicht)

 Entwurf:

 

 

 

Netanjahu, der neue Herodes, rettet die Zivilisation … 

und mit Gallant im Kampf gegen „human animals“ die Humanität – 

bisherige Bilanz: 

14 000 tote Kinder in Gaza!  

Israel steht inzwischen gegen den Rest der Welt da. Netanjahu und Gallant dürfen weiter machen.

 

Die Erläuterungen zu dieser Überschrift, die man im Internet so nicht antreffen wird, weil sie dort wahrscheinlich unter den Tisch fällt, findet man in meinen über 300 Beiträgen zu Netanjahus Krieg in Gaza, die ich von Anbeginn dieses ungerechten Vernichtungskrieges hier auf dem Blog publizierte – als kleines Gegengewicht zu der einseitigen, tendenziösen „Information“ in den öffentlich-rechtlichen Medien und in den Mainstream-Medien Deutschlands, die alle in das gleiche Horn stoßen.

Israel steht inzwischen gegen den Rest der Welt da. Doch, wie es aus informierten Kreisen Israels zu erfahren ist, wird das Volk der Juden dort den Kriegstreiber nicht[1] abberufen.

Netanjahu und Gallant dürfen weiter machen.

 



[1] So Haaretz-Kolumnist Simon Levy bei Al Jazeera.

 

Wer in Gaza die „weiße Fahne“ schwenkt, macht sich zur Zielscheibe – die IDF schießt auf alles!

Ganz egal, ob Freund oder Feind!

Drei jüdische Geiseln[1], die den Weg heraus aus der Gefangenschaft der Hamas gefunden hatten, wurden so von Soldaten der IDF abgeknallt! Irrtümlich!

Heute, am 28. März 2024, traf es zwei Palästinenser, die im Norden Gazas heim wollten.

Die „weiße Fahne“ schwenkend, bewegten sie sich durch das Trümmerfeld. Dann krachte es – und zwei Zivilisten waren tot, unbewaffnete Zivilisten!

Ein Panzer erschien im Bild – und ein Bulldozer, der umgehend die beiden Toten im Sand verscharrte.

Eine Killer-Szene von vielen, zufällig gefilmt und dann von Al Jazeera ausgestrahlt, auch für die 17 Richter beim UNO-gericht im Haag, die sich die Abläufe beim Frühstück ansehen können.

Israel werde für jede abgeworfene Bombe, für jede abgefeuerte Kugel zur Rechenschaft gezogen werden, betonte der englische Völkerrechtler Nice aus Canterbury auf dem gleichen Sender kurz davor.

Die IDF weist die Verantwortung für das Abschießen der beiden Palästinenser von sich. Es ist eben Krieg – und beiden waren zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort, denn keiner soll sich im Norden Gazas, wo alle ausgehungert werden und wo das Al Shifa Krankenhaus seit Tagen gestürmt wird, frei bewegen, gar zu seiner Wohnung zurückkehren.



[1] Vgl. dazu:

Drei jüdische Geiseln der Hamas sterben im „friendly fire“, erschossen von Soldaten der israelischen Armee (IDF) - ein Kamera-Mann von Al Jazeera gezielt getötet?

 

 

„Sieben auf einen Streich“[1] – als Thema in Variationen … im Deja-Vu im Libanon

Der Tatort hat sich geändert, auch die Opfer; nur die Täter aus der IDF sind die Gleichen geblieben.

Am 27. März starben im Süden Libanons unweit der grenze zu Israel sieben junge Männer im Studentenalter, Sanitäter, Zivilisten, sagen die Angehörigen und Freunde der Getöteten – Kämpfer des Islam, sagen die Akteure aus der IDF.

Wer will die Wahrheit herausfinden?

Die Hisbollah, die seit dem 7. Oktober gen Israel schießt, in Solidarität mit den Kämpfern der Hamas in Gaza und mit den von der IDF Netanjahus und Gallant mitbekämpften Zivilisten, feuerte als Reaktion eine Salve Raketen in das Heilige Land, die Drohung Gallants im Ohr, er werde den Libanon zu einem weiteren Gaza machen.

Über 200 Kämpfer verlor die Hisbollah bisher, hat aber noch viel Potenzial und ist auch bereit, zu eskalieren.

Gewalt schafft Gegengewalt!

Doch scheinbar will Netanjahu die Eskalation und die Ausweitung des Krieges auf den Iran.

 

 



[1] „Sieben auf einen Streich“ … treffe ich zugleich! – wie die Verteidigungsarmee des „demokratischen“ Staates Israel sieben jung Menschen umbringt. „Meine Söhne sind alle dahin“, klagt die allein zurückgebliebene Mutter – so geschehen in Jenin, Anno Domini 2024, nicht im Grimmschen Märchen, in der sehr realen Wirklichkeit.

 

 

 

 

 Entwurf:

 

Das Blechdosenhaus der Kinder von Gaza – noch eine traurige Geschichte aus Netanjahus Vernichtungskrieg, gesehen bei Al Jazeera aus Doha in Katar

In diesem besonders brutalen Krieg Israels gegen Kinder, Frauen, Alte und Kranke in dem großen Gefängnis Gaza, der schon ein halbes Jahr in unveränderter Härte andauert, häufen sich die anklagenden Berichte, oft kleine, doch vielsagende Geschichten, die auf die Art der Kriegführung verweisen – Belagerung und Aushungern als Waffe!

Das ist die neue Zivilisation des modernen Herodes Netanjahu, der 13 000 Kinder abschlachten ließ, grausamer als einst der Pharao die Judenkinder und Herodes die potenziellen Rivalen auf dem Thron, jener Herodes, der ein großer König der Juden war- wie Ahab[1] auch ein Guter!

Das ist die neue Zivilisation des modernen Humanisten Gallant, der jetzt auch noch das Wort „Moral“ pervertiert, um seinen Vernichtungskrieg gegen eine Miliz, die immer noch nicht besiegt ist, weiter zu führen, noch grausamer als bisher – über die Erstürmung von Rafah, die- nach dem Willen Netanjahus und der IDF - geschehen soll, obwohl Hauptsponsor des Krieges USA und der Rest der Welt dagegen sind!

Die Resolution des UNO-Sicherheitsrats ist Wind!

Netanjahus Israel pfeift darauf! Macht, was es will!

Was zählen da die armen Kinder von Gaza, die jetzt aus Dosen ein Haus bauen, große Kunst schaffen, Kunst der Anklage aus Blech, doch ein Haus, in das sie sich flüchten können, ohne aber dort Schutz zu finden vor Bomben und dem Krieg der Vernichtung.

Was in den Dosen war, haben die armen Kinder längst aufgegessen!

Irgendwann gab es nur noch Dosennahrung!

Doch auch damit ist es jetzt vorbei!

Israels kleiner Diktator Netanjahu, Retter der Zivilisation und des Abendlandes á la Josua gegen Amalek, und Gallant, der Architekt der Belagerung im Kampf gegen „human animals“, lassen keine Nahrung mehr in den Norden Gazas!

Und das ist gut so, sagen immer viel zu viele Menschen im Judenstaat Israel!

Die UNO-Hilfskonvois müssen draußen bleiben, vor der Grenze, während Amerikaner noch ein paar Almosen für die Hungernden im Ramadan (des Netanjahu) aus der Luft abwerfen und dabei auch noch Kinder töten!

Das alles – und noch viel mehr - birgt die kleine Geschichte vom Dosenhaus der Kinder von Gaza, aufgeschrieben von einem Ohnmächtigen, vor einem einsamen Rufer in der Wüste.

 



[1] Von einigen rechtgläubigen Juden als „böser König“ gehandelt, heiratete Ahab eine Nicht-Jüdin und ließ den Baal-Kult zu, religiös tolerant, anders, als viele Rabbiner der Juden heute.

 

 

 

 

     Früh übt sich, was ein Meister werden will, auch unter „Terroristen“ – also wehret den Anfängen, auch dort! 

Ein bis an die Zähne bewaffneter IDF-Soldat geht auf einen kleinen Palästinenser-Jungen los und reißt diesem das T-Shirt vom Leib, ein Hemd mit Pistole – Eine vielsagende Groteske aus dem von Israel besetzen Westjordanland, gesehen bei Al Jazeera, dem Sender aus Katar

Widerstand darf nicht sein! Auch Symbole des Widerstands dürfen sein!

Also schreitet der schwerbewaffnete israelische Soldat mit dem Gewehr fast schon im Anschlag ein, um dem Kind das Hemdchen zu entreißen, das Shirt mit einer darauf gestickten Pistole im Schulterbereich.

Der Kleine, bestimmt keine zehn Jahre alt, ist irritiert; wollte er doch nicht die Hamas verherrlichen, die Hisbollah im Libanon, die Huthi oder den Widerstand in der eigenen Stadt, den es im Volk der Palästinenser gibt, die gegen ihre Besatzer opponieren, gegen die Juden, die das Land seit 1967 besetzt halten und mit Bulldozer-Kraft regieren, blutig regieren, während die zivilisierte Welt seit 1967 dabei zuschaut!

Eine Matrone eilt herbei, halb vermummt, um ihr Kind zu schützen!

Der Soldat hat nur seine Pflicht getan und eine Hamas-Verherrlichung, die es in Deutschland auch nicht geben darf, zu unterbinden!

Früh übt sich, was ein Meister werden will, auch unter „Terrorristen“ – also wehret den Anfängen, auch dort!

Das Ganze erinnert mich an meine Oppositionszeit im kommunistischen Rumänien, als man mir, dem 17 Jahre alten Jugendlichen, in der KP-Zentrale zu Temeschburg im Banat das Tragen eines T-Shirts verbieten wollte, weil es angeblich die „ungarischen Nationalfarben[1]“ aufwies, Farben, die man in der Flagge der Bulgaren oder Italiener auch finden kann.

Hatte ich – als Deutscher im Ceausescu-Staat - den „ungarischen Irredentismus“ verherrlicht?

Die von Ceausescu oft floskelhaft wiederholten Parolen von „sozialistischer Ethik“ und „kommunistischer Humanität“ vergessend, schritten die Schergen des Systems dann ein, um mir die Haare vom Kopf wegzuschneiden, mit scharfer Schere und garniert mit einigen Faustschlägen gegen mein Gebiss, damit ich endlich zur Vernunft komme und den Führer ehre, nicht die Feinde des Volkes aus dem Ausland, selbst dann nicht, wenn es kommunistische Brüder waren.

So war es damals in der kommunistischen Diktatur im Securitate-Staat!

Was ist heute im von Israel besetzen Westjordanland, wo es noch brutaler zugeht, im Kampf gegen Kinder, wesentlich anders?



[1] Beschrieben in: „Allein in der Revolte“, 2013. (Das ist Band 2 der „Symphonie der Freiheit“, 2008, aufgrund von Verlagsintrigen 5 Jahre verspätet erschienen, ein Werk, aus dem die Nobelpreisträgerin (2009) Herta Müller schamlos abgeschrieben hat.)

Stürzt die „rassistisch-extremistische“ Regierung Israels unter Premier Netanjahu die gesamte Nahost-Region in Chaos und Krieg? 

UNO-Generalsekretär Antonio Guterres in verzweifelter Situation vor der Erstürmung Rafahs durch die IDF in Amman 

- Wird es bald den ganz großen Flächenbrand geben, einen neuen Nahost-Krieg?

Israels Armee IDF will keine UNO-Hilfe mehr in den Norden Gazas lassen und scheint entschlossen, auch gegen den Willen der USA und der EU-Staaten, das von 1,5 Millionen vertriebenen Palästinensern notdürftig bewohnte Rafah zu stürmen – ein Blutbad in nie gekannter Dimension wäre die Folge!

Wie werden die unmittelbar betroffenen Nachbarstaaten auf einen Ansturm reagieren, Jordanien und Ägypten?

Der jordanische Außenminister, sonst ein sehr besonnener Diplomat, wirkt verzweifelt, hat keine Worte mehr, will aber Klartext reden, indem er die Hauptakteure treffend charakterisiert: Radikale sind dort am Werk, Extreminsten als Minister, neben dem Premier!

„Faschisten[1] sagt er nicht explizit! Aber er meint Faschisten, denn was sind „rassistische Extremisten“ anderes als Faschisten?

Was wird sein, wenn auch US-Präsident Joe Biden diesen Netanjahu nicht stoppen kann, diesen Kriegsverbrecher, der sich über alles hinwegsetzt, was Recht und Gesetz ist, der Israel aus der Völkergemeinschaft hinaus katapultiert, nur um selbst an der Macht zu bleiben, getragen immer noch von einem Volk, das selbst aus US-Kreise als mehrheitlich „extremistisch“ eingestuft wird?

Wird es dann den ganz großen Flächenbrand geben, einen neuen Nahost-Krieg?

Noch appelliert UNO-Generalsekretär Antonio Guterres in äußerst verzweifelter Situation an die Vernunft, an die Einsicht der Agierenden, auch im Sicherheitsrat der UNO, die heute – über eine neue Resolution abstimmend - doch noch ein Machtwort sprechen können!

Doch wer will ihn hören?



[1] Nach 32 000 Toten und, um auf die Dramatik der Situation zu verweisen, die keine euphemistischen Umschreibungen mehr zulässt, habe ich diesen Ausdruck mehrfach eingesetzt.

 

 


 Vgl. auch:

 Égalité, Fraternité … Liberté, Monsieur le President - ou, apres George Orwell: „All animals are equal, but some animals are more equal than others.“? Über „Zivilisation“ und „Humanität, heute, im Gaza-Krieg!

