Sonntag, 18. Oktober 2026

„Die Kavallerie schützt die Siedler“ – oder: lesen auf dem Bodensatz eines Blogs

Buchautor und Blogger Carl Gibson unter verblühender Königskerze Ende August 2026


„Die Kavallerie schützt die Siedler“ – oder: lesen auf dem Bodensatz eines Blogs

ist aussagekräftiger als das Rätseln im Kaffeesatz, denn dort wird sichtbar – wenigstens für mich, den Urheber – was die Welt rezipiert von dem bisher Publizierten.

Auch ein Blog muss verdauen; die Beiträge dort müssen sich setzen, gleich dem neuen Wein, dessen Zeit nun wieder gekommen ist, genauer diejenigen Artikel der kritischen Sorte, die noch da sind, diversen Formen der Zensur entgingen und nun weiter wirken, rezipiert von Leuten, die sich Gedanken machen über die Gegenwart und Zukunft, wahrscheinlich von jungen Leuten aus unterschiedlichen Gesellschaften und von den Hochschulen, die nun auf die Barrikaden gehen, in Frankreich, im Land der Revolutionäre und Rebellen aus dem Widerstand, in Italien, in Spanien, ja, sogar in Albanien, also überall dort, wo das Volk mit der Politik der Regierenden nicht mehr einverstanden ist.

Auf einmal interessiert jedoch nicht nur der neue Wein, sondern auch das bisher Verschüttete aus dem Bodenschlamm[1] – des Blogs -, das auch ein essentielles Destillat ist, ein Geist aus der Flasche, der aufrührt und Kräfte entfesselt, mit welchen man in einer Welt, in der doch alles so sehr in Ordnung war, nicht gerechnet hat.

Tabuisiertes kommt hoch, wachgerüttelt von Menschen, die nun ihre Freiheiten und Persönlichkeitsrechte einfordern, nachdem man sie lange gegängelt und hinter dem Mond gehalten hat – mit falscher Politik und leeren Versprechungen.

Was der einzelne Zeitkritiker früher schon sah und ansprach, avantgardistisch vorausschauend, wird jetzt zum Massenphänomen, im alten Europa, aber auch im fernen Südamerika sowie in Teilen Asiens und sogar in der islamischen Welt, wo regelmäßig das gelesen wird, was ich – neben anderen – schreibe und publiziere.

Worüber habe ich noch nicht geschrieben in all den Jahren? Wer sich von meiner Themen-„Vielfalt[2]“ einen Begriff machen will, der schaue auf meine Blogs, auch auf die Variationen wichtiger Themen, die wiederkehren, weil die Zeit-Phänomene „nicht bewältigt, sondern nur „verdrängt“ wurden – in der politisch korrekten Welt der Selbstgerechten in den Tagen globalen Pharisäertums.

Den Beitrag

„Die Kavallerie schützt die Siedler – oder: Die Geschichte des Wilden Westens in den USA wiederholt sich heute im Westjordanland“

könnte ich heute, in der Mitte des Oktober 2026, heute, wo jüdische Siedler, beschützt und bestärkt von der IDF, nicht nur uralte Olivenbäume niederbrennen im Rausch der Vernichtung und auf einheimische Palästinenser losgehen, sondern auch auf eine US-Journalistin und auf EU-Diplomaten aus Frankreich und Belgien, wieder schreiben, wenn ich ihn nicht längst schon geschrieben[3] hätte, in Variationen, als ein Autor, der seine zeitkritischen Bücher – auch über die drei Kriege – hier nicht mehr aus eigener Kraft veröffentlichen kann.

Scrollen, scrollen, scrollen[4], ermahnte ich die potentiellen Leser schon früher. Auch, wen der ein Blog bei WordPress weg ist, dekapitiert in der Zeit der Dekapitation, von welchen Dunkelmännern auch immer, jeder zweite Beitrag de facto auch weg ist, eliminiert, wegradiert wie viel von meiner Aufklärungsarbeit seit 2010 – eine Menge ist noch da, geschrieben, kann also gelesen, wissenschaftlich rezipiert werden![5]

 

[5] Mein Hauptblog bei der Google-Firma „blogger“, den man mir noch nicht genommen hat, verzeichnet heute, am 18. Oktober 2026, über 44 000 Zugriffe.

