Sonntag, 18. März 2018

Onanieren in der „Kunst“ - Obszöne Provokation um jeden Preis bei Baselitz und Herta Müller




Onanieren in der „Kunst“ - 

Obszöne Provokation um jeden Preis bei Baselitz und Herta Müller


Wer den Stein des Anstoßes sucht, kann ihn finden! 


Wer unbedingt provozieren will, wird gehört werden, gerade dann, wenn die Geschmacklosigkeit - aus dem „Kunstwerk“ heraus - zum Himmel stinkt!

„Fragwürdige Kunst“ - schlichte Provokation als Mittel zum Zweck?

Herta Müller, eine kontrovers diskutierte Autorin mit besonderem Sinn für obszöne Phänomene[1] aller Art,
 

für das „Scheißen“, das „Pissen“, das Popeln, das Onanieren, für menschliche Geschlechtsorgane, für den besonders großen Penis und für die duftende Vagina, folgt in ihrem Prozedere der „Kunstproduktion“ nicht nur den Dadaisten, hundert Jahre nach Dada, auch beutet sie nicht nur Oskar Pastiors Nonsens-Literatur aus und raubt dem Kollegen plagiatorisch ein ganzes Werk - unbewusst bewusst nähert die Heroine aus dem Banat mit dem erschwindelten Lebenslauf und dem ebenso erschwindelten „Exil“ sich Baselitz[2] an,

um mit diesem Maler, der seine Bilder umdreht, um aufzufallen, den ich partiell - und trotz aller Anerkennung - für einen großen Scharlatan halte, die Welt - nach Dada erneut auf den Kopf zu stellen.


Die Provokation um jeden Preis wirkt, kommt an.


Während ästhetische Phänomene, wie man sie noch bei Neo Rauch[3] erkennen kann, zunehmend zurückgedrängt werden, fasziniert heute in Merkels verlogenem Deutschland das Dreckige, das Perverse, das Abstoßende in jeder Form.


Von Baselitz, dessen Werk ich hier im Raum[4] ausgiebig bewundern konnte, existiert ein frühes Gemälde, das einen kleinen Jungen mit übergroßen Penis zum Sujet hat - der Knabe befriedigt sich - wie einst Diogenes von Sinope auf dem Markt im alten Griechenland - selbst!

Und er befriedigt auch mit seinem Schöpfer den Voyeurismus gewisser Kunstkenner!


Ja, so etwas muss auffallen!


Und es fiel auch - mit Krach und Entrüstung, wie später in Herta Müllers „Niederungen“, wo reichlich gepisst und geschissen wird.

In der Manuskriptfassung von Herta Müllers Frühwerk „Niederungen“ gab es

die Gestalt des onanierenden Dorftrottels,

die - da im Dissens mit der „sozialistischen Ethik“ der Ceausescu-Diktatur, vom Kriterion-Verlag eliminiert wurde.


Der - sonst der Autorin gnädige - Lektor konnte das Sakrileg nicht durchgehen lassen, eben, weil der Sozialismus des gesamten Ostblocks, der sich sogar als Form des Humanismus verstand, keinen obszönen Schmutz[5] tolerierte.


Schmutz, Dreck, Dekadenz - das war der Westen!

Und - nach Lenin - werde der Westen an der eigenen Dekadenz scheitern und untergehen, wie einst Rom!


(Herta Müller hat diese entgegenkommende Tat des Lektors später - nach ihrer Ausreise und dem Frontenwechsel - als „Zensur“ dargestellt und das System dafür verantwortlich gemacht, obwohl es seinerzeit in Rumänien offiziell keine Zensur gab.)





Inzwischen hat diese Sonderform der Dekadenz in Deutschland Hochkonjunktur - und Herta Müller, eine Kulturlose, die ohne Bildung und ohne Weltliteratur- oder Weltwissen auskommt, wird mit Preisen aller Art geehrt.


