Freitag, 23. Januar 2015

Carl Gibsons Buchempfehlung: Franz Balzer: Gehört Verleumdung zum Brauchtum der Banater Schwaben? Ist der Medienbeitrag zum „großen“ Roman „Jacob beschließt zu lieben“ Fiktion oder Volksverdummung?


Carl Gibson,

Meine Buchempfehlung: 


Neuerscheinung: 



Franz Balzer:


Gehört Verleumdung zum Brauchtum der Banater Schwaben?







Ist der Medienbeitrag zum „großen“ Roman

„Jacob beschließt zu lieben“

Fiktion oder Volksverdummung?




Der Autor und Verfasser dieses Werkes ist Triebswetterer, hat fast dreißig Jahre lang die rumänische kommunistische Diktatur am eigenen Leibe erlebt und kennt die Situation der Minderheiten im rumänischen Banat ganz genau. Leider kann man das von den Kommentatoren auf Bewertungsportalen oder Medienberichterstattern. zum  Roman „Jacob beschließt zu lieben“ nicht mehr sagen. Sie bewerten etwas, wovon sie keine Ahnung haben. Wie sagte der berühmte Humorist Dieter Nuhr: „Wer keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten“. 
Es geht aber viel weiter. Die Sturheit und Kommunikationsverweigerung der Medienfuzzis hat bereits wieder „altkommunistische Züge“ erreicht. Daher stellt der Autor mehrere Fragen, welche die Runde unter „Lobliedschreibern“ machten. Hier liegt das Ergebnis einer dreijährigen Recherche des Autors vor. 

Es handelt sich um Fakten und nicht um „wahrscheinliche Meinungen“. 

Werden Triebswetterer und Banater Schwaben nach den Fiktionen und Lügen gewissenloser Hassromanschreiber „literarisch und redaktionell“ beurteilt und behandelt? Sind die Methoden der menschenunwürdigen altkommunistischen Regierungen aus dem Osten Europas, wo Meinungs- und Pressefreiheit nur ein Traum waren, schon wieder vergessen? Und das kaum 20 Jahre danach? Und die nationalistischen, rassistischen Eskapaden mancher Autoren, die eher an die Nazizeit erinnern und nicht an eine freiheitliche, demokratische Rechtsordnung? Ist das auch noch „Künstlerfreiheit“? 

Haben Triebswetterer und andere Banater Schwaben keine verfassungsmäßig zugesicherten Rechte? 

Warum wird dann die Meinung der Betroffenen unterdrückt?
Das alles und noch etwas mehr wird in diesem Werk des Triebswetterer Autors behandelt. 

In der Hauptsache geht es um die Werke von Herta Müller, „Niederungen“, und Cătălin Dorian Florescu, „Jacob beschließt zu lieben“, die beide gleichermaßen die Triebswetterer und Banater Schwaben zu ihren Hassobjekten gemacht haben, wobei eine Verbindung zu den ehemaligen kommunistischen Herrschern nicht von der Hand zu weisen ist. Und das noch mit Unterstützung mehrerer deutscher Institutionen und Medien. 

Sind wir heute näher am Kommunismus als je zuvor? Bei manchen Institutionen und Medien auf jeden Fall! Sei es aus Unwissenheit, Blödheit oder mit voller Absicht. Diese Frage wird in diesem Werk nicht beantwortet. Vielleicht kann sich der Leser einen „Reim“ darauf machen. An unsere Medien, das Goethe-Institut, den DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst), die Robert-Bosch-Stiftung oder das Literarische Colloquium Berlin, die für Übersetzungen zeichnen, und an Vollblutkommentatoren, die nur positive Kommentare schreiben können, werden auch einige Worte gerichtet. Die Leser haben das Recht die Wahrheit zu erfahren. Was sie bisher über den Roman gedruckt haben, mit einer einzigen Ausnahme, nenne ich „gelogen wie gedruckt", im wahrsten Sinne des Wortes. 

Zur Berichtigung falscher Berichte seid Ihr verpflichtet, das seid Ihr Euren Lesern und den im Roman verunglimpften Personen (Tote, Nachkommen oder Leben-de) schuldig, sonst verdient Ihr Eure Pressefreiheit NICHT!

 Für wen gibt es den Pressekodex eigentlich?


BoD Books on Demand


ISBN: 978 – 3 – 7386 – 0845 - 8


Erhältlich im Buchhandel.

Erscheinungsdatum: Dezember 2014.



Nützliche Links:

Das Buch kaufen:



Blick ins Buch – Leseprobe unter:




Ein mutiges, engagiertes Buch ... nicht nur für den Gaben-Tisch
zu Weihnachten!



oder nur einfach: http://www.franz-balzer.de




Material des Autors Franz Balzer zur Thematik



Der Roman von Cătălin Dorian Florescu "Jacob beschließt zu lieben"


ist eine Erniedrigung, Verleumdung und Volksverhetzung  aller Triebswetterer und Banater Schwaben durch den rassistisch-nationalistisch gefärbten Roman. Unterstützung und Diskriminierung erfährt er durch ahnungslose, lobliedschreibende deutsche Pressefuzzis, die nur noch bewusste Volksverdummung betreiben.

Highlights aus dem Roman (die Fiktionen eines Rumänen über Banater Schwaben):
"Triebswetter ist ein Dorf von Selbstmördern und Pechvögeln." "Die Vorfahren der Triebswetterer haben ihre alte Heimat Lothringen machthungrig und mit Blut an den Händen verlassen", um danach Triebswetter zu gründen. „Sie wurden zu den Zivilisationsstiftern von Triebswetter im Banat" und „gründeten ihr Glück auf das Unglück anderer."

Einige „sinnliche, Erkenntnisse fördernde" Umschreibungen:
„Dreckige, stinkige, ständig besoffene, unzivilisiert fressende und saufende Mörder, Brandstifter, Zigeunerjäger, Zigeunerhenker, Ver-gewaltiger und Geiselnehmer".

Die ausführliche Recherche (laut C.H.Beck-Kommentatorin):
„Die ausführliche Recherche" fand im Familiensippenbuch (Das Treffil-Buch) der Triebswetterer statt. Von da sind alle Familiennamen von Triebswetterern mit Lothringer Wurzeln entnommen und ihre „Geschichten ins Negative" herabgewürdigt („bis zum vollen Glanze poliert"). Von Verunglimpfung des Antlitzes von Toten wurde auch nicht zurückgeschreckt und Szenen in Familiengrüften beschrieben.

Über die Qualitäten dieser Geschichte aller Geschichten:
Sie wird mit einer wortgewaltigen, hervorragend gestalteten schriftstellerischen Meisterleistung erbracht. Er hat sich wirklich Mühe gemacht, unsere Identität und Geschichte zu verfälschen.

Und hier die daraus (teils geistlos) resultierenden Kommentare:
„Jetzt hören wir endlich mal, was in dieser Ecke Europas passiert ist, wir haben es ja schon lange vermutet." (Radio Österreich) „Regt Euch doch nicht auf, der Roman ist eine Fiktion, also erfunden, trotzdem „habe ich aus dem Roman von der Geschichte der Banater Schwaben sehr viel gelernt." "Wie toll, deutsch lesen und rumänisch fühlen, MULTUMESC!" "Der Roman endet mit der Deportation junger rumänischer Männer nach Sibirien." Die Triebswetterer, eine geteilte Minderheit (DRS2),  sind "irre" (Prof.Engelhardt) und haben "Wahnideen" (Florescu in der ADZ) und sind "nicht fähig", seine "Fiktionen bitterer Realitäten" als ein tolles deutsches literarisches Werk "mit neuen Themen und einem neuen Ton" (DRS2, Schweiz) - wie es auch einige "Banater Schwaben" tun - zu sehen. Die Triebswetterer „verstehen nicht" (Florescu, ADZ), dass „ein Rumäne namens Florescu" so einen „großen Roman über Triebswetter schreiben konnte".