Was neu ist und unerwartet auf meinen „Werke“-Blog: der Iran führt dort seit Tagen die Statistik an! (Mit über 500 Klicks!) Der verteufelte, im Westen dämonisierte Iran!

Vielleicht hat es sich im Land der Perser herumgesprochen, dass es im westen noch einen Blogger gibt, der seit Jahren schon versucht, „ausgewogen“ über den Iran zu berichten!? Im Kontrast zu den offiziellen, öffentlich-rechtlichen Medien!

 

 

Tag für Tag eine neue Dummheit,

mindestens eine!

Diesen Eindruck hat nicht nur der kritische Blogger, der seit vielen Jahren über den Einen schreibt, sondern die halbe Welt, in das eine Haus schauend, von dem viel törichte Politik ausgeht, auch schon seit Jahren, nach innen wie nach außen.

Was die Zivilisiert-Kultivierten lange nicht zur Kenntnis nehmen und dezidiert ansprechen wollten, dem müssen sie sich nun doch stellen, gleich einem Fait accompli, denn der Eine, der macht, was er will, nimmt weder Rücksicht auf Feind noch auf Freunde in seiner Machtpolitik, in welcher das Feindbild täglich wechselt – wie die Wahrheiten, die stündlich gemacht und verbreitet werden.

Was ich über die Politik dieses Einen schrieb, wird schon lange nicht mehr im Internet gefunden, denn er hat seine Handlanger, die alles tilgen und löschen, was der Chaospolitik des Einen nicht entspricht, nicht nur den Einzelbeitrag tilgend, aus der Welt schaffend mit aller Kritik an dem Einen, sondern gleich den ganzen Blog – in dieser freiesten aller freien Welten, oft schon im Präventivschlag, das Neugeborenen schon im Mutterleib abtötend, noch vor der Geburt.

 


 

Nachtschicht

Was in den letzten Jahren doch die Ausnahme war, wird inzwischen zur Regel.

Richtig geschlafen habe ich schon lange nicht mehr - seit dem 2019, als die schwere Krankheit diagnostiziert wurde und bedingt durch die Folgen und andere existenzielle wie gesellschaftliche Ereignisse wie Pandemie und drei Kriege, über die ich täglich wie ausführlich schrieb. Nun, bedingt durch die Blog-Löschung und den Baulärm in letzter Zeit, verschlechterte sich mein Gesundheitszustand noch mehr, was die Nachtruhe auf wenige Stunden verkürzt, die Nacht zum Tag macht, auch bei geistigen schaffen.

So jagt eine Nachtschicht[1] die andere – und dabei sehne auch ich mich, gleich dem Michel, nach einem langen, tiefen, erholsamen Schlaf, an dem alles hängt, der gute Tag danach, die Stimmung – und das entstehende Werk, das nur gut wird, wenn Körper, Geist und Seele ausgeruht sind.

Ist also alles, was ich seit der Krankheit schrieb, unzulänglich und unvollkommen? Und das Nicht-Erscheinen der entstandenen Bücher aus dieser Zeit – zwischen Matratze und Klo - durchaus berechtigt?

 



[1] Das Ergebnis der Nachtschicht von heute: 4 Beiträge, die schon im Kopf waren, verfasst zwischen 5 Uhr und neun Uhr – für die Welt … und als ein Zeichen, dass ich noch lebe, das Los der Welt im Blick – am Werk!

 

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: In Klausur, doch die Welt im Blick

 


  

 

Mein Telefon hat seit Wochen nicht mehr geklingelt

Was sagt das aus über die geistig-existenzielle Situation eines Schaffenden, der in Einsamkeit lebt und wirkt, im selbst gewählten Alleinsein?

