Freitag, 7. Juni 2024

Im Westen wird ausgewogen informiert

 

 


Carl Gibson, 

Natur- und Lebensphilosoph, 

 ethisch ausgerichteter Zeitkritiker, 

politischer Analyst  und Essayist,

Naturfotograf, 

 im September 2022



Mehr zu Carl Gibson, Autor,  (Vita, Bibliographie) hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Gibson_(Autor)



https://www.worldcat.org/identities/lccn-nr90-12249/

 Bücher von Carl Gibson, zum Teil noch lieferbar.

 

 

Der Gaza-Krieg Israels (auch aus ethisch-moralischer Sicht)

 

 

Im Westen wird ausgewogen informiert

 

Wie bei Putin und Xi?

 Es ist schmerzlich mitansehen und mit verfolgen zu müssen, wie die Bürger des angeblich freien Westens systematisch belogen und getäuscht werden, wenn es um den Krieg in Gaza geht und über diesen Krieg hinaus.

 Damit wenigstens noch etwas Wahrheit durchkommt und Menschen erreicht, Bürger, muss der schreibende, im Blog publizierende Autor und Denker in dem Titel seines Beitrags etwas aussagen, um das andere, was er wirklich meint[1], an den Mann zu bringen oder an die Frau, während die großen Medien praktisch nur noch dazu da sind, um offizielle Narrative zu verbreiten, nicht anders als die „eigebetteten Journalisten“ als Kriegsberichterstatter im Krieg, die eigentlich nur mitgebrachte Handlanger der Akteure waren und sind.

 An den Wänden klebt But.

Eine UNO-Schule im Flüchtlingslager Al Nuseirat wurde bombardiert. Dutzende tote Zivillisten, viele Kinder sterben.

 Eine Hamas-Stellung sei angegriffen worden, lese ich im Internet als Schlagzeile eines westlichen Mediums.

Etwa 20 Hamas-Kämpfer hätten sich dort verschanzt, Umgruppierte, sagt die IDF!

Und das wird so – nicht überprüft - im Westen weitergereicht, genauso wie vor 8 Monaten, als der Vernichtungskrieg begann.

 Das nennt sich dann Journalismus, obwohl es nur Kriegspropaganda ist.

 Inzwischen bezweifeln sogar die USA – über ihren Sprecher Miller - solche Angaben, den Angriff auf die Schule mit den vielen Opfern missbilligend

 

Die großen Medien aber informieren objektiv, ausgewogen, korrekt, vor allem politisch korrekt, indem sie unkritisch das IDF-Narrativ an den deutschen Michel weitergeben.

 

Hält ein Carl Gibson auf seinem Blog dagegen, dann sorgt man dafür, dass diese Stimme des Rufers aus der Wüste, der schon lange in der Ecke steht, in die man ihn gestellt hat, nicht gehört wird, indem man die Überschrift seiner Beiträge nicht weiter reicht, also auch die Inhalte mitversinken lässt in einem Meer der systematischen Desinformation.

 

Das ist die Meinungsfreiheit in freien Westen heute.

 



[1] Vgl. u. a. dazu meine Beiträge „KI und die Ironie“ sowie „Netanjahu“ ist ein großer Führer Israels“!

Was koscher ist, geht durch,

was nicht koscher ist, fällt durch.

So arbeitet das Internet im Westen heute!

Ich verliere sehr viel zeit damit, nachzuprüfen, was von meinen Beiträgen im Internet durchkommt und den Weg zu den Menschen findet, leider nur in deutscher Sprache, in einer engen Sprache!

 

 

 

 

 

 

Slowenien erkennt an, und Spanien tritt bei Oder 

weshalb der bloggende Philosoph von heute in Rätseln reden muss, lange nach Descartes

 

Clarus et distintus,

Descartes

 

Das Prinzip des großen französischen Denkers, das für den westeuropäischen Rationalismus und die aufgeklärte Geisteswelt Europas steht, sprach ich an in dem Beitrag auf diesem Blog:

 

Israel am Pranger im Haag, I. Öffentliche Anhörungen zur Legitimität von Israels Besatzung am ICJ der UNO. Viele Völker der Welt wollen das Ende der Besatzung, doch aus der geopolitischen wie strategischen Sicht der USA ist Israel ein unverzichtbarer Brückenkopf im Kampf gegen das – traditionell US-feindliche – Umfeld arabischer und moslemischer Staaten aus Syrien, Irak und Iran. Geopolitik kennt keine Moral,

dessen Titel man im Internet ebenso wenig findet wie den Folgebeitrag, in welche das Sujet und Akteure aus dem Gericht genannt werden:

 

Ohne die Freiheit des palästinensischen Volkes wird die Freiheit Südafrikas nicht vollkommen sein, sagte Nelson Mandela. Israel am Pranger im Haag, II. Zum letzten Tag der öffentlichen Anhörungen zur Legitimität von Israels Besatzung am ICJ der UNO in Den Haag.

Dann, neben weiteren Erwähnungen, noch einmal explizit in dem Beitrag:

 

„clarus et distinctus“ – seit Descartes sind die Franzosen dem klaren Wort verpflichtet, auch im Sicherheitsrat der UNO, wo, wie absehbar, die letzte Resolution der USA zu einem Ende des Krieges in Gaza aufgrund fehlender Klarheit am Veto Russland und Chinas scheiterte?

Das ist nichts Reißerisches, was Schlagzeilen macht und für viel Anklicken sorgt, aber wichtig!

 

Wen erkennt Slowenien an – den souveränen Staat der Palästinenser!

 

Das steht hier:

 

Die Ehrenrettung Europas: Irland, Norwegen und Spanien schreiten mit der Anerkennung eines Palästinenser-Staates entschlossen voran – Slowenien, Malta und andere werden folgen, ein konservatives Großbritannien und das Deutschland des ideologisch verbohrten Olaf Scholz aber werden die Letzten sein

Sowie hier:

Der Krieg, der nach US-Präsident Joe Biden nur Wochen dauern sollte, tobt nun, nach 8 Monaten immer noch, unerbittlich – gegen Zivilisten! Wer hat da wohl versagt? „Jerusalem ist unser“, „Flag day“ in Israel!

Diese Beiträge mit wichtigen Informationen zur Zeit wird der interessierte Leser im Internet nicht oder nur sehr schwer finden!

 

Der freie Autor wird also davon angehalten, seine Meinung zu verbreiten – und das in einer EU, deren Volksvertreter, die das zu verantworten haben, nun auch noch wählen soll!

 

Bloggen wird zum absurden Akt – der Blogger zum Sisyphus und Don Quichotte!

 

Wem tritt Spanien nun bei?

 

Dem ICJ natürlich, um dort neben Mexiko, Chile, Kolumbien und anderen Südafrika beizustehen in der „Völkermord“-Klage gegen Israel, während ein deutscher Kanzler Olaf Scholz angeblich die Kriegsverbrecher verteidigen will, um über eine – obskure Staatsräson – wohl gegen die Gebote des Völkerrechts 36 500 tote Zivilisten in Gaza auch noch zu relativieren!

 

Damit nicht allzu viele Deutsche diese Dinge ähnlich sehen, sollen bestimmte Blogbeiträge von Zeitkritikern einfach nicht sein in deutschen Landen!?

 

Noch halte ich schreibend dagegen!

 

 

 

Die geköpften Beiträge des deutschen Bloggers Carl Gibson – wo sind sie geblieben?

 

Dort, wo die thematisierten „geköpften Babys“ auch sind, aufgelöst in Luft!

Denn ohne im Internet weiter gereichte Überschriften keine Inhalte, keine Kritik!

 

So kastriert man Autoren, Denker, Blogger!

 

So sorgt man in moderner Zeit und freiheitlicher Welt dafür, dass ungeliebtes Gedankengut auf der Streck bleibt, untergeht, versinkt in einem Meer von Desinformation.

 

 

 

 

 

Druck aus Israel und den USA auf die UNO-Richter im Haag – ein demokratisches Unding!? 

Noch ein paar grundsätzliche Gedanken des von höchster Warte aus zum Schweigen aufgerufenen[1] Philosophen Carl Gibson

Iustitia fundamentum regnorum?

Weil es den beiden Akteuren im Gaza-Krieg nicht gefällt, was von den beiden Gerichten der UNO, ICJ und ICC, kommt, üben beide Staaten angeblich Druck aus - auf die Richter und auf die Staaten hinter den Richtern, teils öffentlich, in der amerikanischen Polit-Szene, im Kongress der USA, teils über geheimdienstliche und diplomatische Manöver hinter verschlossenen Türen, um Richter, die in demokratischen Staaten doch unabhängig und nur Recht und Gesetz verpflichte sein sollen, zu beeinflussen!

Zynische Machtpolitik auch in der Rechtsprechung auf internationaler Ebene?

Wenn es gegen die UNO geht – und das ist in Gaza von Anfang an der Fall, denn die UNO nährt und beschützt die Palästinenser im Streifen – dann sind wohl alle Mittel legitim, um zum Zweck zu gelangen, auch die weniger legalen?

Was gefällt den USA nicht an dem, was aus dem Haag kommt? Die Völkerrechtsklage Südafrikas gegen Israel? Denn diese schlägt auf den Hauptsponsor des Krieges USA zurück!?

Der internationale Haftbefehl des ICC gegen Netanjahu und Gallant, der auch für Putin gilt und der sich eines Tages auch gegen Verantwortliche aus den USA richten könnte?

Weil das so ist, erkennen die USA den ICC der UNO nicht an, wollen aber trotzdem darauf Einfluss nehmen, was von den Gerichten aus dem Haag kommt!

Sehr demokratisch ist das!

Und eine Einladung an Putin und Xi Jinping, es ferner auch so halten!?

Mit Druck auf alle Akteure!

Druck, Druck, Druck[2] das hat zudem Unheil von Gaza geführt, zu über 36 000 toten Zivilisten bisher, die geschätzten 7 000 Toten unter den Trümmern nicht eingerechnet!

Und nun soll es – ethisch wie moralisch und human im Kampf gegen Isis-Terror und Barbarei – auf diese Art weiter gehen?

Wer schützt die Richter vor staatlicher Willkür?

Und wer schützt die Demokratien vor dem Machtmissbrauch der Wenigen in höchsten Ämtern?

Regiert also, lange nach Solons Gesetzen und dem recht im alten Rom, wieder das „Gesetz des Dschungels“, das „Recht des Stärkeren[3]“ wie in einer Tyrannis - ohne Rücksicht auf Ethos und Moral?

Wenn die „Guten“ heute nun einmal so verkommen und „schlecht“ sind, was ist dann noch von den eigentlich „Schlechten“ zu erwarten, von „Schurken-Staaten“, von offenen du verkappten Diktatoren, von alten und von neuen Kommunisten?

Der Einzelne im Westen, der nun auch noch in den EU-Staaten zur Wahl gehen und unter den Kandidaten wählen soll, die ihm die eine oder andere Partei auf einer Liste vor die Nase gesetzt, ausgewählte Handlanger in obskurer – und leider auch in sehr konkreter – Mission, nicht anders als bei Putin und Xi, dieser Ohnmächtige hat nur noch die Möglichkeit, die Medien der Verführung abschaltend sich ins Private zurückzuziehen, in die Einsamkeiten der Natur, falls diese noch da ist und als Geist oder Philosoph zu schweigen, so, wie es mir die Mannen des Streiters Gottes auf Erden Gauck einst rieten, damit es mit den Lügen der Mächtigen in der Machtausübung – auch in Kriegen - auf bewährte Art weiter gegen kann.

 



[1] Diese Ermahnung aus dem Bundespräsidialamt des metaphysischen Licht- und Schattenkriegers und nationalen Spalters Gauck, auch ein Unding in einer funktionierenden Demokratie, habe ich – unbeeindruckt – mehrfach veröffentlich, im Internet wie im Buch!

[2] Vgl. dazu meine Beiträge.

[3] Die exponierte Idee ersetzt die langatmige Abhandlung. Dazu gibt es mehrere Beiträge im Netz aus meiner Feder, ebenso in meinen politischen Büchern.

 

 

 

Der Krieg, der nach US-Präsident Joe Biden nur Wochen dauern sollte, tobt nun, nach 8 Monaten immer noch, unerbittlich – gegen Zivilisten! Wer hat da wohl versagt? „Jerusalem ist unser“, „Flag day“ in Israel!

In der großen Maskerade der USA an der Seite der Kriegführenden aus Israel, in welcher der Krieg in Gaza immer noch nicht abstellt, zu einem Ende gebracht und Frieden gemacht wurde, geben die Staaten der EU, zu simplen Vasallen reduziert, eine schlechte Figur ab –

Mitläufer und Handlanger der desolaten US-Außenpolitik sind diese Unfreien, wenn man von wenigen Staaten absieht, die nun, nachdem was in Gaza geschah, aus der Reihe der Folgsamen ausscherten, um den Staat Palästina anzuerkennen, während die anderen, darunter die Großen, die trotzdem an Dackel, Pudel, Windhunde, Deutsche Schäferhunde und Deutsche Doggen erinnern, stur weitermachen, eng an der Seite der USA und dahinter unkritisch und fern der Moral an der Seite der kriegführenden aus Israel Netanjahu und Gallant, die – im Namen der Besatzungsmacht - in Gaza immer noch machen, was sie wollen, täglich wahllos Menschen tötend, ohne Rücksicht auf die Genfer Konvention, auf das Völkerrecht an sich.

Wohltuend in dieser Tristen Zeit ohne viel Hoffnung: der Gestus des kleinen Staates Slowenien, das nunmehr den Staat der Palästinenser anerkannt hat, erwartungsgemäß nach der Pionierarbeit und der Ehrenrettung Europas durch Irland, Norwegen und Spanien.

Netanjahu wird bald vor dem Kongress in den USA reden!

Ein Heimspiel für den geborenen Amerikaner, der in Israel zum Ultra-Zionisten wurde?

So wird es wohl sein, denn als guter Redner wird er die ihm Zuhörenden, die US-Kongress-Abgeordneten, die seit Jahrzehnten uneingeschränkt Israels Politik decken, betören und auch viel Applaus finden, ungeachtet der Fakten aus Gaza, denn starke Kräfte – nicht nur aus der Israel-Lobby in den USA – stehen immer noch hinter dem Krieg in Gaza, selbst wenn die Opferzahlen unter den Zivilisten dort noch ansteigen! Zyniker der Macht wie Lindsey Graham und die Sikh-Frau Nicki Haley, die sich am Blutrausch ergötzen und nach noch mehr Blut rufen!

Und das im Einklang mit den jüdischen Siedlern, die auf dem Gelände des arabischen Heiligtums ihren „Flag day“ feiern, die Eroberung Ostjerusalems im Jahr 1967, flankiert von den Segenswünschen des Faschisten Ben Gvir, der ausruft, „Jerusalem ist unser“, ganz Jerusalem natürlich – und ganz Israel in den Grenzen von König David!

Reiche Juden Amerikas, Zionisten und Nicht-Zionisten, die den Judenstaat Israel schon im Jahr 1942 wollten und auch alles ihnen Mögliche taten, damit es zur Staatsgründung kommt, über Geld und Waffen, sehen die Notwendigkeit eines starken Judenstaates auch heute noch, auch, wenn es ein Apartheid-Staat ist mit vielen menschenverachtende Rassisten, ein Staat, in dem sie aber nicht leben wollen. Sie bleiben in den USA und stützen vor dort aus – und über Biden oder Trump – den Krieg in der Region, in Gaza, im Libanon, wo auch immer, ohne Rücksicht auf Zivilopfer!

Eigentlich sollte dieser Krieg - nach US-Präsident Joe Biden - nur Wochen dauern sollte, nicht Monate!

Nun, nach 8 Monaten Vernichtungskrieg 36 5000 Toten und über 83 000 000 Verletzten, wütet dieser Massenmord immer noch, unerbittlich – gegen Zivilisten, während die Hamas ihre Kampffähigkeit – nach US-Geheimdiensten – zu 65 Prozent erhalten hat!

Wer hat da wohl versagt?

Netanjahu, Gallant, Biden, Scholz, Sunak und alle anderen aus dem Westen, die mehr hätten wissen können und anders hätten handeln sollen von Anfang an, denn die Fakten waren den Experten bekannt – und die auch heute noch keine Lösung haben für die Zeit danach!

Biden, ein alter Mann der politischen Show, hat das Waffenstillstandsangebot, das das eigene sein sollte, um daheim als Wahlkämpfer zu punkten, über seinen Sprecher Israel in die Schuhe geschoben, nachträglich!

Doch Netanjahu, der mehr Krieg will, weil er mehr Krieg braucht, um selbst zu bestehen – auch das, ein klassischer Interessenkonflikt, war von Anfang an anzusehen – weiß nichts davon!

Der Ball sei nun im Feld der Hamas, meint Biden! Die Verhandlungsführer aus dem winzigen Wüstenstaat Katar widersprechen nicht – wie sollen sie auch dem ganz Großen, der in ihrem Staat Militärbasen hat, widersprechen?

Und die Hamas? Was sagt die andere Seite zu dem Deal, während weitere Geiseln sterben? Sie zeigen sich positiv ausgerichtet, einen endgültigen Frieden in Gaza und den Rückzug der IDF im Visier, halten aber noch kein schriftliches Angebot in den Händen!

Also wird die Show des Alten Mannes aus dem wei0en Haus noch eine Weile weitergehen, während im Gaza, wo das große Morden[1] weiter geht, noch mehr Unschuldige ihr Leben lassen müssen.

 



[1] Inzwischen hat die verlogene Westpresse ihre Stimme wiedergefunden, etwa CNN in den USA, wo jetzt mehr und mehr realistische Bilder gezeigt werden – garniert mit der Warnung: „graphic“ – oder der „Spiegel“ in Deutschland, Medien, die lange schwiegen und deshalb unbekannte Ethiker, Moralphilosophen und kleine, einflusslose Blogger auf den Plan riefen, denen man trotzdem das Berichten und Leben schwer macht, auf vielfältige Weise – und über Formen der „Zensur“, die es im freien Westen überhaupt nicht geben darf!

Mein neuestes Problem: Schwierigkeiten mit der Blog-Infrastruktur, vermutlich eine Schikane, um meine Informationsstrategien gegen das „Nichtgefundenwerden“ zu torpedieren!?

 

 

 

 

Die US-Politik ist in einem desolaten Zustand, nach innen wie nach außen – schlechte Signale für die gesamte westliche Welt!? 

Statt den Krieg in Gaza zu bekämpfen, bekämpfen[1] US-Politiker die UNO-Richter im Haag!

Die Feinde der freien Welt haben Grund zur Freude: es läuft schlecht in den USA, sehr schlecht

Eine Wahl zwischen Pest und Cholera steht an!

Wen soll der Amerikaner wählen, den gerade schuldig gesprochenen Trump, den Rivale Biden dann aus postwendend einen „convicted felon“ genannt hat? Oder den nicht mehr ganz jungen Mann aus dem Weißen Haus mit dem exzellenten Gedächtnis – „my memory is fine“! – das dem des deutschen Bundeskanzlers Olaf Scholz ähnlich ist, fähig, sich an einiges zu erinnern und an anderes eben nicht!

Weiß Scholz, wer an den Pyramiden regiert?

Biden weiß es nicht so recht – und trotzdem will er die freie Welt anführen, auch in einem Krieg mitredend, dessen Folgen er mit zu verantworten hat, weil er, der große Zauberer, Zampano und Meister, den Zauberlehrling gewähren ließ – längst als neuen Meister des Todes, der nun zufällig nicht aus Deutschland kam!

Trumps Sex-Leben beschäftigt die Amerikaner – und die Folgen eines unsittlich Agierenden in einem Staat der Prüden, die das Hinwegsetzenden eines einzelnen Machtmenschen sichtbar machten und zu der Verurteilung führten, die aus Trump bald einen Sträfling in Haft machen könnten.

Wie viel besser ist Biden als Trump?

Ist er moralischer?

Als Putin in der Ukraine einfiel und Biden Westpolitiker wie Scholz und andere um sich scharte, um dem Aggressor wirkungsvoll zu begegnen, der Ukraine helfend, als Volk und Staat zu bestehen, wehrhaft bleibend, war Biden fast noch ein Gentleman der alten Schule, fortschrittlich ausgerichtet nach innen, anti-rassistisch und der Zukunft einer besseren Welt zugewandt.

Was ist daraus geworden?

Die Mitwirkung Bidens und der USA am Gaza-Krieg, die von Spitzenpolitikern aus den USA, die Juden sind, getadelt wird, vom Bernie Sanders ebenso wie von dem Demokraten Chuck Schumer, hat Biden, ein Zauderer wie Scholz, zu einer amoralischen Figur gemacht, zu einem offensichtlichen Versager, die Ideale der freien Welt ebenso verratend wie die vitalen Interessen er USA in der Region im Ausgleich zwischen Juden und Arabern.

Was noch hinzukommt und die Wiederwahl des Präsidenten Biden belastet:

Sohn Hunter hat mit den Gerichten zu tun! Auch das, kein Ruhmesblatt für den Vater!

Trump schuf Präzedenzfälle – und der Sohn des Präsidenten schuf diese ebenso! Präzedenzfälle, die ins Auge gegen gehen – und das für das gesamte „moralische“ System der USA, dass die Diskrepanz zwischen Sein und Schein allen bewusst, den Freunden wie den Feinden!



[1] Die politisch-moralische Tragweite dieses Prozesses ist vielen Menschen im Westen aufgrund permanenter Ablenkung und Desinformation noch nicht bewusst geworden.

 


Carl  Gibson, Rufe in der Wüste, 2018, ein "Kampfbuch" eines Aufklärers der Neuzeit

 


 

Buchautor und Blogger Carl Gibson auf dem Index von KI? 

Wer steuert die „politische Korrektheit“ von KI?


Danach sah es einige Tage aus, nachdem der freche „Copilot“ von Microsofts Bing auf einmal und überraschend still geworden, der freche „Copilot“, der sich über Wochen und Monate immer wieder dazwischengedrängt hatte, um neugierenden nach Wissen und Gewissheit drängenden Lesern im Internet etwas über mein Leben und Werk zu erzählen.

 

Hatte jemand den Roboter ausgebremst, weil er zu viel von dem der Welt erzählte, was man eigentlich nicht hören sollte? Faktisches, garniert mit Selbstgeschaffenem, mit Fake-News entsprungen einer blühenden, hypertrophen Phantasie?