Einige Fragen an Banater Schwaben (die ihm für seinen „großen" Roman ständig gratulieren):
Hat man sich bei Euch im Dorf mit „Bruder und Schwester" angesprochen? Hat man sich bei Euch im Dorf im Banat mit Strohdecken zugedeckt? Deckt Ihr Euch heute noch mit Strohdecken zu, ohne Euch zu waschen? Hat man bei Euch damals den „Teig aus dem Brot gerissen", sich den „Mund vollgestopft" und anschließend noch ein paar "Wurstscheiben nachgeschoben"? Pflegt Ihr dieses unzivilisierte Essen (oder Fressen und Saufen) heute noch? Warum sollten es die Triebswetterer und ihre Vorfahren getan haben? Wer hat bei Euch im Dorf in Rumänien einen Zigeuner als Halbbruder gehabt? Welche banatschwäbische Frau hat bei Euch je einen Zigeuner geheiratet? Wessen Mutter hat als Hure in Amerika „gearbeitet“ und ein Kind auf dem Mist bekommen, wobei der Quacksalberei einer Zigeunerin Vorzug gegeben wurde? Welcher banatschwäbische Vater hat seinen Sohn an die Russen verraten? Wer sind dann „diese Banater" (Schwaben), die ihm ständig gratulieren?

Triebswetterer Roman?
Hier erfährt man alles, was nichtsahnende Leser wissen müssten und alles, was von der Werbung für den Roman mit  (vorsätzlicher, volksverdummender) Vehemenz verschwiegen wird.

Alle Triebswetterer und Banater Schwaben, die den Roman noch nicht gelesen haben, sollen ihn sich sofort besorgen, damit Autor und Verlag unterstützt werden, um weiterhin so „große, sinnliche, Erkenntnisse fördernde" (Schwarzwälder Bote nach der Hesse-Stipendium-Vergabe in Calw 2013) Romane schreiben und drucken zu können. Siehe Seite 151.

Was schreiben Jörg & Miriam Kachelmann in ihrem Buch über Journalisten:
Zitate aus „Recht und Gerechtigkeit", Untertitel: „Ein Märchen aus der Provinz" (Welche Provinz?...): „Die Berichterstattung der Medien war durch die dezidierte Falschinformationspolitik der Staatsanwaltschaft in Tateinheit mit der Bequemlichkeit der Redakteure aller Qualitätsmedien nahezu identisch." Und so kann man schließen: „Aber wie das Beispiel zeigt, haben diese Menschen (im Knast) mehr Ehre im Leib als so manche Journalisten"

 Weitere Zitate über Journalisten:
 „Wenn die Sonne der Kultur tief steht, dann werfen auch Zwerge lange Schatten." (Karl Kraus) „Moderne Medien: zurück in die Steinzeit? Oder Nullmedien?" (Thomas Wieczorek) „Halbbildungsstammtisch Presseclub“ (Thomas Wieczorek) – „dort wo sich die intelligentesten Leute Deutschlands treffen“ (ein 'Medienguru' bei Frank Plasberg).
...

Mein Schreiben an den Schwarzwälder Boten, der nach einer Lesung Florescus zum Anlass der Hesse-Stipendium-Vergabe 2013 jubelte: „Texte voll Sinnlichkeit“ und das Lesen dieser Romane wäre „ein Erkenntnisse förderndes Vergnügen“.

Symbolisches Datum des Nationalfeiertages (der heute nicht
mehr gefeiert wird) der rumänischer Nationalkommunisten

Rastatt, den 23.08.2013

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An die Redaktion

Schwarzwälder Bote

Redaktionsgesellschaft mbH

Kirchtorstr. 14

78727 Oberndorf am Neckar
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betr.:    Texte voll Sinnlichkeit
            Stiftungsstipendiat Dorian Florescu liest aus seinen Werken.
von A.S.G. (Calw im August 2013)

Sehr geehrtes Redaktionsteam,

(Ich bitte Sie den folgenden Text - wenn möglich ungekürzt - zu veröffentlichen, wenn Sie auch meinen, dass er nicht zu Ihrem Konzept passt. Bei uns werden Bundespräsidenten „abgesägt“ und verärgert, dass sie abdanken, Prof.-Doktoren werden fortwährend mit ihren gefälschten Doktorarbeiten entlarvt und dieser Autor mit seinen „fiktionalisierten bitteren Realitäten“ - so Florescu in der Allgemeinen Zeitung Rumäniens - wird in Watte verpackt und in den „Himmel gehoben“. Seine Romane sind „Fiktionen“ und seine Interviews sind es ebenfalls oder ist das der neue Begriff für Lügen? Die ganze Werbung für seine Romane und die Klappentexte sind einzig und allein eine große Lüge und Irreführung der Öffentlichkeit und der Leser, ich nenn das glattweg Volksverdummung und was den Roman „Jacob...“ angeht auch Volksverhetzung den Banater Schwaben gegenüber, die keine Rumänen sind wie Florescu, sondern eine von der rumänischen kommunistischen Diktatur unterdrückte Minderheit. Und das zu Zeiten von Meinungs- und Pressefreiheit. Warum? Lesen Sie bitte weiter unten meinen Kommentar zu Ihrem Beitrag „Texte voll Sinnlichkeit“. Ent-schuldigen Sie, dass es so viel geworden ist, ich kann aber da nichts kürzen. Das ist nur ein Bruchteil dessen, was Triebswetterer an dem Roman zu beanstanden haben. Sie können es ja in mehreren Folgen abdrucken. Vielen Dank. Ich bitte um je ein Exemplar ihrer Zeitung, in welcher Sie das veröffentlichen, auch auf Rechnung, an meine obenstehende Adresse. Und wenn  Sie es nicht veröffentlichen, dann möchte ich, bitte, von Ihnen eine genaue/ausführliche Erklärung/Begründung dafür. Meine Vorfahren sowohl väterlicher- als auch mütterlicherseits werden im Roman diskriminiert, kriminalisiert und erniedrigt, falls sich jemand von dritter Seite mit „bauernschlauen“ Ansprüchen melden sollte. Halb Triebswetter kann den „Typen“ erfolgreich verklagen, wenn nötig.)

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Aus dem Pressebericht „Texte voll Sinnlichkeit“ von A.S.G. will ich auch einige Zitate herausgreifen: „Die Bücher ... zu lesen, sei ein spannendes und Erkenntnisse förderndes Vergnügen.“ Und weiter: „Die Werke ... spiegelten ein beeindruckendes Stück osteuropäische und rumänische Geschichte wider.“ Ich werde mich während meiner Ausführungen vor allem auf die beiden Romane „Zaira“ und „Jacob beschließt zu lieben“ von Cătălin Dorian Florescu beziehen.

Thema (betr. Jacob beschließt zu lieben): Ein Rumäne beschreibt Triebswetter als Banater Dorf, in welchem er nie gelebt hat, und dichtet den deutschen Einwohnern identitätsfremde Lebensgewohnheiten an. Er beschreibt sie als dreckige, stinkige, besoffene Mörder, Zigeunerjäger, Brandstifter, Geiselnehmer, und verwendet dabei die Namen real existierender Personen und die von deren Vorfahren mit negativ „aufpolierten“ Geschichten aus dem Familiensippenbuch der Triebswetterer mit einer wortgewaltigen, hervorragend gestalteten schriftstellerischen Meisterleistung. Er hat sich wirklich Mühe gegeben, unsere Identität und Geschichte zu verfälschen.

