Montag, 8. Mai 2017

Wie gefährlich[1] ist Donald Trump? Welche Bosheit lenkt ihn, welche Negativität treibt ihn an? Auszug aus: Carl Gibson, Paradigmen der Zeitkritik, Neue Folge.

    Wie gefährlich[1] ist Donald Trump? Welche Bosheit lenkt ihn, welche Negativität treibt ihn an?

Vielleicht ist er noch gefährlicher als Hitler und Stalin zusammengenommen?
Hitler und Stalin[2] waren niedere, gemeine Massenmörder, die fremde Völker und das eigene Volk zynisch abschlachten ließen, millionenfach, im industriellen Maßstab!

Trump, nach der Auffassung von diversen US-Experten aus dem psychiatrischen Umfeld auch ein „Psychopath“, ähnlich wie Hitler und Stalin paranoid, ist, obwohl demokratisch – bis zu einem gewissen Grad – legitimiert, noch gefährlicher, eben, weil die Gefahr moderner Atomwaffen-Arsenale vernichtender ist als früher, während und unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg.

Stalin und Hitler, Zyniker der Macht, waren im Grunde ihres Wesens böse – ja sie repräsentierten gar die Inkarnation des Bösen in menschlicher Gestalt.
Er sei kein böser Mensch, sagte Trump jüngst von sich selbst. Das will ihm auch keiner unterstellen!

Doch Trump, ein rücksichtsloser Egomane und Narzisst, der die Tragweite seiner – oft unqualifizierten und realitätsfernen - Aussagen nicht ermessen kann, ist unberechenbar!
Die Unberechenbarkeit macht die Gefahr aus, die von ihm ausgeht – für die USA[3] und für die gesamte Menschheit!

Das größte Atom-Arsenal in den Händen einer emotionalen, nicht zuverlässigen, irrational agierenden Person?
Ein Albtraum!

Trotz Kontrollmechanismen kann eine Katastrophe ausgelöst werden, verweist doch schon der Präzedenzfall Irak-Krieg auf autodynamische Prozesse der Eskalation, ausgelöst von nur wenigen Personen in der Machtzentrale (Cheney, Rumsfeld, George W. Bush).

Kranke Gehirne[4] sind nicht berechenbar – sie agieren autonom, die Krankheit regiert in ihnen!

Vor Trump muss man warnen[5]!

Rechtzeitig! Bevor die Welt im Chaos versinkt!

Also wehret den Anfängen[6]!





[1] „Du verscherzt Dir mit dieser öffentlich formulierten Frage die Einreise in die USA“, warnten mich gute Bekannte, nachdem ich diesen Beitrag schon vor zwei Monaten geschrieben und mündlich angekündigt hatte. Wohlan! Es muss gesagt werden. Inzwischen, nach 100 Tagen im Amt, ist Trump immer noch nicht berechenbarer geworden. Die Gefahr für andere Nationen bleibt bestehen. Ich ziehe den Hut vor allen US-Bürgern, die gegen diese Person und deren verhängnisvolle Politik der Trennung und Spaltung nach innen wie nach außen auf die Straße gehen – wie jüngst in Washington.

[2] Der Vergleich der Diktatoren mit Trump erscheint zu diesem Zeitpunkt abwegig, da der Politiker Trump noch keine Menschenleben auf dem Gewissen hat. Trotzdem muss das heikle Thema angesprochen werden, im Hinblick auf das, was noch kommen könnte, wenn Sicherheitsmechanismen versagen.

[3] Diese Person schädigt das Amt und das Image der USA in der Welt nachhaltig.

[4] Die Welt weiß inzwischen, wer Trump ist.
Nachdem ich diese Warnung verfasst hatte, wollte ich dem US-Präsidenten noch 100 Tage der Bewährung einräumen, bevor ich meine Einschätzung publik machte.
Inzwischen gehe ich davon aus, dass man vor Trump nicht früh genug warnen kann – als Pflichtakt eines Weltbürgers.
Nicht sein hypertrophes Ego ist das Problem, sein übersteigerter Narzissmus, sondern die starke Paranoia, die ihn mit Hitler und Stalin verbindet.

