Samstag, 14. Januar 2017

Kritik an Merkels Flüchtlingspolitik, nach Erika Steinbach nun auch von Donald Trump. Steinbach wirft Merkel Rechtsbruch vor und hat die CDU verlassen – nach 40 Jahren aktiver Partei-Arbeit und als Berufsvertriebene. Aus: Carl Gibson, Paradigmen der Zeitkritik, Neue Folge.


 Kritik an Merkels Flüchtlingspolitik, nach Erika Steinbach nun auch von Donald Trump. Steinbach wirft Merkel Rechtsbruch vor und hat die CDU verlassen – nach 40 Jahren aktiver Partei-Arbeit und als Berufsvertriebene.






Erika Steinbach ist eine klassische Nestbeschmutzerin, die mit ihrer Merkel-kritik zur Unzeit der CDU in den Rücken fällt, der Partei,
der sie alles verdankt.

Weshalb kommt die Kritik an Merkel erst jetzt, werden kritische Beobachter fragen. Und weshalb erfolget sie nicht an jenem Tag, als das Einfallstor für jedermann nach Deutschland und Europa durch Merkel geöffnet wurde?

Es mutet scheinheilig an, wenn in Deutschland der Rechtsbruch anderer gesehen wird, etwa bei Erdogan oder Putin, dabei aber das gravierende Hinwegsetzen über Recht und Gesetz von zehntausenden Juristen, die das hätten erkennen müssen, ignoriert wird.

Die Erkenntnis von Erika Steinbach, der Berufsvertriebenen, die ihre Laufbahn der CDU verdankt, die das Linksabdriften der Partei lange mitgetragen und selbst viele falsche Weichenstellungen[1] vorgenommen hat, in der falschen Partei zu sein und den Weg der CDU unter Merkel nicht länger mittragen zu wollen kommt spät, sehr spät, ja fast zu spät, weil Merkel inzwischen wieder dabei ist, demagogisch wie opportunistisch, die Umkehr zu vollziehen, zurück zu alten Positionen der CDU, zu Sicherheit und Ordnung – auf der Grundlage der Lüge als Wert[2].

Trotzdem ist es gut, dass Erika Steinbach ihre Stimme gegen die Kanzlerin erhebt und aus der durch und durch verlogenen Partei, die sich „christlich“ definiert ausscheidet.

Die Kritik an Merkel kommt gerade mal einen Tag vor Donald Trumps vernichtender Kritik an Angela Merkels Flüchtlingspolitik – aus der Sicht des – bald mächtigsten Mannes der Welt!

Einige Polit-Akteur aus der CDU/CSU, unter ihnen der Vorsitzende des Bundes der Vertriebenen, Bernd Fabrizius (CSU), melden sich nun auch zu Wort, meinend, die Auseinandersetzung mit Merkels Alleingang hätte auch in der CDU stattfinden können.

Das ist heuchlerisch unrealistisch – wie schon früher im Fall Bosbach deutlich wurde. Machtpolitikerin Merkel straft ihre parteiinternen Kritiker ab und schickt sie – nicht anders als ihr Lehrmeister Kohl - ins Abseits.

Merkels Fehler, von mir öffentlich angesprochen und in Buchform publiziert, wurden bisher in der Partei (CDU) unter den Teppich gekehrt, ebenso in der bundesdeutschen Gesellschaft.

Jetzt, wo der kommende US-Präsident sie zum Thema macht, wird man nicht mehr ignoerieren können, was Merkel Deutschland und Europa angetan hat.
Wenn Europa auseinanderbricht,
wenn eine neue deutsch-amerikanische Eiszeit anbricht,

dann hat Angela Merkel das zu verantworten.




[1] Etwa das Ehren der verlogenen Plagiatorin Herta Müller aus dem rumänischen Banat mit dem nach Franz Werfel benannten Preis für Menschenrechte der Vertriebenen. Seinerzeit protestierte ich heftig dagegen. Vgl. dazu auch meinen Beitrag:
Publiziert in: Vom Logos zum Mythos,

CARL-GIBSON 26.02.2010 | 11:54
Werden große Räder von langer Hand gedreht? Was steckt hinter der "Vertrieben-Politik" der Bundesregierung, "kritische Vergangenheitsaufarbeitung - und Vergangenheits-Bewältigung oder nur ein "Ablenkungsmanöver" von den eigentlichen Problemen der Gesellschaft,
lieber Tom Strohschneider? Und setzt die Bundesregierung in einer fast unheilig anmutenden Allianz zwischen CDU und SPD (toleriert von der FDP), die sich hier nicht einmischt, gar auf die "falschen Symbole" und "Signale? Bevor Herta Müller den Nobelpreis für Literatur zugesprochen bekam, erhielt sie, gerade sie, den "Franz-Werfel-Preis für Menschenrechte", der von Bund der Vertriebenen vergeben wird. Was hat Herta Müller mit den Menschrechten zu tun?
Fast nichts, noch genauer: überhaupt nichts. Im Rumänien Ceausescus war sie systemloyal. Seit sie 1987 in Berlin ankam, wurde sie zum Wendehals und begann damit, die Securitate und Ceausescu zu beschimpfen. Verfolgt, verurteilt, eingesperrt wurde sie nie.