Schamlos wird man diesen Namen bald auch mit Ovid verknüpfen, genau so legitim, wie man der antideutschen Speichelleckerin des Kommunismus - die das echte „Exil“ so missbraucht, wie sie die echte Verfolgung verhöhnte („Ohne Haftbefehl gehe ich nicht mit“! - von verblödeter, inkompetenter Seite Preise zukommen ließ, die mit den Namen der freiheitlichen Dichter Heinrich Hoffmann von Fallersleben und Franz Werfel verknüpft sind.


Die Literaturmafia macht es über Seilschaften möglich!





[1] Näheres zum Komplex des Obszönen bei Herta Müller in meinen jüngsten Werken zur Thematik.





[4] Vor einigen Jahren in Schwäbisch Hall in der Sammlung Würth.
[5] In Putins Russland ist das auch heute noch so. Obszönitäten a la „Pussy Riot“ werden nicht toleriert, sondern brutal abgestraft.



 



Jetzt im Buchhandel:

Carl Gibson:

Heimat, Werte und Kultur der Banater Schwaben in den Zerrbildern Herta Müllers - Das „deutsche Dorf im Banat“, „Reich der Grausamkeit“ und „Hölle auf Erden“!?




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Carl Gibson



Heimat, Werte und Kultur

der Banater Schwaben

in den Zerrbildern Herta Müllers -

Das „deutsche Dorf im Banat“, „Reich der Grausamkeit“ und „Hölle auf Erden“!?



Bild – Zerrbild – Feindbild.

Zur „literarischen“ Diffamierung der - existenziell exponierten - deutschen Minderheit Rumäniens während der kommunistischen Diktatur im Früh- und Debüt-Werk „Niederungen“, medial unterstützt im „SPIEGEL“ und in der „ZEIT“.

Hass- und Hetz-Literatur als Katalysator des Exodus und Mittel der Politik?

Rumänien, „Diktator“ Ceaușescu, sein Geheimdienst „Securitate“ und die Deutschen im Banat als „Karikatur“.

„J‘ accuse“ und Apologie!

Kritische Beiträge, Interpretationen und Essays zum „Leben“ und „Werk“ der forcierten Nobelpreisträgerin für Literatur (2009).

Mit 34 Karikaturen von Michael Blümel.



Herausgegeben vom Institut zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa.




Copyright: Carl Gibson 2016.







 







A.      Anti-Schwäbisches, Anti-Deutsches und Anti-Feministisches!


1.       Sie griffen nach einer Frau aus der Gegend“-  Despektierliches Schreiben bei Herta Müller in „Herztier“.

Herta Müller beleidigt alle Schwaben, weltweit! Antischwäbische und antideutsche Ressentiments.


Im Artikulieren ihrer antischwäbischen Ressentiments, die von einer tiefen Verachtung alles Deutschen zeugen, inklusive der deutschen Bildungstradition und Kultur, in einer besonders boshaften Form, stellt Herta Müller immer wieder unter Beweis, wessen Geistes Kind sie ist.
In all den Jahren habe ich darauf hingewiesen, dass Herta Müller, wenn sie gegen das „schwäbische Element“ hetzt, alle Schwaben beleidigt, die in deutschen Landen, aber auch die im fernen Brasilien, in Argentinien, in den USA oder am Ende der zivilisierten Welt, in Australien.

Tüchtigkeit, Fleiß, Sauberkeit – Kardinaltugenden des Deutschtums werden bei Herta Müller durch Dreck, Kot und Urin ersetzt.


