Sonntag, 8. Oktober 2017

1987 - Das SPIEGEL-Interview in der Relecture – Machwerk und verhängnisvoller Auftakt einer schamlosen Selbst-Inszenierung. 1. Gegen Deutsche darf gehetzt werden – zunächst im SPIEGEL (in der Rezension 1984, später im Interview 1987) und mehr als zwei Jahrzehnte in der ZEIT (2009)! – Wie linke Autoren, Redakteure und Kritiker im Bund mit Herta Müller und ihrem „Mann fürs Grobe“ aus der KP die Banater Schwaben und deren Heimat wie Kultur öffentlich verunglimpfen.




Chronologie einer großen Lüge: Biographische Inszenierung im Teamwork ideologisch motiviert und unterstützt.


A.      1987 - Das SPIEGEL-Interview in der Relecture – Machwerk und verhängnisvoller Auftakt einer schamlosen Selbst-Inszenierung.


1.       Gegen Deutsche darf gehetzt werden – zunächst im SPIEGEL (in der Rezension 1984, später im Interview 1987) und mehr als zwei Jahrzehnte in der ZEIT (2009)!Wie linke Autoren, Redakteure und Kritiker im Bund mit Herta Müller und ihrem „Mann fürs Grobe“ aus der KP die Banater Schwaben und deren Heimat wie Kultur öffentlich verunglimpfen.

Aus heutiger Sicht kann gefolgert werde: Ohne die tatkräftige Mitwirkung der großen Blätter SPIEGEL und ZEIT hätten die beiden antideutschen Akteure aus dem Banat überhaupt nichts erreicht, schon gar nicht aus eigener Kraft!
Erst als Marionetten, als „nützliche Idioten“ eines Systems der Lüge, das unter dem Deckmäntelchen der Meinungs-und Pressefreiheit in der Demokratie einen linken ideologischen Kampf betreibt, namentlich kommunistische Politik in antideutscher Ausprägung, wurden aus unbedeutenden Namenlosen – quasi über Nacht - Vorzeigefiguren eines Staates, dessen Werte inzwischen auf dem Kopf stehen!
Damit steht auch fest: In einem Staat, dessen größte Publikationen sich auf die Seite der Lüge schlagen, um in verkappter Form kommunistische Destruktionspolitik zu betreiben, kann eine kritische Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Deutschland und Osteuropa nicht gelingen,
weder an sich, noch weniger betrieben von einem an allen relevanten Stellen behinderten und massiv – bis ins Existenzielle hinein - bekämpften Einzelstreiter, dem – gegen die Allmacht der Medien und Konzerne – nur die spitze Feder, das Internet und in letzter Zeit, die - aus einer Notlage heraus – „selbst verlegten“ Bücher als Mittel der Aufklärung zur Verfügung stehen.

2.       Die Guten und Gerechten waren immer schon gut und gerecht!

Wer nahm wen mit ins Boot und auf die große Reise ins Märchenland des Nebels und der Täuschung?
Wer instrumentalisierte[1] wen – und zu welchem Endzweck?

3.       Der unsaubere SPIEGEL-Journalismus geht dem schmutzigen ZEIT-Journalismus voraus!

Statt sich konkret dem antikommunistischen Widerstand echter Dissidenten und Bürgerrechtler zu widmen, vertraut der SPIEGEL unterdurchschnittlich begabten Märchenerzählern, die hetzen, spalten, nach allen Richtungen polarisieren und ganze Völker gegeneinander[2] aufbringen.
Und das auch noch, ohne zwischen Legenden und Tatsachen zu unterscheiden oder überhaupt unterscheiden zu wollen[3].
„Arbeits- und Publikationsverbot im Polizeistaat[4] des kommunistischen Herrschers Ceauşescu trieb die Banater Schriftsteller jetzt zur Auswanderung und Übersiedlung nach West-Berlin.“[5]
„Arbeits- und Publikationsverbot“ – in den Ohren schlecht informierter, politisch naiver Bundesbürger klingt das ganz gut und wirkt plausibel!
Doch entspricht das auch den Tatsachen, was der SPIEGEL so gutgläubig in die ganze Welt hinausposaunt, ohne die Sache überprüft zu haben? An vielen Stellen habe ich immer wieder öffentlich nachgewiesen, dass diese Behauptung nicht[6] stimmt!
Was veranlasste den SPIEGEL, sie trotzdem zu verbreiten? Gingen die SPIEGEL-Interviewer den roten Chamäleons auf den Leim – oder war es Absicht, einen Mythos zu verbreiten, an dessen Anfängen man beim SPIEGEL – in verantwortungsloser Kumpanei – bereits 1984 gestrickt hatte?

4.       Kleine Lügen in großer Zahl gehen den kommenden großen Lügen voraus und ebnen den Weg der Selbstmythisierung – Das Machwerk mit dem Wissensstand von heute (2016) kritisch wieder gelesen: Was fällt auf?