20 000 tote Palästinenser, die Quittung für 1 200 getötete Israelis? Über die Verhältnismäßigkeit in einen Vergeltungskrieg zwischen Besatzungsmacht und Besetzten außerhalb des Völkerrechts – und über den Wert eines Menschenlebens in der zivilisierten Zeit des Post-Kolonialismus im „demokratischen“ Staat! – Merry Christmas und fröhliche Weihnachten!

 

    „clarus et distinctus“ – seit Descartes sind die Franzosen dem klaren Wort verpflichtet, auch im Sicherheitsrat der UNO, wo, wie absehbar, die letzte Resolution der USA zu einem Ende des Krieges in Gaza aufgrund fehlender Klarheit am Veto Russland und Chinas scheiterte?

 

Es war absehbar: die USA hatten eine dehnbare, interpretierbare Formulierung gewählt, einen „Imperativ“ zu einem endgültigen Waffenstillstand, keine direkte Forderung nach unmittelbarer Umsetzung eines solchen, was aus der Sicht der Russen und Chinesen nur „grünes Licht“ für den Sturm der IDF auf Rafah, den Netanjahu unbedingt und um jeden Preis will, bedeutet hätte. Also sagten sie „Njet“, stumm, indem sie den Arm hochrissen, unterstützt auch noch von dem profanen UNO-Sicherratsmitglied Algerien, das die Sicht der arabisch-moslemischen Welt mir repräsentierte.

Der – längst schon genervte - UNO-Vertreter Frankreichs konnte bei dieser neuen Maskerade ohne Masken, doch der absurden Art nur zusehen. Sein Veto-Recht war ebenso nutzlos wie der Geist des Rationalisten Descartes mit dem Prinzip des „clarus et distinctus[1]“, auf dessen Notwendigkeit ich bereits im Vorfeld hingewiesen hatte, das potenzielle Scheitern der Resolution antizipierend.

Die USA, auch sonst obskurantistisch, also anti-aufklärerisch und anti-rationalistisch unterwegs, setzen auf Vernebelungstaktik, werfen Nebelkerzen, um noch mehr zu verwirren, halten dazu auch noch, arrogant, wie sie nun einmal als Supermacht sind, den Rest der Welt für dumm, was sich die Systemrivalen Russland und besonders China nicht länger bieten lassen.

Auch dieses US-Pokern des schlechten Stils, das nur eine andere, geschmacklose Form der inszenierten „Show“ ist, die auch innenpolitisch ablenkend Verwirrung stiften soll, verlängert nur den Krieg in Gaza und schafft täglich neue Opfer, neue Leiden.

Das alles ein Spiegelbild der desolaten Außenpolitik der USA unter Joe Biden, dessen Führungsschwäche[2] auch zu dem Krieg in der Ukraine führte, denn Putin, der gerissene Machtmensch, hatte diese schwächer des Joe Biden erkannt, war also auch bereit, diese auszunutzen. Gleich Netanjahu in Gaza.

Ergo haben wir heute zwei moderne Vernichtungskriege, weil ein – längst viel zu – Alte(r) Mann im Weißen Haus sitzt, die USA schlecht regiert und von dort aus die Geschicke der ganzen Welt mitbestimmt!

Was wird aus Frankreich, der EU und aus dem schwächelnden Deutschland des Zauderers Scholz, dessen Gedächtnis in bestimmten Fällen dem des Joe Biden – „my memory is fine[3]“ ähnlich sieht, hinter diesen besorgniserregenden Entwicklungen?

Macron, der seine Fehler schon nach ein paar Wochen Gaza-krieg einsah und die Ideale der Französischen Revolution endgültig geopfert, reagiert seine Frustration ab, indem der boxt!

Auf wen schlägt er symbolisch ein? Kämpferisch und zum Kampf bereit?

Auf Putin, indem er Bodentruppen an die Ukraine-Front schicken will?

Oder auf den Großen Bruder aus den USA, dem Frankreich einmal eine „Freiheitsstatue“ schickte, um das Volk der Amerikaner, auch gestalten wie Trump und Biden, daran zu erinnern, was Freiheit bedeutet, Freiheit für den Einzel-meschen, Freiheit für die Vielen – und Freiheit für alle Völker, auch für die Araber, die sich heute “Palästinenser“[4] nennen!

 



[1] Wo die Welt noch wegschaut – der Bürgerkrieg im Sudan: Zehntausende sind tot, Hunderttausende sind vom Verhungern bedroht und weit über 11 Millionen Menschen sind auf der Flucht – über das Versagen der UNO und über das Versagen der „zivilisierten“ Welt - Die USA arbeiten angeblich an einem Resolutionsentwurf über einen endgültigen Waffenstillstand, also über das Kriegsende in Gaza, das ein Netanjahu nicht will.

 

[2] Vgl. dazu meinen Beitrag:

Joe Biden – der schwächste US-Präsident aller Zeiten?

[3] Vgl. dazu meine Beiträge:

Die Zeit der Gedächtnisschwachen, - über die neuen Heldentaten der „moralischsten Armee der Welt“ des Humanisten Gallant, der IDF, im Vernichtungskrieg gegen „human animals“ in Gaza; und über das – besonders zu verachtende – Heckenschützen-Unwesen der israelischen Armee, die Kinder tötet, in Menschenmengen schießt und auf Ärzte und Krankenschwestern in Kliniken feuert, nur, um zu töten!

Bzw.

US-Präsident Joe Biden, nach Counsel Robert Hur ein „elderly man with a poor memory“ – wer ist altersseniler: Biden oder Trump? Und wie geistig fit ist der deutsche Kanzler Olaf Scholz?

 

[4] Lange Jahre nannten sich die Juden und Zionisten des Anfangs vor 1948 auch Palästinenser“. Vgl. dazu die Memoiren von Teddy Kollek, der darüber schreibt.

 

Teddy Kollek und Amos Kollek, Ein Leben für Jerusalem, Hamburg 1980.

 

 

 

Rabbis gibt es und Rabbis - 

Rabbis, die gegen den Krieg in Gaza sind und gegen den Krieg demonstrieren, 

in den USA, 

vor dem UNO-Gericht (ICJ) im Haag , 

wohl kaum aber kaum in Berlin; 

und es gibt - leider - auch Rabbiner, die für die Ausrottung der Palästinenser eintreten, 

dies offen einfordern, ja, selbst den Tod der Kinder gut finden, befürworten, im Einklang mit ihrem Gott!?

  

An welchen Gott glauben Letztere?

Ahriman scheint wieder erwacht zu sein oder auch Baal, Blut fordernd, auch das Blut unschuldiger Kinder!?

Die Radikalen gibt es hier und dort – jeder glaubt, seinem Gott zu dienen, indem er die Andersgläubigen vernichtet, ihre Götter, ihre Abbilder, Bilder, Kult- und Kulturstätten, ja, selbst ihre Nachkommen, ihre nächste Generation – die Kinder!

In Gaza erlebt die zivilisierte Welt aufgeklärter Humannisten, wie das funktioniert!

Welcher Gott kann solches Vorgehen wollen, begrüßen, gutheißen?

Während man im Westen die Existenz und das peinliche Wirken der Ultraradikalen unter den Rabbis diskret verschweigt und nicht darüber berichtet, wurden die Friedfertigen unter Rabbis schon zu Kriegsbeginn gesichtet, von Anfang an gegen diesen Vernichtungskrieg aufstehen, das Ende der Kämpfe, der blinden Zerstörung und des wüsten Ermordens von Kindern, Frauen, Alten Schwachen fordernd. In den heiligen Hallen der US-Politik sah man sie mit transparenten und vor dem höchsten Gericht der Welt, vor dem UNO-Gericht (ICJ) im Haag[1].

Wenn es darum geht, den Hass zu schüren gegen Palästinenser, Araber und andere Moslems, werden diese ultraradikalen Prediger gerne mit ins Boot genommen, eingebunden in die rassistischen und faschistischen Tiraden der rechtsextremen Politiker Israels, wobei die schriftkundigen Helfer Gottes auf Erden noch Öl auf das Feuer gießen, damit dieses besser brennt und noch mehr verbrennt!

Ist das Israels Zukunft nach dem Holocaust und den idealistischen Anfängen noch vor der Staatsgründung?

Die Vertreter der christlichen Kirchen in alle Welt schauen diesem Treiben zu, wie so oft: schweigend, billigend, auch die Köpfe der Hindus, in Indien, wo es gegen die an Allah Glaubenden im Inland und gegen das moslemische Pakistan geht!

Gegen die Ajatollahs im Iran aber dürfen alle Zivilisierten der westlichen Welt nach Luther, Voltaire und Kant lauthals schimpfen!

 



[1] Vgl. dazu meine Beiträge

Sowie:

„Gute Rassisten“, „böse Rassisten“ – „Gute Juden, böse Juden“ Oder: wie schnell man in Deutschland zum „Judenhasser“ erklärt werden kann! - Netanjahus „Zivilisation“ ist meine Zivilisation nicht!

 

 

Joe Biden – der schwächste US-Präsident aller Zeiten?

Aufmerksame Amerikaner, die es auch gibt, sehen das so und sagen es auch klar heraus, ohne sich zu zieren, gar zu verkriechen aus Furcht vor Konsequenzen, wie das heute im eingeschüchterten und zurückgescheuchten Volk der Deutscher längst der Fall ist.

Sind die Amerikaner wahrhaftiger, der direkten Wahrheit mehr und kompromissloser zugeneigt als die Engländer mit einem gewissen Hang zum Mystizismus und der Verschleierung?

Was Teddy Kollek, der legendäre Bürgermeister von Jerusalem seinerzeit in den Tagen der Staatsgründung um 1948 in seiner Auseinandersetzung mit beiden Völkern und Mächten so sah und in seinen Memoiren[1] auf den Punkt brachte, kann man heute, seitdem der Israels Vendetta-Krieg in Gaza tobt, immer wieder erleben: während der deutsche Jurist und Völkerrechtler im vorauseilenden Gehorsam kuscht, sich duckt und hinter offiziellen Narrativen verkriecht, weil er Professor bleiben und als Professor überleben will, sind es vor allem amerikanische Akademiker, Intellektuelle, mutige Journalisten selbst vereinzelte Politiker, die „Klartext“ reden[2], neben anderen Völkerrechtsexperten der westlichen Welt, die, historisch unbelastet, auch noch viel freien Reden als die sich selbst zensierenden, feige gewordenen Deutschen.

Was viele aufmerksame Amerikaner, die nicht alle „Experten“ sind, aber kritische Bürger mit gesundem Menschenverstand, sehr klar sehen:

Biden kann den Krieg mit einem Telefonanruf bei Netanjahu beenden.

Ohne die USA kann Israel diesen Krieg keinen Tag länger führen.

Die USA werden – vor den Augen der Welt – zu „Komplizen“ beim „Völkermord“ Israels an den Palästinensern in Gaza.

Dank Bidens Kriegspolitik eng an der Seite Israels sind die USA inzwischen weltweit isoliert[3] – wie Israel auch.

All dessen ungeachtet: Biden ruft nicht an[4].

Biden stoppt Netanjahus Krieg in Gaza nicht[5].

Bis die Deutschen zu der Einsicht luzider Amerikaner gelangen, die Deutschen, die über Politiker ohne Format wieder zu einem Tätervolk gemacht wurden, ohne zu widersprechen, ohne aufzumucken gegen diese einseitige politische Willkür aus Berlin, wird es wohl noch eine Weile dauern.

 



[1] Teddy Kollek und Amos Kollek, Ein Leben für Jerusalem, Hamburg 1980.

 

[2] Einige Namen aus der Schar der Aufrichtigen, die bei Al Jazeera zu Wort kommen, dort aber nicht das artikulieren, was eventuell von ihnen erwartet wird, etwa die Bestätigung der arabisch-muslimischen Sicht der Dinge, sondern frank und frei das sagen, was sie zu sagen haben, habe ich hier mehrfach genannt. Hinzufügen möchte ich deshalb nur noch den Namen Jeffrey Sachs, Professor für Wirtschaft an der Columbia-Universität in New York, dessen unmissverständlichen, höchst luziden Ausführungen ich eine halbe Stunde lang zustimmend folgen kann, ohne auch nur in einem Punkt widersprechen zu müssen.

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Jeffrey_Sachs

 

Diese Klarsicht aufgrund der Faltenlage ist möglich, nur erreichen diese Einsichten nicht die Massen der – vielfach abgelenkten – Wähler in den USA, die nun gezwungen sind, zwischen Pest und Cholera wählen zu müssen, zwischen dem alterssenilen, sehr, sehr schwachen Außenpolitiker Biden, der Netanjahu einfach nicht im Griff hat, und dem Russland und Diktatoren-Kumpan Trump, dessen Unmoral und Unkalkulierbarkeit eine Gefahr für die gesamte Welt darstellen.

 

[3] Unterstützt nur noch von Staaten wie Mikronesien und Nauru – wie von Jeremy Sachs herausgestrichen.

Vgl. dazu auch meine Beiträge, in welchen ich nach den Gründen frage, die EU-Staaten wie Österreich und Tschechien für die US-Position in der UNO stimmen ließen, neben Alliierten wie Paraguay und Honduras, Koryphäen der Demokratie auf dem amerikanischen Kontinent.

 

[4] Schwäche oder Kalkül – die Berechnung eines Machtpolitikers, der sich nicht gegen die Israel-Lobby in den USA und gegen christliche Zionisten stellen will?