War man dabei, das Internet-Wesen der synthetischen Art „umzupolen“, nachdem es mir doch schon ein paar nützliche Dienste erwiesen hatte, das von der anderen Seite betriebene „Totschweigen“ meiner Person durchkreuzend?

 

„Jetzt fehlt nur noch die letzte Stufe“, sagte ich mir, etwas skeptisch geworden, „nämlich, dass „man“, wer immer das aus sein mag, KI einsetzt, um mich und meine Werke aktiv zu bekämpfen!

 

Das ist nicht der Fall! Noch nicht?

 

KI ist wieder da – und geschwätzig!

 

Nur ist KI inzwischen „politisch korrekter“ geworden, gerade, was aktuelle und heikle Themen betrifft, etwa den Krieg in Gaza!

 

Wer steuert die „politische Korrektheit“ von KI?

 

Wer vor Wochen noch etwas über meine Beiträge zum Thema „Palästinenser“ erfahren wollte, wurde noch ausführlich informiert, auch über das, was im Westjordanland abläuft, wo, seit dem 7. Oktober etwa 500 Kämpfer aus dem Widerstand gegen die Besatzungsmacht Israel von der IDF getötet wurden, „palestinian fighters“, so die Al Jazeera-Terminologie der Berichtenden, die man im Westen fast allgemein „Terroristen“ nennt.

 

Der Widerstand der Besetzten gegen die Besatzungsmacht Israel ist im Westen kein Thema, ja, ein Tabu!

 

Darüber wird einfach nicht geredet, nicht berichtet!

 

Also soll das der freie Blogger auch nicht tun!

 

Wer heute die Suchworte „Carl Gibson Palästinenser“ eintippt, wird von KI auch informiert, nur anders als früher.

 

Etwa in der Art:

Carl Gibson ist ein vielseitiger Autor, der über viele Dinge schreibt, auch über den Nahen Osten.

Wenn Sie über den Krieg Israels in Gaza mehr wissen, dann lesen Sie die Geschichte Israels und der Palästinenser … des Autors X, aus dem Großverlag Y,

… in welchem auch noch andere Fake-News-Autoren ihre Bücher drucken und verbreiten lassen …

 

Was KI bewusst ignoriert oder ignorieren muss, weil es Leute dahinter gibt, die dieses „Wesen“ programmieren und sogar nachträglich korrigieren, ist die Tatsache, dass der Leser, der nach „Carl Gibson Palästinenser“ sucht, erfahren will, was dieser Autor Carl Gibson zu dem Thema Palästinenser“ zu sagen hat – nicht das, was in einem Sachbuch steht, welches ein anderer Autor verfasst hat, möge das auch viel kompetenter sein!

 

So wird also „künstlich intelligent“ informiert und desinformiert!

Leider sind es nur die wenigen Betroffenen, die diese Spielchen der gezielten Desinformation im politischen Auftrag durchschauen – und nicht die arglosen Leser im Netz!

 


 

Blogger Carl Gibson: gute 90 Prozent meiner Beiträge zum Gaza-Krieg oder zu Israel kommen nicht beim Leser an!

Weshalb ist das so?

Muss das so sein?

Wer will es, dass es so ist?

Oder sind es nur 80 Prozent meiner Arbeiten, die nicht den Weg in die Welt finden, weil sie das Sieb nicht passieren können, das unsichtbare Netz im Netz, das herausfiltert, was nicht gelesen und gehört werden soll – in einer freien Welt, die keine Zensur kennt?

Potenzielle Leser, die meine Meinung kennen wollen sowie meine Einschätzungen zu den Entwicklungen in Gaza, die weltbedeutend sind, weitaus wichtiger als Putins – recht konventioneller - Krieg in der Ukraine, sind aufgerufen, auf meinem Blog zu „scrollen“, Monat für Monat, zurück in den Oktober 2023, als alles begann.

Dort kann man dann alles nachlesen, chronologisch, um bestimmte Dinge zu durchschauen, das, was den Menschen vorgemacht wird an Theater und Maskerade seitens der Politik.

Täglich schaue ich nach und überprüfe, was durchkommt und was durchfällt, bei obskuren „Zensoren“, die heute oft „Maschinen“ sind, Geist und Freiheit fressende Roboter, um dann festzustellen, etwa heute:

 

Ein Beitrag hat es wieder einmal geschafft!

 

„Bingo“, rufe ich dann aus, um mich nicht weiter zu wundern, weshalb drei Beiträge in den Tentakeln der Kraken hängenblieben!

 

Das ist das Los moderner Autoren von heute, die auf das freie Wort setzen und freie Gedanken verbreiten wollen!

 

In einer „freien“ Welt!

 

 

 Vgl. auch:

 

Wahrheit gibt es nur noch durch die Hintertür – 

wenn der freie Autor als Blogger im „Teufelskreis“ einmal zum Herakles und noch öfter zum Ulysses werden muss, um Licht in die Welt zu tragen[1] 

Philosoph Carl Gibson über die neue „Methode des Bloggens“ in Zeiten von Krisen und Krieg

For the happy few![2]

Panta rhei,

Heraklit.

Mit der Wahrheit im Buch verhält es sich wie mit der Weisheit des Heraklit – man kann nicht zweimal in den gleichen Fluss steigen!

Bis die Wahrheit in Buchform beim Leser ankommt, ist sie längst eine andere geworden, hat sich verändert, weil die Welt sich verändert mit allem, was zur Veränderung beiträgt, zum Gute hin oder mehr noch zum Schlechten!?

Nicht selten steht nach einiger Zeit alles auf dem Kopf, weil Umwerte am Werk sind, die – rücksichtslos wie schamlos - die Welt nach eigenen Vorstellungen umkrempeln, um aus Ethos und Moral eine Unmoral zu Formen, die der Macht dient der, Machtgewinnung und der Machtersthaltung.

Bei diesen Spielchen der Macht der Politiker, die die Machtmenschen der Neuzeit sind, funken manchmal freie Autoren dazwischen, solche, die „Kampfbücher[3]“ schreiben und dort aussagen, was sonst kein Verleger verbreiten will, und Blogger, die über die schnelle Waffe[4] Blog, das in Worte fassen und verbreiten, was die Zeit noch bestimmen wird, besonders in unsicheren Tagen und in Zeiten des Krieges, in welchen das Volk besonders stark verdummt und hinter dem Mond gehalten wird, damit einige Wenige zu ihren obskuren Zwecken gelangen.

Wie sage ich es nun dem lesenden dem Volk, wenn ich etwa über Olaf Scholz reden will? Indem ich ihn, den Kanzler aus der SPD, direkt beim Namen nenne? Oder, indem ich ihn umschreibe?

Sage ich Olaf Scholz, dann wird der Beitrag „ausgesiebt[5]“, vom Internet-Maschinen unschädlich gemacht, schlicht und einfach aus dem Verkehr gezogen, damit es bei dem offiziellen Bilde des Kanzlers, gemalt von Söldner und Claqueuren bleibt, unkritisch, geschönt, verfälscht!

Sage ich aber diskret wie unscharf „der deutsche Sozialdemokrat[6], dann kann das jeder sein; und der, der nach Scholz sucht in diesen Tagen, wird nur schwer einen kritischen Beitrag zu diesem Kanzler finden!

So hält man sich im Amt!

So halten sich schwache Politiker, die schlechte Politik machen, nach innen wie nach außen, in der Position, Leute wie Scholz![7]

Nicht viel anders ist es mit „Tabus“, die einfach nicht sin sollen, über die überhaupt nicht diskutiert werden soll, am wenigsten im historisch belasteten Deutschland, etwa über das Tabu:

„Apartheid-Staat Israel“!

Aber es gibt ja auch noch Franzosen, Italiener, Engländer, Spanier und andere, die ungeachtet ihrer schmutzigen Kolonialgeschichte als Konquistadoren und Ausbeuter darüber reden könnten! Das aber, im Gegensatz zu früheren Zeiten[8], nicht tun!

Also muss der freie Autor und Blogger Mittel und Wege finden, wie er die Mechanismen der gängigen „Information“, die oft nur „gezielte „Desinformation“ ist - besonders in den staatlichen Medien, in Deutschland in ARD und ZDF - „austrickst“, Hürden überwindet, den „Circulus viciosus“ sprengend!

Wie den Herakles einst im Mythos den Gordischen Knoten?

Indem er ihn mit scharfen Flammen-Schwert des Geistes durchschlägt, einmal so, einmal anders!?

Der freie Autor gleicht oft auch Ulysses, dem Schlauen und Einfallsreichen der Griechenwelt, der von Sisyphus herstammen soll und der – mit seinem „Trojanischen Pferd“ - das Mittel fand, ein sicheres System zu unterwandern und zu besiegen.

Weil das System mit Macht regiert, um mit Macht Wahrheit verhindern, auch die Wahrheiten des kleinen Philosophen, der als Blogger agiert, wird diese freie Geist in die Rolle des Ulysses gedrängt, die er sich nicht ausgesucht hat, und geradezu genötigt, das System auszuhebeln – mit immer neuen „Erfindungen“, die keine „Tricks“ sind, sondern Instrumente der Notwehr, neue Vehikel, die das gute alte Kulturgut Buch so nicht mehr bieten kann.

Der Einzelne avanciert so zum Kämpfer gegen den Staat, der oft nur aus unmoralischen, ehrlosen, korrupten und verlogenen Politikern besteht!

Dass er, der im Dienst der Wahrheit Agierende, dabei zum „Zensierten“ wird, fällt nur den Betroffenen auf, während die breite – verführte – Masse von diesem Kampf, den ich praktisch täglich führe, nicht mitbekommt!

Der Staat verstößt dabei gegen Gesetze, die er selbst gemacht hat, bis hinein in das Grundgesetzt der Deutschen, das dem Bürger ein Recht auf freie Meinungsäußerung einräumt, während die Politiker des Staates die Internet-Hosts und Medien dazu drängen, dieses elementare Menschenrecht zu beschneiden[9] und einzuengen.

 



[1] Gleich Diogenes mit der Leucht‘, der am helllichten Tag auf dem Markt nach Menschen suchte und nur Unflat vorfand.

 

[2] Ich schrieb und publiziere nur noch für wenige Menschen, für wahlverwandte, die mir ähnlich sind, die verstehen, was ich schreibe.

Da meine Art des essayistischen Schreibens an Wissen, Bildung und geistige Flexibilität appelliert, also an – heute rar gewordene Voraussetzungen der adäquaten Rezeption – wird der Kreis meiner Leser auch in Zukunft klein bleiben, aber fein!

 

[3] Ein gutes Dutzend dieser Schriften davon stammt aus meiner Feder.

 

[4] Vgl. dazu meinen vor Jahren gegen Putin, Xi und die Ajatollahs verfassten Beitrag „Bloggen als Waffe“.

 

[5] Vgl. dazu meinen Beitrag.

 

[6] Vgl. dazu meinen Beitrag „Der deutsche Sozialdemokrat und die Freimauer“.

 

[7] Von Frau Baerbock, die auf internationaler Bühne wohl wenig Akzeptanz und Akklamation findet, hatte ich persönlich nicht erwartet; von Scholz aber etwas mehr.

 

[8] Etwa in Frankreich durch Simone de Beauvoir.

[9] Dazu kann ich, sollte es einmal zu einem gerichtlichen Verfahren kommen, hundert Beweise vorlegen.

 

 

 

 


 

Entwurf:

 

Wahrheiten in der Causa der „gemachten“ System-„Heldin“ Herta Müller, die man in Deutschland nicht hören wollte – die „Akte“ der angeblich „Verfolgten“, die eine reine „Beobachtungsakte“ der Securitate ist und aus der hervorgeht, dass die Systemprivilegierte zu keinem Zeitpunkt in der kommunistischen Ceausescus „aktiv verfolgt“ wurde, ist nunmehr – fast vollständig übersetzt, partiell vor mir ausgewertet: wird nun, nach 15 Jahren Ruhepause und 6 Büchern aus meiner Feder zu dieser Thematik, die seinerzeit, 2009, durch die Nobelpreisvergabe mit Macht vom System verdrängte Diskussion der kritischen Art nun doch noch[1] geführt?

Das Thema – eine Obsession?

Ich erschrecke selbst, wenn ich das betrachte, was ich dazu schrieb, in den letzten 6 bis 7 Jahren, trotz der Krankheit und langwierigen Genesung zu einem Sujet, das ich mir nicht ausgesucht habe, dass ich mir aber aufdrängte als Ergänzung und Richtigstellung zu meinem eigenen Werk, das von anderen verdrängt, in eine Ecke gestellt wurde, weil es zur Unzeit kam und Kreise störte.

Noch ein Manuskript! Noch ein Buch[2]?

Und das, nachdem schon 6 Bücher im Wind zerstoben, verhallten, weil das System bestimmte Wahrheiten nicht zur Kenntnis nehmen wollte, Wahrheiten, die auf die Coups und Macht-Spielereien weniger Dunkelmänner verweisen, Akteure des Systems aus SPD und CDU/CSU, die ich an anderer Stelle und immer wieder als eine „Literatur- und Medienmafia“ bezeichnet habe!

Die 1 000 Seiten der „Symphonie der Freiheit“ in zwei Bänden, ein Werk, aus dem Herta Müller angeschrieben hat, zähle ich nicht dazu!

Tausende Seiten der Wahrheitsfindung auch über den Staat Bundesrepublik Deutschland, der moralisch fragwürdige Gestalten politisch agieren und Macht ausüben lässt, was teilweise – über schlechte Politik – zu Zerwürfnissen zwischen ganzen Völkern und schließlich zu Kriegen führt, nur weil Lüge und Heuchelei bestimmend wurden, Wahrheiten, echte Werte und Prinzipien verdrängend, eliminierend?

Wahrheit mit der Brechtstange

Gemachte Systemmarionetten, die eingesetzt werden, um Hass zu schüren und Spaltungen voranzutreiben, nach innen wie nach außen, sind Teil dieses destruktiven Prozesses, dessen Entfaltung wir heute alle konkret miterleben – in zwei Vernichtungskriegen.

Manchmal überlagern die Folgen, konkrete Kriege, die Ursaschen, die zu den kriegen führten; sie überlagern Lügen, Hass, Herze, Spaltung, Propaganda, ideologische Kämpfe und Rivalitäten, sie überlagern Fakten und historische Wahrheiten, weil man sich vom Walten der Lüge und bestimmter Narrative der einseitigen Art mehr verspricht.

Im Fall der gemachten Systemmarionette Herta Müller war das so, nicht durchschaut von den Vielen, die man in einer – „gut funktionierenden“ - Demokratie mit Mittelchen und Nebensächlichkeiten aller Artabzulenken weiß. Das Resultat: das sind Verwirrung und Vernebelung, was wenigen Akteuren des Lobbyismus die Möglichkeit bietet, mit ihrem Spiel weiter zu machen, um das zu erreichen, was wenige Dunkelmänner wollen, Obskurantisten, Freimauer, Mafiosi, viel Geld scheffelnd und noch mehr Macht für sich selbst generierend.

Der Fall Herta Müller ist ein Fall, der aufzeigt, wie das System funktioniert, kein Einzelfall, aber einer, der das „forcierte“ Element der Machtpolitik besonders deutlich hervortreten lässt.

Muss ich nun, als Rationalist und Aufklärer in meinem Kampf gegen alles Obskurantistiche, Mystizistische, freimaurerische, Mafiotische – quasi in einer Trotzkopf-Aktion – auch die „Brechstange“ einsetzen, um, fast maisch geworden, in einem ganzen Dutzend Buch-Publikationen dagegenzuhalten, gegen die Lügen einer Einzelperson mit fragwürdiger Integrität, nach mehr aber gegen die Lügen eines Systems, das sich als freiheitliche „Demokratie“ definiert?

Schreiben - als Akt des Widerstands gegen den dekadent geworden Staat!? „Ich hab‘ s gewagt!“ Mit Ulrich von Hutten … und Götz vor Berlichingen!

Noch bin ich da!

Noch bin ich schreibend aktiv!

Wenn auch – durch Tausend Stricke gebunden und verhindert – relativ ohnmächtig, weil mir Geld, Mobilität und andere Mittel zur Durchsetzung meiner publizistischen Aktivitäten fehlen, bin ich doch noch in der Lage, niederzuschreiben, was mich bewegt, inzwischen auch gegen diesen Staat, dessen Abdriften ins Undemokratische über schlechte Politiker und zynischen Machtpolitiker mit Staatsräson ich missbillige.

Vor mir selbst will ich sagen können:

„Ich hab‘ s gewagt!“

Schreiben ist ein Akt des Widerstands des souveränen Bürgers gegen den dekadent geworden Staat, der ihn – über verkommene, selbstvergessene, selbstherrliche Politiker, die für ihn denken und handeln, auch noch zu bevormunden sucht.

Und das sage ich heute, lange nach den Jahren der Reformation und der Renaissance, im Geist der freien Ritterleute, mit Ulrich von Hutten … fast schon auf die – nicht ganz koschere, wenig sittenstrenge Terminologie des Raubritters Götz vor Berlichingen zurückgreifen müssend, der mit Kraftausdrücken, so von Gothe belegt, dem Kaiser trotzte, denn meine Verachtung der schnöden Demokratieverächtern in höchsten Ämtern ist total.

Einmal schon wurde ich der Anarchie bezichtigt und deswegen ins Gefängnis geworfen!

Wenn es wieder so sein sollte, dann, wohlan!

Widerstand ist ursprünglich – er ist naturbedingt; und er manifestiert sich – aufgebäumt gegen Unrecht – dann, wenn die Zeit reif ist … und der Mensch in der Revolte, der Aufrührer und Rebell, trotz körperlichen Elends, noch geistig gesund.

 



[1] Wen interessiert das heute noch, in der Zeit, in welcher zwei brutale Vernichtungskriege die Aktualität bestimmen, Kriege, zu welchen ich in hunderten Essays ebenso kritisch Stellung!

Die FAZ hat seinerzeit – höchst unkritisch – Herta Müller und dem zweiten Ehemann Richard Wagner aus der KP des Ceausescu – (auch noch unter Gauck mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt!) – ihre Kolumnen zur Verfügung gestellt, damit die beiden – a posteriori zu „Dissidenten“ gemachten – Helden ihre Sicht der Dinge darstellen konnten!

Das kann die FAZ nunmehr korrigieren!

 

Aber auch andere Blätter, etwa „focus“, ein Magazin, das an der „Maskerade nicht beteiligt war!

 

Im Gegensatz zum „Der Spiegel“, der die Legende strickte, und zu der „Zeit“, die Herta Müllers Münchhausiaden zum ewigen Ruhm des Blattes auch noch druckte, ein Blatt, auf dessen Online-Seite ich gesperrt wurde und wo ich, der Richtigsteller, nach 15 Jahren immer noch gesperrt bin, oder „Cicero“, Letztere sind Blätter, in welchen der SPD Politiker und Schröder-Minister Michael Naumann – als ehemaliger Chefredakteur maßgebend mitbestimmte, er, der Förderer Herta Müllers, der als Kulturstaatsminister die obskure Schriftstellerin kraft Amtes in Stockholm nominierte – in einer urdemokratischen Nacht- und Nebel-Aktion eigenmächtig, ohne Aussprache in Deutschland! Nähere dazu in meinen Büchern, die inzwischen den „Index“ zu Würzburg wieder verlassen duften!

[2] Das essayistische Werk (ca. 700 MS-Seiten), thematisch verwandt mit dem guten Dutzend „Kampfbüchern“, die ich zwischen 2014 und 2018 notgedrungen als „Selbstverleger“ vorlegen musste, ist als „spezieller Teil“ der noch umfassenderen – noch nicht publizierten Zeitkritik „Veritas und die Kraft der Moral“ zu sehen und steht unter dem Arbeitstitel:

Carl Gibson, Der gekaufte Nobelpreis, Die Puppe und die Strippenzieher Oder Wie die deutsche Polit-Mafia aus einer fragwürdigen Gestalt ohne Integrität und Ehre eine Nobelpreisträgerin gemacht hat

Die Antideutsche und die kommunistische Unterwanderung Deutschlands

Mein einsamer Kampf gegen die Polit-, Medien- und Literatur-Mafia. Über programmatische Wertezersetzung und die geistig-moralische Destruktion der westlichen Welt. Zeitkritik. Ethische Zeitbetrachtungen

 


Carl Gibson, 

Natur- und Lebensphilosoph, 

 ethisch ausgerichteter Zeitkritiker, 

politischer Analyst  und Essayist,

Naturfotograf, 

 im September 2022




Mehr zu Carl Gibson, Autor,  (Vita, Bibliographie) hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Gibson_(Autor)



https://www.worldcat.org/identities/lccn-nr90-12249/

 Bücher von Carl Gibson, zum Teil noch lieferbar.

 

 

Der Gaza-Krieg Israels (auch aus ethisch-moralischer Sicht)

 

 

 

Carl  Gibson, Rufe in der Wüste, 2018, ein "Kampfbuch" eines Aufklärers der Neuzeit

 

 

Auf der Suche nach dem Kern, nach des Pudels Kern, nach der Wahrheit – Herta Müllers „entkernte“ „Akte“ ist in Arbeit … und die Deutschen werden bald mehr darüber erfahren, wie sie nach Strich und Faden belogen wurden – nach 6 Büchern Carl Gibsons zur Thematik ist immer noch nicht alles gesagt, was in der Materie Lug und Trug in Deutschland zu sagen ist!

Im Herbst 2010 brachte ich die „Akte Christina“, der Herta Müller von der rumänischen Gauck-Behörde CNSAS aus Bukarest mit.

Da einiges dazwischenkam, unter anderem eine schwere Krankheit, die mich fast 5 lange Jahre zurückwarf im Schaffen, findet die „Aufarbeitung“ erst jetzt statt.

 

Und das, nachdem 6 Bücher zur Thematik aus meiner Feder bereits vorgelegt wurden und zum Teil um die Welt gingen.

 

In Deutschland will man die Wahrheit eben nicht wissen!

 

Der – inzwischen durch und durch unfreie, politisch gegängelte, eingeschüchterte, schwer verunsicherte - Deutsche wird noch einiges mehr erfahren über die treibenden Kräfte aus Medien und Politik, die alles möglich machten, auch, wenn manche Akteure der großen Maskerade der Täuschung schon tot sind.

