Freitag, 14. September 2018

Fake-News aus der Redaktion: Wenn der "Banater Schwabe" zum "Siebenbürger Sachsen" wird und beide deutsche Minderheiten in Rumänien zu "Rumänen"! Was ist aus der deutschen Bildung geworden? Und aus der Qualifikation des deutschen Journalisten? Von PISA nach Pula!





Fake-News aus der Redaktion: 

Wenn der "Banater Schwabe" zum "Siebenbürger Sachsen" wird und beide deutsche Minderheiten in Rumänien zu "Rumänen"!  

Was ist aus der deutschen Bildung geworden? Und aus der Qualifikation des deutschen Journalisten?

Von PISA nach Pula! 

 






Der Schiller und der Hegel

Der Uhland und der Hauff

Das ist bei uns die Regel

Das fällt uns gar nicht auf!

Das war einmal … und heute?

Ja, was ist aus der deutschen Bildung geworden?

Wer das wissen, muss nur eifrig und aufmerksam Zeitung lesen, überall dort, wo man noch das gute Deutsch noch pflegt, liest und schreibt, von Wien bis nach Berlin und Zürich.

In den Redaktionsstuben, wo Promovierte Geisteswissenschaftler ebenso zu Werke schreiten wie Halb-Analphabeten, kann man dann einiges erfahren, was den Unwahrheiten unserer Fake-News-Gesellschaft näher steht, als der exakten journalistischen und wissenschaftlichen Information.

Dort kann man etwa lesen, dass die deutsche Nobelpreisträgerin für Literatur 2009 aus dem Banat, Herta Müller, eine Plagiatorin ersten Ranges, die permanent lügt täuscht und betrügt, die „Symphonie der Freiheit“ geschrieben hat, statt den wichtigen Aspekt zu recherchieren und dann darauf hinzuweisen, dass diese höchst kontrovers diskutierte Herta Müller, die ohne großes Wissen und Bildung auskommt, lediglich aus einem meiner Hauptwerke ungeniert abgeschrieben hat.

Nachdem ich den Bericht in der „Wiener Zeitung“ [1]entdeckt hatte, sah ich mich zu einer Richtigstellung gezwungen, auf den Hinweis mit Erklärungen, dass der ehemaligen Bürgerrechtler und Dissident während der Ceausescu-Diktatur Carl Gibson der Schöpfer der „Symphonie der Freiheit“ ist, nicht Herta Müller!

Gemäß Presserecht wurde die Richtigstellung - unmittelbar nach der Nobelpreisvergabe 2009 - auch gedruckt - nur hielt sie nicht lange.

Irgendwann war diese Peinlichkeit der Sonderklasse, die darauf verweist, wie fahrlässig diese „Oberleichthindrüberhuscher“ (Lenau!) mit Fakten umgehen, weg. Verschwunden! Getilgt! Man ist nicht stolz auf das eigene Versagen, weder in Wien, noch bei der ZEIT in Hamburg!)

Also sah ich mich gezwungen, die Richtigstellung erneut einzufordern - nun hält sie - seit 2013 - bis zum heutigen Tag!

Da ich einer der wenigen war ,die jene - von Minister Michael Naumann (SPD) in einer Nacht und Nebel-Aktion in die Welt gesetzte - Kandidatur der Herta Müller für den Nobelpreis verhindern wollten, vermutlich sogar der einzige, rief das ganze Heerscharen meiner Kritiker auf den Plan, die meine Person und mein Werk überall im Internet zu desavouieren suchten, aber auch in der etablierten Presse.

Neuerderdings machte mich ein gewisser Dr. Helmut Hein in dem Regensburger Blatt „Mittelbayerische Zeitung“[2] zum Siebenbürger Sachsen, obwohl ich aus Temeschburg stamme, aus der zweitgrößten Stadt Rumäniens, die bekanntlich im Banat liegt, dort, wo Nikolaus Lenau geboren wurde und wo der Zigeunerbaron spielt!

Auf Wikipedia kann man es nachlesen - man zählt mich zu den Banater Schwaben, die keine Siebenbürger Sachsen sind - ebenso, wie Friesen keine Bayern sind und Schwaben keine Alemannen!

Darüber schrieb ich ausführlich, nachdem sich das Ganze schon in „Vorwärts“[3] antizipiert worden war.

Sisyphus gleich, der seine Aufgabe erledigt, ohne nach dem höheren Sinn zu fragen, mache ich weiter und wundere mich nicht mehr, wenn in der deutschen Presse Siebenbürger Sachsen als Banater Schwaben ausgegeben werden.

Schließlich ist Budapest die Hauptstadt Rumäniens, Bukarest liegt in Bulgarien und die Bulgaren sind - nicht nur laut Voltaire - jenes Volk, das sich - martialisch konstituiert - in der Gegend von Berlin und Potsdam angesiedelt hat.

Man will nach PISA, wo nicht nur der Turm schief ist und krumm, landet aber in Pula[4] , bei den Kroaten, die keine Frösche sind und keine Tito-Partisanen, sondern fromme Katholiken, und bestaunt dort auf Istrien im Umfeld des Amphitheaters die Hinterlassenschaften der Römer, jener europäischen Supermacht der Antike, aus welcher - zwar nicht die Sinti und Roma, aber nach eigenem Selbstverständnis - die Rumänen hervorgingen.

Die Rumänen aber - gerade glückliche Sklaven der Deutschen und anderer Europäer mit dicker Brieftasche, die Dreckarbeiten aller Art für geringen Lohn verrichten, heute sogar mit einem Präsidenten „deutscher Herkunft“, sind keine

Siebenbürger Sachsen oder Banater Schwaben!

Sie sind eben Rumänen!

Nichtdestotrotz fährt der bornierte Journalist fort - in Österreich, wo man es aus der K. u. k.- Geschichte heraus besser wissen sollte -ebenso wie in Deutschland,

Siebenbürger Sachsen und Banater Schwaben als Rumänen

zu bezeichnen - die „Nobelpreisträgerin“, die so oft gegen das Deutschtum in Rumänien angeschrieben hat, nicht ausgenommen.

Welcher Siebenbürger Sachse oder Banater Schwabe wurde hier in Deutschland noch nicht als Rumäne bezeichnet, stigmatisiert, beleidigt, gekränkt, herabgewürdigt, verspottet, boshaft erniedrigt?

Nur aus der Borniertheit, Dummheit und Halbbildung[5] heraus!

Von einfachen Menschen ist keine höhere Bildung zu erwarten - doch Zeitungsschreiber und Wissenschaftler sollten da schon mehr wissen, wenn sie den Anspruch haben, die Öffentlichkeit mit „Fakten“[6] zu bedienen!

