Montag, 6. Februar 2017

„Franzosen zuerst“ - Was will Marine Le Pen – „au nom du peuple“!? Aus: Carl Gibson, Paradigmen der Zeitkritik, Neue Folge.



„Franzosen zuerst“ - Was will Marine Le Pen – „au nom du peuple“!?


Das – bis zum Überdruss wiederholte - „America first“ des Donald Trump klingt in Frankreich etwas differenzierter:
„Franzosen zuerst“!

Es ist der Mensch, der im Mittelpunkt seht, nicht die Nation, nicht der abstrakte Staat, nicht die Macht, nicht die Supermacht!

Wenn es der nationalistisch ausgerichteten, patriotischen Marine le Pen gelingen sollte, Präsidentin zu werden, dann will sie für das Volk da sein, namentlich für die Franzosen.
Nach ihrer Auffassung, so scheint es aus externer Sicht, sind das wohl alle französischen Staatsbürger ungeachtet ihrer Herkunft und Religion?

Oder grenzt die „Populistin“ doch auch aus – und meint nur völkisch definierte Franzosen, während Muslime und noch mehr Illegale ausgegrenzt werden?

Weshalb sollen die Franzosen gerade Marine Le Pen wählen?
Was verspricht sie ihrem Wahlvolk, den potenziellen Wählern?
Wie alle Politiker und Demagogen - Eine rosige Zukunft?
Neue Macht und Stärke der „grande Nation“?
Durchaus nicht!

Sie setzt auf Autarkie, auf nationale Selbstbestimmung, auf echte Souveränität!

 Geht es nach dem Willen und den politischen Vorstellungen der Frau, die die Bewegung „Front National“ salonfähig gemacht hat, die Massen auf Dauer zu fesseln weiß, dann soll Frankreich – nach dem Willen des Volkes – aus der EU ausscheiden.

Marine Le Pen will ein Referendum über die Zukunft Frankreichs – und sie das Volk entscheiden lassen – direkt!

Frankreich soll sich auch aus den Führungsstrukturen der NATO zurückziehen.

Statt durchexerzierte Machtpolitik im internationalen Bereich soll sich der französische Staat künftig auf das Wohl der Menschen konzentrieren, auf das Wohl der Franzosen!

Billige Wahlsprechen? Illusionen? Oder doch ein neuer Weg?

Das Wahlvolk wir entscheiden!

Als Volk der Aufklärung, dass Europa Demokratie und Menschenrechte für alle gebracht hat, werden die Franzosen sicher wieder mit Verstand und Vernunft entscheiden – und nicht, wie im fernen Amerika, aus dem Bauch heraus!
Gefühle, Hass und Protest, Stigmatisierung, Ausgrenzung von Minderheiten, dürfen – bei allem berechtigten Protest empörter und verärgerter Bürger – nicht wahlentscheidend sein.

Die Frankreich-Wahl wird zum Ausstrahlungsphänomen für Deutschland und vielleicht zu der Schicksalswahl für ganz Europa.

Nach dem Brexit nun ein Frexit?!

Dann ist Europa am Ende!



Aus: Carl Gibson, Paradigmen der Zeitkritik, Neue Folge.
Mehr zur aktuellen Politik und Geschichte in:


Quo vadis, Germania, wohin steuert Europa? ,


Brisant, brandaktuell, kritisch:

Carl Gibson zur Zukunft Deutschlands in Europa - 

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Carl Gibson

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Spaltet Kanzlerin Merkels forcierte Einwanderungspolitik die deutsche Gesellschaft und die Europäische Union?


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Joachim Gauck, der bessere Präsident? 


Weshalb schweigt Bundespräsident Horst Köhler zur inneren Spaltung? 


Flüchtlingsströme - Terror-Gefahr, Politikverdrossenheit - Euro-Skepsis. 


Ursachen und Folgen der Kriege im Irak, in Libyen und Syrien - 


Zur Destabilisierung Nordafrikas und des Nahen Ostens. Frankreich im Fadenkreuz islamistischer Terroristen. 


Russlands Konflikte mit der EU, der NATO und der Türkei. 


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Volksbefragung zu „Stuttgart 21“. 


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„Neue Armut“ in Deutschland.

Paradigmen der Zeitkritik – Analysen, Kommentare, Essays zur aktuellen Innen- und Außenpolitik.
Herausgegeben vom

Institut zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa.





Buchrückseite Carl Gibson

Quo vadis, Germania, wohin steuert Europa?






