Sonntag, 23. Juni 2024

Achilles schleift den besiegten Helden Hektor durch den Dreck im neuen Troja


 


Carl Gibson, 

Natur- und Lebensphilosoph, 

 ethisch ausgerichteter Zeitkritiker, 

politischer Analyst  und Essayist,

Naturfotograf, 

 im September 2022

 

Achilles schleift den besiegten Helden Hektor durch den Dreck im neuen Troja


 

Den betroffenen Palästinensern, die täglich unwürdig sterben, in Gaza, in den Gefängnissen, gefoltert, missbraucht[1] und, wie heute noch als Verwundete, die, auf ein Militärfahrzeug gebunden und durch die Gegend geschleift werden - wie Achilles den Hektor vor Troja durch den Dreck schleifte, die griechischen Gesetze brechend wie das göttliche Recht, das Naturrecht – ohne, dass die Hilfe der daneben stehenden Sanitäter[2] zugelassen wird, archaisch grausam wie bei Josua und ohne Pardon, wird der Westen die Motivation nicht mehr nehmen können.

Denn das Unrecht, das seit der großen „Nakba“ im Jahr 1948 besteht und von den USA bis zum heutigen Tag so aufrechterhalten wurde, gegen die UNO, gegen den Willen der Völker der Welt, wird weiterhin der große Antrieb sein für den Befreiungskampf des geschundenen Volkes, das trotzdem zäh ist und – in einer so noch nie dagewesenen, höchst bewundernswerten Weise – fatalistisch auf Gott vertraut.

In diesem Punkt sind die einfachen Araber aus Gaza - in ihrem großen Leid trotzdem Gott vertrauend - dem westlichen, längst dekadent gewordenen Wohlstandsbürger eindeutig überlegen.

Wenn die Natur, die für einige Gott ist, es will, dann wird diese archaische Existenzform ungeachtet des augenblicklichen Martyriums überleben, während dem Abendland, das sich selbst vergessen hat – wie der wenig vorausschauende Kanzler Scholz mit seinem müden Gedächtnis, der all das hätte sehen können und müssen, wenn er denn Charisma hätte und vor allem Augenmaß – der schon längst – nicht nur von Oswald Spengler – vorausgesagte „Untergang“ beschieden sein wird, angeführt von übersteigerten Zionisten und selbstvergessen Christen, die sich gelegentlich auch Freimaurer nennen, um aus dem Obskuren heraus zu wirken – die Welt begrabend!

 

 



[1] Vgl. dazu meinen Beitrag:

Massenvergewaltigung von Häftlingen durch Soldaten vor den Augen anderer Gefangener: wo geschehen, im Urwald?

Beiträge dieser Art kommen im – ach, so „freien“ – Internet nicht durch!

Der Westen schämt sich vielleicht für das, was in Gaza abläuft?

Die Schamlosen aber, die es in den USA und in der deutschen Politik auch gibt, manchen ungeniert weiter – mit dieser Art Politik!

 

[2] Noch eine Glanztat der „moralischsten Armee der Welt“ IDF unter dem Kommando des vollendeten Humanisten Gallant im Kampf gegen „human animals“.

Die Story beschäftigte die Al Jazeera-Journalisten zwei Tage hindurch und ist kein Einzelfall.

 

 

 

 

 

Der Basilisk, Thema con variazioni – über verheerende Mythen, Eier und Brutstätten aus der Hintertür 

und 

über die Macht der Verhinderung der Freiheit im Netz -  

Amerika vertraute mir, dem Zeitzeugen, Deutschland aber nicht!

Gegen wen kämpfe ich eigentlich im Internet?

Und wer verhindert die Zirkulation meiner Geistesprodukte, deren Verbreitung im Internet so erschwert wird, dass der potenzielle Leser sie kaum noch findet?

Sechs Beiträge schrieb und publizierte ich in den letzten drei Tagen auf diesem Blog, die wohl nicht „verschlagwortet“ werden, weil unerquickliche Begriffe in der Überschrift vorkommen!

Muss ich also durch die „Hintertür[1]“ kommen – wie der ungenierte Politiker, wie ein Netanjahu, der von James Baker hinausgeworfen wurde, der dann aber doch wiederkam, um gestützt von drei kleinen Faschisten, das anzurichten, was in Gaza abläuft, einen Völkermord mit 21 000 vermissten Kindern, darunter geschätzte 4 000 tote Kinder, die man noch unter den Trümmern vermutet und in Gräben ohne Namen?

Was eckte an in meinen letzten Beiträgen?

Der Basilisk Netanjahu?

Der Pathologe im Leichenschauhaus?

Der antike Held Achilles, der den besiegten Helden Hektor durch den Dreck im „neuen Troja“ schleift?

Der Krieg in Gaza hält dem Westen den Spiegel vor, entlarvt die Schuldigen am Status quo in Nahost – Vogel-Strauß-Weltpolitik heute

 

Das Schießen und das Scheißen, das so vulgär, ordinär klingt wie die Nobelpreis-Literatur gemachten Ikone Herta Müller[2], ihres Zeichens Plagiatorin aus meinem Werk und Hasspredigerin in treuen Diensten?

Oder gar die neue Heldin selbst, deren Heroismus man mit der Lupe[3] suchen kann, ohne ihn zu finden?

Tage der Arbeit für nichts?

Nonsens-Werke?

Wenn es mir nicht gelingt, die Texte später noch in Buchform herauszubringen, was sehr wahrscheinlich ist, da sich meine Editionsbedingungen mehr und mehr verschlechtern, dann war es ein wirklich nur Sisyphus-Werk, eine Don Quichotterie, alles für nichts!

Vergebens aufgeregt!?

Vergebens gearbeitet, geschrieben, auf dem Blog publiziert, auch, um die Menschen in Kibbuz zu erreichen und hinter dem Mond, wo der Michel sitzt?

Muss ich nunmehr jeden Beitrag, der Anstoßendes im Titel hat, aber nicht obszön ist, gleich zwei-, drei-, viermal publizieren, damit er einmal durchkommt, die „Zensur“ doch noch passiert, die es angeblich nicht gibt im Internet, das Netz bestimmter Spinnen, um im richtigen Netz frei zu kursieren und zu wirken?

Damit aus den 90 Prozent meiner im Netz nicht auffindbaren Beiträge – also der freien Meinung der Zeitkritikers zu bestimmten Ereignissen und zur „geistigen“ Situation der Zeit – etwa 80 Prozent werden oder 70 Prozent?

Wie soll die Diskussion über Werte und Unwerte stattfinden, wenn sie a priori abgewürgt wird?

Wie viel schon schrieb ich nur in diesen Tagen über die „Freiheit im Internet“, über die „Zensur im Internet“, die es nicht geben darf, über die Weisungen aus der Politik an die Hosts, bestimmte Meinungen und freie Worte zu verhindern, über Maschinen, die nicht denken können, die aber automatisch beschneiden, kastrieren?

Die Politik will es nicht, dass man den schwachen Politikern auf die Finger schaut, das anspricht, was sie falsch machen.

Also schränken sie die Kontrolle durch die Öffentlichkeit ein, indem sie den – noch wenigen - freien Geistern in dieser verführten, eingeschüchterten Bevölkerung und Gesellschaft, die mit Fußball und anderen Trivialitäten abgelenkt wird, einen Maulkorb verpassen, sie mundtot machen, nicht viel anders als in einer Diktatur.

Der Rufer aus der Wüste soll schweigen, stumm werden – oder er wird zum Schweigen gebracht[4], so und anders!

Wie die Zirkulation meiner kritischen Schriften in Deutschland verhindert wurden, habe ich mehrfach erlebt!

Amerika[5] vertraute mir seinerzeit, dem Zeitzeugen aus dem roten Gefängnis, schaffte Bücher an in großer Zahl, Deutschland aber nicht!

Ganz im Gegenteil -mich wurde überall ausgebremst, weil mein Zentralwerk mit dem Narrativ des Systems kollidierte, mit den gemachten Wahrheiten des Systems, mit den Fake-News der Konrad-Adenauer-Systems und mit den gemachten Symbol-Gestalten des Systems als Träger des Lügenwerks!

Wie soll ich als Mensch und Geist überleben, wenn die Tantiemen ausbleiben in einem Land, im welchem - auch im akademischen Bereich - die in Bibliotheken für Bücher-Anschaffungen Zuständigen im vorauseilenden, politisch korrekten Gehorsam meine „systemkritischen“ Bücher gar nichterst anschaffen?

Nun werde ich auch noch im Internet beschnitten, ausgebremst in diesem Staat mit seinem Grundrecht und dem Gefasel von „Menschwürde“, die, lange nach Pico della Mirandola, nur auf dem Papier steht wie die – ebenfalls garantierte – Rede und Meinungsfreiheit, die, davon kann ich ein trauriges Lied singen, ihre Grenzen findet, wenn Tabus tangiert werden oder das, was ein SPD-Mann und Freund der Freimaurer Olaf Scholz für „Staatsräson“ hält.

 

 



[1] Vgl. dazu meinen Beitrag „Wahrheit nur noch durch die Hintertür“.

[2]  Herta Müller, die die „Verfolgte“ der Ceausescu-Diktatur – innerhalb von 6 Monaten durfte sie 4 -mal in den Westen reisen! Auch das steht in der „Akte“ und kann dort nachgelesen werden!

Diese „Verfolgung“ findet man nur in der Fake-News-fabrik der KAS und bei Peter Hahne in der Bild am Sonntag!

Herta Müller, die die Verfolgte der Ceausescu-Diktatur, hatte nie „Publikationsverbot“ in Rumänien – mit den Veröffentlichungen war erst Schluss, als sie mit ihrem Gatten aus der KP des Diktators einen regulären „Ausreiseantrag“ stellte – auch wurde sie nicht „entlassen“, sondern hat regulär die Stelle im Schuldienst gekündigt – Details aus dem „Desinformations-Arsenals“ der gemachten Systemheldin mit forciertem Nobelpreis.

[4] Die Aufforderung aus dem Bundespräsidialamt des deutschen Pharisäers Gauck an mich, an der mündigen Bürger, der Fragen stellt – auch ein Thema in Variationen, abgehandelt im Buch, Labyrinth, 2016.

Wenn ich heute nachlese, was ich seit 2008 in dieser Sache in einem Dutzend Büchern schrieb und publizierte, ohne eine echte Wirkung zu erreichen, kann ich melancholisch werden.

Ein Trost: die Sachen sind publiziert in Buchform und können später einmal nachgelesen werden.

Doch man wird die Bücher aus dem Ausland über „Fernleihe“ bestellen müssen, Bücher, die man hier und heute verhindert hat, um Lügen zu decken wie der deutsche Prediger Gauck, dem man in der DR keine Zähne einschlug, mir aber schon bei Ceausescu, sowie um die eigenen Mythen zu pflegen und die System-Konstrukte zum Stützen des Systems á la Herta Müller, die nur durch politische Protektion besehen und agieren kann.

[5] In den USA gibt es nicht nur dumme Leute, die den Demagogen Trump verehren, diesem nachlaufen und auch wählen, sondern auch viele gescheite, aufgeklärte, bewusst lebende Amerikaner, vor an den Hochschulen, wo man jetzt gegen Bidens Außenpolitik in Nahost und gegen den Gaza-Krieg auf die Straße geht und bald auch auf Barrikaden gehen wird.

Dort, in den USA, verstand man die Botschaften aus meinen Büchern, doch dort, in der Ferne. kann die Materie, die eine europäische ist, nicht aufgearbeitet werden.

Leider ist auch der Deutsche mit dieser Spezialdiskussion überfordert.

Vgl. dazu auch:

Deutschland ist - inzwischen - ein moralisch verkommener Staat, in welchem korrupte Politiker, politische Netzwerke, Lobbyisten, eine Medienmafia und verlogene Polit-Magazine wie „Der Spiegel“, „Die Zeit“ und andere große Blätter bestimmen, was Wahrheit ist – die Wahrheit des Einzelnen hat gegen diesen „demokratischen Apparat“ keine Chance, denn sie wird durch Tausend Lügen überlagert.