Zunächst möchte ich mich aber mit dem Begriff „Sinnlichkeit“ beschäftigen. Es muss mir wohl entgangen sein, was dieser Begriff bedeutet, oder habe ich ihn falsch verstanden? Wie war es mit den zahlreichen Anwesenden im Hesse-Museum? Waren das lauter Calwer? Ich habe beim Lesen des Romans „Zaira“, der sich in Strehaia (Oltenien/Rumänien), Temeswar und Amerika abspielt, folgende „Sinnlichkeiten“ gefunden: Eine Geburt im Bahnhofswartesaal, wobei die Männer mit ihren vom „Alkohol geröteten Gesichtern“ neugierig zum Fenster hereinsahen. Auf einer Pilgerfahrt „stolperte der Blinde über die Schnapsflasche, mit welcher sich der Lehrer Mut machte“, ganz zu schweigen von den ewig Betrunkenen und Ehebrechern, die vor den Augen ihrer Kinder während einer Vorstellung im Puppentheater „fremdgehen“. Das Wohnzimmer ist voller Alkoholflaschen, das Schlafzimmer, das Bad, die Badewanne, der Speicher ebenso: „Ich wachte auf, um neuen Alkohol zu kaufen“, heißt es dann nur noch, wobei einer der Protagonisten besoffen im „Straßengraben übernachtet“ hat. Die Mücken, Komasäufer, Ochsenkarren, der Gestank und die „dreckverkrusteten Füße bei den Zigeunern“ in Bukarest vervollständigen das Bild seiner Landsleute aus Rumänien. Eine Irreführung, die nicht als Fiktion angesehen werden darf: „Die Kommunisten haben den (enteigneten) Großgrundbesitzern etwas für ihre Ländereien bezahlt“, so dass diese (z.B. Zizi) sich besaufen (nicht nur ins Koma, sondern in den Tod) konnten. Ist das Werbung für die rumänischen Nationalkommunisten der ersten Stunde oder „fiktionalisierte bittere Realität“ (von Florescu verwendeter Begriff aus einem Interview in der Allgemeinen Deutschen Zeitung Rumäniens)? Oder Sinnlichkeit?...
Dann werden Sie das Staunen lernen, denn im Roman „Jacob beschließt zu lieben“ über die Triebswetterer Banater Schwaben werden diese ganzen schlechten Eigenschaften (oder muss ich darunter Sinnlichkeit verstehen?) noch einmal gesteigert. Wenn Strehaia in Oltenien liegt, so liegt Triebswetter 400 km weit weg davon in der Banater Ebene. Die Südkarpaten stellen eine natürliche Grenze dar. In Oltenien leben Zigeuner und Rumänen, im Banat leben/lebten Deutsche, Ungarn, Serben, Bulgaren, Rumänen, Zigeu-ner und andere Nationalitäten, alle mit ihrer eigenen Kultur, Sprache, ihren Sitten und Bräuchen. Wenn man heute ganz genau folgende Zuordnungen machen kann: Spaghetti und die Italiener, Champagner und die Franzosen, Döner und die Türken, Gyros und die Griechen, Wodka und die Russen, so kann man auch die Zuordnung treffen Maisbrei, Strohdecken und die Rumänen (und keineswegs die Banater Schwaben). Nie kam ein Banater Schwabe über die Karpaten (wie im Roman), also aus dem Osten aus Oltenien und nie hat eine banatschwäbische Frau einen „Dahergelaufenen ohne Name“ - also einen Zigeuner - geheiratet (wie im Roman und er hat ihren Namen angenommen) und bei der Heirat wurde immer der Name des Mannes als Familienname weiterverwendet. Das ist übelste Erniedrigung und Diskriminierung der Banater Frauen und die deutschen Leserinnen und Leser aus der Schweiz und Deutschland jubeln darüber und vergeben dem Autor dieser „Fiktionen“ unzählige Preise. Die Banater Schwaben und Zigeuner hatten sich nie so gut verstanden, dass es auch Halbbrüder gab oder dass die Zigeunerin als Hebamme gerufen wurde und dafür ein Leben lang landwirtschaftliche Produkte - wie im Roman - erhalten hat. So wird nur den Triebswetterern Schwaben ein Zigeuner mit seinen schlechten Eigenschaften untergejubelt. Und das in einem Roman eines Rumänen über eine Minderheit aus dem Banat (Rumänien), was wohl zu dem eingangs erwähnten Kommentar führte: „ein spannendes und Erkenntnisse förderndes Vergnügen.“ Das ist auch eine gewisse rassistische, nationalistische „Sinnlichkeit“.

Was der Autor (ein Rumäne par excellence) in „Zaira“ an schlechten Eigenschaften seiner Landsleute in Strehaia, Temeswar und Amerika im ganzen Roman verteilt zusammenbrachte, fasste er bei dem Roman „Jacob...“ über die Triebswetterer Banater Schwaben gleich am Anfang folgendermaßen zusammen: „Die animalische Kopulation, wenn sie von Erregung und Verlangen durchflutet waren,.. Sie und der Schnaps in der  Kneipe. Häufig fand der Beischlaf vor Sonnenaufgang statt,... Betäubt vom Stallgeruch, vom Kot und Urin im Nachttopf, von der abgestandenen Luft, von Mundgeruch und dem Gestank dreckverkrusteter Füße und ungewaschener Körper, zerstochen von Flöhen und Mücken, rutschten sie unter der Strohdecke herüber und fanden schnell den ebenso übel riechenden Körper des anderen.“ Wie „sinnlich und Erkenntnisse fördernd“ schreibt hier ein Rumäne oder Schweizer „gute Literatur“ (sein „großer Roman“ erhält den Schweizer Buchpreis, unsere Rezensionen und Meinungen werden unterdrückt und nicht gedruckt, weil sie der „guten Sache“ nicht dienlich waren, wie im Kommunismus!!!) über Banater Schwaben und deren Vorfahren? Reicht das noch nicht, um den Roman wegen Volksverhetzung zu verbieten? Und weiter etwas für Frauen: „Nicht, dass man sich in dieser Gegend der Welt nicht gerne paarte. Die dumpfen, ihrer Lust ausgesetzten Männer drangen häufig und heftig in die Körper ihrer Frauen ein...“ Die banatschwäbische Hure, die Amerikanerin (siehe Edelnutten im Roman „Zaira“) oder Elsa Obertin, bekommt - im Roman - ein Kind auf dem Mistwagen, wobei das ganze Dorf außen herumsteht und zusieht...



POSSE um Herta Müller in der BamS (27.07.2014)

(Zitat: „Beim Streit um die Ehrenbürgerwürde für Herta Müller ist Berlin wieder dabei, sich lächerlich zu machen… Bis heute schreibt sie gegen die Schreckensherrschaften kommunistischer Diktaturen an, die sie selbst erlebt hat. Im Kampf um die Rechte der Siebenbürger wurde sie vom rumänischen Ceauşescu-Regime gedemütigt und eingesperrt.“)


Hallo BamS-Leserforum,
Hallo Herr Hahne,

so unwürdig ist die Ablehnung der Ehrenbürgerwürde an Herta Müller durch Herrn Wowereit, den ich in seiner Haltung voll und ganz unterstützen kann, nicht. Als gebürtiger Banater Schwabe kenne ich die Situation sehr genau und kann heute behaupten, dass Herta Müller weder eine Bürgerrechtlerin ist und war noch schreibt sie immer gegen kommunistische Diktaturen an, noch kämpfte sie um die Rechte der Siebenbürger (sie ist eine Banaterin wie ich), noch war sie im kommunistischen Regime Rumäniens eingesperrt. Ganz im Gegenteil, sie bekam für ihr Hass- und Schmutzwerk „Niederungen" (in welchem sie ihre eigenen Landsleute - die Banater Schwaben, auf das Äußerste verleumdet und erniedrigt) sogar einen Preis vom Zentralkomitee der Rumänischen Kommunistischen Jugend und durfte, was andere nicht durften, während des „geschlossenen eisernen Vorhangs" mehrmals ins Ausland (nach Deutschland), um ihr Werk vorzustellen. Verfolgte oder Bürgerrechtler hätten im kommunistischen Rumänien NIE - aber auch NIE- einen Preis bekommen. Die „Kontrolleure" des Regimes waren nie so „blauäugig" wie manche „westliche" Medienfuzzis hier. Proteste durch Banater Schwaben im Vorfeld der Nobelpreisvergabe wurden  unterdrückt.
MfG. F.B.