Ist das Ungenaue ein Wesenszug des Journalismus? Hat man Angst vor der Wahrheit und will man diese deshalb verschleiert halten, weil Kreise gestört werden? Gelegentlich habe ich versucht, Redakteure ganz großer Blätter[7] „zu munitionieren“, sie an die „historischen Fakten“ heranzuführen - vergebens! Dabei musste ich feststellen, dass einige das nicht sehen, was sie sehen müssten, weil sie es nicht sehen wollen, andere aber mit der diffizilen Materie gänzlich überfordert sind und manche sogar Phänomene verkennen, die sich dem gesunden Menschenverstand erschließen, nur, weil der Sinn für ein Leben in der Diktatur fehlt.





Hier ist der Text meiner Korrektur des Artikels von Edwin Baumgartner, die ich - einige Jahre nach der ersten Fassung - erneut am 9. September 2013 anbrachte:
Richtigstellung Falsche Autorenschaft

„Herta Müller kritisierte deren Einladung in einem offenen Brief. In der Folge warf der aus dem Banat stammende Historiker, Philosoph und Literat Carl Gibson der
Schriftstellerin vor, ihr Buch "Symphonie der Freiheit" sei ein Zeugnis für ihre Systemloyalität unter dem Ceausescu-Regime.“
Diese Angaben sind falsch. Richtig ist: Der Autor des Buches
„Symphonie der Freiheit. Widerstand gegen die Ceausescu-Diktatur, Dettelbach 2008,

ist Carl Gibson.
Ich bin ein ehemaliger Bürgerrechtler und habe in der zitierten Diskussion (nachzulesen unter www.siebenbueger.de) bzw. auf dem Wikipedia-Portrait seinerzeit die "moralische und politische Integrität" von Herta Müller hinterfragt.
Nach ihrem Artikel "Die Securitate ist noch im Dienst" in der ZEIT Nr. 31, verfasste ich einen "Offenen Brief an Herta Müller", der bisher unbeantwortet ist.

Als Mitbegründer der (ersten) freien Gewerkschaft rumänischer Werktätiger SLOMR war ich 1979 in Rumänien in Haft. Aus der Sicht des aktiv agierenden Dissidenten heraus habe ich einige kritische Fragen zur Vita von Herta Müller bis zu ihrer Ausreise im Jahr 1987 gestellt, die noch nicht beantwortet sind. Carl Gibson, Autor

[2] Die dort eingeforderte Richtigstellung blieb unbeantwortet - und ich, aufgrund eines geschickt eingestreuten Fragezeichens, stigmatisiert als Neider in der Fake-News-Ecke!
Siehe:
Mein Schreiben an die Redaktion ist nachzulesen auf meinem Blog unter:


[3] Bernhard Spring schreibt am 9. Oktober 2009, ein Tag nach der Bekanntgabe des Preises:
Erst im Vorjahr erregte Herta Müller zuletzt öffentliches Aufsehen, als sie sich in die Debatte um die politische Vergangenheit einiger rumänischer Intellektueller einschaltete und von dem ebenfalls rumänien-deutschen Schriftsteller Carl Gibson beschuldigt wurde, für den rumänischen Geheimdienst tätig gewesen zu sein. Müller setzte sich gegen diesen Vorwurf zur Wehr, indem sie in einem Beitrag für die Wochenzeitung "Zeit" die Repressalien schilderte, denen sie während ihrer Kindheit und Jugend in Rumänien ausgesetzt gewesen war.“

Näheres zu dieser falschen Feststellung, die so nie erfolgte, auch in meinen Werken.

[4] Das - vielleicht am häufigsten gebrauchte - Wort in Rumänien und der Rumänen im Ausland, Pula, steht vulgär für Penis - und diente auch schon jener Nobelpreisträgerin als Sujet! Vgl. dazu meinen Beitrag:

„Schwanzus longus“ Oder

Herta Müllers Übermensch aus Scornicesti

Die kleine walachische Ortschaft Scornicesti hat große Helden hervorgebracht. Das verbindet das Dorf in Rumänien mit Tikrit im Irak, wo Saddam Hussein, der Diktator von Bagdad, das Licht der Welt erblickte - wohl unter dem gleichen Stern wie der „geliebteste Sohn des Volkes“ der Rumänen einst in Scornicesti.
Doch nicht der Führer aller Rumänen machte Scornicesti weltberühmt, nicht Nicolae Ceausescu, der „Titan der Titanen“, sondern – glaubt man der Gerüchteküche der Herta Müller, war es ein ganz anderer „Local hero“, der die Zeiten und Phänomene des „Gargantua und Pantagruel“  im Land der Daker zur neuen Blüte treiben sollte. Die Nobelpreisträgerin für Literatur beschreibt den Helden der Neuzeit aus den Erzählungen einer Schneiderein so:
„Meine Kundin hat einen Freund, der bis zur Zimmerdecke spritzt.
Ihr Mann weiß nicht, daß die Flecken über dem Bett Spermaflecken sind.“
(…) „Der Freund kann einen halbvollen Wassereimer am Schwanz tragen, sagte die Schneiderin, er hat es mir einmal gezeigt.
Ich habe die Kundin gewarnt. Ihr Freund kommt aus dem Süden, aus Scornicesti.“
Mit Geschichten wie diesen, die die Penis-, Sex- und Heldenbeschreibungen eines Rabelais verblassen lassen und deren Kern genau so wahr ist wie die Securitate-Darstellungen im gleichen „Roman“ „Herztier“, machte Herta Müller Ceausescus Geburtsort Scornicesti noch berühmter – und erhielt, vielleicht gerade dafür – den Nobelpreis!
in „Die Zeit der Chamäleons“, 2014, S.190,
sowie meine Ausführungen zur Thematik der Tabuisierung dieser Sexualterminologie während der kommunistischen Diktatur in „Allein in der Revolte“ mit einem Zitat des Dichters Ion Caraion im Gespräch mit mir, lange vor dem Fall des Kommunismus in Osteuropa:“ Romanii n-au pula, n-au pizda si nici nu se fut! Le e rusine!)
Die stilistisch korrekte Übersetzung darf ein Berufener übernehmen! Caraion, ein Expressionist, lange Jahre im kommunistischen Kerker, war direkt - und ehrlich!


[5] Wenn der Lumpazivagabundus-Journalist - wie man ihn nicht nur in der BILD, beim SPIEGEL sondern vor allem in der ZEIT aus Hamburg antrifft, dort, wo der Kritiker Carl Gibson bis zum heutigen Tag gesperrt ist, weil er auf die Fehler der Redaktion hinwies, nicht mehr das „Elementare“ vermitteln kann, weil er schlechthin inkompetent ist, wie soll man eine „interkulturelle Kompetenz“ erwarten, einen Sinn für „Pula“ und das im Rumänischen etwas ähnlich klingende Schimpfwort aus der obszönen Ecke „Pis(.)a!

