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Ienei-Kirche, Bukarest |
Die Eiferer aus der Armee Christi
- christliche Zionisten in Deutschland und in den USA: von Axel Springer zu Donald Trump
Ein Volk in großer Zahl, das es in den Vereinigten Staaten von Amerika gibt, aber auch in Deutschland, das man aber nicht recht beim Namen nennen soll, schon gar nicht in der Überschrift, wenn der Beitrag darüber im Internet nicht gleich zur Totgeburt werden soll – wie viele aus dem Tabu-Bereich, die absterben wie die Schindsüchtigen des Geistes, noch bevor sie richtig zum Leben und Wirken erwachten, die, von Mächtigeren ausgesondert wurden zum frühen Sterben, weil sie mit einer Doktrin kollidierten.
„Christliche Zionisten“ sind hier gemeint, ein Volk von Auserwählten, aus dem zwar nicht, wie aus Nietzsches Völkchen der Einsamen, der „Übermensch“ entstehen soll, aber ein neuer Messias vielleicht, einer, der die einen rettet, die anderen aber verteufelt und bekämpft - mit dem Flammenschwert der Propaganda wie konkret im heißen Krieg – von Axel Springer in Deutschland bis zu einem Donald Trump im fernen Amerika, der, gestützt auf zwei Bibeln, es noch perfekter macht als der Deutsche, der nur in einer Bibel las.
Springer, ein Deutscher und ein „Christ“ – nach eigener Fasson – der am liebste zugleich auch ein Jude gewesen wäre, hin du her pendelnd zwischen den Völkern und Religionen, unbedingt aber zu neu entstanden Staat Israel stehend, ohne Wenn und Aber, unbedingt, ganz egal, wer regiert, ganz egal, wie regiert wird – und wie Krieg geführt wird: gegen Araber!
Die Araber sagten ihm nichts, bedeuteten ihm nichts! Die Juden waren die Guten. Also konnten die Araber nur die Bösen sein?
Der Islam sagte ihm auch nichts, war suspekt! Er konnte damit einfach nicht anfangen!
Also mussten die Araber und der Islam bekämpft werden, während Israel immer und überall und in jeder Form zu unterstützen war – eine Lebensauffassung, ein Weltsicht und eine Lebensaufgabe, die über das eigene, kurze Leben hinaus fortwirkt im Vermächtnis, bis zum heutigen Tag!
So sah das Springer – und so sehen es die Springer-Medien heute noch, Zeitungen, Verlage, Akteure, die sich der Ideologie unterwerfen, die Zionismus heißt und die das Israel von heute bestimmt.
So sieht das auch Trump, der in der Umsetzung wahrscheinlich noch weiter gehen wird als sein Vorgänger Joe Biden, der Netanjahu den Krieg in Gaza „so“ führen ließ, „ironclad“, der aber - trotz der konsequenten zionistischen Haltung - noch „das Gesicht zu wahren versuchte, für sich selbst, noch mehr aber für die Supermacht USA, die sich nicht isolieren darf, wenn sie noch länger diese Supermacht bleiben will!
Eine „Gesichtswahrung“ dieser Art aber ist einem Donald Trump egal, dem Immoralisten ohne Gesicht, der als reiner Machtmensch regiert, nur die eigenen Gesetze respektierend, auch wenn diese dem Gesetzt des Dschungels gleichkommen!
Was man nicht hat, kann man auch nicht verlieren!
„Evangelikale“, „christliche Zionisten“, wie immer sie sich auch nennen – in Donald Trump laufen diese Strömungen in ihrer Unbedingtheit für Israel zusammen! Während ein Axel Springer, der die Medienmacht hatte und das Geld, Millionen für Israel, nur ein Privatmann war in selbsterwählter Mission und auch im Judenstaat unterwegs, hat US-Präsident Trump die politische Macht, um seine Haltung an der Seite Israels durchzusetzen, auch militärisch – in Kriegen und über ethnische Säuberungen in Vertreibung und Deportation.
Was hat das alles mit Jesus aus Nazareth zu tun, der ein jüdischer Ketzer war, ein „Messias“ für die einen, den andere aber an ein Holz hängten – als einen Menschen, der dann, so will es die Bibel, als Gott wieder auferstand und zum Himmel auffuhr?
Carl Gibson, Freidenker, Natur- und Lebensphilosoph, ethisch ausgerichteter Zeitkritiker, Gesellschafts- und Staatskritiker, |
Ethiker und Moralphilosophen von heute müssen reden, schreiben, publizieren – sie dürfen nicht schweigen!
Sie müssen unbequeme „Tabu“-Diskussionen auch öffentlich führen, falls sie sich noch selbst ernst nehmen, aufrichtig, ohne Scheu und Furcht vor Konsequenzen, statt diesen – politisch korrekt und einem Narrativ verpflichtet – feige aus dem Weg zu gehen:
im mutigen Dagegenhalten, gegen den Ungeist der Zeit[1] – und das auch „unbedingt“, ohne Wenn und Aber!
Zum „Opportunismus a priori“ in der Politik … aus Gründen der Staatsräson
Vielen Herren verpflichtet, himmlischen und irdischen, muss ein Berufspolitiker auch auf Vieles Rücksicht nehmen, in einem Opportunismus a priori, während der unabhängige Ethiker oder Moralphilosoph, wirklich frei ist, in dem was, er sagt:
also muss er immer reden – und darf nie schweigen[2], besonders dann nicht, wenn massives Unrecht geschieht, vor den Augen der Welt anläuft, die schweigt, sich aber zivilisiert wähnt und sogar human.
Der Ethiker von heute muss reden, schreiben, publizieren, auch, wenn einiges davon, was er der Welt mitzuteilen hat, im Sandsturm verweht, gleich den Rufen der alten Propheten in der Wüste.
Also halte ich seit vielen Jahren dagegen[3] – und handle!
[1] Nicht nur in der verlogenen ZEIT aus Hamburg.
[2] Meine publizistische Kampagne gegen das Schweigen – vor allem der Philosophen – besteht seit 2014 und wurde über viele Beiträge im Internet verbreitet.
Vgl. dazu meine Veröffentlichungen zum Thema „Schweigen“ bzw. zum “Reden und Schweigen“.
[3] Anfangs noch, etwa ab 2004, in dem einen, oft thematisieren Fall, der bis zum heutigen Tag noch nicht erledigt ist, auch als Betroffener; heute aber, wo die Weltsituation viel, viel verfahrener ist, noch eindeutiger als damals – an sich, und noch wesentlich klarer: aus prinzipiellen Gründen, die in dieser Jetztzeit - aufgrund der Expansion der global wuchernden Verlogenheit und des Pharisäertums – in großer Gefahr und kurz vor der Extinktion sind.
Für die Schweigsamen … in der Einsamkeit – Bloggen als Einbahnstraße
„Siehe, da, da ist einer, der das niederschreibt, was wir auch denken“, meinen sie vielleicht, wenn sie das, was ich auf dem Blog publiziere, lesen, zufällig oder auch systematisch, nachdem sie feststellten, dass Kritisches wiederkommt – und zwar in alle Richtungen kritisch ist … und bleibt.
Wesens- und Geistesverwandte in aller Welt lesen das, was ich schreibe, bleiben aber ohmmächtig, wie ich es selbst bin, ohne in bestimmten Bereichen Abhilfe schaffen zu können.
Schreibend blieb ich aktiv, am Werk, in bewusster Auseinandersetzung mit der Welt, oft ausgebremst von höheren Mächten, die es nicht immer gut meinen – trotzdem ist dieses Bloggen als Einbahnstraße, irgendwo ein Selbstgespräch – mit dem eigenen Gewissen oder der vermuteten Gottheit dahinter, die man aufrechterhält, weil man die Welt nicht voll und ganz dem Bösen überlassen will.
Provokationen
Was macht der geistige „Agent provocateur“ in eigener Sache? Er provoziert – und zwar am laufenden Band, um wachzurütteln, auch, wenn das, was er tut, nicht immer verstanden wird.
Dauerschläfer lassen sich nicht wachkitzeln – Dickhäuter aus der Politik aber kann man kaum provozieren. Jene Gestalten machen ungeniert weiter, so lange es geht.
Am Ende sterben sie weg – der von ihnen angerichtete Schaden aber bleibt, mit den geschädigten Menschen, die dann selbst zusehen müssen, wo sie bleiben.
Wachrütteln
Kann man einen wachrütteln, der unbedingt weiterschlafen will, der, einmal kurz geweckt, sich, abwendet und die Decke über den Kopf zieht, um sich dann süßen Träumen hinzugeben, auch, wenn die Welt um ihn herum in Scherben fällt?
So ins Paradies gelangt, werden diese Glücklichen auch dort weiter dösen, in Trance, um Gott das Walten zu überlassen, wie auf der Erde schon den irdischen Göttern!
Wohl dem, der einen gesunden Schlaf hat, denn den, wird nichts erschüttern!
Das Recht auf Frustration
Auch das ein Menschenrecht, das man in die Verfassung aufnehmen sollte?
Wer viele Jahre gegen eine bodenlose Ungerechtigkeit angekämpft hat, der darf auch einmal frustriert sein! Oder?
Ein Rückschlag jagt den anderen – ein Stehaufmännchen aber steht immer wieder auf, vor allem dann, wenn es nicht aus Fleisch und Blut ist.
Wenn in Deutschland sich ein Häufchen Katholiken und ein Prediger Luthers zusammentun, dann entsteht - in deutscher Wertarbeit - eine große Lüge … mit unabsehbaren Folgen
So geschehen im Jahr 2004, als Pastor Gauck, der Aufklärer, seine Nebelrede hielt[1], als der Mann der Kirche Christi den Christo spielte, um zu verhüllen, was zu enthüllen war.
Solcherlei ist im Land des Immanuel Kant heute möglich, nach der Wende – und nachdem die guten alten Sitten der kommunistischen Welt wieder Einzug hielten – als „Methode der Wahrheitsfindung“ in der Persilschein-Republik[2] der zurechtgezimmerten Lebensläufe, in welcher das vor der Wahl Gesagte, dem Wahlvolk Versprechen, nach der Wahl nicht mehr gilt, nur noch Makulatur ist – politisch wie moralisch korrekt!
Ob - kranke[3]- Puppe nur oder Kanzlerin und Bundespräsident – sie alle lassen sich einen Lebenslauf zurechtschneidern, der passt, nach Maß, in einer Fake-Fabrik in Bonn am Rhein, die den Namen eines alten Mannes trägt, der von seinem „Geschwätz von gestern“ am Tag danach nichts mehr wissen wollte, ethisch ausgerichtet und Maßstab für alle verlogenen Politiker[4] von heute, die es in Deutschland schon vor Berlusconi und Trump gab.
Das „C“ im Namen der Partei und der bestellte Pfaffensegen runden das alles ab – so wird das, was im Islam schlecht ist und verwerflich, im Abendland auf wundersame Weise gut.
[1] Ein – von mir oft beschriebener - Fall, in welchem ich zum Kollateralschaden wurde, ein symptomatischer Fall, repräsentativ für viele ähnliche Fälle, die leider nur von betroffenen durchschaut werden, während die Allgemeinheit wegschaut, überzeugt davon, dass alle Politiker lügen, auch in Amt und Würden – und auch als Staatoberhaupt.
Vgl. dazu meinen Beitrag „Bruder Johannes“, in welchem ich meine Reaktion anspreche, als ich im deutschen Fernsehen, in der ARD vor vielen Jahren erfuhr, dass der deutsche Bundespräsident Johannes Rau während einer USA-Reise auf frivole Weise und ungeniert log. Wer lügt nicht, sagte ich mir damals – und ging zur Tagesordnung über, denn ich war von den Auswirkungen der Lüge nicht unmittelbar betroffen!
Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Bruder Johannes
[3] Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Stinkt der Fisch vom Kopf her? Phänomenologe Carl Gibson über psychopathologische Phänomene, speziell über das „Stinken“ und den Gestank in der deutschen Literatur der Gegenwart und in der deutschen Politik, genauer im Bundespräsidialamt
[4] Vergleiche dazu meine zahlreichen Beiträge in den Büchern zur Thematik sowie im Internet, insofern dort noch auffindbar.
Eine kleine Provokation -
„Der nackte Arsch“ - ein Opfer der Zensur!?
Wie Carl Gibsons Satire zum „Pudels Kern[1]“ metamorphosierte!
Griff ein Deus ex machina wieder ein, ein Zensor der freien Welt, die eine Zensur nicht kennt?
Keinesfalls!
Noch bevor er von einer ketzerischen Suchmaschine aufgegriffen und in alle Welt gestreut wurde, habe ich ihn selbst zurückgenommen und etwas entschärft – speziell in der Überschrift, damit die kleine Humoreske auch in der „islamischen Welt“ rezipiert, gelesen werden kann, also dort, wo man westliche Dekadenzliteratur schon aus Gründen der Frömmigkeit nicht liest, Obszönes á la Herta Müller, das nicht nur westliche Seelen beschmutzt und verdirbt, falls diese noch jungfräulich rein sind, sondern auch östliche!
Wo der fromme Anhänger des Mohammed die Augen niederschlägt und sich abwendet, gibt man sich im freien Westen tolerant und liberal – der Erste Mann im Staat der Deutschen etwa, der auch noch ein Prediger Luthers, ein Mann der Kirche und ein Mann Gottes ist, empfängt als guter Demokrat, der keinen diskriminiert und ausschließt, es sei denn Dissidenten, eine Verfasserin von obszöner, halbpornographischer Literatur zum Tee, um mit dieser Bekloppten dann tiefsinnig über Schwachsinn aller Art zu diskutieren, über Erfindungen, Nazis – und über das, was noch erfunden werden muss.
Schamlos nannten die alten Griechen solch freies Verhalten – und Zyniker nannte die Welt jene Schamlosen wie Diogenes, der schon vor 2 000 Jahren auf dem Markt onanierte, öffentlich, plastischer vielleicht noch als Herta Müller in ihrer nobelpreiswürdigen[2] Literatur – über die ich mit gläubigen Moslems nicht reden kann – denn man schämt sich dort noch, im „Reich des Bösen“!
Wie soll da der west-östliche Diwan gelingen, wenn die eine Welt der anderen Welt verborgen bleibt, dafür aber das „Feindbild“ gepflegt wird, auch im Film, auch über Literatur? Und, bei aller Liberalität, auch im Bereich des Obszönen, doch sehr einseitig, wenn es um das Wesentlich geht, also heuchlerisch durch und durch, bigott – scheinheilig!
Die Scheinheiligsten aber sind auch noch die Pfaffen, besonders diejenigen, die in Personalunion auch noch Staatsoberhäupter sind, „religiöse Führer“ der westlichen Welt, doch nicht direkt, wie im Iran, wo man den großen wie den kleinen Satan beim Namen nennt, sondern einmal um die Ecke herum … und mit hohlen Phrasen wie Gesten zur Volksverdummung!
Also hatte ich ein Einsehen – und deutete mit viel Aufwand - in einer sich mir intuitiv aufdrängenden Metamorphose- die derbe Provokation „Der nackte Arsch“ zu einem tiefsinnigen Goethe-Wort um, zu „Des Pudels Kern“, nach dem nicht nur die Phänomenologen in aller Welt suchen.
Wer sich überwindet und liest, was vielleicht etwas enigmatisch-abstrakt klingt, wird dann doch noch etwas zum Lachen vorfinden, wenn es um Schwachsinn oder Tiefsinn geht – wie auf Schloss Bellevue, wo man heuchelt und gaukelt oder gaukelt und heuchelt, weil man sich davon etwas verspricht – Volkverdummung und arrogante Machdemonstration, je nach dem Blickwinkel des Betroffenen.
Wer kein Forum bekommt, der muss sich sein Forum schaffen – das schrieb ich früher; und er, der allein da steht seit Jahren und auf breiter Flur, muss seine rechten Mittel ausfindig machen, damit er zum Zuge und zu seinem Zweck gelangen kann, speziell zur Aufklärung in finsterer Zeit, zum Lüften der Missstände in der bigotten „Welt der neuen Pharisäer“, die, gut und gerecht wie eh und je, es in Deutschland in großer Zahl gibt, besonders in den beiden Kirchen wie in der Politik!
Dort, wo Anstand das Maß aller Dinge sein sollte – dort thront die nackte, unverblümte, schamlose Heuchelei!
Wer will da noch in Richtung Vatikan schimpfen!?
Gauck, der Prediger, unter den Guten der Beste, erhebt den Zeigefinger – die Deutschen im Land zurechtweisend! Im Ausland aber die Chinesen!
Und Herta Müller unterstützt ihn dabei auf ihre Weise: mit dem Mittelfinger[3]!
Der Michel aber findet das gut so!
Gauck, der Sittenstrenge, schreibt dann eine Abhandlung über die „Freiheit“ zur Lüge und über die „Toleranz“ im Umgang mit den Kommunisten, geeignet auch als Predigt, während Herta Müller, inspiriert von dem Tee oder der Essenz aus einem Pharisäer, über die Hamas schreibt, anstatt über die 17 000 toten Kinder in Gaza.
[1] Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Des Pudels Kern
Es kann sein, dass man im Internet noch auf Relikte unter dem alten Titel stößt.
Trump redet Tacheles - „Neger“ soll man in Deutschland nicht sagen, doch „human animals“ ist wohl in Ordnung?
US-Präsident Donald Trump gebraucht die Bezeichnung „Palästinenser“ als Schimpfwort[1] und zur Herabwürdigung der innenpolitischen Gegner wie Biden und Schumer –
Heuchelei und Pharisäertum auch in der Sprache, die als Mittel der Umerziehung eingesetzt wird
Die Staaten der EU und der westlichen Demokratien werden jetzt, wo ihnen der Leithammel abhandengekommen ist, dem sie als getreue Pudel, Schoß- und Windhunde kritiklos folgten, aber auch als Deutsche Schäferhunde und Deutsche Doggen, von der jahrzehntelang aufrecht erhaltenen und frivol praktizierten Heuchelei eingeholt, jetzt, wo der Enthemmte aus dem Weißen Haus, für neuen Wind sorgt, um auf seine – ungenierte, aber Klarheit schaffende – Art eine Katharsis herbeizuführen und eine Zäsur, auch was die Kultur der Verlogenheit betrifft. Tabula rasa auch sprachlich!
Vize-Präsident Vance hilft dabei, indem er den besonders heuchlerischen Deutschen den Spiegel vorhält, in Sachen Migration, aber auch in Sachen „Meinungsfreiheit“, womit zwei Themen tangiert werden, die mich, den Zeit- wie Staatskritiker in diesem Pharisäer- Staat - der Geläuterten mit den zurechtgezimmerten politischen Biographien und Persilschein – in Misskredit und in die Ecke brachten, besonders seit „Quo vadis, Germania“, 2016, in einer Schrift, in welcher das akzidentielle Versagen in einem Skandal-Fall zu einer substanziellen Angelegenheit ausgeweitet wird, zu einer prinzipiellen Sache erhoben wird, die alle betrifft, das Volk der Deutschen wie den Staat einer wiedervereinten Bundesrepublik, die eine Staat des Recht sein will, aber mit Spitzenpolitikern, die Wahrheit verdrehen oder deren Gedächtnis aussetzt, wenn es um das eigene politische Versagen geht.
Trump redet Tacheles – Biden sei ein „Palästinenser“ – und der demokratische Mehrheitsführer im Kongress Chuck Schumer auch, obwohl dieser ein Jude ist!
Was schert das Trump – wie auf seiner Plattform „Truth social“, verkündet er seine Wahrheit, wenn auch metaphorisch, über eine klare Sprache, in welcher er auch – für die Vielen aus der weißen Mittelschicht – das ausspricht, was manche hören wollen, nämlich Kamala Harris sei nun einmal eine Schwarze, und damit basta! Auch, wenn das unverhohlener Rassismus ist! In beiden Fällen!
Im Deutschland der Koscheren aber, der korrekt Umerzogenen, der Guten und Gerechten, bleibt der Begriff „human animals“ stehen, unkommentiert, wird nicht zurückgewiesen, obwohl es ein rein propagandistischer Begriff ist, der von den Kriegführenden aus Netanjahus Kriegskabinett eingesetzt wurde, um die vielen Tausend Opfer unter den „Palästinensern“ von der ersten Stunde an als legitim erscheinen zu lassen.
Mir ist keine Stelle bekannt, an welcher der – selbstvergessene – Kanzler Olaf Scholz und Apostel der Staatsräson den Ausdruck „human animals“ zurückgewiesen hätte!
Und eine EU-Chefin Ursula von der Leyen, die eine deutsche Politikertochter ist, tat das auch nicht!
Ganz im Gegenteil – solidarisch eilten sie sofort nach Israel, um dann auch daheim, in Deutschland und im alten Europa, die Kriegspropaganda Israels zu übernehmen, ein Narrativ, einseitig, unausgewogen, terminologisch und auch in den öffentlich-rechtlichen Anstalten des Rundfunks wie des Fernsehens.
Nebenbei aber tut man in deutschen Landen „so, als ob“, gibt sich „anti-rassistisch“, mit einer Pseudo-Debatte, das Unwort „Neger“ dürfe man nicht sagen, schaut aber dort weg, wo nackter, blanker „Rassismus[2]“ stattfindet, im Heiligen Land, so, wie auch wegschaut, wie in ganz Afrika gelitten und gestorben wird[3], vom Norden bis in den Süden Mandelas, wo „Apartheid[4]“ und Rassismus als überwunden gelten.
Meine Beiträge zu dieser Pseudo-Debatte, die es in höchst heuchlerischer Form schon vor dem Gaza-Krieg gab, fielen natürlich unter den Tisch, wie manche meine Schriften in Buchform; oder sie wurden im Internet unauffindbar gemacht, damit nicht auch noch Gehirne vergiftet mit der Aufklärung des Aufklärers aus dem Giftschrank, der eigentlich nur Selbstverständlichkeiten anspricht, die jedermann einleuchten sollten, der von seinem gesunden Menschenverstand gebraucht macht.
[1] „The Gazans“ Oder „die Gazaer“? Über einen neuen Terminus der US-Administration und des Donald Trump, ein menschenverachtendes, diskriminierendes Mittel, die – nicht mehr bei Namen – genannten „Palästinenser“ auch über Sprache zu bekämpfen!? Mit – noch mehr – „neuen Namen“ zu einem „neuen Geist“?
[2] Israel hat inzwischen erkannt, wie sehr übereifrige Glaubenskrieger aus der psychologischen Kriegsführung – neben Netanjahu, doch aus dessen Umfeld (wie Gallant, Regev, der UNO-Botschafter etc.) dem Image des Judenstaates schaden; ergo wurden diese Leute zurückgezogen.
Viel von dem, was ich zur ideologisch-weltanschaulichen Debatte schrieb, kann im Internet noch recherchiert werden:
Man achte darauf, wann ich was schrieb! Im Gegensatz zu der Berichterstattung aus konventionellen Medien.
[3] In der total abgestumpften Wohlstandsgesellschaft der Deutschen wie der Westeuropäer werden über 400 Todesopfer unter den Zivilisten in Gaza ebenso kommentarlos hingenommen, wie die ungezählten Toten im Kongo, im Sudan oder die „totale Menschenverachtung“ in den Ruinen von Gaza, wo man den Menschen nicht nur die Nahrung verweigert, sondern auch das lebensnotwendige, sauber Trinkwasser. Die Kinder von Gaza sterben heute an Durchfall durch verunreinigtes Wasser oder an Hepatitis – zu Zehntausenden, also an Infektionskrankheiten, die es in Gaza vor dem Krieg praktisch überhaupt nicht gab!
Das ist die neue Humanität heute!
Darüber sollte ein Ober-Pharisäer Gauck auch einmal schreiben – oder ein Steinmeier predigen und dozieren!
Was ich in den letzten Tagen zu Gaza schrieb, verschwindet einfach im Äther – in einer Welt ohne Zensur!
J‘ accuse!
Entwurf:
Für Netanjahu läuft es gerade optimal –
das „Mea culpa“ gilt nur für die anderen, für die Versager aus den eigenen Reihen, die er nun alle in die Wüste geschickt hat!
In einer den zahlreichen „Netanjahu-Appositionen“, die es seit anderthalb Jahren, also seit dem Kriegsbeginn in Gaza, aus meiner Feder gibt, die noch viel älteren „Trump-Appositionen“ aus dem Jahr 2017 ergänzend sowie die – an sich schon drastischen - „Putin- Appositionen“ weiterführend, bezeichnete ich diesen Heilsbringer und Retter der abendländischen Zivilisation als „einen großen Führer Israels“, diesen Bibi, der Hitler verniedlichte, um das „Feindbild Araber“ aufzuwerten und zu steigern, diesen neuen „Messias“ einiger Juden, aus Spaß, aber auch, weil ich wollte das der Artikel durchgeht, die Internet-Zensur passiert, eine Zensur, die es eigentlich gar nicht gibt!
Und tatsächlich: mein Coup ging durch, weil die „Streicher“ im Internet, ganz egal ob Mensch oder Maschine, nicht alle erkennen können, was vernichtet, eliminiert werden muss, während der andere, relativ alte Artikel zur „Hitler-Verniedlichung[1]“ Netanjahus, dann doch noch auf ein Abstellgleis gerückt wurde, nachdem er sich lange Jahre gehalten hatte!
Der Beitrag
Der nur aus wenigen essenzielen Worten bestehende Beitrag
Netanjahu ist ein großer Führer Israels[2]
In den Abgrund!?
Näheres dazu in meinen Beiträgen weiter unten, die zum Teil aus dem Internet ferngehalten wurden, vom wem auch immer!
ist gezielt kurz.
Zahlreiche längere sollten folgen.
Wo steht Bibi heute, der neue Messias und Übermensch neben dem anderen Übermenschen aus dem Weißen Haus, mit dem Großen Bruder und Kumpan in Sachen Expansion, Annexion, Vertreibung, Großisrael, mit dem er sich viel besser versteht als mit Joe Biden, der, obwohl in dem großen Narrativ, gefangen, bei aller Menschenvernichtung von Anfang an doch noch ein Gesicht wahren wollte – für die USA!?
„Bibi must go“,
liest man auf dem Transparent eines Demonstranten aus der Schar der Angehörigen der immer noch verschleppten Geiseln der Hamas. Sie sind aktiv, protestieren, waren aber als Ohnmächtige noch nicht in der Lage, den Premier von der Macht zu entfernen! Nachdem nun, was absehbar war, der Faschist Ben Gwir wieder ins Kabinett geholt wurde, steht Netanjahu noch stabiler da – und er führt den Krieg weiter in Gaza, gestützt von Trump, der ihn gewähren lässt, so, wie Netanjahu es für richtig hält, aber auch daheim, im Judenstaat, wo die große Katharsis angesagt ist – über eine Art Reinemachen auch unter den bisherigen Gefolgsleuten, die diesen Menschenvernichtungskrieg bisher an vorderster Front mittrugen und brutal führten – allen voran:
Joav Gallant, der Kriegsverbrecher,
maßgebend verantwortlich für die mehr als
61 000 toten „human animals“ in Gaza,
die man nicht einmal „Palästinenser“ nennt.[3]
Netanjahu hat diesen Treuesten alle Treuen und Vater der Belagerung, Aushungerung und Mehrfachvertreibung von mehr als 1 000 000 Menschen im Streifen in die Wüste geschickt, nachdem der Mohr seine Schuldigkeit getan hatte!
Es folgte der Armee-Chef Halewi[4] – und nun auch noch Ronen Bar, der Chef von Shin Bet[5] , so, wie es schon in den ersten Tagen nach dem Überfall verkündet wurde, nachdem beide ihr „Versagen“ am Tag X eingestanden hatten!
Das „Mea culpa“ gibt es also nicht nur bei den Katholiken der Christenheit, sondern auch bei den Juden der Jetztzeit, die die Konsequenten ziehen nach dem Sicherheits-Debakel vom 7. Oktober, dessen Folgen immer noch nicht ausgestanden sind, denn die Hamas ist noch da – und viele Geiseln sind immer noch nicht frei!
Alle haben versagt – nur Netanjahu nicht!
Er, der Heilige und Retter, ist noch da!
Und er räumt auf! Gestützt auf Trump, während die Europäer, die Briten, wie die Staaten der EU, auf einmal aus allen Wolken fallen - und nun das Zeter und Mordio schreien, das sie schon am ersten Bombentag auf Gaza hätten schreien müssen!
Was hat der Krieg, wieder einmal der Vater, wenn auch nicht aller, aber vieler Dinge, in diesem eine Fall bewirkt – für Netanjahu, der, ungeachtet der hohen Zahl der Opfer, einiges doch erreicht hat – und so in den Augen seiner „Fans“ im Judenstaat und weltweit ganz gut dasteht!?
Einige Kriegsziele wurden – irgendwie und bis zu einem gewissen Grad – erreicht, gut für den Macht-Politiker und Zyniker der Macht Netanjahu:
Die Hamas wurde weitestgehend zerschlagen, ist aber noch da, kann regieren und ist auch noch kampffähig – nach 15 Monaten Krieg!
Zerschlagen wurde auch die Hisbollah im Libanon – der verarmte Zedern-Staat hat sogar eine Regierung ohne Hisbollah-Beteiligung.
In Syrien ist Diktator Assad gestützt und nach Moskau verjagt worden, während die IDF alles zerschlug, was den Staat Israel von dort aus bedrohte.
Die Huthis im Jemen wurden geschwächt, dank der US-Hilfe und jener der Briten, die dort bombardierten.
Und auch der Iran musste außenpolitisch Federn lassen, ohne aber als echte Bedrohung Israels auszuscheiden.
Im Westjordanland wurde die brutale Besatzung noch brutaler.
Die Region hat ein verändertes Gesicht – vieles nützt Israel, mach die Zukunft des Judenvolkes aber weder sicherer, noch harmonischer, denn der Hass in der Region ist größer geworden, was den „Terrororganisationen“ aus dem Widerstand massiv Zulauf beschert.
Fakt ist: diese Entwicklungen halten den „Messias[6]“ im Volk weiterhin populär und im Sattel, ungeachtet der vielen Strafprozesse, die er am Hals hat, nicht anders als Trump in den USA – denn was zählt schon eine Justiz in einem Staat, der von Übermenschen regiert wird – und in einer Welt, in welcher das „Gesetz des Dschungels“ längst das universell und alle gültige „Völkerrecht“ abgelöst hat!?
[1] Carl Gibsons Philosophie- und Essayistik-Blog: Netanjahus Hitler-Verniedlichung – Zwangsinterpretierte Geschichte als Mittel der Realpolitik, Auszug aus: Carl Gibson, Vom Logos zum Mythos !? Die Herta Müller-Maskerade im Brenn-SPIEGEL der ZEIT-Kritik, Neue Folge
Diesen Beitrag aus dem Jahr 2015, als für viele in Deutschland und im Westen Netanjahu kein Thema war, findet man im Internet nur, wenn man weiß, dass es ihn gibt!
[2] Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Netanjahu ist ein großer Führer Israels
[3] Vgl. dazu meine Beiträge insofern im Internet auffindbar.
[4] Vgl. dazu:
Werden die „Tore zur Hölle“ bald geöffnet? Der Bayerische Rundfunkt sendet weiterhin israelische Kriegspropaganda in der Form einseitiger[4] Nachrichten
Ein kleines Wunder – ein paar Artikel „gegen den Strich[1]“ aus der Feder des Zeitkritikers Carl Gibson halten sich noch im Internet! Das Internet objektiviert!
Andere, weit in den Hintergrund angedrängt, rücken wieder nach vorn – und zeigen mir, dem gezielt von obskuren Kräften Abgedrängten und Verdrängten, dass mehr und mehr „bewusster“ rezipiert wird, auch, wenn ich nicht klar erkennen kann, wer bestimmte Beiträge liest.
Das Internet objektiviert!
Was gestern noch übersehen und somit nicht richtig gewertet wurde, taucht wieder auf[2], wird – inzwischen historisch geworden - mit anderen Augen gelesen.
Also war es richtig, die vielen Beiträge zu schreiben – und jene auch gleich zu publizieren, denn die dort beschriebenen Fakten ermöglichen heute eine Rekonstruktion der Abläufe und Entwicklungen, lassen Strategien und weltanschauliche Pläne erkennen, aber auch die Mechanismen der Propaganda in Kriegskriegszeiten im Kampf auch um die – van Anfang an manipulierte – öffentliche Meinung.
Also ist für kritische Zeitgenossen das Recherchieren angesagt, für den, der es genauer wissen will, für den Mann aus der Wissenschaft, der in der konventionellen Presse und über öffentliche Medien wenig von dem finden wird, was der freie, souveräne Autor schreibt und als unabhängiger Blogger[3] veröffentlicht, einer, der manchmal auch mit ethischer Stimme spricht - und als moralischer Mensch mit Prinzipien und echten Werten.
[1] Gegen offizielle, lange gültige Narrative des Westens in Solidarität mit dem kriegführenden Judenstaat. Wie schnell ein Narrativ kippen kann, bewies erst unlängst kein Geringerer als der mächtigste, etwas verrückt gewordene Mann der Welt, US-Präsident Donald Trump, der, noch selbstvergessener als mancher deutsche Spitzenpolitiker in Amt und Würden, einfach das Narrativ des Systemrivalen Putin übernahm und ungeniert als eigen Sicht der Dinge verkündete – zur großen Verwunderung der westlichen Welt!
[3] Ärgerlich aus meiner Sicht ist die Tatsache, dass meine Kommunikation mit den Lesern über unmittelbare Ansprache unterdrückt wird, indem wichtige Artikel unter den Teppich gekehrt werden wie der Schmutz aus der Politik, nur, weil ein „Schlagwort“ in der Überschrift nicht gefällt, was mich zwingt, mit Tricks zu arbeiten, um – über die Hintertür – doch noch zu meinem Zweck, also zum verreiten und vermitteln von Information, Ideen und Thesen zu gelangen:
Vgl. dazu:
Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: An die Zensoren von heute
Bereits vor einem Jahr klagte ich darüber:
Meine Beiträge zum Thema „Freiheit im Internet“ ergeben inzwischen – in KI-Zeiten - ein Buch von mehreren Hundert Seiten.