Was am Anfang noch unsicher und zaghaft klang, sollte später in Selbstverblendung und maßloser Selbstüberschätzung ganz dick aufgetragen werden – in der ZEIT und – wie im SPIEGEL – mit tatkräftiger Unterstützung aus den Redaktionsstuben bis hinein in die Sphären der Volksverhetzung!
Beim Beginn des Gespräches wird noch ganz unverfänglich und allgemein über den Exodus der halben Million starken deutschen Minderheit in Rumänien, Banater Schwaben und Siebenbürger Sachsen, und über deren Aussterben als eigenständige kulturelle Volksgruppe diskutiert. Das legal[7] ausgereiste Ehepaar, gibt freudig Auskunft über das, was beide so vom Hörensagen kennen. Die von Kommunisten geförderte und prämierte Autorin und der langjährige KP-Genosse, Scharfmacher und Speichellecker während der Diktatur reden – als nicht Betroffene – frech über die seinerzeit üblichen Schmiergeldzahlungen an die Securitate, die, über die Zuzahlungen der BRD an Ceauşescus Staat hinaus, flossen, um die Ausreise einzelner Personen oder Familien zu beschleunigen.
Der SPIEGEL stellt fest, Herta Müller, Richard Wagner, seien „nach West-Berlin ausgewandert“, weil sie für ihre Heimat keine Zukunft mehr sehen würden. Herta Müller, habe die Materie und die von Perspektivlosigkeit bestimmte Endzeitstimmung sogar literarisch[8] thematisiert.
Man kann nur staunen: Herta Müller, die eigentlich nie ausreisen[9] wollte, gibt sachkundig Auskunft, betonend, „die Auswanderung“ funktioniere „nur gegen Bestechung. Wer keine Verwandten hat, die Devisen schicken, der hat keine Chance.“
Was den kritischen Köpfen des SPIEGEL entgeht: Wie kam es, dass gerade dieses Pärchen legal auswandern konnte – und nicht unter Lebensgefahr über die Grenze flüchten musste … wie es einst mir passierte[10].
Wer bezahlte das Schmiergeld für die systemloyalen „Literaten“?
Was dem – in diesem Punkt schlecht informierten Hauptleser, dem Bundesbürger vom SPIEGEL unterschlagen wird:
Die Beiden, die sich hier erstmals als normale Aussiedler aufspielen, kamen – als untypische Repräsentanten der deutschen Minderheit in Rumänien - mit dem Plazet der Kommunistischen Partei und des Geheimdienstes Securitate.

5.       Nicolae Ceauşescu – ein Idiot? - Das neue Hetz-Subjekt! Herta Müller beschimpft ihren roten Wohltäter[11] erstmals vom sicheren Hafen Deutschland aus! Ihre neue Rolle: Wie aus einer Antideutschen eine Kalte Kriegerin gegen den Kommunismus wird!

Nach den Ursachen der Auswanderung gefragt, verfällt Herta Müller grob und unflätig wie so oft ins Beschimpfen anderer. Jetzt ist der alterssenile, gesundheitlich schon angeschlagene Despot Ceauşescu an der Reihe, der Genosse ihres wackeren Gatten Richard, der es länger als 15 Jahre in der kommunistischen Partei ausgehalten hatte, ohne in Ceauşescu einen Idioten zu erkennen. Der Druck auf die Bevölkerung stamme von oben. Die mehrfache Deutschland-Touristin und Paris Besucherin Müller betont:
Dieser Idiot, der Genosse Präsident, muß ja den Bauern nicht erst erklären, wie und was sie anzubauen und zu ernten haben. Die Leute fühlen sich entmündigt.“
Weshalb nannte die „Unbeugsame“ Horst Köhlers den greisen Ceauşescu nicht einen Idioten[12], solange sie in Rumänien weilte?
Das fiel den SPIEGEL-Leuten nicht weiter auf! Etwas Würze konnte der Auflage nicht schaden! Und schließlich kam es darauf an, die beiden Roten, Herta Müller und ihren zweiten „Mann“ aus Ceauşescus KP, die schon in Rumänien – gegen die eigene deutsche Minderheit – die Guten und Gerechten abgeben wollten, so in Szene zu setzen, dass auch die Bundesbürger mitbekamen, welche kostbaren Charaktere da im Zug von Rumänien nach Deutschland verfrachtet worden waren. Als Linke und Marxisten waren sie die Guten – und unter Kapitalisten natürlich auch!
Biedermann Ceauşescu ließ diese selbst deklarierten „Staatsfeinde[13] ziehen – friedlich, ohne sie vorher ins Gefängnis geworfen oder gar gefoltert zu haben – wie die echten Dissidenten im kommunistischen Machtbereich! Und wurde prompt für die Großzügigkeit belohnt! Als Idiot!
Herta Müller, nunmehr Kalte Kriegerin in höherer Mission, hatte ihr Sujet endgültig gefunden: Hetzen und Spalten!
Doch nun, wo sie – fast gegen ihren Willen - in Deutschland angekommen war, war sie urplötzlich nicht mehr offen gegen die Deutschen, sondern auf einmal gegen den bösen Diktator Nicolae Ceauşescu, zu dessen Dämonisierung sie noch viel beizutragen gedachte!
Flankiert wurde dieser edle Kreuzzug der neu geborenen Jeanne D‘ Arc aus dem Banat gegen Hammer und Sichel von ihrem „Mann fürs Grobe“, von einem Provinzpoeten, dessen propagandistische Laufbahn – wohl einmalig für einen eingefleischten Marxisten – als kommunistischer Scharfmacher in der RKP eingesetzt hatte, um dann, um 180 Grad gewendet, auf der „Achse des Guten“ und als Kolumnist im Lager des ideologischen Gegners, man höre und staune, bei der BILD-Zeitung zu enden.
Sex sells, sagt man im Westen – und Hass, Hetze, teils kombiniert mit literarischen Verrücktheiten und anzüglichen Geschmacklosigkeiten aller Art verkaufen sich sicher auch, sinnierten wohl Herta Müller und ihre geschäftstüchtigen Verleger, die aus einem Penny-Stock eine Hundert-Dollar-Aktie zu forcieren gedachten.
Ohne nach Daten und Fakten zu fragen, lenken die SPIEGEL-Autoren das Gespräch auf die sporadisch aufkommende Opposition der Rumänen gegen Ceauşescu, hören aber Floskeln, Allgemeinplätze, Aussagen, die jeder machen kann, der in der kommunistischen Diktatur lebte. Zu konkreten oppositionellen Ereignissen, etwa zu der von mir in der „Symphonie der Freiheit“ beschriebenen Aktion des Ingenieurs Filipescu, der, nach dem Vorbild des deutschen Widerstandskreises gegen Hitler „Weiße Rose“ in den Straßen von Bukarest Flugblätter verteilte, in welchen zum Sturz des Diktators aufgerufen wurde, können die beiden Interview-Partner nichts aussagen, einfach deshalb nicht, weil sie selbst nie der oppositionellen Szene angehörten und sich auch nie für antikommunistischen Widerstand interessiert hatten.
Den SPIEGEL- Einwurf, In Bukarest tauchten unlängst Flugblätter auf, die zu Ceauşescus Sturz aufriefen“, beantwortet Herta Müller ahungslos, spekulativ ausweichend:
„Hinter den Flugblättern verbergen sich wohl Einzelgänger. Menschen, die einfach ihren Überdruß loswerden wollen.“
Und das langjährige KP-Mitglied Wagner ergänzt genauso hellsichtig: „da steckt keine militante Gruppe dahinter, es gibt keine oppositionelle Solidarität, kein Programm“, um dann fast prophetisch festzustellen, der Geheimdienst, die einzige Organisation im Land, die funktioniere, werde wohl in naher Zukunft die Macht übernehmen.
Also nicht die Kommunistische Partei sei an allem Elend im Land Schuld, sondern die „Securitate“ meint Wagner, der auch später - in der öffentlichen Auseinandersetzung mit mir - die Rolle der Partei als direkter Auftraggeber[14] des Geheimdienstes „Securitate“ negierte, um so die Mit-Verantwortung als Mitglied[15] der Verbrecher-Partei von sich zu weisen.
Erst jetzt, wo man bestrebt war, sie als „Dissidenten“ zu inszenieren, um sie verkaufen zu können, wurde „Widerstand“ ein Thema – garniert mit wüsten Beschimpfungen des roten Diktators, der, einst selbst ein „Dissident“ gegen Moskau, dem Westen außenpolitisch wie diplomatisch gute Dienste geleistet hatte.
Wie charakterisiert Herta Müller den langjährigen Genossen ihres Mannes, den Chef der Kommunisten-Partei, der sie ihr antideutsches Büchlein „Niederungen“ und den Preis der Jungkommunisten (UTC) verdankte?
Vom SPIEGEL auf den Personenkult rund um Ceauşescu angesprochen, meint Herta Müller:
Man kann wohl sagen, daß diese rumänische Surrogat-Kultur auf das Niveau eines Präsidenten reduziert wurde, der vier Grundschulklassen durchlaufen hat. Was der Conducator (Führer) als Kultur und Unterhaltung begreift, das darf stattfinden. Was ihm zuwider ist, gilt als gefährlich.“
Sachkompetent fügt sie dann noch hinzu:
„Und jedes Kind, das Ceauşescu Blumen überreicht, muß vorher geimpft sein.“
Typisch Herta Müller – Unterwegs Aufgeschnapptes, Material aus der Gerüchteküche, wirre Behauptungen aller Art gibt sie als „Fakten“ weiter, bringt „Tatsachen“ in Umlauf[16], die nichts mit der Wirklichkeit im real sozialistischen Rumänien zu tun haben. Ihr sonderbares „Werk“ ist voll davon.