Das System der Manipulation und Verführung ist geblieben – und immer noch am Werk!

 

Der Kasus zeigt auf, wie es funktioniert!

 

Mit etwas Glück, werde ich die 500 Seiten, die dazu schon vorliegen – und noch 1 500 weitere zur deutschen Innenpolitik, in diesem Deutschland an die Öffentlichkeit bringen, in Buchform; wenn nicht, dann vielleicht in der Wüste, in Doha, in Katar, wo ein anderer Wind weht und ein anderer Geist herrscht – zusammen mit meinen 3 Büchern zum Judentum in Deutschland, die bisher hier auch noch nicht erscheinen konnten.

 

 

Carl Gibson, inzwischen narrenfrei, wird seine 3 Bücher zum Judentum in Deutschland, 

vielleicht dort veröffentlichen, wo sie hingehören, 

in der Wüste, 

in Katar!

Anachoret der Neuzeit, Mahner, Ruferin der Wüste – Agent provocateur?

 

Nach mehrfachen Appellen, die im Wind verwehten, verwehen mussten, weil anders Gehör finden sollte, werde ich alle meine Schriften, die bisher hier, im moralisch auf den Hund gekommenen Deutschland, noch nicht erscheinen konnten, irgendwo in freierer Welt ans Licht bringen, dort, wo ein gesunder Wind weht, ein Geist der Aufklärung und der Wahrheitsfindung, den man dort nicht erwartet hätte! Auch, wenn ich noch einmal im Leben ins Exil muss, in die freiwillige Verbannung!

 

 

 

Blogger, Gärtner und Bauer – sie säen, doch sie ernten oft nichts Oder Bloggen mit gezogener Handbremse in lebensfeindlicher Wüste

Man will nicht, dass ihre Saat aufgeht, Fürchte trägt, die Menschen erreicht, geistig nährt verändert.

Also findet man Mittel Wege, den das Steinfeld noch steiniger zu machen und die Dornenhecke noch dorniger, zurückstechend, wenn der Wanderer naht oder der freie Geist, dessen Botschaft man nicht hören soll – in der Wüste, die ständig weiter wächst, alles Leben bedrohend, ja, vernichtend, besonders das freie Geistesleben, das nicht viel Nahrung braucht, um zu wirken, aber Freiheit!

Ja, als „einsamer Rufer in der Wüste“ säe ich immer noch, täglich, um am Tag danach zu erkunden, ob er etwas aufgegangen ist von der Saat oder ob die Samen aufgefressen wurden von nimmersatten Vögeln der Vernichtung und die zarten Pflänzchen der Wahrheit vertilgt, damit sie nicht wachen und wuchern in der Welt der Lügen.

Die guten Dinge in der offenen Gesellschaft demokratischer Staaten, in welcher die vielen Ahnungslosen so einfach verführt werden können von Zynikern der Macht – das sind die Vielfalt und die Freiheit, echte Werte, die zum weitermachen ermutigen, auch, wenn die Wüste wächst, Steine und Dornen mehr werden.

Der Kleine wirkt doch – wie einst bei Bruno, auch wenn es den Großen nicht gefällt, was er bewirkt!

Also wird sie sich weiter drehen, weiter kreisen – und er, der „einsame Rufer in der Wüste“, der heute Blogger heißt, wird weiter machen und manchmal unmittelbar wirken.

Bücher sind träg, gleich schweren Tankern; bis sie kommen, ist das Ereignis verrauscht, die Welt eine andere geworden. Der Blog-Beitrag hingegen, der später einmal in ein Buch einfließt, vom Geist der Zeit zeugend, mehr noch vom Ungeist der Zeit, wenn es um Krieg geht und Menschenvernichtung, wirkt sofort, wenn er ans Licht der Welt darf – und unmittelbarer als die gegängelten, an sich unfreien große Medien.

 

 

 

 

Der Gaza-Krieg Israels (auch aus ethisch-moralischer Sicht)

 

 

 

Meine Kritik an Putin, an Putins Russland und an Putins Krieg in der Ukraine ging durch – meine Kritik an Netanjahus Israel, an Netanjahus Krieg in Gaza und am Apartheid-Staat Israel aber bleibt im Internet hängen – ich fühle mich „zensiert“!

 

Betroffen sind 80 bis 90 Prozent meiner Blogbeiträge.

Wie sollen „Warnungen“ und Apelle wirken, wenn sie nicht beim Leser ankommen?

Der Philosoph wird so doch noch zum Schweigen gebracht?

Der Rufer aber darf rufen, doch nur in der Wüste!

Muss ich also nach Katar gehen, um gehört zu werden?

 

 

Wenn „Warnungen“ und Apelle klanglos verklingen - Im Krieg wird nun einmal „geschossen“, es fallen „Bomben“ es gibt „Tote“, viel „Blut“, „Mörder“, „Verbrecher“, „Kriegsverbrecher“, Terror“ und „Terroristen“ - Wenn bestimmte Blog-Beiträge aufgrund missliebiger Begriffe von Maschine automatisch ausgesondert werden

 

Seit Jahren bin ich nur noch auf einem „sozialen Netzwerk“ bedingt aktiv, schreibe dort kaum Kommentare, verlinke aber meine Blog-Beiträge.

In 3 Fällen reichte das schon aus, um diese „Beiträge“ mit den – vielleicht zu ausführlichen Überschriften – zurückzusetzen, weil bestimmte Ausdrücke ideologisch aneckten, als „politisch nicht ganz korrekt“ erschienen.

Der Aussondierungs-Roboter weiß eben nicht, wer da schreibt, beschreibt oder gezielt hetzt!

Also stoppt er den Beitrag!

Nach meinem dreifachen Protest und einer „Überprüfung“ durch ein „menschliches Wesen“ wurde ich de facto wieder rehabilitiert und der monierte Beitrag wurde nicht länger „zurückgestuft!“

Damit vergeude ich meine kostbare Zeit!

Solche – an sich ausgrenzenden, stigmatisierenden – Praktiken, praktiziert von ideologisch „gefütterten“ Maschinen im Sinne des Systems, bewirken dann, dass meine „geistige Arbeit“ umsonst war, nicht ankommt bei dem, der das lesen will!

Das nennt man dann „westliche Demokratie“, schimpft aber munter auf Putin, auf die Chinesen und auf die Ajatollahs im Iran, die ihr Internet angeblich sauber halten!

Das stimmt aber nicht ganz!

Ich habe gelegentlich Zugriffe aus dem Iran,

hoffentlich nicht nur von den Geheimdiensten dort,

zahlreiche aus Hongkong, das zu China gehört,

sehr viele aber aus Putins Russland,

wo man es wohl honoriert, wenn ich den Westen kritisch angehe – und das ist täglich der Fall!

Als Deutscher haben ich die moralische Verpflichtung, amoralisch agierenden Politikern wie Scholz auf die Finger zu sehen, nach vor Biden, Sunak, Macron, von der Leyen und anderen der zynischen Sorte, die Putin beschimpfen, es aber nicht besser machen.

 

 

 

Zensur findet in Deutschland nicht statt – oder doch? Wenn der „Rufer aus der Wüste“ zum Schweigen gebracht wird!

 

 

Ich muss mich wiederholen, denn nichts ändert sich![1]

Eigentlich müsste ich jeden Blogbeitrag, den ich publiziere – im Jahr 2023 waren es nur auf diesem Blog 866 – unter 10 verschiedenen Überschriften veröffentlichen, damit der eine Inhalt, die eine Botschaft, durchkommt!

Deshalb auch der vergleichende Hinweis auf die Raketen der Hamas[2] oder Hisbollah und Huthi, die in der Hoffnung feuern, dass die eine andere Rakete durchkommt und ihr Ziel erreicht!

Ich will nicht vernichten, aber mit guten Ideen wirken!



[1] Schützen Internet-Maschinen den schmutzigen Krieg in Gaza? Was der freie Westen den unfreien Staaten der autoritären-totalitären Welt vorwirft, Russland, China, dem Iran, findet auch hier statt, nämlich eine Aussonderung von Internet-Beiträgen der ungeliebten, kritischen Art, was Blogger fast mundtot macht und einer Form von indirekter Zensur gleichkommt, fern vom Recht auf Ausübung der freien Meinungsäußerung!

 

[2] Meine Blogbeiträge gleichen den Raketengeschossen der Hamas – Sisyphus Carl Gibson an seine potenziellen Leser im Web über „Zensur“ in Internet, die keine Zensur sein will Oder Weshalb man viel von dem, was ich schreibe und online publiziere, im Web trotzdem nicht findet! Also auf meinen Blog: „scrollen“, scrollen und scrollen!

 

 



 

Der Gaza-Krieg Israels (auch aus ethisch-moralischer Sicht)

 

 Entwurf:

 

   Vogelfrei und zum Juden gemacht

Es gibt in jener finsteren Region Transsylvaniens ein in Gefängniskreisen oft gebrauchtes Schimpfwort, das, auf Judas gemünzt, dem im Ungeist des christlichen Antijudaismus Rechnung trägt. Dem Hass verpflichtet, birgt es immer die Vernichtung der Judenpogrome in sich und die Bereitschaft, Übles zu tun, zu vernichten.

Es wird so dahingesagt, in der Regel, ja, fast immer von Leuten, die nicht wissen, was sie aussagen, wie jene, die nicht wussten und wissen, was sie gestern taten und heute noch tun.

Mich hat man dort, auch ohne explizite Erklärung, zum „Vogelfreien“ gemacht, später dann auch zum „Judas“ auf dem Papier, auf dem Deckel der „Akte[1]“, noch mehr aber in der ethischen Gesellschaft der Kommunisten, wo die gleiche „Sicherheit[2]“ über mich wachte, bemüht, mich zum Ausgestoßenen zu reduzieren, zu einem Judas, weil angeblich auch ich die Sache des Aufbaus der kommunistischen Gesellschaft und das Formen des neuen Menschen durch mein Tun und Anderssein verraten hatte.

Sohn des Jakob, nannten sie mich dort, auf der „Akte“, ohne recht zu wissen, was sie so daher sagten, nicht anders als die wüst schimpfenden Wärter auf dem Korridor oder mancher Mithäftling[3] in der Zelle.



[1] Verfolgungsakte der Securitate

 

[2] Securitate

 

[3] „Futate iuda,“ „Fick dich, Judas“ – sprachliche Relikte aus antisemitischen Tagen in Osteuropa, im Volk der Rumänen noch weit verbreitet.

 

 

Entwurf:

   Der Sohn des Jakob, Karl – ein „freier Mann“!

Vielleicht, weil es damals so war und Befehlsempfänger sich selten Gedanken über das machen, was sie auszuführen haben, verpassten die Kommunisten der rumänischen Diktatur mir seinerzeit einen „Zweitnamen“, einen, der aus dem Germanen einen Juden machte, einen Ausgestoßenen, einen Ahasver, der immer suspekt war, weil er anders war und deshalb beobachtet werden musste, im tatsächlichen Leben und über die „Akte“ im Regal der Staatssicherheit.

„Sohn des Jakob“ nannten sie mich zusätzlich und auf der „Akte“, obwohl ich schon einen Namen hatte, einen seltenen Namen von königlichem, ja kaiserlichen Gepräge, einen europäischen Namen, der, jedem Kulturvolk bekannt und gut auszusprechen war.

„Karl“, so hatte man mich aus der Taufe gehoben, ohne viel über Sinn und Tradition nachzudenken, vielleicht in der Hoffnung, dass ich die Bürde dieses schweren Namens tragen und ihm Ehre machen würde.

Karl heißt im Selbstverständnis der Germanen „Mann“, genauer „freier Mann“!

Ein König des noch jungen Staates Rumänien hieß auch Karl, Karl I!

Obwohl noch etwas schmächtig-schwächlich geraten, versuchte ich schon früh ein Mann zu sein und – ohne über die tiefere Etymologie meiner Bezeichnung nachgedacht zu haben – vor allem ein „freier Mann“!

Was wurde bald aus mir? Ein Kain, ein Gezeichneter, nur, weil ich in einem unfreien System - in einem zum großen Gefängnis geformten Land – wirklich frei sein wollte, nur den eigenen Idealen und der Selbstverwirklichung verpflichtet.

Der Nachname hatte mich in der Welt der romanisch klingenden Namen auch sonst zum Exoten gemacht, zum Nordmann, der auffiel, noch bevor man ihn überhaupt zu Gesicht bekommen hatte. Dann noch dieser jüdische Zusatz, alttestamentarisch schwerlastend, niederziehend wie eine nichtabzuwälzende Hypothek aus mythischer Urzeit. „Jakob“ aber, diesen Zusatz dem man dem „So(h)n des Gib“ einfach so mit angeheftet hatte, als Teil der „Akte“, bedeutet nicht weniger als „von Gott beschützt“!

Der Himmel ist immer noch mit mir – die Götter, die denen hold sind, die sie lieben!

Doch war auch Vater je von Gott beschützt worden auf dem Weg durch ein leidreiches Leben, bevor er im tiefen Schmerz verstarb?

Wer will diesen Weg durchschauen, deuten?

Gott, vielleicht? Oder war es doch der Teufel, der ihn – schuldlos –nach Russland führte in der Deportation?

Fünf Jahre Leiden mit anschließender Erkrankung als Folge des Daseins in Zwangsarbeit, chirurgische Eingriffe nach der Heimkehr; dann ein fügsames Sein in Anstand und Würde, schließlich Ausreise in das verheißene Land der Väter, erneute Erkrankung und leidvoller, würdeloser, anonymer Tod im Krankenhaus unter Fremden.

Macht der uns gegebene Name zu dem, was wir sind?

Oder leben wir unser Leben nach eigenen Vorstellungen und fragen uns dann, ob die Hülle, in die man uns ungefragt gesteckt hat, zu unserer Individualität passt oder nicht?

Auch ich lebte mein Leben in wachsenden Ringen, oft selbsttätig, teils getrieben, manchmal von dem Gefühl bestimmt, dass diese meine Namen mich nicht determinierten, in der Entwicklung hemmten, sondern mich, dem Profanen entrückt, ganz wesentlich trugen, beflügelten, durch die Jahre des Kampfes der Zukunft entgegen.

 

      Klarstellung - ich heiße Carl Gibson, nicht Mel – und ich bin ein Freund der Juden[1], kein Antisemit!

Mel(anie) heißt meine erste Tochter.

Ich bin der Sohn Jakob[2], des Jakob Gibson, der ein Deutscher aus dem Banat war und der als deutscher Zivilist von Schergen in rumänischer Uniform in die damalige Sowjetunion deportiert, um dort, in Kriwoj Rog, deutsche Verbrechen sühnend, bei der Preisgabe seiner Gesundheit und Jugend das ausbaden musste, was Hitler, Göring, Goebbels, Himmler, Heydrich und andere deutsche Übermenschen auch den fernen Banater Schwaben eingebrockt hatten, Unschuldigen, die – wie die Zivilisten in Gaza heute – für etwas geradestehen mussten, was sie nicht getan hatten, was aber im Namen ihres – deutschen – Volkes getan, verbrochen wurde.

Da es im Internet viele „Carl Gibsons“ gibt, etwa 500 vielleicht, die schreiben oder in der Öffentlichkeit stehen wie der bekannte Schauspieler aus Hollywood, ein tapferer Filmheld – in „Brave Heart“ und in „Patriot“, Mel Gibson, der nebenbei auch noch ein notorischer Antisemit sein soll, werde ich oft verwechselt und von Hinz und Kunz auch zum Antisemiten erklärt, obwohl kaum einer weiß, was ein Antisemit ist, was ein Jude ist, ein Israeli, ein Zionist etc. etc.

Der Spekulation der Unwissenden sind Tür und Tor geöffnet, auch, wenn es um Stigmatisierungen und Abkanzelungen geht. Davon weiß mich ein Lied zu singen, ein trauriges Lied, dass aber in vielen Sprachen gesungen wird von Menschen, Typen und Charakteren, die es nicht besser wissen.

Also hilft nur Aufklärung! Auch in dieser Frage – und in den fragen: wer bin ich wirklich, worin besteht meine Identität, national – und als Mensch an sich.

Inzwischen wissen Maschinen mehr über mich als meine Mitmenschen, eben, weil Maschinen langsam mit dem Lesen beginnen und sogar mit dem schlichten Denken, während man den humanen Wesen in der Einheit von Körper, Geist und Seele das Lesen inzwischen ebenso abgewöhnt hat wie das Denken!

Denken und Handeln werden heute von der Politik übernommen: ergo gibt es Hass und Hetze von Oben, vor allem aber gibt es Kriege, der mehr werden und in einem ganz großen Vernichtungskrieg für alle kulminieren können.

Ergo halte ich dagegen, auf meine Weise.

 

 



[1] Doch nicht der übergeschnappten Zionisten, die üble Rassisten und Vergeltungskrieger sind, wild zerstörend, gleich anderen Fascisten.

 

[2] Vgl. dazu meinen Beitrag, den ich vor Jahren schrieb, aber erst im Buch veröffentlichen wollte. Meine schwere Erkrankung im Jahr 2019 hat alle meine – seinerzeit schon angekündigten – Bücher bisher verhindert, neben der Pandemie und den zwei Kriegen, mich zwingend, andere Themen vorzuziehen.

 

 

 

 

Weshalb schaut die Welt weg? 

Über die Gleichgültigkeit der Völker bei Völkermord, seinerzeit, unter den Nazis Hitlers bei dem Massenmord am Volk der Juden in Europa – und heute bei der Vernichtung der Palästinenser in Gaza: 

Weshalb taten die Alliierten, Amerikaner und Briten, damals nichts dagegen? 

Weshalb schweigt die Welt heute?

Das Erstaunliche dabei ist: heute sind es die Juden, das Volk das soviel gelitten hat, besonders unter der Verfolgung und dem Ausrottungsversuch der Nazis mit geschätzten 6 000 000 Toten, die in Gaza die Täter sind, gestützt auch noch von den Deutschen, den Tätern von gestern, die – über die Komplizenschaft – wieder zu Tätern werden!

So sehe ich das als einer, der dies nicht hinnehmen will – man darf mir widersprechen!

Teddy Kollek, der legendäre Bürgermeister von Jerusalem, geht in seiner Lebensbeschreibung[1] rauf die Gleichgültigkeit maßgebender, bestimmender Völker bei ablaufendem Massenmord ein.

In Istanbul seinerzeit damit beschäftigt, existenziell bedrohte Juden aus ganz Osteuropa zu retten, aus der Tschechoslowakei, aus Polen, Ungarn und Rumänien und den baltischen Staaten, um die vorerst Geretteten dann nach Palästina zu lotsen, bekam er als Aktiver des Rettungsnetzwerks den Genozid als einer der ersten überhaupt mit – ein Schock, prägend für das gesamte zukünftige Leben!

Während Teddy Kollek alles tat, um die Welt über die Vorgänge im Deutschen Reich und in den von den Deutschen besetzten Gebieten zu informieren, vor allem, nachdem er aus erster Hand von Entsprungenen, ausgemergelt und halbtot, informiert worden war, tat die „zivilisierte“ Welt auch damals – wie heute – nichts, um das Grauen zu stoppen, den Völkermord an den Juden. Amerikaner taten nichts – und die Briten taten auch nichts!

Sie hätten etwa die Bahnzugleise, die zu den Massenvernichtungslagern in Osteuropa führten, nach Auschwitz oder Bergen-Belsen, bombardieren können! Das blieb aus.

Aber auch politisch tat sich nichts, weder bei Roosevelt im Weißen Haus, noch in London der Briten, die Palästina verwalteten und der Judenstaat noch nicht gegründet war. Mit den in dieser Sache untätigen Alliierten schauten seinerzeit noch viele andere Völker weg und ignorierten das, was Teddy Kollek und andere an Fakten[2] ablieferten.

Was ist heute anders in Gaza? Ein Volk bekämpft ein anderes Volk – mit nie gekannter Brutalität, die Lehren aus dem Holocaust ignorierend. Die Welt aber schaut wieder weg, ohnmächtig und fast fatalistisch, weil die Weltordnung nun einmal eine ungerechte ist.

Im Haag läuft vor dem höchsten Gericht der Welt (ICJ) ein von der Republik Südafrika auf den Weg gebrachtes Verfahren gegen den Staat Israel, dem „Völkermord“ vorgeworfen wird!

Werden 17 hoch saturierte, verschlafene Richter nach langer Denkpause mit ihrem Verdikt der „nichtbindenden Art“ den Status quo permanenten Unrechts ändern? Wohl kaum?

Was trotzdem möglich ist – der moralische Gestus, den jeder empathische Mensch aussenden kann; und der auch von vielen anständigen Juden wie Freunden des Judentums vom Kriegsbeginn an formuliert und verkündet wurde:

„Nicht in meinem Namen“!

 



[1] Teddy Kollek und Amos Kollek, Ein Leben für Jerusalem, Hamburg 1980.

[2] Teddy Kollek schreibt: „Jahre später lernte ich den amerikanischen Journalisten Arthur Mose kennen, der von der Frage besessen war, warum keiner von den Alliierten etwas unternahm, um der Massenvernichtung ein Ende zu setzen. Ich ermutigte ihn dazu weiterzuforschen und die Ergebnisse seiner Untersuchungen zu veröffentlichen. Das Buch, das später von ihm erschien- „While Six Million Died“ – gibt ein sehr viel detaillierteres und erschreckendes Bild von der Indolenz der Welt und insbesondere der Amerikaner. Es gelangte aber genauso wenig wie ich zu einer Erklärung, warum die Alliierten nichts unternahmen.“ S. 80 f.

 

 

 Aus aktuellem Anlass:

Wie die Diktatur literarisch entstellt wird  - Über Folter im Kommunismus, an einem Tag der Erinnerung an SLOMR

Folter als Groteske

Wer Folter nie erfahren musste oder nicht richtig tickt, macht aus Qual und Leid eine Groteske – wie Herta Müller, die eine echte Folter weder kennt und in diesem Fall wohl auch nicht richtig tickt.

Gerissene Geschäftemacher machen Geld daraus; und skrupellose Politiker der unverantwortlichen Art ziehen opportunistisch mit, indem sie die ungenierten Beleidigungen der wahren Opfer zulassen.

In Deutschland ist das leider möglich – ungestraft!

 

 Vgl. auch:


Folter als Farce

Das – wohl mit Abstand – Dümmste, was DIE ZEIT aus Hamburg je druckte, stammt aus der Feder von Herta Müller.