 

Der Krieg in Gaza hält dem Westen den Spiegel vor, entlarvt die Schuldigen am Status quo in Nahost – Vogel-Strauß-Weltpolitik heute

Woher kommen die Flüchtlinge in Gaza?

Weshalb darf der Apartheid-Staat Israel als Besatzungsmacht so agieren?

Was ich als einer von 85 000 000 Bürgern Deutschlands dazu zu sagen hatte, kann man in Beiträgen auf diesem Blog nachlesen, die man im Internet so schnell nicht findet!

Fakt ist: die Diskussion zu den Ursachen dieses Krieges und des Status quo in Nahost soll nicht geführt werden, im gesamten Westen nicht, denn es ist der Westen, der für die augenblicklich Situation verantwortlich ist.

Doch durch Tabuisierung, Verdrängend und einem - historisch wie ethisch problematischen - Schönreden der staatspolitischen Verhältnisse in Israel á la Olaf Scholz sind die schweren Versäumnisse der westlichen Demokratien in der Sache nicht aus der Welt zu schaffen, noch ist die Nahost-Krise so auf Dauer zu lösen.

Trägt also der Westen die Alleinschuld an dem seit 1948 andauernden Konflikt?

Nicht ganz: einmal abgesehen von den Interessen Chinas und Russlands an der moralisch problematischen wie inkonsequenten, kurz „schlechten“ Politik des Westens, die den systemischen Rivalen nur nützt, ist es die Uneinigkeit der Araber und der islamischen Welt, die die Stagnation zementierte.

Der Kollateralschaden: das - zwischen die Räder und die Fronten geratene - Volk der Palästinenser, das immer noch keinen Staat hat.

 

 

 

Wie der Pathologe im Leichenschauhaus – der Mensch stumpft ab …und die Menschheit auch

Und auch ich bin nur ein Mensch, der sich an vieles gewöhnen kann, gewöhnen muss, auch an die Blutlachen, die Leichen, die verbrannten und verstümmelten Kinder von Gaza auf dem Bildschirm, die unschuldig sterben müssen in einem ungerechten Krieg, wo kaum jemand hilft. Auch die Helfenden Hände sterben dort, wo die Verzweiflung regiert, gleich den Tieren im Zoo von Gaza ohne Futter und Wasser oder die Esel auf Straße, die niedergeschossen werden mit den hilflosen Menschen.

8 Monate Vernichtungskrieg – und ich stehe da, verfolge die Nachrichten und schlürfe nebenbei meine Suppe, ohne zu erbrechen!

Was ist aus mir geworden? Ein Abgebrühter, den nichts mehr berührt, der sich gewöhnt hat an den Horror der Inhumanität, weil das Sterben der anderen in Verzweiflung weit ist?

Damals, vor langer Zeit, wandte ich mich ab in Ekel und Abscheu, als man mir von dem Pathologen berichtete, der im Leichenschauhaus Leichen begutachtend sein Sandwich genüsslich verzehrte.

Und heute? Bin auch ich inzwischen zu dem Abgestumpften geworden, den nichts mehr abschreckt, nicht mehr aufrüttelt, so wie jene, die all das hinnehmen, was in Gaza geschieht, sich dem Musikgenuss hingebend, der Ablenkung in vielen Formen, Fußball schauen, während täglich immer noch Menschen sterben?

Was ist aus den Menschen geworden und aus der Menschheit? Sind wir alle inzwischen verrückt geworden, wie das Lula bald nach dem Ausbruch des Vergeltungskrieges in Gaza feststellte, emotional und doch auch rational? Schreitet die Menschheit noch voran oder nähert sich der Mensch, der den Feldzug des humansten aller Humanisten Gallant in Gaza im Kampf der „moralischsten Armee der Welt“ IDF gegen „human animals“ hinnimmt, toleriert, billigt, mehr und mehr dem Tier – in einem offensichtlichen Rückschritt, vielleicht hin, zum Ursprung, zum Wurm oder in die Pflanze?

 

Basilisk Netanjahu und die Eier[1], die er im Namen des jüdischen Volkes in Gaza abgelegt hat

Generationen von Terroristen werden daraus schlüpfen – und Israel wird nie wieder sicher sein und in Frieden leben können, wenn es jetzt nicht gelingt, zu einem Dauerfrieden in der Nahost-Region zu finden.

Die Verzweiflung der Geschundenen, die aufgezeichnet ist in diesem bestdokumentierten Vernichtungskrieg moderner Zeit, wird nachwirken - und die Kinder, auf deren Köpfe es heute Bomben regnet und deren Leiber von Schrapnell-Geschossen durchsiebt werden, werden sich später einmal – die Horrorszenen im Film betrachtend – erinnern, auch an ihr eigenes Leiden, dann aber zu Kämpfern werden, zu Widerstandskämpfern, wenn die Ursache nicht bald beseitigt wird, ganz egal, ob der Westen, der schwere Mitschuld auf sich genommen hat, die Kämpfer aus dem Widerstand „Terroristen“ nennt oder wie auch immer!

Sie werden noch viel motivierter sein in Zukunft zum Kampf als bisher nach dem lange schon bestehenden Unrecht, weil es zur bewaffneten Gegenweht keine Alternative gibt, außer der Resignation und das sich Fügen in die Besatzung eines mit eines mit eiserner Faust bestimmende Besatzungsmacht, die gegen die moderne, humanen Geist der Zeit agiert, gegen die Humanität an sich, postkolonial im Apartheid-Staat, den ein Südafrika Nelson Mandelas – mit westlicher Unterstützung – vor allem aber aus eigener Kraft und Kampfeswillen - überwunden hat.

 



[1] Das Ei des Basilisken, das Nietzsche, den deutschen Professor in Basel, seinerzeit schon beschäftigte und zu einem kleinen Gedicht anregte, ist ein Motiv aus meinem 1000-Seiten-Testimonium „Symphonie der Freiheit“, 2008, das von der dummdreisten Plagiatorin Herta Müller übernommen wurde.

Vgl. dazu mein Werk, „Plagiat als Methode“, 2014, eine Beweisführung, wie diese „Nobelpreisträgerin“ ungeniert klaut, an 50 US-Hochschulen und in Tokio greifbar, kam aber im Land des deutsche Michel.

 

(Der „Presse“ (aus Wien) fiel das Thema „Das Ei des Basilisken“ seinerzeit auf … und ist wohl noch im Internet auffindbar.

 

 

Carl  Gibson, Rufe in der Wüste, 2018, ein "Kampfbuch" eines Aufklärers der Neuzeit

 


Grotesken aus der Gaza-Berichterstattung – wer hat was wann und wie gesagt!? 

Über Kriegslisten freier Geister als Blogger, über Worte für den Wind in zivilisatorischer Wüste und über das längst nicht mehr freie Internet in der „freien „Welt“

Wenn ein Rufer in der Wüste ruft, muss er davon ausgehen, dass keiner ihn hört, nicht einmal der Wind, der dort selten weht, es sei denn, ein Sandsturm kommt auf, um alles zu überdecken, alles, was da ist, auch die Wahrheit.

Dem Blogger der Neuzeit, der auch ein Rufer ist, ein Mahner in tristen Tagen, ergeht es nicht besser als den Anachoreten in der ägyptischen Wüste seinerzeit – weshalb noch rufen, wenn schon gewiss ist, dass der Titel im Sand versiegt, der Beitrag nicht gefunden, der Inhalt nicht rezipiert wird?

Bloggen, rufen, mahnen – absurdes Tun[1]?

Wer von der Notwendigkeit seines Agierens überzeugt ist, mach trotzdem weiter, auch gegen die Maschinen der Zensur – mit der List eines Ulysses, die eine Kriegslist ist!

Also entstehen dann Grotesken aus dem Gaza-Krieg!

Einige davon schrieb ich und veröffentlichte die Beiträge auch auf diesem Blog, um den Beweis zu liefern, dass Maschinen dumm sind und dass der ingeniöse Mensch Mittel und Wege findet, um stupide Werkzeuge zu überlisten.

Wie erwartet, die Mogelpackungen gingen durch, während die anklagenden Titel, die schon in der Überschrift Klartext reden, indem sie Ross und Reiter nennen, die Phänomen unverblümt ansprechend, ausgesondert, ausgemerzt werden, unter den Teppich gekehrt wie anderer Schmutz, den man nicht wahrhaben will in der zivilisierten, kultivierten, ach, so heuchlerischen Gesellschaft der freien Welt, die sich schon lange selbst belügt, umso fortzubestehen.

So plakativ und dumm, wie ich sie konzipierte und demonstrativ publizierte, so stehen sie im Netz, Beiträge wie:

Netanjahu ist ein großer Führer Israels

oder

Israel ist ein demokratischer Vorzeige-Staat über die Nahost-Region hinaus, auch im Krieg – und der deutsche Kanzler Olaf Scholz ist einer, der das zu würdigen weiß, in uneingeschränkter Solidarität mit dem Staat der Juden, auch unter Netanjahu

Die plumpe Lobhudelei geht also durch, weil sie systemkonform ist, die der Wahrheit verpflichten Anklagen aber fallen durch, weil sie nicht dem Narrativ des Systems entsprechen.

So frei ist die westliche Welt heute.

So frei ist das – längste schon gegängelte und gesteuerte – Internet!

 

 



[1] Darüber schrieb ich hier schon mehrfach! Als Sisyphus eben, aber auch mit Kriegslist.

 




 

Der Gaza-Krieg Israels (auch aus ethisch-moralischer Sicht)

 

 

      Ist das Internet noch frei?

Wer den Zensur-Robotern im Internet einmal als „zeit-kritischer Blogger“ aufgefallen ist, wird es schwer haben, seine Beiträge den Lesern zu vermitteln.

 

Zwei, drei Schlagworte – etwa „Israel“ oder „Hamas“ - genügen wohl schon, um aussortiert zu werden!?

 

Das Geschriebene, an dem der Autor einige Tage gearbeitet hat, landet praktisch im Mülleiner!

 

Ich kann meine Meinung also nicht mehr frei äußern und verbreiten in einem Staat, dessen Grundgesetz mir dieses Recht einräumt!

 

Wer bremst mich aus?

 

Wer stoppt mich bei meiner Ausübung eines Grundrechts?

 

Werde ich nationale blockiert oder von außen?

Von wem eigentlich?

 

Wer „zensiert“ das, was ich als Geist und Wissenschaftler zu den Entwicklungen der Zeit sage, als Moralist und Mensch?

 

Mehrfach schon beklagte ich mich darüber!

 

Die Götter schweigen!

Die Halbgötter aus der Politik auch!

 

Gestern, am 18. Juli publizierte ich auf meinem Hauptblog 4 Beiträge zur Geschichte Israels, wissenschaftliche Essays, in welchen anständige Juden aus Israel, Persönlichkeiten der Zeitgeschichte und europäische Geistesgrößen zu Wort kamen.

 

Was wurde daraus?

 

Sie wurden wohl aussondiert, blieben im Netz hängen, wurden von einer Spinne oder einem Kraken aufgefressen?

 

Finden kann man diese Artikel im Internet nicht!

 

Wie soll also eine offene, wahrhaftige, kritische Debatte über Zeitthemen der wichtigen Art stattfinden, wenn bestimmte Autoren, die man sowieso aus den offiziellen Medien fernhält, nicht mehr durchdringen, sich auch im Internet, das angeblich frei ist, nicht mehr äußern können?

 

Carl  Gibson, Rufe in der Wüste, 2018, ein "Kampfbuch" eines Aufklärers der Neuzeit

 


 

Buchautor und Blogger Carl Gibson auf dem Index von KI? 

Wer steuert die „politische Korrektheit“ von KI?


Danach sah es einige Tage aus, nachdem der freche „Copilot“ von Microsofts Bing auf einmal und überraschend still geworden, der freche „Copilot“, der sich über Wochen und Monate immer wieder dazwischengedrängt hatte, um neugierenden nach Wissen und Gewissheit drängenden Lesern im Internet etwas über mein Leben und Werk zu erzählen.