6.       Die „neue Vita“ kommunistischer Handlanger als Widerstandskämpfer- der SPIEGEL als williger „Brückenbauer“ zu einer neuen Identität als Oppositionelle und Dissidenten.

Reinwascher und „Persilschein“- Aussteller. Schlechter Stil - Zur Kumpanei des „SPIEGEL“ - Die unrühmliche Rolle eines angeblich kritischen deutschen Nachrichtenmagazins beim Umpolen von kommunistischen Wendehälsen!


Frappierend ist: Wie später die so genannte Forschung auch, nimmt der – sonst kritische - SPIEGEL pauschale Feststellungen dieser Art hin, ohne zu widersprechen, ohne kritisch nachzufragen. Das verweist bereits auf die Kumpanei der Journalisten mit den Wendehälsen aus der Ceauşescu-Diktatur, die ihr systemloyales Dasein und ihren Pakt mit den Kommunisten über Nacht vergessen machen wollen.
Moralisch besonders verwerflich ist die Tatsache, dass der SPIEGEL, sonst durchaus auch „moralisierend“ unterwegs, im Namen eines ethisch definierten, kritischen Journalismus diese „Reinwaschung“ von roten Systemkollaborateuren der üblen Art mitmacht, ja bewusst betreibt, indem fragwürdige Storys – in hohen Auflagen – in Umlauf gebracht werden, die nicht der Realität entsprechen.
Das linke Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL transportiert Lügen – richtungweisend für die Kumpane aus der ZEIT-Redaktion, die – mehr als zwanzig Jahre danach – Herta Müller groteske Lügen, Zerrbilder und Fiktion in noch geschmackloserer Form unters Volk bringen werden – als Voraussetzung für eine höchst suspekte Nobelpreis-Nominierung!
Das ist „Geschichtsklitterung“ von links!