Ist Joe Biden nun der schwächste US-Präsident aller Zeiten? Diese drastische Überschrift, die man im Internet bestimmt unterdrücken wird wie vieles, was ich zum Thema Israels krieg schrieb und publizierte, wählte ich, um noch einmal auf das große Spiel hinzuweisen, das die Mächtigen der Politik auf Kosten der Menschenleben in Gaza und anderswo spielen und auf die „Show“, die Biden und Trump hollywoodgerecht abziehen, um gewählt zu werden.

 

[5] Statt ein konkretes Ende des Kriegs in Gaza herbeizuführen, führen die USA des Joe Biden, ohne ihren Einfluss zu nutzen, ihre „Spielchen“ in der UNO fort – über Wortklaubereien, die in alle Richtungen interpretiert werden können, was dem „clarus et distinctus“ der Amerikaner langes nach dem Rationalisten Descartes doch voll und ganz widerspricht.

 

Vgl. dazu aus meiner Feder:

Wo die Welt noch wegschaut – der Bürgerkrieg im Sudan: Zehntausende sind tot, Hunderttausende sind vom Verhungern bedroht und weit über 11 Millionen Menschen sind auf der Flucht – über das Versagen der UNO und über das Versagen der „zivilisierten“ Welt - Die USA arbeiten angeblich an einem Resolutionsentwurf über einen endgültigen Waffenstillstand, also über das Kriegsende in Gaza, das ein Netanjahu nicht will.

 

 

 

Seit Gaza kann sich kein Politiker der westlichen Welt mehr auf die Moral berufen

Denn die Moral an sich wurde abgeschafft, von Menschen ohne Moral, von zynischen Gestalten der Macht, die man Menschen nicht länger nennen sollte.

Keinen, der ins Heiligen Land pilgerte, um diesen schon vollentbrannten Vernichtungskrieg gegen Wehrlose mitzutragen, nehme ich[1] aus – sie alle haben versagt und mit der Zivilisation der abendländischen Welt auch die Humanität abgeschafft, beerdigt – zu Gunsten einer neuen Barbarei.



[1] Die Gründe, weshalb ich das so sehe, entnehme man meinen etwa dreihundert Beiträgen, die ich – nach Putins Krieg in der Ukraine – zu Netanjahus inhumanem Vergeltungskrieg in Gaza schrieb, insofern man diese – oft unterdrückten - Artikel im Internet findet.

 

Israels Armee (IDF) tötet auch die Polizei in Gaza – die öffentliche Ordnung ist längst zusammengebrochen, es herrscht Anarchie – 

ferner gehen die Raids in den Krankenhäusern (Al Shifa) weiter, immer noch auf der Suche nach den Kämpfern der Hamas, 

die Bekämpfung der Journalisten von Al Jazeera und die Repression im besetzten Westjordanland, 

während Antony Blinken, der Wolf, der Kreide gefressen hat, scheinheilig die Welt darauf hinweist, dass 100 Prozent der Menschen in Gaza auf fremde Hilfe angewiesen sind! 

(Noch ein – spontaner – Zwischenbericht[1] von Carl Gibson nach 5 Monaten Krieg in Gaza!)

Der starke Bursche, der einen Mehlsack von einem Hilfstransport erwischt hat und diesen nun irgendwohin schleppt, während die vielen, kleinen, hungrigen mit ihren leerbleibenden Blechschüsseln und weiterhin ohne Nahrung auskommen müssen – ein Bild von vielen, eine anklagende Szene von vielen ähnlichen aus der Ruinenstadt Gaza, aus dem Elend, das von Menschenhand geschaffen wurde, konzipiert von perversen Gehirnen und durchgeführt von seelenlosen Wessen, die sich Menschen nicht mehr nennen dürfen.

Was macht der Krieg aus Menschen?

Was macht der Krieg aus Bürgern, die aus dem Volk kommen, die Soldaten werden – und die dann auch als Soldaten töten, das vergessend, was „Kultur“, „Zivilisation“ und „Menschsein“ ausmachen?

Israels Armee (IDF),

über ihre – inzwischen etwas verschlafen wirkenden, von Anfang an unglaubwürdigen - Armee-Sprecher stark im Behaupten, aber dürftig schwach im Beweisen, bisweilen grotesk,

tötet alles,

was mit der Hamas zusammenhängt oder zusammenhängen könnte,

Ärzte, Sanitäter und eben auch Polizisten, denn sie alle wurden von der Hamas eingesetzt!

Jetzt brüstet man sich, einen Polizeichef getötet zu haben, den Mann, der auch für die Lebensmittel-Verteilung zuständig gewesen sein soll!

Das wohl, um noch mehr Chaos zu schaffen?

Da schon viele Polizisten getötet wurden in diesem ungerechten Krieg gegen Zivilisten, ist es nicht verwunderlich, dass in Gaza Chaos herrscht und die Anarchie die täglichen Lebensabläufe bestimmt, zum Nachteil der Schwachen, der Kranken, der Behinderten und der Hunderttausend Kinder von Gaza, die klein sind und oft allein auf der Welt dastehen, weil die Eltern unter den Trümmern liegen oder unter Bomben ums Leben kamen.

Israels Armee (IDF) tötet alles, was den Palästinensern beim Überleben hilft, selbst die Esel!

Nach 5 Monaten Krieg, sucht man in diesen Tagen im schon gründlich zerstörten Al Shifa Krankenjaus von Gaza, wo immer noch Vertriebene eine Zuflucht suchen, nach Hamas-Kämpfern, ohne diese zu finden – und ohne die Beweise vorlegen zu können, dass die Krankenhäuser von Gaza unterwandert, instrumentalisiert und von den Kämpfern der Hamas als „menschliche Schutzschilde“ missbraucht wurden, ein vorfabriziertes Narrativ der IDF, das auch von Offiziellen der USA immer wieder stereotyp öffentlich wiederholt wurde.

Wo bleiben die Beweise?

Fakt ist: in Gaza-Stadt tobte auch am 19. März noch ein erbitterter Häuserkampf zwischen den Kriegsparteien, in welchen eine Spezialeinheit der die IDF angeblich 50 Hamas-Kämpfer tötete.

Die Welt bekommt davon nicht allzu viel mit – selbst der Zeitbeobachter, der die Berichte von Al Jazeera in englischer Sprache verfolgt, muss sich die Informationen zu Geschehen zusammensuchen, um dann, thematisch gebündelt, darüber zu schreiben, als „Blogger[2]“ zeitnah zu berichten für diejenigen, die wissen wollen, was in Gaza wirklich geschieht, die aber weder englisch sprechen und verstehen, noch arabisch.

Während West-Journalisten andächtig dem Narrativ des IDF-Märchenonkels lauschen, der sie einlullt und auch das gläubige Volk hinter den Presseleuten in den aufgeklärten Völkern Europas und der – noch – freien Welt, macht die IDF weiter Jagd auf arabische Journalisten von Al Jazeera, nimmt sie fest, schlägt und demütigt sie, zertrümmert die Ausrüstung, um die Berichterstattung über die Fakten des Kriegs unmöglich zu machen, zu verhindern, damit die Welt nicht erfährt, was in Gaza Verbrecherisches geschieht!

Israel lässt keine internationalen Journalisten nach Gaza!

Die Tatsache allein spricht Bände – und sie verweist darauf, dass dieser ungerechte Krieg jenseits des Völkerrechts, ohne Regeln und selbst gegen die UNO und die Einrichtungen der UNO nicht nur der Hamas galt, sondern den über 2 Millionen Einwohner von Gaza, den man alles genommen, deren Lebensgrundlagen man systematisch zerstört hat – von der ersten Bombe auf Gaza an, und die man aus Gaza vertreiben will, nach Ägypten auf Nimmerwiederkehr, in die Wüste oder gleich ins Meer, dorthin, woher jetzt Schiffe aus Europa kommen mit symbolischer Fracht[3], um, vom schlechten Gewissen beflügelt,  etwas von dem Unheil wieder gut zu machen, dass politischer Versager der EU und aus den USA angerichtet haben, aus jenen USA, die jetzt – im Geist der „Symphonie der Freiheit“ von Berlin - Rosinen abwerfen, während Antony Blinken, der Wolf, der Kreide gefressen hat, die Welt darauf hinweist, dass 100 Prozent[4] der Menschen in Gaza auf fremde Hilfe angewiesen sind!

Geht es noch zynischer?

Weshalb ließen es die USA zu, dass es dazu kam? Und zu den 31 500 Toten in Gaza, während die zivilen Opfer Israels die Zahl 1000 nicht überschreiten?

Auge um Auge, Zahn um Zahn?

Was wurde aus der Ethik des Alten Testaments unter Netanjahu und Gallant?

 

 



[1] Gedanken, die ich eigentlich nicht niederschreiben wollte, da schon alles Wesentliche mehrfach - in Themen con variazioni – gesagt wurde, auch vor mir hier: das Ergebnis einer Nachtschicht aus der Matratzengruft.

[2] Traurig ist – und vor allem höchst bedenklich – dass etwa 90 Prozent des Berichteten untergeht, die Leser nicht erreicht, weil die Hosts und Suchmaschinen die Titel der Berichte unterschlagen. Mehrfach schon klagte ich hier auch darüber.

Während meine kritischen Beiträge an die Adresse des in der Ukraine kriegführenden Putin in großer Zahl durchgingen, weiter transportiert wurden, gehen meine Kritiken an Israels Kriegführung weitestgehend unter, ausgesiebt, gleich den Raketen der Hamas auf Israel, die im „Iron Dome“ hängenbleiben und entschärft werden, bevor sie Schaden anrichten. (Vgl. dazu meine Berichte.)

 

[3] Vgl. dazu meinen Beitrag „Ein Schiff wird kommen“.

 

[4] Im Armenhaus Sudan seien es 80 Prozent und im Bettlerstaat Afghanistan, wo Deutschland sich neben den USA die Sporen verdiente, 70 Prozent! Alles außenpolitische Glanztaten der Demokratien des Westens!

 

 

 Nachtrag zu Al Shifa:

90 Personen wurden dabei von der IDF getötet, 300 verhaftet und 160 nach Israel gebracht, Verdächtige, die dort „befragt“, sprich „gefoltert“ werden. Wie oben betont, jeder, der von der Hamas eingesetzt wurde, also der gesamte Verwaltungsapparat von Gaza, ist verdächtig, der Hamas anzugehören, also können viele weggebracht und auch ermordet werden, ohne dass jemand dafür haftet. Von solchen Verhältnissen kann Putin nur träumen.

 

 

Israels inhumaner Vergeltungskrieg in Gaza hätte schon nach einem Tag zu Ende sein müssen – nach der Gerechtigkeits-Maxime aus dem Alten Testament „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ an deren Botschaft sich viele fromme Juden aus aller Welt ausrichten, halten, nur ein Netanjahu nicht - denn die Zahl der Zivil-Opfer in Gaza war nach dem brutalen Erst-Bombardement erreicht, sogar überschritten!

Die Hütten stürzen, und du fühlst ein Grauen.

Lenau. Einsamkeit[1]

 

Mehrfach schon und frühzeitig habe ich das Ethos dieser Bibelbotschaft, die auch für manche Juden in den USA höchst verbindlich ist, selbst die Mafia, hingewiesen. Am ersten Tag starben bereits weit über 1000 Menschen in Gaza-Stadt.

Heute sind 32 000 Palästinenser tot und über 74 000 verletzt. Was sagt der Gott der Bibel dazu, der ein gerechter Gott ist?

Rabbis könnten Antworten geben, und christliche Moraltheologen auch, insofern sie das Alte Testament gelesen und auch verstanden haben.

Was kümmert einen Netanjahu, der es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt, wenn er der Welt Begründungen für seine Vergeltung vorlegt, Lügen von Dutzenden geköpften und verbrannten Babys, von vergewaltigen Frauen, die heute widerlegt sind, die aber von Spitzenpolitikern aus der westlichen Welt unkritisch wiederholt und nachgeplappert[2] wurden, ohne nach Beweisen zu fragen.

Was ist das Wort eines Politikers wert, der 32 000 Menschen töten lässt und der des Mordens immer noch nicht genug hat, der weiter kriegen will – wie lange noch, geduldet von den USA und den Pudeln wie Dackeln aus Europa, die bei der Hatz mitmachen, bei der Sau- und Fuchsjagd, bei der auch andere friedliche Tiere umkommen?

Ich kann nicht mehr schlafen, doch Netanjahu schläft bestimmt tief und fest, denn er schläft den Schlaf des Gerechten!

Mögen Olaf Scholz und Ursula von der Leyen, die in meine Augen Komplizen sind, auch gut schlafen, nachdem, was geschehen ist in Gaza!



[1] Vgl. dazu meine Beiträge:

Hamas ist Gaza und Gaza ist die Hamas - „Die Hütten stürzen, und du fühlst ein Grauen[1] - „indiscriminate bombing“ oder „collective punishment“? Wissen die Kriegführenden Israels sehr wohl, was sie von erster Stunde an tun? Muss ganz Gaza vernichtet werden? Tobt dort heute also ein Kulturkampf mit biblischen Wurzeln gegen die Nachkommen jener Bewohner von „Filistin“ weltanschaulich-religiös motiviert?

Bzw.: Der Baby-Krieg – in Gaza und in den Medien. Die „human animals“ aus dem Brutkasten!

 

[2] Neben den eigenen Leuten Regev, Elad in der UNO, auch von Biden, Blinken, Thomas-Greenfield und anderen. Scholz und von der Leyen hätten nie nach Israel reisen dürfen, um das fortgeführte Morden durch die IDF auch noch zu decken.