Schloss
Bellevue, Amtssitz des Deutschen Bundespräsidenten - dort wurde die
pathologische Lügnerin Herta Müller empfangen, der antikommunistische
Dissident Carl Gibson aber abgewiesen
Institut zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa, Carl Gibson: „Selig sind, die Verfolgung leiden um der Gerechtigkeit willen“! Über Opfer mit Opfer-Bonus und Opfer-Abo
Carl Gibson, Freidenker, Natur- und Lebensphilosoph, ethisch ausgerichteter Zeitkritiker, Gesellschafts- und Staatskritiker, |
Die Steinigung – in der Scharia, im Film (ohne Vorwarnung!!!), bei den Deutschen und bei den Juden – eine grausame Angelegenheit im Namen Gottes
Als einer, auf den man ein paar Steine geworfen hat, doch ohne mir den Kopf und das Gehirn zu zertrümmern, wie es anderen geschah, die noch wehrloser waren, als ich, darf ich bei diesem Thema wohl mitreden, bei einem Sujet, das mich seit etwa 2008 beschäftigt und über das ich mehrfach schrieb, nachdem damals eine dumme Person, die Glashaus saß, auf unverschämte Weise und hasserfüllt mit Steinen auf andere warf, weil sie glaubte, das zu dürfen!
Und in der Tat: in dem - damals schon moralisch gänzlich - verkommenen Deutschland, durfte diese Eine, der man kurz darauf auf obskure Weise einen „Nobelpreis“ zugeschanzt hat, das so tun, weil deutsche Politiker – selbstvergessen und korrupt, vor allem aber ohne Ethos und Moral, diese Eine protegierten, ein Zustand, der bis zum heutigen Tag anhält, während diejenigen, die die Steine abbekamen – etwa von einem lumpigen Kommunisten geworfen auf mich in der nicht weniger lumpigen ZEIT aus Hamburg – auch heute noch in der Ecke stehen, mit Schriften im Giftschrank, und auf die diverse Art mit Steinen beworfen werden.
Doch genug der Vorrede! Man kann „googeln“ – und man wird vielleicht fündig werden[1], nicht anders als in der Bibel, wo man schon Urin ausgoss auf andere Häupter und andere mit Kot bewarf – nach guter alter Sitte, wie in der Steinigung auch, die von Hebräern vor 3000 Jahren schon sehr erfolgreich praktiziert wurde, lange vor Jesus, dem man ein Holz hängte als Ketzer und Messias – und vor Mohammed, dem Propheten und Schöpfer des Islam, der sich bei dieser Form der Hinrichtung aus den heiligen Schriften der Juden wohl inspirierte.
Gleich zwei Mal in diesen Tagen ein Film, in welchem auch dieses grausame Sujet eine Rolle spielt, dargeboten ohne Vorwarnung[2] für zarte Seelen, einmal in „Drachenläufer[3]“, auf „arte, wo eine Ehebrecherin von wütenden Taliban in Afghanistan hingerichtet wird, blutig, mit geworfenem Stein – und dann nach einmal bei der ARD, in „Timbuktu[4]“, irgendwo im Maghreb, in Mali, wo zwei Sünder gänzlich im Sand begraben werden, bis auf die herausragenden Köpfe der Opfer, die dann auch mit Steinen traktiert werden, bis die Armen sterben.
Grausam die Scharia der Dschihadisten, die, den Iman übergehend, selbst die Richter spielen, um im Namen des Gesetzes Gottes zu töten.
Wie Deutsche steinigen, erfuhr die Weltin zwei Weltkriegen, grausam, ohne Gott – oder auch mit Gott, nicht viel anders, als die Juden heute in Gaza steinigen, indem sie die von Bomben zertrümmerten Steine aus den Wohnhäusern auf die Köpfe des Schwächsten niedergehen lassen! Auf die Köpfe von 17 000 Kindern!
50 000 Tote meldet der Sender Al Jazeera heute, weiter 11 000 sollen noch tot unter den Trümmern liegen!
Moderne Steinigung heute – in Namen der Zivilisation, ausgeführt von „Rettern“, die sich zivilisiert wähnen, vielleicht sogar im Einklang mit irgendeinem Gott, toleriert aber und unterstützt von aufgeklärten Kulturnationen nach der Französischen Revolution, die vor nicht allzu langer Zeit – mit Juden – selbst noch gesteinigt wurde – in Guernica, in London, in Paris, deren Gedächtnis aber Schaden genommen hat, so, als hätten manche Steine für alle Zeiten getroffen.
[1] Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Im Anfang war der Stein!? Wer warf den ersten Stein? Steinigungen, Steinewerfer und Feinde der Steinewerfer – 200 Kinder der Palästinenser in israelischen Gefängnissen, über 8 000 Palästinenser in Haft, oft, ohne Anklage, Häftlinge sterben unter der Folter
[2] Vielleicht, weil die – inzwischen vielbeschäftigten - „Zensoren“ knapp werden, auch beim Fernsehen?
Entwurf:
Demnächst werde auch ich einen Stein werfen[1],
vielleicht werde ich dann deutscher Außenminister[2]!?
Oder: ich lasse mir ein Buch schreiben – und werde dann deutsche Außenministerin, nach erfolgreicher Geschlechtsumwandlung!
Solches ist möglich in einem Land der Prinzipienvergessenen, in welchem man nicht mehr auf die Herkunft schaut, weder national noch ethisch-moralisch, und in welchen die „Integrität“ des Einzelpolitikers keine Rolle mehr spielt, wenn die Partei zum Zuge kommen will – und an die Regierung.
So wurde ein Schröder aus der SPD deutscher Kanzler – mit einem Steinewerfer Fischer als grüner Außenminister!
Und so erfolgte dann auch das Deja-Vu unter Scholz, dem Selbstvergessenen aus der gleichen SPD, der die grüne Frau Baerbock, ihres Zeichens Bilderstürmerin und Kreuz-Abhängerin[3], die späte Nachfolge Otto von Bismarcks antreten ließ, nachdem diese den Reichsgründer mit der gesamten Tradition des - von jenem geschaffenen Amtes - vom Podest gestürzt hatte.
Wer die Herkunft ignoriert, der pfeift auch auf die Geschichte!
Das Muster dazu aber lieferte Walter Scheel ab, ein Opportunist in früher Stunde aus der FDP, als es noch keine Grüne gab, indem er Deutschland sozialdemokratisch regieren ließ – mit sich selbst als Außenminister.
So bestimmen deutsche Außenminister, die nach außen praktisch nie etwas zu sagen hatten, nur Marionetten waren, die Innenpolitik der Deutschen – über einen roten Kanzler aus der SPD, den sie selbst zum Kanzler machten über die eigene – prinzipienlose – Partei.
So, zum Schaden Deutschlands, funktioniert Machtpolitik, die man, euphemistisch und fürs Volk, kurz Realpolitik nennt.
[1] Doch nicht auf Ehebrecherinnen, wie einst im Alten Testament oder heute noch in Afghanistan bei den Taliban, auch nicht „anarchisch“ motiviert gegen die Repräsentanten des Staates in Uniform, sondern nur einfach so, wie Joschka damals, ohne zu wissen, in wessen Fensterscheibe oder an wessen Kopf der Pflasterstein aus Granit landet!
Der Steinwurf als ultima ratio?
Bleibt dem Verzweifelten, der – auf der Suche nach seinem Recht - alle legalen und publizistischen Möglichkeiten ausgeschöpft hat, am Ende nur noch der Stein als Mittel, zu seinem Zweck zu gelangen, lange nach David?
Nicht erhörter Bürgerprotest geht dem bürgerlichen Ungehorsam, ja, dem Terrorismus voraus! Meine öffentlichen Hinweise darauf in all den Jahren waren Wind, nicht anders als meine Appelle zur Rückbesinnung auf Prinzipien und echte, tradierte, bewährte Werte.
Wenn der Staat zynisch wird über Politiker, die nur noch die eigenen Interessen kennen, werden irgendwann auch die loyalsten Bürger zynisch!
[2] Mein angestrebter Weg dorthin sollte nicht sein. Dreimal stellte ich mich dem Auswahlverfahren für den höheren diplomatischen Dienst – und kam nicht durch!
Die Folge davon: 23 „selbst verfasste“ Bücher! An Joschkas Schriften schrieb ein ganzer Stab – und Frau Baerbock, die jetzt an die Spitze der UNO strebt, angeblich „gut qualifiziert“, sah sich gezwungen, ihr - nicht selbst geschriebenes – Buch zurückzuziehen.
Andere aber kamen mit ihren Plagiaten durch, dank politischer Protektion.
[3] Dazu gibt es publizierte Beiträge aus meiner Feder, Stichwort: Münster in Westfalen.
Papst-Lektüre aus der Kiste |
Entwurf:
Drei Päpste dieser Tage, die Freikirchen und die Kirche der Armen
… über das Schweigen der Kirche im Krieg, als das Reden angesagt war …
Eine ethische Betrachtung aus der Sicht eines Nichtgläubigen und Freidenkers, der als junger Christ in den Zeiten kommunistischer Diktaturen in den Kampf für Menschenrechte gestartet war
Die Armen, hier einmal an erster Stelle genannt, wo sie sie?
Dort, wohin sie der eine oder andere Gott gestellt hat, ganz unten; die Armen Allahs, der aus katholischer Sicht nur ein Götze ist, im Krieg aber ganz, ganz, ganz unten, in Afrika, vor allem aber in Gaza, wo die Zivilisierten der Christenheit wegschauen; sogar der, entschuldigt, mit dem Tod ringende Papst Franziskus, der - als Anwalt der Entrechteten und Armen - von Anfang an und immer seit seinem Antritt - ein Ohr und einen Sinn für die Menschen ganz unten hatte; für die Vielen in Südamerika, den man das Christentum mit den Schwert gebracht hatte – nicht anders, als, seit Kaiser Konstantin, und den christlichen Kaiser der Deutschen und Franzosen, seit Karl dem Großen, den Europäern.
Was „natürlich“ zu wachsen schien im Rom, wurde letztendlich mit dem Schwert durchgesetzt – und machte aus der Religion der Friedfertigen des Jesus Christus eine Machtinstitution, die auch über Machtausübung regiert.
Die Wilden im Urwald hatten sich nach Christus gesehnt, meinte der deutsche Kardinal - und lange „Chef der Inquisition“ - Josef Ratzinger auf der Suche nach einem reinen Glauben und einer reinen Kirche der Selbstgerechten – und es war gut so, dass spanische und portugiesische Konquistadoren den Urwaldbewohnern und weiteren - anders zivilisierten Völkern dort, millionenfach die Köpfe abschlugen, damit noch mehr Millionen zur einzig wahren, Seelen rettenden und seligmachenden Religion der Katholiken „bekehrt“ werden – vergewaltigt, in der Ausübung von Gewalt, was auch heute noch seligmachend ist, auch aus der Sicht zionistischer Juden.
Auch die drei Päpste, die ich meine - und deren Amtszeit ich noch voll erlebte, wenn auch nicht immer ganz bewusst, nachdem ich der Welt der Katholiken vor über dreißig Jahren auch formal den Rücken zukehrte wie der Priester den Gläubigen nach dem alten Ritus – entstammten der Welt der Armen; Karol Wojtyla, der Pole, inzwischen ein Heiliger, ebenso wie der Deutsche Ratzinger, der nicht aus reichem Hause kam – Jorge Mario Bergoglio, der Argentinier, auch nicht!
Doch nur der Letzte aus dieser Reihe hat die Armen nicht vergessen auf dem Weg der reinen Gottsuche in der einzig wahren Kirche, die sich auch heute noch über alle anderen Kirchen und Glaubensgemeinschaft erhebt, selbst über die Juden, aus deren Gemeinschaft das Christentum des Jesus von Nazareth herstammt!
Arrogant? Intolerant?
Nur wer Christus folgt, wird selig werden!
Ist das so?
Alle anderen Wege zum Heil sind Irrwege!?
Und alle anderen, die den nicht-katholischen Weg zum ewigen Seelenheil beschreiten, werden es „objektiv“ schwerer haben, zum Endziel zu gelangen, wie es – in einer theologischen Verrenkung, die paradigmatisch sein will, im Grunde aber nur lächerlich ist – des Erzkatholiken und deutschen Professors Ratzinger heißt!
Ratzinger, der verkappte Inquisitor der Neuzeit, schrieb viel, während Franziskus, der Mann von der Basis und deshalb auch ein Gespött weiter Teile der konservativen Kurie, fast nichts schrieb.
Getreu dem Vorbild des Heiligen Franziskus im Mittelalter, ging er unter die Menschen, half, wo er konnte! Vielleicht redete er auch mit wilden Tieren, mit Eidechsen und mit Schlagen, wie ich es gelegentlich praktiziere auf meinen Gängen durch die Natur, dort, wo Mitmenschen versagen, in Glaubensdingen wie im irdischen Leben?
Gewirkt hat Franziskus bestimmt, oft und auf manche Weise; anderswo hat er aber auch nicht gewirkt, ja, versagt, in dem er untätig blieb - mit Wort und Tat, etwa in dem Augenblick, als Diktator Putin ins Rampenlicht der Weltöffentlichkeit trat, als russischer Teufel[1] nach Stalin, um über den Angriffskrieg gegen das Brudervolk der Ukrainer die Fratze des Bösen wieder hell aufleuchten zu lassen – über Bomben, Feuer und Tod!
Putin zündete eine Kerze an und befahl den Krieg, während der Metropolit seinen Segen dazu erteilte![2]
Das damals - von mir stündlich erwartete - Machtwort des Pontifex Maximus aus dem Vatikan aber ist ausgeblieben!
Wozu brauchen wir eine moralische Instanz Kirche, wenn sie ausscheidet, wenn sie dringend gebraucht wird, um dem – menschengemachten – Übel zu begegnen?
Also schrie ich auf, auf meine Weise, mit der Feder und in einem anklagenden Bericht[3]an die eine Adresse im Vatikan, an die moralische Instanz der Milliarden Christen in der Welt, der aber ebenso verklang wie andere Rufe in der Wüste aus der gleichen Quelle!
Was vermag ein unbekannter Moralphilosoph in trister Stunde, wenn die große moralische Instanz der Christenheit zum Krieg schweigt[4], ohne Lust, Ross und Reite beim Namen zu nennen?
Den Begriff „Pharisäer“ setzte ich damals ein, um die Verlogenheit der Christenheit einzufangen – über das Nicht-Tätigwerden eines Papstes, der als Rebell war, nun aber völlig gezähmt schien? Nicht länger der Botschaft Christi verpflichtet, wohl aber einer Staatsräson des Vatikans?
Karol Wojtyla, der Antipode des Kommunismus, Mit-Besieger des Sowjet-Kommunismus in Polen wie in Osteuropa, lange nach Jimmy Carters[5] Menschenrechtskampagne für alle Menschen[6], hätte wohl anders aufgeschrien, als der Neo-Stalinist Putin sein wahres Gesicht zeigte, im völkerrechtswidrigen Angriffs-Krieg!
Hatten sie, wer auch immer, den argentinischen Papst und Reformer, faktischer Gegner vieler tradierter Tabus und der alten – nicht mehr zeitgemäßen - Zöpfe, an die Kandare genommen,
um die Kirche zu retten?
Hatte er sich selbst, reifer, weiser und klüger geworden oder auch nur braver, fatalistischer, sich selbst zurückgenommen,
um der Kirche zu dienen,
in Demut?
Als seinerzeit der deutsche Papst katholische Priester dazu aufrief, in die „Symphonie der Freiheit“ einzutreten, fragte ich mich damals: hat der Erste Mann der frommen Katholikenwelt in meinem bescheidenen Buch dieses Titels tatsächlich gelesen[7], in dem - im Jahr 2008 erschienen - Testimonium eines Aufklärers, Menschenrechtlers und Ketzers, der von geistig wie antiklerikal von den Kritikern des Christentums Voltaire, Heine und Nietzsche herkommt, der aber – authentisch und überprüfbar – über die Zeit des Widerstands und der Opposition im Kommunismus Auskunft gibt? Der realitätstreu und frontal-genau berichtet aus den Tagen, als eine Gruppe aufrechter Kämpfer aus dem antikommunistischen Widerstand in der Diktatur Ceausescu versuchte, eine freie Gewerkschaft zu etablieren, fast zwei Jahre vor „Solidarnosc“ in Polen?
Was uns damals nicht gelang ins Ceausescus Reich, da wir der repressiven Diktatur nicht entgegenzusetzen hatten als den nackten Körper und den reinen Geist, wurde später, als ich schon in Deutschland lebte, in Polen[8] über „Arbeiterführer“ Walesa möglich, eben, weil sie den Papst hatten, den wir im – orthodox-christlichen – Rumänien nicht hatten!
Der polnische Papst half ganz wesentlich mit, den Kommunismus in Osteuropa und in der Sowjetunion – über Gorbatschow – zu besiegen, ein Werk, das – nach der Sicherheits-Konferenz von Helsinki, 1975, KSZE, - von US-Präsident Jimmy Carter in einer weltweit angelegten Kampagne für Menschrechte um 1977 gestartet worden war.
Vor Philosophie, Ethik und Moral war das mein Start ins Leben damals – als ein „Dissident“, der seinerzeit schon ein „Staatskritiker[9]“ war – als mündiger Bürger, der sein Recht einfordert, sein „Menschenrecht“.
Also verfolgte ich auch später, als „Solidarnosc“ in Polenniedergeschlagen wurde von einem General Jaruzelski mit der Verhängung des Kriegsrechts, von Deutschland aus – und politisch aktiv im Kampf vom Westen aus gegen die Ceausescu-Diktatur - in einer Klage der CMT und der ILO der UNO in Genf – auch das weitere Schicksal des polnischen Papstes, der von einem gedungenen Assassinen des KGB in Rom niedergeschossen wurde – und fast verblutet, wenn nicht doch noch eine rettende Hand Gottes eingegriffen hätte, um den Mann der Kirche zu erhalten, der dem Atheismus als Kommunismus in der Welt am meisten geschadet hatte.
Der deutsche Papst[10] hingegen, ganz abgesehen davon, dass er möglicherweise doch in meiner „Symphonie der Freiheit“ - Band 1 lag im Jahr 2008 vor, Band 2, „Allein in der Revolte“, folgte erst aufgrund von Verlagsintrigen im Jahr 2013 - blätterte und so das Erinnerungs-Werk der Welt empfahl, das man in Deutschland aber nicht lesen sollte, hat – als ein rückwärtsgewandter Papst – die Reform der Christenheit nicht nur zum Stillstand gebracht, sondern, in meinen Augen, ganz erheblich „zurückgeführt[11]“ – gemäß dem „religio“ der Religionen, die, fern der Aufklärung und der Zukunft, alle zurückwollen in die Finsternis des Mythos, wenn auch, heuchlerisch, im Namen des Lichts!
Papst Franziskus[12], der einiges bewegt hat, aber auch seine Grenzen fand, wird bald scheiden[13] – das Leben ist endlich, auch für Papst!
Das Leben der Christenheit aber wird weitergehen, fröhlich, singend, tanzend, fast wie von Nietzsche im „Zarathustra“ gefordert, doch nicht in Rom oder in Köln am Rhein beim Karneval, sondern in den „populären, expandierenden „Freikirchen“ mit inzwischen einer halben Milliarde Mitgliedern, wo man, auch nach der „Theologie der Befreiung“, die kommunistisch unterwandert war als eine berechtigte Bewegung der Armen[14], sondern überall dort, wo sich die Menschen auf ihre Freiheit besinnen und diese aus ausüben, auch im freien Glauben, den ein Philosoph auch hat, wenn auch ohne Gott, fern der Institution Kirche – und ohne einen Oberhammel, den man Papst nennt, der aber moralisch versagt, wenn echte Führung geboten ist, geistige Führung – und für alle Menschen!
[1] Vgl. dazu meine zahlreichen Beiträge.
[2] Vgl. auch dazu meine Beiträge aus dem Jahr 2022.
[3] Den man Internet nicht findet!!!
[4] Zum Schweigen der christlichen Kirche der Katholiken und der Protestanten vgl. auch den Beitrag aus dem Jahr 2023:
Geschwiegen hat Franziskus auch in Gaza, den christlichen Zionisten das Schreien in die Welt überlassend:
[5] Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Jimmy Carter, der humane US-Präsident und gläubige Christ, konnte seinen Weg bis zu Ende gehen, als Aufrechter im fortgesetzten Kampf für Menschenrechte für alle Menschen[1] – als ein ethisch-moralischer Antipode zu dem zynischen Machtmenschen und Immoralisten Donald Trump. Über echte und falsche Größe und über eine kleinkarierte Ideologie zynischer Menschenverachtung der kurzsichtigen Art, die für alle gefährlich ist und ins Auge gehen kann. Ein Grundsatz-Essay von Carl Gibson, geschrieben angesichts der sich zuspitzenden Entwicklungen im Nahen Osten wie in der Welt.
[6] Siehe auch dazu meine zahlreichen Beiträge.
[7] Carl Gibson: Werke und Schriften, Online-Edition: Papst Benedikt XVI. und die „Symphonie der Freiheit“
[8] Dazu gibt es einen Bericht aus meiner Feder aus dem Jahr 1981, „Anders als in Polen“, als es – so berühmte Widerstandskämpfer in fäkaler Aktion wie eine Herta Müller – noch nicht gab! (Im Heft der Gesellschaft für Menschenrechte, Deutschland, später IGFM!)
[9] Vgl. dazu den Beitrag über die die 50 Jahre zurückliegenden Anfänge meiner Staatskritik.
[10] Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Cardinale Ratzinger, Papst auf Zeit, Chef der "Inquisition" Schriftgelehrter und Pharisäer, treuer Diener des Systems, das sich Christentum nennt – der etwas andere Nachruf aus der Feder des ethischen Philosophen Carl Gibson
[11] Vgl. dazu meine Kritik:
[12] Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Die verhinderten Reformer - Königin und Papst als Bewahrer der Tradition
[13] Vgl. dazu einen Bericht dieser Tage, den man im Internet nicht findet:
Quo vadis, Kirche? In Deutschland – und überhaupt, nachdem der Streiter der Kirche Christi bald zum anderen Ufer hinüberschiffen wird, nach neuen, himmlischen Meeren!?
[14] Über die „Kirche der Armen“, die bei dem auf dem Scheiterhaufen verbrannten, heute aber rehabilitierten Katholiken und Dominikaner wie Vor-Reformator Girolamo Savonarola eine große Rolle spielt – schrieb ich ich meinem Werk „Koryphäen der Einsamkeit“, 2015, das seit vielen Kahren vergriffen ist.
Vgl. dort die Predigten des Savonarola über das kreuz aus Holz, nicht aus Gold.
Die Soutane des Karol Wojtyla war zerschlissen und vielfach geflickt, auch die Kleidung des Franziskus, schlicht und einfach, während der Deutsche auf dem Stuhl Petri ein Luxus-Papst war, gleich vielen Kardinälen aus der Kirche des bettelarmen Christus, die die Armen des Franziskus von heute nie zu Gesicht bekamen, ja, auch aus dem Sinn verloren hatten.
Papst-Lektüre aus der Kiste |
Was zählt: katholisch sein, rein katholisch – oder: das für die Menschen Da-sein, für die Gläubigen aus der eigenen Kirche – ja, für alle Menschen?
Zum – wesentlichen - Unterschied zwischen dem deutschem Papst Josef Ratzinger und dem südamerikanischen Apostel der Armen, Papst Franziskus aus Argentinien wie zur potentiellen „Reform des Unreformierbaren“[1]
Wozu braucht man eine Kirche, die nur für sich selbst da ist? Und für ein paar Profiteure der schäbigen Art, die, seit es Kardinäle gibt, auf Kosten der vielen Gläubigen in aller Welt im Luxus leben?
Wozu braucht man eine Kirche, die die - im Glauben - Abhängigen und Folgsamen mit dem Erteilen der Sakramente erpresst, in Berufung auf einen Satz aus der Bibel, der wahr sein soll, dabei stets selbstherrlich waltend – und immer wissend, was gut ist und gerecht, auch in nichtbiblischen Dingen im konkreten Leben der Menschen?
Die eine, reine Kirche Jesu Christi ist alles, und sie steht über allem, würde ein Benedikt XVI. vielleicht sagen, wenn er noch am Leben wäre – und, wenn einer den Mut aufbrächte, danach zu fragen!
Diese eine Kirche muss ewig rein bleiben – und sie darf nicht Ketzern und Schismatikern preisgegeben werden, auch dann nicht, wenn diese im Papstgewand daherkommen und zu Reformen bereit sind!
Was „katholisch“ ist, kann und darf nicht reformiert werden, denn es ist „katholisch“! Basta!
Wer dagegen ist, wird auf dem Scheiterhaufen verbrannt, damals so, heute anders!
So überzeugt lebte er – und so wirkte er, fern von den Menschen, der Deutsche im Vatikan!
Anders der – in der Kurie viel beschimpfte – Argentinier Bergoglio, der anders lebte, anders wirkte – und bald wohl auch anders scheiden wird, im guten Glauben, die Reform des Unreformierbaren doch konkret angegangen zu sein - im Ausmisten eines Saustalls, der schon vor den Borgias da war und der nach den Borgias weiter ging – bis hinein in die Tage des Wegschauens im Zweiten Weltkrieg, als massives Unrecht geschah, der Papst im Vatikan aber in anderen Sphären weilte!