PISA hat es allen verdeutlicht - mit der Bildung der Goethe- und Schiller Nation ist es nicht mehr weit her! Und was Journalisten angeht - das alte Problem: Sie schrieben über Themen, von denen sie nichts verstehen und, was noch schlimmer ist, sie plappern alte Gemeinplätze nach, sie schreiben unkritisch, sie recherchieren nicht!

[6] Seit der Edition der „Symphonie“ kämpfe ich gegen diese Verzerrung der historischen Wahrheit in unzähligen Artikeln und in den gedruckten Werken, die an deutschen Unis rar sind, dafür aber im Ausland gelesen werden.



[7] Redakteure vom SPIGEL, DIE ZEIT, Die Presse, Wien etc.




Es wird also so weiter gehen in dieser Fake-News-Gesellschaft[1] mit der oberflächlichen Berichterstattung fern der Wahrheit, eben, weil es einfacher ist, mit der Lüge zu leben, „angepasst“ - wie eine Herta Müller, die nach unten hin immer trat, nach oben aber kuschte, nur um nicht anzuecken.
















[1] Das das Besondere auf das Allgemeingültige verweist, das Detail oft auf das Ganze, auf das Phänomen an sich, zitiere ich an dieser Stelle einen Beitrag, als ein Teil der Debatte, aber auch um auf meinen inzwischen mehr als 10 Jahre andauernden Kampf gegen die Akteure der Fake-News-Gesellschaft und gegen die Machenschaften der Literaturmafia hinzuweisen:

Wie Journalisten in der Fake-News-Gesellschaft, die es nicht erst seit Trump gibt, arbeiten, geht aus den unten zitierten Beitrag aus „Die Zeit der Chamäleons“ hervor, in welchem ich - hier schattiert markiert - auch darlege, wie man mich schon seinerzeit in der „Berliner Zeitung“ zum Siebenbürger Sachsen machte:

Wie man mit einem Monster-Artikel seine Gegner erschlägt – Zur psychologischen Wirkung eines Presseberichts, der primär über Titel und Untertitel wahrgenommen wird