Vereinsamt bin ich noch nicht, aber in dem – auch öffentlich gemachten – „Rückzug[1]“ angekommen,

wenn auch nicht im „ruhigen Hafen“ – bei all dem Baulärm[2] in einer Zeit, die dem geistig-künstlerischen Schaffen ganz und gar abhold ist[3].

 

 

 



[2] Inzwischen, nach drei Wochen Lärmbelästigung in der Nachbarwohnung, was mich, den Kraken, immer wieder in die Flucht trieb, in die Natur, hat man mir klargemacht, dass es eine „Mittagsruhe in Deutschland“ nicht geben würde, im Deutschland der auch sonst Rücksichtslosen aus Politik und Gesellschaft!

 

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Zwei schlimme Kriege und Baulärm ein ganzes Jahr hindurch – das sind wesentliche Ursachen und Gründe für meine Albträume in jüngster Zeit, mit und ohne Skandalnudel Herta Müller

 

[3] „Du rufst nie an“, den Vorwurf machte man mir schon früher. Für lange, sinnlose Telefonate fehlte mir immer schon die Zeit. Jetzt aber, wo alle Bezugspersonen tot sind, habe ich überhaupt keine telefonischen Bedürfnisse mehr, auch mit dem Handy nicht, das ich, praktisch ungenutzt, noch mit mir herumtrage, auch in der Natur. Hat die Welt mich deshalb schon vergessen? Nicht ganz! Denn als „Blogger“ – wenn auch mit einem gelöschten Blog – bin ich noch da, praktisch täglich, für die Welt – und quicklebendig, als Schaffender eben – aus der Einsamkeit heraus, die gute Früchte tragen kann, wenn man sie richtig nutzt und agiert.

Gerade als ich – als guter Staatsbürger wieder einmal mit dem „Freund und Helfer“ aus der Nachbarschaft reden wollte, um die an der Schranke am Waldrand gefundene Rehkeule anzusprechen nach dem toten Reh – gab mein Festnetz-Telefon, lange schon marode, seinen Geist endgültig auf. Nun schaffte ich ein neues Gerät an, bin also erreichbar, wenn Menschen mit mir reden wollen.

 

 

Walldürn erinnert

Ist Verdrängung wichtiger als die historische Wahrheit?

Die Verdrängung – ein existenzielles Bedürfnis, ja, eine Notwendigkeit, um nach großer Schuld weiter zu leben, für Individuen wie für ganze Völker!?

Die Deutschen verdrängten ihr Schuldigwerden, ihre „Kollektivschuld“, während der Diktatur Hitlers, die Juden, vor allem die Zionisten, hielten es ebenso – im Versuch, die reine Opferrolle aufrecht zu erhalten, unkritisch, Ideologie und eigene Moral über der vollen Wahrheit ansetzend, also jede „Kollaboration“ mit dem Feind und Besatzer Deutschland leugnend.

In dem Fall Hannah Arendt[1] tritt dieser Konflikt offen zu Tage, ja, er spitzt sich zu, weil die Philosophin die Wahrheit über das Narrativ ihrer hauptsächlich zionistisch ausgerichteten Freunde und Landsleute in Israel stellt, die Position einnehmend, die ich später bei der Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Verbrecher-Vergangenheit auch einnahm – und das als ein Historiker, der nicht nur auf fakten setzt, sondern auch noch moralisch argumentiert und wertet.

Die Wahrheit aber störte in beiden Fällen gleich zwei Nationen, die Deutschen und die Juden im Judenstaat einerseits nach 1945, dann später, nach dem Fall des Kommunismus in Osteuropa, die wieder vereinten Deutschen und die sich neu definierenden Rumänen, die mit der – zurechtgeschusterten – Wahrheit, also mit der frechen Lüge besser lebten als mit den Fakten, die – fern jeder Interpretation – Klartext reden.

Diese Fakten aber wurden verdrängt – von Deutschen, frisch entnazifiziert und widere politisch korrekt, von Juden, frei von Mitschuld, da reine Opfer, aber auch von Rumänen, die, immer schon gerne auf der Seite der Mächtigen und der Sieger, auch ohne rechte Vergangenheitsaufarbeitung den Weg in das zivilisierte Europa der Humanisten finden wollten.