Motto:

„Denk ich an Deutschland in der Nacht,

Dann bin ich um den Schlaf gebracht“

Heinrich Heine, Nachtgedanken


ISBN: 978-3-00-051989-5


1.  Auflage, Januar 2016

Copyright © Carl Gibson. Alle Rechte vorbehalten.


Aus der Reihe: Schriften zur Literatur, Philosophie, Geistesgeschichte und Kritisches zum Zeitgeschehen, Bd. 1, 2016.

Herausgegeben vom Institut zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa.


Woher kommt die Politikverdrossenheit der Deutschen, der Franzosen, die Euro-Skepsis vieler Osteuropäer? Regieren die Verantwortlichen, arrogant und realitätsfern über die Köpfe der Bürger hinweg? Ist der Krieg immer noch ein Mittel der Politik? Wer ist für die Kriege und die Destabilisierung im Irak, in Libyen und Syrien verantwortlich? Ernten wir jetzt das, was wir – unvernünftig und kurzsichtig – politisch gesät haben?
„Wohin gehst, Du, Deutschland, in Europa“? – Wohin geht die Reise der Europäer? In die „Vereinigten Staaten von Europa“ oder bleibt es bei einem „Europa der Nationen“?
Aufbauend auf seinen historisch-dokumentierenden Beiträgen zu den Umbrüchen und Entwicklungen während des „Arabischen Frühlings“, fragt Autor Carl Gibson - hier und jetzt - nach den Ursachen der internationalen Konflikte. In exponierten Thesen analysiert er die unmittelbaren Auswirkungen der Ereignisse auf Europaschwerpunktmäßig in dem - mit massiven Flüchtlingsströmen konfrontierten und vielfach an seine Grenzen stoßenden – Deutschland sowie im mit betroffenen FrankreichWurzelt der aktuelle Terror gegen Frankreich in einer verfehlten Innen- und Außenpolitik? Der – die Politik der Supermächte USA und Russland permanent einbeziehenden - politologischen und völkerrechtlichen Betrachtungsweise schließt sich im zweiten Teil des Buches eine umfassende „Werte-Diskussion“ an, in welcher, rund um das leitmotivische Makro-Thema tradierte Normen und Wertvorstellungen (Würde, Freiheit, Meinungsfreiheit etc.) im Wandel erörtert werden. „Deutsche Werte“ – was sind sie noch wert? Verabschiedet sich das „neue, wiedervereinte Deutschland“ nach der politischen und geistigen Wende zunehmend von den aufklärerisch-humanistischen Paradigmen eines Luther, Kant und Goethe? Sind „deutsche Kultur“, „deutsche Identität“, „deutsche Nation“ noch Werte an sich oder verkamen sie inzwischen zu antiquierten, zur Disposition stehenden Begriffen? Wer, gerade im Ausland ,erfahren will, was in der deutschen Politik und Gesellschaft schon seit Jahren nicht mehr stimmt, wie – sicherheitspolitisch unverantwortlich - heute mit der Flüchtlingsproblematik umgegangen wird oder ob der freie Westen den Herausforderungen der internationalen „terroristischen Bedrohung“ gewachsen ist, der blättere kritisch nachdenkend in diesem Buch.




Carl Gibson, sozial engagierter Philosoph, Zeitkritiker, Bürgerrechtler, Gründer und Leiter des „Instituts zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa“. Hauptwerke: Lenau. Leben – Werk – Wirkung. Heidelberg 1989, Symphonie der Freiheit. Widerstand gegen die Ceaușescu-Diktatur. 2008. Allein in der Revolte: Eine Jugend im Banat. 2013, Die Zeit der Chamäleons, 2014, „Ohne Haftbefehl gehe ich nicht mit“ – Herta Müllers erlogenes Securitate-Folter-Martyrium, 2014. „Plagiat als Methode – Herta Müllers „konkreative“ Carl Gibson-Rezeption“. Vom Logos zum Mythos!?Die Herta Müller-Maskerade im Brenn-SPIEGEL der ZEIT-Kritik, 2015, Koryphäen der Einsamkeit und Melancholie in Philosophie und Dichtung aus Antike, Renaissance und Moderne, von Ovid und Seneca zu Schopenhauer, Lenau und Nietzsche, 2015.


ISBN: 978-3-00-051989-5

Erschienen am 28. Januar 2016.
Überall im Buchhandel erhältlich.

Hardcover, über 500 Seiten.
Buchpreis: 55,90 Euro.

Direkt-Bestellungen und Vormerkungen


auch über Email: carlgibsongermany@gmail.com





 
Foto: Copyright ©
Monika Nickel

Carl Gibson,  Philosoph, Autor, im Jahr 2016

Pressemitteilung veröffentlicht bei openpr













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