Trotzdem wurde sie hier im Westen bald als "Dissidentin" wahrgenommen, weil sie zu einem antikommunistischen, kommunismuskritischen "Symbol" gezielt "gemacht", umfunktioniert wurde. Weshalb wurde Herta Müller der Menschenrechtspreis des BdV zugesprochen und bald darauf der "Nobelpreis"? War das wieder eine "politische Entscheidung", statt einer literarischen? Wünschen gewisse Kreise, dass die "Vertrieben-Politik" in den Mittelpunkt gerückt wird - auch welchen Gründen auch immer? Verbirgt sich dahinter massive Protektion und kulturpolitischer Lobbyismus? Und ist ´Herta Müller die richtige Galionsfigur, wenn es darum geht, "deutsche Geschichte" aufzuarbeiten - mit "Flucht und Vertreibung"? Ist Herta Müller eine "repräsentative Vertriebene" oder ist sie nur ein falsches Symbol, auf das gewisse konservative Kreise aus CDU (Konrad Adenauer-Stiftung) und SPD (Michael Naumann) setzten, um höhere politische Ziele umzusetzen? Die Brisanz der Thematik, die mich als Zeitzeugen und Historiker seit Jahren nicht mehr zur Ruhe kommen lässt, ist leider noch nicht in das Bewusstsein der Allgemeinheit vorgedrungen. Die Desinformation der anderen Seite war zu stark. Wahrheiten liegen noch brach. Keiner fragt danach - oder doch, in anderem Kontext, hier etwa? Herta Müller stammt aus dem kleinen Ort Nitzkydorf im rumänischen Banat. Mit den vielen Heimat-Vertriebenen hat sie allerdings wenig zu tun, weil gerade sie es war, die mit der Kritik der "deutschen Gemeinde" im Banat debütierte. Sie sagte sich los von der deutschen Identität der Menschen dort, unterstellte ihren Landsleuten "latenten Faschismus" in den Köpfen, kritisierte ihre Banater Schwaben in ihrem Debüt-Werk "Niederungen" und wurde dementsprechend als "Nestbeschmutzerin" wahrgenommen. Wie kommt es nun urplötzlich, dass die Vertriebenen selbst, der BdV, in einem Augenblick von Selbstvergessenheit ihre "Kritikerin" mit einem Menschenrechtspreis auszeichnen? Nur weil es gerade opportun ist? Nur weil es von langer Hand so geplant und eingefädelt wurde? Herta Müller hat beginnend mit dem Jahr 1982 bis in die jüngste Zeit hinein die Vertriebenen kritisiert, ihre Landsmannschaften und Einzelindividuen, oft ohne Grundlage.
Zuletzt schimpfte sie im Rahmen einer Ehrung in der Paulskirche gegen die Evangelische Kirche der Siebenbürger Sachsen A.B., der sie den Vorwurf machte mit Ceausescus Securitate paktiert zu haben. Von diesen Skandalen (siehe dazu auch des SWR- Report aus Mainz ... wie ein befreundeter Schriftsteller H, H. der Securitate auslieferte ...) Trotzdem: Der Bund der Vertriebenen auf einem Auge blind - und die Politiker, die hinter solchen Entscheidungen stehen, diese durchsetzen, obwohl längst erwiesen ist, dass sie auf das falsche Pferd gesetzt und gewettet haben, machen munter weiter. Dabei opfern sie Prinzipien und setzen machiavellistisch auf ein Mittel, das durch den Zweck geheiligt wird. Aus meiner Sicht: ein Problem und ein Skandal. Aus Gründen der Differenzierung werde ich diesen Beitrag auch als Blogbeitrag hier veröffentlichen. Carl Gibson








Aus: Carl Gibson, Paradigmen der Zeitkritik, Neue Folge.
Mehr zur aktuellen Politik und Geschichte in:


Quo vadis, Germania, wohin steuert Europa? ,


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Weshalb schweigt Bundespräsident Horst Köhler zur inneren Spaltung? 


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Auswirkungen der globalen Wirtschafts-und Finanzkrise.


Deutscher Atomausstieg nach Fukushima. 


Volksbefragung zu „Stuttgart 21“. 


Meinungsfreiheit, Manipulation, Lobbyismus. 


„Neue Armut“ in Deutschland.

Paradigmen der Zeitkritik – Analysen, Kommentare, Essays zur aktuellen Innen- und Außenpolitik.
Herausgegeben vom

Institut zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa.