Gestellt haben sich der Herausforderung „Kollaboration“ eigentlich nur die Franzosen, bis zu einem gewissen Grad auch die Italiener, doch auch nur halbherzig und nicht selten selbstgerecht, teils in der Wissenschaft, in der Literatur, mehr noch im Spielfilm, dort oft aber nicht immer faktisch korrekt.

Was konnten die Völker wissen, die Einzelnen in Volk? Weshalb ist das Verdrängen belastender Ereignisse und Fakten zweckdienlicher und bequemer als das sich Stellen, als die Konfrontation mit den Tatsachen der Geschichte?

Was ich dazu schrieb und online publizierte, ging unter, auch, weil ich die Bücher dazu aus eigener kraft nicht mehr nachreichen konnte, aus vielen Gründen.

Doch bestimmte Daten und Fakten kommen immer wieder hoch – im Spielfilm, im Bilddokument, um an das zu erinnern, was noch nicht „bewältigt“ ist, nur „verdrängt“, etwa die Deportation der Juden aus dieser württembergisch-nordbadischen Gegend im Jahr 1940 nach Gurs in Frankreich oder nach Riga, wo Menschen schon auf dem langen Transport gezielt dezimiert wurden.

Diese Deportationen, mit koordiniert vom „Judenrat“, markieren eine Zäsur. In diesen kleinen deutschen Städten der Region, da, wo ich seit 1990 lebe und wirke, in Wertheim, Bad Mergentheim, Tauberbischofsheim, ferner in Külsheim, Walldürn und in anderen Ortschaften, wurden die jüdischen Mitbürger aus den Gemeinschaften herausgerissen und weggeschafft, in Zügen, wobei viele Deutsche mitwirkten – als Räderchen in einem großen Getriebe, als Glieder einer Kette und als Handlanger der Macht, des Systems, das ein durch und durch verbrecherisches System der Diktatur war.

„So war es damals“, sagte später ein Rumäne, der für die Zeit des Stalinismus und unter Ceausescu keine Verantwortung übernehmen wollte! Und so funktionierten alle kommunistischen Satellitenstaaten nach 1945 im Osten Europas!

Was der Deutsche 1940 wissen konnte und auch wusste, das wussten die vielen Millionen, die den Kommunisten dienten, auch, unterwürfig dienend – nicht viel anders als Eichmann, der Befehle von oben ausführte, ohne über Sinn und Zweck dieser Mord-Operationen nachzudenken. Doch sie alle nahmen ihr Los hin, denn es war gottgegeben, fast alle, bis auf die wenigen, die doch opponierten in einem – fast – aussichtlosen Widerstand gegen die rote Allmacht.

 


Stolpersteine in Külsheim



Stolpersteine im Norden Badens - Erinnerung an die Deportation und Vernichtung deutscher Juden in den Konzentrationslagern der Nazis von Gurs in Frankreich bis nach Auschwitz in Polen - 

über "eine jüdische Mitschuld am Holocaust"!? 


Was Hannah Arendt[1] seinerzeit so sah und auf den Punkt brachte, zum Missfallen aller Zionisten in Israel und im Gastland USA, in der neuen Heimat der Philosophin nach dem Entkommen aus Gurs, dieses Thema muss auch heute noch aufrichtig diskutiert werden.

Wer als Moralist das gewichtige Thema ignoriert, der handelt doppelzüngig, bigott!

Moral gilt nur für Juden! Eigentlich!

Im Judenstaat oder unter Zionisten in den USA ist man erst Jude, dann kommt die Humanität für alle Menschen!

Wer aber als Historiker einen weiten Bogen darum macht, Fakten verschweigt, der betreibt eine eindeutige Verfälschung der Geschichte!

Was ich einzelnen Gestalten bei der - einseitigen wie tendenziösen - Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit vorwarf, das gilt bereits seit 1940 beim Beginn des Holocaust über Deportationen.