 

Der Gaza-Krieg Israels (auch aus ethisch-moralischer Sicht)

 

 Entwurf:

 

 

Weshalb schaut die Welt weg? 

Über die Gleichgültigkeit der Völker bei Völkermord, seinerzeit, unter den Nazis Hitlers bei dem Massenmord am Volk der Juden in Europa – und heute bei der Vernichtung der Palästinenser in Gaza: 

Weshalb taten die Alliierten, Amerikaner und Briten, damals nichts dagegen? 

Weshalb schweigt die Welt heute?

Das Erstaunliche dabei ist: heute sind es die Juden, das Volk das soviel gelitten hat, besonders unter der Verfolgung und dem Ausrottungsversuch der Nazis mit geschätzten 6 000 000 Toten, die in Gaza die Täter sind, gestützt auch noch von den Deutschen, den Tätern von gestern, die – über die Komplizenschaft – wieder zu Tätern werden!

So sehe ich das als einer, der dies nicht hinnehmen will – man darf mir widersprechen!

Teddy Kollek, der legendäre Bürgermeister von Jerusalem, geht in seiner Lebensbeschreibung[1] rauf die Gleichgültigkeit maßgebender, bestimmender Völker bei ablaufendem Massenmord ein.

In Istanbul seinerzeit damit beschäftigt, existenziell bedrohte Juden aus ganz Osteuropa zu retten, aus der Tschechoslowakei, aus Polen, Ungarn und Rumänien und den baltischen Staaten, um die vorerst Geretteten dann nach Palästina zu lotsen, bekam er als Aktiver des Rettungsnetzwerks den Genozid als einer der ersten überhaupt mit – ein Schock, prägend für das gesamte zukünftige Leben!

Während Teddy Kollek alles tat, um die Welt über die Vorgänge im Deutschen Reich und in den von den Deutschen besetzten Gebieten zu informieren, vor allem, nachdem er aus erster Hand von Entsprungenen, ausgemergelt und halbtot, informiert worden war, tat die „zivilisierte“ Welt auch damals – wie heute – nichts, um das Grauen zu stoppen, den Völkermord an den Juden. Amerikaner taten nichts – und die Briten taten auch nichts!

Sie hätten etwa die Bahnzugleise, die zu den Massenvernichtungslagern in Osteuropa führten, nach Auschwitz oder Bergen-Belsen, bombardieren können! Das blieb aus.

Aber auch politisch tat sich nichts, weder bei Roosevelt im Weißen Haus, noch in London der Briten, die Palästina verwalteten und der Judenstaat noch nicht gegründet war. Mit den in dieser Sache untätigen Alliierten schauten seinerzeit noch viele andere Völker weg und ignorierten das, was Teddy Kollek und andere an Fakten[2] ablieferten.

Was ist heute anders in Gaza? Ein Volk bekämpft ein anderes Volk – mit nie gekannter Brutalität, die Lehren aus dem Holocaust ignorierend. Die Welt aber schaut wieder weg, ohnmächtig und fast fatalistisch, weil die Weltordnung nun einmal eine ungerechte ist.

Im Haag läuft vor dem höchsten Gericht der Welt (ICJ) ein von der Republik Südafrika auf den Weg gebrachtes Verfahren gegen den Staat Israel, dem „Völkermord“ vorgeworfen wird!

Werden 17 hoch saturierte, verschlafene Richter nach langer Denkpause mit ihrem Verdikt der „nichtbindenden Art“ den Status quo permanenten Unrechts ändern? Wohl kaum?

Was trotzdem möglich ist – der moralische Gestus, den jeder empathische Mensch aussenden kann; und der auch von vielen anständigen Juden wie Freunden des Judentums vom Kriegsbeginn an formuliert und verkündet wurde:

„Nicht in meinem Namen“!

 



[1] Teddy Kollek und Amos Kollek, Ein Leben für Jerusalem, Hamburg 1980.

[2] Teddy Kollek schreibt: „Jahre später lernte ich den amerikanischen Journalisten Arthur Mose kennen, der von der Frage besessen war, warum keiner von den Alliierten etwas unternahm, um der Massenvernichtung ein Ende zu setzen. Ich ermutigte ihn dazu weiterzuforschen und die Ergebnisse seiner Untersuchungen zu veröffentlichen. Das Buch, das später von ihm erschien- „While Six Million Died“ – gibt ein sehr viel detaillierteres und erschreckendes Bild von der Indolenz der Welt und insbesondere der Amerikaner. Es gelangte aber genauso wenig wie ich zu einer Erklärung, warum die Alliierten nichts unternahmen.“ S. 80 f.

 

 

 

 

 

Israels Armee (IDF) tötet auch die Polizei in Gaza – die öffentliche Ordnung ist längst zusammengebrochen, es herrscht Anarchie – 

ferner gehen die Raids in den Krankenhäusern (Al Shifa) weiter, immer noch auf der Suche nach den Kämpfern der Hamas, 

die Bekämpfung der Journalisten von Al Jazeera und die Repression im besetzten Westjordanland, 

während Antony Blinken, der Wolf, der Kreide gefressen hat, scheinheilig die Welt darauf hinweist, dass 100 Prozent der Menschen in Gaza auf fremde Hilfe angewiesen sind! 

(Noch ein – spontaner – Zwischenbericht[1] von Carl Gibson nach 5 Monaten Krieg in Gaza!)

Der starke Bursche, der einen Mehlsack von einem Hilfstransport erwischt hat und diesen nun irgendwohin schleppt, während die vielen, kleinen, hungrigen mit ihren leerbleibenden Blechschüsseln und weiterhin ohne Nahrung auskommen müssen – ein Bild von vielen, eine anklagende Szene von vielen ähnlichen aus der Ruinenstadt Gaza, aus dem Elend, das von Menschenhand geschaffen wurde, konzipiert von perversen Gehirnen und durchgeführt von seelenlosen Wessen, die sich Menschen nicht mehr nennen dürfen.

Was macht der Krieg aus Menschen?

Was macht der Krieg aus Bürgern, die aus dem Volk kommen, die Soldaten werden – und die dann auch als Soldaten töten, das vergessend, was „Kultur“, „Zivilisation“ und „Menschsein“ ausmachen?

Israels Armee (IDF),

über ihre – inzwischen etwas verschlafen wirkenden, von Anfang an unglaubwürdigen - Armee-Sprecher stark im Behaupten, aber dürftig schwach im Beweisen, bisweilen grotesk,

tötet alles,

was mit der Hamas zusammenhängt oder zusammenhängen könnte,

Ärzte, Sanitäter und eben auch Polizisten, denn sie alle wurden von der Hamas eingesetzt!

Jetzt brüstet man sich, einen Polizeichef getötet zu haben, den Mann, der auch für die Lebensmittel-Verteilung zuständig gewesen sein soll!

Das wohl, um noch mehr Chaos zu schaffen?

Da schon viele Polizisten getötet wurden in diesem ungerechten Krieg gegen Zivilisten, ist es nicht verwunderlich, dass in Gaza Chaos herrscht und die Anarchie die täglichen Lebensabläufe bestimmt, zum Nachteil der Schwachen, der Kranken, der Behinderten und der Hunderttausend Kinder von Gaza, die klein sind und oft allein auf der Welt dastehen, weil die Eltern unter den Trümmern liegen oder unter Bomben ums Leben kamen.

Israels Armee (IDF) tötet alles, was den Palästinensern beim Überleben hilft, selbst die Esel!

Nach 5 Monaten Krieg, sucht man in diesen Tagen im schon gründlich zerstörten Al Shifa Krankenjaus von Gaza, wo immer noch Vertriebene eine Zuflucht suchen, nach Hamas-Kämpfern, ohne diese zu finden – und ohne die Beweise vorlegen zu können, dass die Krankenhäuser von Gaza unterwandert, instrumentalisiert und von den Kämpfern der Hamas als „menschliche Schutzschilde“ missbraucht wurden, ein vorfabriziertes Narrativ der IDF, das auch von Offiziellen der USA immer wieder stereotyp öffentlich wiederholt wurde.

Wo bleiben die Beweise?

Fakt ist: in Gaza-Stadt tobte auch am 19. März noch ein erbitterter Häuserkampf zwischen den Kriegsparteien, in welchen eine Spezialeinheit der die IDF angeblich 50 Hamas-Kämpfer tötete.

Die Welt bekommt davon nicht allzu viel mit – selbst der Zeitbeobachter, der die Berichte von Al Jazeera in englischer Sprache verfolgt, muss sich die Informationen zu Geschehen zusammensuchen, um dann, thematisch gebündelt, darüber zu schreiben, als „Blogger[2]“ zeitnah zu berichten für diejenigen, die wissen wollen, was in Gaza wirklich geschieht, die aber weder englisch sprechen und verstehen, noch arabisch.

Während West-Journalisten andächtig dem Narrativ des IDF-Märchenonkels lauschen, der sie einlullt und auch das gläubige Volk hinter den Presseleuten in den aufgeklärten Völkern Europas und der – noch – freien Welt, macht die IDF weiter Jagd auf arabische Journalisten von Al Jazeera, nimmt sie fest, schlägt und demütigt sie, zertrümmert die Ausrüstung, um die Berichterstattung über die Fakten des Kriegs unmöglich zu machen, zu verhindern, damit die Welt nicht erfährt, was in Gaza Verbrecherisches geschieht!

Israel lässt keine internationalen Journalisten nach Gaza!

Die Tatsache allein spricht Bände – und sie verweist darauf, dass dieser ungerechte Krieg jenseits des Völkerrechts, ohne Regeln und selbst gegen die UNO und die Einrichtungen der UNO nicht nur der Hamas galt, sondern den über 2 Millionen Einwohner von Gaza, den man alles genommen, deren Lebensgrundlagen man systematisch zerstört hat – von der ersten Bombe auf Gaza an, und die man aus Gaza vertreiben will, nach Ägypten auf Nimmerwiederkehr, in die Wüste oder gleich ins Meer, dorthin, woher jetzt Schiffe aus Europa kommen mit symbolischer Fracht[3], um, vom schlechten Gewissen beflügelt,  etwas von dem Unheil wieder gut zu machen, dass politischer Versager der EU und aus den USA angerichtet haben, aus jenen USA, die jetzt – im Geist der „Symphonie der Freiheit“ von Berlin - Rosinen abwerfen, während Antony Blinken, der Wolf, der Kreide gefressen hat, die Welt darauf hinweist, dass 100 Prozent[4] der Menschen in Gaza auf fremde Hilfe angewiesen sind!

Geht es noch zynischer?

Weshalb ließen es die USA zu, dass es dazu kam? Und zu den 31 500 Toten in Gaza, während die zivilen Opfer Israels die Zahl 1000 nicht überschreiten?

Auge um Auge, Zahn um Zahn?

Was wurde aus der Ethik des Alten Testaments unter Netanjahu und Gallant?

 

 



[1] Gedanken, die ich eigentlich nicht niederschreiben wollte, da schon alles Wesentliche mehrfach - in Themen con variazioni – gesagt wurde, auch vor mir hier: das Ergebnis einer Nachtschicht aus der Matratzengruft.

[2] Traurig ist – und vor allem höchst bedenklich – dass etwa 90 Prozent des Berichteten untergeht, die Leser nicht erreicht, weil die Hosts und Suchmaschinen die Titel der Berichte unterschlagen. Mehrfach schon klagte ich hier auch darüber.

Während meine kritischen Beiträge an die Adresse des in der Ukraine kriegführenden Putin in großer Zahl durchgingen, weiter transportiert wurden, gehen meine Kritiken an Israels Kriegführung weitestgehend unter, ausgesiebt, gleich den Raketen der Hamas auf Israel, die im „Iron Dome“ hängenbleiben und entschärft werden, bevor sie Schaden anrichten. (Vgl. dazu meine Berichte.)

 

[3] Vgl. dazu meinen Beitrag „Ein Schiff wird kommen“.

 

[4] Im Armenhaus Sudan seien es 80 Prozent und im Bettlerstaat Afghanistan, wo Deutschland sich neben den USA die Sporen verdiente, 70 Prozent! Alles außenpolitische Glanztaten der Demokratien des Westens!

 

Ahab Netanjahu zieht alle hinab, in den Abgrund!? 

Oder 

Netanjahu „among friends“ – Sag mir, wer den Freund ist, Olaf, und ich sage dir, wer du bist! 

Über politische „Freunde“, Kumpane und „Komplizen“ beim Völkermord vor den Augen der Welt

Netanjahu, ein ausgewiesener Kriegsverbrecher von der ersten Bombe auf die Menschen von Gaza an, ist, politisch betrachtet, ein vollendeter Demagoge, ein Polit-Hasardeur der rücksichtslosen Art, der, lange schon im Geschäft und nicht ganz dumm, nur unverschämt, die Klaviatur der Rhetorik so einsetzt und nutzt, wie sie ihm am besten dient. Trump, weniger versiert, kann sich dabei noch einiges abschauen und dazulernen, wie man von den -Klartext redenden – Fakten ablenkt, um verbal zu verführen, zu umnebeln und zu täuschen, damit es weitergeht wie bisher, auch in der Vernichtung im Krieg.

Ein Gallant, das ist der General mit den „human animals“, die es aus zionistischer Sicht in Gaza zu bekämpfen gilt mit allen denkbaren Mitteln der angewandten Inhumanität, kann das nicht!