7.       Lügen haben kurze Beine –

Die Wahrheit habe keine! Das meint die scharf denkende Herta Müller aus dem Banat.
Wenn Herta Müller dem Verstand und der Vernunft mehr vertraut hätte als der praktizierten verworrenen Phantasterei und wenn die deutsche „Wissenschaft“ und Zeitungschreiberei dem geistigen Erbe Kants und Goethes vertraut hätten, statt das Denken an der Pforte abzugeben, dann wäre der gesamte Lügen-Salat einer Herta Müller - garniert mit übelriechender dadaistischer Soße - nie möglich geworden.
Aber im Land des aufgeklärten „Deutschen Michel“ hat man die geistigen Moritaten von Michael Naumann (SPD) und Michael Krüger (Carl Hanser Verlag, München), inkarniert in einem Homunculus, der weder deutsch reden, noch grammatikalisch korrekt schreiben kann, einfach hingenommen, inklusive der wüsten Kreationen einer Plagiatorin, die, weil sie selbst nichts von Bedeutung erlebte, sich ihren Lebenslauf bei echten Opfern der kommunistischen Diktatur zusammenstehlen muss.
Bevor die Lüge in der - besonders verlogenen - ZEIT aus Hamburg kulminierte, wurde sie vom SPIEGEL der Welt eingepflanzt: Zunächst 1984, in den unseligen Delius-Rezension pro domo, die, nicht uneigennützig, aus einer antideutschen Hasspredigerin einen öffentlichen Kasus machte – und dann 1987, in eben diesem SPIEGEL-Gespräch, das den – möglicherweise auch finanziell lukrativen – „Hoffnungswert“ aus der Ceauşescu-Diktatur - ohne Canossa-Gang geläutert, neu aufpoliert und im kaltkriegerischen Gewand – endgültig auf die Startrampe zum Parnass brachte.
Wohin man in diesem Farce-Interview auch blickt: Bei jeder Aussage kann der Realist mit Insider-Wissen widersprechen: Ein Sack voller Lügen, das Ganze!
Wie oft habe ich der makabren Inszenierung widersprochen – in sechs Büchern, davor und danach, gehört, ungehört, an vielen Stellen in hunderten Kommentaren in mehreren Sprachen, um der Wahrheit willen … und um die moralisch, politisch wie ästhetisch fragwürdige Nobelpreisnominierung gerissener, rücksichtsloser Macher aus Politik und Medienwirtschaft zu verhindern!
Und immer noch ist nicht alles gesagt. Das historische Gewissen verpflichtet dazu, weiter aufzuklären, weil nur durch weitere Offenlegungen Klarheit und letzte Gewissheit möglich werden. Je tiefer der Forschende in diesem Fall bohrt, desto mehr Ungereimtheiten wird er zu Tage fördern, Lügen aller Art, die auf perfide Strategien konkret umgesetzter Instrumentalisierung, Täuschung, Volksverdummung und Deviation verweisen. Zurück, in medias res!