Die Mitglieder des Judenrates wirkten mit – machten fast genau das, was Eichman seinerzeit tat – als Rad im Getriebe des Systems, ohne über das eigene Tun nachzudenken, jenseits der Moral – sie führten Befehle aus, verbrecherische Befehle von oben, die sie nicht selbst konzipiert hatten – wenn auch nicht aus der Pflicht heraus gemäß dem: Treue ist meine Ehre, wie – der falsche Patriot - Eichmann, aber genötigt und existenziell bedrängt, um sich selbst zu retten.

Was ist bei den Soldaten der Demokratien heute anders?

Wenn sie laut denken, werden sie entlassen!

Nachdem Martin Heidegger schnell zum Nazi gemacht worden war, wurde die Geliebte Heideggers, die Jüdin Arendt, zur „Nazi-Hure“, eine deplatzierte Beschimpfung der geschmacklosen Art, die von einseitigen wie fanatisierten Zionisten später selbst gegen den verdienten Patrioten Rabin erhoben, bevor sie ihn ermordeten.

Juden verdrängten die Mitschuld nicht anders als die Zivilisierten damals, in den Staaten Europas mit Kollaboration, die mitmachten, wenn es um Auslieferung der Juden ging, und wie die Alliierten, die die Juden Flucht nicht haben wollten, die Auschwitz nicht bombardierten – und die auch – folgerichtig - in Gaza wegsahen, als ein Jude, Netanjahu, 74 000 Menschen töten ließ – Rache für 1200 Juden.

Wie oft habe ich diese Dinge, die ich hier nur andeute nach drei schlaflosen Wochen unter Baulärm, den ich als Kranker ertragen muss im Land der Rücksichtslosen Deutschland; angesprochen.

Tabuisiertes, Verdrängtes, Unbequemes, Belastendes?

Musste auch deshalb mein Blog weichen?

 

 

Alte Synagoge Külsheim - erinnert an das Ende der jüdischen Gemeinde nach 600 Jahren in Külsheim und an die Deportation der Badischen Juden nach Gurs in Frankreich



Als Juden Juden ans Messer lieferten - zur Deportation der Badischen Juden in das französische Konzentrationslager Gurs in den Pyrenäen: 

ein unbequemes - hier und dort, in Israel, verdrängtes - Thema aus der jüngsten deutsch-jüdischen Geschichte



Meine Manuskripte darüber liegen seit 2019 in der Schublade, unveröffentlicht.


Blick in die ehemalige Judenschulgasse, heute





Brunnen gibt es viele in Külsheim - von mir in den Büchern zur Wasserversorgung 

und Brunnenkultur seinerzeit erwähnt





Das Gesicht der Stadt mit Brunnen, die auch ein Schloss hat ... und auch noch einen Metzger, wo ich meine Wurst kaufe, weil in Tauberbischofsheim dieses Handwerk inzwischen ausgestorben ist



 

Die Mergentheimer Juden wurden nach Riga deportiert, von Stuttgart aus.


Die Badischen Juden aber nach Gurs.

Unselige Mitwirkung dabei -angesprochen auch im Hannah-Arendt-Film, den ich hier vor Tagen erwähnte - der "Judenrat", eine Einrichtung der Kollaboration mit dem NS-Staat in vielen besetzten Staaten Europas, was gerne verdrängt wird.



Jüdischer Friedhof, Külsheim, Detail



Walldürn erinnert







In Tauberbischofsheim








Stolpersteine in Külsheim





Stolpersteine in Wertheim



Viel mehr dazu in meinen drei Büchern zum Judentum, falls diese noch kommen sollten - beziehungsweise in Beiträgen zur Thematik im Internet.


Hinterbein Reh , neben einer Bahn-Schranke, am 13. Oktober, kein Fall für die Polizei - blutig oder unblutig?


 

Grenzfälle der Zensur im Internet – Wie viel Blut darf sein? Und Horror im Terror der Kriege? Es gibt viele – gute? - Gründe, überhaupt nicht mehr zu bloggen: der freie, unabhängige Blogger wird noch stärker an die Kandare genommen – die Daumenschrauben werden weiter angezogen, auch bei Google, bei „blogger“!?