Wenn ich an meine Vorfahren denke, die zum Teil nach Übersee ausgewandert sind und dort mit den heranwachsenden Staaten prosperierten, fallen mir immer die Haupttugenden dieses „schwäbischen Stammes“ auf, Werte, die, über die Menschen dieser Herkunft in Württemberg und Bayern hinaus, für alle Auslands-Schwaben typisch waren und sind:
Tüchtigkeit, Fleiß, Sauberkeit – Kardinaltugenden des übergeordneten positiven, historisch gewachsenen Deutschtums, die Herta Müller durch Dreck, Kot und Urin ersetzt hat.
Zu dieser antideutschen Hetze und Herabwürdigung alles Deutschen – wie so oft im Namen der Faschismuskritik auch - bei Herta Müller, schrieb ich einen Beitrag, den man gerade im Schwäbischen genauer lesen sollte, namentlich in der Hochburg des schwäbischen Geistes, in Tübingen[1], am Wirkungsort so illustrer Geister wie Hölderlin und Hegel, wo man heute der Hassgetriebenen Herta Müller - gleich mehrfach - ein Forum bot, ohne das gründlich rezipiert zu haben, was in ihrem Hassbändchen[2] ausgesagt wird.
Das Anti-Schwäbische als das Anti-Deutsche, für dessen „literarische“ Darstellung man heute in Deutschland mit dem Bundesverdienstkreuz belohnt wird, ist dort – über „Das schwäbische Bad“ hinaus, trefflich in Szene gesetzt, hassgetrieben, boshaft und despektierlich im Jargon der Gosse.
Um die ganze Tragweite dieses Selbsthasses, den andere souveräne Völker und Nationen nicht verstehen, missbilligen und zurückweisen, zu vergegenwärtigen, schrieb ich den Essay:

„schwäbisches Arschkappelmuster“ – „schwäbisch“ als Schimpfwort: Identität-Suche oder billige Effekthascherei bei Herta Müller?[3]

Herta Müller hat die Erfahrung gemacht, dass es Menschen „auf die Palme bringt“, wenn man an ihrer Identität rüttelt und ihre Werte-Welt in Frage stellt, verhöhnt und verspottet.
Ihre wohl als „Satire“ konzipierte Kurzgeschichte „Das schwäbische Bad“ polarisierte heftig und rüttelte vor allem die Banater Schwaben wach, die, weitaus peinlicher als andere Volksgemeinschaften oder Völker, auf ihre Reinlichkeit und Sauberkeit bedacht, sich plötzlich als - im braun-schmutzigen Badewasser sich suhlende - Schmutzfinke wiederfanden.
Herta Müller hatte durch die Überbetonung eines national-charakteristischen Aspekt einen wunden Punkt getroffen, der Aufruhr und Empörung versursachte, der Gegenwehr aufflackern ließ und der sie – fast über Nacht – mehr „berüchtigt“ als berühmt machte, als „Skandalnudel“ und als „Nestbeschmutzerin“.
„Das schwäbische Bad“ war eine der Negativ-Kurzgeschichten aus dem Debüt-Bändchen „Niederungen“, den Herta Müller in Ceaușescus Reich - mit dem Segen der Kommunisten-Partei - in dem Minderheiten-Verlag „Kriterion“ – man höre und staune – in deutscher Sprache hatte veröffentlichen können.
Das war im Jahr 1982, im gleichen Jahr als Herta Müller den Schollen-Dichter aus der Rumänischen Kommunistischen Partei, Richard Wagner, zum Standesamt begleitete und dort auch ehelichte – und mit ihm die totalitäre Partei des Führers aller Rumänen Nicolae Ceaușescu!