Und noch einmal extra an Herrn Hahne (natürlich ohne Erfolg).

Sehr geehrter Herr Hahne,

ich kann es Ihnen nicht verdenken, dass Sie in Ihrem (BamS)Bericht vom 27.Juli 2014 einige Fehler gemacht haben und ich mache Sie dafür auch nicht verantwortlich, denn über die Rumänien-Deutschen (Siebenbürger Sachsen und Banater Schwaben) weiß man in Deutschland nur sehr wenig. Vor dem Fall des "eisernen Vorhangs" (vor mehr als 20 Jahren) wusste man in den Medien mehr, besser und genauer als heute. Entsprechend waren auch die Berichterstattungen. (NZZ und FAZ usw. eingeschlossen.)

... Dass wir vom deutschen Staat (damals 70er-, 80er-Jahre) aus der rumänischen kommunistischen Knechtschaft „freigekauft" wurden,  war nur ein unbestätigtes Gerücht. Viele „schmierten" auch nebenbei rumänische Stellen (meist Securitate) um ihren Ausreisevorgang zu beschleunigen (manchmal mehr als die deutsche Regierung bezahlte).

Die Aktion lief so etwa ab 1968 bis 1989 (als Ceauşescu gestürzt wurde). Es gab 2013 zwei TV-Sendungen: "Teurer Freikauf" und "Deutsche gegen Devisen". Dass gerade in der ersten Sendung Herta Müller auftrat und befragt wurde, fand ich geschmacklos, unwürdig und unverschämt. Aber die verlogene Berichterstattung (wohl durch kommunistische Kollaborateure) in Deutschland begann schon viel früher.

1982, mitten in der Freikaufaktion,  kam die „Prosa" (nach ihrer eigenen Darstellung) von Herta Müller heraus: „Niederungen". In diesem Werk werden die Banater Schwaben als die "letzten Menschen" auf Erden beschrieben: Vergewaltiger, Verbrecher, Mörder, Vermummte, Drogensüchtige, Tierquäler, Brandstifter, Frauenverächter und von Inzucht Gezeichnete. Die damals in Deutschland ankommenden Banater Schwaben sollten gleich mit der Kriminalpolizei, der Drogenfahndung, den Frauenvereinen, den Tierschutzvereinen usw. konfrontiert werden. Und für dieses Prosawerk bekam Herta Müller 1983 einen Preis vom Zentralkomitee der Kommunistischen Jugend Rumäniens (wo der Sohn von Ceauşescu Vorstand war). Dem nicht genug, 1984 wurde das Werk auch in Deutschland gedruckt, aber hier fehlten ganze vier Kapitel. Herta Müller behauptete jedoch, dass ihr Werk in Rumänien gekürzt/zensiert und dass sie verfolgt wurde. Sie durfte etwa 3-4 Mal nach Deutschland (was kein anderer Rumäniendeutscher durfte, weil er hier geblieben wäre), um ihr Hasswerk vorzustellen. Eine Bürgerrechtlerin und Verfolgte hätte damals in Rumänien (oder in der ehemaligen DDR) NIE einen Preis für ein Prosawerk bekommen, das Werk wäre überhaupt nicht gedruckt worden. Wer war verfolgt? Wo wurde zensiert? FAZ und NZZ bejubelten schon damals diese „Niederungen". (Im Auftrag der RKP und Securitate? Die Desinformationspolitik in den Medien hat schon damals begonnen wie in den menschenunwürdigen Regimes der Länder Osteuropas.) Was mussten sich die Ausreisewilligen für Vorwürfe und Erniedrigungen von der RKP (Rumänischen Kommunistischen Partei) und deren Handlanger - die Securitate - alles anhören: Überläufer, Verräter, Verbrecher, ua.

Herta Müller war nie eine Bürgerrechtlerin, nie eine Dissidentin, schrieb eher FÜR die kommunistischen Machthaber (oder in deren Auftrag, Ausnahme "Atemschaukel") und vor allem war sie NIE ein-gesperrt und wurde auch nie von der Securitate verhaftet, wie in dem Bericht in der Zeit-Online (2009) steht: „Die Securitate ist immer noch im Dienst". Diesen Bericht sehe ich eher noch als Drohung all jenen gegenüber an, die ihre Werke kritisieren. Denn wenn Banater Schwaben das Wort „Securitate" hören/lesen/sehen, dann verstummen und verkriechen sie sich sofort: Und das mehr als 20 Jahre danach (nach dem Fall Ceauşescus).

Zwei Beispiele aus dem Bericht "Die Securitate ist immer noch im Dienst": Herta Müller wird (so ihre Darstellung) im Bahnhof von "Poiana Brasov" von der Scuritate gestellt und sie sagt: "Ohne Haft-befehl gehe ich nicht mit". Einen Bahnhof Poiana Brasov gibt es nicht und wer konnte schon der Stasi oder Securitate gegenüber behaupten, wenn ihr keinen Haftbefehl habt, gehe ich nicht mit? Wie blöd ist man heute, so etwas zu glauben? 

Was Herr Wowereit gemacht hat, und hoffentlich bleibt er auch dabei, ist weder eine peinliche Provinzposse noch hat er sich lächerlich gemacht. Bitte meinen vorher gesandten Kommentar zu veröffentlichen (falls Sie sich nicht lächerlich machen wollen).

Es gibt nun auch schon andere Schweizer Autoren rumänischer Herkunft (die mit 15 Jahren mehrmals und „erneut" aus dem kommunistischen Rumänien 1982 <!!!> fast OHNE Kontrolle, wo man anderen den Wagen auseinander nahm, mit PKW, Dachgepäckträger und Anhänger flüchten konnten), die „dasselbe Thema beackern" wie Herta Müller: Verleumdung, Diskriminierung, Erniedrigung der Banater Schwaben (und von deren Vorfahren vor 250 Jahren), Persönlichkeitsrechtverletzung, Volksverhetzung und Verunglimpfung des Antlitzes von Toten unter dem Applaus und Jubel (wieder) von NZZ, FAZ usw., die durch ihre FALSCHEN/ GEWISSENLOSEN/ UNVOLLSTÄNDIGEN Berichterstattungen dafür sorgen, dass solche „Krixeleien" auch noch Preise bekommen. Die Meinungen Betroffener werden nicht gedruckt. Aus Gründen der Pietät? Oder? Siehe auch: www.triebswetter.de
MfG. F.B.




Beiträge in der ADZ (Allgemeine Deutsche Zeitung) Rumänien


In der ADZ, von: Robert Tari, Sonntag, 06. Juli 2014

Zitat:
„Literarische Aufarbeitung der Diktatur
Von politischer Verfolgung handelt auch der jüngste Roman des Schweizer Schriftstellers Cătălin Dorian Florescu… Florescu eröffnete das Lectora-Festival mit einer Lesung an der Stefan-cel-Mare-Universität. Neben „Jakob beschließt zu lieben“ stellte er auch seinen Roman „Zaira“ vor.

In seinem jüngsten Buch erzählt Florescu eine abenteuerliche Geschichte über das Leben der Rumäniendeutschen im Banat. Er greift die Deportationen der Minderheit auf, zuerst nach Russland und später in die Bărăgan-Steppe.