Wie Franziskus im Mittealter, war der Argentinier Franziskus stets für die Armen da, für die Entrechteten, für die Schwachen, kurz, für die Menschen, auch für die Gläubigen anderer Glaubensrichtungen, für Juden und den Islam – oder noch deutlicher: er war einfach nicht länger – ultra-orthodox, erzkonservativ – „katholisch“, ganz im Gegenteil, er war im ganz konkret und faktisch im Begriff den Katholizismus in tradierte Form für immer abzuschaffen – nicht rhetorisch oder über Schriften, die er kaum verfasste, sondern über ein gelebtes Christentum an der Basis, nah am Menschen.
Karol Wojtyla, den man einen Jahrtausend-Papst genannt hat und der deshalb sehr schnell der Lister der heiligen in der katholischen Christenheit hinzugefügt wurde, war, profan gesprochen, philosophisch ketzerisch, ein Mittelding zwischen dem Argentinier und dem Deutschen: zwar immer in der Sache des einen Gottes unterwegs, unbeirrt wie Ratzinger, aber immer auch für die Menschen da, besonders als es galt, die Ideologie der Unmenschlichkeit zu besiegen, den atheistischen Kommunismus der Diktatur.
[1] Das ist ein spontan Geschaffener Terminus im spontanen Essay eines Freidenkers, den die Computer-Software noch nicht kennt, verfasst – quasi – als „Nachbemerkung“ und Appendix zu
dem – hier und heute schon vorausgeschickten Beitrag:
Drei Päpste dieser Tage, die Freikirchen und die Kirche der Armen … über das Schweigen der Kirche im Krieg, als das Reden angesagt war … Eine ethische Betrachtung aus der Sicht eines Nichtgläubigen und Freidenkers, der als junger Christ in den Zeiten kommunistischer Diktaturen in den Kampf für Menschenrechte gestartet war
Autor Carl Gibson, auf der Buchmesse in Frankfurt am Main, im Jahr 2008 mit dem Werk "Symphonie der Freiheit", 2008, Band 1. |
Entwurf:
"Die Hölle" ist nun - wieder - losgebrochen für die Menschen von Gaza – gedeckt von den USA, beendet Israel den Waffenstillstand mit brutalen Angriffen „auf die Hamas“ und auf die Zivilbevölkerung – ein „Massaker“[1] im „Völkermord“ mit bisher 429 toten Zivilisten, darunter viele Kinder
Trumps Administration war informiert – und Trump gab sein „Go“, nicht anders, als seinerzeit Biden sein „grünes Licht“ gegeben hatte zum Vergeltungsschlag der IDF in Gaza.
Netanjahu will diesen Krieg, „so“, wie er dort geführt wird.
Nach 61 000 Toten geht es nun weiter. Der Job müsse erledigt werden, heißt es aus den USA, wo weitere 4 Milliarden US-Dollar für Israel frei gegeben werden, Geld, für Waffen!
Hamas, Huthi, der Iran – sie und alle Terroristen im Nahen Osten alle müssen sich in Acht nehmen, wenn nun die Hölle losbricht, denn es gibt kein Pardon! So die Sprecherin Trumps. Für die Zivilbevölkerung auch nicht, das sind eben – nur - Kollateralschäden, die man hinnimmt im 21. Jahrhundert der Zivilisierten und der Kulturvölker mit Völkerrecht.
Was wird die EU sagen, die ja einen eigenen Krieg hat, vor der Haustür – und auch gegen Trump!?
Wie werden die westlichen Medien darüber berichten, tendenziös, wie bisher? Werden sie die Kinderleichen zeigen, die ich heute, am 18. März 2025, vor wenigen Minuten um halb 4, auf Al Jazeera sah, pünktlich zum Kaffee?
Nichts schreiben, mein erster Impuls, nachdem ich schon seit dem 7. Oktober alles mitverfolge und darüber schon an die Tausend Beiträge schrieb und publizierte!?
Dann aber schrieb ich doch noch einige Sätze: denn die Welt soll wissen, dass ein Mann diesen Krieg führen darf, wenn auch nicht für die anständigen Juden im Judenstaat und weltweit, sondern, zum Schaden Israels, in eigener Sache!
Nachtrag:
Inzwischen, eine Stunde nach der Niederschrift des ersten Eindrucks nach dem erneuten Losbrechen der Hölle über die Menschen in Gaza, brutal, wie am ersten Tag, stiegen die Opferzahlern auf 236 an. Von Bomben getroffen, stürzen die Wohnhäuser ein und begraben die Menschen unter den Trümmern.
Ein vergleichender Blick zum Sender CNN in die USA - dort berichtet, fern vom Geschehen, eine Korrespondentin aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, etwas notdürftig, improvisiert.
Opferzahlen werden überhaupt nicht genannt.
Wozu denn auch? Es sind ja nur Palästinenser, Araber, nur 236 in einer Bombennacht im heiligen Monat Ramadan, besonders viele Kinder!
Nachtrag1, kurz nach 7 Uhr:
Blut, Blut, Blut – Leichen, Leichen, Leichen: inzwischen sind – wie befürchtet – noch mehr Menschen tot, 356 an der Zahl, weitere liegen unter den Trümmern.
Fast hatte ich etwas geahnt: gegen 3, vom Vollmond und der Krankheit aus dem Bett geholt, schaltete ich den Fernseher ein, Al Jazeera in englischer Sprache – und sah den Ertrag des Gemetzels an Zivilisten an: Retter der Zivilisation Netanjahu, als Kriegsverbrecher mit internationalem Haftbefehl des ICC der UNO gesucht, hatte wieder zugeschlagen, blutig, auf bewährte Art, einseitig, ohne Vorwarnung, gedeckt von Trump – doch auch „verhältnismäßig“?
Für die 59 Geiseln in den Händen der Hamas starben bisher 356 Menschen, Kinder, Frauen, Ausgehungerte!
Was erfährt der Deutsche in Bayern davon, der Bürger, der seine Rundfunkgebühr bezahlt und objektiv, ausgewogen informiert sein will, aber nur tendenziös, einseitig informiert wird?
Man zitiert das Büro des Kriegsverbrechers, der mehr Krieg will, nennt aber keine Opferzahlen – von „vielen Toten“ ist die Rede!
Dass Israel vertragsbrüchig wurde und nicht das einhielt, was ausgehandelt worden war in den 3 Phasen, bleibt verschwiegen, auch die Dimension der neuen Vergeltung ohne Vorwarnung!
Sind 356 Tote gemeint, sind das viele Tote? Oder müssen es noch mehr werden?
Hier, in Würzburg, vor der Haustür, in der Stadt, die im zweiten Weltkrieg fast dem Erdboden gleichgemacht wurde im Alliierten-Bombardement in einer Nacht, treffen sich die Christen auf einem Katholiken-Tag und danken Gott dafür, mit Sankt Florian, dass die Bomben heute auf die Kinder von Gaza niedergehen, die keine Christen sind, aber Menschen? Kinder Gottes, des Einen, mit den vielen Namen?
Noch traf es deutsche Kinder nicht!
Ein Putin aber kann dem abhelfen – denn - das von Christen und Sozis gut regierte - Deutschland ist nicht gut gewappnet!
Nachtrag 2:
Die Zahl der Opfer steigt auf 429, nach Angaben der Hamas aus Gaza.
Es werden noch mehr werden.
Die Welt aber schweigt!
Der Finger nur, nicht aber die ganze Hand - was ist ein Menschenleben wert, in Afrika und im Heiligen Land?
Oder Wie die ARD über das Massaker von Gaza berichtet – korrekt!?
Wie werden die deutschen Fernseh-Zuschauer auf dieses Massaker einer Armee an der Zivilbevölkerung in Gaza reagieren, auf den Tod der vielen Palästinenser, für die ein Trump, der das Wort „Palästinenser“ als Schimpfwort gebraucht, keinen rechten Namen hat?
Das fragte ich mich nach dem fürchterlichen Bombardement der IDF in Gaza, fest entschlossen, die Sendung der „Tagesschau“ um 20 Uhr zu verfolgen.
Dort wurden die „über 400 Toten“ unter den Zivilisten sogar erwähnt, doch wann und wie? An dritter Stelle, kurz vor dem Ende der Nachrichtensendung, nach der Meldung über die „historische“ Abstimmung zur Verfassungsänderung zwecks Schuldenausweitung und dem Gespräch Trumps mit Putin – vorgelesen von der Sprecherin – ohne mit den Wimpern zu zucken, ja, mit der Apathie eines Nadelbrett-Künstlers, der – ohne menschliche Regungen zu zeigen -selbst über glühende Kohle läuft!
Frau Julia-Niharika Sen[2], kann das, fürwahr meisterlich! Und auch in dem Bericht dazu der Frau Sophie von der Thann[3] wurde dann auch die Zahl 400 nicht näher kommentiert, noch die Tatsache, dass ein „Palästinenser“ 26 Familienangehörige in der einen Bombennacht verlor!
Was ist ein Menschenleben wert? In Afrika, wo gerade im Kongo, in Ruanda, in Burkina Fason, im Sudan Menschen sterben, über den Haufen geschossen oder an Hunger, nicht viel!
Und im Heiligen Land?
Vor Tagen, als der britische Premier Keir Starmer im Weißen Haus dem US-Präsidenten Trump den Auftakt-Besuch abstattete, waren für ihn die Finger, die eine jüdische Geisel in Hamas-Haft verloren hatte, ein Thema für das große Fernsehen, das er nicht unerwähnt ließ, ja, dass er, der humane Labour-Politiker, exponierte, nachdem er, von Empathie erfüllt, mit der Mutter der Betroffenen darüber geredet hatte!
Die 26 toten Familienangehörigen des „Palästinensers“ aus Gaza aber erwähnt im Westen keiner – die sind nur ein Thema bei Al Jazeera, bei dem Sender aus Katar, der irgendwo dem Iran verpflichtet ist, dem Iran als dem Hauptschuldigen an allem, was schief läuft im Nahen Osten, dem Hauptfeind der USA und des Westens, neben China und dem – für Trump inzwischen zum Freund aufgestiegenen - Russland des Wladimir Putin.
Das sei erst der Anfang, betont Netanjahu nach der Schlacht, erneut, wie bei Kriegsbeginn – und jetzt werde nur noch „unter Feuer“ verhandelt!
Wozu überhaupt noch verhandeln, wenn Israel sich doch nicht[4] an das Ausgehandelte hält, weil es das darf, gedeckt von Trump, für den Biden ein „Palästinenser“ war – und Chuck Schumer, der US-Jude, immer noch ein „Palästinenser“ ist!
Ägypten und Jordanien wurden so brüskiert, auch das kleine Katar! Doch Netanjahu, inzwischen mit neuem, kriegslüsternem Armee-Chef und einem frohlockenden Ben Gwir, der wieder ins Kabinett zurückwill, kann sich das leisten! Trump macht es möglich – und daheim, wo die Angehörigen der gefährdeten Geiseln auf die Barrikaden gehen, zwei, drei kleine Faschisten, die die „Demokratie“ in Israel aufrechterhalten, zumindest formal!
Solcherlei Details aber muss der Deutsche nicht wissen! Es reicht durchaus, wenn er „in etwa“ informiert wird, damit auch das Öffentlich-Rechtliche den Schein waren kann … von einer objektiven, ausgewogenen Berichterstattung – über den Finger, nicht aber über die ganze Hand.
[1] Während ich diese Sätze schrieb, stiegen die Opferzahlen unter den Zivilisten in Gaza von 107 auf 205 an – und sie werden weiter steigen!
Die Überschrift musste ich mehrfach ändern, getrieben von den Horror-Zahlen!
[4] Vgl. dazu meinen Beitrag auf diesem Blog, den man im Internet nicht findet:
Wenn der zynische Machtpolitiker machen darf, was er will! Wozu braucht die Welt noch ein Völkerrecht?
Sowie:
Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Waffenstillstand á la Netanjahu
Der neue Faschismus
Wo gibt es ihn? Auf der Rückseite des Mondes vielleicht?
Dort, wo er stattfindet, soll man nicht hinsehen; als Deutscher schon gar nicht, denn es ziemt sich nicht, Tabus anzusprechen, Rassismus, Faschismus, Apartheid, am wenigsten als gebranntes Kind!
Und die anderen Zivilisierten, gestern noch Opfer des Faschismus, weshalb schauen sie alle auch weg, ohne das Phänomen beim Namen zu nennen[1] – die Akteure, die dafür heute verantwortlich sind?
Das rächt sich, denn der Faschismus und die Diktatur kommen dort wieder ans Licht und an die Macht, wo man die totale Menschenverachtung am wenigsten erwartet hätte, im Heiligen Land im Volk der geschundenen Juden – und im Land der Freien unter Gott Amerika.
Zwei neue Übermenschen machen es möglich, ein kleiner und ein großer – Beider Haut ist weiß; und die „richtige Religion“, die nur weltliche Ideologie und Machtphilosophie der zynischen Art ist, haben sie auch noch!
[1] Praktisch alles, was ich in den letzten Tagen, Wochen und Monaten zum Tabu-Thema „Zionismus“ schrieb, ging unter, wurde ausgemustert, soll nicht sein! Wie soll man den Teufel bannen, wenn man den Teufel nicht kennt? Herr Gauck? Luther hatte noch Worte dafür, „des Teufels Sau“ – und andere Umschreibungen mit Sau, die in Wittenberg noch präsent sind im Bild und an einer christlichen Kirche!
Was ist aus der Freiheit des Christenmenschen geworden im neuen Deutschland der Geläuterten?
Trump hat Lust auf Krieg – nun zündelt er im Jemen, wieder nach dem alten Motto:
Groß gegen Klein,
damit Amerika wieder Schlagzeilen macht, wenn auch gegen die öffentliche Meinung in der Welt –
in einem weiteren „Stellvertreter-Krieg“ der weltanschaulichen Art zwischen „Guten und Bösen“!
Doch wer ist wer?
Die Hölle im Nahen Osten, die gestern noch auf die böse Hamas hereinbrechen sollte, muss noch etwas warten.
Einiges kam dazwischen, ein aufmüpfiger Selenskyj, Freund Putin, die renitenten Europäer aus der EU, die sich nun selbst verteidigen wollen – und Bibi mit seinem
„Waffenstillstand á la Netanjahu“ – und einer
Feuerpause mit 107 toten Palästinensern,
die man – mitten im heiligen Monat Ramadan - seit 14 Tagen aushungert und nebenbei 2, 3 Millionen Menschen in Gaza, „Gazans“,
den Begriff gebraucht man auch in Israel nicht wenig abfällig als im Weißen Haus,
das Wasser verweigert,
das Lebenselixier Nr. 1 und die „conditio sine qua non“ des Lebens überhaupt,
denn ohne sauberes Trinkwasser ist ein Mensch in zwei, drei Tagen tot, noch schneller die fragilen Kinder!
Das nun tut ein Volk der Wüste, ein geschundenes Volk, einem anderen Volk in der Wüste an – im Namen der Humanität!
Wer ist nun aber solidarisch mit den Arabern ohne Namen, mit den Palästinensern in Gaza und im ebenso besetzten Westjordanland?
Die anderen „Banditen“ und „Terroristen“ neben der Hamas und der Hisbollah – die Huthis, die dritte Stellvertreter- Armee des Iran im „asymmetrischen Krieg“ gegen Israel und gegen die westlichen Alliierten Israels!
Also muss[1] Trump, um den Iran zu provozieren, gegen die Huthis losschlagen – mit Macht, wie am 15. März 2025 geschehen, mit Toten und vielen verletzten Zivilisten!
Vielleicht reagiert der Iran, darauf macht Fehler – und damit den – provozierten – Gegenschlag Israels und der USA des großen Kriegers Donald Trump möglich, der bald kommen muss, da der Iran angeblich nur noch wenige Wochen von der Bombe entfernt ist!
Kommt es dazu, dann avancieren die Ajatollahs aus Teheran zu Raketenmännern wie Kim aus Nordkorea – und Israel mit seinen Atombomben in der Negev ist genauso schachmatt die die nahen Verwandten aus den USA, die dann, auch ohne Putin, die Chinesen und andere Atommächte, nur noch die gesamte Welt in Brand setzen können, wenn sie kriegerisch zuschlagen und den Planeten unbewohnbar machen – für alle, auch für die im Bunker!
Ein Spiel um Zeit? Ein Wettlauf gegen die Zeit?
Selbst ein Trump müsste inzwischen wissen, dass man nicht jedes Rennen gewinnen kann, besonders dann nicht, wenn – in verfahrener Weltsituation – oben, in den Himmeln, ein Gott gegen einen anderen Gott kämpft – und die vielen kleinen – Übermenschen - auf dem Boden nur „Stellvertreter“, nur Landser, nur Bauern und Bauernopfer sind auf dem Altar der Macht im Krieg zwischen Guten und Bösen.
[1] Was einigen Beobachtern als ein sinnloser Akt aus der Langeweile und Frustration heraus erscheint, hat System und macht durchaus Sinn, vorausgesetzt – die nicht allzu naiven - Paffen aus dem Iran lassen sich aus der Defensive locken, noch vor der Bombe! Doch das ist wenig wahrscheinlich!
Joachim Gauck, ein deutscher Schriftgelehrter und Ober-Pharisäer!?
Über die beiden Glanz- und Höhepunkte im geistig-moralischen Schaffen und Wirken des Mannes Gottes und Staatsmannes in Personalunion, der – urdemokratisch – christlich „Fakten schafft“, denen kein Andersdenkender widersprechen darf
Von Haus aus ist er – wie alle Prediger auf der Welt - ein Märchenerzähler.
Jenseitiges erzählt der Bibelkundige den Notleidenden und Elenden im irdischen Jammertal, tröstend und versöhnend; denn, wer hier alles erträgt, was man ihm vor Nase setzt, dessen Lohn wird im Himmel groß sein!
So etwa die Botschaft des Wasserpredigers von Kanzel, der auch mal Tee trinkt, oder einen „Pharisäer“ in erlener Gesellschaft! (Ob er dazu auch noch eine Geisha einfliegen lässt, damit der Tee auch richtig aufgebrüht und serviert wird, wie der Mann aus der befreundeten SPD die Tänzerinnen vom Zuckerhut in Rio, das weiß man nicht so genau.)
Wie Josef Ratzinger, der deutsche Professor und Papst, kann auch Gauck als ein deutscher Schriftgelehrter gelten, als einer, der sich auskennt mit dem verbrieften Wort Gottes, nur etwas anders, nicht ganz so katholisch – und vor allem nicht ganz so konsequent, bis auf einen Aspekt vielleicht: beide Männer Gottes lieben den Luxus und predigen – lange nach Savonarola- die Kirche der Armen, mehr Gerechtigkeit anstrebend, wenn schon nicht auf Erden, im profanen Staat, dann eben im Himmel.
Beide denken tiefsinnig und schreiben Abhandlungen, ganze Bücher, der eine, weltabgewandt und Gott näher, dabei die Menschen vergessend, der andere, durchaus der Erde treu, den Parteien nah – und, wenn auch volksfern, immer bereit, mit einer Bekloppten Tee zu trinken auf Schloss Bellevue und den Gatten der Bekloppten aus der KP des Diktators mit einem Kreuz der Deutschen ehren zu lassen – zum ewigen Ruhm auch für das deutsche Vaterland wie für das Christentum, schließlich soll man dem kommunistischen Feind aus früheren Tagen jetzt, wo die Zeiten etwas besser sind, auch die andere Wange hinhalten, für den Schlag oder die andere Arschbacke, für den Tritt, denn was wäre das Christentum der Deutschen ohne die Nächstenliebe!?
Da Pastor Gauck, sich mit der Bibel auskennt, mit dem Alten Testament der Juden ebenso wie mit den Evangelien der Christen aus dem Neuen Testament, fast so gut wie Kardinal Ratzinger, der Papst, wahrscheinlich sogar noch besser, denn er nennt sich einen Protestanten nach Luther, ist er - den man durchaus einen hauptberuflichen „Volksverdummer“ nennen kann - natürlich auch gut qualifiziert, ja, geradezu prädestiniert die kommunistischen Verbrechen in dem Unrecht-Staat DDR und über die SED-Diktatur hinaus aufzuarbeiten, im staatlichen Auftrag – und etwa so, wie man früher zu „entnazifizieren“ pflegte, mit einem ausgestellten Persilschein nach der erfolgten Katharsis auch ohne Purgatorium und ohne den berühmten Gang nach Canossa, denn Katholiken und Lutheraner, die mit der Zeit gehen im neuen, wiedervereinten Deutschland brauchen das nicht mehr!
Neue Tugenden sind heute gefragt – und neue Werte! Keine „Aufklärung“, wie gestern, sondern eine Verschleierung, die keiner besser leisten kann wie ein berufener Pastor Gauck zunächst für die KAS der CDU als bestellter Märchenerzähler, dann aber auch noch als Erster Mann im Staat der Deutschen, damit das Ammenmärchen von gestern heute nicht nur eine kirchlichen Sanktion bekommt, sondern auch noch ein staatliche, indem der Mann Gottes und Staatsmann in Personalunion – urdemokratisch – christlich Fakten schafft, den kein Andersdenkender widersprechen darf.
Wer auch immer diesen hochqualifizierten Verschleierer in das hohe Amt berief, der wollte wohl die Verschleierung?
Und Gauck hat – zweimal in mein Schicksal eingreifend - auch geliefert – in dem einen Fall noch unbewusst, in dem anderen Fall aber sehr bewusst, die Lüge deckend, aber auch das eigene politische wie moralische Versagen.
Keiner in diesem Staat wird mich abhalten, darüber zu reden und zu schreiben. Auch wenn es monoton anmutet, ja, penetrant[1]: Aufklärung muss sein, ohne Rücksicht auf die Person, aus prinzipiellen Gründen, die über Gründe der Staatsräson hinausgehen – und so lange, bis der Gerechtigkeit genüge getan ist.
J‘ accuse!
[1] Da ich – über sie Bücher seit 2008 – bis 2019 hinaus – schon so viel zur Sache schrieb und publizierte, zu einem unerquicklichen, nervenaufreibenden, ja, krankmachenden Thema in Variationen, ohne alle wichtigen Aspekte in jedem Einzelbeitrag einbeziehen zu können, habe ich an dieser Stelle noch einige Verlinkungen zu weiterführenden Artikeln und Essays hinzugefügt.
Weiterführende Beiträge seit 2012/13:
Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Gauck-Appositionen
Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Der Gaukler und die Gauklerin
Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Der Heilige der Protestanten
Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Gauck – Dichtung und Wahrheit
Geführt haben diese aufklärenden Artikel – ergänzend zu den „Kampf-Büchern“ – teils aus dem „Giftschrank“ – zu nichts!
So verläuft die „Aufklärung“ im deutschen Staat heute – im Sand, wenn es gegen die Akteure des Staates geht und gegen die Marionetten des Staates.
Hat Pastor Gauck die Folter salonfähig gemacht?
J‘ accuse!
Über die „Erschütterung“ des Freidenkers Carl Gibson vor den „Erschütterungen“ des Heiligen Joachim aus Rostock!?
Den Vorwurf, den ich seinerzeit dem US-Präsidenten Donald Trump [1]machte – und vor Trump bereits dem Vorgänger im Amt, dem Schwarzen Barack Obama, nämlich das Foltergefängnis Guantanamo auf exterritorialem Gebiet in Kuba gerechtfertigt, aufrechterhalten und nicht geschlossen zu haben, obwohl dort Folter stattfindet, diesen Vorwurf kann ich auch gegen Pastor Gauck erheben, als deutscher Staatsbürger, der das tolerieren der Folter durch das deutsche Staatsoberhaupt ablehnt.
Der Prediger Rostock, Mann Gottes und der Moral, schreibt Bücher über „Freiheit“, „Toleranz“, über „Erschütterungen[2]“, toleriert aber – wenig erschüttert – die Folter an sich – und das nach der den Erfahrungen der Deutschen mit dem Nationalsozialismus und der DDR-Diktatur, in welcher dem Prediger keine Zähne ausgeschlagen wurden im tatsächlichen Verhör, das er auch nicht erdulden, über sich ergehen lassen musste, wie echte Kämpfer aus dem Widerstand hier und dort.
Trump ist ein Zyniker der Macht, ein Verächter der Demokratie, einer, der von der demokratischen Politikerin und Ex-US-Vizepräsidentin Kamala Harris als ein „Faschist[3]“ bezeichnet wurde im rivalisierenden Wahlkampf. Das war er auch schon, als ich meine Kritik anbrachte in einem ganzen Buch gegen Trump – und das ist er auch heute noch in gesteigerter Form. Als mächtigster Mann der Welt erhebt er sich – mit seiner Pseudo-Moral und pharisäisch gestützt auf zwei Bibeln – über Ethos und Moral, pfeift auf die demokratische Kultur und macht, was er will!
Der deutsche Bundespräsident aber muss Rechenschaft ablegen in einer Demokratie – und er muss begründen, wie er repräsentiert und weshalb er die Unwahrheit im Raum stehen lässt und mit dieser auch noch die Folter, die eine erfundene Folter ist, eine unechte Folter, nicht anders als der Nazi, der auch im Raum steht, eine Art Vogelschuhe he ist, die auch erfunden wurde von einer dummen Person, um das tumbe Volk einzuschüchtern und unter der Fuchtel des Staate zu halten, der über selbstherrliche Politiker, die Wahrheiten schaffen, regiert und repräsentiert.
Wie oft habe ich es schon hervorgehoben – als moralische Anklage: Pastor Gauck half mit, eine obskure Gestalt antideutscher Art auf das Treppchen zu heben, salonfähig zu machen für Höheres, indem er einer Stiftung, die in meinen Augen eine reaktionäre Einrichtung des Willens zu Macht ist, die der Mafia nähersteht als der Demokratie, beim Ausstellen des benötigten Persilscheins behilflich war – eingekauft oder nur instrumentalisiert!? Wer will es wissen? Wer kann es beweisen, ob Geld geflossen ist, ob einer den Koffer überreicht und ein anderer das gefüllte Köfferchen auch angenommen hat, in Deutschland zunächst, dann in Stockholm – und das alles nur, damit gewisse Leute aus der Wirtschaft und der Politik, oft in Personalunion, noch viel, viel mehr Geld verdienen!