„Bevor du in den Himmel kommst, fressen dich die Heiligen auf!“
Rumänische Volksweisheit.
… oder die“ dienstbaren Geister“
Wer beim schmökernden Durchblättern der „ZEIT“ ganz zufällig auf Herta Müllers – auch als Selbstapologie und Rechtfertigung gedachten – Monster-Artikel stößt, wird vielleicht interessiert weiter lesen, um zu erfahren, was diese immer noch recht unbekannte, kontrovers diskutierte Autorin Herta Müller aus Nitzkydorf im rumänischen Banat überhaupt zu sagen hat – oder was sie speziell zur medial aufgeblähten Securitate-Materie, die integraler Teil ihres selbstgezimmerten Mythos ist, zu sagen hat.
Wahrscheinlicher ist jedoch, der werte Leser werde – praktisch erschlagen von der schieren Masse des Kompilats – mehr abgeschreckt als beeindruckt zurückschrecken und zurückweichen. Diese Dimension und diese Wucht! Wie wichtig muss wohl der Inhalt sein?
Doch nur die wenigsten, werden – wie man es mir in der Causa Herta Müller oft bestätigt hat – sich das antun! Sie werden – wie aus der Presseauswertung deutlich wird - die sonderbare Überschrift  bestenfalls zur Kenntnis nehmen … und vielleicht auch noch den - wohl redaktionell eingefügten – Untertitel, dessen Gehalt genauso verlogen ist wie der gesamte Beitrag, bevor sie, nachdem sie die ersten denkerisch verworrenen, vor allem aber sprachlich verhunzten, verwahrlosten Passagen angelesen haben, kapitulieren, die Flinte ins Korn werfen und sich enttäuscht abwenden.
Zu Herta Müllers Titel „Die Securitate ist noch im Dienst“! - Er suggeriert dem arglosen, unvoreingenommenen Leser, „Herta who“, eine während der Ceausescu-Diktatur durch die Bank systemloyale Schriftstellerin antideutscher Prägung mit Westreisen-Privileg, verfüge über Insider-Wissen und könne in dieser Materie etwas zur Information der Allgemeinheit beisteuern.
Das Gegenteil ist richtig. Herta Müller redet, objektiv betrachtet, nicht nur vom rumänischen Geheimdienst „Securitate“ wie die Blinde von der Sonne, sie erfindet auch noch ein individuelles „Securitate-Bild“ aus ihrer reinen Imagination heraus, um dann diese „literarische Fiktion“, diese Kopfgeburt aus der blühenden Phantasie heraus in die Welt zu transportieren, nicht zuletzt, um so eine eigene Widerstands- und Martyrium Legende als Securitate-Opfer zu kultivieren.
Was der gutgläubige bundesdeutsche Leser nicht weiß: Die Phantastin und Dadaistin post festum Herta Müller hattevon zwei, drei Berührungen mit der Passbehörde im Zusammenhang mit ihren Westreisen einmal abgesehen mit dem eigentlichen rumänischen Geheimdienst überhaupt nichts zu tun.
Herta Müller wurde von der Securitate weder belästigt, noch verfolgt- Und schon gar nicht wurde sie – wie in diesem Monster-Artikel mehrfach den Leser irreführend geschildert – körperlich misshandelt.
Doch das sind Fakten, die nur der Eingeweihte kennt, der Aufklärer, der sich mühsam viele Jahre kritisch mit dem Hintergrund beschäftigt hat und der – ebenso wie authentische Zeitzeugen, Fiktion und Realität voneinander zu unterscheiden weiß.
Leider ist dieser wichtige und für das Verständnis des sonderbaren Gesamtphänomens Herta Müller ausschlaggebende Aspekt noch nicht in der trägen akademischen Forschung angekommen, noch weniger in der Presse der Oberleichthindrüberhuscher, die nicht nur in den Redaktionsstuben der ZEIT von der Securitate reden wie Herta Müller und die Blinden von der Sonne.
Herta Müllers Überschrift mit dem verschwörerischen Duktus gibt semantisch-konzeptionell bereits die Stoßrichtung dieser persönlichen Vendetta und Abrechnung vor:
Im Grunde aber ist die der Überschrift „Die Securitate ist noch im Dienst“- exponierte These – bei genauerer Betrachtung nichts weiter als ein reines Gerücht, eine unbewiesene Behauptung, die zu propagandistischen und manipulativen Zwecken frech in die Welt hinaus posaunt wird, eben um die Masse zu verwirren, zu täuschen und hinters Licht zu führen.
Wie hätte die deutsche Presse im Nachkriegs- Deutschland tituliert, damals, zur Zeit Adenauers, als aus der alten Wehrmacht die neue Bundeswehr und aus dem verbrecherischen Geheimdienst der Nationalsozialisten Hitlers die „Organisation Gehlen“ und daraus der Bundesnachrichtendienst (BND) bzw. der Verfassungsschutz gebildet wurden? „Die Gestapo ist noch im Dienst? In den Blättern der KPD oder im SED-Blatt „Neues Deutschland“ vielleicht, aber nicht in der „ZEIT“.
Wer der äußerst bescheidenen Logik Herta Müllers folgt, muss – auf den Punkt gebracht - davon ausgehen, die „Wehrmacht“ Hitlers sei de facto die „Bundeswehr“, die GESTAPO wirke im BND und im „Verfassungsschutz“ fort und die Bundesrepublik Deutschland, die völkerrechtlich die Rechtsnachfolge des Dritten Reiches angetreten sei eigentlich immer noch Hitlers Reich, ganz so wie es die DDR-Propagandisten und andere kommunistische Agitatoren an den Parteihochschulen lehrten und öffentlich verkünden ließen.
Herta Müller ist vermutlich entgangen, dass sich auch der gute alte KGB, die Nachfolge-Organisation des NKWD, nach dem Zerfall der Sowjetunion umbenannt und ebenso „unter neuem Namen“ weitermacht, zum Teil auch noch mit dem gleichen Personal wie der KGB, die NVA etc., ohne es aber auf politisch und auch sonst irrelevante Schriftsteller abgesehen zu haben.
Das Fortbestehen bestimmter Einrichtungen nach politischen Veränderungen und revolutionären Umwälzungen „unter neuem Namen“ ist die Regel und kann nicht so plump á la Herta Müller nur dem Geheimdienst SRI des EU-Landes Rumänien vorgeworfen werden.
Doch bei Herta Müller hat die Desinformation System – statt objektiv aufzuklären, hat sie nur eine Interesse daran, das beim - in dieser speziellen Materie schlecht informierten Bundesbürger – nur der Eindruck hängenbleibt, die Werwölfe des roten Vampirs Ceausescu seien weiter auf der Jagd – und das Opfer aller Opfer heiße Herta Müller.
Die ZEIT hat sich an dieser höchst billigen, ja primitiven Effekthascherei beteiligt und so das Image des Blattes besudelt – ob mit euphorischer Billigung, Plazet und Sanktion von Michael Naumann (ehemaliger Chefredakteur der ZEIT (SPD) und Altkanzler Helmut Schmidt (SPD) mag dahingestellt bleiben.
Doch die Zeiten haben sich geändert, auch in Hamburg bei der ZEIT – und wenn es polemisch und unwissenschaftlich gegen den Geheimdienst einer ausländischen Macht geht, gegen eine Einrichtung, die wie der Mossad, CIA oder NSA auch, weder bestätigen, noch dementieren werden, dann kann man alles verkünden, auch die dümmsten Sachen, die einfach nur an den Haaren herbei gezogen sind.