 

Hatte jemand den Roboter ausgebremst, weil er zu viel von dem der Welt erzählte, was man eigentlich nicht hören sollte? Faktisches, garniert mit Selbstgeschaffenem, mit Fake-News entsprungen einer blühenden, hypertrophen Phantasie?

War man dabei, das Internet-Wesen der synthetischen Art „umzupolen“, nachdem es mir doch schon ein paar nützliche Dienste erwiesen hatte, das von der anderen Seite betriebene „Totschweigen“ meiner Person durchkreuzend?

 

„Jetzt fehlt nur noch die letzte Stufe“, sagte ich mir, etwas skeptisch geworden, „nämlich, dass „man“, wer immer das aus sein mag, KI einsetzt, um mich und meine Werke aktiv zu bekämpfen!

 

Das ist nicht der Fall! Noch nicht?

 

KI ist wieder da – und geschwätzig!

 

Nur ist KI inzwischen „politisch korrekter“ geworden, gerade, was aktuelle und heikle Themen betrifft, etwa den Krieg in Gaza!

 

Wer steuert die „politische Korrektheit“ von KI?

 

Wer vor Wochen noch etwas über meine Beiträge zum Thema „Palästinenser“ erfahren wollte, wurde noch ausführlich informiert, auch über das, was im Westjordanland abläuft, wo, seit dem 7. Oktober etwa 500 Kämpfer aus dem Widerstand gegen die Besatzungsmacht Israel von der IDF getötet wurden, „palestinian fighters“, so die Al Jazeera-Terminologie der Berichtenden, die man im Westen fast allgemein „Terroristen“ nennt.

 

Der Widerstand der Besetzten gegen die Besatzungsmacht Israel ist im Westen kein Thema, ja, ein Tabu!

 

Darüber wird einfach nicht geredet, nicht berichtet!

 

Also soll das der freie Blogger auch nicht tun!

 

Wer heute die Suchworte „Carl Gibson Palästinenser“ eintippt, wird von KI auch informiert, nur anders als früher.

 

Etwa in der Art:

Carl Gibson ist ein vielseitiger Autor, der über viele Dinge schreibt, auch über den Nahen Osten.

Wenn Sie über den Krieg Israels in Gaza mehr wissen, dann lesen Sie die Geschichte Israels und der Palästinenser … des Autors X, aus dem Großverlag Y,

… in welchem auch noch andere Fake-News-Autoren ihre Bücher drucken und verbreiten lassen …

 

Was KI bewusst ignoriert oder ignorieren muss, weil es Leute dahinter gibt, die dieses „Wesen“ programmieren und sogar nachträglich korrigieren, ist die Tatsache, dass der Leser, der nach „Carl Gibson Palästinenser“ sucht, erfahren will, was dieser Autor Carl Gibson zu dem Thema Palästinenser“ zu sagen hat – nicht das, was in einem Sachbuch steht, welches ein anderer Autor verfasst hat, möge das auch viel kompetenter sein!

 

So wird also „künstlich intelligent“ informiert und desinformiert!

Leider sind es nur die wenigen Betroffenen, die diese Spielchen der gezielten Desinformation im politischen Auftrag durchschauen – und nicht die arglosen Leser im Netz!

 


 

Blogger Carl Gibson: gute 90 Prozent meiner Beiträge zum Gaza-Krieg oder zu Israel kommen nicht beim Leser an!

Weshalb ist das so?

Muss das so sein?

Wer will es, dass es so ist?

Oder sind es nur 80 Prozent meiner Arbeiten, die nicht den Weg in die Welt finden, weil sie das Sieb nicht passieren können, das unsichtbare Netz im Netz, das herausfiltert, was nicht gelesen und gehört werden soll – in einer freien Welt, die keine Zensur kennt?

Potenzielle Leser, die meine Meinung kennen wollen sowie meine Einschätzungen zu den Entwicklungen in Gaza, die weltbedeutend sind, weitaus wichtiger als Putins – recht konventioneller - Krieg in der Ukraine, sind aufgerufen, auf meinem Blog zu „scrollen“, Monat für Monat, zurück in den Oktober 2023, als alles begann.

Dort kann man dann alles nachlesen, chronologisch, um bestimmte Dinge zu durchschauen, das, was den Menschen vorgemacht wird an Theater und Maskerade seitens der Politik.

Täglich schaue ich nach und überprüfe, was durchkommt und was durchfällt, bei obskuren „Zensoren“, die heute oft „Maschinen“ sind, Geist und Freiheit fressende Roboter, um dann festzustellen, etwa heute:

 

Ein Beitrag hat es wieder einmal geschafft!

 

„Bingo“, rufe ich dann aus, um mich nicht weiter zu wundern, weshalb drei Beiträge in den Tentakeln der Kraken hängenblieben!

 

Das ist das Los moderner Autoren von heute, die auf das freie Wort setzen und freie Gedanken verbreiten wollen!

 

In einer „freien“ Welt!

 

 

 Vgl. auch:

 

Wahrheit gibt es nur noch durch die Hintertür – 

wenn der freie Autor als Blogger im „Teufelskreis“ einmal zum Herakles und noch öfter zum Ulysses werden muss, um Licht in die Welt zu tragen[1] 

Philosoph Carl Gibson über die neue „Methode des Bloggens“ in Zeiten von Krisen und Krieg

For the happy few![2]

Panta rhei,

Heraklit.

Mit der Wahrheit im Buch verhält es sich wie mit der Weisheit des Heraklit – man kann nicht zweimal in den gleichen Fluss steigen!

Bis die Wahrheit in Buchform beim Leser ankommt, ist sie längst eine andere geworden, hat sich verändert, weil die Welt sich verändert mit allem, was zur Veränderung beiträgt, zum Gute hin oder mehr noch zum Schlechten!?

Nicht selten steht nach einiger Zeit alles auf dem Kopf, weil Umwerte am Werk sind, die – rücksichtslos wie schamlos - die Welt nach eigenen Vorstellungen umkrempeln, um aus Ethos und Moral eine Unmoral zu Formen, die der Macht dient der, Machtgewinnung und der Machtersthaltung.

Bei diesen Spielchen der Macht der Politiker, die die Machtmenschen der Neuzeit sind, funken manchmal freie Autoren dazwischen, solche, die „Kampfbücher[3]“ schreiben und dort aussagen, was sonst kein Verleger verbreiten will, und Blogger, die über die schnelle Waffe[4] Blog, das in Worte fassen und verbreiten, was die Zeit noch bestimmen wird, besonders in unsicheren Tagen und in Zeiten des Krieges, in welchen das Volk besonders stark verdummt und hinter dem Mond gehalten wird, damit einige Wenige zu ihren obskuren Zwecken gelangen.

Wie sage ich es nun dem lesenden dem Volk, wenn ich etwa über Olaf Scholz reden will? Indem ich ihn, den Kanzler aus der SPD, direkt beim Namen nenne? Oder, indem ich ihn umschreibe?

Sage ich Olaf Scholz, dann wird der Beitrag „ausgesiebt[5]“, vom Internet-Maschinen unschädlich gemacht, schlicht und einfach aus dem Verkehr gezogen, damit es bei dem offiziellen Bilde des Kanzlers, gemalt von Söldner und Claqueuren bleibt, unkritisch, geschönt, verfälscht!

Sage ich aber diskret wie unscharf „der deutsche Sozialdemokrat[6], dann kann das jeder sein; und der, der nach Scholz sucht in diesen Tagen, wird nur schwer einen kritischen Beitrag zu diesem Kanzler finden!

So hält man sich im Amt!

So halten sich schwache Politiker, die schlechte Politik machen, nach innen wie nach außen, in der Position, Leute wie Scholz![7]

Nicht viel anders ist es mit „Tabus“, die einfach nicht sin sollen, über die überhaupt nicht diskutiert werden soll, am wenigsten im historisch belasteten Deutschland, etwa über das Tabu:

„Apartheid-Staat Israel“!

Aber es gibt ja auch noch Franzosen, Italiener, Engländer, Spanier und andere, die ungeachtet ihrer schmutzigen Kolonialgeschichte als Konquistadoren und Ausbeuter darüber reden könnten! Das aber, im Gegensatz zu früheren Zeiten[8], nicht tun!

Also muss der freie Autor und Blogger Mittel und Wege finden, wie er die Mechanismen der gängigen „Information“, die oft nur „gezielte „Desinformation“ ist - besonders in den staatlichen Medien, in Deutschland in ARD und ZDF - „austrickst“, Hürden überwindet, den „Circulus viciosus“ sprengend!

Wie den Herakles einst im Mythos den Gordischen Knoten?

Indem er ihn mit scharfen Flammen-Schwert des Geistes durchschlägt, einmal so, einmal anders!?

Der freie Autor gleicht oft auch Ulysses, dem Schlauen und Einfallsreichen der Griechenwelt, der von Sisyphus herstammen soll und der – mit seinem „Trojanischen Pferd“ - das Mittel fand, ein sicheres System zu unterwandern und zu besiegen.

Weil das System mit Macht regiert, um mit Macht Wahrheit verhindern, auch die Wahrheiten des kleinen Philosophen, der als Blogger agiert, wird diese freie Geist in die Rolle des Ulysses gedrängt, die er sich nicht ausgesucht hat, und geradezu genötigt, das System auszuhebeln – mit immer neuen „Erfindungen“, die keine „Tricks“ sind, sondern Instrumente der Notwehr, neue Vehikel, die das gute alte Kulturgut Buch so nicht mehr bieten kann.

Der Einzelne avanciert so zum Kämpfer gegen den Staat, der oft nur aus unmoralischen, ehrlosen, korrupten und verlogenen Politikern besteht!

Dass er, der im Dienst der Wahrheit Agierende, dabei zum „Zensierten“ wird, fällt nur den Betroffenen auf, während die breite – verführte – Masse von diesem Kampf, den ich praktisch täglich führe, nicht mitbekommt!

Der Staat verstößt dabei gegen Gesetze, die er selbst gemacht hat, bis hinein in das Grundgesetzt der Deutschen, das dem Bürger ein Recht auf freie Meinungsäußerung einräumt, während die Politiker des Staates die Internet-Hosts und Medien dazu drängen, dieses elementare Menschenrecht zu beschneiden[9] und einzuengen.

 



[1] Gleich Diogenes mit der Leucht‘, der am helllichten Tag auf dem Markt nach Menschen suchte und nur Unflat vorfand.

 

[2] Ich schrieb und publiziere nur noch für wenige Menschen, für wahlverwandte, die mir ähnlich sind, die verstehen, was ich schreibe.

Da meine Art des essayistischen Schreibens an Wissen, Bildung und geistige Flexibilität appelliert, also an – heute rar gewordene Voraussetzungen der adäquaten Rezeption – wird der Kreis meiner Leser auch in Zukunft klein bleiben, aber fein!

 

[3] Ein gutes Dutzend dieser Schriften davon stammt aus meiner Feder.

 

[4] Vgl. dazu meinen vor Jahren gegen Putin, Xi und die Ajatollahs verfassten Beitrag „Bloggen als Waffe“.

 

[5] Vgl. dazu meinen Beitrag.

 

[6] Vgl. dazu meinen Beitrag „Der deutsche Sozialdemokrat und die Freimauer“.

 

[7] Von Frau Baerbock, die auf internationaler Bühne wohl wenig Akzeptanz und Akklamation findet, hatte ich persönlich nicht erwartet; von Scholz aber etwas mehr.

 

[8] Etwa in Frankreich durch Simone de Beauvoir.

[9] Dazu kann ich, sollte es einmal zu einem gerichtlichen Verfahren kommen, hundert Beweise vorlegen.

 

 

 

 

Vier Beiträge zur Geschichte des Nahen Ostens

Aus meiner Feder – fielen unter den Tisch!

 

In den Jahren 2007, 2008 und 2009 wurde ich als Zeitzeuge und Autor ausgebremst, von der KAS der CDU, von der ZEIT in Hamburg, damit Fake-News und Lügen weiterleben und wirken konnten.