Einen armen Irren, der zum Verbrecher wird, Menschen umbringt, Katastrophen versursacht, macht man dingfest und sperrt ihn in eine geschlossene Anstalt. Fehlt ein Politiker in Machtposition, kann es zum Weltenbrand kommen. Jede Gegenreaktion ist dann zu spät.

[5] Trump-Gegner auf der Straße haben schnell begriffen, worauf es ankommt. Auf einem der Transparente, die am Tag nach der Vereidigung zum US-Präsidenten in die Fernseh-Kameras gehalten wurden, las ich – über RT – „Trump ist a fascist pig“!

Freie Meinungsäußerung ist in den USA noch möglich, auch wenn man davon ausgehen muss, dass Feinde Amerikas ihre professionellen Demonstranten losschicken, um die innere Lage zu destabilisieren. Russische Berichterstatter wurden angeblich verhaftet.
Auch am 20. Februar 2017 halten die Proteste gegen Trump an, in den Städten der USA ebenso wie in London, wo man sich mit Petitionen gegen einen Staatsbesuch Trumps auf der Insel wehrt.
Wenige Tage vor der Veröffentlichung dieses Beitrags am 9. Mai 2017 wurde der bayerische Kabarettist Gerhard Polt anlässlich seins 75. Geburtstags zur politischen Entwicklung unserer Tage befragt und um eine Einschätzung der Akteure Trump oder Erdogan gebeten.
Polt, seit vier Jahrzehnten eine zeitkritische Institution, mit langjährigen Boykott im ZDF, meinte, man müsse es mit den Stoikern halten und Dinge, die man nicht abändern könne, akzeptieren, hinnehmen. Da irrt Polt und macht so, alt und des Treibens müde geworden, die eigene Aufklärungsarbeit zunichte.
Gegen Trump, Erdogan, autoritäre und totalitäre Tendenzen müssen nicht nur Ethiker, Aufklärer, Humanisten protestieren, sondern jeder anständige Mensch, der, der an einer positiven Entwicklung der Welt und am Fortbestehen der Menschheit ein Interesse hat.



[6] Die historische Schuld der Deutschen besteht darin, als Volk der Dichter und Denker einen Demagogen Hitler zugelassen zu haben. Möge das Amerika erspart bleiben.
Bereits aufkommende Bestrebungen, den US-Präsidenten Trump gerade gegen Kritik aus deutschem Lager in Schutz zu nehmen, mit dem Argument, die USA sei der wichtigste Alliierte Israels, sind nicht berechtigt und müssen zurückgewiesen werden.


Auszug aus: Carl Gibson, Paradigmen der Zeitkritik, Neue Folge.


 
 



Links, Bücher von Carl Gibson in wissenschaftlichen Bibliotheken, national und international:

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KIT KVK (Virtueller Katalog Karlsruhe)




Deutsche Digitale Bibliothek:

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Zur Person/ Vita Carl Gibson - Wikipedia:





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Carl Gibson zur Zukunft Deutschlands in Europa - 

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Paradigmen der Zeitkritik – Analysen, Kommentare, Essays zur aktuellen Innen- und Außenpolitik.
Herausgegeben vom

Institut zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa.






Buchrückseite Carl Gibson

Quo vadis, Germania, wohin steuert Europa?







Motto:

„Denk ich an Deutschland in der Nacht,

Dann bin ich um den Schlaf gebracht“

Heinrich Heine, Nachtgedanken


ISBN: 978-3-00-051989-5


1.  Auflage, Januar 2016

Copyright © Carl Gibson. Alle Rechte vorbehalten.


Aus der Reihe: Schriften zur Literatur, Philosophie, Geistesgeschichte und Kritisches zum Zeitgeschehen, Bd. 1, 2016.

Herausgegeben vom Institut zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa.