Pasto Gauck hat aber später, von der SPD zum deutschen Staatsoberhaupt gemacht, die Unwahrheiten der Einen aus der ZEIT, den erfundenen Nazi und die törichte Folter so unrevidiert stehen lassen, die Folter der Lächerlichkeit preisgebend, damit die echten Leiden der echten Opfer aus den Konzentrationslagern der Nazis und den Gulag-Gefängnissen der kommunistischen Welt verhöhnend!
Und das als Mann Gottes, der Bücher schreibt und der den Chinesen in der roten Diktatur etwas von Menschrechten erzählen will!
Zum Segen Deutschlands?
J‘ accuse!
[1] Die Rechtfertigung der Folter!
Dort schrieb ich das Folgende:
„Donald Trumps schlimmste Entgleisung
Innerhalb der ersten Amtstage bestand – nach meiner Einschätzung – nicht in der Provokation Rotchinas,
auch nicht in der Brüskierung der Mexikaner im eigenen Land und im Nachbarstaat, von dem die USA profitieren,
auch nicht im Liebesbekenntnis in Langley, noch in der Rechtfertigung der Auftragskiller-Morde in Putins Reich mit dem Hinweis auf die eigenen Verhältnisse der USA, wo Killer und gedungene Mörder ihrem Geschäft erfolgreich nachgehen – wie zu Zeiten des Cesare Borgia!
Trumps Fauxpas par excellence war – neben der Ausgrenzung ganzer sieben Nationen auf einen Streich –
die Rechtfertigung der Folter!
Das hat mich zutiefst erschüttert.“
Man beachte den letzten Satz, in dem ich meine „Erschütterung“ hervorhebe! Eine Inspiration für Gauck, der angeblich liest, was ich schreibe – und der sich nach meinem direkten Protest von einigen Aktionen zu Gunsten von Herta Müller anhalten ließ, von forcierten Ehrungen, die dann von einem Dr. Norbert Lammer routinemäßig wahrgenommen wurden.
Wahrscheinlich ging meine „Erschütterung“ den „Erschütterungen“ des deutschen Bundespräsidenten voraus – richtungweisend! Korrigiert hat er seine Haltung gegenüber der Tee-Partnerin auf schloss Bellevue trotzdem immer noch nicht!
[2] Vgl. dazu meinen Beitrag aus dem Jahr 2023:
Weiterführende Beiträge seit 2012/13:
Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Gauck-Appositionen
Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Der Gaukler und die Gauklerin
Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Der Heilige der Protestanten
Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Gauck – Dichtung und Wahrheit
Geführt haben diese aufklärenden Artikel – ergänzend zu den „Kampf-Büchern“ – teils aus dem „Giftschrank“ – zu nichts!
So verläuft die „Aufklärung“ im deutschen Staat heute – im Sand, wenn es gegen die Akteure des Staates geht und gegen die Marionetten des Staates.
Die Gewährsleute der Nazi-Erfinderin Herta Müller – schweigende Gestalten aus der deutschen Spitzenpolitik bis hin zum Staatsoberhaupt, „Aufklärer“, doch auf dem Kriegsfuß mit der Wahrheit – was ist vom einfachen Mann aus dem Volk der Deutschen zu erwarten, wenn die Zyniker der Macht „so“ vorausgehen - mit Lug und Trug und Schweigen?
Der vom Staat bestellte und eingesetzte „Aufklärer“ - der kommunistischen Verbrechen während der SED-Diktatur in der DDR – Joachim Gauck als Verschleierer und Verhüller? Damit das Volk nicht erfährt, was dort oben ausgeheckt und gespielt wird – von einem Häufchen Akteuren, die, die Demokratie pervertierend, machen, was sie wollen – und das im Stil einer „Opus Dei[1]“, die – nur Gott verpflichtet oder dem Papst – auf die faktische wie historische Wahrheit pfeift?
Der Protestant und fromme Mann Gottes aus Rostock ist dabei nicht wahrhaftiger als die finsterten Katholiken, die auch heute noch an einer Kirche von vor 1 000 Jahren festhalten.
Dr. Bernhard Vogel[2] ist inzwischen tot. Er wird uns und der Welt keine Auskunft mehr darüber geben, ob der – von Herta Müller dreist erfundene und über das Wochenblatt DIE ZEIT in die Welt posaunte – „Nazi“ tatsächlich bei ihm angerufen hat, um ihm das Horst-Wessel-Lied vorzuspielen!
Horst Köhler, Erster Mann im Staat der Deutschen, der die „Unbeugsame“ - nach dem vollendeten Nobelpreis-Coup deutscher Politiker in Stockholm - auch noch mit einem Bundesverdienstkreuz auszeichnete, bevor er in die Wüste gejagt wurde, wahrscheinlich von den gleichen Akteuren, wird auch nicht mehr darüber reden, ob er in der Sache instrumentalisiert wurde und von wem, denn auch er ist jüngst von uns gegangen, für immer schweigend!
Doch der Wahrhaftige aus Rostock ist noch da!
Er schweigt, lässt sich verleugnen – wie einst Petrus, als der Hahn dreimal krähte – und er lässt die nach Wahrheit Suchenden abweisen, denn jene echten Aufklärer könnten auf Dinge und Phänomene stoßen, die dem geist der Demokratie zuwider und dem Reinen der deutschen Politik peinlich sind, auf Protektion und Korruption – und das im, ach, so sauberen Land der Deutschen!
DIE ZEIT, ein verlogenes Blatt im Wind, stoppte mich, den „Richtigsteller“ in der Sache, sofort und mit Macht! Heute noch bin ich dort „gesperrt“!
Nach dem Coup schrieb ich meine Beweisführungen, auch zu dem Plagiieren Herta Müllers aus meinem Erinnerungswerk, publizierte die drei Bücher im Jahr 2014, dann noch zwei weitere, schließlich 2016 auch das „Labyrinth“ mit meiner Anfrage und Zurücksetzung im Bundespräsidialamt zu Berlin, wo mich Gauck, der Erste Mann im Staat, abweisen ließ, ohne meine Fragen vollständig beantwortet zu haben!
Das Buch des - bei der ZEIT – längst „Gesperrten“ wurde in den Giftschrank gesperrt, an meinem alten Wirkungsort, an der feien Universität zu Würzburg am Main, wo Forschung und Lehre angeblich „frei“ sind – und ich, mit meinem Los allein, von Selbstvergessenen aber arm gemacht und ohnmächtig, warte bis zum heutigen Tag auf die Antworten des Joachim Gauck, der, anstatt mir zu antworten[3], möglicherweise Tee trinkt, Kaffee oder auch einen „Pharisäer“, in erlesener Gesellschaft!
Rechenschaft ablegen will der Erste Mann im Staat, der auch ein Mann Gottes ist, nicht!
Das ist Deutschland! Eine Demokratie in Europa!
[2] Vgl. dazu meinen „Nachruf“:
Illusion Gerechtigkeit – der zurückgesetzte deutsche Staatsbürger Carl Gibson auf der Suche nach seinem Recht: Dr. Bernhard Vogel, ein Mann mit Meriten ist tot, einer, der sich redlich bemüht hat!? – Ein etwas anderer Nachruf auf einen Spitzenpolitiker Deutschlands in West und Ost – aus der Sicht eines menschlichen Kollateralschadens und Opfers demokratischer Politik
Ferner:
Die Hauptschurken im Herta-Müller-Skandal: Michael Naumann, SPD, Manager und Minister, die treibende Kraft des Coups von Anfang an, eine halbgeheime Organisation als politische Stiftung der CDU, die den Namen Konrad Adenauers trägt unter der Federführung von Dr. Bernhard Vogel, der christliche Prediger Joachim Gauck, angeblicher Stasi-Jäger und später Erster Mann im Staat der Deutschen, das Magazin DIE ZEIT aus Hamburg als Naumanns Mittel zum Zweck, ferner, doch schon sekundär, DER SPIEGEL, F. C. Delius, Entdecker, Autor und Verleger sowie … abgeschlagen, doch unkritisch mit wirkend die FAZ … und einige Mitläufer aus der deutschen Spitzenpolitik wie Dr. Norbert Lammert, Thema con variazioni, III
Wenn deutsche Politiker zum „Dichter“ werden, zum „Erfinder“ von Wahrheit, wie Nominierer und Narrativ-Konstrukteur Michael Naumann aus der SPD, zum Gaukler, wie der bestellte Lobhudler Pastor Joachim Gauck bei der KAS, aber auch zum Brandstifter in falscher Toleranz, dann steht die „Zeit der Pharisäer“ im Zenit
Sowie zur „Puppe“:
Begleitet von der „5. Kolonne des Kommunismus“, die ich – ungeachtet meiner Intervention seinerzeit in der FAZ – nicht aufhalten konnte, kam Herta Müller im Jahr 1987 nach Deutschland, ganze 8 Jahre nach mir – im Gepäck 1 000 Lügen und Widerstandsmythen der billig fabrizierten Art, den Deutschen aufgetischt als „Belletristik“ bei Rowohlt unter Michael Naumann, der unter Schräder Minister und Nominator wurde!
Die Fakten über Opposition und Widerstand, die es in meinem Leben reichlich gibt, dokumentiert in meiner Securitate-Verfolgungs-„Akte“, wollte man in Deutschland nie zur Kenntnis nehmen. Die Wahrheit wurde weggewischt, verdrängt, damit die Märchen leben können, während ich angedrängt wurde, um der Puppe den Platz abzutreten, der System-Puppe, die schon vor meinem Testimonium im Jahr 2008 adoptiert worden war – von der SPD Naumanns über die KAS der CDU unter Mitwirkung von Aufklärer Joachim Gauck, der Nebelkerzen werfend und verschleiernd der Puppe den Persilschein ausstellte – im Auftrag!
Die hohle Nuss – Auf der Suche nach der Substanz – Oder Was in dem - politisch konstruierten - Fall Herta Müller in Deutschland bis zum heutigen Tag versäumt, gezielt unterlassen wurde: weihnachtliche Bilanz eines fast schon Verzweifelten zum geistigen Status quo Deutschlands Anno Domini 2024
Bzw.:
Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Das kranke Werkzeug
[3] Nicht nur die Gläubigen in Rostock müssen sich fragen, wer ihnen – von der Kanzel herab – die Leviten liest, sondern auch die Deutschen, die sich seit Kohls Zeiten einen Kanzler mit Erinnerungslücken leisten, müssen sich an die eigene Nase fassen, sich die Frage stellend, welche DDR-Lichtgestalt sie lange Jahre repräsentierte, einer, der den Bürgerrechtler daheim abweisen lässt, aber den Chinesen – im Gespräch mit Dissidenten dort – etwas von Menschenrechten erzählen will, ein „Ober-Pharisäer“?
Carl
Gibson, Merkels Deutschland-Experiment, 2018, da Kanzlerin Merkel sehr
populär war, wollten die Deutschen eine Kritik an Merkel nicht hören,
also verhallten "Quo vadis, Germania", 2016, des Carl Gibson ebenso wie
"Endzeit", 2018, in Deutschland verfemte, an Hochschulen boykottierte
Bücher |
Der kleine Übermensch … die „Gerechtigkeit Gottes“ heute … und das „Eiapopeia vom Himmel“!
Das Heilige Land bringt ihn hervor. Große Gestalten der Menschheitsgeschichte sind so in die Welt gekommen, Heilige und Helden, Propheten und Heroen, Propheten, die Heilige und Helden waren – Weise, Könige – Moses, David, Salomon, Samson und, wenn auch weniger berühmt, Josua, der Amalek bekämpfte und die Amalekiter[1] – sowie in neueste Zeit im Judenstaat der Moderne, der Übermensch von heute, auch er ein Messias, die Retter, der eigenen Leute im Volk und Staat – wie der Welt!?
Benjamin heißt er, nach dem Jüngsten aus der Bibel – und etwas klein geraten ist er auch, diese Bibi, der neue Übermensch von heute, der kein Recht kennt und kein Gesetz, der selbst auf das Ethos der Bibel pfeift, also muss er, der Kleine, als Kriegsverbrecher aber ganz groß, kompensieren, auf seine Art, als kleiner Herkules mit einer großen Keule[2], die er sich geliehen hat – vom Großen Bruder, von fernen Verwandten aus dem reich der Riesen, um zuzuschlagen auf andere, die noch kleiner und schwächer sind als er selbst.
So waltet die – im jüdischen Raum schon sprichwörtliche – „Gerechtigkeit Gottes“ heute, die Ethik von Auge um Auge vergessend, im neuen Geist der Zeit, während die Bibel etwas ist, was interpretiert werden muss, immer neu, mit der Zeit gehend – und nach den Bedürfnissen der Zeit ausgerichtet. Die Kreuzfahrer sahen das auch so, die Ungläubigen und Heiden totschlagend im Morgenland – und daheim die Katharer, die reine Christen waren.
So entstand Frankreich[3]; und das - dem Judentum entspringende - Christentum wurde zur bestimmenden Religion in Europa.
Der kleine Benjamin von heute aber ist nicht mehr religiös unterwegs, von der Sache Gottes getrieben in höherer Mission, sondern, wie einst der große Krieger und Geist Napoleon, der auch körperlich klein war, nur noch profan, irdischen Götzen dienend, dem Monsterstaat, der groß sein muss wie zu Davids Zeiten und rein, sowie, ideologisch motiviert wie schon andere Retter der Menschheit in jüngster Zeit, zu eigenen Zwecken, gleich den beiden anderen Vernichtern vor ihm: im Größenwahn!
Manchmal wiederholt sich die Geschichte doch, unmoralisch wie eh und je – und mit den gleichen Fehlern in der Verstiegenheit, archaisch-mythisch und mythisch-biblisch, denn der homo sapiens hat immer noch nichts dazugelernt!
Weit entfernt von dem, was er, nach Nietzsche einmal sein soll, ist er – hier und heute - immer noch: der unzulängliche Mensch, ja, der Unmensch[4], besonders im Vernichtungskrieg, als etwas, was überwunden werden muss auf dem Weg zum Hinauf, zum eigentlichen Menschsein, das irdisch ist; denn wir leben immer auf der Erde[5] und nicht im Himmel der verlogenen Pfaffen aus allen großen Religionen der Welt, die das Leben des Einzelnen verachtend opfern, um einen Glauben zu nähren, Märchen vom Seelenheil … und von der ewigen Glückseligkeit im hohen Himmel, als dem Zustand, den der Jude deutsche Zunge Heinrich Heine das „Eiapopeia“ nennt, das „Eiapopeia vom Himmel“!
[1] Vgl. dazu meine Beiträge, hier publiziert zum Auftakt des Vergeltungskrieges in Gaza.
[2] Zu der Materie gibt es seit Jahren Karikaturen im Internet, die einen gut ausgestatteten Gartenzwerg als Botschafter in Aktion zeigen, antik griechisch frei, doch – als obszön – für den frommen muslimisch-islamischen Kulturkreis unvorzeigbar, ungeeignet. Die Freiheit, Vulgäres zu zeigen, Schmutz zu kultivieren, gibt es nur im Westen, wo der Dreck zum wert an sich erhoben wurde, von der obszönen Kunst á la Baselitz oder einer Herta Müller in der „Literatur“ bis hin zur schmutzigen Tagespresse eines Axel Springer, die gut ist, weil der Verleger auf der rechten Seite der Geschichte steht mit allem, was er tut.
[3] In einem Beitrag, den ich möglicherweise nicht veröffentlichte, als es in Gaza losging, schrieb ich dazU:
Die französische Nation ging aus einem Genozid hervor, aus der Ausrottung der Katharer im Languedoc!
Das hören die Franzosen nicht gerne, noch reden sie gerne darüber.
Vielleicht deshalb auch das aktuelle Schweigen Frankreichs über das, was in Gaza geschieht?
Und doch war es so, damals, als ein ganzes Volk vernichtet und die blühende Provence der Troubadours zu einer Wüste gemacht wurde, was noch auf Gaza zukommt.
Die schäbige Ausrottung des Templer-Ordens war eine Sache, die brutale Vernichtung der Albigenser eine andere.
In beiden Fällen haben sich Papsttum und katholische Kirche nicht mit Ruhm bekleckert! Aber die französische Nation ging aus dem Übel hervor!
Ein Tabu?
Massaker verübten die Armeen der Grand Nation noch viele, in Asien, in Afrika, auf Madagaskar!
Wer spricht darüber, wenn es gilt, Spielen zu folgen, auch wenn anderswo Krieg herrscht und täglich unschuldige Zivilisten sterben müssen, weil die europäischen Nationen der „Kultur und Zivilisation“ schweigen.
[4] Vgl. dazu meine Beiträge zum Thema „Übermensch“ sowie zur „Humanität“ heute, „in der Zeit der Kriege“ und der „Pharisäer“.
[5] Nietzsches Zarathustra-Botschaft: „Brüder bleibt der Erde treu“, ist im Israel von heute, das mit seiner Identitätserhaltung beschäftigt ist, wenn auch mit den Mitteln des brutalen Vernichtungskriegs in alle Richtigen hin, präsenter und dominanter als die religiöse Ausrichtung des Volkes der Juden, während die Jenseitsgläubigkeit und Orientierung der Christenheit unter den Päpsten Johannes Paul II – Karol Wojtyla aus Polen - und Benedikt XVI – Josef Ratinger aus Deutschland – noch zunahm, rückwärtsgewandt der Probleme der Zeit verkennend, besonders die Armut, die für Papst Franziskus, den Argentinier Jorge Mario Bergoglio, durchaus ein Thema ist. Unbeirrt und gnadenlos hingegen die Ajatollahs im Iran in der Haltung zum Jenseits – für ihre Religion geben sie, opfern sie alles, nach dem Motto: der Mensch ist nichts - Mohammeds Religion, der Islam aber ist alles, was in der Radikalität an die Losungen und Parolen in Hitlers Führungsstaat erinnert, aber auch an die Welt kommunistischer Diktaturen:
Du bist nichts, dein Volk ist alles!
Das aber vergessen die „Leibverächter“ in den christlichen wie islamischen Kirchen, weniger die Juden, die ihr profanes Leben durchaus ausleben im säkularen Staat westlicher Ausrichtung, die Zeichen und Notwendigkeiten heute verkennend, weite Teile der gutgläubigen Menschen hinter dem Mond haltend und hinters Licht führend, das, Licht, das sie selbst sein wollen und das sie predigen.
Der Gaukler[1] –
noch ein Buch, das sich ergeben hat,
ein Buch über die Wahrheit aus dem tatsächlichen politischen Leben der Deutschen im Deutschland nach der Wiedervereinigung – oder:
Kommunismus färbt ab, im Stil und in der Methode!
Stinkt der Fisch doch vom Kopf her?
Gauck ist nicht mehr Bundespräsident, werden mir einige in Deutschland entgegen, die schützend ihre Hand über den Mann Gottes haten, über einen Deutschen mit vielen Meriten, der nebenbei auch mal gelogen und getäuscht hat, aber viel Gutes tat für und Staat!
So will es die Legende! Und so bestätigen es die vielen Auszeichnungen und Orden! Ich glaube, der Elefanten-Orden fehlt noch in der Sammlung, den Orden, den die Inder Ceausescu verpasst hatte, dem Freund der Blockfreien, seinerzeit, als der – etwas zerknirscht wirkende - Rumäne mit der stotternden Stimme und muntenischen Aussprache noch kein seniler Diktator war.
Gelogen und getäuscht hat der Mann Gottes Gauck bevor er zum Staatsoberhaupt gemacht wurde von der SPD, die religiös tolerant ist und aufgeklärt, nach Marx, werden mir andere Deutsche erklären, die es gut mit den Mächtigen meinen, auch, wenn die dort oben, zynisch arrogant[2], wie ich es auf den Buchdeckel schrieb, dreimal nur gegen Merkel, machen, was sie wollen, auch Fakten und Wahrheiten á la Konrad Adenauer und in der Entnazifizierung mit dem Persilschein – immer wieder in Berufung auf die Staatsräson, die alle Schweinereine der Welt zu rechtfertigen weiß, formal zumindest, in Deutschland, wie anderswo auf der Welt, wo Zyniker bestimmen, die sich „Demokraten“ nennen.
„Erschüttert“ von der Welt und dem eigenen Tum im Namen Gottes und des deutschen Staates, schrieb Gauck, nachdem er anderen die Leviten gelesen und anders gut abgekanzelt hatte, die Tumben und die Toren, die „Bekloppten“ und das „Pack“ der SPD, gleich zwei große Traktate – nach Kant und Luther: über die „Freiheit“ des deutschen Christenmenschen zum frechen Lügen und einen Traktatus über den Umgang des neuen Deutschen mit der „Toleranz“ auch beim frechen Täuschen der Politikerin Amt und Würden, doch ohne Lust, sich einer „Disputation“ zu stellen - ´a la Heine gegen einen neuen deutschen Ketzer in Sachen Religion oder auch nur dem Gespräch mit einem Bürgerrechtler aus dem echten Widerstand, nicht weniger feige wie die ZEIT in Hamburg, die, noch weit unter der „Bild-Zeitung“ des Axel Springer, die Wahrheit macht, wie es beliebt, mit einem Nazi, den einen dumme Puppe gleich miterfindet, damit Deutschland wieder etwas hat, was man von oben herab bekämpfen kann, noch ein Märchen neben anderen Märchen nach der Bibel und nach dem Baron zu Münchhausen, der ein begnadeter Schriftsteller war, wenn auch kein Pfaffe oder Staatsmann.
Was ich der Pfarrerstochter aus der DDR vorwarf, ohne in ihrer Vita zu kramen, will ich dem Pfarrer nicht ersparen, nämlich den Blick in den „Spiegel“, den ich schon vor 50 Jahren wagte, als es hier noch keine Merkel gab und keinen Gauck, nämlich die Frage: ob der Kommunismus abfärbt, in „Wahrheit und Methode[3]“, und im Leben und in der Pflicht – und ob die beiden Koryphäen kommunistischer Katharsis du Metamorphose Merkel und Gauck zum Segen Deutschaland gerieten – oder zum deutschen Unheil!
Meine drei Bücher zu Deutschland unter Merkel waren Wind, auch, weil ein Gauck jenes Deutschland vertrat, so, wie er es vertrat – als guter Pharisäer!
Merkel regierte, was schwierig ist in schwierigen Zeiten, Gauck aber repräsentierte nur, was einfacher ist – und zu nichts verpflichtet.
Rechenschaft ablegen wollte die Pfarrerstochter nicht, damals, und der Pfarrer, den ich als Paffen schelten muss, auch nicht, denn er fühlte sich wohl nur Gott verpflichtet, weniger den Deutschen!
So verstanden zwei DDR-Wendehälse die Demokratie – und kaum einer in Deutschland hatte etwas dagegen, als dieser Stempel dem freien Lan der Deutschen ausgedrückt wurde – ein Stigma, das wirkt bis zum heutigen Tag, wenn auch für viele unerkannt – wie der Nimbus von Merkel und Gauk!
Wenn mein Buch, das in hunderten Essays schon geschrieben ist, unter dem oben genannten Titel kommt oder unter einer ähnlichen klingenden Überschrift – neben „Veritas und Kraft der Moral“ sowie „Die Zeit der Pharisäer“, Werke, auf die einige Unverdrossene doch schon lange warten; wenn das alles demnächst doch noch das Licht der Welt erblicken wird, dann wird man noch Näheres dazu von mir erfahren – auch mehr über meine Auffassung von „Freiheit“, „Wahrheit“, „Moral“, „Demokratie“, „Werte“, „Toleranz“, „Prinzipien“, von „Pflicht“, von preußisch-deutscher „Pflicht-Ethik“ – und von meinen „Erschütterungen“ des Geistes wie der Seele.
Bis dahin trösten immer neue Beiträge auf dem Blog.
Ein freies Buch, gedruckt, ist im Land des Buchdrucks Deutschland, heute keine Selbstverständlichkeit mehr, leider!
Bücher „schreiben“ heute fast nur noch Politiker mit viel Zeit, die ganze Apparate für sich einspannen und schreiben lassen, typisch für die „Zeit der Plagiatoren[4]“ auch im Kabinett, die das ungestraft tun – uns so lange zum Brunnen gehen, bis sie in Scherben fallen – um dann aber wieder aufzustehen, gleich Phönix aus der Asche, gleich Guttenberg über Merkel, als neuer Stern am Firmament alle anderen überstrahlend!
Seilschaften machen es möglich – Korruption und Protektion!
Dank Merkel, dank Gauck!
[1] Ein oft gelesener Beitrag auf meinem Blog: Der Gaukler und die Gauklerin, neben den zahlreichen andere Beiträgen zu Joachim Gauck, dessen Beugen der Wahrheit im Jahr 2004 im Auftrag der KAS der CDU ich nicht hinnehmen wollte, darin eine moralferne Korruption sehend, die der späteren politischen Protektion der Einen, der man einen Nobelpreis zuschanzte, für Deutschland, natürlich, vorausging.
Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Der Gaukler und die Gauklerin
[2] Nicht nur die katholische Kirche ist arrogant geworden, sondern auch die Politik, in Deutschland – und inzwischen aus anderswo, die Namen der nichtdeutschen Übermenschen muss ich hier nicht nennen!
[3] Erinnert sein an das Werk des Hermeneuten Hans-Georg Gadamer.
Appositionen – ein Buchprojekt, das sich ergeben hat, das mir zufiel, wie die reife Frucht vom Baum