 

Heute, im Jahr 2024, ist es immer noch so!

 

Das alte Thema ist noch nicht erledigt, doch ein weiteres, noch gewichtigeres Thema kam dazu, Früheres überlagernd und nach hinten verschiebend.

 

Weshalb lässt man mich nicht frei reden, schreiben, kommunizieren?

 

Im Kommunismus wurden Bürgerrechtler, Dissidenten, Regimekritiker, Opponenten gleich abgeführt und ins Gefängnis geworfen – das habe ich schon hinter mir!

 

Bei Putin und Xi Jinping es heute noch so!

 

Die freien Demokratien des Westens aber haben andere Mittel, die freie Meinungsäußerung im Internet einzuschränken, die Verbreitung bestimmter Ideen und Gedanken zu verhindern!

 

Ich aber habe als ethischer Philosoph die Pflicht, Ideen in Umlauf zu bringen!

 

Muss ich befürchten, bald gänzlich gestoppt zu werden – nach kommunistischer Machart?

 

So, wie es Boris Nemzov erging und Alexej Nawalny?

 

 

    Bloggen als Kampf gegen den Ungeist der Zeit, aber auch gegen Bevormundung, Gängelung und geistige Kastration - 

Ein Tag aus dem Leben … eines deutschen Bloggers … dessen Aussaat im Äther verpufft, fast gänzlich

Je mehr ich schreibe und publiziere, desto heftiger wird der Widerstand obskurer Kräfte aus dem Internet gegen meine Inhalte und Ideen zu bestimmten Themen, zu tabuisierten, politisch brisanten Themen der Zeit.

 

Wie oft schon beklagte ich mich öffentlich – ohne Feedback!

 

Die Akteure der Obstruktion, der Verhinderung schweigen, denn sie wollen anonym bleiben, weil das, was sie tun gegen geltendes Recht verstößt und gegen die Gebote des deutschen Grundgesetzes, welches mir das Recht auf freie Meinungsäußerung zusichert, garantiert!

 

Ein Tag aus dem Leben … eines deutschen Bloggers … dessen Aussaat im Äther verpufft, fast gänzlich:

 

Was wurde aus meinem Tagwerk, aus dem, was ich gestern säte?

Was wurde aus 6 Beiträgen für die lesende und staunende Welt?

 

„Sisyphus‘ Traum von der Erlösung“ ging durch, ein ganz kurzer Beitrag in wenigen Worten, zu enigmatisch-hermetisch, um anzuecken!?

 

Selbst mein Uralt-Thema zur gemachten System-Marionette und Hasspredigerin vom Dienst mit Nobelpreis ging durch, eine Materie, zu welcher ich 6 Bücher vorlegte, die man an 50 US-Universitäten und in Tokio findet, kaum aber an deutschen Hochschulen.

 

Durchgefallen aber sind 4 Essays der wissenschaftlichen Art zur Geschichte Israels und zur Identität der Juden, weil man vielleicht nicht lesen soll, was ich dazu zu sagen habe!?

 

Nur wer auf meinem Blog nachschlägt, wird die Zeitkritiken finden!

Doch wie soll der Interessierte überhaupt auf meinen Blog kommen, wenn meine Titel nicht im Internet weitergereicht werden?

 

Vor Monaten schon habe ich meine Beiträge mit den Geschossen der Hamas verglichen, mit Raketen, die abgefangen werden, bevor sie Schaden anrichten!

 

Meine Ideen sind so gefährlich nicht! Aufgehalten werden sie trotzdem!

 

Also wünsche ich mir für meine Geistesprodukte den Effekt, den Cluster-Munition in Gaza erzielt, Schrapnell-Geschosse, die in alle Richtungen fliegen, um zu töten, zu vernichten!

 

Geistige Werke aber sollen aufbauen, Gehirne zum Denken bringen, zum Nachdenken, ohne diese wie unschuldige Menschen zu vernichten.

 

Seit Monaten sehe ich mich gezwungen, Gegenstrategien entwickeln zu müssen, Strategisches gegen Maulkörbe und gegen die Formen der Verdrängung von Beiträgen und der Mundtotmachung über diverse Arten der Zensurausübung, die es so in einer funktionierenden Demokratie nicht gegen dürfte.

Also schleuse ich Ideen durch, auch in der Wiederholung, gleich der Konterbande, von der Heine in „Deutschland. Ein Wintermärchen“ spricht.

 

Das Werk der Verhinderer ist nicht perfekt, denn diese „Zensoren“ sind oft Maschinen, nicht denkbegabte Roboter, programmiert, um zu blockieren, nicht anders, als die Drohne aus der Luft das tötet, was ihr als Tötungsobjekt und Ziel vorgegeben wurde.

Also dringt einiges durch noch durch, 5 Prozent, gar 10 Prozent, der Gedanken, die doch frei sein sollen?

 

Mehr als nichts! Ein Trost? Sehr wohl, doch nur ein schwacher!

 

 

      Rattenschwanz – meine Blog-Blogbeiträge und die Lichterketten des Elon Musk oder über die noch lange nicht perfekte Zensur des Systems im Internet

Nachteulen oder Frühaufsteher haben sie schon gesehen oder darüber gelesen auf meinem Blog, als ich seinerzeit darüber schrieb: Lichterketten[1] am Nachthimmel, rätselhaft und undeutbar für viele, vor allem Menschen, die nicht in einer technisierten Welt leben, sondern im Urwald oder in der Wüste.

Götterzeichen?

 

Einer dieser irdischen Götter ist Elon Musk, der der Menschheit seinen Willen aufzwingt, indem er, mehr oder weniger gestützt von der US-Administration, vorangeht – als Pionier im Weltraum, der noch erschlossen werden muss, speziell von denen, die die stärksten Raketen haben und die besten Satelliten.

Die schießt Musk[2] nach oben, während andere von oben nach unten schießen, auch mit US-Technologie und dabei Unschuldige töten, Tausende, vor allem Kinder!

 

Wie gleicht der Rattenschwanz hinter meinen Beiträgen zur Zeit diesen Lichterketten!

 

Muss er sein, dieser Rattenschwanz? Und wofür ist er gut, wo man das eine oder andere doch schon gelesen hat?

 

Für Neugierige!

Für Leute, die gerne „scrollen[3]“!

 

Für Leser, die es nicht hinnehmen wollen, dass viele Artikel aus meiner Feder einfach nicht weiter gereicht werden im Internet, weil die Inhalte und Botschaften nicht gefallen, anecken, irritieren – wie die Lichterketten des Elon Musk bei Uneingeweihten!

Auch ich staunte, als ich die Himmelzeichen zum ersten Mal sah; doch ich konnte mich kundig machen, andere aber können das nicht und bleiben im Irrglauben wie diejenigen unter den unkritischen Bürgern der westlichen Welt, die nur eine Seite hören und die andere ignorieren, weil die andere angeblich auch die böse ist.

 

Ergo ist mein Rattenschwanz oder meine Gänsereihe, wo ein Beitrag dem anderen folgt, gezielt angehängt, nützlich, denn er vertieft Gesagtes, differenziert, führt weiter – vor allem aber macht er die Destruktion derer zunichte, die nicht wollen, dass bestimmte Themen und Inhalte kursieren, die Gehirne der Menschen beschäftigen, die Schlafenden wach rüttelnd und zur Gegenwehr ermunternd!

 

Strategien des freien Geistes sind das, der heute sich als Blogger Wege sucht und schafft, um seine Sicht der Dinge in die Welt zu streuen – für wen auch immer!

 

Etwas Konterbande kommt durch – die Zensur des Systems ist noch lange nicht perfekt, denn der – ewig erfinderische Mensch – eilt den blockierenden Maschinen voraus, auch im Internet, denn der Mensch denkt und handelt, während der programmierte Roboter nur reagiert!

 

So sieht moderner Widerstand aus, Widerstand des Geistes, der nicht mit Mitteln des asymmetrischen Krieges kämpft, sondern auf Einsicht setzt über Information und Aufklärung.

 

Man muss mir nicht folgen, denn ich bin weder ein Stifter noch ein Guru, nur einer, der zum Nachdenken anregt!


[1] Vgl. dazu meinen Beitrag auf diesem Blog.

 

[2] Vor Tagen wieder eine Schlagzeile: Musk gibt angeblich 56 Milliarden Dollar an die Aktionäre zurück.

 

[3] Dazu habe ich immer wieder aufgerufen!

 

 Was unter den Tisch fiel:



 

 

Autor Carl Gibson, auf der Buchmesse in Frankfurt am Main, im Jahr 2008 mit dem Werk "Symphonie der Freiheit", 2008, Band 1.

 Entwurf:

 

 

Als die Juden Israels noch „Palästinenser“ genannt wurden - 

Ein gutes, gerechtes Israel, das mit Arabern friedlich zusammenlebt, ebenbürtig und in Würde koexistiert – wie weit hat sich der Judenstaat von heute von den Idealen und Visionen der Gründerväter entfernt? 

Quo vadis, Israel? 

Ethisch nachgefragt von Carl Gibson

Einen rassistischen Staat, ein Apartheid-Staat, repressiv nach innen, aggressiv nach außen, kann man nicht schönreden!

Kein angebrühter Politiker, der heute das sagt und morgen jenes, kann das; kein Netanjahu und kein deutscher Sozialdemokrat Olaf Scholz, der die SPD vergessen hat und die Geschichte, die er nicht kennt oder nur marginal zur Kenntnis genommen und deren Lehren er nicht recht begriffen hat.

Als ich seinerzeit, 2015, gegen Netanjahus Hitler-Verniedlichung anschrieb in einem Beitrag, der heute – ereignisbedingt – im Internet wieder zum Vorschein kommt und jetzt erst richtig gelesen und verstanden wird, kam es mir vor allem darauf an, den politisch Interessierten klar zu machen, wie der - besonders rücksichtslose - Demagoge Netanjahu als zynischer Machtpolitiker die Geschichte instrumentalisiert, willkürlich umdeutet, um zu seinem aktuellen – gerade politisch opportunen - Zweck zu gelangen. Für Netanjahu war das „Feindbild Araber“ wichtiger als der tote, längst besiegte Hitler, weil die Araber noch da waren und den Staat Israel bedrohten, so und anders.

Geschichte ist jedoch kein Mittel zum Zweck, weder an sich, noch wenn es darum geht, ein zionistisches Großreich aufzubauen und zu behaupten, wie das einem unmoralischen Zyniker der Macht wie Netanjahu  vorschwebt, sondern eine Quelle der Wahrheit, wenn man sie ernst nimmt, objektiv auswertet und dabei die Beiträge gewichtiger Zeitzeugen berücksichtigt, die am Aufbau eines guten und „gerechten Judenstaates“ maßgebend beteiligt waren – wie etwa Teddy Kollek an der Seite des Gründervaters Ben Gurion.

Kollek, der kultivierte Jude aus Wien, hatten offen geredet in seinen Memoiren; und er hat, unterstütz von seinem als Schriftseller aktiven Sohn Amos, der falls er noch schreibt, auch heute in die Diskussion eingreifen könnte, einige sehr frei angesprochen, was andere – einem Tabu gleich – heute lieber verdrängen, weil sie einen radikal-ideologischen Kurs fahren, der alles Selbst-Belastende ausschließt.

Ein Begriff, der die „Identität des Judenstaates Israel“ betrifft und die „Identität der Juden“ in Israel, der diese umkreist, näher bestimmt und der zugleich ein „Phänomen“ definiert, ist die „Illegalität“ oder das „Illegale“, das sich gegen die damaligen Gesetze richtende.

Der Staat Israel wurde in unzähligen „illegalen Aktionen“ aufgebaut, vor dem Ausrufen des Staates, die bei Kollek beschrieben sind, fast politisch naiv, dafür aber ehrlich und – bei gelegentlicher Beschönigung - manches erklärend und begründend, was heute in Israel als Problem dasteht. Ungelöst, das aber, weil die Ehrlichkeit der Idealisten und Humanisten des Anfangs heute – in dem rassistisch herangezogenen, ergo verführten Volk der Juden – fehlt, abhandengekommen ist in der selbstherrlichen wie arroganten Selbstbehauptung nach dem Sieg über die Araber im Jahr 1967 – über Militär, krieg und Besatzungsgewalt.

