Montag, 14. August 2017

Der Wutbürger im Weißen Haus – Kann ein Hassprediger sich glaubwürdig von den Übermenschen des Ku-Klux-Klan und der Tea-Party-Bewegung distanzieren?





Der Wutbürger im Weißen Haus – Kann ein Hassprediger sich glaubwürdig von den Übermenschen des Ku-Klux-Klan und der Tea-Party-Bewegung distanzieren?

Amerika hat ein Problem!

Die Wähler haben einen Wutbürger ins Weiße Haus geschickt – und diesem fällt es nun offensichtlich schwer, den „inneren Terrorismus“, den er – erst jüngst bei den Anschlägen in Europa als solchen ausgemacht hat – in seinem Land beim Namen zu nennen.
Wie soll der seit Jahren polarisierende Trump sein Klientel, die Übermenschen des Ku-Klux-Klan und die Rassisten aus der Tea-Party[1]-Bewegung für Haltung und Vorgehen tadeln, sind es doch die Leute, die ihn gewählt haben, und zwar aus innerster Überzeugung!

Also ziert sich der Hassprediger[2] und weicht auch noch aus, nachdem er vielfach aus moderaten Kreisen zur Raison gerufen wurde.

Trump will also die Spaltung!?

Die faktische Distanzierung, halbherzig, ja inkonsequent vorexerziert, ist für ihn nur ein verbaler Akt, eine lästige Pflichtübung – der Hass[3] hingegen, den er im Wahlkampf vorgelebt hat, ist echt, ein Wesenscharakterzug, den er nicht aufzugeben bereit ist.



[1] Täglich erhalte ich wahre Fluten von E-Mails aus dieser Ecke, Hass-Botschaften aller Art, in welchen die Clintons, Obama, andere Demokraten und Liberale ungehemmt kriminalisiert und wüst beschimpft werden. In neuester Zeit rückt George Soros, Spekulant und Philanthrop, in seiner Heimat Ungarn, gerade anonym als „stinkender Jude“ beschimpft, zum Feindbild der Tea-Party-Leute auf, die sich nicht scheuen, in fast jeder ihrer Un-Botschaften auch noch zu Spenden aufzurufen. Der Geist Amerikas wird auch so offensichtlich.

[2] Andere radikalisierte Kräfte in Europa erhalten durch diesen rabiaten Savonarola unserer Tage in höchster Machtposition noch Auftrieb und fühlen sich bestärkt, den Hass als Prinzip auch wieder in Europa salonfähig zu machen, nicht allzu lange nach Hitler!

[3] Man beachte die Selbstinszenierungen Trumps auf Porträts – etwa in seinem Golfclub, wo der mächtigste Mann der Welt sich als polternder Schreihals in Szene setzt. Trump lebt wahrhaftig das aus, was er ist.



Mehr in dem Werk zu Thematik,

seit wenigen Tagen im Buchhandel:


Carl Gibson:  

 „AMERICA FIRST“,  Trumps Herausforderung der Welt –  Wille zur Macht  und  Umwertung aller Werte!?  

Buchrückseite, Backcover.

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Quo vadis, USA?“ – „Neue Weltordnung“ außerhalb von Völkerrecht und Moral!?
Das Recht des Stärkeren als Maß aller Dinge – Machiavellismus und Machtpolitik zwischen „Größe“ und Größenwahn?
Paradigmen der Zeitkritik - Betrachtungen, Analysen, Essays zur Weltpolitik aus ethischer Sicht.

Institut zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa.

Motti:
„Was ist gut? – Alles, was das Gefühl der Macht, den Willen zur Macht, die Macht selbst im Menschen erhöht.
Was ist schlecht? – Alles, was aus der Schwäche stammt.
Was ist Glück? – Das Gefühl davon, daß die Macht wächst, – daß ein Widerstand überwunden wird.“
Friedrich Nietzsche, Der Antichrist.

„Der Starke ist am mächtigsten allein“,
Friedrich Schiller, Wilhelm Tell.





Titelbild: Die Freiheitsstatue, in Colmar, Elsass, Frankreich, fotografiert von Carl Gibson. Copyright © Carl Gibson.


ISBN 978-3-947337-00-2

1.  Auflage, 2017
Copyright © Carl Gibson, Igersheim. Alle Rechte vorbehalten.
Umschlaggestaltung: Titelbild, Bilder im Innenteil und Bild Buchrückseite: Carl Gibson, Copyright © Carl Gibson.

Aus der Reihe: Schriften zur Literatur, Philosophie, Geistesgeschichte und Kritisches zum Zeitgeschehen, Bd.1, 2017

Herausgegeben vom
Institut zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa.


255 Seiten, Preis 29,9 Euro.

Vorbestellungen - direkt beim Autor - ausdrücklich erwünscht.




Auszug aus: Carl Gibson, Paradigmen der Zeitkritik, Neue Folge.

   



Links, Bücher von Carl Gibson in wissenschaftlichen Bibliotheken, national und international:

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