Die Kommunisten ihres Gatten Richard aus Perjamosch im Banat und des Genossen Ceaușescu fanden es bald darauf im Jahr 1983 würdig, richtig und gerecht, Herta Müller den „Preis der Jung-Kommunisten“ zu überreichen, vielleicht auch deshalb, weil sie in dem Band nicht den real sozialistischen Realismus oder gar den Kommunismus als Welterlösungsideologie kritisch aufs Korn genommen hatte, sondern eben – mehr oder weniger politisch korrekt - die eigene „Familie“, die „deutsche Gemeinde“ und somit die „deutsche Geschichte“ dahinter.
Trotzdem nahm der rumänische Geheimdienst Securitate die durch „Das schwäbische Bad“ und andere ähnliche Geschichten entfachte Unruhe in der deutschen Bevölkerung im rumänischen Banat zum Anlass, um sich den Grund der öffentlichen Empörung näher anzusehen.
Die Securitate wollte in Erfahrung bringen, was die – mitten im Exodus sich befindenden - Deutschen im Land so aufbringt, was de facto die offizielle, auf Harmonie und Koexistenz der Minderheiten mit dem Staatsvolk ausgerichtete „Minderheitenpolitik“ des - im Westen noch als liberal eingestuften - Präsidenten und KP-Chefs Nicolae Ceaușescu torpedierte.
Ab diesem Zeitpunkt (1983) wurde eine „Beobachtungs-Akte“ über Herta Müller angelegt, über eine angehende Autorin, die bis dahin weder aufgefallen, noch beobachtet und schon gar nicht verfolgt, gequält, bedroht oder gar gefoltert worden war, wie sie es - mehr als ein Jahrzehnt später und bis heute - in eitler Selbststilisierung schildert.
1994, in „Herztier“, hielt Herta Müller die Zeit für gekommen, um noch einmal nachzulegen, um noch einmal das „schwäbische“ Element auf den Plan zu rufen, das gleiche „schwäbische“ Element als Vorwurf, das schon in der Überschrift „Das schwäbische Bad“ alle Schwaben in der gesamten Welt vor den Kopf gestoßen und grob beleidigt hatte.
Der Versuch, die Sache zu forcieren, fällt höchst bescheiden aus. Herta Müller schildert die gegenseitige Kränkung der damaligen Akteure ihres Umfelds, indem sie einige dumme Ausdrücke, Redewendungen und Zoten aus dem dialektalen Umfeld mit dem – provozierenden – Attribut „schwäbisch“ versieht:
„Wir mussten uns kränken. Du mit deiner schwäbischen Vergesslichkeit. Du mit deiner schwäbischen Eile und Warterei. Mit deinem schwäbischen Geldzählen. Mit deiner schwäbischen Klobigkeit. Du mit deinem schwäbischen Schluckauf oder Niesen, mit deinen schwäbischen Socken und Hemden, sagten wir. Du schwäbisches Arschkappelmuster, du schwäbisches Mondskalb, du schwäbisches Kampelsackel. (…) Der Haß durfte treten und vernichten. (…) Edgar sagte einmal, als er mir die Schlüssel zum Sommerhaus gab: Du mit deinem schwäbischen Lächeln. Ich spürte die Krallen und weiß nicht, wieso mir damals der Mund nicht aus dem Gesicht fiel. (…) Ein schwäbisches Lächeln war wie der Vater, den ich mir nicht aussuchen konnte. Wie die Mutter, die ich nicht haben wollte.“[4]
Herta Müller fühlt sich also unwohl im „schwäbischen“ Element, und somit als Deutsche, weil Vater und Mutter eben Deutsche sind – mit ihrem Lebenslauf, ihrem bescheidenen Werdegang und ihrer Geschichte.