Über all das soll auch im Westen nicht kritisch diskutiert werden!

Staatsräson?

Und wo bleibt die Moral bei dieser Art von Staatsräson?

wo bleibt die „historische Wahrheit“?

In den Heiligen Hallen der Freimauer, bei Papst Franziskus im Vatikan oder in den ideologischen Hinterstuben der Steigbügelhalter aus der SPD, die Scholz historisch munitionieren und ihm auch das verbale Zaum- und Rüstzeug reichen für dumme Spruche und für ein Geschwätz, das am Tag danach schon vergessen sein soll?

Geschichte kann sehr exakt sein, wenn man bei den Fakten bleibt!

Bei den Tatsachen, die von „authentischen Zeitzeugen“ vermittelt werden, von Glaubwürdigen – und das in zeiten, wo man in Deutschland Märchenerzählern mehr vertraut als den Wahrhaftigen aus den roten Gefängniszellen, die Gestalter und Mit-gestalter der Geschichte waren - wie ein Teddy Kollek an der Seite des Gründervaters Ben Gurion beim Aufbau des Judenstaates Israel im Heiligen Land.

In rechten Kreisen hält sich seit Jahrzehnten die These, der Judenstaat sei ein Resultat der Gnade, zustande gekommen nur, weil die Briten das so wollten – nach der Balfour-Erklärung an Rotschild!

Was lesen wir bei Kollek?

Damals, als die „illegal“ und hinter dem Rücken der Briten einwandernden Juden aus aller Welt noch „Palästinenser“ genannt wurden, geschah das gegen den Willen der Mandatsmacht Großbritannien, wurde aber toleriert.

Die treibende Kraft hinter der Formation eines Judenstaates waren seit 1942 reiche wie steinreiche Juden aus den USA, ein paar Dutzend vielleicht, überzeugte Zionisten und auch Nicht-Zionisten, die ein Israel wollten, ein Israel um jeden Preis, das dem Judenstaat von heute ziemlich ähnlichsieht, ein elitärer Staat in Waffen, der sich, gestützt von den USA und in deren Interesse als Pilotstaat – gegen das arabische Umfeld in der Region behauptet.

Die Briten sympathisierten seinerzeit, wie Kollek anmerkt, fast aus romattisch-schwärmerischen Gründen, mit den Arabern, währen selbst die Gründer des Anfangs keine Mittel scheuten, um ihren Staat zu erreichten und zu behaupten, auch die „illegalen“ nicht, die sich wie ein roter Faden durch die gesamte israelische Geschichte ziehen, fern von Ethos und Moral, in einen Mossad mündend, in eine IDF, beide rücksichtlos am Kriegs-Werk, getragen von einer Ideologie, die menschenverachtend ist und die im Dissens steht, was die Pioniere und Gründer des Judenstaates, Gestalten wie Ben Gurion und Teddy Kollek, einst erstrebten und wollten:

Ein gutes, gerechtes Israel, das mit Arabern friedlich zusammenlebt, ebenbürtig und in Würde koexistiert.

Davon aber sind wie in dem Apartheid-Staat Israel von heute, den man so nicht nennen soll und dessen Amoralität man nicht ansprechen soll, auch als Philosoph[1] und Historiker nicht, sehr weit entfernt!

Die Juden Israels aber haben es in Hand, den Status quo zu verändern!

 



[1] Nach den Beiträgen, wo ich von Israels Moral rede, von Zionismus, Faschismus, von Apartheid, sucht man im Internet vergebens.

 

 

     Wer aus Israel einen besseren Staat machen will, gilt schnell als Verräter … und wird abgestraft

Wenn der israelische Journalist Gideon Levy, der für Haaretz schreibt, in einem Café in Tel Aviv seinen Kaffee trinkt, kann es sein, dass ein jüdischer Nationalist auf ihn zukommt, ihn bespuckt, ihn als einen Verräter beschimpft[1] oder ihn gar tätlich angreift, weil er, der offene und weltoffene Jude, der auch mit Al Jazeera spricht, mit dem „Terroristen“-Sender nach Netanjahu und israelischen Parlamentariern aus der Knesset, die den Sender des Emirs von Katar aus Israel verbannten, nicht explizit für die Sache der Palästinenser eintritt, aber für den Ausgleich zwischen den Juden im Judenstaat und den mitwohnenden Arabern im Westjordanland und in Gaza!

Ist er deshalb ein Verräter?

Wer ist ein Verräter? Und wer wird nur als Verräter hingestellt von solchen, die – nach eigener Auffassung - echte Patrioten sind?

Von fanatisierten Zionisten und jüdischen Siedlern der rechtsextrem-faschistischen Art in Israel, in anderen Gegenden der Welt von jeweils militanten Repräsentanten einer Ethnie, eines Volkes, das auf ein anderes trifft, wobei einer sich über den anderen erhebt, den Mitmenschen und das Menschsein vergessend.

So, zwischen den Nationen, bin ich aufgewachsen im rumänischen Banat[2], als Deutscher zwischen Rumänen, Madjaren, Serben, Sinti, Roma und „Zigeuner“, die nur Zigeuner sein wollten. So ähnlich war es im Jugoslawien Titos vor der Haustür, in Südtirol, im Elsaß, in Belgien – wohin man schaut im Alten Europa, überall lebten Menschen und Völker schlecht und recht zusammen, ohne sich jedoch totzuschlagen, von Pogromen und der NS-Zeit abgesehen.

In den Tagen des Kommunismus stand ich als guter deutsche Patriot auf der Seite des Deutschtums im positiven Sinne, ohne Lust, mit den Kommunisten kollabieren zu wollen! Also stand ich dort, wo einige glühende jüdische Nationalisten heute stehen – und wo früher, als es noch keinen Judenstaat gab oder dieser in den Anfängen stand, manche Araber standen – im offenen und später passiven Widerstand gegen den entstehenden Staat Israel.

Nach 1967, Teddy Kollek berichtet darüber in seinen Memoiren[3], fanden sich kaum Araber bereit, auf kommunaler Ebene mit Bürgermeister Kollek und anderen konstruktiv zusammenarbeiten, indem sie sich ins politische Leben der Stadt als Vertreter ihrer Nation einbrachten. Taten sie es gelegentlich doch, wurden sie von den eigenen Leuten umgebracht, als Verräter liquidiert!

Wie gingen die Franzosen mit Kollaborateuren um, mit Frauen, die sich mit Soldaten der Wehrmacht in Leibesdingen eingelassen hatten?

Das Volk in Israel ist heute polarisiert und hat große Mühe, zwischen Freund und Feind zu entscheiden, zwischen notwendigem Ausgleich und echtem Verrat.

Wie oft wird einer, der, den Idealen Herzls und der frühen Zionisten, die Humanisten waren, folgend, den aktuell rassistischen Apartheid-Staat Israel, einen nach innen repressiven, nach außen aber aggressiven Macht-Staat besser und gerechter machen will, als „Verräter“ angeprangert[4], ohne dass nach den Intentionen seines Agierens gefragt wird?

Vergessen wird dabei die Intention der Personen, die den Ausgleich suchen, weil es nur im Miteinander geht, nicht aber im Konflikt, im Gegeneinander!

Mir waren seinerzeit die Deutschen im Banat suspekt, die mit dem Kommunisten kooperierten, weil sie selbst Kommunisten waren, die eigene Nation verachtend. Mit Rumänen, Ungarn und anderen kooperierte ich auch – und wir bekämpften gemeinsam den Kommunismus, doch als Menschen und auf der Basis der Humanität, der Kultur, der Zivilisation!

Das müsste im Israel von heute auch möglich sein, so, wie ein friedfertiges Zusammenleber der Völker im Elsaß und in Lothringen möglich ist, wo meine Ahnen herstammen, oder in Südtirol!

Man muss sich nicht gegenseitig zu Tausenden totschlagen, auch wenn es Streitpunkte gibt, denn auch diese lassen sich – wie der kultivierte[5] Gewährmann aus Wien Teddy Kollek auch immer wieder betonte - harmonisch lösen: im Gespräch und im gemeinsamen Handeln.



[1] Ähnliches hat der Betroffene in einem Gespräch mit Al Jazeera jüngst geäußert.

 

[2] Vgl. dazu mein 1 000-Seiten-Opus in zwei Bänden „Symphonie der Freiheit“, das sich als „Testimonium authenticum“ versteht -im Gegensatz zu der erfundenen Verfolgung un dem Pseudo-Widerstand einer obskuren Belletristin Herta Müller.

[3] Op. cit.

 

[4] Etwa im Fall des kanadischen Juden Ostrovksy, der ein Enthüllungsbuch über die amoralischen Praktiken des Mossad schrieb. Op. cit.

 

[5] Kollek, dessen geistig-menschliche Entwicklung bereits weitgehend abgeschlossen war, als er damit begann an der Seite Ben Gurions einen neuen, guten und gerechten Judenstaat aufzubauen, hat sicherlich in seinen Memoiren einiges auch schöngeredet; das meiste aber ist zeitgerecht, objektive, authentisch und für kultivierte Menschen aus Amerika und Europa geschrieben, nicht für Fanatiker und Menschenverächter oder um politisch über eine Partei zu punkten.



 

Als Israel noch keine F-16 hatte

Der hochgerüstete Judenstaat Israel bekämpft heute mit modernster Technologie aus den USA und einer bis an die Zähne bewaffneten Armee eine Miliz aus dem Widerstand. Alle Mittel der Neuzeit erscheinen recht und geeignet, die Hamas, die Hisbollah, die Huthi, ja, selbst den Iran und andere Feinde des Staates Israel zu zerstören, selbst der Einsatz von Atomwaffen, wenn es sein muss, sich in der Region selbst zu behaupten und sicher zu leben.

Das ist Staatsdoktrin in Israel – und Staatsräson für den deutschen Politiker aus der SPD Olaf Scholz, aus welchen Gründen auch immer!

Israel ist militärisch gut gerüstet, auch mit Schrapnell-Munition gegen weiche Ziele, nein, nicht gegen Pferde und Esel wie im Ersten Weltkrieg, sondern gegen Kinder aus Fleisch und Blut, die, getroffen von der Custer-Bomben, zu Krüppeln werden, wenn sie nicht gleich verbluten, ohne Arme und Beine weiterleben, weiter hungern müssen bis sie zum Skelett abmagern, um dann zu sterben wie früher jüdische Kinder in den KZ-Anlagen deutsche Nazis.

Israel hat heute alle, um viele Menschen zu töten, zu vernichten!

Doch in dem Land im Heiligen Land, dessen Grausamkeit im Krieg gegen Zivilisten die Welt erschüttert, war es nicht immer so!

Obwohl die Weichen in der Selbstbehauptung als Volk und Staat immer schon auf Krieg gestellt waren, von Anfang an und lange vor der Staatsgründung im Jahr 1948, damals, als es arabische Aufstände gab, sogar Pogrome gegen Juden und die feindliche Gesinnung der arabischen Nachstaaten offensichtlich war, fehlten anfangs noch die Waffen.

Womit kämpfen?

Teddy Kollek berichtet auch darüber, als jüdische Organisation im Ausland – für die kommenden Krieg rüstend – damit begannen, neben Schiffen, kleine Privatflugzeuge aufzukaufen, diese in Einzelteile zu zerlegen und – illegal natürlich – nach Palästina zu schmuggeln, nicht anders, als man Menschen dorthin schmuggelte, Jude aus allen gegen den der Welt, die in einem eigenen Staat leben wollen – so, wie es die dort vertriebenen Palästinenser heute auch wollen!

Aus jenen ganz kleinen Maschinen sollten dann - aus der Hand – Granaten auf die ägyptische Armee im Feld abgeworfen werden!