In jener Münchhausiade[1], die sich gewaschen hat, werden nicht nur deutsche Spitzenpolitiker instrumentalisiert, zu Hanswürsten reduziert; dort werden, gedeckt durch Akteure wie Michael Naumann, in wüster Selbstinszenierung doch fern der historischen Wahrheit und Realität, Legenden in die Welt gesetzt, Mythen, die man heute „Fake-News“ nennt!

Dort wird – mit dem Segen der Politik - das Blaue vom Himmel herabgelogen, ja, selbst die Folter – und somit das Grausamste, was einem Menschen widerfahren kann - wird von dieser einfältigen Person aus dem Banat zur Farce herabgewürdigt.

Folter als Posse in plumper Selbstinszenierung als Folteropfer!? Herta Müller macht es möglich![2]

Altkanzler Helmut Schmidt war seinerzeit noch Herausgeber des Wochenmagazins DIE ZEIT und hat als solcher die wüste Maskerade mitgetragen, bestimmt, ohne davon zu wissen.

Meine Richtigstellungen auf der Online-Seite des Magazins wurden – sicher in Abstimmung mit höheren Instanzen – „gelöscht“, und ich, das echte Folteropfer aus der kommunistischen Diktatur und authentischer Zeitzeuge aus der Opposition, wurde damals (2009) „gesperrt“, bis zum heutigen Tag – und das nur, um den großen Coup, namentlich den forcierten, doch sehr fragwürdigen „Nobelpreis“, vergeben von einer korrupten Jury in Stockholm, zu ermöglichen.



[1] Dutzende Beiträge aus meiner Feder liegen dazu vor – und mehrere Bücher, die nicht durchdringen, aus vielen Gründen.

 

[2] Mehrfach habe ich darauf hingewiesen, dass auf diese Weise alle Folteropfer der Diktaturen verhöhnt werden, bis hin zu den Opfern von Auschwitz.

 

 

 

Assads Folterknechte – Merkels Gäste: potenzielle Mörder sind mitten unter uns

Sie wurden von Opfern erkannt und vor Gericht gestellt. Ein Menschenschinder im Dienst des syrischen Diktators, dessen Foltermethoden zahlreiche Opfer forderten, bekam lebenslänglich; ein weiterer potenzieller Verbrecher, dem schreckliche Taten vorgeworfen werden, steht in diesen Tagen vor Gericht - ein Folterarzt!

Die Handlanger der Assad-Diktatur kamen, getarnt im Schwarm der Vielen, die aus Syrien flohen, als Merkels Gäste!

Konnte die Kanzlerin, die - über Nacht und nicht ganz im Einklang mit geltendem Recht und Gesetz - die Voraussetzungen des Kommens – wie der Infiltration – schuf, wissen, wer da kommen wird?

Hellsehen konnte Merkel nicht; doch als erfahrene Politikerin mit Weitsicht hätte die deutsche Regierungschefin es wissen können und müssen, dass, mit der ermöglichten Einreise und als Flüchtlinge getarnt ungezählte Verbrecher aller Couleur nach Deutschland einreisen werden – und das auch noch ohne Ausweise! Akteure in Verantwortung wie der heute verfemte Chef des Bundesverfassungsschutzes Maaßen hatten seinerzeit etwas dagegen. Dafür mussten sie gehen. Merkel blieb. Und wir werden heute mit den Früchten Merkelscher Einwanderungspolitik konfrontiert – im Gerichtssaal! Doch das ist erst die Spitze des Eisbergs!

Was ich seinerzeit – als ausgereister Dissident und potenzielles Mordopfer frei durch den Westen reisender Geheimdienstmitarbeiter - warnend sagte und schrieb, wurde überhört, drang nicht durch wie so vieles, was man in der hohen deutschen Politik nicht hören will.

Meine Befürchtungen bestätigen sich jetzt – potenzielle Mörder sind mitten unter uns. Einige wurden enttarnt, zur Verantwortung gezogen, vor Gericht gestellt, ins Gefängnis geworfen – andere aber agieren unerkannt weiter und tun das, was sie am besten können.

 


      Politischer Mord, Massenmord, Hungermord und Genozid Oder Was die Diktatoren Stalin und Hitler verbindet

Stalin und Hitler hatten – nicht nur - eine Gemeinsamkeit: beide Diktatoren setzten auf die physische Vernichtung ihrer „Feinde“, der echten wie der imaginierten und auf die gnadenlose Liquidierung ihrer politischen Gegner. Hitler, beginnend mit der in Auftrag gegebenen Ermordung des SA-Führers Röhm, zunächst noch moderat, den Sitten der westlichen Welt, angepasst, später dann – nach der Machtergreifung 1933 und in den letzten Kriegsjahren immer ungenierter und brutaler – bis hin zum industriell praktizieren Massenmord an den Juden über die SS, wobei Teile der Wehrmacht tatkräftig mithalfen, den Weltanschauungskrieg im Osten zu führen und fast zu vollenden.

Der rote Diktator hingegen mordete – den methodischen Vorgaben Lenins der Bolschewiki seit 1917 verpflichtet – ungehemmt von Anfang an, ohne Skrupel, ohne Rücksichten, archaisch brutal, wobei – im Unterschied zu Hitler, der sein eigenes Volk schonte – unzählige Russen in Gefängnisse geworfen, in die Deportation geschickt, vor Ort, in Moskau, oder in den Weiten Sibiriens, im GULAG, ermordet wurden[1].

Ganze Völker wurden zu Feinden des Kommunismus und der Sowjetunion erklärt und der Ausrottung preisgeben, kleine Völker wie die Krimtataren, aber auch große wie die Ukrainer, die Stalin dem Hungertod überantwortete, mehrere Millionen dabei tötend.

Dieser Massenmord über den Hungertod, den der Westen in Irland erlebte und für den das zivilisierte England verantwortlich zeichnet, ist heute vergessen – und somit ist ein wichtiges historisches Ereignis in den Hintergrund getreten, das den gegenwärtigen Konflikt zwischen dem nachsowjetischen Russland und der – fast wie Phönix aus der Asche gestiegenen, aber flügellahmen – Ukraine mit erklärt.

Was weiß der Westen davon?

Fast nichts!

Und weshalb weiß er nichts davon?

Weil man im liberalen Westen die Geschichte der sowjetischen Diktatur nicht kennt -und weil man hier, in der, ach, so zivilisierten und kultivierten Welt der Wissenschaften, in der man den Faschismus und den Nationalsozialismus gründlich erforscht hat, auch die verbrecherische Geschichte des Kommunismus - bis hin zu dem Menschenschinder und Hungermörder Mao - nicht kennt; und dies, obwohl weite Teile Deutschland Jahrzehnte lang der Unfreiheit der kommunistischen Diktatur DDR unterworfen waren.



[1] Die von Putin gerade geschlossene – via Justiz verbotene – Einrichtung „Memorial“ erinnerte explizit an diese Verbrechen des Kommunismus von Anfang an, die Putin nun ungeschehen machen möchte, indem er die Erinnerung daran tilgt. Wenn man nicht über historische Verbrechen redet, dann gab es diese Verbrechen nie – so dachte Stalin, so denkt wohl nun auch Putin? Diese Methode der Verdrängung kennzeichnet und bestimmt die Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit überall dort, wo es den Kommunismus gab, in der Sowjetunion, im Ostblock, in China. 100 Millionen Opfer soll der Kommunismus gefordert haben? Davon spricht man auch nicht mehr im Westen, aus vielen Gründen.

 

 

    „Political correctness“ kastriert das freie Denken

und behindert, ja, verhindert die „historische Wahrheitsfindung“, da der politisch korrekt vorgehende Historiker in einer Art Selbstzensur Tabuisiertes vermeidet, Klippen umschifft, nur um nicht anzuecken[1].

Enge Denkbahnen führen zu schmalen Erkenntnissen, zu Unvollständigkeiten im Ergebnis der Analysen und Betrachtungen, die noch sehr weit von der exakten historischen Wahrheit entfernt sind.

Ja, auch wenn die Historiografie keine exakte Wissenschaft ist, kann die „historische Wahrheit“ sehr genau sein, wenn sie auf Fakten beruht, etwas im Fall „Katyn“, und wenn Gründe der Staatsraison oder sonstige Einschränkungen ideologischer Art nicht – interpretationsbestimmend - darüber gestellt werden.

Aus einer Diktatur kommend, sah ich die Dinge so, noch bevor ich meine historischen Studien aufnahm; und heute, vier Jahrzehnte später, ist meine – konsequent nach außen vertretene - Sicht in dieser Frage immer noch die gleiche. Einer, der dies ähnlich sieht und mehr durchdringt als ich in meiner Ecke, ist der vor einigen Jahren verstorbene Philosoph Michel Serre, der auch in Stanford wirkte, ein produktiver Publizist, der trotzdem überhört wurde, weil die - vom ihm zurückgewiesene - „Political correctness“ inzwischen das gesamte Geistesleben der westlichen Welt überlagert und alles einseitig determiniert, was aus diesen Denkschienen erwächst: eine Wissenschaft, die keine ist, mit Methoden, die keine echten Methoden sind, sondern Wege der Selbstbeschränkung, der Selbstkastration, der Verhinderung.

Unfreies, verkrüppeltes Denken führt zu keiner Wahrheit, sondern ist ein Instrument der Irreführung und der Täuschung in den Händen derer, die, fern von der Wahrheit an sich oder der historischen Wahrheit – andere hinters Licht führen wollen, um selbst zu bestehen, um, aus der Lüge heraus, ihren Willen zur Macht umzusetzen, um ganze Länderstrukturen zu verändern und ganze Völker – der Unfreiheit überantwortet – zu knechten.

Roosevelt und Churchill handelten so, als sie – aus Gründen der Staatsraison – die Kriegsverbrechen ihres Alliierten Stalin nicht nur in Katyn tolerierten und die Wahrheit über Katyn über Jahrzehnte hinaus verhinderten. Hitler, der unbedingt besiegt werden musste, war das größere Übel – und Hitlers Entfernung von der Macht hatte absolute Priorität.

Das mag man aus machtpolitischer Sicht verstehen; trotzdem muss man es nicht auch noch ethisch billigen und moralisch tolerieren; schließlich wurde der Kampf gegen Nazi-Deutschland unter demokratischem Vorzeichen und im Namen der Moral, der Aufklärung und des Humanismus geführt, bis hin zum Abwurf der – überhaupt nicht mehr moralisch begründbaren – Atombomben in Hiroshima und Nagasaki.

Was die Machtpolitik an Denkmustern und Handlungsweisen vorgibt, muss den - korrekt arbeitenden - Wissenschaftler, der bei seinen Forschungsprojekten nur seinem Gewissen unterworfen ist, nicht kümmern. Er kann frei denken und ideologisch uneingeschränkt forschen, wenn er es will, wenn er die „intellektuelle Redlichkeit“ und die „innere Wahrhaftigkeit“ aufbringt, von der – der fröhliche Wissenschaftler - Nietzsche spricht.

Davon aber sind wir in der „Gaya scienza“ von heute - nicht nur an der deutschen Alma Mater - weit entfernt.



[1] Mehrfach verwies ich darauf in der Causa Herta Müller, wo die „Forschung“ alles umschifft, was nicht in das – politisch etablierte, ergo „korrekte“ – Bild der zu politischen Zwecken inszenierten Autorin passt.

 

 


 

Carl Gibson, 

Natur- und Lebensphilosoph, ethisch ausgerichteter Zeitkritiker,

Naturfotograf, im August 2021




Herta Müller und die Securitate - Lügen, Lügen ... und nochmals Lügen - wer in diesem Land hat etwas dagegen?

 

http://carl-gibson.blogspot.com/2019/01/herta-muller-und-die-securitate.html

 

 

Herta Müller erfindet sich selbst neu - vom Logos zum Mythos!

Aus: Carl Gibson: Kritische Essays zur Herta Müller-Thematik


http://www.fnweb.de/region/main-tauber/bad-mergentheim/carl-gibson-gegen-herta-muller-1.1251813



  
Carl Gibson
Essays zur Herta Müller-Thematik

Gibt es eine Herta Müller-Verschwörung?

Kritische Herta Müller-Rezeption

Herta Müller und die Securitate – Dichtung oder Wahrheit?


Wie Herta Müller sich selbst neu erfindet

Dichtung und Wahrheit – das war Goethe.
Dichtung und Lüge – das ist Herta Müller!



Vorwort:



Fragen, Fragen, Fragen …

„Nie sollst du mich befragen,
noch Wissens Sorge tragen,
woher ich kam der Fahrt,
noch wie mein Nam’ und Art.“

Lohengrin, aus dem Libretto von Richard Wagner

Gefragt wurde viel – gegangen ist sie nicht!

Ein Philosoph soll Fragen stellen, sagt man.
Als ich seinerzeit viele berechtigte Fragen aufwarf, Fragen, deren aufrichtige Beantwortung eine Nobelpreiskandidatur unmöglich gemacht hätte, geschah nichts.
Herta Müller, die mir eine Antwort schuldig blieb, wahrte ihre Geheimnisse und zog sich in ein beharrlich verweigerndes Schweigen zurück, ganz nach dem Motto „„Nie sollst du mich befragen“.
Als ich dann im Juli 2008 auf ihre groß, doch wenig überzeugend inszenierte Rechtfertigungsaktion öffentlich kritisch reagierte, wurde ich willkürlich und mit Macht ausgebremst und in meiner richtigstellenden Aufklärungsarbeit zur Herta Müller-Thematik undemokratisch gestoppt.
Erst jetzt, drei Jahre nach den vollendeten Tatsachen in Stockholm, kann ich den Beweis führen, dass viele der von Herta Müller in ihrem publizistischen Befreiungsschlag gegebenen Antworten nicht der Wahrheit entsprechen, sondern plumpe Lügen sind.


Fiktion und Faktion

                        Der nicht ertappte Dieb ist ein ehrlicher Mann.
                        Der Krug geht so lange zum Brunnen bis er bricht!
                        Volksweisheit

In der Email vom 9. August 2008 schrieb mir Richard Wagner - auch im Auftrag und im Namen von Herta Müller - folgendes:
Sehr geehrter Herr Gibson,
anlässlich der Lektüre Ihrer "Symphonie der Freiheit" und Ihrer Leserbriefe auf der Website der "Siebenbürgischen Zeitung" stelle ich fest, dass Sie in großer Sorge sind, was die Frage der Dissidenz von Herta Müller, mir, der Aktionsgruppe und des AMG-Kreises betrifft.(…)
Ich fordere Sie auf von weiteren Unterstellungen und Behauptungen abzusehen, die den Tatbestand der Verleumdung erfüllen. Wir werden durch unsere Anwälte ihre öffentlichen Äußerungen prüfen lassen. Sollten Sie Ihre rufschädigenden Ausführungen nicht einstellen, werden wir gerichtlich gegen Sie vorgehen.
Mit freundlichen Grüßen
Richard Wagner
Aus der Folge-Email:
„Ich habe Sie aufgefordert von weiteren Unterstellungen und Behauptungen abzusehen, die den Tatbestand der Verleumdung erfüllen. Ich wiederhole:
Sollten Sie Ihre rufschädigenden Ausführungen nicht einstellen, werden wir,
also Herta Müller und Richard Wagner,
gerichtlich gegen Sie vorgehen.
Wenn Sie nun diese Androhung juristischer Konsequenzen ohne den von mir vorgetragenen Kontext in die Welt hinausposaunen wollen, so werde ich Sie nicht daran hindern, wäre es doch nichts weiter als ein weiterer Beweis für Ihre bereits zur Genüge dokumentierten denunziatorischen Absichten.
Mit freundlichem Gruß
Richard Wagner

Ich wünschte, Herta Müller und ihr Mann fürs Grobe, der Ex-Kommunist und Schollendichter Richard Wagner hätten mich seinerzeit verklagt – dieser eine Nobelpreis wäre der Welt erspart geblieben, die ganze Wahrheit wäre an s Licht gekommen und ich hätte meinen Frieden finden können … und Zeit für Muße, statt mich weiterhin mit immer noch frecher und unverschämter werdenden Lügen herumschlagen zu müssen.
Doch es sollte nicht sein!
Ergo schlägt die Stunde der Wahrheit etwas später!


Grundsätzliche Vorfragen


1. Darf eine „moralische Instanz“ lügen?


Grundsätzliche Vorfragen


Darf eine Nobelpreisträgerin für Literatur öffentlich lügen?
Darf eine Trägerin des Großen Bundesversdienstkreuzes der Bundesrepublik Deutschland öffentlich lügen?
Darf eine „geistige Autorität“, die den Anspruch erhebt, eine „moralische Instanz“ dazustellen, lügen?
Darf eine Kandidatin für politische Preise und für den Nobelpreis ihre Verfolgung und Martyrium frei erfinden?
Dürfen deutsche politische Persönlichkeiten und Institutionen offensichtliche Unwahrhaftigkeiten und Unwahrheiten decken oder machen sie sich dadurch mitschuldig?
Oder wurden bundesdeutsche Persönlichkeiten und Institutionen wie Bundespräsident a. D. Horst Köhler, Bundespräsident Joachim Gauck bzw. die Konrad-Adenauer-Stiftung nur gezielt getäuscht, bewusst instrumentalisiert, um politische oder pekuniäre Interessen bestimmter Kreise durchzusetzen?
Wurde die internationale Öffentlichkeit ebenfalls getäuscht?
Diese berechtigten Fragen, die ich seit Jahren öffentlich stelle, Fragen, die schon vor mir von anderen Personen gestellt worden waren, sind auch heute noch offen.
Auch heute kann noch nicht mit Sicherheit gesagt werden, wer – im ominösen Fall Herta Müller - wen täuscht: Die kontrovers diskutierte Literatin aus dem rumänischen Banat die deutsche und internationale Öffentlichkeit und Politik oder machen bestimmte Kreise und Politik und Medienwirtschaft ihr böses Spiel, nur um noch mehr Macht und Geld zu erreichen, wobei die Literatur und Literatin zur Magd machiavellistischer Machtentfaltung reduziert werden?
Fakt ist:
Bisher wurde sehr viel Druck ausgeübt, um mich, den antikommunistischen Dissidenten und Widerstandskämpfer aus den Folterzellen der Ceausescu-Diktatur von der Beantwortung dieser Fragen abzuhalten. Der Zeitzeuge, der das totalitäre Regime der Kommunisten auf der eigenen Haut erlebt hat, soll ebenso schweigen wie der kritische Journalist, Buchautor und Bundesbürger, der – als studierter Philosoph – ein moralisches Problem von besonderer politischer Tragweite aufwirft und öffentlich diskutiert sehen möchte.
Da es aus meiner Sicht – allein schon aus moralischer Gründen - nicht hingenommen werden kann, dass diese schamlosen, werteverzerrenden Lügen einer Person weiter gehen, da die Politik bisher ebenso untätig blieb wie die etablierte deutsche Presse, und dies, obwohl zahlreiche Ungereimtheiten, Abstrusitäten, ja schamlöse Lügen in den Darstellungen Herta Müllers bekannt wurden, sehe ich mich gezwungen, weiter machen zu müssen, quasi aus einer Notwehr heraus, angetrieben vom verfassungsrechtlich garantierten Widerstandrecht des deutschen Bundesbürgers, der nicht bereit ist, Entwicklungen hinzunehmen, die geeignet sind, die Grundwerte der europäischen Demokratie zu zerstören.
Wehret den Anfängen, besonders nach den Erfahrungen mit der braunen und roten Diktatur auf deutschem Boden!