Nachdem man mir meinen – auch wissenschaftlich wichtigen – Hauptblog bei WordPress genommen hat, den Zugang für mich „deaktiviert“ hat, möglicherweise alles sogar getilgt hat, unwiederbringlich gelöscht, also meine Aufklärungsarbeit aus 17 Jahren ungeschehen gemacht hat, aus welchen Gründen auch immer und von wem auch immer, ohne jede Vorwarnung, ohne die Möglichkeit mich in einer Widerrede zu verteidigen, sah ich jetzt bei Google genauer hin, jetzt, wo die „Nutzungsbedingungen“ dort wieder gestrafft werden, als auch bei dem anderen Großen im Blogbereich, wo ich immerhin noch mehrere Blogs betriebe – seit 2010, einige jüngst „reaktiviert“ nach meiner de facto „Dekapitation“ bei WordPress, wobei die – in der deutschen Verfassung festgeschriebenen, garantierten Freiheits- und Bürgerrechte des deutschen Staatsbürgers, der ich seit 1979 bin[1], teilweise außer Kraft gesetzt, ja, mit Füßen getreten wurden, doch ohne dass mir ein Vordenker der Nation Gauck oder Steinmeier in dieser groben moralischen Entgleisung zu Hilfe geeilt wäre.

Bloggen – und von der Freiheit auf Meinungsäußerung guten Gebrauch machen: ja, doch unter Bedingungen!

Was alles verboten ist, was nicht sein darf: eine lange Liste!

Im mehreren Dutzend Beiträgen, in welchen ich mich gegen die Stilllegung meines Blogs und gegen meine Aussperrung dort öffentlich wehrte, habe ich diverse Kriterien angesprochen, die zum Aus, ja, sogar zur strafrechtlichen Verfolgung des freien Bloggers führen können!

Einige Gummi-Richtlinien mit weiten Interpretationsmöglichkeiten machen es dem Host möglich, jeden Blogger zu stoppen, Blogger, die nicht nur kritisch mit Kriegsverbrechern der Zeit umgehen, und das im Konsens mit über 100 Staaten aus der Völkergemeinschaft UNO und mit dem Papst, sondern die auch in dem , was sie schreiben, mit „offiziellen Narrativen“ westlicher Demokratien kollidieren, in Deutschland etwa mit der Definition des „Antisemitismus“, die, jenseits der objektiven Wissenschaft, aus Gründen Staatsräson als vollendete Tatsache mit Macht am Leben gehalten und promulgiert wird, auch im Kampf gegen Rebellierende aus der Bevölkerung.

Gestern, auf dem Weg in den Wald, entdeckte ich neben einer Bahnschranke, das Hinterbein eines Rehs[2], das möglicherweise vom Zug erfasst und mitgeschleift worden war, noch relativ intakt, doch oben, an der Keule, bereits etwas blutig!

Darf ich das Foto noch veröffentlichen? Oder ist dort schon zu viel Blut zusehen – wie in Gaza bei Menschen oder im Iran?

„To graphic to broadcast“, hieß es oft bei Berichten aus den Kriegen, zu schrecklich, um gesendet, vermittelt zu werden! Wobei das wahre Gesicht des Krieges der Allgemeinheit verborgen blieb!

Dekadente Schweinereien aller Art darf man verbreiten im Film, realistische Bilder aus der Natur oder von der Front aber nicht!

Man muss die reine Seele der Wohlstandsbürger schonen!

Noch soll man die Taten der Akteure dort und in der Politik beim Namen nennen!

Wer die Wahrheiten trotzdem anspricht, dessen Blog wird stillgelegt – im Namen der Freiheit! Und nicht anders, als wenn man einige meiner Bücher in den Giftschrank der deutschen Hochschule sperrt, um den braven Deutschen vor den Inhalten zu schützen!