Rumänischer Kommunismus statt deutsche Identität.

Nur zufällig ist dieser „Edgar“, den sie heiraten wird, auch ein Banater Schwabe und somit ein Deutscher aus der Gegend, auch wenn er sich - über sein rotes Parteibuch - von seinen deutschen Landsleuten distanziert, um sich - opportunistisch, verräterisch oder aus marxistischer Überzeugung- auf die Seite der rumänischen Kommunisten zu schlagen.
So erfährt der werte Leser aber auch, worüber sich drei linksorientierte, deutschskeptische „Literaten“ im Gespräch mit ihrem weiblichen Konterpart im Alltag unterhielten. Nein, nicht über Goethe und Schiller, nicht über Mozart und Schubert, auch nicht über Stalin, Mao und Ho-chi- Min, sondern über die festgestellte, doch zurückgewiesene „schwäbische“ Identität, zunächst noch weitgehend harmlos, an anderer Stelle in Herta Müllers Folgetext aber mehr und mehr aggressiv, hetzerisch, pejorativ und diffamierend.
Wer was sagt und wer was wem vorwirft, nur um ihn zu kränken, ist dem Text Herta Müllers nicht zu entnehmen. Ferner ist die Sache auch nicht genuin, ganz im Gegenteil: Die meisten Ausdrücke, die es im Umgangssprachlichen sowie in diversen bunten, je nach Herkunft – bis ins grammatikalisch Falsche hinein - variierenden Dialekten gab, die ich im „Rumänischen Banat“ „so“ jedoch nie zu Gehör bekommen habe, sind vielmehr synthetisch konstruiert, willkürlich zusammengesetzt.
So redete keiner im Banat!
Der „Schwabe“, genauer gesagt der „Banater Schwabe“ und dahinter der in weiten Teilen des ungarischen Königreichs angesiedelte „Donauschwaben“ ist bei Herta Müller ein Synonym des – verachteten - Deutschen, des deutschen Landsmannes ihrer Heimat.
In meinem Werk „Allein in der Revolte“, 2013, das ursprünglich unter der Überschrift „Gegen den Strom. Deutsche Identität und Exodus“ angekündigt war, untersuche ich das Phänomen „deutsche Identität“ in Rumänien ausführlich und verweise darauf, dass die unter dem Überbegriff „Banater Schwaben“ zusammengefassten deutschen Siedler aus unterschiedlichen Herkunft-Gebieten deutscher Zunge herstammen, unter anderen Regionen – wie aus den Straßenbezeichnungen etwa in meinem Heimatort Sackelhausen zu ersehen ist – auch aus Luxemburg, Lothringen, Mainz sowie aus dem Schwarzwald.
Obwohl der „Banater Schwabe“ also kein „echter Schwabe“ ist, forciert die historisch ahnungslose, unsensible und zugleich boshafte Herta Müller weiterhin das „schwäbische“ Element, eben um weiter zu provozieren, um so erneut in die bewährte Kerbe zu hauen und in die noch schmerzende Wunde neues Salz zu streuen.
Vendetta? Vergeltung? Ihr habt mich genug gequält! Jetzt schlage ich zurück! Jetzt quäle ich euch![5]
Was ich früher als „diskrepantes Sein“ beschrieb und „Hass als Motor literarischen Schaffens“, kommt bei Herta Müller immer wieder zurück –leitmotivisch wie eine Obsession! Und da ihr bestimmte Kreise in Deutschland recht gaben und sie sogar ermutigten, auf diesem Pfad der Anschuldigungen und der Hetze weiter zu machen, macht sie auch munter weiter, ohne Hemmungen, ohne Skrupel, ohne Rücksicht auf Implikationen, Kollateralschäden, Verluste und auf das Leid, das sie in ihrem Rachefeldzug anderen Unbeteiligten zufügt.

Schwäbisch sein, deutsch sein, wird zum Vorwurf.

Schwäbisch sein, deutsch sein, wird zum Vorwurf – die Begriffe „schwäbisch“ und dahinter auch „deutsch“ werden zu Schimpfwörtern erhoben und entsprechend pejorativ eingesetzt wie bei der Charakterisierung der Verwandten – ihres zweiten Mannes – also, des „Edgar“, jene „Onkel“, die als „heimgekehrte“ bzw. in die Fremde geflohene SS-Soldaten - wie der eigene Vater auch - als Primitive, als Untermenschen dargestellt werden:
„Edgars Onkel waren ferngebliebene SS-Soldaten. Der verlorene Krieg trieb sie in fremde Richtungen.
Sie hatten bei den Totenkopf-Verbänden Friedhöfe gemacht und trennten sich nach dem Krieg. Sie trugen im Schädel die gleiche Fracht. Sie suchten einander nie wieder.
Sie griffen nach einer Frau aus der Gegend und bauten mit ihr in Österreich und Brasilien ein spitzes Dach, einen spitzen Giebel, vier Fenster mit grasgrünen Fensterkreuzen, einen Zaun aus grasgrünen Latten.
Sie kamen der fremden Gegend bei und bauten zwei schwäbische Häuser. So schwäbisch wie ihre Schädel, an zwei fremden Orten, wo alles anders war.
Und als die Häuser fertig waren, machten sie ihren Frauen zwei schwäbische Kinder.
Nur die Bäume vor dem Haus, die sie jedes Jahr schnitten wie zu Hause vor dem Krieg, wuchsen über das schwäbische Haus hinaus, dem anderen Himmel, Boden und Wetter nach.“[6]
Große Literatur, fürwahr! In der Tat nobelpreiswürdig!
Schade nur, dass der „Schwabe“ und dahinter der Deutsche mit seiner Vergangenheit eine so schlechte Figur abgeben!
Einen „schwäbischen“ Literaturpreis hat Herta Müller dafür noch nicht erhalten, oder?
Es ist frappierend, wieempathisch“ die an sich durch und durch verlogene Herta Müller, die völlig abstruse Geschichten und Dummheiten aller Art in die Welt gesetzt hat, mit dem Begriff „schwäbisch“ umgeht, ein nationales Charakteristikum, das für viele Menschen identitätsbestimmend ist. Sie schimpft einfach darauf los, umgangssprachlich salopp, ohne Sinn für die Betroffenheit der Personen, die sich jederzeit wiedererkennen können, und dies in minderwertiger Gestaltung.