2. Herta Müller erfindet sich selbst neu – Fiktion und Faktion


Herta Müllers ZEIT-Artikel „Die Securitate ist noch im Dienst“ in kritischer Relecture drei Jahre nach dem Nobelpreis

Über „unsauberen Journalismus“ als Mittel zum Zweck in Deutschland und über das fragwürdige Ethos mancher Redakteure und Autoren


                                               Motto:
                                               Was man schwarz auf weiß besitzt,
                                               kann man getrost nach Hause tragen.
                                               J. W. von Goethe, Faust I


Es gibt Veröffentlichungen, die über das Sein oder Nichtsein entscheiden, Schlüsselartikel, die, wenn alles seine Richtigkeit hat, das Watergate eines Autors bedeuten können bis hin zum endgültigen Waterloo und darüber hinaus auch noch das Watergate des Mittels, das ihm zum Zweck verhelfen will.
Ein Artikel dieser Art ist Herta Müllers konfuse Selbstdarstellung „Die Securitate ist noch im Dienst“ in drei unterschiedlichen Varianten veröffentlicht zunächst in dem Wochenmagazin DIE ZEIT vom 31. Juli 2009, wenige Monate vor der Vergabe des Nobelpreises für Literatur an die Kandidatin der Bundesrepublik Deutschland Herta Müller, die still und leise bzw. fernab der Öffentlichkeit von ihrem Anhänger und Förderer Michael Naumann (SPD) für die hohe Ehrung nominiert worden war, nachdem bereits die Konrad-Adenauer-Stiftung der CDU über die Verleihung ihres Literaturpreises 2004 an die kontrovers diskutierte Autorin ein Reinwaschen der seinerzeit systemloyalen Literatin betrieben hatte.
Schon die Nominierung Herta Müllers fernab der Öffentlichkeit und ohne Debatte ist ein Skandal. Der Großverlagsmanager und streitbare Politiker Michael Nauman hat seine Kandidatin durchgeboxt und durch sein „Fait accompli“ eine mehrfache „Win-Win-Situation“ geschaffen, die Fragen nach der „moralischen Integrität“ und Glaubwürdigkeit von Herta Müller zu sekundären Phänomenen reduziert, bisweilen unwichtig erscheinen lässt. Um es vorweg zu nehmen: Das „Cui bono“ beantwortet alles.
Trotzdem kann die Integrität eines Nobelpreisträgers nicht unter den Teppich gekehrt werden, da der ethisch definierte Nobelpreis ein Wert an sich ist und kein Mittel zum Zweck, kein Mittel zum großen Geschäft oder zur Durchsetzung politischer Interessen im Geist einer Staatsraison. Also kommt es darauf an, in einer minutiösen Beweisführung darzulegen, dass die einst bundesrepublikkritische Autorin in zentralen Punkten weder intellektuell redlich, noch innerlich wahrhaftig ist, Unwahrheiten verkündet und so weite Teile der deutschen Öffentlichkeit bewusst täuschte und immer noch täuscht.
Herta Müllers unorganisch zusammen geschusterter Securitate-Artikel in drei unterschiedlichen Varianten mit diversen plumpen Lügen in geballter Form ist an sich ein klassisches Eigentor, ein entlarvender Fauxpas, der sie eigentlich schriftstellerisch Kopf und Kragen hätte kosten müssen, wenn es denn bei der ZEIT sowie in der deutschen Öffentlichkeit normal und mit rechten Dingen zugegangen wäre.
Doch es kam anders.
Wo echte Aufklärung und Vergangenheitsaufarbeitung angesagt gewesen wäre, wurde gezielt verschleiert vertuscht. Der gesamt Artikel in drei unterschiedlichen Varianten in schlechtem Deutsch, zum Teil sogar in unprätentiöser Umgangssprache erscheint wie ein missglückter Versuch, sich forciert eine Legende erfinden zu wollen, eine oppositionelle Vergangenheit als antikommunistische Dissidentin, die eine Nominierung auch moralisch rechtfertigt, ja Herta Müller für die hohe Ehrung in Stockholm geradezu prädestiniert.
Wer etwas von der Materie versteht, wird bei all diesen aufgetischten, tolldreisten Geschichten mit diversen nichtverifizierbaren Behauptungen, Unterstellungen, Anklagen bedenklich den Kopf schütteln. Bereits ein Mindestmaß an gesundem Menschenverstand und logischem Denken reicht aus, um die zahlreichen Widersprüche zu erkennen, in die sich die Autorin verstrickt, indem sie dichtet und erfindet, statt eine Materie realistisch zu beschreiben und nachvollziehbar zu argumentieren.
Logisch fundiertes, wissenschaftlich stringentes Agieren ist Herta Müllers Stärke nicht. Sie hat sich längst daran gewöhnt, dass ihr bisweilen unkritisches wie apolitisches Lesepublikum ihre bunten Mischungen aus „Fiktion und Faktion“ hinnimmt, ihre Irrationalismen und Mystifikationen in dadaistischer Form, ohne nach dem tatsächlichen Wahrheitsgehalt des Dargestellten zu fragen.
Also beschreibt Herta Müller „erstmals ihre Erfahrungen mit dem Terror“, indem sie auf bewährte Weise weiter dichtet, erfindet, mythisiert, um die Deutung den – mit dieser Art Literatur und Faktenpräsentation oft überforderten – Literatur-Kritikern zu überlassen.
Dort, wo keine Vergangenheit ist, erfindet Herta Müller eine aus ihrer Imagination heraus ohne Rücksicht auf historische Wahrheiten und tatsächliche Gegebenheiten, wohl wissend, dass kaum einer sich die Mühe machen wird, ihren wirren Artikel aufmerksam zu lesen oder gar ihre Phantastereien und Münchhausiaden kritisch überprüfen zu wollen. Nach ihren bisherigen Erfahrungen mit der deutschen Presse und der deutschen Literaturkritik kam sie mit ihrer Sicht der Dinge durch, ohne dass massiv widersprochen worden wäre, trotz manchem „Geschmäckle“ – wie es im Schwäbischen heißt, wenn etwas krumm ist oder - und Naserümpfen im Verborgenen hinter vorgehaltener Hand.
Offener Protest gegen Herta Müllers verzerrte Realitätsdarstellungen in ihrer Belletristik blieb ebenso aus wie notwendige Konsequenzen. Einige Hunde bellten zwar, doch der Bär zog unbeirrt weiter.
Die aufklärenden Richtigstellungen weniger Zeitzeugen mit konkreter Securitate-Folter- und Haft-Erfahrung in der rumänischen Diktatur wurden bisher überhört und ignoriert, einfach deshalb weil die echte Opposition gegen den Kommunismus in der rumänischen Diktatur hier in Deutschland eigentlich nicht interessiert und deshalb auch nie wissenschaftlich aufgearbeitet wurde, aber auch deshalb, weil die so genannten Wissenschaftler rumänischer und rumäniendeutscher Herkunft – heute in Amt und Würden, doch mit moralischem „Dreck am Stecken“ - weiter an ihren Pöstchen klebend schwiegen, um sich nicht etwa aufklärend selbst zu belasten.
Den moralischen Vorwurf, bei Herta Müllers plump vorgetragenen Lügen bis zum heutigen Tag – trotz besseren Wissens - geschwiegen zu haben, müssen sich all jene Institutsleiter, Vereinsgeschäftsführer, Historiker, Journalisten und Autoren gefallen lassen – und ich werde nicht müde werden, diesen ins Gewissen zu reden und ihnen den „moralischen Spiegel“ vorzuhalten.
Das „Ecrasez l‘infame“, des Aufklärers Voltaire und das „J´‘accuse“ des naturalistischen Realisten Emile Zola gelten auch heute noch, so wie ich es in der „Symphonie der Freiheit“ formulierte.
Herta Müller hat meine öffentlich gegen sie vorgebrachten kritischen Argumente zur Kenntnis genommen und beschlossen, einen Gegenbeweis vorzulegen, nicht zuletzt als Rechtfertigung ihrer – aus meiner Sicht höchst fragwürdigen – Nominierung für den Nobelpreis.
Werfen wir also noch einmal – mehr als nur einen oberflächlichen- Blick auf diesen sonderbaren inzwischen in drei unterschiedlichen Varianten vorliegenden Artikel, der – quasi als Katalysator der Literatur-Nobelpreis-Entscheidung in Stockholm – trotz unausgegorener Form in außergewöhnlicher Dimension in die Kolumnen des ZEIT-Magazins gerückt und gleichzeitig auch im Internet auf DIE ZEIT Online zunächst textidentisch publizierte wurde.
Was war so wichtig?
Die neue alte unvollständige Vita?
Die neuen Mythen und Legenden?
Die von langer Hand vorbereiteten, ja sogar angekündigten Denunziationen so genannter IMs der Securitate?
Die ominöse Akte „Cristina“?
Oder der Drang aufzuklären und der Wille, weiter massiv zu verschleiern?
Da Herta Müller aus nahezu jedem Müll ein Büchlein zu machen versucht, wurde dieser einmalige Schandartikel auch noch in einer dritten Variante veröffentlicht – als „Buch“ (man höre und staune!) – unter den Titel „Cristina und ihre Attrappe oder Was (nicht) in den Akten der Securitate steht.“
Dieses Witzbuch ist eine klassische Mogelpackung, denn es besteht praktisch nur aus dem marginal korrigierten Text des zweifach veröffentlichten ZEIT-Textes und wurde aus Rechtfertigungsgründen nach der Nobelpreisverleihung in die Welt gesetzt, um weiter zu desinformieren wie bisher.
Wer dieses „Buch“ erwirbt, in der Hoffnung, die Titelbotschaft werde eingelöst werden und man werde darin mehr darüber erfahren, was „nicht“ in der Securitate-Akte Herta Müllers steht, wird bitter enttäuscht werden. Da er nichts Essenzielles und Weiterführendes darin finden, kommt die Anschaffung einer Verschwendung gleich. Das gute Geld wurde zum Fenster hinaus geworfen.

3. Aufklärung als Verschleierung?


Verwirrung, Ablenkung und Lüge unter dem Deckmäntelchen der Aufklärung?

Was wie ein Paradoxon anmutet, hat System. Man tut so, „als ob“ man die Wahrheit verkündet. Im Grunde aber lügt man frech weiter, schamlos und unverschämt, frei nach dem Motto:
Die Welt will betrogen sein!
Also betrügen wir sie!
Da der wohlerzogene Grundanständige mit Geist, Kultur und Niveau ein solches Ausmaß an Lug und Trug nicht für möglich hält, glaubt der den Protagonisten der Lüge und nimmt deren Botschaft als Wahrheit hin.
Dort, wo die Lüge die Lüge stützt,
wird die Lüge zur Wahrheit.
Ergo glaubt man Herta Müller, a priori, weil sie bereits einen Namen hat, einen Ruf, ein Image, ganz egal, wer den Ruf begründete und wie er zustande kam – und ignoriert dabei das Testimonium echter Zeitzeugen aus kommunistischer Verfolgung und Haft, die in der Regel als unliebsame Störenfriede wahrgenommen werden, als „pathologische Neider“, manchmal sogar als „nützliche Idioten“ der Securitate!
Diese Ignoranten, die eigentlich nur unkritische Fans sind, halten es nicht für notwendig, die Argumente der anderen Seite zur Kenntnis zu nehmen oder gar zu überprüfen.
Das „audiatur et altera pars“ der Römer interessiert nicht. 
Man hat ja bereits eine Ikone, eine Heilige mit Aura und Nimbus!
Wehe dem, der es wagt, am Heiligenschein zu kratzen und an Tabus zu rütteln!
So fallen weite Kreise der Öffentlichkeit auf einen Trick herein, auf ein subtiles Ablenkungsmanöver, das von geschäftlich wie politisch knallharten wie rücksichtslosen Strippenziehern gesteuert und von willigen Marionetten ausgeführt wird.
Die Strategie der Lügner geht somit auf – und das nicht durchschaute, zynische Lügen und Täuschen wird zur Gewohnheit, ja zum Gewohnheitsrecht, was den Lügner motiviert, anspornt, dreist weiter zu lügen bis in die tollste Übertreibung hinein.
Der Lügner lügt munter weiter wie bisher, weil er immer schon log – und weil sein Lügen in der liberal-pluralistischen Gesellschaft nicht ethisch bestimmte Illuminaten regieren, sondern die zynische Dunkelmänner der Macht und Kalte Krieger aus dem Verborgenen.
Der Pseudo-Aufklärer täuscht also, indem er geschickt lügt.
Die große Lüge erreicht schließlich ihren Endzweck, indem obskure Kreise der Macht die Lüge decken und die Methoden der Lüge – jenseits von Ethos und Moral –billigen.
Doch lügt Herta Müller geschickt?
Oder haben ihr ihre Mentoren und Mäzene aus Verlagswirtschaft und Politik zu viel zugetraut?
Wenn sich das so erweisen sollte, dann werden auch die Grauen Eminenzen aus dem Hintergrund ihre Konsequenzen ziehen müssen.

4. Eine Frage der Ehre

Zum „Circulus viciosus“ der Verleumder als Denunzianten und Ankläger anderer Verleumder.

Geheimdienste, Instrumentalisierung und Deviation


In medias res – zu den „Dingen“ selbst, in diesem Fall zum Text:
Bereits die reißerische und zugleich undifferenzierte Anklage-Überschrift „Die Securitate ist noch im Dienst“ gibt die Tendenz vor. Hier wird abgerechnet – die weiße Rittergestalt gegen den überschwarzen, dämonisierten Teufel, vom den man allgemein weiß, dass er ein Lügengeist ist, verbrecherisch und schlecht. Ergo ist der, der ihn anklagt gut?
So funktioniert die primitive Logik Kalter Krieger, die genau zwischen Gut und Böse zu unterscheiden wissen.
Das Böse – das ist die geheime Macht, die für alle Schandtaten der Welt verantwortlich ist, das ist der „Geheimdienst“, ganz egal ob er Gestapo, NKWD, KGB, BND, Verfassungsschutz, MAD, CIA, NSA, Mossad, Staatsicherheitsdienst der DDR, Securitate oder sonst wie heißt. Ein Geheimdienst wird bekanntlich weder bestätigen noch dementieren, wann, wo, wie und weshalb er agiert oder was er im Auftrag der Demokratie und weniger demokratischer Auftraggeber unternimmt, um die Ziele der Staatsraison durchzusetzen.
Kein Geheimdienst wird Kommentare oder Presseerklärungen abgeben, wenn investigative Journalisten über seine mehr oder weniger moralisch legitimen oder illegalen Aktivitäten spekulieren. Ergo lässt es sich gut im Trüben fischen, verschleiern und täuschen, ohne dass mit echten Konsequenzen gerechnet werden muss, es sei denn, eine verirrte Kugel findet doch noch ein Ziel. Doch das ist Lebensrisiko – auch für Dichter, die gezielt dämonisieren, ebenso für Widerstandskämpfer, die nur aufklären und erhellen wollen.
An Herta Müllers Literatur scheiden sich die Geister. Das darf auch so bleiben. Wenn es jedoch um biographische Angaben geht, um einen Lebenslauf in einem totalitären System, in einer kommunistischen Diktatur, dann kann man nicht einfach so wild drauflos schreiben und über jedes vernünftige Maß hinausschießen wie Herta Müller, die Dinge in die Welt setzt, als kämen sie von einem anderen Stern.
Das Skandalöse in diesem Fall -
Das Magazin DIE ZEIT hat diese Art von Selbstdarstellung unkritisch unterstützt.
Offensichtliche Fehler grober Art der Autorin im Zusammenwirken mit der ZEIT-Redaktion wurden nachträglich, nachdem massiver Protest aufgekommen war, kleingeredet; Kritiker, die online eine Richtigstellung wagten, wurden gestoppt, mit Maulkorb belegt, ohne dass sie Beweise vorlegen konnten. Ja sie wurden sogar noch stigmatisiert, an den Pranger gestellt, von bevorzugten Kommentatoren in die unlautere, ja kriminelle Ecke gerückt und schließlich gesperrt – und dies alles nicht nur, um Herta Müllers unhaltbare Thesen zu decken, sondern auch um vom eigenen Versagen des Mediums DIE ZEIT abzulenken.
Mit aller Macht der einseitigen Protektion wurde eine Position durchgesetzt, die einer Person und ihrem Förderkreis dahinter zum Ziel verhalf – zum Nobelpreis und damit zum großen Geschäft!
Pecunia non olet – wozu noch Prinzipien?
Wozu „sauberer Journalismus“ und Ethos in der geistigen Debatte der Zeit, wenn es auch anders geht, rücksichtlos machiavellistisch.
Oder? Schließlich heiligt der edle Endzweck die Mittel!
Wenn alle etwas davon haben, die Autorin, ihre Verlage, das Land und der weite Umkreis, Rezensenten, willige Helfer und Helferhelfer, wenn alle etwas von dem sonderbaren Licht des Nimbus abhaben wollen, selbst die Knochennager, dann kann die hohe Politik sich diesem segensreichen utilitaristischen Phänomen doch nicht verschließen!?
Wenn es brenzlig wird und das Lügenwerk an den Tag zu dringen droht, dann kommt die seligmachende Politik und setzt auf die fragwürdige Ehrung in Stockholm noch ein Bundesverdienstkreuz drauf, um mit dem dicken Betondeckel des Plazets der politischen Kaste den Status quo endgültig zu zementieren – nach dem Motto:
Es soll nicht sein, was nicht sein darf!
Basta! Ceterum censeo: die Kritik verstumme! (Wenn nicht aus Einsicht, dann via Anwalt!)
Herta Müllers ZEIT-Artikel „Die Securitate ist noch im Dienst“ ist, was noch zu zeigen sein wird, ein Muster praktizierter Instrumentalisierung und Deviation – und das von Anfang an!
Es lohnt sich, dieses stümperhafte Machwerk der Sonderklasse auch a posteriori näher zu betrachten, vor allem deshalb weil es als einer der letzten Bausteine – noch vor „Atemschaukel“ – auf dem Weg zur faktischen Durchsetzung der Nobelpreisnominierung angesehen werden kann, als eine Art „Smoking gun“, die beweisen soll, was doch von manchen bezweifelt wurde, nämlich die These: die Dadaisten der Neuzeit aus dem rumänischen Banat Herta Müller sei tatsächlich verfolgt worden - nicht nur vom Minotaurus auf der Hutweide vor Nitzkydorf während der frühen Kindheit sondern auch grotesk-surreal traktiert mit acht gekochten Eiern und rohen grünen Zwiebeln in einer Katakombe Temeschburgs zu einem Zeitpunkt als das die teuflische die Securitate bannende Pentagramm versagte und Herta Müller einfach vergessen hatte bei der anstehenden Abführung ihr Abrakadabra auszurufen:
„Ohne Haftbefehl gehe ich nicht mit“!
Herta Müller macht in dem Artikel „Die Securitate ist noch im Dienst“ genau das, was sie immer schon tat:
Sie setzt sich provokativ in Szene, selbstgefällig und arrogant wie eine Primadonna assoluta, die keinen Widerspruch oder Kritik duldet; sie greift ihre vermutlichen Feinde und Gegner an, sie denunziert wie schon so oft, sie klagt an, um sich ganz so nebenbei selbst in die Opferrolle zu versetzten, in die Rolle der Verfolgten, ja sie stilisiert sich zum Opfer der kommunistischen Ceausescu-Diktatur, obwohl sie in Wirklichkeit lange Zeit eine Nutznießerin des kommunistischen Systems war.
Zur Form des Artikels, dessen literarische, sprachlich-stilistische und intellektuelle Qualität sehr viel zu wünschen übrig lässt.
Ist das ein freier Essay, ein „Versuch“, im dem man literarisch-geistig schalten und walten kann, wie es eben beliebt?
Der a posteriori von der Zeit-Redaktion zugeordnete Begriff „Essay“ ist bestimmt viel zu hoch gegriffen und deplatziert!
Oder ist dieses Sammelsurium unsystematisch, wirr, nichtchronologisch und ohne exakte Quellennennung aneinandergereihter Geschichten gar ein echter „Tatsachenbericht“,
in welchem historische Abläufe und Realitäten wahrheitsgemäß geschildert werden, so wie sie sich tatsächlich ereigneten, ohne Ausschmückungen und subjektiven Deutungen?
Der Untertitel
„Die rumäniendeutsche Schriftstellerin Herta Müller berichtet erstmals über ihre Erfahrungen mit dem Terror“
suggeriert gerade das.
Sie gibt vor, die volle Wahrheit zu sagen, und nichts als die Wahrheit – und doch präsentiert sie eine Summe von Münchhausiaden, die kein Kind glauben kann.
Der gutgläubige, objektive DIE ZEIT-Leser weltweit erwartet Ergänzungen, Klarstellungen zu Herta Müllers bisher sehr nebulöser Vita, findet aber nur höchst abstruse Skurrilitäten vor, die mehr verschleiern und verwirren, als neue Daten und Fakten zu liefern.
Weshalb druckt DIE ZEIT diesen Mist?
Können die Herausgeber der ZEIT sich mit diesem in Konkreativität entstandenen Produkt ihrer Literatur-Redaktion um Ijoma Mangold wirklich identifizieren?
Oder war das nur eine Art Betriebsunfall, ein imageschädigendes Etwas, das man am liebsten vergessen und von dessen zusammenkompilierten Inhalten man sich gerne distanzieren würde?
Was in dem Bericht ist Fiktion?
Was von ihren Aussagen entspricht der Wahrheit?
Herta Müller hat keine Skrupel oder Schwierigkeiten, Wahres und Unwahres miteinander zu mischen, aus Dichtung (ihre) Wahrheit zu machen und aus Erfundenem, aus Fiktion eine Selbstmythisierung, setzt sie doch von Anfang an – wie literaturhistorisch festgestellt wurde - auf eine „erfundene Wahrnehmung“.
Bei alle der Erfindungswut  erfindet sich eine neue Vergangenheit,
schließlich erfindet sie sich selbst neu –
so, wie man sie gerne haben möchte,
als eine Art Jeanne d‘ Arc des Antikommunismus oder als ein wiedergeborener weiblicher Savonarola neuer Werte?
Da ihr offensichtliches Lügen und ihre verzerrten Darstellungen bisher zu keinen Konsequenzen führten, macht sie munter weiter und vermengt Rationales und Irrationales nach Gusto.
Clarus et distinctus – weit gefehlt!
Descartes interessiert genauso wenig wie Kant, Lessing, Goethe und Schiller – und das im Land der Aufklärer und Denker!
Weshalb bleibt Herta Müller in ihrem Wirrwarr-Artikel von Anfang an fast immer vage?
Weshalb geht sie nicht chronologisch vor, von Alpha bis Omega, so, dass jedermann folgen kann und so wie ich es – der „inneren Wahrhaftigkeit und der „intellektuellen Redlichkeit“ verpflichtet - in der „Symphonie der Freiheit“ praktizierte habe?
Weshalb nennt Herta Müller keine genauen Zeit- und Ortsangaben,
weshalb nennt sie nicht Ross und Reiter,
namentlich die Namen der handelnden Personen,
weshalb verdreht sie diverse Fakten bewusst und schildert einige Ereignisse so, dass eine exakte Überprüfung nicht möglich ist?
Nur wenige Leser deutscher Zunge kennen die historischen und politischen Fakten in Rumänien.
Noch weniger Menschen (und Redakteure) lesen rumänisch und sind mit der Securitate-Materie vertraut.
Noch geringer ist der Personenkreis der echten Securitate-Folter- und Haft-Opfer während der kommunistischen Diktatur -
und nur die allerwenigsten Analysten der Materie hatten Einblicke in die eigene Securitate-Opfer-Akte
oder
gar in die Akte „Cristina“ von Herta Müller, die ich als „akkreditierter Wissenschaftler“ im Oktober 2010 bei der rumänischen Gauck-Behörde CNSAS in Bukarest eingesehen habe und die mir auch heute vollständig vorliegt.
Das schränkt die Zahl der potenziellen Interpreten, die sich kompetent und kritisch zu Wort melden können, drastisch ein.
Da die Lage so ist und kaum einer bereit ist, den Ärger und die außerordentliche nervliche Belastung in dieser Auseinandersetzung auf sich zu nehmen, konnte Herta Müller davon ausgehen, kaum einer werde ihre Sicht und Darstellung bestimmter Abläufe kritisch überprüfen können, Grund genug, erneut besonders dick aufzutragen, wobei die ZEIT-Literatur-Redaktion noch ihren Senf konkret dazu gab – wie einst (1987) die Redakteure des SPIEGEL, die seinerzeit in einem Interview zum Willkommen in Deutschland Herta Müller auch einiges Vorgekaute in den Mund gelegt hatten.
So erfindet man sich eine politisch korrekte Vergangenheit,
eine Vita, die einenin naiven deutschen Augen -
als Opfer der reaktionären deutschen Landsleute einerseits
 und als Ofer des Kommunismus andererseits
erscheinen lässt.
Toll!
In der Tat toll – im eigentlichen Sinne des Wortes!
Darüber hinaus auch noch unverschämt zynisch, rücksichtslos und gewissenlos!
Das politische Magazin „DIE ZEIT“ folgte dieser geschichtsklitternden Tradition durch Mitwirkung und durch den unreflektierten Abdruck.
Eine weitere gewichtige Frage prinzipieller Natur stellt sich mir, dem antikommunistischen Widerstandskämpfer … und nicht nur mir:
Weshalb bietet das renommierte Wochenmagazin DIE ZEIT Herta Müller ein Forum, eine Plattform, ihre Kampagne, ihren Kreuzzug, ihre Vendetta öffentlich gegen zum Teil imaginierte Gegner und Verfolger zu führen, obwohl zahlreiche subjektive Behauptungen jeder Logik und dem gesunden Menschenverstand widersprechen, obwohl Herta Müller durch die dargebotene Argumentation unglaubwürdig wird?
Und weshalb versagt DIE ZEIT aufrechten Dissidenten aus den kommunistischen Gefängnissen der Ceausescu-Diktatur an gleicher Stelle die Möglichkeit, die offensichtlichen Lügen Herta Müllers zu korrigieren?
Misst DIE ZEIT mit zweierlei Maß?
Ist das Heuchelei?
Oder doch nur unverantwortlicher, rücksichtsloser Journalismus und pure Machtdemonstration?
Noch wichtiger – ist es einer Nobelpreiskandidatin der Bundesrepublik Deutschland würdig und angemessen, plumpe Unwahrheiten in die Welt zu setzen, die breite Öffentlichkeit hinters Licht zu führen und so Volksverdummung zu betreiben – über die Kolumnen der ZEIT?
Das Hinterfragen der „moralischen Integrität“ von Herta Müller,
 einer Antideutschen, die sogar mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt wurde, beschäftigt mich seit Jahren – öffentlich.
Wie war es letztendlich doch noch möglich, Herta Müllers Watergate abzuwenden, wo dieser ominöse Artikel voller Entgleisungen und Fehler doch Herta Müllers Waterloo hätte sein müssen?
Mit Macht!
Mit Protektion!
Herta Müllers ZEIT-Artikel „Die Securitate ist noch im Dienst“, welcher erst wahre Aufmerksamkeit erregte, als der Aufschrei der vielen Betroffenen und stigmatisierten auf unterschiedlicher Ebene durch zahlreiche Medien ging, warf damals und wirft auch heute noch eminent wichtige Fragen auf,
grundsätzliche Fragen, die nicht nur die“ moralische Integrität“ der Autorin Herta Müller tangieren, sondern auch
die Glaubwürdigkeit des Wochenmagazins DIEZEIT.
Herta Müllers ZEIT-Artikel „Die Securitate ist noch im Dienst“ existiert heute nach wie vor in zwei Fassungen,
einmal in einer echten Fassung,
in der Druckfassung
und ein weiteres Mal in einer redaktionell retuschierten Fassung im Internet veröffentlicht in DIE ZEIT Online.
In der kosmetisch wie inhaltlich veränderten Online-Fassung wurde das,
 was nicht sein sollte,
was dem angestrebten Nobelpreis,
der Integrität der Autorin und des Mediums DIE ZEIT hätte gefährlich werden können,
einfach abgeändert, gestrichen, übertüncht,
 um den Schaden für Autorin und Verlag zu begrenzen.
Auf der Strecke blieben durch diese Kaltstellung des Protestes vorerst die aufrechten Kritiker und Aufklärer, die stigmatisiert, in die Rolle der ewigen Querulanten gedrängt, gesperrt und mit dem Schwarzen Peter in der Hand in die Ecke gestellt wurden, namentlich einer – der am deutlichsten exponierte ehemalige Bürgerrechtler Carl Gibson.
Ich musste mich damit abfinden nach dem Motto:
Ich weiche der Übermacht (aus Wirtschaftsinteressen und politischem Kalkül).
Eine Schlacht mag gewonnen sein, doch nicht der gesamte Krieg.
Der Nobelpreis ist im Kasten,
das große Geschäft ist in trockenen Tüchern
und der Rubel rollt weiter –
für Herta Müller,
für die Verlage und für manche Einzelakteure,
für Strippenzieher, alte und neue Seilschaften, Helfer und Helfershelfer im Verborgenheit hinter den Kulissen –
Doch die moralische Diskussion wird weiter gehen, in der geistesgeschichtlichen Forschung ebenso wie auf gesellschaftlicher Ebene.
Jeder kleine Literaturwissenschaftler kann in der Ausarbeitung einer kritischen Herta Müller-Biographie, die ich vielleicht selbst noch angehen werde, die zahlreichen Widersprüche nicht nur des Securitate-Artikels thematisieren, sondern auch das genauso diskrepante Material aus sonstigen Interviews und Statements.
Für mich, den unmittelbar Betroffenen, ist es eine Frage der Ehre, weiter zu machen, auch wenn die objektiven Machtverhältnisse gegen mich sprechen.
Solange es mir geistig und körperlich möglich ist, werde ich weiter kämpfen, orientiert an den Worten jenes aufrechten Sozialdemokraten in seiner Reichstagsrede unmittelbar vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten Hitlers im Angesicht der physischen Bedrohung der heraufziehenden Diktatur:
„Das Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht“!
Dieses Bewusstsein führte aufrechte Charaktere in Widerstand und Opposition, in finsteren Zeiten unter totalitären Bedingungen und Lebensgefahr. Es wird auch meine künftigen geistigen Debatten mitbestimmen, gestützt auf das freie Wort und Werte, die Philosophen und Schriftstellern in einer Demokratie zur Verfügung stehen.
Erst jüngst, im September des Jahres 2012,
meinten die vom ZEIT-Verlag beauftragten Anwälte,
es sei genug geredet worden.
Der ehemalige antikommunistische Bürgerrechtler und aktive Kritiker des Ceausescu-Regimes Carl Gibson, seines Zeichens Philosoph (mit Diplom), Buchautor und Historiker habe seine Positionen „hinlänglich“ in diversen Foren bekannt gemacht.
Nun solle er endlich Ruhe geben und schweigen; er soll sich resignativ in die Ecke zurückziehen und auch dieses Unrecht fatalistisch ertragen, ebenso die Stigmatisierung durch Aussperrung, leidend ohne zu klagen!
Das, verehrte Herausgeber der ZEIT, wird nicht eintreten.
Ich werde die moralische Debatte weiter führen, wenn es sein muss, bis ans Ende meiner Tage, jedenfalls solange, bis das Unrecht behoben und die volle Wahrheit bekannt gemacht wurde.
Das ist eine ethische Pflicht nicht nur des Philosophen, sondern auch des souveränen Bürgers, der nicht wegschauen darf, wenn Unrecht geschieht.