Florescu hielt auch eine Lesung an der Stefan-cel-Mare-Schule von Suceava. Zwei Stunden dauerte die Begegnung mit den Schülern...“

MEIN KOMMENTAR 23.10.2014
Das was ich in diesem Artikel gelesen habe, „haut dem Fass den Boden raus". Das kann doch nicht wahr sein: C.D. Florescus „Schmutzwerk" über Triebswetterer ist eine „Literarische Aufarbeitung der Diktatur"? Das gibt es doch nicht! Was für Diktatur? Die „Mediendiktatur", die bei uns betrieben wird, hat wohl schon Früchte „getragen", die bis nach Temeswar geflogen sind. Wer lügt jetzt wen an? Florescu Sie oder Sie Ihre Leser? Wenn Sie nicht wissen, was ich meine, dann nehmen Sie sich doch Udo Ulfkottes „Gekaufte Journalisten" vor, dann wissen Sie auch, warum der Roman „Jacob..." einen Schweizer Preis bekommen hat. Auch das Zitat: „Von politischer Verfolgung handelt auch der jüngste Roman des Schweizer Schriftstellers Cătălin Dorian Florescu" ist für mich niederschmetternd und ERLOGEN. Wer ist im Roman politisch verfolgt? Die Triebswetterer? Die Banater Schwaben? Oder der wehrlose Rentner Jac/kob Oberten (Jakob als Deutscher und Jacob im rumänischen Ausweis), oder die, die laut Florescu „Wahnideen" haben, oder jene, die „besoffen und unzurechnungsfähig" sein müssen, wenn sie „so einen großen Roman"  (oder den untergegangenen Kommunismus) kritisieren. Dann wird dieser und „Zaira" noch vor Schülern vorgelesen. Beide Romane „Zaira" und „Jacob..." gehören auf den Index jugendgefährdender Schriften, die nicht in Schulen vorgelesen werden sollten. Vielleicht glaubt sich der Autor C.D.F. als „politisch" Verfolgter? Wer gibt an „Ceauşescus Heldentaten" zu referieren, wer gibt an am Nationalfeiertag (23.August) in der ersten Reihe mitzumarschieren? (Das steht aber nur in der Werbung und nicht in den beiden Erstlingsromanen drin.) Wer schreibt einen Bericht über Ceauşescu, genau am 23.August 2012, in der Zeit-Online? Wer behauptet, dass er „eine Welt verloren hat" und muss jetzt eine neue „erobern"? (Was für Welt hat er denn verloren? Den Kommunismus?) Wer nennt die Triebswetterer „reaktionäre traditionalistische Kreise"? (Diese Wortkombination stammt aus dem Ceauşescu-Repertoire. Das kennen  Sie aber vielleicht nicht mehr.) Wer darf es sich erlauben „Triebswetter als Ort von Selbstmördern und Pechvögeln" zu bezeichnen? Genau: „Ein politisch Verfolgter"! Sein Vater ist ein „positiver Held", ja genau, das ist derjenige, der seine Nachbarn an die "Miliz" (und wer war die Miliz?) verpfiffen hat! Sein Roman „Jacob..." stellt eine Persönlichkeitsrechtverletzung des 83-jährigen Rentners Jakob Oberten dar, weiterhin ist es eine Volksverhetzung, weil das keine Triebswetterer sind, die er beschreibt, und letzten Endes die Verunglimpfung des Antlitzes von Toten (aus dem Triebswetterer Familiensippenbuch). Und was machen Sie? Irgendwie komm ich also mit den Begriffen: „Literarische Aufarbeitung der Diktatur" und der „politischen Verfolgung" in seinem letzten Roman nicht zurecht. Und Sie sollten auch nicht damit zurecht kommen, oder sind Sie auch von der „Krankheit", die Ulfkotte in seinem Buch beschreibt, befallen?
Außer dem „Blinden Masseur" habe ich alle Romane von Florescu gelesen. Fazit: „sexistisch, vulgäre Fäkaliensprache" mit zum Teil nationalistischen Seitenhieben (hauptsächlich gegen die Ungarn, die SCHULD daran sind, dass Rumänien HEUTE DIKTATURFREI ist) und dem Lob ehemaliger kommunistischer Einrichtungen, sehr „sinnlich" und „Erkenntnisse fördernd", laut einer deutschen, verlogenen, leserverachtenden Verdummungspresse. Unsere Gesellschaft ist aber so weit fortgeschritten, dass man so etwas mit „Preisen" belegen muss, denn was besseres haben wir im Moment auch nicht (nur die 68er, Gehilfen und Kollaborateure).

NACHTRAG
Noch ein Nachtrag über Florescus „Aufbereitung mit der Diktatur". Am 23. August 2012 behauptet er in der Zeit-Online, dass Ceauşescu zu ihm gehörte „wie Vater und Mutter". Fragen wir mal einige (ehemalige) DDRler, ob sie das Gleiche mit Erich und Margot auch behaupten können oder würden?
„Er greift die Deportationen der Minderheit auf, zuerst nach Russland und später in die Bărăgan-Steppe." Das habe ich total und „ganz" übersehen. Erst stört mich das Wort „Minderheit", über welche man sich jetzt in der „neuen deutschen Literatur" mit einem neuen Ton, der mir so bekannt vorkommt, entwürdigend und erniedrigend äußern kann und dann diese Deportationen, die er beschreibt. Der Vater „Jakob" (der böse und üble Deutsche aus einer Minderheit) verrät seinen Sohn „Jacob" (der gute Rumäne) an die Russen, damit dieser deportiert wird. Und der „bauernschlaue Jacob" entkommt vom Deportationszug der Roten Armee?
Das ist wirklich Fiktion, oder doch nicht? Diese Szene stammt aus einem Bogart-Film, in welchem der Vater den Sohn verrät, so dass dieser dann mit "Verbrechern und Nutten" abtransportiert wird.
Und der Roman endet mit der Bărăgan-Deportation, welche von Pro-Florescu-Kommentatoren so beschrieben wird: „Zur falschen Zeit am falschen  Ort, über ihnen nur der Himmel". Wie entwürdigend muss das für die ehemaligen Deportierten sein? Florescu behauptet in einem Interview im Schweizer Radio (DRS2, das den Dienst mittlerweile eingestellt hat): „Und wieder gründeten sie ein neues Dorf". Gleichzeitig postet eine Kommentatorin: „Der Roman endet mit der Deportation junger rumänischer Männer nach Sibirien". Ein Beweis dafür, dass aus dem Roman NICHTS verstanden wurde, dass er einen falschen Eindruck bei den Lesern hinterlassen hat und dass man zwischen Bărăgan und Sibirien einen Unterschied machen muss. Gleichzeitig ist der Satz symtomatisch für eine „rücksichtslos falsche, volksverdummende Berichterstattung". Ich will mal den Satz richtig stellen bzw. ergänzen: "Der Roman endet mit der Deportation der Banater Schwaben bewacht durch junge rumänische Männer mit aufgepflanzten Gewehren in die Bǎrăgan-Steppe."
Diese Leute (Banater Schwaben im Allgemeinen und Triebswetterer mit Lothringer Wurzeln im Besonderen) haben es nicht verdient, von einem Rumänen (mit altkommunistischen Ansichten) derart durch die „Scheiße" gezogen zu werden. (Scheiße, das ist das Niveau dieses Romans.)
Natürlich geht es auch um die „Aufbereitung der Diktatur“ und um „politische Verfolgung“, allerdings muss hervorgehoben werden, dass es eher um die Verhöhnung und Verspottung der Opfer dieser „Diktatur“ und Verfolgten geht. So bereiten Altkommunisten auf!

In der ADZ, am 05.12.2012, von Robert Tari.
Zitat:
„Florescu: ... sprach über den Schaffensprozess, die persönlichen Hürden, die man überwinden muss und die Ängste, die Schriftsteller meist belasten und er selten spürt. Rumänien ist und bleibt seine Inspirationsquelle, obwohl er in der Schweiz lebt und auf Deutsch schreibt...
Mit „Jakob beschließt zu lieben“ liefert Cătălin Dorian Florescu seinen ersten rein fiktiven Roman, der zwar von dem Schicksal(*) der Rumänien-deutschen aus dem Banater Dorf Triebswetter/Tomnatic inspiriert wurde, sich jedoch von der Biografie realer Personen distanziert. Durch seine Figur Jakob Obertin erzählt Florescu von der Einwanderung der Deutschen im Banat sowie von den harten Jahren während, zwischen und nach den beiden Weltkriegen. Die Deportation der Deutschen nach Russland greift Florescu ebenso auf, wie die harten Jahre der Kolonisierung, als viele Deutsche im Banat den Tod fanden." (Bei Florescu waren es Mörder!)
(*) Das von Florescu erfundene und kriminalistisch aufbereitete Schicksal.