[1]Als Reaktion auf die unverschämten Lügen von Herta Müller im ZEIT-Magazin, die, was ich damals noch nicht genau wusste, sogar Plagiate aus meinem Werk darstellten, griff ich bereits im Sommer 2009 die Lügen- und Täuschungspraxis im Fall Herta Müller auf und publizierte seinerzeit meine Gedanken dazu in mehreren Foren, u. a. in der Online-Fassung der „Siebenbürgischen Zeitung“, erstellt am 29.07.2009, unter dem Titel „Chronologie einer großen Lüge- Das „SPIEGEL“ –Interview 1987“.
Damals kam es mir vor allem darauf an, Herta Müllers Berufen auf das Hass-Prinzip als Motor ihres literarischen Schaffens einem breiten Lese-Publikum im Originalton zugänglich zu machen, zugleich darlegend, wie DER SPIEGEL der Autorin die stigmatisierenden, von antideutscher Hetze geprägten Begriffe in den Mund legt.
Es waren noch Monate bis zur Verleihung des Nobelpreises für Literatur in Stockholm – und ich glaubte, die – aus meiner Sicht - forcierte, erschlichene, ja ergaunerten Nominierung mit kritischen Argumenten und Fakten noch aus der Welt schaffen zu können. Ein Irrtum! – Das von Mächtigen seit Jahren schon auf den Weg gebrachte und kräftig manipulativ gedrehte Rad war von mir nicht mehr zu stoppen.
Ich schrieb: „Es begann beim Magazin „DER SPIEGEL“, zuerst – noch etwas zaghaft unsicher - im Jahr 1984 – mit der F.C. Delius-Rezension … und dann umso vehementer und parteiischer nach der Ankunft der beiden Akteure in der Bundesrepublik.
„Ja, genau diese muffige spießige Provinzialität hat mir den Haß eingegeben, mit dem ich die "Niederungen" schreiben konnte“.
(„DER SPIEGEL“: Interview mit H. MÜLLER, Mai1987.)
Ich habe mich lange Zeit immer wieder gefragt, wie F.C. Delius in seiner „Niederungen“- Rezension im Spiegel (1984) darauf kommen konnte, das Banat als Hölle auf Erden mit gegenseitig sich hassenden Menschen zu verunglimpfen. Jetzt las ich einiges nach, auch das „SPIEGEL“-Interview, das Herta Müller und Richard Wagner dem - diesmal höchst unkritischen - Nachrichten-Magazin aus Hamburg kurz nach ihrer Ankunft in der heiß geliebten Bundesrepublik Deutschland (1987) gaben.
Dabei stellte ich fest, was ich früher nur erahnt hatte: Es war Herta Müller selbst, die F.C. Delius auf den „Haß“ brachte – nur vergaß Delius seinerzeit (etwa 3 Jahre vorher, dieses Detail in seiner „Niederungen“- Rezension im „Spiegel“ zu erwähnen! Nach Herta Müller ist also ihr Debüt-Bändchen „Niederungen“ nichts anderes als die Frucht des Hasses! Wie ehrlich! Und wie vielsagend!
Und dann kommt eine Konrad-Adenauer-Stiftung daher und prämiert eine Schriftstellerin, die nicht die „Liebe“ als den Antrieb aller Dinge ansiehtim christlichen Sinne etwa, sondern den vernichtenden, destruktiven Hass! Ist es der Geist, der alles wirkt und schafft … ist es die Kraft? Nein, nach Herta Müller ist der Hass der Motor …der künstlerischen Kreativität … und der sozialpolitischen Destruktivität ….
Wie viel politische Dummheit ist heute wohl unterwegs, wenn dieses zersetzende Prinzip öffentlich prämiert wird?
Aber Herta Müller und Richard Wagner sagten in dem Interview, wo sie das „Wenden des Halses“ gezielt vorbereiten, noch mehr aus: Sehr viel Triviales, Allerweltwahrheiten, die jedermann berichten konnte, der aus Rumänien gerade ausgereist war. Worüber die Beiden nichts aussagten und wonach auch nicht gefragt wurde beim, ach! so kritischen SPIEGEL, war ihre - mehr oder weniger - aktive Verquickung mit der Rumänischen Kommunistischen Partei während der Ceausescu-Diktatur.
Sie kamen in der Opfer-Rolle, ja sogar in der „doppelten“ Opfer-Rolle. Denn die beiden langjährigen Profiteure der RKP präsentierten sich als „Opfer des Systems“ (Berufsverbot! Schreibeverbot!) und - der eigenen deutschen Minderheit, die - mit der tatkräftigen Nachhilfe des „Spiegel“ -gleich als „engstirnig“ und „reaktionär“ charakterisiert wird!
Hier einige Auszüge aus dem SPIEGEL-Interview vom 4.05. 1987 mit den Autoren R. Traub und O. Ihlau, damit noch einige Fakten für viele Leser deutlicher werden. Sie stammen aus dem Munde von Herta Müller und Richard Wagner – nur wurden sie bisher noch nie kritisch analysiert. Ich zitiere: (…) In dieser Publikation müssen die seinerzeit zitierten Passagen entfallen, da sie hier noch einmal explizit und differenzierter erörtert werden. (…)
Herta Müller und Richard Wagner hatten damals 1987 keine Ahnung davon, dass der mutige Ingenieur, der nach dem Vorbild der Geschwister Scholl bzw. „Weißen Rose“ Flugblätter in Bukarest verteilte, Radu Filipescu hieß – und dass dieser für seine mutige Tat Jahre ins Gefängnis musste. Auch von anderen oppositionellen Aktionen in Rumänien hatten sie nie gehört. Müller und Wagner erwähnten auch SLOMR nicht, weil sie mit dem Protest freier „Werktätiger“- als marxistische Intellektuelle nichts zu tun haben wollten, sprich: weil sie überhaupt nichts mit Widerstand zu tun haben wollten, weder aus einer „inneren Emigration“ heraus, noch aus dem „kulturellen Widerstand“ heraus! Noch als „systemimmanente Dissidenz“, die Richard Wagner als Mitglied der Kommunistischen Partei Rumäniens durchaus hätte betreiben können, wenn er den Mut - über die „loyale Kritik“ hinaus- aufgebracht hätte. Aber: Er sagte es ja öffentlich, noch um 1996/97 in der BRD: Er wollte ja nie ein „Dissident“ sein! Bestenfalls mit der Metapher wollte er die Gesellschaft verändern - und unter der „Tarnkappe“! Wo ist die Zauber-„Metapher“, die Herta Müller und Richard Wagner der Ceausescu-Diktatur entgegenstellten, um die real existierende Gesellschaft zu verändern? Erst nach ihrer Einreise in die Bundesrepublik begannen beide damit, eine Art Dissidenten-Image aufzubauen – und ein paar naiv-arglose bundesdeutsche Journalisten, die mehr glaubten als sie hätten nachforschen müssen, halfen ihnen dabei. Carl Gibson - aus aktuellem Anlass meine früheren Worte zum Nachlesen und Nachdenken. Heute sieht man vieles mit anderen Augen. Ich dachte schon mehrfach, diese Diskussion sei am Ende. Doch Heilige Schrift scheint mir zur Lehrmeisterin zu werden, denn dort heißt es: Wer sucht, der findet! Carl Gibson: Nachbemerkung heute, Januar 2010: Von mir gekennzeichnete Worte wie „wohl“ oder „vielleicht“ verweisen darauf, dass Müller und Wagner mit vagen Vermutungen operieren, selbst aber keine Berührung mit Dissidenten hatten bzw., auch keine regimekritischen Tätigkeiten nachweisen können. Erstellt am 29.07.2009.
[2] Selbst in diesem – redaktionell bestimmt noch geglätteten - Interview, denn Herta Müller könne, nach eigener Aussage, nicht so reden wie sie schreibe, findet sich ihre terminologisch suspekte Formulierung: „Es kommt auch zu Angriffen von Rumänen, die keine Aussicht haben, das Land zu verlassen, und deswegen die Glücklicheren hassen.“
[3] Als Wagner die Formulierung gebrauchte, man werde in „Parteisitzungen“ fertiggemacht, hätten unabhängige Journalisten, fern von jeder Kumpanei, die mehr als 15-jährige KP-Mitgliedschaft des Merkel-Bewunderers und früheren Ceausescu-Genossen ins Gespräch gebracht und kritisch nachgefragt, wie aus einem „roten Saulus“ über Nacht ein rabenschwarzer „Paulus“ werden kann.