5. „Die Verleumdung gehört zum Brauchtum der Banater Schwaben“ – wer hat das gesagt?


Ein im Keim erstickter Skandal und seine Folgen.


                                   Der M0hr hat seine Schuldigkeit getan,
                                   der Mohr kann gehen! ( Friedrich Schiller!)

Oder sollte man ein neues Motto wählen,
vielleicht eines, dass von der Begrifflichkeit her weniger linguistisch-semantisch oder politisch, dafür aber „moralisch korrekt“ ist, etwa den Satz:

                                   Der M0hr hat seine Schuldigkeit getan,
                                   der Mohr darf  bleiben!

Herta Müllers ZEIT-Artikel „Die Securitate ist noch im Dienst“,
 der explizit unter dem Namen Herta Müllers veröffentlicht wurde, an dem aber möglicherweise auch noch andere Akteure mit gestrickt haben, Redakteure der ZEIT aus der Feuilleton-Redaktion des (späteren ZDF-Vorlesers) Ijoma Mangold, enthält – neben zahlreichen tolldreisten Geschichten und Unwahrheiten - einen fatalen Satz, nämlich die meines Erachtens volksverhetzende Aussage:
„Die Verleumdung gehört zum Brauchtum der Banater Schwaben“
Dies in einem liberalen Blatt - für mich ein Skandal!
Wer ist nun der Autor, der Urheber dieser - von mir und anderen – von Anfang an als volksverhetzend empfundenen Aussage -
Herta Müller oder ein Zeitredakteur?
Oder war es gar ein Schreibautomat in der Redaktionsstube?
Wer war politisch naiv oder dumm genug, um diese Hetze zu formulieren?
Die deutsche Öffentlichkeit hat ein Recht, das zu erfahren, gerade heute, in einer Zeit,
wo Hetze und Früchte des Hasses Weltreligionen gegeneinander aufbringen und ganze Völker in Zwietracht stürzen und spalten.
Sich hinter der Anonymität einer Redaktion zu verschanzen ist feige und einem kritischen Journalismus unwürdig!
DIE ZEIT entschuldigte sich zwar in der folgenden Druck-Ausgabe kurz und an entlegener Stelle für die grobe Entgleisung und entfernte den fatalen Satz, der die Staatsanwaltschaft von Amtswegen auf den Plan hätte rufen müssen, aus der Online-Darstellung.
Doch ersetzt Herta Müllers ZEIT-Artikel „Die Securitate ist noch im Dienst“  in der Online Fassung nicht den gedruckten Artikel, der weltweit Verbreitung fand.
Seinerzeit hatte ich eine Rückrufaktion der fraglichen DIEZEIT-Ausgabe vorgeschlagen, ja öffentlich eingefordert.
Wenn es denn so beabsichtigt gewesen wäre, hätte die Zeit-Redaktion in ihrer knappen Richtigstellung darauf hinweisen können, dass der „retuschierte“ Online-Artikel Herta Müllers „Die Securitate ist noch im Dienst“ die gedruckte Form von Herta Müllers ZEIT-Artikel „Die Securitate ist noch im Dienst“ ersetzt.
Das ist nicht erfolgt!
Wenn ein amerikanischer Literaturwissenschaftler heute in der Library of Congress die Frage recherchiert, weshalb es keine Opposition oder Diskussion zur Herta Müllers Nobelpreiskandidatur gab und dabei DIE ZEIT konsultiert, wird er nur den einen Artikel vorfinden, jenen Artikel mit der volksverhetzenden Zwischenüberschrift aus welcher Feder auch immer, jene Selbstdarstellung mit den Ammenmärchen und tolldreisten Geschichten aus dem Securitate-Staat,
aber er wir nie erfahren, dass zentrale Aussagen redaktionell abgeändert wurden, um Herta Müller zu schützen,
um möglichweise die Nobelpreiskandidatur und somit das große Geschäft für bestimmte Kreise und Verlage nicht zu gefährden.
Heute existieren immer noch zwei ZEIT-Fassungen des gleichen Artikels und dazu auch noch eine dritte als „Buch“!
Welche ist gültig?
Welche ist wirklich autorisiert?
Kann es ein, dass Herta Müller nicht den Text korrekturgelesen hat,
das, was schließlich unter ihrem Namen veröffentlicht wurde?
Kann es gar sein, dass sie den volksverhetzenden Satz mitgetragen hat, nachdem schon ihre ausfällige Verunglimpfung der Banater Schwaben in dem SPIEGEL-Interview von 1987 den Ton der Musik vorgegeben hatte?
Ich zitiere:
SPIEGEL: Frau Müller, vor allem Ihr erstes Buch "Niederungen" zeigt, daß Sie nicht nur unter der staatlichen Repression, sondern vielleicht noch unmittelbarer unter der engstirnigen, beschränkten, oft reaktionären Mentalität der deutschen Minderheit gelitten haben. Waren Sie in einem doppelten Sinn heimatlos?
MÜLLER: Ja, genau diese muffige spießige Provinzialität hat mir den Haß eingegeben, mit dem ich die "Niederungen" schreiben konnte.“
Der Hass trieb Herta Müller also an, mit ihren deutschen Landsleuten auf ihre Art und Weise abzurechnen!
Da Herta Müller in der dritten, ausgiebig retuschierten Fassung dieses Artikels unter „Cristina und ihre Attrappe oder Was (nicht) in den Akten der Securitate steht“ immer noch an der Überschrift-Formulierung
„Die Erweiterung des Brauchtums durch Verleumdung“
festhält, ist davon auszugehen, dass die die Schöpferin der in der Tat „un-geistigen Hetzbotschaft“ ist.
Festzuhalten ist also folgendes:
Herta Müller nimmt die Formulierung :
„Die Verleumdung gehört zum Brauchtum der Banater Schwaben“,
und macht daraus:
„Die Erweiterung des Brauchtums durch Verleumdung“
Das ist nicht mehr oder weniger als eine plumpe Paraphrase.
Da aber bei der ZEIT die Linke nicht weiß, was die Rechte tut, da gelogen wird, dass sich die Balken biegen und die Koordination zwischen der Autorin Herta Müller und der Zeit-Redaktion nicht funktioniert, kommt es zu gravierenden Diskrepanzen, die darauf verweisen, dass Herta Müller in der Tat die Autorin der Herzbotschaft gegen die Banater Schwaben ist.
Das bedeutet zumindest für und für andere klar denkende Menschen, die Hasspredigerin Herta Müller, die von Anfang an vom Skandal lebt, kann und will sich nicht von ihrer Hetze trennen.
Das Herta Müller wie so oft auch hier geistig undifferenziert agiert, torpedier sie auf diese Weise eklatant die Schutzbehauptung der ZEIT-Redaktion, namentlich die so genannte Richtigstellung, die besagt - bzw. Ahnungslose damit vertrösten will – DIE ZEIT-Feuilleton-Redaktion, namentlich Ijoma Mangold hätte – durch ein unglückliches  Versehen – die Hetzbotschft
„Die Verleumdung gehört zum Brauchtum der Banater Schwaben“,
als Schöpfer zu verantworten.
Der ZEIT-Verlag nimmt also den Fauxpas, der Herta Müller die Nobelpreisnominierung gekostet hätte – mit oder ohne Intervention von Herta Müller –Mentor Michael Naumann auf sich, im vollen Bewusstsein, das ein großes Verlagshaus, dass den Kritiker Carl Gibson mit Anwaltsschreiben beeindrucken und zurückscheuchen will, eine solche politische Dummheit besser ausbaden und unter dem Teppich halten kann als eine kontrovers diskutierte, exponierte Autorin mit vielen Gegnern und Feinden.
Trotzdem musste der Literaturkritiker und Redakteur Ijoma Mangold höchstpersönlich die Haut hinhalten und alles selbst als eigenen Fehler verantworten , nur um Herta Müller zu schützen.
Mein parodiertes Schiller-Wort drängt sich auf:

Der M0hr hat seine Schuldigkeit getan,
der Mohr darf bleiben!

Nur – bei der ZEIT wurde vergessen, dass beim ungeschickten Ausbaden dieser turbulenten, politisch höchst brisanten Angelegenheit gleich mehrere Akteure am Werk waren und – neben Carl Gibson – auch andere Banater Schwaben Prostest gegen die Diffamierung durch Herta Müller auf der Seite der ZEIT erhoben hatten.
In einer seinerzeit öffentlich bekannt gewordenen Email an meinen Landsmann Georg Schmidt, der wohl als erster aus dem Kreis der betroffenen reagierte und einen Protestbrief an DIE ZEIT-Chefredakteur Giovanni die Lorenzo schrieb, betont der ZEIT-Redakteur David Huvendick zur Abänderung des Hetzzitats
von:
„Die Verleumdung gehört zum Brauchtum der Banater Schwaben“,
in
„Die Erweiterung des Brauchtums durch Verleumdung“,
ausdrücklich, die Abänderung sei auf Wunsch der Autorin (Herta Müller) erfolgt.
Der genaue Wortlaut des Emails vom: 30 Jul 2009 15:07:33:

Sehr geehrter Herr Schmidt
Ein Nachtrag dazu:
Der Zwischentitel ist in der Print-Ausgabe aufgrund eines redaktionellen Eingriffs entstanden.
Herta Müller bat, ihn online deswegen zu berichtigen. In der aktuellen Print-Ausgabe der ZEIT ist dazu auf S. 54 auch ein Korrekturkasten.

Mit freundlichen Grüßen,

David Hugendick”
Was will man noch mehr?
Herta Müller ist also – wenn die Gesetze der Logik noch stimmen – für das Hetzzitat ebenso verantwortlich wie für die Abänderung.
Die Schutzbehauptung der ZEIT und des Ijoma Mangold gehen also ins Leere.
Fakt ist: Herta Müller ist uneinsichtig und bleibt bei ihrer Hetzbotschaft.
Da diese Wahrheit nicht an den Tag durfte, behindert durch undemokratische Machtausübung, durch Lug und Trug und Täuschung, darüber hinaus auch noch durch moralisch verwerfliche Druckausübung auf Aufklärer und ihre Medien, steht für mich fest, dass die Hasspredigerin Herta Müller ihren Nobelpreis nicht aufrichtig erworben, sondern verlogen ergaunert hat.
Das Nobelpreiskomitee in Stockholm um Peter Englung wurden hinters Licht geführt und getäuscht, damit ein kleiner Verschwörer-Kreis zu seinem Zweck gelangen konnte.
Meine früher schon sehr deutlich formuliertes „J’accuse“ wird hier noch einmal erhärtet.
Was hätte ich damals tun können?
Eine Brechstange hatte ich nicht – auch war das nicht meine Methode. Ich schrieb rund um die Uhr, an vielen Stellen, viele Tage lang.
Die Beweise liegen heute noch vor.
Als „einsamer Rufer in der Wüste“ sprach ich die brisante, politisch verheerende Botschaft seinerzeit an, schriftlich im Online Kommentar der ZEIT Online, in anderen Foren und mündlich
in einem ausführlichen Telefonat mit dem verantwortlichen DIE ZEIT- Vize-Feuilleton-Chef Ijoma Mangold
Die Konsequenzen sind ausgeblieben!
Der im Abhängigkeitsverhältnis stehen Angestellte Journalist Ijoma Mangold musste seinen Job retten, kuschen und alles mit ausbaden – wohl gegen sein Gewissen, gegen die Wahrheit.
Ohne, wie mündlich mit DIE ZEIT- Vize-Feuilleton-Chef Ijoma Mangold
 vereinbart, Beweise vorlegen zu können,
 wurde ich auf ZEIT Online als Kommentator gesperrt und hatte keine Möglichkeit mehr, zu reagieren!
Ijoma Mangold und alle anderen involvierten ZEIT- und ZEIT-Online-Redakteure ließen mich im Regen stehen, ohne etwas für die Wahrheitsfindung zu unternehmen.
Darüber hinaus ließ man mich von arroganter warte aus wissen, namentlich Redakteur Kuhn:
Herr Gibson, toten Sie sich auf Ihrer Homepage aus!
Basta!


6. Eine kompromittierende Email –

Herta Müller lügt in alle Richtungen, nur um die eigene Haut zu retten und belastet dabei die ZEIT-Redaktion schwer

 


Trotzdem blieb die Situation hochbrisant und musste dringend entschärft werden, da außerdem auch noch öffentlich bekannt geworden war, dass Herta Müller in einer Email an einen guten Bekannten bzw. „Freund“
die gröbsten Schnitzer und Verfehlungen ihres Lüge- Artikels
bis hin zum volksverhetzenden Zitat einem in die Schuhe schob,
dem ZEIT- Redakteur und Literaturkritiker Ijoma Mangold.
Herta Müller delegierte das eigene vielfache Versagen in ihrem verlogenen Stümperwerk mit der Bemerkung, der ZEIT Redakteur ( Ijoma Mangold?) habe alle gravierenden Patzer, Fehler, Lügen in ihren Artikel
„hinein redigiert“.
So einfach geht das – ganz nach ihrem alten, bewährten Muster:
Immer sind die anderen schuld!

Hier ist der Email-Inhalt Herta Müllers jenes „Freundes“, der mich – aus purer Freundschaft und Solidarität zu Herta Müller ebenfalls in Emails einen „Wirrkopf“, einen „rücksichtlosen Scheindissidenten“ und im gleichen Atemzug mit dem Herta Müller- KP-Gatten Richard Wagner - ebenfalls in eine weiter Email -einen „nützlichen Idioten“ genannt hat.
Ich zitierte das gute Stück seinerzeit im Rahmen eines meiner Kommentare im Forum der „Siebenbürgischen Zeitung“ in der Hoffnung, ein kritischer Journalist möge darauf aufmerksam werden, die Brisanz und Tragweite erkennen und dies zu einem gut recherchierten Bericht ausweiten.
Pustekuchen!
Nichts davon ist geschehen, obwohl hunderte, ja tausende Leser unmittelbar erfahren konnten, wie die verlogene Autorin und Nobelpreiskandidatin Herta Müller ihrem Kopf aus der Schlinge zu ziehen versucht.
Herta Müller ist bis zum heutigen Tag mit ihrem Lügen-Werk durchgekommen – nicht nur, weil die Helfer und Helfershelfer hinter den Kulissen vielfachen Druck ausübten, sondern vor allem deshalb, weil die ZEIT ihre Versagen und ihren Mist erfolgreich und mit Macht unter dem Teppich gehalten hat.
Ich zitiere meinen damaligen Kommentar mit den darin eingebetteten Emails:

„Herta Müller lügt ungeniert in DIE ZEIT und die ganze WELT hört staunend zu.
Ein Skandal!
DIE ZEIT hat meine Sperrung noch nicht aufgehoben – und DIE ZEIT hat der WELT immer noch nicht erklärt, wer den Herta Müller-Selbstdarstellungsartikel eigentlich geschrieben hat:
Herta Müller selbst oder die ZEIT -Redaktion des Ijoma Mangold?
Eine von beiden Seiten lügt.
Hier noch einmal Herta Müllers Versuch, sich aus der Affäre zu ziehen,
eine Email, zitiert von Frau Packi im SBB-Forum:
Hallo Getkiss, hier noch einmal zur Erinnerung besagte E-Mail von einem guten Freund:
Liebe Lissi,
habe vorhin mit Herta “ge-e-mailt” und auch die für mich unbegreifliche “Verleumdungstradition” der BS angesprochen, auch den in der Tat inexistenten Bahnhof von Poiana Brasov.
Zu Ihrem Entsetzen hat die Zeit alle diese Blödheiten in ihren Text “reinredigiert”, inklusive die rumänische Bezeichnung für Temeswar, auch den Bahnhof von Poiana Brasov, aber auch andere Sachen (Emigration) weggekürzt, aus dem Vernehmer den Verhörer gemacht etc..
Die aktuell onlinegestellte Version in der Zeit-Online ist
eigentlich
ihr Text!
Herta schrieb mir auch,
sie sei “fast verzweifelt”, als sie diese Dummheiten in der Zeitung habe lesen müssen.