Und die ganz primitiven Faschisten aus der rechten Ecke, die Netanjahu zum Premier machten, bereit, auch eine Atombombe auf Gaza zu werfen, können das auch nicht!

Gallant und die Faschisten sagen, was sie denken, frank und frei!

Nur Netanjahu flüchtet noch in Worte, „Freunde“ einbindend – und „Freunde“ instrumentalisierend, ganz egal, ob sie Scholz, von der Leyen, Sunak, Macron oder Biden heißen!

Wer sich von diesen Netanjahu also nicht öffentlich distanziert, der ist eben ein , „Freund“ des Kriegsverbrechers aus Israel, nicht anders, als Altkanzler Gerhard Schröder aus der deutschen SPD ein „Freund“ des roten Despoten aus dem Kreml war und ist, jenes Putin, der in fünfter Amtsperiode in der Ukraine Krieg führt, um das dort erreichen, was Netanjahu und die Faschisten aus dem Kabinett in Gaza vorhaben, nämlich ein Land ohne Einheimische, eine Ukraine ohne Ukrainer[1] wie ein Gaza ohne Palästinenser.

Wer keine Achtung vor dem edlen Begriff, „Freund“ hat, noch vor dem „Menschen“, der gebraucht den hehren Ausdruck einfach als Floskel! Er sagt „Freunde“ – wie Netanjahu und mein „Kumpane“, Mittäter, „Komplizen“, die helfen, Unrecht zu tun, mit Waffen, mit Geld, mit Einfluss und diplomatischer Protektion

Der Einfluss Deutschlands, ja, der gesamten EU, sei gering, heißt is in informierten Kreisen!

Was will also Scholz in Israel – und von der Leyen in Ägypten, wenn die USA des alten Mannes aus dem Weißen Haus mit dem exzellenten Gedächtnis, das ein Scholz auch hat, ebenso wie Skrupel, von ihrem „leverage“ überhaupt keinen Gebrauch machen?

Darf Netanjahu so weitermachen? Mordend und brandschatzend, schlimmer noch als in den Weltkriegen?

Wie groß der internationale Druck auch sein möge, Israel werde mit seinem Krieg in Gaza weiter machen, argumentiert der Einsichtslose, und die Hamas bekämpfen, also erneut eine Floskel bemühend, eine Floskel von der Stange, die vom ersten Tag an eingesetzt wurde, aber nie der Realität entsprach. Man muss die Hamas nicht hier und jetzt bekämpfen, wie es kriegsverbrecherisch abläuft. Das Hauptziel dieses Krieges ist die Ausrottung der palästinensischen Bevölkerung in Gaza, ein hochgradig perverses Kriegsziel von Faschisten rund um Netanjahu, das zwar angestrebt wurde, aber nie erreicht werden wird, weil – nach 5 Monaten Völkermord in Gaza – die öffentliche Welt-Meinung längst gekippt ist. Fakten sind gewichtiger als Mythen – und Lügen haben kurze Beine, gleich den Täuschungsmanövern der Regierung Israels und der IDF, die über Wortgaukeleien und Parolen einen finsteren Obskurantismus durchsetzen wollten, der nicht mehr in die aufgeklärte Zeit passt.

Staatsräson, die Zwänge der Realpolitik und ähnliche Konstruktionen der Volksverdummung werden Olaf Scholz nicht retten – und den greisen Joe Biden auch nicht

Ahab Netanjahu[2] zieht alle hinab, in den Abgrund – mythisch biblisch wie literarisch in Melvilles „Moby Dick!



[1] Vgl. dazu meine Beiträge, zu Kumpan Schröder wie zu dem „Volk ohne Raum“ des Waldimir Putin.

 

[2] Zum Mythischen bei Netanjahu, den ich auch schon einen neuen „Herodes“ genannt habe, mit 13 000 toten Kindern auf dem Gewissen, vergleiche auch meinen Beitrag über „Algabal Putin“, der, ebenso die Welt verkennend, einen Krieg gegen den aufgeklärten Geist der Zeit führt, den man nur verlieren kann, so oder anders.

 

 

 

 

„Das geht gar nicht!“ – Nachdem er 5 lange Monate bei der Menschenvernichtung in Gaza zugesehen hat, eilt Kanzler Olaf Scholz nun nach Israel – um Kriegstreiber Netanjahu zu stoppen? Um zu retten, was noch zu retten ist, auch die eigene Haut[1]?

Den frommen Spruch der Meisterin hat er natürlich mit im Gepäck, während im Gedächtnis manches geteilt wurde, auf bewährte Art, indem man sich einfach nicht mehr erinnert, an das, was nach dem 7. Oktober war, als alle nach Israel eilten, die „westlichen Leader“, um Netanjahu und die IDF zu stützen, doch das, obwohl von der ersten Bombe auf Gaza feststand, dass Netanjahus rechten Haufen nicht die Hamas-Miliz bekämpft, sondern das Volk der Palästinenser – nicht nur mit schweren Vernichtungswaffen, sondern auch mit allen Mitteln der Inhumanität!

Scholz, ein Freund unter Freunden, hatte damit kein Problem. Schließlich gaben die USA unter Biden den Ton an und die Richtung vor, was Gehorsam abverlangte von der gesamten EU und dem Westen, und uneingeschränkte Solidarität, nein, nicht mir Israel und dem Volk der Juden, sondern mit Netanjahus Kriegskabinetts, dessen Vernichtungstaten – von Anfang an und bis in diese Tage hinein – von den Verführten aus Israel gebilligt, gezielt und mitgetragen wurden, obwohl seit Monaten schon 153 Staaten der Welt gegen diese Art der Kriegführung sind und stimmten.

Verklausuliert - und schlimmer noch als die Katze um den Brei herum – versuchte Scholz nun das euphemistisch zu umschreiben, was nicht sein darf, was in der Merkel-Terminologie und im Geist der Chefin von gestern „gar nicht“ geht, denn in Deutschland laufen ihm die Bürger davon, steigen ihm auf dem Kopf, auf den vergesslichen Schädel eines Sozialdemokraten, der als – abgebrühter Machtpolitiker á la Schröder aus der gleichen SPD – die Ideale der Arbeiterpartei, die Hitler widerstand, wohl ganz aus den Augen verloren hat

Das – rot-grün regierte – Deutschland kann doch nicht dabei zusehen, wie 13 000 Kinder erschlagen werden!?

Das – rot-grün regierte – Deutschland kann doch nicht dabei zusehen, wie innerhalb von 5 Monaten 31 500 palästinensische Zivilisten getötet werden!?

Das – rot-grün regierte – Deutschland kann doch nicht dabei zusehen, wie fast 2 Millionen Menschen alles verlieren, Heim und Gut, vertrieben werden und nun auch noch in einem weiteren Massaker – nach den vielen schon erfolgten – an 1, 5 Millionen Menschen in Rafah weiter „gekillt“, brutal und genozidal dezimiert werden sollen!?

Ursula von der Leyen, die deutsche Politiker-Tochter aus Niedersachen, wo Typen herstammen und Prototypen, stieß in Ägypten ins gleiche Horn „moralischer Entrüstung“ der euphemistischen Art, im vertrauten Gespräch vielleicht mit Staatschef Sisi, den Biden für den Präsidenten Mexikos hält, aber auch höchst offiziell vor den Augen der Welt und in Namen der EU, die, zu neuen Erkenntnissen gelangt und nach den Gesetzen später Offenbarung, nun auf einmal das Große Hungern in Gata kombiniert mit Mord und Totschlag auf einmal nicht mehr gut findet, die Verbrechen gegen die Menschheit, bei deren Verübung man 5 lange Monate hindurch berechnend und zynisch zugesehen hat.

Vor nicht allzu langer Zeit wollte das Deutschland dieses luziden Olaf Scholz dem - in den Völkermord in Gaza aktiv verstrickten - Israel Netanjahus vor dem UNO-Gericht im Haag noch behilflich sein, den ungeheuerlichen Vorwurf völkerrechtlich abzuwehren!

Was ist davon noch übrig? Jetzt, nachdem sogar der große Bruder aus den USA moralisch ins Wanken gerät und dabei ist, über einen Pyrrhus-Sieg über die Haltung der Völker der Welt auch die ureigensten, vitalen „Interessen“ der Supermacht in der Region zu verlieren, ganz konkret?



[1] Vgl. dazu meinen Beitrag über die – lange hinausgeschobene - Reise des Frank-Walter Steinmeier aus der SPD nach Kiew, einen Gang nach Canossa, den der deutsche Bundespräsident schließlich doch antrat, nachdem der Gestus nicht mehr zu vermeiden war, aber auch, um die eigene Haut und das innenpolitische Schicksal zu retten, das er als – eklatant versagender Außenminister – als Politiker an sich längst verspielt hatte.

 

 

 

 

 

 

 

Der Gaza-Krieg Israels (auch aus ethisch-moralischer Sicht)

 

 Entwurf:

Carl Gibson, 

Natur- und Lebensphilosoph, 

 ethisch ausgerichteter Zeitkritiker, 

politischer Essayist,

Naturfotograf, 

 im September 2022

     

 

 

Zeichnet Netanjahu die Todeslisten des Mossad ab?

Einige Akteure der Macht in Israel erheben den Anspruch, der Judenstaat - lange nach Herzels Vision – habe heute die „moralischste Armee der Welt“ – und wohl auch den „besten Geheimdienst“ der Welt, der – mit seinen vielen Morden an feinden Israels - unter den – westlichen – Geheimdiensten vielleicht der mit Abstand schmutzigste ist, durch und durch unmoralisch, zu jedem Schurkenstück fähig.

Wie ich einem – hier mehrfach schon zitierten Enthüllungswerk – über den Mossad entnehme, zeichnet der Premier Israels die Todesurteile[1] derjenigen ab, die auf der Liste der zu Eliminierenden stehen!

Also müssen sich Netanjahu-Kritiker weltweit wohl in Acht nehmen?

Auch deutsche Schriftsteller, Denker und kleine Blogger?

Wie viele will dieser Netanjahu noch töten und töten lassen, damit seine Politik und sein Vernichtungskrieg in Gaza nicht offen kritisiert werden, sondern sogar Zustimmung findet?

Wird Nancy Faeser, die Putins Gegner in Deutschland angeblich schützen will, auch Netanjahus Feinde hier vor dem langen Arm des Mossad schützen?



[1] In der Lebensbeschreibung des deutschen Pianisten Gieseking stieß ich auf den – wohl anekdotischen – Hinweis der makabren Art, Hitler habe während der Pause in Lohengrin zu Bayreuth Todesurteile unterzeichnet.

 

 

Zynismen der Macht aus den Gaza-Krieg - Eine Atombombe auf Gaza?

Es sind keine Lichtgestalten, die aus Israel heraus und in Namen des jüdischen Volkes diesen Krieg in Gaza „so“ führen, ganz im Gegenteil:

Zyniker der Macht sind dort am Werk, auch neben Netanjahu und Gallant, „Charaktere“ wie Staatspräsident Isaac Herzog, über dessen Rolle als „geistiger Brandstifter“ ich hier bereits frühzeitig schrieb und publizierte.

Einer dieser – durch und durch – „Primitiven“ aus der rechten Ecke, hat, weniger versiert als Netanjahu, der schon im politischen Geschäft mitmischt, seine edlen Gedanken gleich direkt angesprochen, unverblümt – und damit die halbe Welt geschockt:

Eine Atombombe auf Gaza![1]

Ganz nach dem Vorbild der USA in Hiroshima und Nagasaki?

Vielleicht zurückgepfiffen von den moralischen Großen Bruder aus den USA, winkte Netanjahu seinerzeit ab, um dann auf bewährte Art weiter zu machen, Tag für Tag, seit 5 Monaten schon, täglich neue Opfer unter den Zivilisten, immer noch an die 100 Tote pro Tag!

Wir erledigen einen nach dem anderen, heißt es. Und die Welt, die dabei zuschaut, kann sich an die Art dieses Mordens gewöhnen. Das ist dann auch kein Völkermord, sondern nur das Eliminieren einzelner aus einem Volk.

Solche Zynismen trägt die Welt mit, denn die Welt, die einmal human sein wollte, ist zynisch geworden – mit allen ihren Religionen.



[1] Vgl. das, was ich seinerzeit dazu schrieb.

 

 

 

 

Der Gaza-Krieg Israels (auch aus ethisch-moralischer Sicht)

 

 Entwurf:

Carl Gibson, 

Natur- und Lebensphilosoph, 

 ethisch ausgerichteter Zeitkritiker, 

politischer Essayist,

Naturfotograf, 

 im September 2022

     

 

 

Der Teufel hat viele Namen - „Stoppt Putler“, „Stoppt Netanjahu“!

Hitler, Stalin, Mao, Pol Pot.

Als Putin seinen Krieg in der Ukraine aufnahm, habe ich noch einen Namen hinzugefügt[1].

Jetzt, im Gaza-Krieg kann man die Namensliste noch erweitern, ganz in der Tradition des alten Judentums, denn die Juden des Alten Testaments benannten die Götter der Feinde um, machten sie zu Teufeln, aus Baal wurde – auch bei den Christen – Beelzebub.

Bezieht man die Handlanger des Teufels in diesem Vernichtungskrieg namentlich mit ein, dann wird es wesentlich internationaler.

 

Was schrieb und publizierte ich – taggenau – vor zwei Jahren?

„Der Teufel hat einen neuen Namen: Putin!

Und das Böse hat ein Gesicht!