Das hat sich inzwischen geändert – heute töten auch ferngelenkte Drohnen aus der Luft, wen sie wollen und wo sie wollen – im Rahmen der modernen Zivilisation … und der „Völkerrechts“, wie ein Olaf Scholz betont, wenn er den Tod von 15 000 Kindern in Gaza irgendwie rechtfertigen will als deutscher Politiker mit einem Sinn für Geschichte, Ethos und Moral … und Staatsräson!

Also macht es Sinn, in „Memoiren“ nachzulesen, was einige Wenige – zur seltenen Spezies gewordenen – Aufrichtige zum Lauf der Geschichte zu sagen haben, bevor ein angebrühter Politiker kommt, ein Netanjahu oder ein Scholz, der die Geschichte umdeutet, instrumentalisiert, Fakten ignoriert oder verfälscht, um zu politischen Zwecken zu gelangen.

 

 

 

     Sollten wir mit der moralischen Aufarbeitung der Geschichte des Staates Israel nicht dort weitermachen, wo Simone de Beauvoir und Jean-Paul Sartre aufhörten?

Iris Berben wird diese Aufgabe nicht schultern. Und die – von den Juden Deuschlands um Berben – geehrte Hasspredigerin vom Dienst Herta Müller, die gegen jeden und alles schimpft, wenn es auszahlt, wohl auch nicht. Denn undifferenziertes Schimpfgen, wenn auch gegen Putin, ist eine Sache, wissenschaftliche Argumentation aber eine andere.

Simone de Beauvoir[1] und Jean-Paul Sartre haben seinerzeit argumentiert, was sich – über linke Kreise – bis zu einer politisch harmlosen Annie Ernaux[2] hinzog, die, an Francois Mitterand angelehnt, dann auch eine Linke blieb – und als Linke indirekt auch eine Kritikerin des Apartheid-Staates Israel!

Also war die Entrüstung zionistisch-israelfreundlicher Kreise große, als der Französin der Nobelpreis zu gesprochen wurde. Von „Antisemitismus“ war die Rede – und die „Antisemitismus-Keule“, bald darauf in Deutschland gegen den früheren Chef des Bundesverfassungsschutzes Hans-Georg Maaßen[3] eingesetzt, wurde gegen Annie Ernaux[4] geschwungen, so, als ob sie wirklich etwas verbrochen hätte.

Was hatte die Schriftstellerin, die mir kein Begriff war, viel anderes getan als die kritischen Köpfe und Koryphäen der französischen Philosophie und des Existenzialismus? Sie hatte nicht einmal gegen den Zionismus angeschrieben – sie hatte nur eine Petition mitunterzeichnet, die von Kritikern Israels aufgesetzt worden war!

Wer fragte nach der Berechtigung der Kritik? Keiner! Das Wort „Antisemitismus“ reichte aus, um eine Person zu diskreditieren und um alle anderen zurückzuscheuchen, zum politisch korrekten Gehorsam.

Das Resultat: die Zionisten Israels und Urheber der Parole konnten munter weitermachen bis zum heutigen Tag, weil das eine Narrativ immer noch Geltung hat: wer Israel kritisiert, ist eben ein Antisemit!



[1] Mit viel Mühe hat Teddy Kollek seinerzeit versucht, die hochgehandelte Existenzialistin und Feministin Simone de Beauvoir über eine Ehrung nach Jerusalem zu locken, um über die gefeierte Person das Image der wiedervereinten Stadt aufzuwerten und als offen wie tolerantes Weltzentrum auszuweisen.

Beschrieben in den Memoiren Kolleks.

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Simone_de_Beauvoir

 

 

[3] Mit der berüchtigten „Antisemitismus-Keule“ nun auch gegen Maaßen? Ist Maaßen ein „Antisemit[3]“, ein „Rassist“, ein „Antidemokrat.

 

 

 

Euphemistisches – acht Soldaten sterben nach Explosion

Wann? Wo?

Das darf die Überschrift nicht aussagen, wenn der Beitrag eine Chance haben soll, im Internet durchzukommen und gefunden zu werden!

In Gaza natürlich!

Und wer starb dort?

Soldaten der „moralischsten Armee der Welt“, 8 oder 10? Die Opferzahlen variieren von Sender zu Sender!

Um die tapferen Mannen aus der IDF jedoch nicht als Versager erscheinen zu lassen, heißt es in einem bestimmten Blatt Deuschlands, das für seine Israel-Freundlichkeit bekannt ist, sie starben während einer „Explosion“!

Wie vielsagend!

Wenn ein Anti-Panzer Geschoss der kämpfenden Hamas auf ein Fahrzeug der IDF trifft, gibt es nun einmal eine Explosion, so, wie es diese auch gibt, wenn ein Flugzeug der IDF eine US-Bombe über einem Menschenhaufen in einem Flüchtlingslager in Gaza abwirft und 500 Menschen auf einmal tötet!

Es soll der zweitgrößte[1] menschliche Verlust der IDF gewesen sein, den „Die Welt“ so vornehm umschreibt, das hört man auch in anderen Medien.

Ein schwerer Verlust, meint Netanjahu, der die Gefallenen daheim auch würdig bestatten lässt, um postwendend zu ergänzen, der Krieg in Gaza werde weiter gehen und so lange andauern, bis die Kriegsziele erreicht sind, nämlich die komplette Vernichtung der Hamas in Gaza, so, wie das auch der Faschist Ben Gwir will, fordert und durchsetzt, ganz egal, ob es den Akteuren aus der US-Administration Bidens gefällt oder nicht!

Damit es aber noch mehr Krieg gibt, wird weiter im Libanon gezündelt, wo jüngst erst ein „Kommandeur“ der Hisbollah erledigt wurde, auf bewährte Weise aus der Luft!

Die Hisbollah-Miliz antwortete umgehend mit 150 Raketengeschossen auf Israel, die angeblich nicht alle abgefangen werden konnten und wohl Schäden anrichteten?

Die IDF gibt ihre Opferzahlen seit dem Einmarsch in Gaza mit 661 an! Stimmt die Zahl?

Wie viele tote Hamaskrieger gibt es inzwischen? Von 8 000 getöteten „Terroristen“ war vor längerer Zeit die Rede!

Wie viele sind noch übrig von den 50 000 aus den Katakomben in Gaza?

Wenn, wie US-Geheimdienste kundtaten, die Kampfkraft der Hamas noch zu 65 Prozent intakt sei, dann müssten noch einige Zehntausend Kämpfer aus dem palästinensischen Widerstand am Leben und aktiv sein, was auf einen langen Krieg hindeutet, dessen Kriegsziel, die Eliminierung von Hamas, kaum erreicht werden kann, weil sich der Widerstand aus einem besetzten Volk nicht militärisch abstellen lässt!

Noch haben sich die USA, angeblich in Sorge um eine Ausweitung des Konfliktes auf den Libanon, nicht dazu durchringen können, die Bomben- und Waffenlieferungen an Israel einzustellen!

Damit wäre der Krieg in Gaza zu Ende – und ein dauerhafter Frieden möglich!

 



[1] Zum größten Verlust siehe meinen Beitrag, den ich seinerzeit schrieb, als bei einem Gebäudeeinsturz noch mehr Soldaten der IDF starben.

Die UNO setzt Israel auf die Liste der Schande jener Staaten, die Krieg gegen Kinder führen – 

bei dem Angriff der Hamas-Krieger und des Islamischen Jihad am 7. Oktober 2023 starben 43 israelische Kinder, 

im Vergeltungskrieg Netanjahus in Gaza aber fast 16 000 Kinder von Palästinensern! 

Gerecht? 

Auge um Auge, Zahn um Zahn?

Dass es zu diesem Gestus des Papiertigers kommen würde, zu dem schlimmen Stigma für die „einzige Demokratie im Nahen Osten“, die zivilisiert sein will, ohne es wirklich zu sein, erwähnte ich hier schon vor Tagen, nachdem ich bereits vor Wochen darauf aufmerksam gemacht hatte in einem Blog-Beitrag, den man im Internet nicht findet, dass der dümmste Kampf, den der Staat Israel je führte, der Kampf gegen die UNO sei, gegen die Völkergemeinschaft und gegen den Willen der Vielen, einen Kampf, den auch Trotzkopf Israel nicht gewinnen kann.

Nun sind es die Fakten, die den Tiger Zähne zeigen lassen, nackte Zahlen, anklagende Zahlen – 43 gegen 16 000!

Doch das Thema ist nicht neu, ganz im Gegenteil: der Kampf des Staates Israel gegen Kinder ist alt und begann 1948 in der „Nakba“, als 750 000 Palästinenser aus ihrer angestammten Heimat vertrieben wurden, darunter Hunderttausende Kinder, die heute noch mit ihren Nachkommen in Flüchtlingslagern leben und dort - wie in den besetzten Gebieten - auch auf die Barrikaden gehen, Steine werfen in der „Intifada“, in der Rebellion gegen die Besatzer.

Wie reagiert die IDF auf den Widerstand? Mit Gewalt! Auch gegen Kinder!

Neben den auch in diesen Tagen wieder publik gewordenen Filmaufnahmen von Laien, in welchen dokumentiert wird, wie Soldaten der IDF unbewaffnete Zivilisten einfach abknallen, niederschießen, so wurden immer wieder Kinder auf offener Straße im Westjordanland erschossen, beim Spiel, einfach so. Wer haftete? Niemand!

Der Fünfjährige aber, der einen Stein geworfen hatte, sollte angeblich zu zehn Jahren Haft verurteilt werden? Auch darüber schrieb ich hier, fragend: Mythos oder Wahrheit?

Die Anschuldigungen Israels an die Adresse der UNRWA, der westliche Staaten umgehend folgten und ihre Finanzierungen der Organisation auf Eis legten, die die Hungernden in Gaza mit Nahrung versorgt, zu mehr als 80 Prozent, haben sich inzwischen in Luft aufgelöst – wie die „geköpften Babys „ der IDF-Propaganda und die kritischen Beiträge einiger Blogger – die UNO aber ist ungeachtet ihrer 194 getöteten Mitarbeiter – immer noch in Gaza vor Ort und kennt die Fakten aus eigener Anschauung, Wahrheiten, die von zahlreichen Ärzten und Fachkräften aus dem Westen bestätigt werden.

Die UNICEF weiß wohl, was in Gaza abläuft, dort, wo Kinder in der Belagerung verhungern, Salzwasser trinken müssen, weil ihnen das lebensnotwendige saubere Trinkwasser versagt wird und eine IDF – neben Panzern – mit Bulldozern unterwegs ist, um Häuser zu demolieren und die gesamte Infrastruktur einer Siedlung zu zerstören.

Die Philosophie der Gewalt und des Krieges – auch gegen Kinder!?

Der zivilisierte Westen schaut weg!

Ein Ereignis, über das nicht berichtet wird, ist kein Ereignis, es findet einfach nicht statt – so hält es der moralisch koschere Westen mit der Wahrheit!

Man sucht sich seine Themen aus – und man ignoriert dabei solche, die man nicht wahrhaben will, weil sie gegen eine Doktrin, gegen ein Narrativ verstoßen, die eigene Heuchelei allen offenbarend!

„Die Kinder von Gaza haben keine Lobby“, schrieb ich, als dieser Vernichtungskrieg noch jung war und etwa 3 000 Palästinenserkinder tot!

Nun zeigt sich aber doch, dass noch ein gewichtiger Apologet da ist, bereit, für die Sache der Hilflosesten in diesem Konflikt einzutreten – die UNO, über die UNICEF, die WHO, die UNRWA und ungezählte Idealisten als Helfer, die gegensteuern, um möglichst viele Kinderleben zu retten, in Gaza, aber auch im Westjordanland, wo Kinder in israelischen Gefängnissen sitzen, ohne Anklage, ohne Rechtsbeistand, auf unbestimmte Zeit, ihren Peinigern ausgeliefert.

Scholz, der Sozialdemokrat, und andere Politiker des Westens schauen bei diesen Zuständen weg, flüchten sich in Parolen und Mythen, damit es – fern der Gerechtigkeit auf dem Wahlplakat – so weiter gehen kann im rassistischen Apartheid-Staat Israel wie bisher seit 1848. 