Und über die zurecht ärgerliche pauschale “Hetzpassage” schreibt mir Herta im Klartext:
“Er (der Redakteur von der Zeit) hat mir die absolut unhaltbare Zwischenüberschrift über die Banater Schwaben reingeschrieben, die so klingt als würde ich behaupten, alle Ossis seien Stasispitzel gewesen.”

Es wäre schön, liebe Lissi, wenn Du das zur Versachlichung der aus allen Rudern gelaufenen Debatte unübersehbar (vielleicht in einem “Vorspann”) vermerken könntest, denn was ebenfalls noch hochbedauerlich ist, der Disput um diese “erfundenen Beigaben” der “Zeit” lenkt leider von den
verbrecherischen Sauereien der Securitatespitzel ab
– Schurken, die nicht nur Vertrauen missbraucht, sondern Freunde und Bekannte bespitzelt, verraten und verkauft haben und sich heute hierzulande im Glanze ihrer Schandtaten sonnen, statt sich in Grund und Boden zu
schämen.
Liebe Grüße, herzlichst”
Wer lügt also in DIE ZEIT? Carl Gibson“

Wie soll ein materiefremder ZEIT-Redakteur sich eigenmächtig all diese Dummheiten ausgedacht haben?
Die Dummheiten stammen allesamt von Herta Müller selbst, die nicht fähig ist, eine logisch stimmige Geschichte abzuliefern.
Denkbegabte Germanisten und Journalisten künftiger Tage können die Struktur der Lügen Herta Müllers aus Email und Artikel noch differenzierter verfolgen, wenn sie dann noch ein Thema der Literaturwissenschaft sein sollte.
Für mich ist sie in jeder Beziehung abgeschrieben – nicht nur, weil sie bei mir angeschrieben hat – was noch zu zeigen sein wird.
Ist diese Maskerade mit und ohne Masken ein weiterer Skandal?
Aus meiner Sicht schon!
Die Herta Müller-Verschwörung nahm ihren Lauf, während mir seitens der ZEIT jede Möglichkeit versagt wurde, aufklärend einzugreifen.
Wer ordnete das alles an?
Wer zog die Fäden im Hintergrund in diesem zynischen und ungleichen Machtpoker mit gezinkten Karten?
So etwas Obskures hat es in etablierten deutschen Medien in jüngster Zeit noch nicht gegeben?
Oder ist diese Vorgehensweise gängige journalistische Praxis in Deutschland anno Domini 2009?
Das Ausland wird kritischer hinschauen, gerade wenn die Deutschen in anderen Ländern mit erhobenem Zeigefinger Moral und Menschenrechte einfordern, im eigenen Land aber Grundrechte wie die heilige Meinungsfreiheit bzw. die Pressefreiheit eklatant verletzen.
Wer Vladimir Putin moralisch rügt oder die Chinesen der Volksrepublik, der sollte den eigenen Stall sauber halten, sonst verkommt er zum Saustall!
Wahr und zugleich grotesk?
Der oben zitierten, entlarvenden Emailveröffentlichung schloss sich seinerzeit eine heftige Debatte im Forum der „Siebenbürgischen Zeitung“ an, bei welcher ich tatkräftig, mit allen mir zur Verfügung stehenden Argumenten mitwirkte,
ebenso im Blog-Chat der Plattform Kulturraum Banat,
der nach massiver Druckausübung durch Richard Wagner über eine n „Offene Brief“ vom Betreiber aufgegeben wurde,
sowie auf Banatblog
all das argumentativ weiter führend,
über Wochen und Monate in der permanenten Auseinandersetzung mit zahlreichen anonym auftretenden, möglicherweise angeheuerten Assassinen des Geistes, deren Verunglimpfungen im rechtsfreien Raum Internet mir vielfach massiv schadeten, ohne dass ich mich konkret hätte zur Wehr setzen können.
Die konkrete Rufschädigung reichte bis in die Sphären existenzieller Gefährdung.
Der Aufklärer Carl Gibson stand über Nacht selbst am Pranger, nur weil er die Machenschaften der über Infiltration auch im Westen aktiven Kommunisten und ihrer Marionetten angesprochen hatte.
Jedermann kann das alles in Internet nachlesen, meine Argumente und die vielfältigen Diskreditierungen meiner Person als Mensch und Autor durch obskure anonym auftretende Handlanger aus der 5. Kolonne  des Kommunismus in Deutschland.
Konsequenzen sind weiter ausgeblieben.
Den Schaden hatte ich allein auszubaden und ich laboriere an den existenziellen Konsequenzen bis zum heutigen Tag.
Die Debatte über Herta Müllers Glaubwürdigkeit und moralische Integrität erreichte die breite deutsche Öffentlichkeit letztendlich nicht.
In der Auseinandersetzung mit meinen Argumenten und Thesen wurde sie zwar nach lange vehement und kritisch geführt – nur nicht auf der Seite der ZEIT Online, denn dort war sie willkürlich abgebrochen worden, nachdem die Brisanz offenkundig war.
DIE ZEIT hatte sich gründlich blamiert und ihr Armutszeugnis abgeliefert – aus meiner Sicht einen journalistischen Offenbarungseid.
Doch die Debatte über Herta Müllers „moralische Integrität“ drang leider nicht zu den Ohren der Verantwortlichen im Nobelpreis-Komitee in Stockholm durch, obwohl meine Hinterfragung der „moralischen Integrität“ von Herta Müller bereits im Vorfeld in Schweden diskutiert worden war.
Als ich dann der Bloggerin Bodil Zalesky das Manuskript meiner gesamten „Symphonie der Freiheit“ elektronisch zur Verfügung stellte, in der Hoffnung, sie würde ihre Schweden umfassender über die Hintergründe informieren, teilte sie mir die Literaturwissenschaftlerin und Germanistin nur aus weichend mit, sie wolle sich nicht an der Hexenjagd gegen Herta Müller, deren Literatur sie möge, beteiligen.
Der Wahrheitsfindung dienste diese Haltung nicht!
Ich habe wirklich alle heben in Bewegung gesetzt – genützt hat es nichts.


Fazit: Das vorläufige Ende des Machtpokers zwischen dem mächtigen Goliath und dem schmächtigen David, zwischen dem Machtapparat der ZEIT  und der Herta Müller-Förderer einerseits und mir, dem unbekannten Philosophen und Dissidenten andererseits:
ein fragwürdiger Literatur-Nobelpreis für Deutschland
und ein öffentlich demontierter, moralisch-geistig, existenziell und sogar geschäftlich geschädigter Autor Carl Gibson,
der nach der Debatte mehr offene und verborgene Gegner, ja erbitterte Feinde hatte als vor der Aufklärungsaktion, die mit der Publikation des Werkes „Symphonie der Freiheit“ ihren Anfang genommen hatte.
Die bisher wohl schärfste Kritik an Herta Müller und ihrem kommunistischen Umfeld der so genannten Aktionsgruppe Banat wurde in diesem Werk formuliert, ein Werk,
das- auch heute noch- totgeschwiegen werden soll, eben weil es Tabus anspricht, Machenschaften entlarvt, aufklärt – und dies, obwohl
der Heilige Vater, Papst Benedikt XVI,
nicht nur seine Priester aufforderte, in die „Symphonie der Freiheit“ einzustimmen.
Viel Feind, viel Ehr“?
 Die Realität sieht anders aus.
Wo der allmächtige Goliath regiert, hat David alle Rechte verloren.
Leider ist das so – nicht nur in Vladimir Putins Reich und bei den neureichen roten Chinesen – auch im Goldenen Westen ist das so, weil vor jeder Moral der Wert des Geldes angesiedelt ist, der regiert, der bestimmt und der auch festlegt, was Wahrheit ist und was Lüge.



6. Cui bono?- Geschäft oder Moral?


 „Die Securitate ist noch im Dienst“ – Herta Müller erfindet sich selbst neu
Kritische Relecture eines journalistisches Offenbarungseids aus der ZEIT

                                      Nemo propheta in patria?

Kreise wurden gestört – es sollte nicht sein, dass ein Unberufener dazwischenfunkt und ein Rad stoppt, an dem lange und aus dem Hintergrund gedreht wurde!
Cui bono?
Auf dem Weltparkett gibt es Puppen und Puppenspieler!
Wen nützt das alles – erfundene Mythen, Lügen, Aufmerksamkeit? Die Antwort darauf geben die Verkaufszahlen im großen Geschäft – auch in der Kultur und Literatur.
Raum für Verschwörungstheorien?
Vielleicht!
Wenn der Rubel rollt, ist alles möglich,
auch wenn Ethik und Moral unter den Tisch fallen, ja bewusst geopfert werden.
Der Nobelpreis Herta Müllers nutzte vielen,
 er brachte vielen etwas ein,
der Politik und den rücksichtslosen Geschäftemachern hinter den Kulissen, die mit einem Bein in der Politik stehen, die mit der Politik verbandelt sind, die auf allen Hochzeiten tanzen und aus allem ein Geschäft machen, auch mit den Verfälschen und Verdrehen von Wahrheiten –
immer zum eigenen Nutzen und oft zum Schaden der Gesellschaft, deren Werte zynisch geopfert und in den Wind geschrieben werden.
Da der Nutzen für die vielen am Coup Beteiligten recht groß war, erfreute sich Herta Müller recht breiter Unterstützung, selbst als es ruchbar wurde, dass der neu erfundene Jeanne d’Arc - Mythos der Heroine aus dem rumänischen Banat etwas wankelmütig, forciert und über weite Strecken unglaubwürdig daher kommt.
Eine Vergangenheit, die man nicht hat, kann man auch nicht so einfach herzaubern, über Nacht erfinden. Da enden die Grenzen der Belletristik – auch bei geschickten Wendehälsen und Opportunisten, die je nach Konstellation das Fell wechseln und das Fähnlein mit dem Wind drehen.
Wenn es um nackte Tatsachen geht,
um reine historische Wahrheiten,
 um echte Verfolgung und Widerstand,
dann kann ein oppositioneller Lebenslauf nicht neu erfunden oder gar herbei gedichtet werden wie es Herta Müller seit 1987 krampfhaft versucht und dabei unzählige, plumpe Fehler macht.
Die hohe Politik erfuhr davon.
Moralische Bedenken wurden trotzdem unter den Teppich gekehrt – ja die Politik versuchte sogar mit weiteren öffentlichen Ehrungen wie der Vergabe des Bundesverdienstkreuzes an die ehemals antideutsche Herta Müller vollendete Tatsachen zu zementieren.
So agiert die Macht – auch in der Demokratie!
Der Teufel aber steckt im Detail!
Wie auch immer – wer den sonderbaren ZEIT-Artikel „Die Securitate ist noch im Dienst“ aufmerksam liest, wird schnell erkennen, wessen Geistes Kind Herta Müller ist.
Das Wesen spiegelt sich im Geschriebenen – beim lichten Aufklärer wie beim obskuren Täuscher.
Die Folgen aber sind nicht mehr aus der Welt zu schaffen.
Den Nobelpreis kann man Herta Müller zwar nicht mehr nehmen – doch sie lebt mit einer schweren Bürde und mit dem Vorwurf, unethisch, ja machiavellistisch zum Zweck gelangt zu sein, protegiert und vielleicht sogar instrumentalisiert.


7. „Darf gegen Teile des Deutschen Volkes gehetzt werden, verehrter Herr Bundespräsident?


                       
„Nicht ohne sich beizeiten zum Unverstandenen zu erklären, hat der mit Hilfe von Wikipedia und über ein paar weiträumige Links zum Schwabensohn avancierte Gibson seine Verschwörungsthesen zu Herta Müller und dem Rest durch alle Blogs der Welt gejagt“.
                        Richard Wagner über Carl Gibson, Achse des Guten



Bei der Relecture der merkwürdigen Abrechnung im ZEIT-Artikel „Die Securitate ist noch im Dienst“ aus noch nicht ganz geklärter Autorenschaft tauchen die alten Fragen wieder auf, Fragen, die man - bei aller Ernsthaftigkeit der Thematik - manchmal auch mit einer gewissen Prise Humor angehen muss, um nicht darüber zu verzweifeln.
Damals in den darauf folgen Tagen des August 2009 fragte ich mich – und das frage ich mich auch heute:
Ist überall, wo Müller draufsteht auch Müller drin
oder schreiben die ZEIT-Redakteure an den Berichten ihrer Autoren munter mit?
Ist ein solches Vorgehen noch sauberer, ethisch bestimmter Journalismus?
Und was unterscheidet die renommierte DIE ZEIT noch von der vielgescholtenen BILD-Zeitung, wenn der werte Leser nicht mehr Gewissheit haben kann, dass der Autor auch den Inhalt seines Artikels voll und ganz verantwortet?
Zur politischen und moralischen Tragweite der Aussage:
„Die Verleumdung gehört zum Brauchtum der Banater Schwaben“
Als Banater Schwabe, der zu seiner Identität und Herkunft steht, fühle ich mich unmittelbar betroffen.
Wie viel politische Naivität und Borniertheit gehört dazu, diese Hetze gegen die deutsche Minderheit der Banater Schwaben in die Welt zu setzen?
Dem Geist nach entspricht sie den Herta Müller-Texten, in welchem sie mit der deutschen Minderheit, aus der sie selbst heraus stammt, abrechnet.
In ihren von rumänischen Kommunisten geförderten und prämierten Debütband „Niederungen“ geht Herta Müller mit der Welt ihrer deutschen Landsleute im Banat heftig ins Gericht, während diese in Agonie im Exodus stehen, statt die Kommunisten Ceausescus anzugreifen.
Das war im Jahr 1982.
Viel später, im Jahr 2009, nachdem die antideutsche Autorin virtuos und ohne moralische Skrupel die Fronten gewechselt hatte, aus dem linken Lager zu den Wertkonservativen übersiedelte, um selbst in der lange verschmähten Bundesrepublik Zuflucht zu suchen, macht sie das immer noch auf ähnliche Weise, indem sie als die Gute und Gerechte aus einer Opfer-Rolle heraus eine ganze Minderheit angreift, die eigene deutsche Minderheit der Banater Schwaben, aus der heraus ihre Eltern Stammen, ihr erster Ehemann Herbert Karl und ihr zweiter Ehemann Richard Wagner, ein Provinzpoet, langjähriger ideologischer Scharfmacher und Mitglied der Rumänischen Kommunistischen Partei von Diktator Ceausescu.
Als Herta Müllers „Mann fürs Grobe“ drohte dieser Richard Wagner (aus Perjamosch) mir bereits im Sommer 2008 mit Anwälten und Gericht nachdem ich es gewagt hatte, die Vita von Herta Müller kritisch zu durchleuchten und nach der „moralischen Integrität“ der höchst kontrovers diskutierten Autorin zu fragen.
Aus seiner Feder stammt die Polemik auf der so genannten Achse des guten:
Die Gibsons oder die Banater Schwaben
in welcher er, der sich zusammen mit Herta Müller aus dieser Gemeinschaft ausschließt, eine Identität zwischen mir und der Gemeinschaft der Banater Schwaben konstruiert.
„Darf gegen Teile des Deutschen Volkes gehetzt werden, verehrter Herr Bundespräsident Köhler“,
fragte ich seinerzeit öffentlich in zahlreichen Kommentaren.
Heute ist der zynisch von Teilen der politischen Kaste ausmanövrierte Horst Köhler, der die die neuzeitliche Heroine Herta Müller als „Unbeugsame“ mit dem großen Bundesverdienstkreuz ehrte, selbst schon Geschichte, ohne dass feststünde, auf welcher Basis diese sonderbare Ehrung, gegen die ich protestierte und die ich öffentlich noch anfechten werde, zustande kam.
Welcher „Ghostwriter“ ist wohl für die Auswertung des zu Grunde liegenden Materials verantwortlich?
Wie groß wäre der moralische Aufschrei gewesen, wenn ein Nobelpreisträger wie Günter Grass ähnliche Hetzparolen verkündet hätte oder wenn ein Hinz oder Kunz postulierte,
„Die Verleumdung gehört zum Brauchtum der Hamburger, der Berliner, der Bayern, Schwaben, Hessen, Sachsen etc. “?
Da die Banater Schwaben, eine deutsche Gemeinschaft von ca. 300 000 Menschen, ohne große politische Lobby in Deutschland dastehen, erschien es Herta Müller legitim auf die Schutzlosen einzuprügeln, so als wären ihre persönlichen Leiden auf die Auseinandersetzung mit Herkunft und Heimat zurückzuführen.
Zur Information – auch an die Adresse der mit der Diskussion wenig vertrauten  Journalisten und Anwälte, die meinen die von Securitate-Agenten unterwanderte Landsmannschaft der Banater Schwaben würde Herta Müller verfolgen.
Herta Müller war es, die den ersten Stein warf –
in ihrem von Kommunisten geförderten Kurzgeschichten-Bändchen „Niederungen“, wo das Deutschtum im Banat übel verspottet wird.
Darauf erfolgten Reaktionen der in ihrer Ehre verletzten Menschen, zuerst vor Ort in Temeschburg, Rumänien, dann in dem Presseorgan der Landsmannschaft der Banater Schwaben in Deutschland.
So wirkt das Gesetz von Ursache und Wirkung.
Satire oder Beleidigung?
Die Grenzen sind eng und fließend – das lehrt auch die Aktualität in der Auseinandersetzung des Westens mit dem Islam.
Der „Hass“ auf diese deutschen Landsleute und auf die deutsche Gemeinde im Banat hatte Herta Müller nach eigener Aussage (im SPIEGEL, 1987) inspiriert, das schmale Bändchen Kurzgeschichten „Niederungen“ zu verfassen – und doch war sie sich nicht zu schade, den Preis derselben „Vertriebenen“ anzunehmen.
Für Hass auf Deutsche ein Bundesverdienstkreuz?
Diesen rücksichtslosen wie impertinenten Zynismus verstehe wer will!
So ändern sich die Zeiten … und das Bewusstsein der Opportunisten und Wendehälse.

8. Cui honorem honorem!

David gegen Goliath … und Leviathan?


Was wussten die ZEIT-Redakteure von den Hintergründen, von der Welt des Kommunismus im Securitate-Staat Ceausescus?
Wohl nicht viel!
Weshalb wagten sie sich überhaupt an eine Thematik heran, von der sie nichts verstanden, an eine diffizile Materie, die sie vollkommen überforderte?
Nachdem das Kind in den Brunnen gefallen war und den Journalisten um Ijoma Mangold endlich die politische Tragweite der Sentenz bewusst wurde, ebenso die Gefährdung der Nobelpreis-Kandidatur, versuchte DIE ZEIT eine korrigierende Differenzierung, indem darauf hingewiesen wurde, Herta Müller kritisiere nicht die Banater Schwaben als Gemeinschaft, sondern nur ihre Interessenvertretung, namentlich die Landmannschaft der Banater Schwaben.
In ihren Reihen würden sich Informanten und Agenten des ehemaligen rumänischen Geheimdienstes Securitate tummeln, die ihr verleumderisches Werk auch in Deutschland fortsetzen.
Zur Landmannschaft der Banater Schwaben – sie ist ein eingetragener Verein, der die Wertewelt der von Kommunisten vertriebenen und verfolgten Deutschen aus dem Banat weiter kultiviert.
Dass aus ihren Reihen früh Protest gegen die Verunglimpfungen des Deutschtums im Banat durch Herta Müller erfolgte, ist nur allzu natürlich.
Ich war nie Mitglied dieses Vereins.
Auch war ich nie ein selbsternannter Sprecher der Banater Schwaben.
Als Buchautor, Philosoph und ehemaliger Bürgerrechtler schildere ich meine Sicht der Dinge, meine antikommunistische Dissidenz, meine echten realistischen Folter und Haft-Erfahrungen mit dem verbrecherischen Geheimdienst Securitate; ich lasse mich aber nicht durch andere, Kommunisten, Marxisten etc. öffentlich verunglimpfen und zum „nützlichen Idioten“ der Securitate deklarieren, auch nicht auf der Seite der ZEIT ONLINE, durch opportunistische Akteure, die sich seinerzeit – als es existenziell gefährlich war – unter der Ägide der KP als aktive Stützen des totalitären, verbrecherischen Kommunismus-Systems betätigten, während die aufrechten Widerständler gegen den Kommunismus in den Folterzellen der Securitate landeten und zu Gefängnisstrafen verurteilt wurden.
Heute muss ich es Zeitzeuge mit ansehen und mit erleben, wie diejenigen, die sich geistig prostituierten und ihre Herkunft verleugneten in saturiertem Wohlstand des Westens leben, während die Aufrechten aus den roten Gefängniszellen in extremer Armut und Elend existieren müssen.
Besonders schäbig und entwürdigend empfinde ich es, wenn das echte Opfer in langjähriger, gesundheitszerrüttender Beharrlichkeit nachweisen muss, wer wahrhaftig gelitten hat und wessen Martyrium nur inszeniert ist.
Cui honorem honorem!
David gegen Goliath … und Leviathan?
Die Debatte hier ist ein Teil davon. Ich werde sie weiter führen.