Ein deutscher Journalist wird sich immer finden, den breit gestreuten Köder aufzunehmen, um daraus eine Story zu machen, vor allem dann, wenn man ihn animiert, es zu tun, um das Gerücht weiter zu tragen, was im Fall Herta Müllers von Anfang an geschehen ist.
Dabei wurden die verbreiteten Lügen, die in ihrem Machwerk „Die Securitate ist noch im Dienst „ einen einsamen Höhepunkt finden, von allen möglichen berufenen und unberufenen „Journalisten“ fragwürdiger Qualifikation und mit sonderbarem journalistischen Ethos weiter gestreut wie Mist, damit die „Saat“ der Zersetzung und Ablenkung aufgeht. Cui bono?
Herta Müller maßt sich mit der Unterstellung in der Überschrift, die eigentlich das Volk der Rumänen und dessen Aufbruch nach Europa gleich mit desavouiert, eine Bedeutung an, die sie früher nie hatte, jetzt nicht hat und auch in Zukunft nicht haben wird. Sie schimpft nur wild darauf los wie andere Hassprediger auch, in der Hoffnung, dass sich der erhoffte Effekt einstellt – und dass niemand sich die Mühe machen wird, den Dingen wirklich auf den Grund zu gehen.
Das aber muss ich tun- nicht aus Freude, sondern aus Notwehr, weil ich, ein echtes Opfer der kommunistischen Diktatur, als Schuldiger in die Ecke gestellt wurde, doch mit Überwindung, mit Ekel und Abscheu eines Betroffen, der gegen die windigen Machenschaften einer moralisch verruchten Verlags- und Medienmafia zur Wehr setzen muss. Ich werde diese Verschwörung gegen die Werte der Demokratie nicht hinnehmen, um passiv den Totengräbern dieser mir sehr werten Demokratie das Feld zu überlassen.
Wichtigtuerei ist eines ihrer Stilmittel von Anfang an – das Anprangern und Beschimpfen anderer, namentlich der eigenen deutschen Landsleute, der Banater Schwaben – selbst im ZDF im Jahr 1984, was ihr – mit Recht - den Ruf einer „Nestbeschmutzerin“ einbrachte.
Der 24 Jahre später verfasste Hetz-„Artikel „Die Securitate ist noch im Dienst“- kulminiert in der – meines Erachtens volksverhetzenden - Zwischenüberschrift: „Die Verleumdung gehört zum Brauchtum der Banater Schwaben“, eine Hetzbotschaft, die nicht von ZEIT-Redakteur Ijoma Mangold frei erfunden wurde, sondern dessen geistiger Ursprung eindeutig bei Herta Müller liegt.
Der Literaturkritiker mit Wurzeln in Nigeria hat keinen Grund, sich mit den ihm wenig vertrauten Banater Schwaben anzulegen, mit einer kaum 250 000 Personen umfassenden deutschen Minderheit aus dem rumänischen Banat, – diese zu verunglimpfen, sie zu brandmarken, sie als völkisch minderwertig auszugrenzen.
Einer, der selbst Teil einer exponierten Minderheit ist, wird nicht übermütig und politisch naiv über andere Minderheiten höhnend herfallen, sehr wohl aber Herta Müller, die nicht nur gegen ihr eigenes Nest, gegen ihre Familie, gegen ihr Dorf, gegen die deutsche Gemeinde, gegen Rumänen, Siebenbürger Sachsen, gegen Kirche und Religion gehetzt hat.
Da Herta Müller mit ihrer literarisch fragwürdigen Securitate-Dämonisierung und mit ihrer generellen Schwarz-Weiß-Malerei recht gut in die Spätzeit des Kalten Krieges und Endzeit des Kommunismus in Europa und in der Sowjetunion passte und es kaum adäquat auszuschlachtende Alternativen gab, wurde die – mit einem langjährigen Kommunisten verheiratete Autorin – trotzdem von gewissen konservativen Kreisen synthetisch zum heroisch-tragischen Opfer des Kommunismus stilisiert und als Kalte Kriegerin propagandistisch eingesetzt und dementsprechend gefördert.
Damit wurde Herta Müller zum Vehikel, zu einer Marionette obskurer konservativer Kreise, die – unabhängig von Person, Charakter und moralischer Integrität, ihre Literatur samt Erscheinung einsetzen, um politische Zwecke zu erlangen – mit dem Vertriebenen-Werk „Atemschaukel“ als Rechtfertigung und dem darauf gesetzten als Kulminationspunkt „Nobelpreis.
Der von Lügen aller Art strotzende, höchst primitiv gemachte ZEIT-Artikel „Die Securitate ist noch im Dienst“ ist das letzte Element auf dem Weg zum Endziel, das gegen den Geist der Aufklärung, undemokratisch, ja verschwörerisch erreicht worden ist.
Was versprechen die Überschriften – und was wird im Text tatsächlich eingelöst?
Der Gerücht-Charakter dieser von kritischen Lesern von Anfang an als tendenziös auszumachende Überschrift „Die Securitate ist noch im Dienst“ mag als Hypothese hingenommen werden, in der Hoffnung, dass die Autorin Belege liefert, Beweise vorlegt, Ross und Reiter nennt.
Dass diese Beweisführung, die, was bald deutlich wird, hauptsächlich auf unbewiesenen Denunziationen, Beschimpfungen, Diskreditierungen von Einzelpersonen, von angeblichen „IM“s und angeblichen Helfershelfern des ominösen Geheimdienstes Securitate beschränkt, wird kritische Geister nicht überzeugen, weder den Wissenschaftler, den Historiker, den Politologen, den Soziologen, noch den gebildeten Laien, der mit gesundem Menschenverstand das nachzuvollziehen versucht, was Herta Müller in einer 500 000 Exemplaren starken Zeitung weltweit ausbreitet, darüber hinaus im Internet auf ZEIT-Online sowie - quasi als Selbstplagiat – in einer eigenständigen „Buch“-Veröffentlichung, wo alle derben Lügen noch einmal in extenso exponiert werden, um den arglosen Leuten auch auf diese Weise mit schlechtem Wein in veränderten Schläuchen das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Dann folgen gleich drei ergänzende Untertitel, die den „Untoten-Vampir-Mythos“ des Haupttitels näher erläutern und untermauern sollen.
Es wird beim Sollen bleiben - und dem reinen Gerücht, die verbrecherische Securitate Ceausescus habe sich wie Phönix aus der Asche erhoben , lebe quicklebendig weiter wie die Vampire Transsylvaniens bei Bram Stoker … und verfolge die immer schon Verfolgte Schriftstellerin und Heroine Herta Müller aus Nitzkydorf im Banat – selbst in ihrem sicheren Hafen Berlin.
Wenn das keine Story ist! Doch wohlgemerkt – die Münchhausiade der Sonderklasse, die Schildas Presse zur Ehre gereicht hätte, erschien nicht in der viel gescholtenen Bild-Zeitung, sondern vollkommen überdimensioniert und unprofessionell inszeniert auf den Seiten der ZEIT.
Ob Altkanzler Helmut Schmidt in seiner Eigenschaft als Mitherausgeber der ZEIT dieses schlimme Machwerk überhaupt registriert hat, in welchem er indirekt als Menschenhändler mit agieren darf? Man höre:
„Zwanzig Jahre nach der Hinrichtung Ceausescus ist sein Geheimdienst weiter aktiv - nur unter neuem Namen.
Die alten Akten werden manipuliert, die Beschattungen und Verleumdungen fortgesetzt.
Die rumäniendeutsche Schriftstellerin Herta Müller berichtet erstmals über ihre Erfahrungen mit dem Terror“