Ein boshafter Seitenhieb nach Österreich, nach Übersee … bis nach Brasilien! Der Banater Schwabe als „SS-Scherge“ und Kriegsverbrecher!

„Sie griffen nach einer Frau aus der Gegend“ sehr einfühlsam! Man muss sich das einmal vorstellen: Die österreichische Tante des Genossen Richard Wagner aus der KP geht in den Buchladen und liest nach, wie ihre – inzwischen weltberühmte – auf Zeit eingeheiratete Nichte aus dem entlegenen Kuh-Dorf im Banat über sie schreibt. Welch ein Malheur!
Eine österreichische oder brasilianische[7] Frau ist also – nach Herta Müllers Gossen-Jargon - ein Ding, ein würdeloses Objekt, das man sich so greift!?

Der „Schwabe[8]“ - Prototyp des dummen Menschen“, des einfältigen Deutschen!

Darüber hinaus ist die „Fremde“ in Österreich für „deutsche Soldaten“ also Ausland, ohne spitze Häuser mit spitzen Giebeln, grünen Fensterläden und grünen Lattenzäunen?
Der „Schwabe“, den es, was Herta Müller nicht weiß und auch nie interessierte, nicht ganz zufällig in die SS-Verbände verschlug, schon gar nicht freiwillig, sondern aufgrund staatsrechtlicher Bestimmungen und auf Befehl aus Berlin, ist also derPrototyp des dummen Menschen“, über den sich eine Herta Müller erhebt, sie, die den dümmsten aller Dummheiten wahrhaftig die Krone aufgesetzt hat und dafür den Nobelpreis erhielt?
Wer im „diskrepanten Sein“ lebt, wer uneins ist mit sich selbst, wer sich selbst hasst, der hasst auch die ganze Welt um sich herum – und er beschimpft sie, wie Herta Müller alle beschimpft, die eigenen Angehörigen und die Fremden.
So entsteht ein Werk der Destruktivität[9] und Negativität, das keinen und nichts gelten lässt. Und doch kam sie damit zu höchsten Ehren! Das spricht für unsere Zeit.

2.       Herta Müller und Charles Darwins Deszendenz-Theorie

Münchhausens schärfste Konkurrentin aus dem Banat, Trägerin des Maximiliansordens für besondere Verdienste bei der Verhöhnung deutscher Werte und christlicher Sakramente, und ihr getreuer, höchst ergebener Diener, Streit-und Schimpf-Kumpan Richard Wagner, ausgewiesener Speichellecker der Ceausescu-Diktatur und Bundesverdienstkreuzträger aus der totalitären KP, haben beide deutsche Eltern!
Und doch taten sie beim öffentlichen Verleugnen der deutschen Identität unter Kommunisten so, als stammten sie direkt vom Affen ab!
Das verbindet sie - ganz fern - mit Darwin, der ein aufgeklärter Geist und epochaler Forscher war.
Doch heute, lange nach dem Damaskus-Erlebnis im fernen Banat und dem urplötzlichen Sinnes-Wandel vom roten Saulus zum schwarzen Paulus, wollen die beiden Renegaten wieder Deutsche sein!
Wie sie einst Ceausescu huldigten, so verehren und bewundern sie heute Merkel und Gauck! Nach oben hin kuschen und ducken, in alle Richtungen seitwärts und nach unten aber treten!
Mit dieser Strategie haben es beide Wendehälse weit gebracht!