Mit diesem brutalen Angriffskrieg mit vielen Tausend Toten Zivilisten hat der neuzeitliche Teufel Putin die Menschheit in die Zeit vor Hitler zurückgeworfen.

Mit diesem verbrecherischen Krieg gegen das Völkerrecht, in Russland „Spezialoperation“ genannt, und gegen alles, was der zivilisierten Menschheit heilig ist, hat Putin, der Stalins Taten verblassen lässt, das – duldsame - Volk der Russen zu einem Volk der Aussätzigen gemacht, zu einem Paria-Volk; und es wird lange dauern, bis man die Russen wieder in den Kreis der friedfertigen, kultivierten Völker der Welt aufnehmen wird.

Putin hat – wie von weitsichtigen Köpfen befürchtet – die Russen ihrer Zukunft beraubt.“

Was ich damals als einer sagte, der ein kaltkriegerische Auseinandersetzung mit Russland nicht wollte, es aber aus prinzipiellen Gründen sagen musste, das gilt heute uneingeschränkt für Netanjahu.

Beide Namen sind austauschbar – und beide Figuren haben etwas Dämonisches[2] an sich, was sie antreibt. Wie kann man nach Stalin, Hitler und dem Holocaust noch so morden – und das auch noch als Jude?

Netanjahu, der nicht an Worten und Parolen zu messen ist, sondern der sich durch seine Taten und Früchte ausweist, hat Putins Vernichtungsbilanz aus Butscha und Mariupol noch weit übertroffen; ja, er hat Kinder nicht deportiert, was zu dem internationalen Haftbefehl des ICC gegen Putin führte, sondern gleich ermordet, mehr als 13 000 an der Zahl und mehr als 31 500 Zivilisten insgesamt in Gaza.

Ist das nicht diabolisch, satanisch? Man muss nicht religiös ausgerichtet sein oder Verschwörungstheoretikerkreisen angehören, um so zu werten – einfachstes menschliches Ethos reicht dazu aus.

Was ich oben über das verführte Volk der Russen sagte, gilt heute, zwei Jahre später, für das ebenso verführte Volk der Juden in Israel.

Beide Völker, die heute zwar gegen die Usurpatoren aufstehen, aber nicht in der Lage sind, diese einmal an die Macht gelangten Tyrannen abzusetzen, abzuberufen weder über ein demokratisches Votum, wie gerade heute, in Russland, wo ein Putin – sich nach guter diktatorischer Tradition wieder bestätigen lässt, quasi auf Lebenszeit - noch im offenen Protest, wurden von ihren – wenig geistig luziden – „Führern“ in die Paria-Rolle gedrängt, wobei die Zukunft dieser Völker gefährdet, ja, fast schon verspielt wurde; denn, nicht anders als bei den Deutschen nach den beiden Weltkriegen, wird das gesamte Volk für die Untaten und Verbrechen seiner Führer in Sippenhaft genommen und mit verantwortlich gemacht – mit dem Hinweis, weshalb habt ihr nicht Hitler gestoppt, Putin gestoppt, Netanjahu gestoppt, so lange es noch möglich war?

„Stoppt Putler[3]“, schrieb ich also vor zwei Jahren, ohne es für denkbar zu halten, dass man einmal „Stoppt Netanjahu“ ausrufen muss!

Moralisch überheblich hat der Westen von „Schurkenstaaten“ gesprochen und diese auch bekämpft, nicht anders als Putin von „Banditen“ sprach, von „Terroristen“, um diese Vernichter mit den Mitteln des Terrors zu bekämpfen, mit Bomben aus der Luft, mit Drohnen und mit viel Propaganda, die zurückschlägt, auch mit den Mitteln der Diktatur – repressiv nach innen[4].

Jetzt kommt die ewige Wiederkehr des Gleichen erneut zum Vorschein unter dem Namen Netanjahu und im Namen des jüdischen Volkes aus Israel, das nicht recht gefragt wurde? Oder doch? Ein Deja-Vu der makabren Art, das ein Ende finden muss, bevor nicht – mit Israel und den USA - der gesamte Westen im Abgrund versinkt.

 

 



[1] Vgl. dazu meinen Beitrag „Der Teufel hat einen neuen Namen: Putin!“

[2] Etwas „Ahrimanisches“ würden Perser oder Anthroposophen vielleicht sagen, etwas „Diabolisches“ die Christen im Gefolge der Juden, die ihren Satan aus Babylon mitbrachten.

 

[3] Vgl. dazu meinen – recht ausführlichen – Beitrag zur Notwendigkeit des Widerstands gegen Despoten aus dem Volk heraus.

 

Stoppt „Putler“! Oder „Weshalb habt ihr Hitler nicht rechtzeitig gestoppt?“ Ein Antikriegs-Essay von Carl Gibson

[4] Auch als Besatzungsmacht.

 

 

 

Carl Gibson:  

 „AMERICA FIRST“,  Trumps Herausforderung der Welt –  Wille zur Macht  und  Umwertung aller Werte!? 


    US-Präsident Joe Biden, nach Counsel Robert Hur ein 

„elderly man with a poor memory“ – 

wer ist altersseniler: Biden oder Trump? 

Und wie geistig fit ist der deutsche Kanzler Olaf Scholz?

Über das glänzende Erinnerungsvermögen des deutschen Sozialdemokraten schrieb ich hier, als der Gedächtnisverlust des deutschen Kanzlers in Deutschland noch kein Thema war.

Inzwischen hat sich der Kanzler, den ich einen „Selbstvergessenen[1]“ nenne, manchen politischen Fauxpas geleistet, gravierender noch als einst Helmut Kohl, und Deutschland in diversen Bereichen in Schieflage gebracht, Meisterin Merkel weitaus übertreffend!

Ja, es kam, wie befürchtet: Sozialdemokraten und Grüne fuhren den Karren Deutschland noch viel tiefer in den Dreck, sie machen das Land kaputt und das Volk!

Weshalb soll es den Amerikanern besser ergehen mit den altersschwachen Präsidenten?

Trump, der „Republikaner“, der die alte Partei längst zu seiner Partei umgeformt hat, spottet über das Alter des „Sleepy Joe“, der eindöst, wenn es langweilig wird in der Politik, ist aber kaum ein paar Jahre jünger – und nicht weniger vergesslich als Rivale Biden, der wiedergewählt werden will, obwohl er die Dinge nicht mehr im Griff[2] hat.

Wer ist nun vergesslicher, Biden oder Trump?

Demokraten bemühen sich, Trump Gedächtnislücken nachzuweisen, was nicht schwerfällt; doch bei Trump dominiert das Nichtwissen; die Unwissenheit überlagert noch die Gedächtnisschwäche, während Biden nicht nur deutliche Erinnerungslücken hat, sondern auch manches verwechselt, auch Fakten und Akteure der Gegenwartspolitik[3]. Das fiel auf und lässt sich nicht schönreden oder aus der Welt schaffen.

Nicht weniger gefährlich aber ist die Tatsache, dass Biden inzwischen die Führungsstärke fehlt, die ein US-Präsident braucht, um als Autorität seine Politik nach innen wie nach außen umzusetzen. Der zögerliche, unkalkulierbare Umgang mit Netanjahu im Gaza-Krieg verwies darauf – und zwar 5 lange Monate hindurch, wobei Biden eine schlechte Figur abgab, alt und schwach, ohne echte Autorität.

Das nun wird von dem Counsel Robert Hur, einem Amerikaner koreanischer Herkunft, in einer – fatalen - Quintessenz auf den Punkt gebracht, die manchen – noch skeptischen – Wähler zu denken geben wird:

„elderly man with a poor memory“!

Das also sei Joe Biden, der möglichweise künftige US-Präsident, wenn der Immoralist Trump[4] nicht doch noch das Rennen macht: ein alter Herr mit schwächelndem Gedächtnis“, also mit einer Kernkompetenz, die Biden mit Scholz verbindet.

Die mehrstündige Anhörung zu dem Thema war öffentlich – die ganze US-Nation konnte folgen. Auch ich folgte – und lernte noch dazu.

Robert Hur war dem Vorwurf nachgegangen, ob Biden möglicherweise gegen Gesetze verstoßen hatte, als er seinerzeit, noch als Vize-Präsident, geheime Staatsdokumente daheim falsch gelagert und vertrauliche Daten mir Ghostwritern ausgetauscht hatte.

Ohne ein Arzt sein zu wollen, der ein Attest über die psychische Verfassung des Präsidenten ausstellt, kam der Chef der Untersuchung Hur zu diesem – vernichtenden – Ergebnis.

„My memory is fine[5]“, hatte Biden noch vor Wochen betont, nachdem die peinlichen Verwechslungen aufgefallen waren. Er wisse wohl, was er tue! Sagt Biden jetzt, als Kommentar zu dem Verdikt, das ihn die Wiederwahl[6] kosten könnte!

Die amerikanischen Wähler wird das nun beschäftigen! Doch auch die Welt muss sich fragen, wohin sie steuert, wenn sie von Alterssenilen und „Selbstvergessenen“ regiert wird.



[1] Der Selbstvergessene – hat Olaf Scholz Deutschland an die Seite der Kriegsverbrecher gerückt?

[2] Dazu gibt es auf diesem Blog mehrere Beiträge.

 

[3] Die Zeit der Gedächtnisschwachen, - über die neuen Heldentaten der „moralischsten Armee der Welt“ des Humanisten Gallant, der IDF, im Vernichtungskrieg gegen „human animals“ in Gaza; und über das – besonders zu verachtende – Heckenschützen-Unwesen der israelischen Armee, die Kinder tötet, in Menschenmengen schießt und auf Ärzte und Krankenschwestern in Kliniken feuert, nur, um zu töten!

[4] Ist Trump inzwischen ein anderer geworden? Ich habe viele Beiträge, die ich im Jahr 2017 in meinem Buch über Trump veröffentlichte und dann auch komplett und mehrfach ins Internet stellte, für meine Leser in Übersee, die noch in der Sprache Luthers, Goethes und Kants lesen, in jüngster Zeit wiedergelesen – über das Web, um dabei festzustellen, dass praktisch alles noch zutrifft, was ich seinerzeit über den rücksichtslosen Immoralisten schrieb. Nach meiner Auffassung ist er eine Gefahr für die Welt – und falls er den Gaza-Konflikt erben sollte, wird die Lage im Nahen Osten noch weiter eskalieren und in einen blutigen Regionalkrieg münden.

[5] „Mein Gedächtnis ist gut“. Großartig! Nur fällt dem Dementen nicht auf, dass er dement ist.

Er hat auch kein Unrechtsbewusstsein. Also können 10 000 Kinder in Gaza im Bombenhagel sterben, während die USA um das Schicksal von 140 westlichen Hamas-geiseln bangt.

 

[6] Inzwischen, nach dem zweiten „Super Tuesday“, haben sowohl Joe Biden als auch Donald Trump die Nominierung durch ihre Parteien geschafft. Wer wird gewinnen, der Elefant oder der Esel? Die Pest oder Cholera?


 

 

Was sagen die US-Geheimdienste zur Lage im Gaza-Krieg? – über die „peinliche“ Befragung des CIA-Chefs Burns durch moderne Inquisitoren der US-Aufklärung aus der Politik!

Auf die Befragung des CIA-Chefs Burns wies ich bereits vor Tagen hin.

Auszusagen hat er in der – peinlichen - Befragung, die nicht im mittelalterlichen Stil durchgeführt wurde wie in Guantanamo oder in im „demokratischen“ Israel, wo auch gefoltert[1] wird, mit Daumenschrauben, Waterboarding, Stromstößen etc., sondern im modernen Sinn, nicht viel.

Auf die mehrfach gestellte Frage, ob Israel in Gaza gezielt Zivilisten töte, also einen Genozid verübe, antwortete der Geheimdienstmann – wie bereits von mir hervorgehoben – nicht.

Was aber wurde deutlich nach den 5 langen Monaten Vernichtungskrieg mit über 31 000 Toten?

Die Hamas werde Israel noch jahrelang militärisch bedrohen und bekämpfen!

Also hat Kriegsherr Netanjahu sein oberstes Kriegsziel verfehlt!

Netanjahus politische Zukunft sei ungewiss!

Welche eine Erkenntnis!

Der Politiker, der schlechte Politik machte, nicht anders als Biden seit dem Krieg, Scholz, Sunak, Macron und andere, kann abgelöst werden und sollte auch längst in die Wüste geschickt worden sein von den mündigen Israelis, die dieser Israel schadenden Politik nicht folgen wollen.

Der Iran wusste nicht von der Hamas-Attacke!

Also wird der Iran als Drahtzieher entlastet!

Was weiter deutlich wurde, steht für Zeit-Beobachter der kritischen Art mit geopolitischem und ökonomischem Sachverstand von Anfang an fest:

Wenn es doch noch zum Regionalkrieg kommt - über die Ausweitung des Konflikts im Libanon, in Syrien, im Irak und auf den Iran übergreifend, wobei sich Saudi-Arabien, das schon im Jemen verstrickt ist, nicht länger wird heraushalten können – dann werden die Energiepreise weltweit steigen und die Weltwirtwirtschaft bedrohen, dahinter natürlich die Interessen der USA, sicherheitspolitisch wie wirtschaftlich.

Also nicht viel Neues unter der Sonne! Oder doch?

Das alles und noch viel mehr, war absehbar, als man Netanjahu uneingeschränkt gewähren ließ!

