Freitag, 25. Mai 2018

Marcel Reich-Ranicki favorisierte seinerzeit im Nobelpreis-Rennen 2009 den jüngst verstorbenen Amerikaner Philip Roth, nicht Herta Müller!




Marcel Reich-Ranicki favorisierte seinerzeit im Nobelpreis-Rennen 2009 den jüngst verstorbenen Amerikaner Philip Roth, nicht Herta Müller!

Mit der Materie befasste Köpfe erinnern sich: 

Der Literaturpapst von der FAZ, der zur Jury-Entscheidung für die literarische Stümperin und Plagiatorin Herta Müller keinen Kommentar angeben wollte, hätte die Auszeichnung des US-Amerikaners jüdischer Herkunft Philip Roth[1] begrüßt.


Philip Roth,
ein Autor, der seiner Nation den Spiegel vorhielt! 
 
Er hat - nicht erst seit Vietnam - das Gewissen seiner Nation strapaziert, indem er intellektuell provozierte, auf Schritt und Tritt, immer!


Wem hielt die Opportunistin Herta Müller den Spiegel vor? 

Die nicht-intellektuelle Speichelleckerin der Kommunismus zeichnete sich nur durch Servilität aus, durch konsequentes Kuschen und Ducken, durch rücksichtslosen Opportunismus in einem opportunistischen Deutschland mit ebenso gearteten Politikern, die der Literaturmafia verbundener sind, als dem eigenen Gewissen.


Zur Kalten Kriegerin mutiert, hörte man von ihr nie ein kritisches Wort an die Adresse der Regierenden!


Sie war immer mit der Macht - bei Ceausescu in der roten Diktatur, dann bei Schröder im Aufschrei gegen die Serben und schließlich bei Merkel!


Philip Roth hat ein Werk hinterlassen,

etwa dreißig Romane, Essays - daran ist Herta Müllers Mini-Werk zu messen.


Die hohe Ehrung in Stockholm blieb ihm versagt.


Dafür ehrte man - fern jeder literarischen Wertung - eine Dadaistin post festum, eine ahistorische Irrationalistin, die ihr sprachlich defektes Lügenwerk zusammengeklaubt hat.



Philip Roth wird in die Literaturgeschichte eingehen - der Trabi, der mit Tricks und Protektion das Formel-Eins-Rennen gewonnen hat, wird es mit Sicherheit nicht!





[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Philip_Roth



Bücher von Carl Gibson - eine Auswahl zum Thema Herta Müller.






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Die Freiheit der Rhapsodie und das Wesen der Nationen - Liszt, Enescu, Ravel, Gershwin




Die Freiheit der Rhapsodie und das Wesen der Nationen - Liszt, Enescu, Ravel, Gershwin


Es bedarf der freien Form, um das Wesen der Völker einzufangen, um diesem künstlerisch Ausdruck zu verleihen - über Musik.

Unübertroffen - Liszt: Seine „ungarischen“ Rhapsodien“ - tief, wie ein Gebet! 

Die Komposition erschüttert[1] nicht nur Ungarn!

Nicht zufällig bestimmen nationale Eigenheiten diese Form, erhöhte charakteristische Wesenszüge, die oft der Volksmusik entstammen und tief im Volk verwurzelt sind. Die Wiedererkennung und die Identifikation mit dem Volkston ergeben sich intuitiv - sind gefühlt im eigenen Volk - doch auch von anderen wird das Typische bald ausgemacht und begeistert aufgenommen.

So rezipierte ich - zwischen den Völkern aufgewachsen - Jahre hindurch diverse große Tondichtungen in freier Form - 
die „ungarischen“ Rhapsodien von Franz Liszt, 
dann, angelehnt an den großen Ungar und Weltbürger, George Enescus „rumänische“ Rhapsodien, 
ebenso die „spanische“ Rhapsodie des Franzosen Maurice Ravel, jene „Rapsodie espagnole“, die baskisches Liedgut in sich aufnimmt.

Volksmusik wird zu Kunstmusik veredelt - in jeder dieser Rhapsodien!

Noch deutlicher erfolgt dieser - nahezu alchemistisch anmutende - Verschmelzungsprozess in der motivisch vielschichtigen „Rhapsodie in Blue“ des George Gershwin, die spezifische Eigenheiten dreier Kontinent in sich aufnimmt und Afrikanisches, Amerikanisches und Europäisches harmonisch miteinander versöhnt - im symphonischen Zusammenklag.

Was den Völkern eigen ist, wurde von großen Söhnen aus dem Volk in Musik gesetzt und der Welt verkündet.

Haydn, Mozart, Beethoven, Schubert schrieben keine Rhapsodien, aber sie wiesen den Weg dorthin.

Die Rhapsodie - eine emanzipierte, noch freiere[2] Antwort der neuen Zeit auf die Strenge der - an sich schon freien, motivisch-ideell richtungweisenden - Symphonie?



[1] Zufall oder höhere Fügung? Gerade jetzt, am 23. März 2018, kurz vor zehn Uhr, erklingt - melancholisch-heiter - im Bayerischen Rundfunk eben diese - ergreifende Musik! (Zweite ungarische Rhapsodie von Franz Liszt.)

[2] Der fünfte Satz meiner „Symphonie der Freiheit“ in Prosa, 2008, trägt die Überschrift „Rhapsodie … in Moll“.
Vgl. dazu den Internet-Auszug des seit Jahren vergriffenen Werkes unter:

Vgl. dazu auch das Nachwort zur „Symphonie der Freiheit“:
Publiziert im zweiten Band des Werkes: Allein in der Revolte“, 2013, bzw. im Internet unter:

„Der Rhapsodische Block verweist noch einmal auf die Priorität der freien Form des Dionysischen vor der Begrenztheit des apollinischen Systems.“


 

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