MEIN KOMMENTAR: 24.10.2014
In jedem Kommentar zum „großen" Roman „Jacob beschließt zu lieben" werden die Leser aufs „Kreuz" gelegt. Dass dieser rassistisch konzipierte Schundroman sein „erster fiktiver Roman" sein soll, das erfährt man hier bei der ADZ zum ersten Mal. Alle anderen waren „äußerst glaubwürdig" und real verfasst, was ich auch bestätigen kann. Auch alle (gekauften) Kommentatoren untersteichen das immer wieder, indem sie den Klappentext jeweils in einer anderen Form wiedergeben. Wieso kann ein Roman eine „Fiktion" (der erfundene Begriff für schriftstellerisches LÜGEN) sein, wenn darin der echte Name des Dorfes vorkommt, wenn darin echte Familien-Namen der Trw. vorkommen, deren Geschichten durch den Dreck (oder durch die Scheiße) gezogen wurden, wobei man auch nicht zurückschreckte das Antlitz von Toten zu beschmutzen. Wie wird der Rentner Jakob (83, als Banater Deutscher) sowie Jacob (aus seinem rumänischen Ausweis) beschrieben? Entwürdigend und erniedrigend. Äußerst persönlichkeitsrechtverletzend. Und da wird behauptet, dass der Roman „sich jedoch von der Biografie realer Personen distanziert", was eigentlich im Grunde stimmt, weil der Autor die IDENTITÄT aller Triebswetterer, die im Roman vorkommen, verändert hat. Selbst die Auswanderer aus Lothringen, die ihre alte Heimat „mit Blut an den Händen verlassen" haben, auf dem Weg noch schnell einen Mord begingen, um danach als „Zivilisationsstifter" das Dorf Triebswetter zu gründen! Kapiert denn kein Leser oder Kommentator, dass diese ständigen Rückblenden eine „Kriminalisierung" der Ansiedler Triebswetters darstellen? (Ich halte mich zurück, um den geistigen Zustand dieser Leute zu charakterisieren: Nationalisten und Rassisten.) Was waren denn die Vorfahren Obertins: Frontenwechsler, Zigeunerjäger, Zigeunerhenker, Geiselnehmer, Irre (kannten das eigene Zuhause nicht mehr), Brandstifter, und Vergewaltiger. Und wie ergeht es dem wehrlosen Rentner Jakob Oberten, der sowohl als Jakob (mit k, der böse verbrecherische Deutsche mit Lothringer Wurzeln), wie auch als Jacob (mit c, der liebe und gute Rumäne, der sich nur bei der Zigeunerin wohlfühlt, weil Florescu diese so gut findet und gut kennt, dass er in einem Roman schreibt, dass ihre „Brüste so groß wie die Sonne" waren und „nur ER reinbeißen" durfte - das war glaubwürdig!) beschrieben wird: Seine Mutter war eine Hure, heiratete einen Zigeuner, er wurde auf dem Mist geboren, er verriet seinen Sohn an die Russen, die ihn verschleppten, er säuberte menschliche Knochen, hielt sich in einer Gruft bei den Toten auf, usw. Ja geht es noch übler zu? Zwei mal wurde den Banater Schwaben ein Verbrecher (einmal der Frontenwechsler und Mörder in Lothringen und einmal der Zigeuner, der über die Karpaten aus dem Osten kam, um Elsa zu heiraten und deren Familiennamen annahm und Katica ermorden ließ) untergejubelt und keiner hat wohl etwas gemerkt! Kann man das noch TOPPEN? JA, man liest es Schülern vor: DAS waren die Banater Schwaben und ihre Vorfahren! TOLL! SUPER! SPITZE! Und was macht die Presse? Dermaßen LÜGEN, dass das Schundwerk noch einen PREIS bekommt. Gratulation für EURE "intelligent", volksverdummende "Pressefreiheit"! Was schreibt eine Schweizerin: "Ich schäme mich als Schweizerin, dass gerade dieser Roman den Schweizer Buchpreis erhalten hat". Darauf sollten alle Positivkommentatoren und Pressefuzzis achten und es beherzigen!
Von den harten Jahren der Kolonisierung ist natürlich auch etwas zu erfahren: „Sie haben ihre alte Heimat Lothringen mit Blut an den Händen verlassen“, mordeten noch einmal in Wien und wurden zu den „Zivilisationsstiftern von Triebswetter“. Geht’s noch Leute? Geht’s noch? Kann man Geschichte noch besser „Fiktionalisieren“?
...


Copyright: Carl Gibson

Carl Gibsons Buchempfehlung - Dieter Roth: Der müde Lord, Roman, Zur deutschen Kultur und Literatur in Rumänien während der kommunistischen Diktatur



Carl Gibson,

Meine Buchempfehlung - 


2014 erschienen,

Dieter Roth

Der müde Lord





Zur deutschen Kultur und Literatur in  Rumänien
während der kommunistischen Diktatur


Biographischer Roman - 

mit tieferen Einblicken 
in das Leben eines deutschen Journalisten
aus Siebenbürgen

in der rumänischen Hauptstadt Bukarest

im Nachkriegs-Rumänien
unter Stalinisten und Kommunisten

als Mann

ohne Parteibuch.


Das gerade für unbelehrbare, deutsche Journalisten ohne Sachverstand -  doch nicht nur für diese -
wärmstens zu empfehlende Buch

ist Zeitgeschichte,

teils humoresk geschildert, teils enigmatisch, 
doch in der Phänomenbeschreibung präzise
und gut lesbar.


Das Werk von Dieter Roth wurde mehrfach besprochen,
überwiegend positiv,

abhängig davon, aus welcher Perspektive gelesen und gewertet wurde.



Wenn ein Rezensent, der ein Leben lang ein rotes Parteibuch in der Tasche hatte,
und unter Kommunisten Karriere machte,

über einen kritischen Kopf - ohne Parteibuch - schreibt,

dann geht er bekanntlich einigen Hürden aus dem Weg 

und umschifft Klippen, die ihm  - bei tieferer Nachbetrachtung - 

selbst zum Verhängnis werden könnten.

Neben Walter Engel wurde das Buch von Michael Markel rezensiert,



dann von dem alten Kollegen Hans Liebhardt aus Rumänien,



wohlwollend - bis auf einen etwas boshaft ausgefallenen einen Verriss, 
ebenfalls aus Rumänien.


Den -vier, mir bekannten - Rezensionen gemeinsam ist ein Aspekt:

Dieter Roth kritisches Herta Müller-Kapitel
wird einfach ignoriert.

Man macht einen breiten Bogen um die Herta Müller-Thematik, ohne Lust, sich der Materie kritisch zu stellen.


Wenig Verständnis entwickeln die Rezensenten für den in Dieter Roths Werk
moralisch betrachteten 

Schriftsteller-Verräter Eginald Schlattner,

dessen Identität trotz Decknamen durchschimmert.


Leser aus dem Banat, 
namentlich aus 
Sackelhausen,


finden in dem Werk

ein Kapitel zu Heinrich Lauer,



Journalist bei der deutschsprachigen Zeitung "Neuer Weg",

als Hommage an einen wahren Freund.


Recherchefaule Journalisten und Herta Müller-Lobhudler wie 

Felicitas von Lovenberg von der FAZ, 
die sich munter daran beteiligt, 

fern jeder journalistischen Ethik Herta Müllers Selbstinszenierung zu verbreiten,

können im Werk des langjährigen Kollegen 
und Feuilleton-Chefs der Rhein Neckar-Zeitung in Heidelberg erfahren,

dass der Minderheiten-Verlag
Kriterion
aus Bukarest
kein 
Untergrund Verlag war,
sondern als Minderheiten.Verlag mehrere Dutzend Mitarbeiter 
ungarischer, deutscher und jiddischer Zunge beschäftigte.