Die Bücher stapeln sich auf dem Rechner und in den Speichermedien. Seit dem Jahr 2019, habe ich nicht s mehr publiziert, auch, weil meine Lust, den Deutschen und der Welt etwas vorzusetzen, geschwunden ist.
Die Menschen in einer verdorbenen Gesellschaft lesen nicht mehr genau; abgelenkt und unsensibel geworden, hören sie weder hin, was der Dichter spricht, der Denker schreibt – nur noch Kurzweil ist angesagt Deutschland, allerlei, was zum Wegsehen von den ernsten Dingen der Welt animiert.
Wer liest noch Fußnoten? Fußnoten, die in meinen Texten oft wichtiger sind, als was oben exponiert ist! Vor fast 40 Jahren warf man mit das in der Forschung – meine Auseinandersetzung finde primär in den Fußnoten statt! Das gilt auch heute noch!
Also schrieb ich vor Tagen erst:
„Da dieser Weltanschauungs- und Vernichtungskrieg mit den 61 000 toten Zivilisten – ganz in Sinne der jüdischen Ethik von Auge um Auge, Zahn um Zahn, nun schon seit mehr als 15 Monaten andauert und ganz Gaza inzwischen eine giftige Wüste ist, mit Menschen die in Ruinen hausen, wenn sie nicht tot unter Trümmern liegen, stieg die Zahl meiner „Netanjahu-Appositionen“ sehr stark an, jene zu Putin und Trump noch überflügelnd – ein Buch für sich, doch ein Buch, das man im Westen nicht lesen will, weil Bibi heilig ist, sakrosankt, wenn auch als Kriegsverbrecher mit dem Haftbefehl des ICC weltweit gesucht.“
Eine Abhandlung in der Abhandlung – und das, obwohl ich meine Abhandlungen kurz halte, so kurz, wie möglich! die kürzeste Form ist die „Apposition“ zu einer bestimmten Person – transportiert in der Überschrift. Wer die paar Worte liest, bewusst rezipiert, hat die Idee erfasst, kann sich den Haupttext fast ersparen, den der ist nur die Erläuterung der zu vermittelnden Idee.
Ob es dieses Buch, das so nicht konzipiert wurde, noch geben wird, steht in den Sternen.
Ohne einen Gauck, keine Nosferata
Es bedarf des korrupten Politikers, wenn manche Schweinerei in demokratischen Staat möglich sein soll, eines Pharisäers, der, ohne mit den Wimpern zu zucken, die Lüge als Wahrheit ausgibt, um sich dann auch noch, wenn das auffällt, was er tut, die Hände in Unschuld zu waschen wie Pontius Pilatus in der Bibelgeschichte.
Den einen Fall dieser Art, den es Deutschland gab, in welchem die Wahrheit gebeugt wurde, zynisch gebeugt, um dann auch noch die Lüge am Leben zu erhalten bis zum heutigen Tag, habe ich oft beschrieben – für die Eidechsen und die Schlangen.
Denn in Deutschland glaubt man dem Denker nicht, aber dem Pfaffen, besonders dann, wenn er auch noch ein Staatsmann ist.
Vogelfängerin Merkel
„Wo sind die Vielen? Wo hocken meine Wähler“, das fragte sich vielleicht „die Kanzlerin, die Kanzlerin“, fest entschlossen, gut abzuschneiden bei der anstehenden Bundestagswahl, um dann auch schnell auf die Lösung des Enigmas zu kommen:
„Auf dem Grünen Hügel, bei den VIPs und Snobs finde ich die Massen nicht, dir mich wählen sollen und meine Partei! Aber im Stadion sitzen sie, Zentausende, allesamt potenzielle Wähler, mehr noch als in der Kirche! Also gehe ich dorthin und tue so als ob – als ob ich mitfiebere, patriotisch sogar, mitleide mit der deutschen Mannschaft, während meine Subalternen vom deutschen Fernsehen meine Freude, mein Leiden, mein Mitleiden, meine aufrichtige Anteilnahme, auch am Absturz, weit ins Volk tragen, und mich, die Natürliche, die keine Show abzieht, wies es im Volk heißt, mittendrin, für Millionen!“
Die Claqueure im Fernsehen aber, gute, ergebene Diener, jubeln mit – wie Einpauker, das Eine, das Wichtige herausstreichend: „die Kanzlerin, die Kanzlerin“!
Wahrscheinlich wird mein Geselle und Minister so weitermachen, wenn er Kanzler wird, mit seiner Show, doch auf bewährte Art und Weise, bei der Volksverdummung – und andere Gesellen werden folgen! Panem et circensis – oder auf gut Deutsch: Brot und Spiele!
Der rote Teppich, den man anheben muss,
um auf den Schmutz zu kommen, der unter ihm verborgen liegt. Dass es stinkt im Staat und zum Himmel, nehmen viele wahr, auch ohne feine Nase, nur auf die Ursachen des Gestanks kommen sie nicht, weil mancher rote Teppich nur für bestimmten Gestalten reserviert ist, für solche, die auch über Leichen gehen, ohne zu stolpern.
Schmutz als Maßstab, Schmutz als Wert - von der schmutzigen Zeitung zur verdreckten Gesellschaft, in welcher schmutzige Literatur den Nobelpreis bekommt und der Schmutz aus der Politik hingenommen wird,
das hat – speziell in Deutschland - nicht nur etwas, sondern sogar ziemlich viel mit dem Vermächtnis Axel Springers zu tun, der dem Staat der Deutschen die „Bild-Zeitung“ beschert hat, ein Mittel, um auf billige Weise schnell Geld zu verdienen, aber vor allem ein Mittel zu weitreichender, wirkungsvoller Volksverdummung im großen Maßstab – und über Jahrzehnte, vor der Einheit, die ein Springer wollte und betrieb, wie auch nach der Einheit, der am meisten gehasste Mann in Deutschland, der Großverleger, tot war.
Sein Vermächtnis wirkt fort, über unlauteren Journalismus, ideologisch festgelegt, doch nicht für mehr Freiheit, sondern für das Gegenteil davon, für die Beschneidung freier Gedanken über Gängelung und Manipulation. Wie der Tanzbär am Nasenring früher über den Markt geführt wurde, ein Atta Troll, und auch heute noch in bestimmten Ecken des zivilisierten Kontinents Europa geführt wird, so ist auch der Leser dieser einen Zeitung, den es millionenfach gibt, der „einen Doktrin“ ausgeliefert, die er schluckt, wie der brave Patient sein bitteres Medikament, weil er dem Arzt vertraut.
So wird selbst der „gute Christ“, der im Pott ein Arbeiter ist und SPD wählt, ein „tumber Zionist“, ohne zu recht wissen, was „Zionismus[1]“ bedeutet. Er nimmt auch das, was eigentlich „Religion“ ist, nur eine andere, eine – nicht durschaute - „Verführungsideologie kritiklos an, die „Meinung“, die man ihm gegeben hat, wie es Nietzsche in Zarathustra ausdrückt, um sie zur eigenen Meinung und Haltung zu machen; er behält die übernommene Überzeugung dann auch an der Wahlurne und gibt sie, da er es nicht anders weiß, auch noch weiter, an andere, die genauso aufgeklärt und mündig sind wie er.
Wen wundert es dann noch, wenn eine schmutzige Figur öffentlich geehrt wird und schmutzige „Literatur“ aufs Podest gehoben, wenn Politiker ungeniert weiter lügen, ja, mit Schmutz werfen, lange nach Zille und Claire Waldoff auch in Berlin, wo Springer wirkte und einseitig doktrinär[2] weiter wirkt – und wenn Beiträge aus der Feder frier Geister und kritischer Autoren im Internet über diese „geistige Aussaat“ dieses einen Mannes wie der Gefolgsleute aus dem gleichen Stall getilgt, gelöscht werden, im Inland wie im Ausland in globalisierter Welt?
Was ich dazu[3] schrieb und publizierte – Schall ist es und Rauch!
Verbrannt, geopfert, welchem Gott auch immer, zum blauen Himmel aufgestiegen wie Morgentau als Nebeldunst!
Dafür wirken die Schleier der Volksverdummung fort – und ein paar Leute, die wissen, wie man das macht, freuen sich und sahnen ab, während der Michel sich frei wähnt und weitertanzt, wie dummen Puppe auf der Bühne, die es nicht anders weiß und kann, und der Tanzbär auch außerhalb der Fabel.
[1] Wie soll er es auch wissen, wenn die Zionismus-Diskussion in Deutschland nicht geführt wird, ein tabu ist – und alles, was im Internet dazu publiziert wird, einer obskuren Zensur zum Opfer fällt, getilgt, gelöscht wird?
[2] Ein Beispiel vom 11. März 2025 zur Aushungerung der 2 Millionen Zivilisten in Gaza, die seit 10 Tagen anhält und die Inhumanität auf den Gipfel treibt, indem den vielen leidenden Menschen auch noch der Strom abgestellt wird und das Wasserentsalzungswerk so zum Erliegen bringt: was sagt die „Bild-Zeitung dazu? Der Druck auf die Hamas werde erhöht, heißt es dort lapidar und zynisch! Die 2 Millionen Exponierten zählen einfach nicht – sie sind wohl alle Terroristen und alle schuldig an dem Krieg mit den 61 000 Zivilopfern auf der einen Seite und 1 200 auf der anderen Seite.
Das können Menschen anderen Menschen antun, heute, während die Presse dem Volk erklärt, wer die Opfer sind, und wer die Täter!
[3] Nicht nur zu Zille und Claire Waldoff, sondern vor allem zu Springer.
Carl Gibson,
Gesamtinterpretation, 2019. |
Heinrich Heine:
„Jeder Esel sei befugt zum höchsten Staatsamt“!
So habe ich es gehört, als ich seinerzeit, getragen von tierischer Weisheit, dort anklopfte, nach Rechten suchend, aber abgewiesen wurde, in Berlin:
„Nur nicht so schnell verzagen, mein Freund“, tröstete mich ein Passant, kurz nachdem ich die Pforte zu den Heiligen Hallen verlassen hatte, mit traurigem Blick und fast den Tränen nahe; „Höhere, als du es bist, wurden hier schon abgewiesen. Hornochsen sollen nun mal nicht rein, noch Spötter: verlogene Ziegen aber sind dort höchst willkommen!“
Den Rat beherzigend, noch mehr aber Heines Worte, zog ich von hinnen, machte ein Buch daraus – und nachdem man dieses in den Giftschrank gesperrt hatte an einer deutschen Universität, wo die Forschung und Lehre so frei ist, wie in der Verfassung geboten, reichte ich noch weiteres nach, ein Buch über Heines Buch, in dem Bären dem Menschen den Marsch blasen … und dann noch ein Fabelwerk aus eigener Kreation, nach Orwell, mit einem deutschen Esel, einem deutschen Wolf, der Bücher schrieb nach der Wende, mit der Ziege Nosferata, mit Chamäleons und Diktatoren, mit noch mehr Tieren, eben, weil Tiere edler sind als Menschen, und gespickt mit Weisheiten des deutschen Juden Heine aus Atta Troll, die man gut auf der Fassade jenes Schlosses zu Berlin anbringen könnte, dort, wo heute das Wort „Bellevue“ prangt – zu höheren Inspiration für Menschen, politische Tiere und für die irdisch-himmlischen Diener, für die Pfaffen:
„Jeder Esel sei befugt zum höchsten Staatsamt“!
Entwürfe:
Nach dem Ernst kommt der Humor,
das sagte ich mir damals, als ich mein parodistischen Fabelwerk „Faustinus“ Jahr für Jahr hinausschob, zurückgestellte, auch geleitet von der Hoffnung, meine täglich schlechter werdende Stimmung, die eines mit Macht Ausgrenzten wie Frustrierten, werde besser werden – wie die Schaffensbedingungen überhaupt. Alles verschlechtere sich, selbst der Sinn für Humor und die Lust, humoresk zu schreiben.
Dann aber schrieb ich das Werk trotzdem, so, zwischen Tür und Angel, und sorgte für die Veröffentlichung.
Was folgte: 7 Jahre Pause, 7 lange Jahre – fast ohne Humor! Der kommt jetzt zurück, allmählich – und mit ihm die Lust, wieder lachend zu schreiben. Meine Lachgefährten, die Koryphäen aus meiner geistigen Familie: Voltaire, Heine, Nietzsche.
Zusammen lachen wir auch noch in tiefster Mitternacht.
Und ich, wieder allein, über mich selbst!
Der Gaukler und die Puppe
„Gott hat mein Flehen erhört und mein Herz berührt! Der Allmächtige in den hohen Himmeln hat mir endlich das Werkzeug in die Hand gegeben, um mein heiß geliebtes Volk für immer zu beglücken, die Kreatur, nach welcher ich in meinen innigsten Gebeten angehalten habe!
Eine Puppe hat er mir beschert, die Puppe!
Grazie, Seniore!
Nun ist sie da – und tanzt … nach vorgegebener Melodei, so, wie ich aufspiele“ – und alle sind glücklich!
Fast alle!
Der gütige Vater folgte dem Sinnieren seines ergeben Dieners, auf einer Wolke sitzend, mit Erstaunen, denn er wusste nichts von einem erteilten Auftrag und einer göttlichen Mission.
„Dieser törichte Kuckuck“, sagte er dann zu sich selbst, „nicht weniger einfältig als seine Puppe, weiß dieser Gaukler nicht einmal, dass er kein Strippenzieher ist, kein wahrer Meister, sondern auch nur eine Puppe, ein Hanswurst, mit Blindheit geschlagen, denn er verkennt, dass er nicht dem Gott dient, sondern nur einem Götzen, wenn auch in meinem Namen!“
Ein Mensch auch er, allzu menschlich, auch im Irren, ganz und gar eine unvollendete Schöpfung!
Carl Gibson, Natur- und Lebensphilosoph, ethisch ausgerichteter Zeitkritiker, politischer Analyst und Essayist, |
Der Gauch und das Ei … des Basilisken!
„Ich habe den Deutschen ein Ei ins Nest gelegt“,
sagte der Gauch und lachte verschmitzt, wie es seine Art war, wenn er Einfältigen einen Streich gespielt hatte,
„ein Basiliskenei“!
Der Anstoß zu einer moralischen Katharsis in Deutschland muss von außen kommen, denn die lethargisch-resignativen Deutschen mit ihren beiden maroden Kirchen und den schweigenden Philosophen haben längst nicht mehr die Kraft zu einem ethischen Neustart und Aufbruch
Der eine Skandal-Fall von politischer Protektion und Korruption, dem ich nunmehr seit 20 Jahren öffentlich nachgehe, reicht aus, um diese These zu beweisen.
Der rote Hut des Pfaffen und die neue Verruchtheit heute - nach den Katholiken aus der Kurie nun auch bei den frommen Protestanten: Zyniker der Macht in Amt und Würden lügen und täuschen aus Gründen der Staatsräson,
in Deutschland etwa Bundespräsident Gauck, wenn er der KAS der CDU eine kleine Gefälligkeit erweisen will, aus den dann ein Nobelpreis für wird!
Er darf die Wahrheit beugen, meint er, der Paffe, der von Haus aus lügt, wenn er über Unbeweisbares spricht, der aber auch lügt, wenn er als „demokratischer Politiker“ unterwegs ist, der „Rechenschaft“ geben muss, über das, was er tut.
Auch, wenn er mit einer „Bekloppten“ Tee trinkt!
Das aber hat der Wahrhaftige aus Rostock vergessen!
Verdrängt? Oder bewusst ignoriert?
Wir werden es nicht erfahren, weil der einfache Bürger, der die Wahrheit kennt, diesen Gestalten an der Macht nichts anhaben kann, um die Wahrheit in der Gesellschaf durchzusetzen, selbst dann nicht, wenn er sich auf den Kopf stellt oder Purzelbäume schlägt wie andere Gaukler und Seiltänzer auch, die aber nur das tumbe zu belustigen, zum Lachen zu bringen, ohne es auch noch zu täuschen.
Das aber schaffte der Prediger Gauck, der ein echter Pharisäer ist, ein Ober-Pharisäer, gemacht, aus dem Hut gezaubert für den Staat, dem er dient und dem er – als Mann Gottes – den Stempel aufgedrückt, das Signum der Verruchtheit, das die Protestanten nach Luther dem Papst in Rom und den Gestalten aus der Kurie mit dem roten Hut einst vorwarfen!
Der rote Hut des Joachim Gauck, der die DDR gut überlebt hat, ohne dass man ihm dort die Zähne einschlug im echten „Verhör“ - und der deshalb mit der „Bekloppten“ seiner Wahl über echte „Verhöre“ der kommunistischen Geheimdienste lachen kann, jener Hut ist den Deutschen noch nicht vorgehalten worden, noch bewusst geworden, auch an dem Tag nicht, als der fromme Mann Gottes aus dem Schloss Bellevue zu Berlin einem feuerroten Teufel der Kommunistenwelt „mit einem Kreuz“ ehren ließ, wohl, um von „Hammer und Sichel“ abzulenken!?
Solche Leute braucht der Pharisäer-Staat, denn sie tun das, was er vor ihnen erwartet: sie lügen und betrügen im Auftrag, auf Bestellung, nicht besser als früher bei den verruchten Kommunisten!
Entwurf:
Schmutz als Maßstab, Schmutz als Wert - von der schmutzigen Zeitung zur verdreckten Gesellschaft, in welcher schmutzige Literatur den Nobelpreis bekommt und der Schmutz aus der Politik hingenommen wird,
das hat – speziell in Deutschland - nicht nur etwas, sondern sogar ziemlich viel mit dem Vermächtnis Axel Springers zu tun, der dem Staat der Deutschen die „Bild-Zeitung“ beschert hat, ein Mittel, um auf billige Weise schnell Geld zu verdienen, aber vor allem ein Mittel zu weitreichender, wirkungsvoller Volksverdummung im großen Maßstab – und über Jahrzehnte, vor der Einheit, die ein Springer wollte und betrieb, wie auch nach der Einheit, der am meisten gehasste Mann in Deutschland, der Großverleger, tot war.
Sein Vermächtnis wirkt fort, über unlauteren Journalismus, ideologisch festgelegt, doch nicht für mehr Freiheit, sondern für das Gegenteil davon, für die Beschneidung freier Gedanken über Gängelung und Manipulation. Wie der Tanzbär am Nasenring früher über den Markt geführt wurde, ein Atta Troll, und auch heute noch in bestimmten Ecken des zivilisierten Kontinents Europa geführt wird, so ist auch der Leser dieser einen Zeitung, den es millionenfach gibt, der „einen Doktrin“ ausgeliefert, die er schluckt, wie der brave Patient sein bitteres Medikament, weil er dem Arzt vertraut.
So wird selbst der „gute Christ“, der im Pott ein Arbeiter ist und SPD wählt, ein „tumber Zionist“, ohne zu recht wissen, was „Zionismus[1]“ bedeutet. Er nimmt auch das, was eigentlich „Religion“ ist, nur eine andere, eine – nicht durschaute - „Verführungsideologie kritiklos an, die „Meinung“, die man ihm gegeben hat, wie es Nietzsche in Zarathustra ausdrückt, um sie zur eigenen Meinung und Haltung zu machen; er behält die übernommene Überzeugung dann auch an der Wahlurne und gibt sie, da er es nicht anders weiß, auch noch weiter, an andere, die genauso aufgeklärt und mündig sind wie er.
Wen wundert es dann noch, wenn eine schmutzige Figur öffentlich geehrt wird und schmutzige „Literatur“ aufs Podest gehoben, wenn Politiker ungeniert weiter lügen, ja, mit Schmutz werfen, lange nach Zille und Claire Waldoff auch in Berlin, wo Springer wirkte und einseitig doktrinär[2] weiter wirkt – und wenn Beiträge aus der Feder frier Geister und kritischer Autoren im Internet über diese „geistige Aussaat“ dieses einen Mannes wie der Gefolgsleute aus dem gleichen Stall getilgt, gelöscht werden, im Inland wie im Ausland in globalisierter Welt?
Was ich dazu[3] schrieb und publizierte – Schall ist es und Rauch!
Verbrannt, geopfert, welchem Gott auch immer, zum blauen Himmel aufgestiegen wie Morgentau als Nebeldunst!
Dafür wirken die Schleier der Volksverdummung fort – und ein paar Leute, die wissen, wie man das macht, freuen sich und sahnen ab, während der Michel sich frei wähnt und weitertanzt, wie dummen Puppe auf der Bühne, die es nicht anders weiß und kann, und der Tanzbär auch außerhalb der Fabel.
[1] Wie soll er es auch wissen, wenn die Zionismus-Diskussion in Deutschland nicht geführt wird, ein tabu ist – und alles, was im Internet dazu publiziert wird, einer obskuren Zensur zum Opfer fällt, getilgt, gelöscht wird?
[2] Ein Beispiel vom 11. März 2025 zur Aushungerung der 2 Millionen Zivilisten in Gaza, die seit 10 Tagen anhält und die Inhumanität auf den Gipfel treibt, indem den vielen leidenden Menschen auch noch der Strom abgestellt wird und das Wasserentsalzungswerk so zum Erliegen bringt: was sagt die „Bild-Zeitung dazu? Der Druck auf die Hamas werde erhöht, heißt es dort lapidar und zynisch! Die 2 Millionen Exponierten zählen einfach nicht – sie sind wohl alle Terroristen und alle schuldig an dem Krieg mit den 61 000 Zivilopfern auf der einen Seite und 1 200 auf der anderen Seite.
Das können Menschen anderen Menschen antun, heute, während die Presse dem Volk erklärt, wer die Opfer sind, und wer die Täter!
[3] Nicht nur zu Zille und Claire Waldoff, sondern vor allem zu Springer.
Abwehrstrategien eines Freidenkers und Publizisten als Belletrist und Wissenschaftler in der gegängelten Gesellschaft der Freien und als souveräner Blogger im zensurfreien Internet
Was habe ich nicht alles versucht, um Ideen rotieren zu lassen, um Gedanken frei zu verbreiten im Internet, weite Teile meiner – oft verfemten – Werke, die es, wenn auch teilweise um die Welt gestreut, nur in winzigen Stückzahlen gab, erstellt – fast immer – nur aus eigener Kraft?
Neben den 23 Büchern, trat ich mit 8 Blogs an, um mir ein „Forum“ zu schaffen, dem Ernst der Wissenschaft verpflichtet, aber auch mit Humor, etwa in „Faustinus“, 2017, oder Humor und Wissenschaft verbindend, in dem Werk über „Heines Atta Troll“, 2019.
Was fängt eine unpoetisch wie unsensibel[1] gewordene Welt damit an, die dem Schmutz Priorität einräumt in der Literatur-Rezeption?
Um mich der Zensur, die es in vielen Formen im Internet gibt, aber auch in der profanen Gesellschaft der Demokraten des, ach, so freien Westens, bis zu einem gewissen Grad zu entziehen, den menschlichen wie maschinellen Zensoren ein Schnippchen schlagend, habe ich mir, notgedrungen, in den letzten Jahren eine ganze Palette von Abwehrstrategien zurechtgelegt, um, quasi durch die „Hintertür“, doch noch einiges von dem, was ich für wichtig halte, in Umlauf bringen zu können.
Dabei fühle ich mich in die Anfangszeiten meiner antikommunistischen Opposition versetzt, als es galt, den Staat auszutricksen, der eine brutale Diktatur war – und der dann auch dafür sorgte, dass über Repressionsmechanismen aller Art, Querulanten und Systemkritiker dingfest gemacht, abgeurteilt und ins Gefängnis geworfen wurden, nur, um die Anfänge eines Andersdenkertums und möglichen Aufruhrs im Keim zu ersticken – nach dem Motto: wehret den Anfängen, das man in der freien Welt auch kennt!
Der freie Westen hingegen, liberal und tolerant, setzt auf die „natürliche Auslese“, auf die „Selbstreinigungskräfte“, die es in der Natur gibt und in der pluralistischen Gesellschaft, in welcher die vielen Dummen, die auch schreiben und publizieren, gerade in der der Verschwörungs-Theoretiker-Szene, das neutralisieren, überlagern, verdrängen, was an wertvollen Ideen, an Kritik durchschlagen und wirken sollte!
Der Freigeist von heute, eine selten gewordene Spezies, wird also nicht nur von den lauten Lügen aus den großen, systemloyalen Blättern übertönt lagert, sondern auch von den vielen Kleinen, die viel Spreu unter den Weizen mischen und dafür sorgen, dass die wertvolle Saat untergeht – zur Freude der Staatszyniker, die dann schalten und walten können – nach Gusto und auf bewährte Weise!
Wenn der Einzelkritiker dann untergeht, dann waren nicht sie es, die für das Abtreten sorgten, sondern das war natur- oder gottgewollt!
[1] Gestern erst, am 10. März 2025, publizierte ich unter dem – nichtssagenden – Titel „Relecture“ eine „Rattenschwanz“ von – teilweise zensierten wie unauffindbar gemachten – Beiträgen zum frühen Gaza-Krieg, für Leser, die es trotzdem genauer wissen wollen.
Solche Beiträge der provozierenden Art, die eigentlich neugierig machen sollten, werden oft von potenziellen Lesern ignoriert und können auch im Internet nicht richtig eigeordnet werden, sind aber trotzdem wichtig, weil Ideen so gestreut werden, die später wieder auftauchen – vom Internet – unfreiwillig – „objektiviert“! Was einer Aushebelung der Zensur gleichkommt.
Was mich von Wallraff unterscheidet – über Enthüllung und Verhüllung!
Ich muss mich nicht erst schwarz anpinseln, um auf Missstände zu kommen, die es nicht nur in Unternehmen Deutschlands, sondern in der gesamten bundesdeutschen Gesellschaft zuhauf gibt – mir reichen schon die Fehltritte einzelner Akteure aus der Politik - oder aus dem öffentlichen Leben, etwa die Korruption im sowieso schon verfilzten, politisch gegängelten öffentlich-rechtlichen Fernsehen ARD und ZDF - um bestimmte Entwicklungen kritisch-objektiv zu überprüfen, die falsch ablaufenden Dinge sowie Ross und Reiter beim Namen zu nennen, ethisch-moralisch wertend.