Buchrückseite Carl Gibson

Quo vadis, Germania, wohin steuert Europa?






Motto:

„Denk ich an Deutschland in der Nacht,

Dann bin ich um den Schlaf gebracht“

Heinrich Heine, Nachtgedanken


ISBN: 978-3-00-051989-5


1.  Auflage, Januar 2016

Copyright © Carl Gibson. Alle Rechte vorbehalten.


Aus der Reihe: Schriften zur Literatur, Philosophie, Geistesgeschichte und Kritisches zum Zeitgeschehen, Bd. 1, 2016.

Herausgegeben vom Institut zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa.


Woher kommt die Politikverdrossenheit der Deutschen, der Franzosen, die Euro-Skepsis vieler Osteuropäer? Regieren die Verantwortlichen, arrogant und realitätsfern über die Köpfe der Bürger hinweg? Ist der Krieg immer noch ein Mittel der Politik? Wer ist für die Kriege und die Destabilisierung im Irak, in Libyen und Syrien verantwortlich? Ernten wir jetzt das, was wir – unvernünftig und kurzsichtig – politisch gesät haben?
„Wohin gehst, Du, Deutschland, in Europa“? – Wohin geht die Reise der Europäer? In die „Vereinigten Staaten von Europa“ oder bleibt es bei einem „Europa der Nationen“?
Aufbauend auf seinen historisch-dokumentierenden Beiträgen zu den Umbrüchen und Entwicklungen während des „Arabischen Frühlings“, fragt Autor Carl Gibson - hier und jetzt - nach den Ursachen der internationalen Konflikte. In exponierten Thesen analysiert er die unmittelbaren Auswirkungen der Ereignisse auf Europaschwerpunktmäßig in dem - mit massiven Flüchtlingsströmen konfrontierten und vielfach an seine Grenzen stoßenden – Deutschland sowie im mit betroffenen FrankreichWurzelt der aktuelle Terror gegen Frankreich in einer verfehlten Innen- und Außenpolitik? Der – die Politik der Supermächte USA und Russland permanent einbeziehenden - politologischen und völkerrechtlichen Betrachtungsweise schließt sich im zweiten Teil des Buches eine umfassende „Werte-Diskussion“ an, in welcher, rund um das leitmotivische Makro-Thema tradierte Normen und Wertvorstellungen (Würde, Freiheit, Meinungsfreiheit etc.) im Wandel erörtert werden. „Deutsche Werte“ – was sind sie noch wert? Verabschiedet sich das „neue, wiedervereinte Deutschland“ nach der politischen und geistigen Wende zunehmend von den aufklärerisch-humanistischen Paradigmen eines Luther, Kant und Goethe? Sind „deutsche Kultur“, „deutsche Identität“, „deutsche Nation“ noch Werte an sich oder verkamen sie inzwischen zu antiquierten, zur Disposition stehenden Begriffen? Wer, gerade im Ausland ,erfahren will, was in der deutschen Politik und Gesellschaft schon seit Jahren nicht mehr stimmt, wie – sicherheitspolitisch unverantwortlich - heute mit der Flüchtlingsproblematik umgegangen wird oder ob der freie Westen den Herausforderungen der internationalen „terroristischen Bedrohung“ gewachsen ist, der blättere kritisch nachdenkend in diesem Buch.




Carl Gibson, sozial engagierter Philosoph, Zeitkritiker, Bürgerrechtler, Gründer und Leiter des „Instituts zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa“. Hauptwerke: Lenau. Leben – Werk – Wirkung. Heidelberg 1989, Symphonie der Freiheit. Widerstand gegen die Ceaușescu-Diktatur. 2008. Allein in der Revolte: Eine Jugend im Banat. 2013, Die Zeit der Chamäleons, 2014, „Ohne Haftbefehl gehe ich nicht mit“ – Herta Müllers erlogenes Securitate-Folter-Martyrium, 2014. „Plagiat als Methode – Herta Müllers „konkreative“ Carl Gibson-Rezeption“. Vom Logos zum Mythos!?Die Herta Müller-Maskerade im Brenn-SPIEGEL der ZEIT-Kritik, 2015, Koryphäen der Einsamkeit und Melancholie in Philosophie und Dichtung aus Antike, Renaissance und Moderne, von Ovid und Seneca zu Schopenhauer, Lenau und Nietzsche, 2015.


ISBN: 978-3-00-051989-5

Erschienen am 28. Januar 2016.
Überall im Buchhandel erhältlich.

Hardcover, über 500 Seiten.
Buchpreis: 55,90 Euro.

Direkt-Bestellungen und Vormerkungen


auch über Email: carlgibsongermany@gmail.com





 
Foto: Copyright ©
Monika Nickel

Carl Gibson,  Philosoph, Autor, im Jahr 2016

Pressemitteilung veröffentlicht bei openpr







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