 

 

 

 

 

     Kann uns „nur noch ein Gott retten? 

Im Club der alten Männer mit Papst – die Übersatten und Mächtigen der Welt treffen sich in Bari zum G7-Gipfel ohne Gipfelpunkte aber mit vielen Krisen und noch mehr Heuchelei

Zwei Frauen war auch dabei, beim G7-Gipfel im südlichen Italien, unter an der Sporenspitze der Ferse, um über das Los der Welt zu beraten in ganz finsteren Tagen, Meloni, die Gastgeberin, ein Polit-Frau, die eine höchst fragwürdige Politik macht, für Italien, für die EU? Auch für die Welt? Und die Führerin der Europäischen Union, die Hosen anhatte, um Flagge zu zeigen und Entschlossenheit in trüben Tagen!?

Bevor noch andere dazustießen – wie Modi[1], der daheim im Milliardenvolk der Inder eine Wahl mit Müh und Not doch noch gewonnen hatte – zeigte sich dort auch der Papst, ein Novum in der Politik, doch ein Gestus in verfahrener Weltsituation, in der „nur noch“ – wie Heidegger[2] es einst auszudrücken pflegte – „ein Gott retten“ kann?

Wir werden es noch herausfinden bis zum Jüngsten Tag, der sehr bald sein kann, wenn Alberich Putins seine Atomschlag-Drohungen doch noch wahrmachen sollte – denn wer bremst einen einsamen Melancholiker im Bunker, der mit der Welt gebrochen hat wie einst Hitler in den Katakomben zu Berlin, fern der realen Welt, gleich einem Algabal nur der eigenen verhaftet?

Der, der Netanjahu nicht stoppen kann?

Bevor es in die Schweiz weitergeht, wo 100 Staaten über die Zukunft der Ukraine bestimmen werden, in einer „Friedenskonferenz“, der China fernbleibt und zu der Putins kriegführendes Russland nicht einmal geladen wurde, reden die Mächtigen der Welt miteinander und auch aneinander vorbei, bevor sie dem deutschen Nibelungen[3] ein Ständchen darbringen, denn auch er ist alt geworden und Weise, mit exzellentem Gedächtnis wie Biden, der munter mitsingt und mittanzt im großen Reigen.

Der Papst hat vielleicht sein Weihrauchfass dabei und lässt die Nebel steigen, Wohlgerüche wie bei Christi Geburt im Stall, während die Hauptakteure einige von den kleinen Fehlern von gestern - speziell das Stoppen der UNRWA-Finanzierung[4] und somit das Blockieren der UNO-Arbeit in Gaza – wieder rückgängig machen, die ganz großen Fehler aber am Leben halten, den Vernichtungskrieg in Gaza, den Genozid, den das deutsche Geburtstagskind Olaf Scholz wohl immer noch decken will wo Hagen von Tronje und die Burgunder im fernen Pannonien Attilas an der Donau?



[1] Wie schon früher auf Gipfeltreffen, will der Westen wichtige Staaten der Welt an sich binden – in einer Art Gegen-Allianz zur Achse des Bösen Russland- Iran- China- Nordkorea, während Putins Reich auf die BRICS-Partnerschaft setzt.

In der Schweiz werden hauptsächlich bilaterale Gespräche geführt.

 

[2] Das Spiegel-Interview seinerzeit rezipierte ich – nicht unbeeindruckt – um 1975/76 herum als ein noch ganz junger Dissident in Rumänien, damals schon und fern der studierten Philosophie, neben dem eigenen Los in Unfreiheit, auch mit dem Gang der Weltgeschichte beschäftigt.

 

[3] Vgl. dazu meinen Beitrag sowie den de facto unauffindbaren Artikel „Merkels Geselle“, der auf wunderbare Weise wieder im Internet aufgetaucht ist – und das, obwohl der Name Olaf Scholz nicht in der Überschrift vorkommt! Sowie:

Die Nibelungentreue des Olaf Scholz – bremsen hätte er sollen, zur Mäßigung aufrufen, nicht zum Krieg ermutigen – einem fragwürdigen Führer auf die Schulter klopfend im „Weiter so“ bei der Vernichtung von unschuldigen Zivilisten ideologisch motiviert und mit der Parole „Staatsräson“!

Ja, in der Tat: es geschehen noch Zeichen und Wunder, in Bari, in Rom – und vielleicht auch in Gaza, wo einige Tausend Christen als gute Schafe und Opferlämmer in der großen Herde der Gläubigen auf Franziskus hoffen, auf den Oberhirten der Christenheit, und auf eine Einsicht des gütigen Herrgotts im Himmel, der das eigene Martyrium auf Golgatha noch nicht vergessen hat – der dort nicht wegschaut wie die Menschen!

 

[4] Eine Blamage der Sonderklasse, die auf die Unfreiheit des Westens verweist!

Vgl. dazu meine Beiträge, u. a, den jüngsten, den man im Internet vergebens sucht:

 

 

 

Geburtstagsständchen für den deutschen Kanzler Scholz, virtuos gesungen vom gemischten Chor der Heuchler unter der unschuldigen Sonne von Puglia im Land, wo die Zitronen blühen und reifen – „Happy birthday, to you, Olaf[1]!“

Biden kann auch singen, wenn es sein muss – und wenn es gute Bilder einbringt, wenn auch im Chor der Heuchler, die immer dann gute Mine zu bösem machen, wenn Optimismus angesagt ist nach den Fehlern, die man gestern gemeinsam gemacht hat.

Bei so viel Harmonie in einer Zeit der Täuschung und der bestimmenden Lügen der Machtpolitik in der Welt, fühlte man sich irgendwo an die wohlklingende Serenade des Don Giovanni erinnert in Mozarts Oper, der auch ein Heuchler war, bereit, mit allem Mitteln zum Zweck zu gelangen, aber auch ein Liebender, ein Inamoroso?

Doch die Akteure von heute in Bari – sind das auch Liebende? Menschenliebende oder doch nur Menschenvernichter – in Gaza und anderswo?

Es fehlte nur noch das Halleluja des alten Papstes aus Argentinien, um den Beistand aus höheren Sphären göttlicher Weisheit und Harmonie ins irdische Jammertal einzubringen, alle Mittelmäßigen sanktionierend, allen Versagern so Absolution zu erteilen für ihre übergroße Schuld!

 



[1] Der deutsche Sozialdemokrat mit dem löchrigen Gedächtnis, Kanzler aller Deutschen jenseits eigener Meriten, nur durch Zufall, wird 66. Ergo fängt das Leben jetzt erst richtig an, auch für Hanseaten! Schwaben hingegen werden schon mit 40 vernünftig.

 

 

 

     Fußball gucken du musst, Olaf – und in dem Stadion zeigen muss du dich, Olaf … Das mehr Punkte dir bringt als alle Freimaurerei! 

Über „Regeln“ und „Sanktionen“ im Spiel des Fußballs und in der Realpolitik in Tagen des Krieges und der Menschenvernichtung

Zeilen wie diese, gingen mit durch den Kopf, als ich über das Anbiedern des deutsche Sozialdemokraten, der eigentlich der Aufklärung und den Idealen der Französische Revolution verpflichtet sein sollte, an die Freimaurer[1] schreiben wollte, ohne zu wissen, das Fußball naht und die Freudenwelt des Fußballs wieder heil, intakt ist, obwohl anderswo, in Gaza, ein ganz blutiger, rassistisch motivierter Ausrottungskrieg tobt, Menschen in ganz großer Zahl vernichtend, lange nach dem Holocaust wieder in nie vorstellbaren Dimensionen in inhumaner Grausamkeit.

Merkel, die Meisterin des Gesellen[2], kannte die Macht des Fußballs in noch besseren Tagen, die Betörend des Volkes über neue Gladiatoren in einer Arena mit Stieren im Humanformat, die einem Ball hinterlaufen, während einer pfeift, denn es gibt – anders als im Gaza-Krieg des Netanjahu und des Gallant – „Regeln“ im Fußball und „Sanktionen“, wenn man dagegen verstößt.

In der Realpolitik dieser Tage, die Tage des Krieges sind und des menschlichen Versagens, haben „Regeln“ und „Sanktionen“ einen anderen Klang.

„Regeln“ gibt man sich selbst, hält sich aber nicht daran.

„Sanktionen“ hat man für andere, für Putin und den Putin Machtapparat, weil er einen Eroberungskrieg führt in der Ukraine, für die Ajatollahs aus dem Iran, weil sie zur Bombe streben, zu jener Bombe, die zionistische Extremisten über Gaza abwerfen wollten und Putin angeblich über Westeuropa? Ja, sogar gegen jüdische Siedler, die Hilfsladungen nach Gaza verhindern, die Güter zerstören, den Fahrer des Transporters erschießen, währen die Polizei und die Armee Israels dabei untätig zuschauen!



[1] Es ist „Völkermord“, was in Gaza geschieht, sagt Senator Bernie Sanders, und es bedürfe keiner weiteren Untersuchungen dazu, denn der „Völkermord“ laufe „realtime“ ab, vollziehe sich vor unseren Augen, ergänzt der demokratische Abgeordnete van Hollen - Der Alte Mann im Weißen Haus hat versagt – der Alte Mann kann gehen!

„Kultur und Zivilisation“ heute, echte „Humanität“: pünktlich zum Internationalen Kindertag 2024 sind mehr als 15 000 Kinder in Gaza tot! Die UNICEF gelähmt!? Doch der deutsche Kanzler Olaf Scholz aus der SPD hat damit wohl kein Problem – und die verlogenen Grünen wohl auch nicht?

15 000 tote Kinder kann man nicht schönreden[1], Genosse Scholz – will Deutschland immer noch die Regierung Netanjahus im Haag gegen den Vorwurf des „Völkermords“ vor dem UNO-Gericht (ICJ) im Haag verteidigen? Ignoriert der deutsche Kanzler Signale der Weltpolitik vor der UNO und ethische Entwicklungen in EU-Staaten – zum Schaden Deutschlands?

Die Nibelungentreue des Olaf Scholz – bremsen hätte er sollen, zur Mäßigung aufrufen, nicht zum Krieg ermutigen – einem fragwürdigen Führer auf die Schulter klopfend im „Weiter so“ bei der Vernichtung von unschuldigen Zivilisten ideologisch motiviert und mit der Parole „Staatsräson“!

 

[2] Vgl. dazu meinen Beitrag sowie den de facto unauffindbaren Artikel „Merkels Geselle“, der auf wunderbare Weise wieder im Internet aufgetaucht ist – und das, obwohl der Name Olaf Scholz nicht in der Überschrift vorkommt!

 

 

      Fußball in unseren Tagen: 

Israel gegen Gaza 

– eine Fußball-Glosse von Zeitkritiker Carl Gibson zum Fair-Play nach UNO-Standards und zum Ungeist der Zeit im Vernichtungskrieg – noch ein Beitrag, den man im Internet wahrscheinlich nicht finden wird!

 

   Fußball in unseren Tagen: Israel gegen Gaza – 

eine Fußball-Glosse von Zeitkritiker Carl Gibson zum Ungeist der Zeit

Die Besatzungsmacht gegen die Besetzten – die 1. Liga gegen die 5. Liga,

Die einen, ausgerüstet mit F-16 und F-35 Flugzeugen und Bomben aus den USA, die anderen als Steinewerfer gegen Panzer und Bulldozer und als „Terroristen“ aus dem Widerstand mit den Waffen des asymmetrischen Krieges, mit Terror und Gewalt auch gegen Zivilisten!

Übertragen in die alles bestimmende Welt des Fußballs:

Israel speilt mir drei Bällen und mit 22 Spielern auf dem Feld gegen Palästinenser, die sich an die alten Regeln halten müssen.

Wer wird wohl siegen?