Wer nach Schmutz sucht, wird auch viel Schmutz finden!
Er kann dann daraus ein Buch machen, das sich gut verkauft, einen Bestseller, der so geplant war – und der dann auch möglich wurde, weil eine Armee von Helfern und Helfershelfern – von Rechercheuren bis hin zu Co-Autoren und Ghostwritern – mit von der Partie wahren.
Andere, echte Abenteurer oder auch Abenteurer des Geistes, bekannte Leute wie der Extrembergsteiger Reinhold Messner aus dem schönen Südtirol oder der Survival-Konditor Nehberg aus Hamburg, deren Bücher ich – mit viel Erkenntnisgewinn las, Bücher aus der „Kiste“, gingen Verrücktes an, setzten ihr Leben aufs Spiel, oft mehr irrational als vom gesunden Menschenverstand angetrieben, in der Arktis oder Regenwald, um später daraus ein ungewöhnliches Buch zu machen, ein Abenteurer-Buch, denn, wer schreibt, der bleibt, zitierte der lebensfrohe Konditor eine bekannte Weisheit!
Solche Bücher wollte ich nie schreiben, schon gar nicht, um bleiben. Meine kritischen Werke sind vom Leben gemacht, vom tatsächlichen Leben, hier und heute, in der deutschen Gesellschaft, oft gegen den Geist der Zeit, die sich mit dem auseinandersetzen, was die Gesellschaft bietet, an schönen. Erhebenden Dingen wie an politischer Dekadenz und allgemeinem Niedergang.
Von Wallraff unterscheiden mich nicht nur die Themen, sondern vor allem die Methoden, auch wenn es im Bereich der Enthüllung auch gemeinsames gibt – in den Tagen, in welchen staatlich abkommandierte Prediger und Pfaffen mehr auf Verhüllung, mit Christo, aber fern von Christus.
Das Volk findet beides großartig – den verhüllten Reichstag und die Akteure der Verhüllung, die mehr Gaukler sind und Scharlatane, statt aufrichtige Politiker und Künstler.
Der rote Hut des Pfaffen und die neue Verruchtheit heute - nach den Katholiken aus der Kurie nun auch bei den frommen Protestanten: Zyniker der Macht in Amt und Würden lügen und täuschen aus Gründen der Staatsräson,
in Deutschland etwa Bundespräsident Gauck, wenn er der KAS der CDU eine kleine Gefälligkeit erweisen will, aus den dann ein Nobelpreis für wird!
Er darf die Wahrheit beugen, meint er, der Paffe, der von Haus aus lügt, wenn er über Unbeweisbares spricht, der aber auch lügt, wenn er als „demokratischer Politiker“ unterwegs ist, der „Rechenschaft“ geben muss, über das, was er tut.
Auch, wenn er mit einer „Bekloppten“ Tee trinkt!
Das aber hat der Wahrhaftige aus Rostock vergessen!
Verdrängt? Oder bewusst ignoriert?
Wir werden es nicht erfahren, weil der einfache Bürger, der die Wahrheit kennt, diesen Gestalten an der Macht nichts anhaben kann, um die Wahrheit in der Gesellschaf durchzusetzen, selbst dann nicht, wenn er sich auf den Kopf stellt oder Purzelbäume schlägt wie andere Gaukler und Seiltänzer auch, die aber nur das tumbe zu belustigen, zum Lachen zu bringen, ohne es auch noch zu täuschen.
Das aber schaffte der Prediger Gauck, der ein echter Pharisäer ist, ein Ober-Pharisäer, gemacht, aus dem Hut gezaubert für den Staat, dem er dient und dem er – als Mann Gottes – den Stempel aufgedrückt, das Signum der Verruchtheit, das die Protestanten nach Luther dem Papst in Rom und den Gestalten aus der Kurie mit dem roten Hut einst vorwarfen!
Der rote Hut des Joachim Gauck, der die DDR gut überlebt hat, ohne dass man ihm dort die Zähne einschlug im echten „Verhör“ - und der deshalb mit der „Bekloppten“ seiner Wahl über echte „Verhöre“ der kommunistischen Geheimdienste lachen kann, jener Hut ist den Deutschen noch nicht vorgehalten worden, noch bewusst geworden, auch an dem Tag nicht, als der fromme Mann Gottes aus dem Schloss Bellevue zu Berlin einem feuerroten Teufel der Kommunistenwelt „mit einem Kreuz“ ehren ließ, wohl, um von „Hammer und Sichel“ abzulenken!?
Solche Leute braucht der Pharisäer-Staat, denn sie tun das, was er vor ihnen erwartet: sie lügen und betrügen im Auftrag, auf Bestellung, nicht besser als früher bei den verruchten Kommunisten!
Entwurf:
Propaganda wendet sich nicht an kluge Köpfe,
will nicht die Gescheiten im Land erreichen, sondern die vielen Unwissenden, die allen Staaten der Welt in der Mehrheit sind.
Also kann man auch strohdumme Gestalten als Werkzeuge einsetzen, in die große Verführung einbinden, auch im Sermo humilis, den das Volk versteht, etwa eine Herta Müller in Deutschland!
So war auch die billige IDF-Propaganda weniger für das Volk der Juden in Israel gemacht, die durchaus kluge Leute sind, sondern für die breiten Massen in den Wohlstandstaaten des Westens, die lieber schlichten Parolen folgen und grausigen Märchen, statt sich selbstständig denkend und an Fakten ausgerichtet eine solide Meinung zu bilden.
Pecunia non olet – oder stinkt deutsches Geld doch?
Über einen fetten Scheck Axel Springers, den einige fromme Juden in Jerusalem nicht annehmen wollten
Aus der Sicht eines Zeitkritikers, der diktatorische Welt des Kommunismus überlebte, eine Gaukelwelt, die mit Lügen und Unterdrückung agierte, ist Parteilichkeit immer suspekt, ganz egal, ob sie aus dem christlichen Lager kommt, von christlichen Zionisten getragen wird, von einer obskuren Lobby aus dem Hintergrund, deren Akteure kaum einer kennt, oder gar – wie heute in Deutschland – von öffentlichen Medien, die ungeniert Parte ergreifen für das, was „politisch korrekt“ sein soll und einzelne Politiker, gerade an der Macht,, für richtig halten.
Das Pro-Israel der Springer-Presse war aus meiner Sicht also immer schon ein Ärgernis, einfach deshalb, weil die Berichte oft penetrant einseitig waren – und weil, zum Teil mit üblen Psycho-Tricks – mit Worten, Ausdrücken, also über Sprache manipuliert wurde.
Woher kommt die israelfreundliche, bisweilen unkritische Haltung der Springer-Medien in Deutschland, in der „Bild Zeitung“, in der Welt“?
Das fragte ich mich gelegentlich! Und:
War Axel Springer ein Sympathisant des Zionismus?
Aufklärendes dazu fand ich in den Memoiren Teddy Kolleks, der legendären Bürgermeisters von Jerusalem, der den großzügigen Axel Springer beschreibt[1], den Deutschen, der kein Jude war, aber ein Freund des jungen Staates Israel, immer bereit, Israel zu helfen, indem er, nicht anders als Rotschild aus Paris und den reichen Juden Amerikas, Schecks verteilte, Geld, viel Geld, um damit Gutes zu tun, nicht nur für die Juden im Land, sondern auch für die jüdisch-arabisch Zusammenarbeit nach dem 6-Tage-Krieg und den neuen Verhältnissen im wiedervereinten Jerusalem wie im Staat der Juden.
Dem philanthropischen Geist des Axel Springer, der den Alliierten die Lizenz zum Publizieren verdankte und der mit dem übernommenen, höchst renommierten „Ullstein“-Verlag, der ein jüdischer Verlag war, gutes Geld verdiente, auch heute noch verpflichtet, können die Springer-Medien dieses geistige Erbe durchaus fortführen!
Doch müssen sie deshalb auch unkritisch sein? Partei ergreifend für eine Sicht der Dinge, die andere unter den Teppich kehrend, gar dämonisierend – wie heute im undifferenzierten Umgang mit dem „Terrorismus“ und der arabisch-muslimischen Weltsicht dahinter?
[1] Op. cit. S. 199, 290ff, 307.
Wenn die Alliierten mir eine Lizenz einräumen, um Millionen zu verdiene, um, quasi in einer Art Monopol-Stellung Geld zu „drucken“, dann kann ich auch davon eine halbe Million abgeben – und dabei auch noch den „guten Menschen“ mimen!
Der Emir von Katar hat sein Erdgas direkt von Gott bekommen – wenn er nun – als Zakal – Almosen an Arme abgibt, um sein „Karma“ zu verbessern, wie es ein Buddhist ausdrücken würde, dann wird Gott am Jüngsten Tag auch darüber entscheiden, ob der Emir viel gegeben hat, von dem, was ihm durch göttliche Gnade zufiel an materiellen Dingen, und ob das – im Verhältnis zum Gesamtvermögen des Superreichen – „angemessen“ oder auch nicht. Springer, der Emir und George Soros, der auch spendet, werden sich dann vielleicht im Paradies wiederfinden neben, Gabriel, dem Erzengel, der Mohammed die Lehre brachte, und dem Fleischbeschauer aus der SPD, der lieber nahm, als zu geben!
Woher kommt die israelfreundliche, bisweilen unkritische Haltung der Springer-Medien in Deutschland,
in der „Bild Zeitung“,
in der Welt“?
War Axel Springer ein Zionist oder betrieb er nur private Wiedergutmachung?
Über das Vermächtnis eines deutschen Großverlegers mit Alliierten-Lizenz, der ein großzügiger Mensch war
Aus der Sicht eines Zeitkritikers, der diktatorische Welt des Kommunismus überlebte, eine Gaukelwelt, die mit Lügen und Unterdrückung agierte, ist Parteilichkeit immer suspekt, ganz egal, ob sie aus dem christlichen Lager kommt, von christlichen Zionisten getragen wird, von einer obskuren Lobby aus dem Hintergrund, deren Akteure kaum einer kennt, oder gar – wie heute in Deutschland – von öffentlichen Medien, die ungeniert Parte ergreifen für das, was „politisch korrekt“ sein soll und einzelne Politiker, gerade an der Macht,, für richtig halten.
Das Pro-Israel der Springer-Presse war aus meiner Sicht also immer schon ein Ärgernis, einfach deshalb, weil die Berichte oft penetrant einseitig waren – und weil, zum Teil mit üblen Psycho-Tricks – mit Worten, Ausdrücken, also über Sprache manipuliert wurde.
Woher kommt die israelfreundliche, bisweilen unkritische Haltung der Springer-Medien in Deutschland, in der „Bild Zeitung“, in der Welt“?
Das fragte ich mich gelegentlich! Und:
War Axel Springer ein Sympathisant des Zionismus?
Aufklärendes dazu fand ich in den Memoiren Teddy Kolleks, der legendären Bürgermeisters von Jerusalem, der den großzügigen Axel Springer beschreibt, den Deutschen, der kein Jude war, aber ein Freund des jungen Staates Israel, immer bereit, Israel zu helfen, indem er, nicht anders als Rotschild aus Paris und den reichen Juden Amerikas, Schecks verteilte, Geld, viel Geld, um damit Gutes zu tun, nicht nur für die Juden im Land, sondern auch für die jüdisch-arabisch Zusammenarbeit nach dem 6-Tage-Krieg und den neuen Verhältnissen im wiedervereinten Jerusalem wie im Staat der Juden.
Dem philanthropischen Geist des Axel Springer, der den Alliierten die Lizenz zum Publizieren verdankte und der mit dem übernommenen, höchst renommierten „Ullstein“-Verlag, der ein jüdischer Verlag war, gutes Geld verdiente, auch heute noch verpflichtet, können die Springer-Medien dieses geistige Erbe durchaus fortführen!
Doch müssen sie deshalb auch unkritisch sein? Partei ergreifend für eine Sicht der Dinge, die andere unter den Teppich kehrend, gar dämonisierend – wie heute im undifferenzierten Umgang mit dem „Terrorismus“ und der arabisch-muslimischen Weltsicht dahinter?
Woher kommen die vielen Flüchtlinge in Gaza? Aus dem Vakuum?
Teddy Kolleks Autobiographie „Ein Leben für Jerusalem“ in kritischer Relecture -
– der legendäre, langjährige Bürgermeister der Weltstadt im Heiligen Land hat die existenziellen Probleme Israels von heute bereits 1949 klar gesehen und nach praktischen Lösungen gesucht
Man schrieb das Jahr 1978. Jimmy Carter bestimmte seinerzeit noch im Weißen Haus, der deutsche Bundeskanzler Helmut Schmidt war in Rumänien unterwegs, um für ein Kopfgeld von 10 000 Deutsche Mark pro Person Banater Schwaben und Siebenbürger Sachsen von Ceausescu freizukaufen, Pakistans Staatschef Zulfikar Ali Bhutto[1] war noch nicht gestürzt und erhängt, Ajatollah Khomeini war noch im französischen Exil – und ich war, de facto vogelfrei[2], oppositionell in dem kommunistischen Rumänien unterwegs, dessen Entwicklung zur Diktatur sich schon deutlich abzeichnete, noch vor den großen Exodus der Deutschen einem Landstrich Europas, den sie über 800 lange Jahre besiedelt, bewohnt und kultiviert hatten, eingebettet zwischen dem Volk der Magyaren und den Rumänen aus der Moldau und der Walachei.
Im gleichen Jahr veröffentlichte „Judenretter[3]“ Teddy Kollek, der auch viele Juden aus Rumänien vor dem Tod bewahrt hatte, seine „Autobiographie[4]“, die er – nach einem ereignisreichen Leben und immer noch im Amt als Bürgermeister von Jerusalem – zusammen mit seinem Sohn Amor verfasst hatte. Ein Buch mit Tausend Details zur Geschichte des Staates Israel, zur Vorgeschichte und zu den Jahren unmittelbar nach der Ausrufung des Judenstaates durch Ben Gurion am 14. Mai 1948, aufschlussreich, wenn auch nicht vollständig, denn das kann ein Buch dieser Art nicht leisten, auch, wenn es um die moralische Basis geht, die der Gründung des Judenstaates zugrunde liegt.
Während damals vergessen wurde, den Staat der dort heimischen Palästinenser auch auszurufen und voll souverän zu begründen, was er Region und der Welz viel Unheil erspart hätte, ganze Kriege und die Folgen jener Kriege, setzten man die Staatsgründung Israels um – in einem forcierten Akt, dem unzählige Gesetzesverstöße aller Art vorausgegangen waren, beginnend mit der vielfältigen Täuschung der der Briten und der Amerikaner, die dann doch – nach vollendeten Tatsachen – gute Miene zu bösem Spiel machten, indem sie den Judenstaat so absegneten und stützten, wie er nun einmal war, unvollkommen und mit einem Volk, zusammengerufen aus aller Welt, das seine „jüdische Identität“ noch finden sollte.
Während im Deutschland von heute, den Staat der Judenverfolger und Täter, die „deutsche Identität“ in allen Bereichen systematisch abgebaut und vernichtet wird, beginnend mit der Sprache und dem tradierten System bewährter Werte, sind die Juden Israels, inzwischen ein verführtes, zum Teil auch schon „politisch verdorbenes“ Volk, immer noch damit beschäftigt, ihr eigentliches Sein als Volk und Nation auszuloten und zu finden.
Wie weit sie dabei gekommen sind, zeigt Netanjahus Vernichtungskrieg in Gaza, der von weiten Teilen der Israelis gut gefunden und voll mitgetragen wird, wobei Palästinenser und Araber immer noch als das angesehen werden, was sie um 1948 in den Augen der in Palästina siedelnden Juden waren: verabscheuungswürdige Untermenschen, die man nicht ernst nimmt, die man verachtet, bekämpft, vertreibt, umbringt, ohne auf die Gebot der Humanität Rücksicht zu nehmen und auf die Vertreibung, die man in 3000 Jahren Menschheitsgeschichte selbst erfuhr, in Ägypten, in Babylon, im Europa der Christenheit.
Ohne die „Vertreibung“ der Palästinenser aus Palästina auch nur zu erwähnen, das Phänomen „Nakba“, als etwa 750 000 Menschen aus ihrer angestammten, über Jahrhunderte bewohnten und kultivierten Heimat mit Gewalt vertrieben wurde, hinein ins Unbekannte und in eine ungewisses Schicksal, nicht anders als die Millionen Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg, Deutsche, die das auch schon vergessen haben wie ihre Herkunft, greift Teddy Kollek die Flüchtlingsthematik auf – in einer Episode aus dem Jahr 1949, als er, der Mann des Ausgleichs und der Versöhnung zwischen den Nationen, in London unterwegs war, um Gelder zu beschaffen, mit welchen das damals schon höchst verzweifelte Los der Palästinenser-Flüchtlinge gelindert werden sollte! Nein, nicht unbedingt aus humanistischen Gründen und Antrieben heraus, sondern ureigensten Interessen verpflichtet, denn die seinerzeit bereits seht hohe Zahl der Vertriebenen drohte zu einem innenpolitischen Problem, zu einem existenziellen Sicherheitsproblem für Israel zu werden, das das Fortbestehen des gerade erst gegründeten Staates gefährdete.
Diese Situation aus dem Jahr 1949 und von Kollek 1978 öffentlich im Buch angesprochen, haben wir heute in Gaza in vielfach verschärfter Form!
Deshalb auch der gnadenlose Umgang der Israelis, die ein Volk von Soldaten sind, im Gaza-Vernichtungskrieg mit vielfachen Elementen eines Genozids, der sich – in nie gekannter Rücksichtslosigkeit – vor den Augen der Welt vollzieht!
Kollek schreibt im Rückblick auf die sich abzeichnende Notwendigkeit einer Lösung des Flüchtlingsproblems: „Ezra, einige unserer Kollegen und ich waren zu dem Schluss gekommen, daß etwas für die arabischen Flüchtlinge getan werden müsse. Diskutiert hatten wir darüber schon früher. Die arabischen Palästinenser lebten in Lagern, und wie wussten, daß sie sich auf Dauer einrichteten und nachgerade zu Berufsflüchtlingen wurden. Ein paar von uns meinten, daß sie eines Tages das einzig wirklich unlösbare Problem im Nahen Osten darstellen würden.“[5]
Dass die Juden des neu gegründeten Staates Israel den Palästinensern ihr Land genommen hatten, mit Gewalt, und über die Vertreibung der Einheimischen dieses Riesenheer von Flüchtlingen überhaupt erst geschaffen hatten, das sagt - der später Vielgeehrte und Versöhner – Kollek nicht!
Palästina war kein Niemandsland, in welchen nur einige Beduinen herumirrten, ein Land, das man in Besitz nehmen konnte - wie weinst in Amerika das Lan der Indianer durch Weiße – weil es keinem gehörte, sondern ein von Palästinensern bewohntes Kulturland mir urbanen Zentren und mit allem, was zugehört!
Doch diese Einheimischen, die man jetzt neutral „arabische Flüchtlinge“ nennt, waren keine Wilden, wurde aber trotzdem aus ihrem Land vertrieben!
Diese „arabischen Flüchtlinge“, geringschätzig auch „Berufsflüchtlinge“ genannt, fielen nicht vom Himmel, kamen nicht aus dem Vakuum, sondern wurden von dem rassistisch geprägten Staat Israel geschaffen, der damals schon ein militanter Zionistenstaat der „Apartheid“ war, Begriffe, die von Kollek genauso vermieden werden, wie die nackten Tatsachen euphemistisch umschreiben werden, da das autobiographische Werk auch im Westen gelesen werden soll, in dem USA wie in Europa.
Heuchlerisch ist das wohl, hochgradig bigott – und doch hielt sich diese verbrämte Sicht der Dinge bis zum heutigen Tag, speziell im Westen, wo eine Kritik des Staates Israel vermeiden wird.
Die „Berufsflüchtlinge“ sind heute immer noch dort, wo sie von Israel hin versetzt wurden, in Gaza, 2 Millionen an der Zahl, denn sie waren fruchtbar und vermehrten sich, was absehbar war.
Also muss man diese „Berufsflüchtlinge“ dezimieren? Die Zahl verringern, damit die Bedrohungskulisse für Israel geringer wird, eine Bedrohung, die von den vielen Hungernden in Not genauso ausgeht wie von einem souveränen „Staat der Palästinenser“?
„Ezra und ich sahen im Flüchtlingsproblem die größte potenzielle Gefahr für Israel“[6].
Kollek, der selbst 150 000 Juden in Jerusalem angesiedelt[7] haben soll und dabei auch arabisches Kulturgut zerstören ließ, wird noch konkreter:
„Wir waren zuversichtlich, daß wir die Verteidigung der Grenzen und andere Probleme des Landes in den Griff bekommen könnten, die Flüchtlinge jedoch ein Langzeitproblem darstellen würden. Ihr Elend stellte eine Zeitbombe dar, und es musste etwas geschehen, ehe sich die politische Situation in unserem Gebiet verfestigte und erstarrte.“[8]
Dieses Elend der Vielen haben wir heute noch in Gaza. Gaza ist ein großes Gefängnis, ein großes Konzentrationslager, aus dem es kein Entrinnen gibt, immer noch von Israel besetzt, wenn auch – seit den Wahlen im Jahr 2006 – von der Hamas verwaltet.
Kollek suchte damals nach Lösungen, weil er überzeugt war, dass das Problem Jahr für Jahr größer werden würde; er hatte vor, den Palästinensern anderswo Land zur Verfügung zu stellen, in Syrien und im Irak, und, sozialistisch ausgerichtet, den Vertriebenen attraktive Arbeitsplätze zu vermitteln, damit diese sich selbst ernähren konnten, statt – wie Bettler – am Tropf der Völkergemeinschaft zu hängen, was heute noch der Fall ist:
„Die Zahl der Flüchtlinge war damals wesentlich geringer als heute, doch nicht nur natürliche Vermehrung, sondern auch Propaganda und die Gratisverteilung von Lebensmitteln haben das Flüchtlingsproblem zu den heutigen Dimensionen anwachsen lassen.“[9]
Teddy Kollek ist schon lange tot – und weitere Jahrzehnte sind ins Land gegangen – die Lage aber die jetzt in den Gaza-Vernichtungs-Krieg nie gekannter Art führte, ist unverändert. Auch, weil die Weltgemeinschaft es so zugelassen hat, ohne dem Volk der Palästinenser die Selbstbestimmung in einem souveränen Staat zu ermöglichen.
Israel besetzt immer noch ganz Palästina!
Und Israel regiert alle Palästinenser immer noch mit eiserner Faust und Bulldozern, zerstörend, statt aufbauend, auch im Westjordanland und in Ost-Jerusalem!
[1] Am Tag meiner Verhaftung als SLOMR-Gründer in Temeschburg zusammen mit Erwin Ludwig, am 4. April 1979, wurde Zulfikar Ali Bhutto erhängt. Für mich, der ich davon erfuhr, was das ein Schock, der mich durchs Leben begleitete!
Demokratie á la Pakistan heute: die Partei, die die Wahl verloren hat, stellt die Regierung – und der populäre Führer der Wahl-gewinner Partei Khan sitzt im Gefängnis!
Darüber wollte ich schon mehrfach schreiben, doch die Ereignisse in Gaza drängen alles zurück, selbst Putins verbrecherischen Krieg in der Ukraine, der von nie erlebten Kriegsverbrechen der IDF noch überlagert wird.
https://de.wikipedia.org/wiki/Zulfikar_Ali_Bhutto
[2] Beschrieben im zweiten Teil meines Testimoniums „Symphonie der Freiheit“, 2008, in „Allein in der Revolte“, 2313, aufgrund von Verlagsintrigen der Literaturmafia, vermutlich um Herta Müller Plagiieren daraus zu kaschieren, erst 5 Jahre verspätet publiziert, was auch juristisch durchgesetzt werden musste.
[3] Vgl. dazu meinen – etwas ironisch gehaltenen – Beitrag.
[4] Teddy Kollek und Amos Kollek, Ein Leben für Jerusalem, Hamburg 1980. Titel der Originalausgabe: For Jerusalem. A Life by Teddy Kollk with his Son Amos Kollek. London. (1978?)
[5] Ebenda, S. 146.
[6] Ebenda, S. 147.
[7] Vgl. dazu:
https://de.wikipedia.org/wiki/Teddy_Kollek
https://en.wikipedia.org/wiki/Teddy_Kollek
[8] Ebenda, S. 147.
[9] Ebenda, S. 147.
Woher kommt der Hass der Kriegführenden in Gaza auf Palästinenser und auf Araber wie Muslime aus aller Welt dahinter?
Nicht alle Juden aus Israel hassen Palästinenser und Araber wie Muslime; nicht alle Juden Israels behandeln ihre Mitmenschen verächtlich, schäbig, aus übermenschlicher Sicht heraus als Menschen zweiter Kategorie, nicht viel anders, als Juden und Zigeuner von europäischen Nazis angesehen du verfolgt wurden, aber viele!
Israel hat heute eine ziemlich ausgeprägt „rechtsextreme Bevölkerung[1]“, die gut zum „Apartheid-Staat“ Israel passt – und aus dieser Bevölkerung kommen auch die vielen Soldaten, deren Grausamkeiten und Kriegsverbrechen die Welt in Staunen und noch mehr in Schock versetzen, denn Solcherlei hätte man den Bürgern Israels nicht zugetraut!
Den US-Beobachtern, deren Staat immer und uneingeschränkt solidarisch an der Seite Israels stand, jetzt aber wankt, ergeht es dabei nicht anders als den – auf aufgeklärte Demokratie und Humanität getrimmten – Intellektuellen Europas, die allesamt nicht mehr recht begreifen, was in Gaza abläuft – staatlich sanktionierte Grausamkeiten am laufenden Band, offensichtlicher Genozid am Volk der Palästinenser!