Wer spricht hier – Herta Müller oder die ZEIT-Redaktion um Ijoma Mangold? Diese – mit hoher Wahrscheinlichkeit redaktionell eingefügten -„Phrasen“, die durch und durch erlogen sind, da – neben anderem - Herta Müller zu keinem Zeitpunkt und unter keinen Umständen echten Securitate-Terror erlebt hat,
reicht allerdings einigen recherchefaulen Journalisten-Kollegen aus anderen Zeitungen, um ihre nachplappernden Artikel zu verfassen und diese journalistisch wertlosen Produkte dann auch noch zu veröffentlichen, ohne zu bedenken, dass sie einer Desinformation auf dem Leim gehen und mit dem weiter gestreuten Vorgekauten genau das bewirken, was man von ihnen erwartet:
Die Pseudogestalten der fragwürdigen Streuartikel geleimter Multiplikatoren, die verheerend wirken wie die völkerrechtlich geächteten Streubomben, werden in den Himmel gehoben, während echte Opfer des Kommunismus – aus Unwissenheit, Inkompetenz, Naivität, ja aus schierer Dummheit heraus diskreditiert, an der Pranger gestellt, somit ausgegrenzt und sozial wie existenziell massiv geschädigt werden.
Zwei – eigentlich harmlose - Beispiele einer unseligen Rezeption dieses Artikels allein über die Überschriften will ich hier ansprechen, Artikel, die mich, den Dissidenten und Kritiker Herta Müllers – zusammen mit den Mitangeklagten Securitate-Leuten und der Landsmannschaft der Banater Schwaben in die eine Ecke stellen, an den Pranger der angeblich Schuldigen.
Das kann und werde ich nicht hinnehmen!
Meine seinerzeit bereits erfolgte, doch kaum vernommene Apologie soll hiermit differenziert ausgeweitet werden – über Titel, Untertitel und Zwischenüberschriften hinaus – in einer kritischen, unverblümten „Relecture“ des Gesamttextes und dem Nachweis, wie Herta Müller bei ihrem schärfsten Kritiker abschreibt, ungeniert abkupfert wie im Selbstbedienungsladen.
Unmittelbar nach jenem unseligen Tag, als Historiker Peter Englund, dem die wundersame Historia von den acht hartgekochten Eiern und den schlimmen Kreuztritten wohl entgangen war, als Vorsitzender des Nobelpreiskomitees die Auszeichnung Herta Müllers mit dem Nobelpreis für Literatur verkündete, veröffentlichet der Journalist Bernhard Spring unter dem Titel „Überraschung in Stockholm“ einen – aus meiner Sicht höchst bescheidenen, schlecht recherchierten Bericht, nicht irgendwo, sondern im großen Blatt der Sozialdemokratie „Vorwärts“, in welchem zu lesen ist: „Erst im Vorjahr erregte Herta Müller zuletzt öffentliches Aufsehen, als sie sich in die Debatte um die politische Vergangenheit einiger rumänischer Intellektueller einschaltete und von dem ebenfalls rumänien-deutschen Schriftsteller Carl Gibson beschuldigt wurde, für den rumänischen Geheimdienst tätig gewesen zu sein. Müller setzte sich gegen diesen Vorwurf zur Wehr, indem sie in einem Beitrag für die Wochenzeitung „Zeit“ die Repressalien schilderte, denen sie während ihrer Kindheit und Jugend in Rumänien ausgesetzt gewesen war.“
Bravo, kann ich da nur ausrufen!  Das ist Journalismus vom Feinsten! Welchen „Repressalien“ war die Kuh-Hüterin aus Nitzkydorf während ihrer Kindheit denn ausgesetzt? Und welchen in ihrer Jugend an der Temeschburger Universität, wo man ihre Abschlussarbeit heute – wie ein Staatsgeheimnis unter Verschluss hält – und wo sie als Systemzögling mit dem Segen der RKP studieren durfte, während ich und andere kritische Deutsche und Banater Schwaben vom Gymnasium verjagt wurden?
Noch bevor ich auf den schweren, mir gemachten Vorwurf eingehe, will ich nur ein gewichtiges Detail vermerken. Dem Journalisten Bernhard Spring genügt also schon die Zwischenüberschrift in der ZEIT, um seinen Aufmacher zu fertigen!? Dass dieser Zeitungschreiber aber noch auf dem alten Dampfer fährt, wird deutlich, wenn er, die Antideutsche Herta Müller, die in ihrem Debütband „Niederungen“ und später sogar 1984 im ZDF gegen ihre deutschen Landsleute im Banat übel polemisiert, ja offen gehetzt hat, in eine Verfolgungstradition zu stellen versucht. Höchst unkritisch führt er aus: „So wurde ihr Großvater enteignet, ihre Mutter in die Sowjetunion deportiert und Müller selbst, da sie sich weigerte, für den rumänischen Geheimdienst Securitate zu arbeiten, 1979 aus ihrer Anstellung als Übersetzerin in einer Maschinenfabrik entlassen. Fortan schlug sich die studierte Germanistin als Lehrerin durch, gab in Kindergärten und privat Deutschunterricht.“
Wenn dieser deutsche Journalist mehr gelesen hätte als nur die Zwischenüberschrift  „Die rumäniendeutsche Schriftstellerin Herta Müller berichtet erstmals über ihre Erfahrungen mit dem Terror“ dann wäre diesem kritischen Kopf vielleicht aufgefallen, dass diese deutsche „Germanistin“, die in „Kindergärten“ – auch noch „privat“ „Deutschunterricht“ gab – nach ihren eigenen Ausführungen in DIE ZEIT - weitaus schlimmere Dinge erlebt haben will – als den „alten“, von mir oft monierten „Hut“ der Weigerung „für den rumänischen Geheimdienst Securitate zu arbeiten“.
Dieser abgewetzte, schon arg verschlissene Hut geisterte mehr als zwanzig Jahre durch die bundesdeutschen Medien, bevor sich die Erfinderin Herta Müller entschließen konnte, neue Stories zu erfinden, Lügengeschichten á la Baron von Münchhausen, die sie dann – 20 Jahre danach – als neue Enthüllungen dem deutschen und internationalen Lesepublikum  - als authentisch erlebt – vorsetzte. Ich betone: als authentisch erlebt!
Fakt ist – mein Werk „Symphonie der Freiheit“ hat Herta Müller inspiriert – Ganz nach ihrer Art, sich mit fremden Federn zu schmücken, in die Vita Andersdenkender zu schlüpfen und die konkreten Erlebnisse anderer Widerständler als die eigenen auszugeben, setzte sie der Welt den von mir im Detail beschriebenen konkreten Terror und „Psychoterror“ vor, frivol und zugleich dumm, weil meine – höchst individuellen Details – gleich mit übernommen wurden.
Der verschlafenen akademischen Kaste und den ehrenwerten Professoren in Paderborn, die Herta Müller einen Ehrendoktor hinterherwerfen, um selbst etwas von dem falschen Licht abzubekommen, wird eines Tages vielleicht auffallen, dass der Untertitel meiner Memoiren einen ganz bestimmte Begrifflichkeit aufweist, nämlich – und nicht ganz zufällig: Testimonium authenticum!
An seinen schwarzen Federn sei der melancholische Rabe aus Ungarn gleich zu erkennen, meinte der große Lyriker Nikolaus Lenau einmal, dabei andeutend,  ein individueller Ton und eine individuelle Diktion ließen sich niemals verleugnen – ebenso wenig wie die typischen Federn eines ganz bestimmten Paradiesvogels!