Ein Richter ist auch da! Doch falls er nicht so pfeift, wie das die Mannschaft aus der ersten Liga will und erwartet, dann wird der gute erschossen – nach südamerikanischem Vorbild, wo immer wieder einmal ein Schiedsrichter erschossen, manchmal sogar auf dem Spielfeld und mitten im Spiel!

Diese Glosse ging mir durch den Kopf, als der Krieg in Gaza noch jung[1] war – und die Welt des Fußballs, mit der ich mich nicht anfreunden kann, obwohl auch ich Jahre lang im Verein spielte[2] in jungen Jahren, noch weit!

Jetzt rollt der Ball wieder!

Nicht anders als früher Räder rollen sollten bis zum Sieg!

Jener Sie bleib aus!

Und heute?

Heute spotte ich nicht mehr wie damals, 2014, als ich schrieb, Katar werde Fußballweltmeister[3] in einem Essay, den das Schlammaufwühlen im Internet heute wieder hochspielt, heute, wo ich Katar aus anderen Gründen hochhalte – die Medien dort, Al Jazeera und die Politik aus Katar – klage ich nur noch, traurig geworden in einer Welt, die sich selbst vergessen hat wie der deutsche Kanzler Scholz[4], der auf falschen Hochzeiten tanzt und die Show bejubelt, die andere abziehen, nicht im Stadion wie Meisterin Merkel, dafür aber auf der großen Bühne der Weltpolitik, neben dem Alterssenilen aus dem Weißen Haus, der einmal ein Gentleman war, heute aber nur noch ein alter, vergesslicher Mann ist, ein gebrochener Mann, der die westliche Welt nicht länger anführen sollte, denn er fördert das Spiel der Ersten Liga, während Richter und die Spieler aus der 5. Liga totgeschossen werden und verhungern.

 

 



[1] Stichworte: „Verhältnismäßigkeit der Mittel“, Spielregen und Genfer Konvention.

 

Jeder „Fair Play-Spieler“, Engländer, Iren oder Kataris, können eine Antwort darauf geben, was echten Sportsgeist entspricht und was nur nackte Machtübung, brutale Gewalt bedeutet.

 

Meine Fabel dazu – im Internet – der Hirte und der Krieg wurde bisher noch nicht recht registriert.

 

[2] Bilder im Internet auffindbar.

[3] Vgl. dazu meinen Beitrag:

 

[4] Vgl. dazu meinen Beitrag zu Scholz „der Selbstvergessene“, allmählich ein Geheimtipp im Internet neben anderen Beiträgen zu dem Freund der Freimaurer, der die Errungenschaften der Aufklärung aus einem Bewusstsein verdrängt hat wie die Erinnerung an Kumpanei mit der Welt des Geldes.


 

 

 

 

 




US-Außenminister Antony Blinken ist in Katar, wird vom Emir von Katar empfangen und gibt dem – in Israel jüngst verbotenen - „Terroristensender“ Al Jazeera ein Exklusiv-Interview! 

Wie kommt das?

Des Rätsels Lösung: der - auch von deutschem Boden aus beschimpfte und als Hamas-Propagandasender von ARD-Journalisten diskreditierte - Sender aus Doha, den ich die „Stimme der Anderen“ nenne, gehört dem Emir von Katar, einem Milliardär, der sein Geld auch einsetzt, um Gutes zu tun – für die Brüder und Schwestern in Palästina und an sich als guter Moslem vor Allah dem Allmächtigen!

Auch als Vermittler zwischen Israel und der Hamas!

Katar wird gebraucht – und weil das so ist, weil es de facto ohne Katar in diesem Konflikt überhaupt nicht ginge, weilt US-Außenminister Antony Blinken eben in Katar und scheut es nicht, mit dem Sender zu reden, den Premier und Kriegsverbrecher Netanjahu – auch sonst die Vermittlungsgespräche torpedierend - als „Terroristensender“ bezeichnete und in Israel verbieten[1] ließ.

Die Ausrüstung wurde beschlagnahmt, und die bewähren Korrespondenten von Al Jazeera berichten nun aus der jordanischen Hauptstadt Amman über die Ereignisse in Gaza und in den von Israel besetzten Gebieten.

Die Bilder sprechen für sich: ein gut gelaunter Emir empfängt den US-Spitzendiplomaten und schüttelt auch allen anderen Mitgliedern der US-Delegation freundlich die Hand.

Man versteht sich. Schließlich duldet Katar, das Hamas-Führer beherbergt, hegt und pflegt, schützt, selbst vor dem Zugriff des Mossad bewahrt, auch die US-Präsenz im Wüstenstaat, eine Militärbasis, die den Iran gegenüber gut im Visier hat.

Eine Hand wäscht die andere!

Also redet man miteinander – auch über die Zukunft von Gaza und über das Schicksal der Hamas als politische Kraft und als kämpfende Bewegung des Widerstands, die im Westen „terroristische Organisation“ genannt wird.

US-Außenminister und unermüdlicher Shuttle-Diplomat Bidens in treuen Diensten Antony Blinken ist nicht nur ein Akrobat der Wortklauberei, sondern auch ein großer Künstler, wenn es darum geht, zu reden, ohne etwas zu sagen. Den Eiertanz und das Kreisen um den heißen Brei beherrscht der smarte Amerikaner vorzüglich, fast virtuos, so auch in dem Exklusiv-Gespräch mit dem Al Jazeera-Journalisten, der seine Fragen stellen durfte, ohne rechte Antworten darauf zu erhalten!

Wo ruderte die Hamas zurück?

Was ist „nicht machbar“?

Auf Details könne er nicht eingehen! Die neugierigen Menschen in aller Welt sollen weiter rätseln und abwarten, ob nicht doch noch ein Wunder geschieht!

Blinken beschränkte sich darauf, das zu wiederholen, was er schon mehrfach öffentlich gesagt hatte in den letzten Tagen, in Ägypten, in Israel, das Narrativ: alle Welt wolle den Frieden in Gaza, sogar die Russen – nur die Hamas nicht!

„Blinken-Bla-Bla“, nannte ich das schon vor Monaten – und zuletzt heute!

Fakt ist: die Hamas will Garantien!

Für den Fall, dass es zu einem dauerhaften Waffenstilland kommt, muss Israel zusichern, dass eine abziehende IDF nicht postwendend wiederkommt, nachdem alle Geiseln freigelassen wurden!

Das aber würde eine Einschränkung der Besatzungsmacht Israel bedeuten und möglicherweise das Ende der Gesamt-Okkupation!

Netanjahus Israel aber will weitermachen wie bisher, schalten und walten ohne Rücksicht auf das Völkerrecht, auf dessen Respektierung sogar ein Blinken heute pocht, nicht anders als Scholz vor 8 Monaten, in Worten, im „Bla-Bla“, ohne konkrete Taten folgen zu lassen!

Diese inkonsequente Haltung des gesamten Westens – bis auf kleine Ausnahmen wie Irland, die ignoriert und übergangen wurden von urdemokratischen Figuren wie Ursula von Leyenhat zu dem Status quo geführt, den wir heute im Apartheid-Staat Israel haben, einen Dauer-Kriegszustand, in dem die Bevölkerung Israels, das Volk der Juden und der Nicht-Juden, weder glücklich werden noch sicher leben kann.



[1] Vgl. dazu meine Berichte, die man zufällig im Internet findet.

 

 

 

     Die Zynismen von Netanjahu und Blinken sind fast deckungsgleich, stilistisch wie faktisch – auf diese Art redet man an der Welt vorbei, aber auch an den Arabern, Muslimen und an der anderen Seite im Eiertanz auf der Stelle stehend

Was bleibt den Kataris weiter übrig als Frustration?

Offen widersprechen können sie, die Fürsprecher der Hamas, dem großen Amerika nicht! Doch sie müssen der welt mitteilen, was die Hamas zu dem Friedensgebot der USA und Israels sagt, antwortet.

Wie soll es nun aber zu einem Ergebnis bei Verhandlungen kommen, wenn man aneinander vorbeiredet, wenn jeder eine eigene Sprache spricht; vor allem später, nach den Geheimgesprächen, in der Pressekonferenz für die Öffentlichkeit, wo, wie schon seit 8 Monaten üblich, das verbal verschleiert wird, was die Hamas wirklich gesagt, gefordert hat, nämlich einen endgültigen Waffenstillstand, keinen temporären bei einem vollständigen Abzug der israelischen Besatzungsarmee aus Gaza!

Blinken verharrt im Eiertanz und kreist wie der Fuchs um den heißen Brei, ohne die Fakten bei Namen nennen zu wollen!

Kataris und Ägypter stehen schließlich dumm da, den Blinken leugnet alles, nicht anders, als Netanjahu daheim und vor der Welt, um den Krieg weiter zu führen – und Blinken leugnet, um Netanjahu zu decken, die Worte wie die Taten.

Blinken, der gerade noch mit 74 Nationen an einem fast runden Tisch saß, stellt sich vor den – nicht anwesenden – Netanjahu, um der Welt mitzuteilen, die Hamas sei das Problem, sie sei die Hürde zum Frieden in Gaza, sie die Kraft, die sich verweigere!

„Blinken-Bla-Bla“ nannte ist dieses dubiose Vorgehen vor Monaten, als der Krieg noch jung war und bereits „zu viele Palästinenser tot“, damals, als die sinnlose Shuttle-Diplomatie des Nichtssagenden und Nichtserreichenden einsetzte. Bei dem „Blinken-Bla-Bla“ ist es auch geblieben, jetzt, wo der Vernichtungskrieg des Netanjahu in Gaza seit 8 blutigen Monaten wütet und über 37 000 Zivilisten tot sind, Palästinenser!

Das Gegenteil von dem, was Blinken – Netanjahu demonstrativ beschützend – aussagt, ist richtig! Netanjahu will die Fortsetzung des Krieges – mit allen Mitteln bis zum Erreichen des Kriegsziels, das in der Vernichtung der Hamas in Gaza besteht, aber einer Illusion gleichkommt, da man den Widerstand auch der besetzten Bevölkerung nicht endgültig abschalten und ausmerzen kann, auch nicht über die Anwendung militärischer Gewalt, wie das im Westjordanland praktiziert wird, wo seit dem 7. Oktober etwa 500 Widerstandskämpfer getötet von der IDF getötet wurden und über 8 000 Palästinenser verhaftet wurden und in Gefängnissen ausharren, oft ohne Anklage, ohne Rechtsbeistand, ohne Prozess und auf unbestimmte Zeit.

Wenn Blinken in wenigen kurzen Sentenzen der Hamas die Alleinschuld an der augenblicklichen Stagnation zuschiebt, dann für das West-Fernsehen, für die Bürger und Wähler in den USA, für die Getreuen aus der EU, damit es beim Narrativ Israels und des Westens bleiben kann – die bösen Buben: das sind die Hamas!

Und dahinter auch noch die Fürsprecher der Hamas, auch wenn sie nur „ehrliche Makler“ sind, im Gegensatz zu Blinken, der, selbst ein Jude, nur für Israel makelt, verhandelt, aber im Auftrag des Alten Mannes aus dem Weißen Haus, der inzwischen – nach der Verurteilung des Sohnes Hunter – nicht nur ein altersseniler, sondern auch ein gebrochener Mann ist.

Wie von mir gefordert - er sollte abtreten, begleitet von dem Kriminellen Trump!

Da Blinken aber einen Erfolg dringend braucht, weil dem Chef daheim die Zeit davonläuft bis zur nahen Wahl, heißt es, Überbrückungen seien noch möglich, einiges, was von der Hamas käme, sei machbar, „workable“, anderes nicht! Friede sei noch möglich!

Wo bleibt der Klartext für die Öffentlichkeit, die genau informiert sein will?

Eiertänze und Zynismen[1] diverser Art, die die Fakten verschleiern, überlagern, verdrängen, aber bringen die Welt nicht weiter – und das Blutvergießen Unschuldiger in Gaza nicht zu einem Ende.

Die Quittung für dieses inkonsequente Handeln – über die Diplomatie des Versagens hinaus – er hält Präsident Joe Biden am Wahltag im November, falls er dann noch für das hohe Amt zur Verfügung steht.