Dienstag, 3. Oktober 2017

Schriftstellerisches Unvermögen - Die krumme Metapher, gute und schlechte Schriftstellerei, „Sprache“ und „Stil“ – kritische Aspekte im kontrovers diskutierten „Werk“ Herta Müllers. Lokal-Kolorit und Exotismen - „Ubornaja“, „Pufoika“ oder „Balamuk“! Auszug aus: Carl Gibsons Fundamentalwerk: Herta Müller im Labyrinth der Lügen: „Wir ersäufen dich im Fluss“ – Mythen, Märchen, Münchhausiaden im „authentischen“ Lebensbericht der deutschen Nobelpreisträgerin für Literatur! Die „Unbeugsame“ als „Politikum“, ihre „Als ob“-Biographie aus der Retorte und DER FALL OSKAR PASTIOR: Nobelpreis für ein Plagiat!?



A.      Schriftstellerisches Unvermögen - Die krumme Metapher, gute und schlechte Schriftstellerei, „Sprache“ und „Stil“ – kritische Aspekte im kontrovers diskutierten „Werk“ Herta Müllers.




1.       Lokal-Kolorit und Exotismen - „Ubornaja“, „Pufoika“ oder „Balamuk“!

Herta Müller schmückt sich gern mit Sachen, die sie irgendwo aufgeklaubt[1] hat. Oft reicht es schon, wenn sie in ihrer ungebildeten Umgangssprache drauf los schreibt, um gescheiterte[2] deutsche Professoren und Juroren aus fragwürdigen „Akademien“ zu beeindrucken.
Was sie an Eigenheiten aus dem Rumänischen übernimmt, Idiomatisches, an sich schon „unübersetzbare Redewendungen“, die, in eine germanische Sprache übertragen, auch nachgedichtet noch ungewöhnlich und „krumm“ klingen, erscheint in deutschen West-Augen und Ohren höchst „originell“.
Ergo fährt die - zu solch plagiatorischem Eklektizismus ermutigte - Herta Müller fort, sich mit fremden Federn heraus zu putzen, zu garnieren und ihre Kreationen auszuschmücken, nicht immer nach ihrer Collagen-Art, dafür aber wirr konfus und manchmal auch – wie es scheint, in den Fußstapfen von Oskar Pastior - durchaus rational.
Speziell in dem von Pastior – ohne Rücksicht auf Fragen des geistigen Eigentums – übernommenen Werk „Atemschaukel“ findet man nicht nur russische Brocken wie „Ubornaja[3]“, die „das große Scheißen“ in der Masse „authentisch“ bezeichnen, sondern auch – ganz zufällig eingestreute – Termini wie „Pufoika“ oder „Balamuk“, die der - aus Rumänien stammende - Banater Schwabe oder Siebenbürger Sache kennt und als nichtssagende Trivialität abtut, die aber in westdeutschen, österreichischen oder schweizerischen Ohren wie „genial erfundene“ Neologismen[4] klingen.

2.       „die Erde ist für die Scholle“! 

Oder: Die dumme Gans ist ein weißer Vogel!

Wer es nicht besser kann, setzt auf Nonsens-Aussagen – wie Herta Müller!
DER SPIEGEL[5] fühlte sich nicht berufen, zu widersprechen!

3.       Der stinkende Mond – Herta Müller revolutioniert die Deutsche Literatur! 

Oder: Wenn der „Genus grande“, hundert Jahre nach dem Naturalismus, wieder zum „Sermo humilis“ wird!

Die Dreckwerferin aus dem Banat, Stümperin von Rang in der Schriftstellerei, freche Diebin von geistigen Gütern und Errungenschaften anderer aus der gleichen Zunft, raschelt[6] nicht nur mit dem Toilettenpapier – bei ihr stinkt selbst der Mond!
Wo man hinschaut – blankes Versagen:
„Ilije muß scheißen.
Er hebt den Kopf, er drückt.
Er reißt ein Blatt vom Stiel, ein schmales, langes Maisblatt.
Das Maisblatt bricht, und sein Finger stinkt.
Und das Maisfeld stinkt, und der Wald.
Und die Nacht, und der Mond, der nicht da ist, stinkt.[7] (Der Fuchs war damals schon der Jäger, S. 206 f.)
Nicht anders als bei den Azteken und im heutigen Mexiko kreist das Schicksal der Rumänen um den Mais. Der Mais – als Maisbrei oft die einzige Nahrung – begleitete dieses Volk zur Zeit der Türkenkriege durch die Jahrhunderte.
Sein oder Nichtsein hingen von diesem Mais ab, von der Kulturpflanze aus dem fernen Südamerika, die der hart feldarbeitende Rumäne sehr genau kennt. Der Rumäne nutzt die ganze Pflanze. Entkörnte Maiskolben hingen sogar im Trockenklo und wurden dort – ohne zu rascheln - als Toilettenpapier-Ersatz eingesetzt.
Doch niemals wischte der naturverbundene Rumäne sich den Ehrenwertesten mit einem Maisblatt ab! Scharf wie eine Rasierklinge, hätte er das nur einmal getan!
Was weiß Herta Müller davon, eine Autorin, die es mit den Details nie ernst nahm!?
Sie schreibt so, wie es ihr gerade einschießt, ihrem Verstand entsprechend, ganz nach der Maxime, es könne nicht verrückt genug sein!
Dort, wo früher der gebildete Autor, Romancier, Poet, Literat sein „Handwerk“ ausübte, substanziell und präzise, herrscht heute der Zufall! Im Namen der Kunst sind alle Gesetze und Kriterien aufgehoben. Herta Müller machte guten Gebrauch von dieser neuen Freiheit … und erhielt für ihre „Verrücktheiten“ am laufenden Band sogar den Nobelpreis!