Herta Müller hat bei mir nicht nur die Diktion geklaut, sondern auch viele gut nachweisbare Details, die Philologen und komparatistisch ausgerichtete Literaturwissenschaftler sicher noch intensiver beschäftigen werden.
Doch zurück zum Securitate-Vorwurf des - materiefremden – Journalisten Bernhard Spring, der mich mit einem unberechtigten Vorwurf in eine Ecke stellt, die mir nicht zusteht, der mich – gewollt oder ungewollt zum Buhmann macht, mich stigmatisiert und – quasi als einer der Bösen, die Herta Müller ans Leder wollen – öffentlich diskreditiert – mit dem Schwarzen Peter in der Hand, wie ich es bei der ZEIT und auch an anderen Stellen erfahren durfte, auch weil mir die Möglichkeit einer Gegendarstellung mit Macht versagt wurde.
Fakt ist: Die Aussage, Herta Müller sei eine Mitarbeiterin des rumänischen Geheimdienstes Securitate gewesen, eine Feststellung, zu der ich von diversen Kreisen mehrfach öffentlich – in manipulativer Absicht - gedrängt wurde, habe ich nie gemacht.
Woher der Journalist seine Information bezieht, bleibt sein tieferes Geheimnis. Er hätte die Quelle zitieren können!
Fakt ist: Ich habe immer wieder und in vielen Varianten festgestellt, Herta Müller habe sich – während meiner Oppositionszeit im kommunistischen Rumänien zur Zeit Nicolae Ceausescus - systemloyal verhalten.
Sie habe – im Gegensatz zu mir – nie den Kommunismus angeprangert oder gar bekämpft, namentlich die Kommunistische Partei ihres Ehemannes, die als politische Entscheidungsträgerin für das Agieren des Geheimdienstes Securitate verantwortlich war.
Diese feinen Unterschiede und Differenzierungen sind natürlich für oberflächlich recherchierende, schlecht informierte und mit der Securitate-Materie wenig vertraute Journalisten, die zudem auch nicht die Tragweite ihrer verheerenden Aussagen ermessen können, schwer zu leisten.
Wer will es schon ganz genau wissen – über die Schar der betroffenen hinaus?
Wenn dieser kritische Journalist mehr als nur die Überschrift und den Untertitel des Herta Müller-Machwerks „Die Securitate ist noch im Dienst“ – möglicherweise noch aus zweiter Hand - gelesen hätte, dann wäre ihm vielleicht aufgefallen, dass Herta Müller noch ganz andere Rittergeschichten zu bieten hat, Münchhausiaden der besonderen Art, die den humorvollen Aristokraten der Barockzeit weit in den Schatten stellen, Eskapaden allerdings, die nicht nur mit literarischen Absichten in schlechtem Deutsch, teilweise umgangssprachlich und mit tierischem Ernst vorgetragen werden.
Was Desinformation gepaart mit oberflächlichem, ja lumpigen Journalismus anrichten können, ist einem weiteren Beitrag zu entnehmen, der am gleichen Tag (9. Oktober 2009) in der „Berliner Zeitung“ erschien, einen Beitrag aus der Feder des Kritikers Dirk Pilz, den man mir umgehend im Internet in der SbZ vor die Nase rieb, um meine Autorität zu zerstören und mich öffentlich zu diffamieren.
Da eine Kommentarmöglichkeit bei der „Berliner Zeitung“- Online nicht vorgesehen war, konnte ich seinerzeit - obwohl unmittelbar betroffen - nichts auf die indirekt vorgetragen Anschuldigungen erwidern, nicht abklären, nichts richtigstellen - und auch sonst hatte ich keine Möglichkeit, mich gegen ähnlich gelagerte Vorwürfe wie oben zur Wehr zu setzen.
Um die Eine, über die gerade in Stockholm auch die Bundesrepublik Deutschland geehrt worden war, in den Himmel zu heben, musste ihr heftigster Widersacher natürlich an den Pranger gestellt und somit in die gleiche Ecke verfrachtet werden, wo die dämonisierte Securitate bereits angekommen war.
In dem Bericht, der also eindeutig für Nobelpreisträgerin Herta Müller Partei ergreift, ohne überhaupt einschätzen zu können, was der antikommunistische Bürgerrechtler aus dem Ceausescu-Gefängnis, dieser Carl Gibson substanziell zur Materie zu sagen hat, heißt es zur Erschütterung des Lesers:
Noch erschütternder ist er, wenn man Carl Gibsons 2008 erschienenes Buch "Symphonie der Freiheit" über die erste größere freie Gewerkschaftsbewegung in Rumänien gelesen hat –
in ihm beschuldigt der gleichfalls in Siebenbürgen geborene Schriftsteller Herta Müller, sie habe durch ihre "von Hass motivierten Werke", vor allem durch "Niederungen", indirekt die Regierungspartei Ceausescus unterstützt.
Es ist ein ungeheuerlicher Vorwurf, unglaublicher noch als die Vorwürfe einiger Mitglieder der konservativen Landsmannschaft der Banater Schwaben, sie schreibe im Auftrag der Kommunistischen Partei Rumäniens.“
Der Kritiker Dirk Pilz zitiert mich zwar richtig, nur wertet er deplatziert, einfach deshalb, weil er weder die diffizile Securitate- und Oppositions-Materie, noch die geschichtlichen, ethnischen, geographischen, politischen und sozialen Hintergründe in Rumänien, im Banat und in Siebenbürgen kennt.
Er vermischt Kraut und Rüben, Äpfel und Birnen, Stroh und Heu - und macht dabei den Bock zum Gärtner, weil er es nicht besser weiß, vor allem aber, weil er nicht gründlich recherchierte und unsauber gearbeitet hatte.
Wenn er sich nicht dort bediente hätte, wo es am schnellsten geht, nämlich auf Wikipedia, namentlich – in dem noch nicht retuschierten und der Nobelpreisehrung adäquat angepasster Wikipedia- Porträt Herta Müllers, wenn er gar meinen Wälzer, der zu den Büchern gehört, die geworfen tödlich wirken, wie mein – leider allzu früh verstorbener akademischer Lehrer und Freund zu sagen pflegte, tatsächlich in den Händen gehabt hätte, dann wäre diesem Geist auch aufgefallen, dass die „Symphonie der Freiheit“ nicht das fiktionale Werk eines „Belletristen“, eines Schöngeistes, der harte Eier, Tritte ins Kreuz, Fahrten ins Nichts, Bahnhöfe in den Wolken, Wolkenkuckucksheime, apathische, feige Rumänen, böse Monster anders mehr „erfindet“, was bei Herta Müller zuhauf vorliegt, sondern dass ein Akteur aus dem antikommunistischen Widerstand sein Zeugnis ablegt, eben sein Testimonium authenticum!
Nicht der „Schriftsteller“ agiert primär in meinem Werk, sondern der Chronist seiner Zeit, als Phänomene und Ereignisse Zeit wissenschaftlich und realistisch beschreibt – im krassen Gegensatz zu den reinen Fiktionen Herta Müllers, die ausschließlich Kopfgeburten und Emanationen einer eigenwilligen, grenzwertigen Phantasie sind.
Auch bin ich nicht in „Siebenbürgen“ oder Transsylvanien geboren - Herta Müller übrigens auch nicht, sondern ich bin in Temeschburg im Banat zur Welt gekommen.