9. „Ohne Haftbefehl gehe ich nicht mit“ – zur nachhaltig erschütterten Glaubwürdigkeit von Herta Müller


Motto:
Lügen haben kurze Beine, die Wahrheit hat keine. HM
Es hört sich an wie ein schlechter Witz: Da kommen die Mannen der bösen Securitate Ceausescus und wollen Herta Müller verhaften.
Wie wehrt die Dame auf Reisen in der angeblichen Bahnhofshalle von Poiana Brasov (deutsch „Schulerau“) diesen Verhaftungsversuch des repressiven Geheimdienstes ab?
Wie entzieht sie sich der Verhaftung?
Mit einem neuen Abrakadabra mit der noch nirgendwo gehörten Zauberformel:
„Ohne Haftbefehl gehe ich nicht mit“!
Man höre und staune – der Geheimdienst eines totalitären Systems, einer kommunistischen Diktatur, will eine schutzlose Dame abführen und kann es nicht, weil er keinen Haftbefehl vorzeigen kann.
Grotesk, einfach lächerlich das Ganze, von Herta Müller in DIE ZEIT als echte Begebenheit geschildert, plastisch und rührselig, um Mitleid zu erregen, um eine „Verfolgung“ unter Ceausescu der deutschen Öffentlichkeit plausibel zu machen, ja zu beweisen.
Wie echt, wie glaubwürdig ist diese Szene?
In welcher Diktatur der Welt, scheren sich die Schergen der Geheimdienste um Legalität, gar um einen Haftbefehl, wenn es gilt, ein Opfer zu verhaften, einen Oppositionellen zur Strecke zu bringen?
Benötigte etwa die GESTAPO Hitlers einen gültigen Haftbefehl, um die Widerstandskämpfer aus dem Kreis der Geschwister Scholl (Weiße Rose) oder Graf von Stauffenbergs Mitverschwörer verhaften, verurteilen und umbringen zu lassen?
Kümmerten sich der sowjetische Geheimdienst KGB um einen Haftbefehl im Kampf etwa gegen Solschenizyn oder Sacharov?
Konnten die Bürgerrechtler und Dissidenten Vaclav Havel oder Arbeiterführer Lech Walesa sich ihren vielfachen Verhaftungen unterziehen, in schlichter Berufung auf das Vorzeigen eines gültigen, richterlich ausgestellten Haftbefehls?
Brauchte der Staatsicherheitsdienst der DDR einen Haftbefehl, um hunderte Bürgerrechtler und Oppositionelle in die Normannenstraße zu schleppen, sie zu verhören und sie schließlich nach Hohenschönhausen oder  ins „Gelbe Elend“ nach Bautzen zu verfrachten?
Konnte ich seinerzeit 1977 -1979 während meinen mehrfachen Verhaftungen durch die Securitate Ceausescus, durch Miliz und Grenzpolizei das Vorzeigen eines regulären Haftbefehls einfordern?
Nein, das konnte ich nicht!
Und keine Gestapo, kein KGB, keine Stasi und auch keine „Securitate“ benötigten einen Haftbefehl, um Menschen von der Straße weg zu verhaften und hinter Gitter zu bringen.
Wunder dieser Art erlebt nur die fantasiebegabte Belletristin Herta Müller, aber nicht in Lourdes oder sonst wo an einem heiligen Ort, sondern eben im Wolkenkuckucksheim der frei erfundenen Bahnhofshalle von Poiana Brasov, in den Südkarpaten über Kronstadt (rumänisch Brasov),eben dort, wo es diese ominöse Halle überhaupt nicht gibt.
Dort oben im siebenbürgischen Bergland zwischen Skifahrern und Wölfen verkehren allenfalls noch ein paar Gämsen oder Bergziegen, aber keine Züge wie etwa am Fuße des Matterhorns in der idyllischen Schweiz.
Ergo gibt es dort oben zwischen dem Wolken auch keine „Bahnhöfe“ und keine Bahnhofshallen!
Als der Schwindel mit diesem sonderbaren „Ort des Geschehens“ einer breiten Öffentlichkeit auffiel,
als die ganze Welt in der seriös liberalen DIE ZEIT las,
wie mutig die moderne Heroine Herta Müller aus Nitzkydorf im Banat die Schergen der bösen Securitate abwehrt haben will,
dabei angeblich sogar noch in den Dreck gestoßen wurde und viel zu leiden hatte,
während die wenig empathischen, ja teilnahmslosen Rumänen am angeblichen Bahnsteig dieser Demütigung durch Staatsorgane zusahen,
als die Welt anfing,
entweder das Wunder mit dem Haftbefehl in Frage zu stellen
oder
die Glaubwürdigkeit der rumäniendeutschen „Erzählerin“ Herta Müller und ihre fragwürdigen „Erfahrungen mit dem Terror“
reagierte Herta Müller blitzschnell und bekundete in einer privaten Email ihre Unschuld mit dem Hinweis,
der ZEIT-Redakteur Ijoma Mangold hätte ihr diese unglaublichen Geschichten in ihren Artikel hinein redigiert.
Ein Skandal?
Also hat nicht etwa Herta Müller die groteske Münchhausiade ohne Humor erfunden, sondern ein fantasiebegabter ZEIT-Redakteur?
Ergo schreiben die ZEIT-Redakteure die Artikel der Autoren?
Ijoma Mangold, der bekannte Literaturkritiker und spätere ZDF-Vorleser ist nach Herta Müllers Email-Aussage somit der Erfinder der ominösen
„Bahnhofshalle von Poiana Brasov“!
Hat der ZEIT-Literatur-Redakteur Ijoma Mangold vielleicht die ganze absurde Geschichte erfunden und aus dem „Locus amoenus“ einen „Locus terribilis“ gemacht?
Wer das glaubt, wird selig!
Ich glaube das jedenfalls nicht.
Nach meiner Auffassung setzt Herta Müller plumpe Lügengeschichten á la Baron von Münchhausen in die Welt, nur alles andere als souverän witzig, vielmehr verbohrt und tierisch ernst.
Selbst ein Eugen Ionesco hätte keine Freude an dieser absurden Szene gehabt, die seine rumänischen Landsleute darüber hinaus auch noch en bloc desavouiert und als passiv-feige denunziert.
(Noch haben die Rumänen sich gegen diese Art der Negativ-Vereinnahmung nicht zur Wehr gesetzt!)
Einige kritische Fragen zur angeblichen Rolle des ZEIT-Redakteurs mögen erlaubt sein, zu seiner Ehrenrettung!
Wie soll Ijoma Mangold, ein Journalist, der wahrscheinlich nie in Rumänien gewesen ist, solch ein abstruses Hirngespinst überhaupt aushecken können?
Hat Ijoma Mangold etwa auch die Sentenz:
„Ohne Haftbefehl gehe ich nicht mit“!
erfunden?
Ist er allein für die gesamte Absurdität der Situation verantwortlich oder stecken noch andere ZEIT-Redakteure dahinter?
Hat Ijoma Mangold vielleicht die gesamte Szene, diese Fahrt ins Nichts, frei erfunden und noch viel mehr… bis hin zum m. E. volksverhetzenden Verleumdungszitat als Zwischenüberschrift:
„Die Verleumdung gehört zum Brauchtum der Banater Schwaben“?
Hat Ijoma Mangold wirklich am Artikel Herta Müllers mit geschustert, der de facto und ausschließlich unter dem Namen Herta Müllers erschien?
Wenn ja, welchen Anteil hat Ijoma Mangold daran?
An Ijoma Mangolds journalistischen Sündenfall kann ich nicht recht glauben. Auch kann ich mir kaum vorstellen, dass der mir nach wie vor sympathische Ijoma Mangold denunziatorisch initiativ geworden wäre und die Volksgruppe der Banater Schwaben gebrandmarkt hätte, einfach so aus Spaß an der Freude wie andere Pseudo-Journalisten Verfemte und Verfolgte im „Stürmer“? 
Endgültige Klarheit wäre jedoch nur nach erfolgter Strafanzeige unter Eid vor Gericht zu erreichen, wo man auch Einblick in das Originalmanuskript nehmen müsste, bevor weitere Verdächtigungen in die Welt gesetzt werden.
(Seinerzeit, als die wilde Debatte tobte, wurde ich mehrfach von ganz unterschiedlichen Kreisen öffentlich aufgefordert, Strafanzeige gegen Herta Müller odergegen das ZEIT Magazin zustellen.
Gleichzeitig wurde ich auch mehrfach abgehalten es zu tun, zunächst von einem Schriftstellerkollegen, der mit anderen betroffen Kollegen eine „Resolution“ ausarbeiten und veröffentlichen wollte, dann aus dem Bekanntenkreis, wo mir neutrale Personen zusagten, den Schritt zum Staatsanwalt ohne mein Zutun machen zu wollen, aus Rücksicht auf meine Exponiertheit. Geschehen ist nichts – aus vielen Gründen.)
Hat Herta Müller schließlich die Endfassung des Artikels vor der Veröffentlichung gelesen und abgesegnet, also endgültig autorisiert, ein Vorgang, der von jedem seriösen Autor zu erwarten ist?
All diese Fragen stellte ich bereits in den Monaten Juli, August, September, Oktober des Jahres 2009 in öffentlicher Debatte auch als Kommentator in DIE ZEIT Online, bevor ich dort mit Macht ausgebremst wurde, indem meine Kommentare entweder ganz gestrichen oder gekürzt und entstellt wieder gegeben wurden.
Heute ist alles noch offen – wer log damals:
Herta Müller oder DIEZEIT?
Wer lügt heute immer noch?
Nach meiner Überzeugung lügt Herta Müller, weil die Logik und der gesunde Menschenverstand gegen die Autorenschaft von Ijoma Mangold sprechen.
Können wir im Fall Herta Müller Verstand und Vernunft außer Kraft setzen, ohne der Wahrheit auf den Grund zu gehen?
Ich kann das nicht!
Herta Müllers ZEIT-Artikel „Die Securitate ist noch im Dienst“ ist starker Tobak, eine echte Zumutung gerade für Menschen, die in einer Diktatur gelebt haben.
Für Opfer totalitärer Systeme ist Herta Müllers Machwerk die Verhöhnung
schlechthin, den ihr vollkommen deplatzierter und höchst unglaubwürdiger Satz:
„Ohne Haftbefehl gehe ich nicht mit“!
führt jeden echten Widerstand gegen Diktaturen ad absurdum.
DIE ZEIT Chefredakteur Giovanni di Lorenzo, mit verantwortlich für alles, was in dem Wochenmagazin DIE ZEIT geschrieben steht, oder ein Geschäftsführer des Verlages beauftragten eine Anwaltskanzlei, mich, Carl Gibson, von einer weiteren Debatte dieses obskuren Themas abzuhalten.
Sind die Ammenmärchen und tolldreisten Geschichten der Herta Müller der ZEIT peinlich geworden?
Doch statt sich der geistigen Debatte zu stellen, statt das intellektuell auszubaden, was man sich aus eigener redaktioneller Inkompetenz eingebrockt hat, im Dissens zu einem ethischen, verantwortungsvollen Journalismus eines Blattes mit Niveau, setzt DIE ZEIT ein Druckmittel ein, um den kleinen David zur Räson zu rufen!
Ja, ich zittere jetzt schon –
genauso wie ich erzitterte, als mir Herta Müller und Richard Wagner im Sommer 2008 mit Anwälten und Gericht drohten,
nachdem ich die in der „Symphonie der Freiheit“ geübte Kritik an ihren denunziatorischen Verhalten öffentlich im ethischen Kontext wiederholte, die „moralische Integrität“ Herta Müllers in Frage stellend.
Nun, meine Herren Herausgeber und Redakteure der ZEIT, wer jahrelang gegen die Securitate gekämpft hat, gegen den bissigen Löwen, als er noch Zähne hatte, wer – im Gegensatz zur vom sicheren Hafen aus tobendenden Phantastin Herta Müller - mehrfach echte Folter erdulden und in Gefängniszellen täglich um sein Leben bangen musste, der schreckt nicht vor Drohgebärden hochbezahlter Anwälte zurück, schon gar nicht in einer mit Grundrechten ausgestatteten Demokratie.
Hätte ich mich schon damals der Macht der Mächtigen gebeugt, dann hätte ich glatt in der Ceausescu-Diktatur weiter leben können.
Die Glaubwürdigkeit von Herta Müller wird noch deutlicher erschüttert werden, je weiter man in ihrer unlogischen und verzerrten Selbstdarstellung im ZEIT-Artikel „Die Securitate ist noch im Dienst“ ins Detail geht und eine kritische Überprüfung vornimmt.
In dem Bericht, der mit der Darstellung physischer Verfolgung beginnt, um politische Verfolgung zu begründen, ist eine weitere Verhaftungsszene enthalten, die arge Diskrepanzen erkenn lässt und auf mangelnde innere Wahrhaftigkeit der Autorin hinweist.
Herta Müller berichtet weiter unten, sie sei an ihrem Studien- und Wohnort Temeschburg einfach so am helllichten Tag von der Straße weg provisorisch verhaftet, anschließend in eine obskure Katakombe gezerrt, dort verhört, erneut körperlich malträtiert, ja gefoltert und schließlich bedroht worden:
„Man brauchte keine Vorladung,
fischte mich einfach von der Straße ab. Ich war auf dem
Weg zum Friseur und wurde von einem Polizisten durch eine
schmale Blechtür ins Souterrain eines Studentenwohnheims
gebracht. Drei Männer in Zivil saßen an einem Tisch. Ein kleiner
knochiger war der Chef. Er verlangte meinen Ausweis, sagte:
»Na, du Hure, sehen wir uns schon wieder.« Ich hatte ihn noch
nie gesehen. Mit acht arabischen Studenten sollte ich Sex gehabt
und mich mit Strumpfhosen und Kosmetika bezahlen lassen
haben. Ich kannte keinen einzigen arabischen Studenten. Aber
der Verhörer meinte, als ich das sagte: »Wenn wir wollen, finden
wir auch 20 Araber als Zeugen. Wirst sehen, es wird ein exzellenter
Prozess.« Ständig warf er meinen Ausweis zu Boden, ich
musste mich bücken und ihn aufheben. An die 30 bis 40 Mal.
Wenn ich langsamer wurde, trat er mir ins Kreuz. Hinter der Tür
schrie eine Frauenstimme. Folter oder Vergewaltigung, hoffentlich
nur ein Tonband, dachte ich. Dann musste ich acht hart
gekochte Eier und grüne Zwiebeln mit Salz essen. Ich würgte das
Zeug hinunter. Danach öffnete der Knochige die Blechtür, warf
meinen Ausweis hinaus und trat mir in den Hintern. Ich fiel mit
dem Gesicht ins Gras neben ein Gestrüpp. Ich kotzte, ohne den
Kopf zu heben. Ohne mich zu beeilen, nahm ich den Ausweis
und ging wieder nach Hause. Das Abfischen von der Straße weg
machte mehr Angst als eine Vorladung. Niemand wusste, wo
man ist. Man hätte verschwinden, nie wiederauftauchen oder,
wie damals angedroht, als Wasserleiche aus dem Fluss gezogen
werden können. Es hätte geheißen: Suizid.
Kein Verhör steht in den Akten, keine
Vorladung und kein Abfischen.“
Nun, das ist der Erzählstil einer Nobelpreisträgerin, deren Verdienste um die deutsche Sprache bereits im Vorfeld in Deutschland von irgendwelchen Experten prämiert worden waren.
Bevor ich noch die Beweisführung antreten werde, dass Herta Müller diese sonderbare Szene essenziell aus einem Kapitel meines Werkes „Symphonie der Freiheit“ schamlos abgekupfert hat, begnüge ich mich an dieser Stelle mit der Feststellung:
Herta Müller ist also doch verhaftet worden!
Nicht wie Josef K. im „Prozess“ bei Kafka, existenzialistisch absurd, nein, sondern nur so, realistisch von der Straße „abgefischt“ von einer Autorität des kommunistischen Systems.
Doch weshalb hat sie nicht auch in diesem Fall ihre Zauberformel bemüht und ausgerufen:
„Ohne Haftbefehl gehe ich nicht mit“!
Hatte sie ihr Pentagramm nicht dabei, ihren Bannspruch vergessen?
Was stimmt nun eigentlich,
die Verhaftungsszene aus der Bahnhofshalle in den siebenbürgischen Bergen über Kronstadt
oder
die spontane Verhaftung in den Straßen von Temeschburg im Banat?
Oder stimmt gar nichts?
Ist das alles bloß erfunden, um dem ahnungslosen deutschen Leser eine moderne Terrorgeschichte aufzutischen, die indirekt belegen soll, dass Herta Müller in der Tat verfolgt wurde, viel physisch gelitten hat und ein authentisches Opfer der Diktatur ist.
Bravo!

 

„Ein gedankenloser Irrtum –

oder

Wie die ZEIT-Redaktion versucht, mit einer „Richtigstellung“, die keine ist, sich am eigenen Zopf aus dem Sumpf zu ziehen, im krampfhaften Versuch, gleich zwei Gesichter zu wahren!

 

Das muss in die Binsen gehen!
Wenn Redakteure des Magazins die ZEIT am Werk sind, dann arbeiten sie manchmal im Trance-Zustand – dabei kommt es zu „gedankenlosen Versehen“, gerade dann, wenn man hetzerisch besonders dick auftragen will, um des Effektes willen – und wenn aus der hetze dann ein Problem wird.
Gerade von einem Redakteure mit Migrationshintergrund wäre mehr Empathie zu erwarten gewesen, als es darum ging, über ein frech ausgeheckte Schlagzeile den Banater Schwaben eines auszuwischen, ihnen ins Kreuz zui treten, so wie es Herta Müller bei der Securitate auf eigener haut erfahren haben will.
Diese Gedankenlosigkeit, die jeden kleinen Journalisten in einer Lokalredaktion den Job kosten würde, soll dann bei der ZEIT über eine noch dümmere „Richtigstellung“ im Korrekturkasten auf Seite 54 aus der Welt gewischt werden!
Das ist eine journalistische Bankrotterklärung – ein Schande für das einst liberale Blatt aus Hamburg!
Herta Müller und die ZEIT lügen um die Wette. Eine Münchhausiade jagt die andere.
Nur mit der Logik hapert es recht deutlich – wie so oft bei Herta Müller, die sich einfach nicht um die Logik kümmert, wenn sie wild drauflos schreibt, wenn sie wild erfindet, ohne zu bedenken, dass es Leser gibt, die den gesamten Schund-Artikel tatsächlich zu Ende lesen und über einzelne Episoden kritisch nachdenken - besonders nach der so genannten Richtigstellung, die noch mehr verwirrt als aufklärt und entzerrt, erfolgt in:
DIE ZEIT, Nr. 32, 2009, wo der – laut Originalton Email Herta Müller – der erfundene Bahnhof im rumänischen Luftkurort  Poiana Brasov plötzlich ganz unter den Tisch fällt.
Um die peinliche Dummheit mit dem nicht existenten Bahnhof Poiana Brasov aus der Welt zu schaffen, korrigierte DIE ZEIT ihr Versehen (oder das von Herta Müller oder das des Team-Works DIE ZEIT – Herta Müller) mit dem plumpen Hinweis,
Herta Müller sei auf dem Bahnhof in Temeschburg von den Männern der Securitate in Empfang genommen (und zusammen geschlagen worden), also und nicht in dem 500 Kilometer weiter entfernten Bergen der Poiana Brasov.
Dümmer geht es nimmer!
Sie ist einfach lächerlich, diese Argumentation der ZEIT– und wohl für echte Idioten gedacht?
Ergo reiste Herta Müller von Temeschburg nach Temeschburg, quasi einmal um die eigene Achse?
Oder von der rechten Gehirnhälfte in die linke und retour?
Was wurde dann – nach der Logik der ZEIT - aber aus der gesamten Reise, die doch nur erfunden und fiktiv angetreten worden war, um die spektakuläre Folter-Handlung an einem exotischen Ort spielen zu lassen, an einem Ort, den der eine oder andere reiselustige Bundesbürger vielleicht sogar erlebt hatte oder davon gehört hatte?
Hier ist die komplette Story:
„Als die Niederungen im Westberliner
Rotbuch Verlag erscheinen sollten, hatten die Lektorin
und ich, um nicht aufzufallen, uns in Poiana Brasov
verabredet, in den Karpaten. Wir fuhren separat hin, als Wintersportler.
Mein Mann Richard Wagner war mit dem Manuskript
nach Bukarest gereist. Ich sollte am nächsten Tag
ohne Manuskript mit dem Nachtzug nachkommen. In der
Bahnhofshalle von Poiana Brasov empfingen mich zwei Männer
und wollten mich mitnehmen. Ich sagte:
»Ohne Haftbefehl
gehe ich nicht mit.«
Sie konfiszierten meine Fahrkarte
und meinen Ausweis, sagten, bevor sie verschwanden, ich
solle mich nicht von der Stelle rühren, bis sie wiederkämen.
Aber der Zug fuhr ein, und sie kamen nicht wieder. Ich ging
zum Bahnsteig. Es war die Zeit des großen Stromsparens, der
Schlafwagen stand im Dunkel am Ende des Bahnsteigs. Einsteigen
durfte man erst ganz kurz vor der Abfahrt, die Tür war
noch zu. Auch die zwei Männer waren da, gingen auf und ab,
rempelten mich an und stießen mich dreimal zu Boden. Dreckig
und verwirrt stand ich auf, als wäre nichts. Und die Wartenden
schauten zu, als wäre nichts. Als die Schlafwagentür
endlich aufging, drängte ich mich mitten in die Schlange. Die
beiden Männer stiegen auch ein. Ich ging ins Abteil, zog mich
halb aus, streifte den Pyjama über, damit es auffällt, wenn
man mich herauszerrt. Als der Zug anfuhr, ging ich zur Toilette
und versteckte einen Brief für amnesty international
hinter dem Waschbecken. Die zwei Männer standen auf dem
Gang und sprachen mit dem Schlafwagenschaffner. Ich hatte
das untere Bett im Abteil. Vielleicht, weil ich dort besser greifbar
bin, dachte ich. Als der Schaffner an mein Abteil kam, gab
er mir die Fahrkarte und den Ausweis. Woher er das habe und
was die zwei Männer von ihm gewollt hätten, fragte ich.
»Welche Männer?«, sagte er, »hier sind Dutzende.«
Ich machte die Nacht kein Auge zu. Es war Leichtsinn einzusteigen,
dachte ich, die werfen mich während der Nachtfahrt
irgendwo auf dem leeren Schneefeld aus dem Zug. Als
es draußen grau wurde, legte sich die Angst. Für einen inszenierten
Suizid hätten sie bestimmt die Dunkelheit genutzt,
dachte ich. Bevor die ersten Passagiere wach wurden, ging ich
zur Toilette und holte den versteckten Brief. Dann zog ich
mich an, setzte mich auf den Bettrand und wartete, bis der
Zug in Bukarest einfuhr. Ich stieg aus, als wäre nichts. Auch
von diesem Tag steht nichts in der Akte.“
Nehmen wir also zur Kenntnis, was Herta Müller Wahres aus ihrem Leben berichtet, Satz für Satz – und überprüfen wir kritisch die logische Stimmigkeit jeder einzelnen Aussage.
„Als die Niederungen im Westberliner
Rotbuch Verlag erscheinen sollten, hatten die Lektorin
und ich, um nicht aufzufallen, uns in Poiana Brasov
verabredet, in den Karpaten. Wir fuhren separat hin, als Wintersportler.
Also fuhr Herta Müller doch in die P