3.       Von „Wir lassen uns nicht verleumden“ (1984) zu „Die Verleumdung gehört zum Brauchtum der Banater Schwaben“ (2009) – Roter Faden, Leitmotiv oder krankhafte, „fixe Idee[10]“ bei Herta Müller?

In der zweiten „Niederungen“-Fassung, Berlin 1984, wird Herta Müller ihre Hauptanklage gegen die deutsche Gemeinde im deutschen Dorf des Banats noch um den Satz erweitern:
„Wir lassen uns nicht verleumden.“
In den - an sich schon besonders boshaften - Angriff auf die Deutschen im Banat, in welchem Herta Müller die anderen verleumdet und somit den ersten Stein wirft, wird also – zwei Jahre nach dem schon entbrannten Protest und Skandal - noch einmal eine skandalöse Unterstellung eingefügt, gleich einem weiteren Kanister Benzin auf schon heftig loderndes Feuer, um auf diese Weise den Brand zu nähren und weiter zu entfachen, natürlich im eigenen Interesse, um auch über das Banat hinaus bekannt zu werden:
„Wir sind stolz auf unsere Gemeinde. Unsere Tüchtigkeit bewahrt uns vor dem Untergang. Wir lassen uns nicht beschimpfen, sagte er.
Im Namen unserer deutschen Gemeinde wirst du zum Tode verurteilt. Alle richteten ihre Gewehre auf mich.
In meinem Kopf war ein betäubender Knall. Ich fiel um und erreichte den Boden nicht. Ich blieb quer über ihren Köpfen in der Luft liegen.“[11]
Damit wird –wohlgemerkt seit 1984 – die Negativ-Kategorie „Verleumdung“ zu einer „fixen Idee“ von Herta Müller, zu einer Obsession, die 2009 in ihrer Münchhausiade aus der ZEIT in der volksverhetzenden Aussage gipfeln wird:
„Die Verleumdung gehört zum Brauchtum der Banater Schwaben“,
also aller Banater Schwaben, nicht nur der Landsmannschaft!
DIE ZEIT hat das nachträglich über eine „Richtigstellung“ auszubaden[12] versucht, um das Image der - verantwortungslos agierenden – „Autorin“ und Primadonna assoluta der Nonsens-Literatur zu retten.
Damit die - von mir seinerzeit öffentlich angeprangerte - Ungeheuerlichkeit keine Wogen schlug oder gar die Nobelpreis-Nominierung Herta Müllers gefährdete, wurde ich seinerzeit auf der Seite der ZEIT-Online gesperrt – wie bei Ceausescu und Honecker!



[1] Zufällig ist in dieser Stadt am „Neckarstrome“, wie es Heine formulieren würde, an meinem früheren Studienort, auch das Institut für Geschichte und Kultur der Banater Schwaben angesiedelt, eine Einrichtung der Forschung, die lange Jahre von - dem von Herta Müller wüst angefeindeten – Philologen Horst Fassel geleitet wurde, bevor das Institut einer jungen Rumänin anvertraut wurde.
Während die Rumänen in Rumänien sich weigern, eine Geschichte zu akzeptieren, die von Ausländern geschrieben wurde, überzeugt davon, ein Volk müsse selbst in der Lage sein, die eigene Geschichte kritisch aufzuarbeiten, legen die Banater Schwaben ihre Historiographie getrost in die Hände einer jungen Rumänien, in der Hoffnung, dass diese dort gut aufgehoben ist und auch richtig „gepflegt“ wird.

[2] Wenn die aufrechten und stolzen Schwaben gewusst hätten, wie diese Herta Müller über ihren Stamm und über ihre schwäbischen Wertvorstellungen herzieht, hätte die Diva sich bestimmt in Tübingen nie blicken lassen können!
So aber fand – die von obskuren Zauberhänden aus dem Hintergrund „gemanagte“ und gesteuerte - Müller – wie so oft - auch dort noch willige Helfer vor, auch aus dem „akademischen Betrieb“, Geister, die stolz darauf sind, halbblind und unkritisch an der Weiterverbreitung und am gesellschaftlichen Durchsetzen eines etablierten, wenn auch falschen und aufgesetzten Images eines deutschen Politikums beteiligt zu sein.