Im Gegensatz zu einer durch und durch verlogenen Herta Müller,
die nur fiktive Rumänien- und Rumänen-Zerrbilder in die deutsche Literatur einbringt,
bereichert der sprachsensible Dieter Roth 
- ungeachtet der Romanform - 
die neueste Zeitgeschichte während des Kommunismus
mit exakten Fakten und Details.

Wer in Rumänien gelebt hat,  kann selbst feststellen,
was zutrifft.



Dieter Roth: Der müde Lord. Roman. Heidelberg: 

Rhein-Neckar-Zeitung 2013, 

484 Seiten. ISBN 978-3-936866-46-9. Preis: 24,80 Euro. 

Zu beziehen über den Buchhandel und Amazon.





Copyright: Carl Gibson





Samstag, 17. Januar 2015

Je ne suis pas Charlie[1], je suis un autre! Manipulation und Instrumentalisierung der Massen aus politischer Räson? Auszug aus: Carl Gibson, Zeitkritik Oder Wie ein Akt der Solidarität mit Opfern auch missverstanden werden kann!

 Je ne suis pas Charlie[1], je suis un autre! 


Manipulation und Instrumentalisierung der Massen aus politischer Räson? 

Oder Wie ein Akt der Solidarität mit Opfern auch missverstanden werden kann!


Es ist erstaunlich, über die Medien mit ansehen zu müssen, wie Politiker – vereint, ja aufgehend in der der Masse des Volkes - ihre Solidarität mit den Opfern des Terroranschlags von Paris kundtun, ehrlich betroffen, aber auch kalt kalkuliert in demagogischer Aktion, um dabei eine gute Figur zu machen, um vom eigenen Versagen abzulenken oder um das anderswo arg ramponierte Image wieder etwas auf zu polieren.

Dabei wissen die Berufspolitiker sehr wohl, dass die wahren Ursachen des Kultur- und Religionskampfes zwischen der aufgeklärten westliche Gesellschaft und dem Islam vielschichtig sind und wesentlich tiefer liegen. 
Man lässt dem Gefühl trotzdem seinen freien Lauf, wobei der normale Bürger und Demonstrant es durchaus aufrichtig meint, wenn er bekennt:

Je suis Charlie“!

Dass diese wahrhaftige, gut gemeinte Botschaft aber auch die Konzeption und Wirkungsweise der freigeistigen, womöglich atheistischen, polemisch- frivol im Geiste der Aufklärung agierenden Zeitschrift „Charlie Hebdo “ aktiv mit trägt, billigt und somit auch zur – vielleicht ungewollten Polarisierung ja sagt, darauf kommt der „unreflektierte“, zu oberflächlich seine Meinung vertretende Staatsbürger jedoch nicht.

Als zeitkritischer Autor, in dessen Büchern zur Politik und Geschichte der Gegenwart demaskierende, ja anklagende „Karikaturen“ veröffentlicht wurden, um die Botschaft des geschriebenen Wortes zu verstärken, fragte ich mich - auch im Gespräch mit anderen - immer wieder in differenzierter Debatte, was eine „Zeichnung“ leisten kann, was eine Karikatur darf, wo die – oft alles legitimierende - künstlerische Freiheit aufhört, wo die –in der Demokratie absolut gesetzte - Meinungsäußerung endet – und wo Hetze und Hass beginnen.

Danach sollte jeder souveräne Bürger fragen, besonders aber jener Partei Ergreifende, der sich plakativ auf eine Seite stellt und mit seiner Haltung andere ausgrenzt, auch im liberalen Frankreich!
Was nützt eine satirische, humoreske gut gemeinte Mohammed-Darstellung, wenn der Künstler Meinung und Kunst mit dem Leben bezahlt?

Der Staat der „Offenen Gesellschaft“ ist – wie auch beim Attentat von Paris deutlich wurde – nicht in der Lage, seine Künstler zu schützen.
So manchem kritischen Franzosen auf der Straße hätte ferner auffallen müssen, dass er mit seinem „Je suis Charlie“-Ausruf oder Transparent  militanten Kulturkampf betreibt, dass er – unbewusst und unfreiwillig – Franzosen anderen Glaubens, ja aufrechte Muslime weltweit, ausgrenzt, stigmatisiert, in Sippenhaft nimmt.

Obwohl der Solidarität Bekundende sich mit seinem Gestus nur gegen den zynischen Terror von Verbrechern wenden will, tangiert er mit der Billigung der Verhöhnung Mohammeds die religiösen Gefühle und Überzeugungen aller Muslime, weltweit.
Darüber hätten - neben den undifferenziert mitmachenden Berufspolitikern alle Couleur und Nationalität - auch die interkulturell teils inkompetenten, teils wenig sensiblen Journalisten nachdenken und berichten können, statt, wie sonst üblich, alles über einen Kamm zu scheren, wohl wissend, wo das Lager der Guten und Gerechten ist und wo die Bösen zu finden sind.

Plakative Haltungen dieser Art in der einseitigen Auseinandersetzung mit religiösen Vorstellungen, Überzeugungen und Dogmen führten bereits in früheren Jahrhunderten zu fanatisch ausgetragenen Religionskriegen, sowohl auf dem Boden Frankreichs wie auch - in dem noch schrecklicheren Dreißigjährigen Krieg -  auf dem Territorium Deutschlands.

An welchem Ende wird das Ei aufgeschlagen?
Ist Gott ein Mensch, dem nichts Menschliches fremd ist? Oder ist er als das Höchste der Wert an sich, der keine Kränkung duldet, der jede Blasphemie abstraft, indem er über Regierungen und die offizielle verkündete Fatwa– selbst erklärte Werkzeuge und Vollstrecker für sich agieren und morden lässt?

Religiöse Intoleranz, auch wenn sie von aufgeklärten Atheisten und liberalen Demokraten kommt, stellt Minderheiten in eine Ecke, isoliert sie, grenzt sie aus, statt sie positiv in die neuzeitliche Gesellschaft zu integrieren. Das trifft die große Minderheit in Frankreich, Millionen Moslems, die seit kolonialer Zeit und dem Algerien-Krieg in der französischen Republik Zuflucht fanden, aber auch die wesentlich kleinere Minderheitdie Juden, die einen makropolitischen Konflikt des Staates Israel mit der arabischen-moslemischen Welt, den sie nicht zu vertreten haben, oft individuell, auf eigener Haut austragen müssen.

Statt sich den eigentlichen Ursachen der religiösen und sozialen Konflikte zwischen den Religionsgemeinschaften und Völkern zuzuwenden, konzentriert sich der Blick der verblendeten Politik – flankiert von ihren oberflächlichen Helfern aus den Medien – auf das primitive Werkzeug, auf den Terroristen, den man als Individuum und in der Gruppe bekämpfen will.

Doch Selbstmordattentäter sind – wie die traurige Bilanz auf globaler Ebene leider deutlich macht – substituierbar. Ein Gotteskrieger ersetzt den anderen.
Aus dem – schon überwunden geglaubten - Kulturkampf des 19. Jahrhunderts ist heute wieder ein Weltanschauungskrieg, ein Kampf der Religionen geworden!
Der Widerhall in der in der moslemisch-arabischen Welt[2] wird, beginnend mit der selbstbewussten, nach Vormacht strebenden Türkei, nicht lange ausbleiben.
Innenpolitisch radikalisieren sich die Massen Frankreich, unheilvoll nach rechts abdriftend.
Wenn wundert es noch, wenn sich die Juden im heutigen Frankreich nicht mehr sicher und heimisch fühlen, wenn sie in großer Zahl Europa verlassen und nach Israel, in das Land der Väter, auswandern!?


[1] Der gut gemeinte, aber an sich deplatzierte Satz „Je suis Charlie“, von Individuen aller Art teils bewusst, teils unreflektiert mitgetragen und weiter transportiert, fordert zum Widerspruch, zur direkten Negation geradezu heraus. Was mir spontan einschoss, empfanden viele kritische Köpfe ebenso und artikulierten sich spontan im Internet.