Worin wurzeln Hass und Menschenverachtung der besonders zynischen Art, so, wie man sie nur bei Nazis kannte?
Im Wesentlichen sind es zwei Ursachen, die zu dem grauen von Gaza führten: eine religiöse – und eine ethnisch-historische.
Der religiösen Ursache, die auch identitätsbestimmend ist, kommt jedoch heute weniger Bedeutung zu als der historischen, denn nicht alle Juden, die aus aller Welt nach Israel strömten, sind tiefgläubig oder, politisch betrachtet, fanatische Zionisten, sondern aufgeklärte, moderne, humane Menschen, die den Araber als vollwertigen Mitmenschen ansehen und die auch bereit sind, mit Palästinensern zusammenzuleben in friedlicher Koexistenz.
Fakt ist: Mohammed, der Stifter des Islam, hat als begnadeter Eklektiker den Gott der Juden zum Vorbild genommen, um, garniert mit einigen ethischen Elementen aus der christlichen Lehre, den Gott „Allah“ zu formen und zu einer sehr erfolgreichen Gottheit zu machen, der heute mehr als eine Milliarde Menschen aus etwa 57 Nationen der Welt folgen, während es weltweit kaum 10 – 15 Millionen Juden gibt, in Israel und in der Diaspora, die nicht alle religiöse Menschen sind, aber Juden, weil sie Juden sein wollen, kulturell[2], fernab der Religion.
Die zweite Ursache, die politisch- historische aber, die weit über das Religiöse hinausreicht, hängt direkt mit dem Staat Israel zusammen, genauer, mit der – obwohl moralisch berechtigten, faktisch aber ungerechten, forcierten – Staatsgründung zusammen, auch unter Anwendung dubioser und illegaler Mittel, die dann auch zur Ausprägung einer – ultrazionistisch geprägten, rassistischen – Mentalität und Identität führten, was die Israelis von den aufgeklärten Juden in aller Welt wesentlich unterscheidet.
Ein weites Feld – inspiriert auch von Teddy Kolleks Autobiographie „Ein Leben für Jerusalem[3]“, in deutscher Fassung 1980 erschienen, habe ich über diese jüdische Identität immer wieder nachgedacht, nachdem die Verfolgung der Juden in Europa, speziell in Deutschland, für mich ein Thema war – und immer noch ist, ausgelöst und angesichts der Ereignisse in Gaza.
[1] So sieht das die Welt, auch in den USA – und die Bürger Israels, die diesen krieg immer noch mittragen, obwohl er verbrecherisch geführt wird, sollen auch zur Kenntnis nehmen, wie sie in der Welt wahrgenommen werden, auf dem Weg in die Selbstisolation im Paria-Staat als Paria-Volk.
[2] Assimilation im Westen und der Kommunismus im Osten haben die strenge jüdische Identität oft verwischt, unwiederbringlich zerstört.
[3] Teddy Kollek und Amos Kollek, Ein Leben für Jerusalem, Hamburg 1980. Titel der Originalausgabe: For Jerusalem. A Life by Teddy Kollk with his Son Amos Kollek. London. (1978?)
Vgl.auch:
Unter der Silhouette Jerusalems, bei „Kontinent“, in Bonn am Rhein
Das Manuskript, das ich bald darauf am Fuße des Hohenstaufen den Flammen übergeben sollte, die Urfassung der „Symphonie der Freiheit[1]“, hatte ich vorausgeschickt. Es sollte ein „Ullstein“-Buch werden, ähnlich anderer Dissidenten-Literatur nach Solschenizyn, koordiniert von
„Kontinent“, genauer von Cornelia Gerstenmaier[2], der Tochter des langjährigen Bundestagspräsidenten Eugen Gerstenmaier[3], ein Christ aus dem deutschen Widerstand gegen Hitler, der die Repressalien der Nazis gegen die vielen Hundert – allesamt hingerichteten – Widerstandkämpfer mit etwas Glück überlebt hatte.
Begleitet von meiner langjährigen Freundin, einer Bonnerin, die als Diplomatenkind fast ihr gesamtes Leben im Ausland verbracht hatte, machte ich mich auf den Weg in die Redaktion, um den Dingen etwas auf die Sprünge zu verhelfen.
Es wurde ein freundliches und langes[4] Gespräch – unter der Silhouette Jerusalems[5], mit dem Fazit, die Leser Deutschlands hätten einfach keine Lust mehr, „Gefängnisliteratur“, zu lesen, gesättigt, ja, übersättigt, durch das Werk Solschenizyn, des Exil-Rissen, der inzwischen in den USA lebte.
Das Zeugnis eines der roten Diktator Ceausescus gerade Entsprungenen war also nicht gefragt in Deutschland des Jahres 1980, als Bonn noch Hauptstadt war und die Übergabe der politischen Macht von SPD-Kanzler Helmut Schmidt an Helmut Kohl aus der CDU unmittelbar bevorstand.
Der stramme Antikommunist Axel Springer[6] war damals noch unter den Lebenden und an vielen Fronten damit beschäftigt, auf seine Weise die Ausbreitung der roten Weltanschauung einzudämmen. Als ich bald darauf am Springer-Hochhaus stand und gen Osten blickte, über Mauer und Stacheldraht hinweg, stand endgültig fest, dass meine Publikationen bei Ullstein oder Kontinent nicht erscheinen würden. In der „Welt“ aber wollte ich nicht mitwirken, geschweige denn in der „Bild-Zeitung“ für die der Journalist nur ein Mittel ist bei dem Erreichen eines obskuren Endzweckes.
[1] Das 1000-Opus entstand 25 Jahre später doch noch, publiziert in zwei Bänden, 2008 bzw. 2013.
[4] Mit wem ich denn so lange gesprochen hätte, wollte die draußen, vor der Tür, Wartende wissen, um dann, nachdem sie es erfahren hatte, nachzufragen: „wie alt ist denn diese Frau?“.
[5] Cornelia Gerstenmaier hatte eine jüdische Mutter – und das Altstadt-Bild Jerusalems verwies auf die jüdischen Wurzeln und die jüdische Identität.
Entwurf:
Herta Müller und Richard Wagner lesen in Carl Gibsons Dissidenten-Testimonium „Symphonie der Freiheit“ – was wurde daraus? Ein Plagiat und eine öffentliche Diffamierungskampagne!
Dazu gibt es sechs – zum Teil sehr voluminöse – Bücher aus meiner Feder mit Argumenten, Fakten und zahlreichen Beweisen zur Thematik, Bücher, die, obwohl bereits in den Jahren 2014 – 2016 vorgelegt, immer noch nicht rezipiert wurden, weder „wissenschaftlich“ an deutsche Hochschulen, noch gesellschaftlich über die „kritischen“ „Medien Deutschlands.
Die beiden Akteure ließen sich mein Werk, in welchem ihr mühsam aufgebauter Lügen-Mythos von Opposition und Widerstand über Infragestellung zerstört wird, kommen und studierten es eifrig, fest entschlossen, es mit allen Regeln der Zerstörungskunst zu bekämpfen, um sich selbst zu retten. Die Mithilfe der großen Medien und die Schützenhilfe aus der hohen Politik, aus der SPD wie aus der CDU, war ihnen dabei gewiss!
Was wurde daraus? Ein Plagiat bei Herta Müller! Und der Versuch, Fragen an mich zu richten, um dann über gezieltes Kleinreden meine langjährige antikommunistische Opposition während der Ceausescu-Diktatur in Frage zu stellen.
Beides ist irgendwie gelungen: Herta Müller erhielt den - von langer Hand eingefädelten, ihr politisch zugeschanzten und höchstwahrscheinlich „eingekauften“ – „Nobelpreis für Literatur“ im Jahr 2009, obwohl noch ausreichend Zeit da war, um nach der schweren Blamage in dem „ZEIT-Artikel“ „Die Securitate ist noch im Dienst“, Ende Juli 2008 publiziert und der deutschen Politik sattsam bekannt, die Reißleine zu ziehen, um den Schaden von Deutschland abzuwenden!
Die Leute, die diesen Coup möglich machten, die in Berlin und die – später als käuflich bekannt gewordenen – Juroren vom Nobelpreiskomitee in Stockholm, werden das vor der Geschichte verantworten müssen!
Die beiden Marionetten des Systems machten nur das, was sie im Kommunismus erlernt hatten, lügen und täuschen, nebenbei auch stehlen, wobei die beiden Handlanger dderr Kommunisten sich nun voll und ganz – mit neuer Identität – in den Dienst eines anderen Dienstherrn begaben. Der dankte es ihnen mit dem Bundesverdienstverdienstkreuz, während der Schöpfer des 1000-Seiten Opus „Symphonie der Freiheit“, in dem man die dünnen Büchlein der Herta Müller verstecken kann, in eine Ecke gestellt und öffentlich ausgegrenzt wurde.
Aber auch das wird durch die Geschichte revidiert werden, nicht nur möglicherweise, sondern ganz gewiss.
Vgl. dazu:
Der berühmte Consulting-Philosoph aus Bad Mergentheim oder die Diskreditierung des antikommunistischen Dissidenten Carl Gibson in deutschen Medien mit dem Segen der Politik.
Als der rote Löwe noch Zähne hatte - Diffamierung mit System - im Auftrag des Systems!? Wenn die Wahrheit zur Lüge wird, die Regierenden die Geschichte schreiben lassen, opportunistische Wendehälse der Diktatur zu Heroen des Widerstands und der Freiheit stilisiert werden!
Mein altes Thema: David gegen Goliath, ein tragisch-komisches Bühnenstück aus der Bundesrepublik Deutschland, aufgeführt in der Öffentlichkeit, als Ergänzung zu den einschlägigen Büchern des Rufers in der Wüste, die seit 2008 auf dem Markt sind, aber in Deutschland verdrängt werden.
Die Handelnden Personen und Institutionen:
David: alias Carl Gibson, berühmter Philosoph, Aufklärer wider Willen,
Goliath: Die Konrad-Adenauer-Stiftung der CDU, DIE ZEIT, etc. und Herta Müllers zweiter Ehemann, Schildknappe der Nobelpreisträgerin auch nach der Scheidung, Richard Wagner aus Lowrin im Banat, im Auftrag der „Literatin“ schmutzig unterwegs, inzwischen krank, verstummt.
Es ist alles beschrieben - die Bücher liegen vor. Die Geschichte wurde geschrieben, so, wie sie sein sollte, mit einer pervertierten Wahrheit, mit Fakten, die erfunden wurden, mit Lug und Trug als Methode - bis hin zum geistigen Diebstahl.
Für die Historiographen der Zukunft, die vielleicht einiges überprüfen und revidieren wollen, bieten sich noch ein paar lebende Zeitzeugen an, die die rote Diktatur in der Gefängniszelle erlebten, ferner Dokumente, Quellen, Anmerkungen und Fußnoten.
Für manchen ist das eine oder andere neu, andere werden sich erinnern:
Wagners Angriff auf meine Person kann man hier nachlesen:
Meine Antwort steht in mehreren Büchern zur Sache. Hier nur eine Bemerkung:
Als der rote Löwe noch Zähne hatte, standen Herta Müller und Richard Wagner noch auf der Seite des Löwen, als Speichelecker der Diktatur -
als Diener der Kommunistischen Partei haben beide auf schäbige Weise ihr Auskommen gesucht, den Mächtigen gedient,
gegen die Deutschen in Rumänien,
während ich die Diktatur seinerzeit aktiv politisch bekämpfte
und auch später mein Brot in selbständiger Tätigkeit
- nahe am Buch und immer ethisch ausgerichtet -
im Dienst von Wahrheit, Gerechtigkeit und Freiheit verdiente.
Richard Wagners öffentlich ausgetragener Mehrfronten-Stellvertreterkrieg gegen mich in der Öffentlichkeit, von der etablierten Presse unterstützt und mitgetragen, fand ein jähes Ende mit der Erkrankung des „Dichters“ und KP-Propagandisten, den man, hier, im demokratischen Deutschland - wohl für diese wertvolle Wühlarbeit - im Auftrag und Dienst von Herta Müller, seitens der BRD mit dem „Bundesverdienstkreuz“ geehrt hat – nachdem man schon die wüste Plagiatorin für das rücksichtslose Abschreiben – bei Verletzung des Urheberrechts – auch schon mit dem gleichen Kreuz aus Blech ausgezeichnet hatte, nur in besserer Ausführung!!! Gegen meinen Protest!
Was ist das deutsche Bundesverdienstkreuz noch wert, wenn es für „Werte“ wie das Lügen, das Täuschen und das Stellen vergeben wird?
So, schreibt man Geschichte, indem man wünschenswerte Fakten einfach konstruiert, erfindet, in die Welt setzt, nein, nicht nur literarisch, sondern aktiv in der Politik, im Namen deutscher Spitzenpolitiker wie Präsident Horst Köhler, Präsident Joachim Gauck u. a.
Das Erstellen der Beweise in mehrjähriger, aufwendiger, zermürbender Weise gegen die Macht der Mächtigen in diesem Land hat mich krank gemacht – trotzdem werde ich an diesen einsamen Weg festhalten und bis zuletzt gegen die Lüge und den geistigen Diebstahl ankämpfen.
Eine Literatin, die nichts zu verlieren hat, bedarf der Scham nicht – doch einige deutsche Politiker werden sich eines Tages schämen müssen, dann, wenn man die - zu Unrecht - Protegierte fallen lassen wird wie eine heiße Kartoffel.
Meine Bücher liegen vor – und klagen an.
Aufklärung macht krank - war mein Kampf gegen die Umtriebe der Kommunisten in Deutschland umsonst?
Putin mache sie krank, schrie Zögling des Kommunismus Herta Müller, die privilegierte Westreisende zur Zeit der Ceauşescu-Diktatur, in einem Anflug von Entrüstung und wohl im Auftrag in einem Artikel in der „Welt“ in die Welt!
Putin, ob man es zur Kenntnis nehmen will oder nicht, ist ein Glücksfall für die westliche Welt, ganz im Gegensatz zu der „Nobelpreisträgerin“, die lügt, täuscht und plagiiert, die als eine schwere Hypothek, ja als ein Schandfleck für das einst moralisch integre Abendland betrachtet werden kann.
Mein Kampf gegen die Sendboten der Ceauşescu-Diktatur begann 2005, ist in Büchern dokumentiert, hält noch an - doch er hat mich krank gemacht, eben, weil er ohne Seilschaften, ohne politische Protektion erfolgte, nur im Dienst der Wahrheit.
Jetzt, als Genesender, kann ich wieder einige Zeilen schreiben, vielleicht auch in Buchform veröffentlichen, wenn die Krankheit besiegt ist und Körper wie Seele und Geist wiederhergestellt.
Das freche Lügen im Fall Herta Müller[1] geht weiter, nein, nicht vor Gericht, was die Akteurin mir - über ihren zweiten Mann - im Jahr 2008 androhte,
aber über Wikipedia,
an der deutschen Alma Mater,
in den Medien,
die Träger der System-Meinung sind und weiterhin die Geschichte verfälschen.
Ja, der Kampf für die Wahrheit macht krank, wenn er sich so vollzieht, wie in meinem Fall, über Jahre, wie bei Sisyphus und Don Quichotte, auch wenn Sancho Panza auf der anderen Seite aushalf, damit man ihm einen Knochen zuwirft, zum Überleben, wie einst bei dem roten Löwen in Bukarest.
Meine Bücher gegen Infamie, Lüge und Täuschung, von Kreisen, die die unbequemen Inhalte nicht erfahren wollen als „Polemik“ bezeichnet, liegen vor.
Die Sendboten des Kommunismus
Diese Sendboten des Unheils - sie kommen als Geläuterte, ohne Katharsis, ohne Gang nach Canossa – haben aus Deutschland einen Unrechtssaat gemacht, einem Staat, in welchem der zynische Wille zur Macht regiert, die Lüge die Wahrheit längst ersetzt hat – und das Volk dem gerissenen Spiel der Täuscher zusieht, tatenlos, apathisch duldsam weil es, da von den wahren Phänomenen abgelenkt, nicht mehr folgen kann.
Notorische Lügner wie Herta Müller[2], mit Macht und viel Geld am Leben gehalten, als Mittel der selbst konstruierten Propaganda, aber auch, um über Lug und Trug noch mehr Geld zu verdienen, dürfen weiter agieren, während die Bestohlenen – außer gibt es noch andere in gleicher Situation – vor die Hunde gehen, weil ihnen – über den Boykott der veröffentlichten Bücher – die Tantiemen verwehrt werden.
Als ich im Jahr 2008 im Gefolge der „Symphonie der Freiheit“, um die Thesen des Buches, aus dem Herta Müller in unverschämter Weise abgeschrieben hat, von Deutschland aus an die Weltöffentlichkeit trat, ging ich davon aus, dass die bundesdeutsche Öffentlichkeit den moralisch untragbaren Zustand einer konstruierten, falschen Ikone, die lügt, täuscht und plagiiert, nicht hinnehmen wird.
Da habe ich mich getäuscht – und das ist auch meine Enttäuschung schlechthin, dass das Wirken der Lüge – gedeckt von der Politik – weiter geht.
Wie mehrfach anklagend hervorgehoben: der zermürbende Kampf gegen die Lüge macht die Betroffenen, die Opfer krank – trotzdem gibt es nur einen Weg bis zum letzten Gang: weitermachen, ungeachtet der Krankheit, im Einsatz für Wahrheit und Gerechtigkeit, nicht wie Sisyphus, nicht verzweifelt, sondern aufrecht, denn:
Steter Tropfen höhlt den Stein.
Was hier und jetzt geistig-moralisch in der Bundesrepublik Deutschland abläuft, wird in Zukunft über den Wert oder Unwert von deutscher Nation, insofern diese überhaupt noch da ist, und Staat entscheiden.
Der Kommunist lügt und täuscht bis zuletzt – das Leben ohne Ethos
Einen Jüngsten Tag kennt der Gottlose nicht. Er muss nicht vor seinen Schöpfer treten und Zeugnis ablegen für sein Tun während seiner Zeit in Erdentagen, denn für ihn gibt es keinen Gott, in keiner Form, nicht einmal als Natur. Also lebt er sein Sodom- und Gomorrha der Amoral bis zuletzt, belügt die anderen und sich selbst, nur um seine niederen, schäbigen Zwecke zu erreichen, mit Mitteln der Niedertracht, denn nichts ist ihm heilig.
Inzwischen hat dieser neue Typus Untermensch als neue Inkarnation des Bösen das einst christliche Abendland unterwandert. Gut getarnt, unerkannt wurde er von - selbstvergessenen – Christen adoptiert.
Carl Gibson ist unwichtig, als Philosoph, als Schriftsteller und als Bürgerrechtler – ergo schreiben wir die Vita des Dissidenten um, noch bevor der Streitbare eine Diskussionsplattform bekommt und unseren großen Coup über Fakten und Beweise auffliegen lässt!
So etwa sinnierten die obskuren Akteure des Herta Müller-Netzwerks, nachdem das Erscheinen der „Symphonie der Freiheit“, 2008, den im Folgejahr noch mit Müh und Not durgedrückten „Nobelpreis für Literatur“ zu gefährden drohte. Die ganze Liebesmüh‘ umsonst – viel Geld in den Sand gesetzt? Auf eine falsche Ikone gebaut, den Unwert als Wert inszeniert – und jetzt: des Kaisers neue Kleider als Farce durchschaut?
Bevor dieser Bursche unsere Kreise stört, die Planungen von langer Hand zunichtemacht, werden wir ihn zerstören, indem wir seine Vita und den ethisch einwandfreien Ruf zerstören. In der Tat: die „Fortsetzung der Verleumdung“, die Herta Müller dummerweise ihren konservativen Landsleuten im angeblichen Bund mit der „Securitate“ öffentlich unterstellte, wurde in der Zersetzungsarbeit gegen meine Person prinzipiell übernommen, indem Herta Müllers Mann für Grobe, Dreckarbeiter, und Altkommunist und Scharfmacher aus Diktator Ceauşescus KP, die Argumentation des Regimes in Bukarest nach der von mir auf den Weg gebrachten UNO-Beschwerde im Jahr 1982 übernahm, um mich öffentlich als dubioses, unglaubwürdiges Element erscheinen zu lassen. DIE ZEIT bot das Forum zu dieser Diskreditierung meiner Person, während ich jahrelang ohne Gegenwehr dastand., bis 2013, als mit „Allein in der Revolte“ auch meine Position öffentlich wurde. Der Artikel „Carl Gibson gegen Herta Müller“ kam viel zu spät: der Coup in Stockholm war längst unter Dach und Fach, die pekuniäre Ernte in der Scheuer.
Mit dem synthetisch in die Welt gesetzten Negativ-Image lebe ich noch heute, während die kommunistischen Saboteure aus dem Herta Müller-Netzwerk weiter damit fortfahren, der Welt zu erklären, wie unwichtig ich sei, als Mensch, Kämpfer, Literat und Geist, mit der Absicht, meine – ihnen gefährliche – Existenz zu schleifen wie Karthago, während sie im gleichen Atemzug und mit der Ausdauer der wohlgenährten Lüge weiter am Kartenhaus bauen, an einem Monument auf tönernen Füßen, verankert, nicht in fester Erde, sondern im Sand. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann der Einsturz erfolgt. Der Flügelschlag eines Schmetterlings kann die Stunde der Wahrheit auslösen.
[1] Einige bereits publizierte Beiträge habe ich neu, leicht variiert auf dem Blog veröffentlicht und gelegentlich auf Facebook geteilt und kommentiert, z. B. am 11 Juni:
„Das ist fast zu romantisch - diese Geschichten, eigentlich sind es üble Zoten, hörte man beim rumänischen Militär oder im Gefängnis. H. M. hat alles, was sie so aufgeschnappt hat, als "Literatur" verzapft weitergegeben, hier in Deutschland wirkt das exotisch, aus der Sicht dessen, der die rote Diktatur echt erlebt hat - als Opfer und in der Opposition - sind solche rein erfundenen oder - bei mir abgekupferten - Securitate-Stories nur blödsinnig und dumm. Diese Person ohne Bildung, ohne Wissen, ohne Charakter kann einfach nicht mehr - lügen, täuschen, stehlen! Man hat die falsche Marionette ausgewählt - und das zu spät bemerkt. Alle groben Lügen kann man nachlesen in dem ZEIT-Artikel oder in meinen Büchern zur Thematik. Herta Müller ist eine Schande für das Volk der Dichter und Denker.
[2] Das Wikipedia-Porträt der Plagiatorin, inzwischen aufgebläht, um auch damit abzulenken ist geschönt und wird von professionellen Ausputzern, die alle unliebsamen Beiträge entfernen, wohl gegen Bares, betreut. Meine Werke mit expliziten Beweisen zu Herta Müllers systematisch ausgebreiteten Lügen fehlen dort, wurden mehrfach eliminiert. Andererseits waren Helfer und Helfershelfer bemüht, mein Porträt dort bei Wikipedia zu „löschen“! So verläuft der Kampf zwischen Wahrheit und Lüge in Deutschland.
Wer „schrieb“ die „Symphonie der Freiheit“ und wer „schrieb nur daraus ab“?
Herta Müller oder Carl Gibson?
Die mehrfachen „Richtigstellungen“ des tatsächlichen Urhebers zu dem irreführenden Bericht der „Wiener Zeitung“ haben sich wieder in Luft aufgelöst, während die Fehl-Information weiter besteht!
Desinformation durch unsauberen Journalismus!?
Mit einer Leseprobe aus: Carl Gibson, Symphonie der Freiheit, 2008. Widerstand gegen die Ceausescu-Diktatur
https://www.wienerzeitung.at/archiv/69358-Literaturnobelpreis-fuer-Herta-Mueller.html
Es ist ein Katz- und Maus-Spiel: Ein schlecht informierter Journalist, der unsauber recherchiert hat, setzt Falschinformationen in die Welt; und der Autor des - seit einem Jahrzehnt vergriffenen - Buches, für das im Internetbuchhandel inzwischen 630 US-Dollar pro Exemplar gefordert werden, muss dagegenhalten und der - in die Irre geleiteten - Welt erklären, wer die „Symphonie der Freiheit“, tatsächlich verfasst und im Jahr 2008 publiziert hat.
Carl Gibson hat das Buch geschrieben – Herta Müller hat daraus abgeschrieben!
Ungestraft!
Wie in der beweisführenden Schrift „Plagiat als Methode“ Jahre danach (2014) von mir dezidiert nachgewiesen, munitionierte sich Herta Müller in meinem 1000- Seiten-Opus „Symphonie der Freiheit“, besonders in dem zweiten – durch Intrigen fünf Jahre verspätetet erschienenen - Band „Allein in der Revolte“, 2013, mit differenziertem „Securitate-Wissen“ und gab dann das - ohne Zitation – „Entlehnte“ als eigene Erfahrung aus, um sich selbst als Securitate-Opfer zu inszenieren.
Die Presse – in Deutschland ist das primär DIE ZEIT - hat einen hohen Anteil an der Irreführung der Öffentlichkeit - in diesem Fall und auch darüber hinaus.
Es würde mich interessieren, weshalb meine - rechtlich legitimen – „Richtigstellungen“ immer wieder entfernt werden! Cui bono?
Carl Gibson, Autor.
Zustände dieser
Art haben zur Folge, dass die Lügen-Maskerade des Herta-Müller-Netzwerks auf
die bewährte Art weitergehen kann und der Leser uninformiert oder falsch
informiert bleibt
Hier eine Leseprobe aus dem authentischen Werk, das ohne Erfindungen auskommt:
Widerstand gegen die Ceausescu-Diktatur
Leseprobe aus: Carl Gibson, Symphonie der Freiheit, 2008
Vor Lausanne:
Gedanken an Ion Caraion -
Stimme der Freiheit und nationales Gewissen?
Eine Apologie!