Indem der kleine Professor eine Laudatio auf eine falsche Ikone halten darf, feiert und beweihräuchert er sich selbst – in Tübingen, in Paderborn und im fernen Südkorea!
[3] Publiziert in dem jüngsten Werk zur Thematik: Heimat, Werte und Kultur der Banater Schwaben in den Zerrbildern Herta Müllers - Das „deutsche Dorf im Banat“, „Reich der Grausamkeit“ und „Hölle auf Erden“!? 2016.
[4]Absätze und Hervorhebungen durch den Autor.
[5] Das ist ihr auch gelungen – und der Zustand hält an, bei den Betroffenen, die sich immer aufregen und ärgern, aber auch bei den Verursachern selbst, bei den Renegaten Müller und Wagner, obwohl deren frühere antideutsche Haltung heute ideologisch nicht mehr zur aktuellen Position der Frontwechsler und Wendehälse passt.
[6] Absätze und Hervorhebungen durch den Autor. Auch für diese Botschaften bekam Herta Müller das Große Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland! Ob Österreicher und Brasilianer dem Beispiel folgen?
[7] Dass die – an dieser Stelle und nicht nur an dieser - höchst „antifeministisch“ agierende Herta Müller in ihrem bornierten, geschmacklosen Rundumschlag gleich zwei Nationen verunglimpft, die alten Österreicher und die noch jungen Brasilianer – das ist den Emanzen aus den Lobhudelei-Abteilungen der deutschen Feuilletons – etwa der Dauer-Lobende vom Dienst, Felicitas von Lovenberg bei der FAZ, noch nicht aufgefallen!
[8] Der Schwabe und Milliardär Reinhold Würth, ein Magnat, und Kunstsammler, Steuerhinterzieher und Philanthrop, der hier – in Hohenlohe – das Schicksal einer ganzen Region wesentlich mitbestimmt, der viel von Schrauben versteht, von Geschäften und etwas weniger von Literatur, hat, wissentlich oder auch in Trance, der „antischwäbischen Hasspredigerin“ einen Literaturpreis zukommen lassen, der Würths Namen, den Schwaben und ihren Tugenden alle Ehre macht sowie dem weltweit geschätzten Deutschtum ein Denkmal setzt!

[9] Da ich hier aus Zeitgründen noch nicht alles sagen konnte, was zu dieser schlimmen, bisher ignorierten Thematik zu sagen ist, behalte ich mir vor, diesen Kurzessay, der nur Thesen exponiert, noch auszuweiten.
[10] Vgl. dazu auch den Beitrag:  Die „deutsche Gemeinde“ „richtet“ und „verurteilt“ zum Tode – mit Gewehr und Ausgrenzung!? Realistisch-dadaistische Mixtur vom „Bild“ zum „Zerr-Bild“ und absolutem Feind-Bild!? Tabu-Brecher und „Nestbeschmutzer“ - bzw. die dazu gehörende Fußnote, in: Heimat, Werte und Kultur der Banater Schwaben in den Zerrbildern Herta Müllers - Das „deutsche Dorf im Banat“, „Reich der Grausamkeit“ und „Hölle auf Erden“!? 2016, S.18ff.
[11] Zitat aus der „Grabrede“, Niederungen, Ausgabe 1982, von Herta Müller.
Nach „beschimpfen“ wird erhärtend die Kategorie „Verleumdung“ eingefügt, ein boshafter Hinweis darauf, dass Herta Müller nicht nur auf die Deutschen aus ihrem kleinen Ort Nitzkydorf zielt, sondern auf die gesamte deutsche Bevölkerung des Banats!
[12] Der Kritiker mit nigerianischen Wurzeln, Ijoma Mangold, der Rumänien bestimmt nicht - aus eigener Erfahrung heraus - kennt, musste die Lügen und plumpen Erfindungen Herta Müllers - mehr oder weniger öffentlich – ausbaden, den „nicht existenten“ Bahnhof in Poiana Braşov ebenso, wie das volksverhetzende Verleumdungszitat, nur, um ein „Politikum“ zu retten und die deplatzierte Nominierung für den Nobelpreis!