4.       Aphorismus, Essay, Parodie, Satire oder „wissenschaftliche Abhandlung“?

Man kann es einem Autor nicht verwehren, die Erkenntnisse, die er als „wissenschaftlicher Kopf“ erlangt, gewinnt, später auch als „Schriftsteller“, als „Essayist“ oder als „Satiriker“ festzuhalten und auszuformulieren.
Ob er es im „Aphorismus“ tut und so die These einer langen Abhandlung kurz auf den Punkt bringt, also das prägnant aussagt, was andere Nichtkönner auf vielen Seiten nicht sagen, ob er die „Glosse“ wählt oder den knappen „Essay[8]“, das bleibt ihm überlassen!
Ein Freigeist ist souverän, sich für die adäquate Form zu entscheiden, unabhängig davon, wie das, was er zu sagen hat, von Kleingeistern[9] irgendwann rezipiert wird.
Ihn dafür – aus der Kaste der so genannten Wissenschaftler heraus – als „Polemiker“ zu diffamieren … und sein - oft komplexes - Werk mit ihm, zeugt nur von geistiger Kurzsichtigkeit und intellektueller Unflexibilität.


[1] Wenn ihr nichts mehr einfällt, wenn sie nicht mehr weiterweiß, bedient sie sich dreist im Werk der Kollegen; Sie schaut in die „Symphonie der Freiheit“ und lässt sich inspirieren oder sie blickt in die „Gedichte“ des Oskar Pastior und bedient sich dort schamlos mit Worten, die ihr entgegenspringen.
Herta Müller ziert sich so mit dem, was anderen eingefallen ist – und sie glaubt auch noch, sie dürfe das, dieses Vorgehen sei legitim. Schließlich sei alles Plagiat!

Keiner hat ihr bisher gesagt, dass sie das so nicht darf!
[2] Leute wie Rolf Michaelis („Und der Schatten flötete „Ficki, Ficki“), die bei Hölderlin und Kleist starteten, um dann – mehr frustriert als glücklich bei Herta Müller (Ilije muss scheißen“) zu enden!
[3] Weshalb gibt Herta Müller, die Begriffe, die – wie sie selbst eingesteht - Oskar Pastior in seiner Rückblende spontan einfielen, als eigene Kreationen aus und das auch noch, ohne des Russischen mächtig zu sein, ohne die etymologische Struktur und Semantik anderer Begriffe, die in die - ihr ebenfalls fremden - alten -Sprachen Griechisch und Latein zurückreichen, zu durchschauen?

[4] Wie in meinen Beiträgen oft exemplifiziert: „Des Kaisers neue Kleider“ und „Mit fremden Federn“ – die Phänomene gehen hier wieder Hand in Hand!
[5] Vgl. dazu das Interview der Autorin und ihres Mannes fürs Grobe nach deren Ankunft im Westen im Jahr 1987. Ohne die Intervention von Seilschaften aus dem Umfeld des Nachrichtenmagazins hätte das Kommunisten-Paar aus der Ceausescu Diktatur dieses etablierte Forum mit großer Reichweite nie erhalten.

[6] Geht es nach dem - von der Literatur-Mafia inszenierten und gegen Kritik mit Handlangern und Geld am Leben erhaltenen - Wikipedia-Porträt der Herta Müller, dann ist ihr „Werk“, das eigentlich von tausend Defekten auf allen Ebenen geprägt ist, ein Werk sprachlicher Präzision! Ein Hohn!
[7] Es erstaunt nicht, dass dieses Werk der Universalliteratur den Literaturkritiker - ohne Maulkorb - Reich-Ranicki nicht begeistert hat. Er lehnte seinerzeit – wie von mir bereits an anderer Stelle thematisiert - die grobe, schlechte, vulgäre Sprache Müllers ab.
In der Sendung „Literarisches Quartett“ (mit Iris Radisch, H. Karasek und S. Löffler) vom 19.11. 1992 sagte der Literatur-Papst: Ich kann nicht ein Buch für gut halten, dessen Sprache so schlecht ist.“
Reich-Ranicki: „Das ist ja ein merkwürdiges Buch, wie ich sehe. Ein Buch, bei dem die Handlung völlig unwichtig ist und überhaupt erst am Ende kommt. Und davor ist alles durch die Sprache getragen, die aber leider schlecht und komisch ist.“
Reich-Ranicki: „Das haben wir doch alles im Expressionismus schon gehabt, wie böse die Bäume sind und die Straßen und die Wege. Diese Herta Müller hat in schönem, klarem Deutsch ernste Bücher geschrieben. Und sie hat jetzt ein Buch in schrecklichem Deutsch mit schiefen poetischen Bildern – und zwar auf jeder Seite – geschrieben.“
Reich-Ranicki: „Es ist ganz schrecklich, was sie tut. Ich habe nichts in diesem Buch über den Kommunismus erfahren, was ich nicht schon gewusst hätte.“
Welche Bücher Herta Müllers in einem klaren Deutsch geschrieben sein sollen, sagt der Kritiker nicht. Mir sind keine bekannt!
[8] Wann redet der „Wissenschaftler“ und wann der „Schriftsteller als Essayist“? Dumme Frage! Ein guter Essayist ist immer auch ein wissenschaftlicher Kopf, ein strenger Denker!
Die totale Abgrenzung davon ist die Fabrikantin von Nonsens-Literatur Herta Müller, die das scharfe Denken anderen überlässt, während „Blödel-Barden“ dieser Tage – wie Helge Schneider und Co. - das Irrationale durchaus im Geist der echten Dadaisten einsetzen!