Die Bundesrepublik hatte noch nicht ausreichend eigene Lügner und Wendehälse vor der Wiedervereinigung mit der DDR – man musste jetzt auch noch die Chamäleons aus Rumänien importieren, vor der „geistigen“ Wende, um dann – im Namen einer christlichen Partei – kommunistische Lügen- und Machtpolitik zu betreiben, einen Irrweg beschreitend, der das demokratische Deutschland ins Verderben stürzen kann.

[4] Man beachte die Terminologie des SPIEGEL in der Formulierung „im Polizeistaat des kommunistischen Herrschers Ceausescu“ – der Staat ist also nur „autoritär“ und noch keine explizite „Diktatur“ – und Wagners Genosse Ceausescu, der beide „Literaten“ in den Westen reisen ließ, statt sie ins Gefängnis zu werfen – oder sie an den „Kanal“ zu schicken wie Müller später wirr in die Welt faselte – ist noch kein leibhaftiger, böser „Diktator“!

[5] Mit dieser – ihm wohl auf dem Präsentierteller servierten – Begründung als Nachbemerkung lässt der SPIEGEL sein „Gespräch“ ausklingen.
[6] Einer der ersten Zeitzeugen der dieser Selbstinszenierung als „Dissidenten“ und Verfolgte der Ceausescu-Diktatur widersprach, war kein Geringerer als KP-Mann Nr. 1 im Banat, Müllers und Wagners früher Förderer Nikolaus Berwanger, Chef der deutschen Minderheit in der Region, der sich - bereits im Jahr 1984 - nach Deutschland abgesetzt hatte. Vgl. dazu auch die von mir oft zitierten Ausführungen in der „Düsseldorfer Debatte“.
[7] Allein dieser Aspekt spricht gegen eine echte „Verfolgung“ im kommunistischen Rumänien.

[8] Das stimmt nicht. Ich verließ - als tatsächlich jahrelang Verfolgter – unmittelbar aus der Haft heraus – Rumänien im Herbst des Jahres 1979. In den folgenden Jahren 1980/81 leerte sich mein, neben Temeschburg (Timisoara) gelegener Heimatort Sackelhausen - aufgrund von massiven Bakschisch-Zahlungen ohne Quittung an den Mittelsmann der Securitate - fast auf einen Schlag. Herta Müllers „Niederungen“, antideutsche „Literatur“ in einer sonderbaren deutschen Sprache, erschienen erst im Jahr 1982. In dem Machwerk ist vom Exodus der Deutschen aus Rumänien überhaupt nicht die Rede. Die Materie kommt nicht vor. Noch findet man dort Kritik an der KP oder am Staat.

[9] Vgl. dazu die Aussagen ihres ersten Mannes Herbert Karl – zitiert gegen Ende dieses Buches – sowie meinen Beitrag:

„Herta Müller wollte nicht nach Deutschland - Das Land ihrer zahlreichen Wohltäter, das Land, das für sie weder Vaterland noch Mutterland war, erschien ihr so lange Zeit suspekt, bis Herta Müller die Niederungen des westlichen Kapitalismus persönlich in Augenschein genommen und nach mehrfacher Prüfung festgestellt hatte, dass das dort winkende Geld längst nicht so stinkt wie die Fäkalien im Einweckglas. Da die geläuterte Gesinnung der Nachfahren des Dritten Reiches auch nicht mehr ganz so kohlrabenschwarz daherkam wie die verhöhnten Kutten und Riten der Katholiken aus CDU, CSU wie Vatikan und der Kommunismus als Erlösungsmodell der Menschheit langsam abzudanken schien, überlegte sich Herta Müller es doch noch einmal anders und bestieg mit dem langjährigen Kommunisten und privilegierten Westreisenden Richard Wagner im Tross den Zug, nein, nicht nach Pankow, sondern nach Westberlin. Den Genossen Nicolae Ceausescu, der sie nicht über die Grüne Grenze gejagt, sondern sie mit braunen Pässen ausgestattet hatte, ließen sie traurig zurück. Gekämpft hat Herta Müller um ihre Freiheit nicht. Ganz im Gegenteil – es gefiel ihr gut in Ceausescus Reich, so gut, dass - die – angeblich mehrfach von der Securitate verfolgte, mit dem Tod bedrohte und gefolterte – Herta Müller gleich mehrfach aus der Welt der Freiheit an den Ort ihrer Folter in einer kommunistischen Diktatur zurückkehrte!
Ein Blick in ihren sonderbaren, autobiographisch gefärbten Roman lässt erkennen, wie das „erzählende Ich“ mit dem Thema „Ausreise“ umgeht, mitten in dem – die deutsche Minderheit in Rumänien – existenziell bedrohenden Exodus. Man höre und staune, wie Herta Müller ein Gespräch mit Securitate-Untersuchungsrichter Hauptmann Petre Pele schildert, mit meiner „Bestie“ und „Scheusal“, den Herta Müller nie zu Gesicht bekommen, der sie nie befragte oder gar einem Verhör unterzog, wie sie es realitätsfremd abstrus auch im gleichen Buch geschildert hat, angeblich war sie dabei „nackt“! Herta Müllers „Pjele“ hat angeblich „auf dem Kopf eine Glatze so feucht und gewölbt wie mein Gaumen im Mund“. Mein echter Pele hatte übrigens – man höre und staune „auf dem Kopf“ keine Glatze, sondern dichtes, volles grauschwarzes Haar und einen starken Haaransatz.
„Der Hauptmann Pjele sagte: Du lebst von Privatstunden, Volksverhetzung und vom Herumhuren. Alles gegen das Gesetz. (…) Deine Mutter will ausreisen, sagte der Hauptmann, hier steht es geschrieben. Er flatterte mit einem beschriebenen Blatt. Es war eine Handschrift, aber ich glaubte nicht, dass es die meiner Mutter ist. Ich sagte: Wenn sie will, will ich noch lange nicht.“
Herta Müller, die im gleichen Buch berichtet, wie sie splitternackt von eben diesem Hauptmann Pjele verhört worden war, will also das kommunistische Reich Ceausescus, das sie später als Diktatur bezeichnen wird, nicht verlassen! Alle rennen davon, flüchten über die Grenze, verschulden sich im Westen, um sich so schnell wie möglich freizukaufen, die Deutschen aus Siebenbürgen und dem Banat sind in Agonie und Panik im Exodus, der sich schon zum Ende neigt, da ganze Dörfer – wie mein Heimatort Sackelhausen – schon entvölkert sind, aber Herta Müller will bleiben, wohlgemerkt in der rumänischen Kommunisten-Diktatur! Offensichtlich hat Herta Müller Gefallen daran gefunden, nackt vom Hauptmann Pjele verhört zu werden? Die Eier-Folter-Eskapade war damals noch nicht erfunden! Schließlich hatte ich noch nicht die Vorlage geliefert! Herta Müller tut so, als hätte die Securitate sie aus dem Land komplementiert – und sie, die ja den Goldenen Westen schon erlebt hatte, wollte unbedingt bleiben! Ein Hohn! Deutschland, was war das schon? Die Mutter wollte also ausreisen! Und was sagt die Tochter, die regelmäßig Briefe von der Mutter bekommt und das Geld für die Miete, ohne in der Lage zu sein, die Handschrift der Mutter einwandfrei zu identifizieren, nun auch dazu?
„Im Brief der Mutter stand hinter den Kreuzschmerzen: Ich habe die großen Formulare. Der Polizist hat sie für mich und die Großmutter ausgefüllt. Er hat gesagt, jetzt musst du dich noch eintragen, du kannst gut genug Rumänisch. Ich habe gesagt, dass du wahrscheinlich gar nicht mitwillst. Dann wird sich alles verzögern, meint er. Du wirst dir das schon überlegen, meint der Uhrmachertoni. Er würde gerne mitkommen an deiner Stelle, aber wie.“
Die im Securitate-Verhör gedemütigte, bedrohte und sogar gefolterte Herta Müller will also unter keinen Umständen das kommunistische Paradies ihres Gatten Richard Wagner und des Genossen Nicolae Ceausescu verlassen!
„Ich habe gesagt, dass du wahrscheinlich gar nicht mitwillst.“
So hin und her lügen kann nur eine Autorin, die die Grundzüge der Logik nicht beherrscht – bei Herta Müller ist das die Regel, nicht die Ausnahme. Mir begegneten Menschen aus ihrem Ort Nitzkydorf, die alles gaben, um zu fliehen, ich schrieb darüber in „Allein in der Revolte“. Einer ihrer Landsleute schmuggelte seine Freundin sogar im Benzintank eines Opel Manta, wurde an der Grenze gefasst, und die Freundin wurde in das Gefängnis Popa Sapca geworfen, wo auch ich vorher sechs Monate eingesessen hatte. Herta Müller aber hat keine Lust, nach Deutschland zu reisen! Schließlich gelang es der einfachen Frau vom Land, der oft abgelehnten Mutter, ihre angeblich in Rumänien verfolgte, geschundene, im Verhör physisch und psychisch malträtierte, widerspenstige Tochter doch noch von der Notwendigkeit einer Ausreise in die Bundesrepublik Deutschland zu überzeugen, 1987, kurz vor dem Zusammenbruch des Kommunismus weltweit.
„Ich schicke dir Geld für zweimal die Miete. Danach musst du selber sehen. Ich möchte nicht, dass du hier bleibst. Du hast noch ein Leben vor dir.
Ich trug mich in die Rubriken der Formulare ein: Geburt und Schulen, Arbeitsplatz und in welcher Armee der Vater war. Ich hörte seine Lieder für den Führer. Ich sah seine Hacke im Garten und seine dümmsten Pflanzen. Ob es in Deutschland auch Milchdisteln gab, wusste ich nicht. Heimgekehrte SS-Soldaten gab es genug“
Dass das „erzählende Ich“ alias Herta Müller schon in Deutschland war und durchaus hätte überprüfen können, ob die dümmsten aller Pflanzen auch da blühen und gedeihen, wird von Herta Müller verschwiegen – so wie alles verschwiegen wird, was nicht in den – nachträglich wirr, plump und alogisch konstruierten -Mythos passt. Was ist für Herta Müller „Deutschland“ überhaupt? Heimat bestimmt nicht! Und auch keinesfalls „geistige Heimat“! „Heimgekehrte SS-Soldaten gab es genug“
Also ist Deutschland in ihrem ideologisch konditionierten und determinierten Bewusstsein das Land der Faschisten und Revisionisten, ganz im Geiste und Propaganda-Stil kommunistischer Agitatoren von Moskau bis nach Ostberlin. Mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa? Herta Müller transportiert somit mehr borniert als naiv die Beschimpfung Deutschlands munter weiter, politisch korrekt, wie sie vielleicht meint, doch nicht zum Wohle Deutschlands und bestimmt nicht zur Wahrung des inneren Friedens innerhalb der deutschen Bevölkerung, die während des Dritten Reiches und Zweiten Weltkriegs nicht nur Täter war, sondern vielfach Opfer – Und diese Beschimpfung eines vor Negativität strotzenden „Gutmenschen“ erfolgt noch 1994, also fünf Jahre nach dem Fall des Kommunismus und dem Ende des Kalten Krieges zwischen Ost und West. Doch es bleiben genügend eigene Dummheiten und Widersprüche zurück, die der Welt zu erkennen geben, wessen Geistes Kind die durch und durch verlogene Herta Müller ist – und mit welchem Bewusstsein sie nach Deutschland kam. Wäre sie doch geblieben, wo sie war – große Literatur dieser Art und ein Nobelpreis wären der Welt erspart geblieben! Wen es so nach Deutschland zieht, der hat es wahrhaftig verdient, dass man ihm auch das Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland ansteckt!“ In: Die Zeit der Chamäleons, 2014.
[10] Meinen missglückten Fluchtversuch im Winter 1979 an der Donau mit anschließender Folter beschreibe ich in „Allein in der Revolte“ ausführlich und mit allen Konsequenzen.