Ergo sitzen die Verantwortlichen für die Entwicklung im Weißen Haus, wo ein alter bestimmt, ein viel zu alter Mann, der die Realität dieser Welt aus den Augen verloren hat – wie als großer Zampano die autoritäre Macht über den Zauberlehrling „Bibi“, der die Welt anzündet, weil er es durfte, weil dieser alte Joe Biden ihm grünes Licht und das Go gab, um christlichen Zionisten aus dem eigenen Land zu gefallen.

Zwei schlechte Politiker, die, um an der Regierung zu bleiben, ihre eigenen Völker in das Unglück stürzen – und noch weitere Völker auch!

Triste Bilanz nach 5 Monaten Vernichtungskrieg in Gaza – in verfahrener Weltsituation, wobei die Bürger der USA nur noch die Wahl haben zischen Pest und Cholera.

Damit rückt die Welt noch näher an den Abgrund.



[1] Die Rechtfertigung der Folter durch Trump, bezeichnete ich in meinem werk über diesen rücksichtslosen Immoralisten als die größte „Entgleisung“ des US-Präsidenten.

Dass Israel auch foltern lässt, sollte einen Olaf Scholz nachdenklicher stimmen, wenn er als vergesslicher Sozialdemokrat – á la Schröder – Persilscheine für lupenreine Demokraten oder Demokratien ausstellt.

 

 

Carl Gibson:  

 „AMERICA FIRST“,  Trumps Herausforderung der Welt –  Wille zur Macht  und  Umwertung aller Werte!? 

Bidens Netanjahu-Kritik ist ein Teil der Show, um nach innen das Gesicht zu wahren - „Bringt Israel in Gaza Palästinenser um?“ unschuldige Menschen, wird der CIA-Chef Burns in einer öffentlichen Anhörung mehrfach gefragt.

Biden ist redlich bemüht, es zu wahren, das moralische Antlitz! Mit allen Tricks, die der Politi-Routinier seit 50 Jahren kennt!

Der normale US-Bürger weiß nicht viel vom Krieg in Gaza. Abgelenkt von Medien, die ihm, ganz nach seinem Geschmack, 5 Prozent Ernst und 95 Prozent Unterhaltung servieren, Triviales aller Art, Sport, Hollywood-Glimmer, Musik, kurz eine Show in vielen Formen, will er sich den Tag nicht von Schreckensbildern aus aller Welt verderben lassen, schon gar nicht aus Gaza, wo Israel mit US-Bomben 31 000 Zivilisten tötet, mehr als 10 000 Kinder.

Das passt nicht in die heile Welt der Amerikaner, die immer schon Israel stützten – in einer Art blinder Staatsräson, die dann von ebenso mit Blindheit geschlagenen Politikern aus Westeuropa übernommen wurde, nicht zuletzt von dem kleinkarierten deutschen Kanzler Scholz aus der Sozialdemokratischen Partei.

Also zieht Biden seine Show ab, wie es salopp im Volk heißt, macht gute Miene zu bösem Spiel, wobei jedermann, der genauer hinschaut, die Diskrepanz zwischen Wort und Tat in der US-Politik gegenüber Israel erkennen kann: bedingungslose Unterstützung, ganz egal, wohin der verbrecherische Krieg Netanjahus in Gaza und drumherum im Libanon, Syrien, Irak und im Jemen[1] noch führt.

„Bringt Israel in Gaza Palästinenser um?“, unschuldige Menschen, wird der CIA-Chef Burns in einer öffentlichen Anhörung mehrfach gefragt. Der Geheimdienstmann weicht dann auch mehrfach aus, ohne die Frage konkret zu beantworten.

Bei Biden ist es ähnlich – und zwar von Anfang an: so nicht, Netanjahu!

Und trotzdem werden weiterhin Gelder bewilligt und Waffen nach Israel geschickt, um noch mehr Menschen zu töten.

Bringt Israel in Gaza nun Palästinenser um?

Der Amerikaner mit gesundem Menschenverstand kann sich die Frage selbst beantworten – wie der Westeuropäer und der Israeli auch!

Und doch geht der Völkermord weiter in Gaza, während die Moral auf der Strecke bleibt, vor allem die Humanität.



[1] Sie sind zur Routine geworden, die Bombardements im Umfeld, wobei in souveränen Staaten kriegerisch agiert wird, während die Welt auch dort wegschaut; auch heute, am 12. März 2024, wird wieder tief im Libanon aus der Luft zugeschlagen, bei Baalbek, genau, wie vor einem Monat, und auch wieder im Jemen, wo Amerikaner und Briten Vergeltungsschläge gegen Huthi-Einrichtungen durchführen, während die Franzosen ihre Schutzmission im Roten Meer mehr und mehr skeptisch betrachten.

 

 

 

Ramadan in Trümmern – inszenierte Bilder auch bei Al Jazeera? Das Gute als Endzweck

Jesus in Trümmern, dargestellt – vom Mitmenschen und mitfühlenden Christen aus Palästina - in einer Kirche in Bethlehem[1] vor Weihnachten, um auf das Los der Leidenden im Bombenhagel von Gaza hinzuweisen, auf Empathie der fernsten hoffend gemäß dem Gebot der christlichen Nächstenliebe.

Jetzt wiederholt sich Ähnliches, an das Mitgefühl der Muslime in aller Welt appellierend, aber auch an andere Menschen, die noch human fühlen, denken und handeln.

Das Bild:

Eine kleine Familie sitzt in einem Schutthaufen, unter Ruinen, an einem spärlich gedeckten Tisch aus Plastik und freut sich an den Gaben, die es noch gibt, einmal pro Tag, wie die danebenstehende Reporterin Hind Khadouri[2] zu berichten weiß.

Im Ramadan wird sonst üppig gespeist in der Nacht nach dem langen Fastentag, an dem man nichts essen und auch nichts trinken darf, es sei denn, man ist krank.

Haben die Muslime in aller Welt die leidenden in Gaza vergessen?

So erscheint es den Betroffenen dort, den Vielen, die überhaupt nichts mehr zum Essen finden, nirgendwo Nahrung auftrieben können, auch, weil seit 5 Monaten Krieg und Vertreibung kein Geld mehr da ist, um etwas von den astromisch überteuerten Gütern zu kaufen, die am Straßenrand noch angeboten werden.

Auf dem Markt in Ramallah sieht es noch besser aus, auch in anderen Städten des besetzten Westjordanlandes. Währen die IDF ihre Raids durchführt und auch im heiligen Monat Ramadan Menschen tötet, angebliche Widerstandskämpfer, „genießen“ die normalen Palästinenser unter dem greisen Statthalter Abbas ihre süßen Nächte nach den bitteren Tagen irgendwie, ohne die Brüder und Schwestern in den Trümmern von Gaza zu vergessen, doch ohnmächtig, um die Gesamtsituation zu verändern.

Serviert Al Jazeera inszenierte Bilder?

Manche Szenen kann man inzwischen auch bei CNN sehen oder bei BBC, ohne das festzustellen wäre, wer die Aufnahmen gedreht hat oder ob sie nur eingekauft wurden von professionellen Firmen, die mit dem Leiden der Menschen im Krieg Geld verdienen, viel Geld, besonders dann, wenn Makabres mitgeliefert wird, Schockierendes, Bewegendes – wie die ausgemergelten Babys[3], die an KZ-Häftlinge erinnern oder an Bilder aus Srebrenica.

In der Tat, die Inszenierung findet statt, in Betlehem, in Gaza in den Trümmern – doch sie ist legitim! Verweist doch der Einzelfall, die Familie am gedeckten Plastiktisch, auf das Schicksal der Vielen, die diesen ungerechten Krieg gegen Zivilisten von Anfang an doch noch überleben wollen.

Es gibt auch gute Mittel zum Zweck!

Wenn ich dem steinreichen Emir von Katar, dem Al Jazeera gehört, vor Monaten demonstrativ meine Hochachtung und Anerkennung aussprach, dann deshalb, weil er – auch für sein kleines Wüstenland – mit seinem vielen Geld auch Gutes[4] tut, objektiv überprüfbar, nicht nur, indem Katar – zwischen den Fronten stehend, aber indirekt doch auch von den Ereignissen mitbetroffen – vermittelt: zwischen der Hamas und Israel wie den USA.

Der Buddhist kann ebenso Gutes[5] tun wie der Hindu, der Christ der Muselmann oder der ethische Philosoph, der ohne den Einen Gott auskommt.

Ganz egal, welche tiefere Antriebskraft zu Guten führt: das Gute ist das Ziel, gerade jetzt, in den Tagen des Kriegs hier und dort, wo das Böse waltet – in vielen Namen.

 



[1] Vgl. dazu meinen Beitrag.

Betlehem trauert – das Christus-Kind hinter Stacheldraht! Das besetzte Westjordanland bekundet seine Solidarität mit den 8 000 getöteten Kindern von Gaza und mit den mehr als 20 000 Toten in den Trümmern und Ruinen der zerbombten Palästinensersiedlungen

 

 

[2] Das ist die junge Journalistin, die erklärt hatte, ihr Leben ihrem Land Palästina widmen zu wollen, indem sie berichtet. Sie lebt noch, während andere Kollegen, Palästinenser, die für Ala Jazeera berichteten, längst tot sind, gezielt abgeschossen von Scharfschützen und aus Drohnen der IDF.

„Berichten werde ich bis zuletzt. Ich widme mein Leben Palästina“, das ist die - wie Worte des Abschieds klingende - Botschaft der jungen Journalistin Hind Khoudary, die bereit ist, für die wahrhaftige Berichterstattung aus Gaza alles zu geben, selbst das Leben.

 

[3] Seinerzeit gab es eine regelrechte Kampagne um die Gunst der öffentlichen Meinung über malträtierte „Babys“ (Frühgeburten) in den bombardierten Kliniken von Gaza.

Vgl. dazu meine Beiträge, bzw. diejenigen zur „psychologischen Kriegführung“.

[4] Vgl. dazu meinen Beitrag.

 

[5] Vgl. dazu meinen Beitrag „Buddhismus für Anfänger“.

 

 

 

 

 

 

 


 

Was würde die zivilisierte westliche Welt dazu sagen, wenn heute in einem Krieg jüdische Kinder unter den Bedingungen einer Belagerung verhungern müssten?

Diese Frage, die die volle Heuchelei des Westens in wenigen Worten bündelt, stelle nicht ich, der unbekannte Essayist, auf meinem Blog, denn als Autor habe ich diese bereits in hundert Variationen indirekt angesprochen, wenn ich vom Humanum sprach und von allem, was damit zusammenhängt;

diese Frage wirft Mads Gilbert auf bei Al Jazeera[1], ein in der Sache der Palästinenser hoch engagierter Arzt aus Norwegen, der die Verhältnisse vor Ort in Gaza aus eigener Erfahrung kennt – und der von Anfang an Position bezog bis zum heutigen Tag.

Ich selbst, am Rande der Erschöpfung angelangt, will dazu hier nicht noch mehr ausführen.

Im Grunde ist alles gesagt!

Ergo habe ich mich vor drei Monaten schon von diesem Westen öffentlich distanziert.

 



[1] Gesehen heute, am 11. März 2024, bald nachdem ich zwei Beiträge zur Hungersnot in Gaza während des Ramadans im Krieg hier veröffentlichte.

 

 

 

 

 

 

Der schrecklichste Ramadan aller Zeiten für die gläubigen Muslime in Gaza – 

das große Fasten nach 5 Monaten des unfreiwilligen Fastens – 

die Kinder von Gaza sterben jetzt schon an Hunger und Dehydratisierung, weil Israels Armee (IDF) den Gequälten nicht nur das tägliche Brot versagt, sondern auch den Dürstenden das Wasser – 

noch ein Kapitel aus Netanjahus neuer Zivilisation!

Nachdem der neue Humanist Gallant, der Genera mit dem menschenfreundlichen Antlitz, in seinem – von Kriegsverbrecher Netanjahu angeordneten – Kampf gegen „human animals“ über 2 000 000 Palästinensern in Gaza ein Zwangshungern[1] verordnet hat, eine Belagerungsmaßnahme im 21. Jahrhundert, die bisher ungezählte Opfer unter den Zivilisten gefordert hat, sollen die an Allah Glaubenden von Gaza nun, nach 5 Monaten des Darbens, auch im heiligen Monat Ramadan weiter hungern, so lange, bis sie tot sind!?

1 000 000 000, eine Milliarde Moslems gibt es auf der Welt, ehr mehr!

Was werden die Brüder im Glauben dazu sagen?

Die Brüder aus 57 Nationen dieser Erde?

Wird Allah auch das noch zulassen?

Biden jedenfalls bekommt Probleme damit; denn die Moslems in den USA werden ihn nicht wieder wählen. Und die Moslems der westlichen Welt, die 5 Millionen aus Frankreich, ferner weitere Millionen, die in Großbritannien leben, werden vielleicht aufmucken, gar auf die Barrikaden gehen, was zu Rassenunruhen und zu Terrorismus führen wird, aufgestachelt durch eine zutiefst durchexerzierte Inhumanität der Besatzungsmacht Israel in Gaza.

Wie es scheint, ist diesen „übersteigerten Zionisten“, die bestimmt keine frommen Juden sind, in ihrem verbrecherischen Weltanschauungskrieg gegen Araber nichts heilig, am wenigsten das, was den Muslimen der Welt heilig ist, die Gottergebenheit an Allah.

Auf diese Weise werden „Heilige Kriege“ frevelhaft provoziert!

Gleich den Deutschen nach zwei Weltkriegen, wird was gesamte jüdische Volk diese Unsaat der Wenigen ausbaden müssen, in noch mehr Blut.