[2] Es war zu erwarten: Der türkische Ministerpräsident reagierte inzwischen scharf und negierte die Freiheit, andere zu beleidigen, ebenso distanzierte sich das nicht direkt betroffene Russland von der Kampagne „Je suis Charlie“ auf entschiedene Weise.

Kanzlerin Angela Merkel, die den -von dem damaligen Bundespräsidenten Christian Wulff in die Welt gesetzten, kontrovers diskutierten Satz „Der Islam gehört zu Deutschland“ schon aus Integrationsgründen bewusst wiederholt hat, wird jetzt innenpolitisch eine kluge Balance finden müssen, die den religiösen Frieden in Deutschland wart, der versöhnt, statt zu spalten, ohne Muslime gegen Christen aufzubringen,




Auszug aus: Carl Gibson, 
Zeitkritik

ISBN: 978-3-00-048502-2


Carl Gibson


Vom Logos zum Mythos !?Die Herta Müller-Maskerade im Brenn-SPIEGEL der ZEIT-Kritik 









Werke von Carl Gibson: 
http://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Gibson_(Autor)




Soeben erschienen:

Carl Gibson: 

Plagiat als Methode - Herta Müllers „konkreative“ Carl Gibson-Rezeption


Wo beginnt das literarische Plagiat? Zur Instrumentalisierung des Dissidenten-Testimoniums „Symphonie der Freiheit“ – 

Selbst-Apologie mit kritischen Argumenten, Daten und Fakten zur Kommunismus-Aufarbeitung 

sowie mit  kommentierten Securitate-Dokumenten zum politischen Widerstand in Rumänien während der Ceaușescu-Diktatur.


Rezeption - Inspiration - Plagiat!?






Herausgegeben vom Institut zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa, Bad Mergentheim. Seit dem 18. Juli auf dem Buchmarkt.
399 Seiten.


Publikationen des
Instituts zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa,

Copyright © Carl Gibson 2014
   

Du sollst dir von Gott kein Bild machen – Ehrfurcht vor dem „Deus absconditus“ oder Rütteln am Tabu? Zur gesellschaftlicher Toleranz und religiöser Intoleranz in der „Offenen Gesellschaft“ des Westens?Auszug aus: Carl Gibson, Zeitkritik

Du sollst dir von Gott kein Bild machen – Ehrfurcht vor dem Deus absconditus“ oder Rütteln am Tabu? 


Zur gesellschaftlicher Toleranz und religiöser Intoleranz in der „Offenen Gesellschaft“ des Westens?


Gottes ist der Orient,
Gottes ist der Okzident!

Stimmt das Dichter- und Denkerwort des großen Goethe noch?

Wer Verbote missachtet, muss mit den Konsequenzen leben, auch wenn diese fatal sind.

Ist es so schwer, die religiösen Besonderheiten einzelner Religionen – und über diese die religiösen Gefühle der Gläubigen zu respektieren, auch in der „Offenen Gesellschaft“?

Falsch verstandene Satire und deplatzierter Humor provozieren dort, wo nicht gerüttelt werden sollte, am religiösen Tabu, am „Dogma“, das für den Glaubenden heilig ist.

Wie der strenge Katholik es nicht ertragen kann, wenn Nicht-Katholiken, rote Atheisten oder aufgeklärte Philosophen wie Voltaire und Nietzsche  seine Gottes-Vorstellung einer Dreieinigkeit oder Dreifaltigkeit verhöhnen, über die Jungfräulichkeit der Gottesmutter witzeln oder die Unfehlbarkeit des Papstes verhöhnen, so wollen die tiefgläubigen Anhänger des Propheten Mohammed ihren „Deus absconditus“, den auch die Juden kennen, ohne Abbild, nur als Idee. Allah ist genauso abstrakt wie Jehova – und jeder Gläubige, ganz egal ob Jude oder Moslem, wird in die Freiheit versetzt, , fern vom falschen, ihn irreführenden Abbild, sein individuelles Verhältnis zu Gott zu suchen und zu finden.

Was bewirkt das Verhöhnen des Propheten anderes als Hass über Hetze?

Das Verhöhnen der Glaubensansicht des Anderen aus atheistischer, pseudoliberaler Sicht, zeugt darüber hinaus von wenig Empathie, ja der fragwürdige Spott ist an sich zutiefst intolerant und fordert die Gegenreaktion der innerlich gekränkten wie beleidigten Anders-Gläubigen geradezu heraus – bis hin zum Einsatz der menschenverachtenden Mittel Mord und Terror.

Das hätte man auch in der „offenen Gesellschaft“ Frankreichs, die seit Jahren mit den Folgen des kolonialistischen Erbes konfrontiert wird, wissen und beachten müssen.

Die - von der Masse mitgetragene - Solidarität mit den Opfern verkennt und verdeckt die tieferen Gründe, die zur Wahnsinnstat von Paris führten.
Da der Politiker vom Wohlwollen der Masse lebt, macht der Demagoge heuchlerisch mit, ohne die tiefer liegenden Ursachen und Gründe anzugehen, die zum Zerstörungsphänomen Terror führten.

Hass und Hetze provozieren irrationale Gegenphänomene negativer Art, Reaktionen, die zu Verunsicherungen und Angst führen. Am Ende steht die der Gewalt, der Teufelskreis von Gewalt und Gegengewalt, eine Spirale, die statt zu eskalieren, sich weiter nach oben dreht und so die demokratische Gesellschaft der Freiheit in ihren Grundfesten erschüttert, ja aufhebt.

Wenn falsch verstandene Satire zur Hetze wird, fällt die human-tolerante Gesellschaft der Jetztzeit – trotz aller Aufklärung – schnell auf die Stufe irrationaler Hassprediger[1] zurück!

Wenn wundert es noch, wenn aufgebrachte Stimmen aus dem Orient, aber auch aus Russland protestierend dagegenhalten? Die oberflächliche Parteilichkeit des Westens in Namen - der sonst mit Füßen getretenen und machtzynisch abgewürgten Meinungsfreiheit[2] – wird den an sich fragilen ost-westlichen Diwan und Dialog deutlich ins Wanken bringen!







[1] Die destruktiven Phänomen Hass und Hetze verfolge ich seit Jahrzehnten und bekämpfe sie in meinen Werken aufs Schärfste!

[2] Beweise, wo große Medien bewusst und gezielt lügen, um sogar für notorische Hassprediger Partei zu ergreifen, kann ich als Betroffener dutzendfach nachweisen.





Auszug aus: Carl Gibson, 
Zeitkritik


 Carl Gibson aktuell in der Presse





http://www.swp.de/bad_mergentheim/lokales/bad_mergentheim/Carl-Gibson-bezichtigt-Literatur-Nobelpreistraegerin-der-Luege-und-des-Plagiats;art5642,2725468




Werke von Carl Gibson: 
http://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Gibson_(Autor)

Soeben erschienen:

Carl Gibson: 

Plagiat als Methode - Herta Müllers „konkreative“ Carl Gibson-Rezeption


Wo beginnt das literarische Plagiat? Zur Instrumentalisierung des Dissidenten-Testimoniums „Symphonie der Freiheit“ – 

Selbst-Apologie mit kritischen Argumenten, Daten und Fakten zur Kommunismus-Aufarbeitung 

sowie mit  kommentierten Securitate-Dokumenten zum politischen Widerstand in Rumänien während der Ceaușescu-Diktatur.


Rezeption - Inspiration - Plagiat!?








Herausgegeben vom Institut zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa, Bad Mergentheim. Seit dem 18. Juli auf dem Buchmarkt.
399 Seiten.


Publikationen des
Instituts zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa,
Bad Mergentheim











Zur Geschichte des Kommunismus,
zu Totalitarismus
und zum Thema Menschenrechte





Copyright © Carl Gibson 2014