Dem Makrokosmos wie dem Mikrokosmos[3] verpflichtet, schrieb ich bisher – ohne große Außenwirkung und sichtbare Resonanz – über das Universum und die Sterne, aber auch über die Maus und über das Leben in der Pflanze – nicht schreiben hingehen soll ich kritisch über Trump und Netanjahu, nur über Putin, in einer Welt der Pharisäer, die eine Welt im permanenten Propaganda-Krieg ist: namentlich der Regierungen gegen die Völker!

Wer kritisch bleibt, als Autor, als Blogger, der fällt in Ungnade – wird fertig gemacht, so und anders, obwohl er nur die Wahrheit spricht, die überprüfbare, faktische Wahrheit.

Wenn ich morgen weg bin, weil dieser Beitrag zu blutig[4] war mit dem Bild mit etwas Blut, als kritisches Individuum und mit meinen Blogs, wen schert es?

Ein Querulant weniger, basta!

 

 

 



[1] Gestern, am 13. Oktober, waren es 47 Jahre, die ich in Freiheit lebe, als ehemaliger antikommunistischer Bürgerrechtler, verfolgt und eingesperrt in der Diktatur. Was ich zu diesem Tag schrieb und publizierte, wird man im Internet kaum finden, nicht anders als das, was ich über Trump und Netanjahu schrieb, denn die großen Suchmaschinen filtern alles aus, was nicht passt, was nicht sein soll an Kritik an den Mächtigen.

 

[2] Nachdem ich vor Wochen schon ein ganzes Reh gefunden hatte, tot.

Vgl. dazu meinen Bericht „Das tote Reh“ auf meinen Naturblog.

Das Foto hat es sogar ins Internet geschafft, denn es war ein schönes Tier, das Reh!

 

Natur und Leben - Carl Gibsons Blog, neu - Carl Gibson' s Nature and Life- Blog, new, 2026: Das tote Reh ... zwischen Wald, Feld und Weinberg

 

Als guter Staatsbürger, der nicht nur das Haschich-Depot am Waldrand der Polizei meldet,

 

Carl Gibsons Philosophie- und Essayistik-Blog: Das Versteck oder: wenn man findet, wonach man nicht gesucht hat - Gesucht – gefunden, lange nach Goethe oder: nicht gesucht und doch gefunden, II

 

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Wenn der brave deutsche Staatsbürger den "Freund und Helfer" aushorchen muss, will er erfahren, was im demokratischen Staat des freien Westens in Wirklichkeit abläuft

 

meldete ich auch diesen etwas blutigen Fund dem „Freud und Helfer“ hier, vor Ort:

 

„Der Fuchs wird sich die Keule holen, in der Nacht“, das war die Antwort der deutschen Polizei, die mir auch noch nicht mitteilte, was aus dem Marihuana-Fund wurde … und dem Dealer dahinter!

 

Das Hinterbein – ein Grenzfall? Blutig oder unblutig?

 

Wieviel Blut ist möglich!

 

Meinen Beitrag über „Blut in der Oper“, wo der besondere Saft häufig vorkommt, wurde wohl auch im Internet blockiert – gezielt!

 

Wieviel Horror darf sein?

 

Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Blut, Blut und nochmals Blut, echt und falsch, blutrotes Blut: Die Frau als Heldin und Opfer in der Oper – Kunstgenuss in Tagen des Krieges: Tyrannen-Lustobjekt Tosca, eine gedoppelte Violeta in Genf makaber und mit viel Blut und geballte Plastik-Dekadenz an der Mailänder Scala – auch das dank der „Macht des Schicksals“!? Oder – Von der „porcheria tedesca“ zur neuen „decadenza italiana“!? Eine kleine moralische Betrachtung ohne Fingerzeig diktiert vom Zufall!

 

[3] Meinen jüngsten Beitrag dazu findet man im Netz nicht!

 

[4] Was die geschmacklose Werbung darf, der Horror-Film oder die Oper, die, aus den Fugen der Ästhetik wie der Ethik geraten, sehr viel Blut verspritzt, das darf der kleine, unwichtige, aber trotzdem „gelöschte“ Blogger noch lange nicht – in der Gesellschaft der Gleicheren unter den Gleichen und in der Welt der Freien ohne Zensur!

 

  



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