Brückenbauer und Apostel der Freiheit - Tzara, Celan …

Der Wahlverwandte

Januskopf und Chamäleon oder Opfer des langen Arms der Revolution?


Existenz und Ethos - Haltung und Botschaft

Libertate - Freiheit in meiner Sprache …

Die Jagd auf den toten Dichter - und moralische Entrüstung

Das Stockholm-Syndrom und ein Pakt mit dem Teufel?

Gegen das Vergessen

Das Gebäude der rumänischen Gauck-Behörde CNSAS
Von der Freiheit der Lüge -
Die UNO-Klage. Eine völkerrechtliche Disputation

Klage vor der Klage -
Diskreditierung, Diffamierung und Kriminalisierung

Die „so genannte Freie Gewerkschaft“ - eine Fiktion?
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Ienei-Kirche, Bukarest |
Ienei-Kirche, Bukarest
Verleumderischer Steckbrief und noch ausstehende Rehabilitation

Tragik und Opfer am Wegrand –
Klage nach der Klage

Ein Signal -
Bilanz, Wertung und Konsequenzen der UNO-Klage aus heutiger Sicht

Kurzer Abriss vorrevolutionärer Opposition seit 1979

Freiheit und künstlerische Selbstbehauptung:
Ana Blandiana und Doina Cornea -

Intellektuelle Distanzierung -
Tudoran und Tismăneanu

Der Tod geht um -
Marin Preda, prominentestes Securitate-Opfer?

Ecce poeta! Mihai Eminescu-Büste vor dem Rumänischen Athenuäm in Bukarest
Der Mord an Gheorghe Ursu

Die Weiße Rose von Bukarest -
individuelle und kollektive Protestaktionen
Symphonie der Freiheit
Chronik und Testimonium einer Menschenrechtsbewegung
in autobiographischen Skizzen, Essays, Bekenntnissen und Reflexionen,
Dettelbach 2008, 418 Seiten


Carl Gibson,
Natur- und Lebensphilosoph, ethisch ausgerichteter Zeitkritiker,
Naturfotograf, im August 2021
Mehr zu Carl Gibson, Autor, (Vita, Bibliographie) hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Gibson_(Autor)
https://www.worldcat.org/identities/lccn-nr90-12249/
Bücher von Carl Gibson, zum Teil noch lieferbar.
Copyright: Carl Gibson 2021.
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