[1] Vgl. zur Belagerung und zum Hungern der Vielen über das „Aushungern als Waffe“ meine Beiträge sowie:

„Netanjahus Ramadan – es wird noch mehr Hunger geben und noch mehr Hungertote im belagerten Gaza“.

Was dort ausgeführt wurde, will ich nicht wiederholen!

 

 

 

 

  Aktualisiert:  

 Die Bürger Israels, ein Volk von Immoralisten? 

Wie viele Bürger Israels, Juden, wurden am 7. Oktober von der eigenen, grob versagenden israelischen Verteidigungsarmee (IDF) erschossen, im so genannten „friendly fire“ getötet?

   

Netanjahu und Gallant, die Verantwortlichen für das Debakel, winkten seinerzeit ab. Das werde später untersucht. Später, wann ist das?

Nun sind 5 lange Monate Krieg vergangen – mit über 100 000 Opfern unter den Zivilisten in Gaza, die allesamt Palästinenser waren.

Dass es bei dem inkompetenten Zurückschlagen der IDF auch viele jüdische Opfer gab, am 7. Oktober, war einigen bewusst, wurde aber unter den Teppich gekehrt. Nur wenige jüdische Aktivisten[1] kamen kurz zu Wort, etwa bei Al Jazeera, konnten aber keine genauen Angaben machen.

Heute, nachdem wieder einiges aufgerollt und aufgearbeitet, auch von Journalisten im westlichen Ausland, geht man von einigen Dutzend jüdischen IDF-Opfern[2] aus, die Zahl 27 wird genannt.

Verschwiegen wird weiterhin systematisch, dass unter den 1139 genannten Opfern des Hamas-Terrors gute 500 IDF-Soldaten sind, also nur etwa 800 jüdische Zivilopfer den weit über 30 000 Toten der Palästinenser gegenüberstehen, wobei die toten Hamaskämpfer – es sollen mehr als 12 000 sein – in diese hohe Zahl nicht eingerechnet sind, die bestimmt mehr als 10 000 Toten unter den Trümmern auch nicht!

Das Versagen der IDF – ein Tabu?

Wie das das Versagen des Mossad?

Inzwischen werden immer mehr „Kriegsverbrechen“ bekannt, verübt von rücksichtslosen, rassistisch motivierten Soldaten der IDF, die auch noch – in zynischer Überheblichkeit – von den Akteuren selbst in die sozialen Medien eingestellt wurden, sich selbst und die „moralischste Armee der Welt“ schwer belastend.

Früher wurden solche „Kriegsverbrechen“ der besonders schäbigen Art, überhaupt nicht verfolgt!

Etwa das Töten eines alten Mannes[3], allein zu Hause, in dessen Leiche der Prahlende dann noch 14 weitere Kugeln schießt, weil es Spaß macht, Palästinenser zu erschießen – nicht anders als im Wilden Westen der weiße Bandit die Rothaut!

Solche Fälle werden jetzt bekannt!

Es sollen mehrere Tausend sein, die man im Internet findet, prahlerisch zur Schau gestellt – wie Trophäen nach erfolgreicher Jagd, wobei die alten humpelnden Opas mit Bart, entkleidet bis auf die Unterhose, gefoltert und schwer gedemütigt, auch zu den Trophäen der IDF gehören, zu der Truppe des Humanisten Gallant, der antrat, um „human animals“ zu bekämpfen, der aber zuließ, dass die eigenen Soldaten der IDF zu Bestien wurden, zu inhumanen Gestalten, die aus Mordlust morden!

Die IDF muss damit rechnen, dass ihre moralische Kriegführung und das Verhalten der IDF-Soldaten in Krieg an dem Walten der SS gemessen werden, die - auch so aus Spaß und ganz nebenbei – den einen oder anderen „verlausten Juden“ über den Haufen schossen in ihrem Weltanschauungskrieg im Osten auf den Territorien Polens und der Sowjetunion, also dort, wo die Vorväter der jetzigen Akteure Netanjahu und Gallant herstammen.

Höchst bedenklich ist, dass viele dieser Trophäenjäger aus dem jüdischen Volk, aus einem „verführten Volk[4]“, stammen und daheim gute Familienväterväter sind, alle sozialem Schichten repräsentierend.

Jeder Israelis sei ein Soldat, heißt es!

Sind die Bürger Israels nun, da sie die Taten ihrer Soldaten in diesem ungerechten Krieg unkritisch mittragen, auch die vielen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschheit, den Völkermord und das Apartheid-Regime im Apartheid-Staat, ein Volk von Immoralisten?

Diese Frage sollte nicht unbedingt ein Deutscher stellen, obwohl er auf eine nazi-freie Herkunft zurückblicken kann und auf eine Familie, die die Verbrechen Hitlers über eine Deportation in die Sowjetunion zur Zwangsarbeit und über die spätere Verfolgung als Minderheit im Kommunismus auszubaden hatte und sühnte; doch sie muss gestellt werden, wenn Recht und Moral[5] überhaupt noch einen Sinn haben sollen.

Wozu Geschichte, wenn die Lehren der Geschichte ignoriert werden und Opfer von Terror und Gewaltherrschaft zu neuen Tätern werden, tragischerweise auch noch mit und gestützt auf die alten Parolen?



[1] Seinerzeit schrieb ich hier darüber unter dem Stichwort „friendly fire“.

 

[2] Angeblich wurden 17 Fahrzeuge angegriffen und vernichtet, in welchem sich Geiseln befanden – auf dem Rückweg nach Gaza.

In einem Kibbuz soll dann ein Panzer 12 jüdische Zivilisten erschossen haben.

[3] Der Fall wurde ausgestrahlt bei Al Jazeera, wo auch die Ereignisse vom 7. Oktober neu beleuchtet werden.

 

[4] Sie vertrauen dem offiziellen Narrativ und der IDF-Propaganda. Wie Scholz die Deutschen belügt und täuscht, Putin die Russen, so führte auch Netanjahu viele anständige Juden hinters Licht, um „seinen Krieg“ im Namen des ganzen Volkes zu führen. Das rächt sich jetzt.

[5] Noch ein Hinweis zu meinem Begriff „Immoralisten“: über den „Immoralisten“ Donald Trump schrieb ich seinerzeit ein ganzes Buch. Nachdem US-Präsident Joe Biden bald nach dem Beginn des Gaza-Kriegs die Kontrolle über den schrankenlos agierenden Netanjahu verlor und dabei zusah, wie über 10 000 unschuldige Kinder im Bombenhagel sterben, war der Alte Mann aus dem weißen Haus, der bis dahin ein recht ehrenwerter „Elder Statesman“ war, auch nur noch ein zynischer „Immoralist“.

 

 

 

  Netanjahu, der Totengräber Israels!?

Was ist aus den Zionisten des Anfangs geworden, aus den Zionisten, die Idealisten waren und Humanisten?

Ein verfälschtes Volk – ein Volk in Waffen, bereit zu töten, immer und alle, die nicht für dieses Israel sind!

Überall auf der Welt, selbst im Innern!

Das groteske Bild schlechthin: ein bis an die Zähne bewaffnetes Mädchen in Uniform, das wild mit dem Gewehr herumfuchtelt!

Wen darf es wundern, wenn die Orthodoxen den Wehrdienst verweigern, um Juden nach alter Sitte zu bleiben!

Die verfälschten Juden hingegen führen Krieg, seit 1948, gegen Palästinenser, gegen arabische Nationen – bis zum heutigen Tag, wobei der Krieg gegen Zivilisten in Gaza in meinen Augen einen Kulminationspunkt der Grausamkeit und der Inhumanität darstellt.

Der Verantwortliche für die Entwicklung von den Völkern weg und hinein in die Selbstisolation, die einer Selbstvernichtung gleichkommt, ist der Politiker und Kriegsherr von heute - Netanjahu.

Er durfte walten, weil ein großer Teil des verfälschten Volkes die Dinge ähnlichsah und mittrug.

Am Ende werden alle die Folgen ausbaden.

Die gründlich umerzogen Deutschen könnten vielleicht ein Vorbild sein, wenn es darum geht, eine „jüdische Identität“ der Israelis zu begründen, die den Apartheid-Staat hinter sich gelassen, endgültig überwunden haben.

Doch auch das will - ein sich selbst beweihräuchernder - Netanjahu, der gegen alles ist und gegen alle, nicht!

Also hält er es mit Madame Pompadour: Apres moi le deluge![1]

 



[1] Nach mir die Sintflut!

 

 

 

Entwurf:

 


 

Carl Gibson:  

 „AMERICA FIRST“,  Trumps Herausforderung der Welt –  Wille zur Macht  und  Umwertung aller Werte!? 

 

Von Guernica nach Gaza … über die Baedecker-Raids und den Feuerstürmen von Hamburg und Dresden zu den krönenden Bombenabwürfen von Hiroshima und Nagasaki – menschenverachtende, verwerflich-schäbige Kriegführung aus der Luft gegen Zivilisten, wobei die moralischsten Nationen am effizientesten töten! 

 

– Jetzt: „Rosinenbomber“ über Gaza! Ein Mirakel!? 

Wie einst als Luftbrücke in dem - von Stalin abgeschotteten - Berlin, zufällig auch noch „Symphonie der Freiheit“ genannt, gleich meinem Hauptwerk 

– Rosinen und Schokolade sind das nicht, aber auch keine Freiheit für die geschundenen Palästinenser bedrängt in letzter Ecke immer noch im Bombenhagel!

 

 

 


Was Deutsche vorexerzierten im Spanischen Bürgerkrieg und bald darauf in England, bevor die Retourkusche der Alliierten kam mit dem krönenden Abschluss in Japan, alles weitaus grausamer und vernichtender als der deutsche Auftakt, das erlebt die Welt heute in Gaza, staunend wie geschockt, denn keiner ist da, de die wilde Vernichtung von unschuldigen Menschenleben aufhält.

US-Flugzeuge werfen jetzt Hilfsgüter ab, Nahrung für die Hungernden von Gaza.

„Rosinenbomber“ aber – wie einst als „Luftbrücke“ im von Stalin abgeschotteten Berlin, zufällig auch noch „Symphonie der Freiheit“ genannt wie mein Hauptwerk – sind das nicht!

Ganze 38 000 Mahlzeiten für über 2 Millionen – und das, nach alldem, was der Westen dort angerichtet hat, indem er die völkerrechtwidrigen Bombardements der israelischen Armee von der ersten Bombe an zuließ!

Regt sich da etwa ein christliches Gewissen?

Oder gehört auch dieses Manöver der wenig effizienten[1] Art zu der Show, die der Wahlkämpfer Joe Biden, auch „Genocide Joe“ genannt, für seine potenziellen amerikanischen Wähler durchführen lässt, neben anderen Manövern[2] über Europa, die viele Menschen mehr beunruhigen, als ihnen Sicherheit vor dem Feind zu vermitteln?

Wie heuchlerisch und zynisch sind diese Abwürfe nun, nach fünf Monaten Krieg gegen Zivilisten, die auch noch den Menschen auf den Kopf fallen und die armen Kinder erschlagen, während gleichzeitig noch richtige Bomben abgeworfen werden und täglich immer noch viele unschuldige Menschen sterben müssen.

Für mich steht Biden, verantwortlich für den Tod der Kinder, inzwischen weit unter Trump, der zwar eine einzige moralische Katastrophe ist und deshalb nicht wiedergewählt werden sollte, der aber keinen Krieg dieser Art gegen Kinder und Zivilisten geführt hat.

Mein „moralischer“ Favorit ist, obwohl chancenlos, der unabhängige Bürgerrechtler Cornel West[3].

Picassos Guernica[4]-Gemälde warnt die Welt!

Wie würde das Bild ausfallen, wenn er heute malte – nachdem er die Ruinen von Gaza gesehen und all das menschliche Leid empathisch mit erlebt hätte?

Vom zerstörten Hiroshima gibt es keine Gemälde!

Doch die Erinnerung daran, was Menschen Menschen antun können, ist noch wach!

Wer wird den stummen Schrei[5] der Verzweifelten in Gaza in ein Bild fassen, wo Munch doch tot ist, tot wie Picasso und die 10 000 Kinder von Gaza?



[1] Verschiedene Hilfsorganisationen, u. a. „Ärzte ohne Grenzen“, haben diese Art der Hilfe kritisiert und darauf hingewiesen, dass Israel die grenze an mehreren Punkten öffnen kann, damit die – bisher behinderten - Hilfskonvois der UNO zu den Bedürftigen gelangen.

 

[2] Vgl. dazu meinen Beitrag:

Die Kriegsmaschine läuft – und die Kluft zwischen den Regierenden und den regierten Völkern wird immer größer: 14 Milliarden US-Hilfe für Apartheid-Staat Israel und 60 Milliarden für die Ukraine! Über ferne Kriege und über Kriegerisches vor unserer Haustür! Für Bauern ist kein Geld da, aber für Waffen und Munition! Alltagsbeobachtungen, eingefangen von Carl Gibson auf einem Gang durch die zu neuem Leben erwachende Natur.

 

In zwischen, am 5. März 2024, hat die NATO in Polen 90 000 Soldaten zusammengezogen, um sich in der Übung auf das vorzubereiten, was von Putins Russland drohen könnte.

 

[3] Darüber will ich noch berichten.

https://de.wikipedia.org/wiki/Cornel_West

 

[5] https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Schrei

 

Wer heute hörbar aufschreit in Norwegen, das sind die idealistischen Aktivisten in Solidarität mit den geschundenen Palästinensern von Gaza!