Woher kommt die Politikverdrossenheit der Deutschen, der Franzosen, die Euro-Skepsis vieler Osteuropäer? Regieren die Verantwortlichen, arrogant und realitätsfern über die Köpfe der Bürger hinweg? Ist der Krieg immer noch ein Mittel der Politik? Wer ist für die Kriege und die Destabilisierung im Irak, in Libyen und Syrien verantwortlich? Ernten wir jetzt das, was wir – unvernünftig und kurzsichtig – politisch gesät haben?
„Wohin gehst, Du, Deutschland, in Europa“? – Wohin geht die Reise der Europäer? In die „Vereinigten Staaten von Europa“ oder bleibt es bei einem „Europa der Nationen“?
Aufbauend auf seinen historisch-dokumentierenden Beiträgen zu den Umbrüchen und Entwicklungen während des „Arabischen Frühlings“, fragt Autor Carl Gibson - hier und jetzt - nach den Ursachen der internationalen Konflikte. In exponierten Thesen analysiert er die unmittelbaren Auswirkungen der Ereignisse auf Europaschwerpunktmäßig in dem - mit massiven Flüchtlingsströmen konfrontierten und vielfach an seine Grenzen stoßenden – Deutschland sowie im mit betroffenen FrankreichWurzelt der aktuelle Terror gegen Frankreich in einer verfehlten Innen- und Außenpolitik? Der – die Politik der Supermächte USA und Russland permanent einbeziehenden - politologischen und völkerrechtlichen Betrachtungsweise schließt sich im zweiten Teil des Buches eine umfassende „Werte-Diskussion“ an, in welcher, rund um das leitmotivische Makro-Thema tradierte Normen und Wertvorstellungen (Würde, Freiheit, Meinungsfreiheit etc.) im Wandel erörtert werden. „Deutsche Werte“ – was sind sie noch wert? Verabschiedet sich das „neue, wiedervereinte Deutschland“ nach der politischen und geistigen Wende zunehmend von den aufklärerisch-humanistischen Paradigmen eines Luther, Kant und Goethe? Sind „deutsche Kultur“, „deutsche Identität“, „deutsche Nation“ noch Werte an sich oder verkamen sie inzwischen zu antiquierten, zur Disposition stehenden Begriffen? Wer, gerade im Ausland ,erfahren will, was in der deutschen Politik und Gesellschaft schon seit Jahren nicht mehr stimmt, wie – sicherheitspolitisch unverantwortlich - heute mit der Flüchtlingsproblematik umgegangen wird oder ob der freie Westen den Herausforderungen der internationalen „terroristischen Bedrohung“ gewachsen ist, der blättere kritisch nachdenkend in diesem Buch.




Carl Gibson, sozial engagierter Philosoph, Zeitkritiker, Bürgerrechtler, Gründer und Leiter des „Instituts zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa“. Hauptwerke: Lenau. Leben – Werk – Wirkung. Heidelberg 1989, Symphonie der Freiheit. Widerstand gegen die Ceaușescu-Diktatur. 2008. Allein in der Revolte: Eine Jugend im Banat. 2013, Die Zeit der Chamäleons, 2014, „Ohne Haftbefehl gehe ich nicht mit“ – Herta Müllers erlogenes Securitate-Folter-Martyrium, 2014. „Plagiat als Methode – Herta Müllers „konkreative“ Carl Gibson-Rezeption“. Vom Logos zum Mythos!?Die Herta Müller-Maskerade im Brenn-SPIEGEL der ZEIT-Kritik, 2015, Koryphäen der Einsamkeit und Melancholie in Philosophie und Dichtung aus Antike, Renaissance und Moderne, von Ovid und Seneca zu Schopenhauer, Lenau und Nietzsche, 2015.




ISBN: 978-3-00-051989-5



Erschienen am 28. Januar 2016.
Überall im Buchhandel erhältlich.

Hardcover, über 500 Seiten.
Buchpreis: 54,90 Euro.

Direkt-Bestellungen und Vormerkungen


auch über Email: carlgibsongermany@gmail.com





 Foto: Copyright ©Monika Nickel

Carl Gibson,  Philosoph, freier Autor, unabhängiger Publizist, politischer Beobachter - im Jahr 2016.


Copyright: Carl Gibson

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