[11] Wie von mir an unterschiedlichen Stellen hervorgehoben, war Ceausescu, gemessen an brutalen Gewaltherrschern seiner Zeit aus dem südamerikanischen, arabischen, asiatischen oder afrikanischen Raum an sich kein richtiger, echter „Diktator“, etwa vom Format eines Saddam Hussein oder Gaddafi, obwohl er – als Marionette - der Staatschef einer „roten Diktatur“ war.
[12] Dieser Idiot hat ihr immerhin vier Westreisen ermöglicht!

[13] Auf die Idee, ein „Staatsfeind“ gewesen zu sein, kam Herta Müller erst 20 Jahre später in ihrem Lügen-Artikel in der ZEIT. Vgl. dazu das einschlägige Kapitel in meiner Beweisführung „Plagiat als Methode“.
[14] Vgl. dazu die Detail-Ausführungen in „Symphonie der Freiheit“ (2008) und „Plagiat als Methode“ (2014).

[15] Der - im Auftrag von Bundespräsident Gauck - mit dem Bundesverdienstkreuz geehrte kommunistische Scharfmacher Wagner, der im Jahr 1978, als ich in Securitate-Haft war, noch lautlos „poetisch“ verkündete, in Ceausescus Reich sei alles zum Besten bestellt„hier ist alles in ordnung“, appellierte bereits im Jahr 1985, flankiert von anderen Kommunisten, die sich heute als Verfolgte aufspielen (Samson, Lippet – und eben auch Herta Müller, die zufällig gerade in der BRD weilte!!!) an den Großen Bruder, an die KP, mit dem Anliegen, den Wachhund „Securitate“ zurück zu pfeifen. Näheres und Dokumentation in den Kapiteln meiner – von roter Warte aus - vielbekämpften „Symphonie der Freiheit“.
[16] Westeuropäer, in der Regel politisch naive Philologen und Literaturwissenschaftler aus den Elfenbeintürmen der Universitäten, nehmen diese Zerrbilder und wirren - die Geschichte verfälschenden - Fiktionen als „echt“ wahr, ohne Lust und Bereitschaft, die Authentizität der Aussagen zu hinterfragen.

Auszug aus:

Carl Gibsons Fundamentalwerk:  

Herta Müller im Labyrinth der Lügen:  „Wir ersäufen dich im Fluss“ –  Mythen, Märchen, Münchhausiaden im „authentischen“ Lebensbericht der deutschen Nobelpreisträgerin für Literatur!  

Die „Unbeugsame“ als „Politikum“, ihre „Als ob“-Biographie aus der Retorte und DER FALL OSKAR PASTIOR: Nobelpreis für ein Plagiat!?


Neuerscheinung,

seit dem 14. Oktober 2016 im Buchhandel:


Carl Gibson


Herta Müller im Labyrinth der Lügen: 
„Wir ersäufen dich im Fluss“ – 
Mythen, Märchen, Münchhausiaden im „authentischen“ Lebensbericht der deutschen Nobelpreisträgerin für Literatur!

Die „Unbeugsame“ als „Politikum“,
ihre „Als ob“-Biographie aus der Retorte
und
DER FALL OSKAR PASTIOR:
Nobelpreis für ein Plagiat!?

Vom medialen „Phänomen“ zur unantastbaren Staatsschriftstellerin - Wie eine falsche „Ikone“ „gemacht“ wurde und über politische Protektion immer noch am Leben erhalten wird: Zur Rolle und Mitwirkung des „SPIEGEL“, der „ZEIT“, der unkritischen Forschung und der hohen Politik (SPD und KAS der CDU) bei der Konstruktion der Pseudo-Vita einer Hassgetriebenen aus der Ceauşescu-Diktatur zwecks Instrumentalisierung – auf Kosten der Ehre der Banater Schwaben und zu Lasten der historischen Wahrheit. Gegenargumente, Daten, Fakten.


Kritische Studien, Interpretationen und Essays zum „Leben“, „Werk“ und zur fragwürdigen „Wirkung“ der forcierten Nobelpreisträgerin für Literatur Herta Müller (2009) unter Berücksichtigung historisch relevanter-Dokumente (Securitate-Akten) zum Zeitgeschehen.


ISBN 978-3-00-053835-3

1.   Auflage, Oktober 2016
Copyright© Carl Gibson. Alle Rechte vorbehalten. Umschlaggestaltung, Cover/Titelbild: Gesamtkonzeption Carl Gibson unter Verwendung einer Graphik von Michael Blümel. Bilder im Innenteil und Graphik Buchrückseite: Michael Blümel. Copyright © Michael Blümel.




Aus der Reihe:
Schriften zur Literatur, Philosophie, Geistesgeschichte und Kritisches zum Zeitgeschehen, Dritter Jahrgang, Band 3, 2016.


Herausgegeben vom Institut zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa.





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