[9] Wie oft wurden meine Werke als „Polemik“ diffamiert und abqualifiziert! Das ist eine billige Masche, ja destruktive Methode aus dem Reich der „akademischen Forschung“, um so meine Werke an deutschen Universitäten „nicht anschaffen“ zu müssen! Was nicht vorhanden ist – damit muss man sich auch nicht auseinandersetzen!

So läuft „Forschung“ in Deutschland! Vgl. dazu auch den Beitrag weiter oben zum Stichwort „polemic treatment“: Diskreditiert, desavouiert, diffamiert, torpediert, boykottiert: Das Werk des andersdenkenden Zeitkritikers Carl Gibson von Anfang an! – Und doch ist es da, blüht, wächst und gedeiht, aller obskuren Widerstände zum Trotz.



Auszug aus:

Carl Gibsons Fundamentalwerk:  

Herta Müller im Labyrinth der Lügen:  „Wir ersäufen dich im Fluss“ –  Mythen, Märchen, Münchhausiaden im „authentischen“ Lebensbericht der deutschen Nobelpreisträgerin für Literatur!  

Die „Unbeugsame“ als „Politikum“, ihre „Als ob“-Biographie aus der Retorte und DER FALL OSKAR PASTIOR: Nobelpreis für ein Plagiat!?


Neuerscheinung,

seit dem 14. Oktober 2016 im Buchhandel:


Carl Gibson


Herta Müller im Labyrinth der Lügen: 
„Wir ersäufen dich im Fluss“ – 
Mythen, Märchen, Münchhausiaden im „authentischen“ Lebensbericht der deutschen Nobelpreisträgerin für Literatur!

Die „Unbeugsame“ als „Politikum“,
ihre „Als ob“-Biographie aus der Retorte
und
DER FALL OSKAR PASTIOR:
Nobelpreis für ein Plagiat!?

Vom medialen „Phänomen“ zur unantastbaren Staatsschriftstellerin - Wie eine falsche „Ikone“ „gemacht“ wurde und über politische Protektion immer noch am Leben erhalten wird: Zur Rolle und Mitwirkung des „SPIEGEL“, der „ZEIT“, der unkritischen Forschung und der hohen Politik (SPD und KAS der CDU) bei der Konstruktion der Pseudo-Vita einer Hassgetriebenen aus der Ceauşescu-Diktatur zwecks Instrumentalisierung – auf Kosten der Ehre der Banater Schwaben und zu Lasten der historischen Wahrheit. Gegenargumente, Daten, Fakten.


Kritische Studien, Interpretationen und Essays zum „Leben“, „Werk“ und zur fragwürdigen „Wirkung“ der forcierten Nobelpreisträgerin für Literatur Herta Müller (2009) unter Berücksichtigung historisch relevanter-Dokumente (Securitate-Akten) zum Zeitgeschehen.


ISBN 978-3-00-053835-3

1.   Auflage, Oktober 2016
Copyright© Carl Gibson. Alle Rechte vorbehalten. Umschlaggestaltung, Cover/Titelbild: Gesamtkonzeption Carl Gibson unter Verwendung einer Graphik von Michael Blümel. Bilder im Innenteil und Graphik Buchrückseite: Michael Blümel. Copyright © Michael Blümel.




Aus der Reihe:
Schriften zur Literatur, Philosophie, Geistesgeschichte und Kritisches zum Zeitgeschehen, Dritter Jahrgang, Band 3, 2016.


Herausgegeben vom Institut zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa.





Links, Bücher von Carl Gibson in wissenschaftlichen Bibliotheken, national und international:

WordCat:






DNB (Deutsche Nationalbibliothek):


KIT KVK (Virtueller Katalog Karlsruhe)




Deutsche Digitale Bibliothek:

https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/entity/111591457



Zur Person/ Vita Carl Gibson - Wikipedia:


















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