Ein Journalist, der kein „Oberleichthindrüberhuscher“ sein will, wie Lenau einen Teil der Rezensenten-Kaste treffend bezeichnet, sollte wissen, dass das von Prinz Eugen der Türkenhand entrissene „Temesvar“ heute als „Timisoara“ immerhin die zweitgrößte rumänische Stadt ist, hunderte Kilometer entfernt von den siebenbürgischen Geisteszentren Hermannstadt ( Sibiu) und Kronstadt (Brasov). Es ist der Ort, wo Herta Müller mehr als zwanzig Jahre vor ihrer Offenbarung in der ZEIT, angeblich unter Zwang acht hartgekochte Eier essen und einige Tritte ins Kreuz erleben musste.
Die Welt wird dieses wirkungsreiche Ereignis noch zu würdigen wissen, insofern es mit der Nobelpreisvergabe nicht antizipiert wurde!
Ein Journalist, der – höchstwahrscheinlich für wenig Geld - für die „Berliner Zeitung“- über eine Nobelpreisträgerin schreibt, der sollte so viel Sachverstand und Wissen mitbringen, dass er die in dem ZEIT-Lügen Artikel von Herta Müllers arg, ja volksverhetzend beschimpften Banater Schwaben von den vor 800 Jahren im Karpatenbecken angesiedelten Siebenbürger Sachsen unterscheiden kann.
Genauso wie ein Altbayer kein Franke ist, kein Schwabe ein Hesse, kein Berliner ein Hamburger oder Wiener – und keine Münchner Weißwurst ein Pfälzer Saumagen, so sind auch die von Kaiserin Maria Theresia vor mehr als 200 Jahren im ungarischen Banat angesiedelten Banater Schwaben nicht identisch mit den Siebenbürger Sachsen, obwohl alle völkisch wie kulturell Deutsche sind.
In den weiteren Ausführungen wird der „alte Hut“, der auf vielen Buchdeckeln steht, wieder hervorgekramt, garniert mit den ebenso offiziell in die Medien gestreuten Legenden.
Es ist ein zusätzlicher Beleg dafür, dass diese sonderbare Rezeption des ZEIT-Machwerkes, Die Securitate ist noch im Dienst“ Herta Müllers mit den vielen abstrusen Münchhausiaden nur über Überschrift und die Untertitel rezipiert wurde, ohne dass der vollständige Text des Artikels je gelesen worden wäre:
„Ab 1976 arbeitete sie als Übersetzerin in einer Maschinenfabrik, 1979 wurde sie entlassen - sie hatte sich geweigert, mit dem rumänischen Staatssicherheitsdienst, der Securitate zusammenzuarbeiten. Sie unterrichtete in Kindergärten, in Schulen, bei Studenten zu Hause. 1982 erschien ihr erstes Buch, "Niederungen", es handelte von Rumänien, Ceausescu, der Securitate und durfte nur zensiert erscheinen. 1987 reiste sie mit ihrem damaligen Lebensgefährten, dem Schriftsteller Richard Wagner, in die Bundesrepublik Deutschland aus. Bis heute ist ihr die Securitate auf der Spur. Im Sommer veröffentlichte sie in der Wochenzeitung Die Zeit einen langen Text: "Die Securitate ist noch im Dienst". In ihm erzählt sie von den heutigen Taktiken und Tricks des unter neuem Namen agierenden Geheimdienstes. Es ist ein erschütternder, beunruhigender Bericht.“
Ja, es ein in der Tat höchst „beunruhigender“ Lügen-Bericht der Sonderklasse, den der Kritiker Dirk Pilz nicht gelesen hat, sonst hätte er erfahren, was auch seine Kollegen aus der Zeit-Redaktion um Feuilleton-Vize und Kritiker-Kollege aus Berlin Ijoma Mangold noch so alles – nach Herta Müllers Ausführungen in einer sie selbst kompromittierendem Email – an buntem Allerleirau auf Kosten denunzierter Bundesbürger und einer ominösen Securitate erfunden haben.
Und was die „Taktiken und Tricks“ von Herta Müller und ihren – nicht immer uneigennützigen Helfern angeht – sie alle haben – beginnend mit Herta Müllers Mann fürs Grobe, viel Rücksichtsloses von den Kommunisten und Securitate-Leuten gelernt, ganze Methoden und Strategien der Ablenkung, Täuschung, Instrumentalisierung, Deviation, zersetzende Destruktivität, die sie überall in der prinzipienlosen Auseinandersetzung mit ihren Gegnern einsetzen.
Seit diese ehemaligen Kommunisten in der Bundesrepublik Zuflucht gefunden haben, wird mit vielen nachweisbaren Tricks gearbeitet, beginnend mit der Täuschung auf dem Buchdeckel und der getürkten Verlagsinformation, alles nur, um die Bundesbürger und Leser zu täuschen, um sie hinters Licht zu führen, um ihnen etwas vorzugaukeln und um ihnen das gute Geld aus der Tasche zu ziehen.
Gott sei es gedankt – bin ich in der Lage und willig, diesen Rattenschwanz an gezielten Intrigen, absichtlichen, arglistigen Täuschungen und üblen Machenschaften Punkt für Punkt in vielen Fällen konkret nachzuweisen, schon aus Selbstachtung!
Die Inkompetenz durch Sachfremdheit ist nicht nur daran zu erkennen, dass Dirk Pilz, der nur ein Beispiel ist, der gestreuten Verfolgungslegende weiter blind unkritisch folgt - Bis heute ist ihr die Securitate auf der Spur!
Weshalb geht er so vor?
Er hätte doch nach Gründen fragen und diese kritisch recherchieren können!? Er verkündet Dinge, von denen er- wie oben dargelegt- nichts versteht – und zwar so, als hätte er die Sache verifiziert.
Das ist Scharlatanerie -und ein billiger Trick aus der Zauberkiste, zu dem der „Kritiker“ - man höre und staune - greifen muss, weil ein Artikel, der ihm nicht viel einbringt, keinen großen Arbeitsaufwand verursachen darf.
Wenn Dirk Pilz je das angeblich zensierte Buch „Niederungen“ in den Fingern gehalten und darin gelesen hätte, dann wäre ihm aufgefallen, dass der böse Diktator Ceausescu und sein repressiver Geheimdienst Securitate darin überhaupt nicht vorkommen.
Doch was verkündet unser blauäugiger, deutscher kritisch-differenzierter Journalist, der gleiche, der den antikommunistischen Bürgerrechtler Carl Gibson moralisch rügt: „1982 erschien ihr erstes Buch, "Niederungen", es handelte von Rumänien, Ceausescu, der Securitate und durfte nur zensiert erscheinen.“
Das ist genauso zutreffend wie Herta Müller vom Hörensagen herrührendes Securitate-Wissen.
Es ist nicht zu erwarten, dass der bundesdeutsche Journalist und Kritiker Dirk Pilz je davon gehört haben könnte, dass die Zensur in Rumänien (-ich schrieb mehrfach darüber -) bereits im Jahr 1978 offiziell abgeschafft wurde, zu einem Zeitpunkt, als der Bundeskanzler - und spätere ZEIT-Mitherausgeber -Helmut Schmidt Rumänien besuchte, um mit Ceausescu das 10 000 Kopf- Ausreisekontingent auszuhandeln.
Seinerzeit versteckte ich mich als Dissident – von der Securitate trotzdem beobachtet – im Banater Bergland, während Herta Müllers späterer Ehemann, der Kommunist Richard Wagner, seinen „Standpunkt“ im „Neuen Weg-Kalender“ munter agitatorisch in die Welt hinausposaunte: „hier ist alles in ordnung“! Nichts war 1978 in Ordnung! Bei Ceausescu ebenso wenig wie früher bei Stalin oder Hitler!
Konnte man im Dritten Reich während der Hochphase der NSDAP über Hitler und die Gestapo schreiben?
Bestimmt nicht, ebenso wenig wie in der Diktatur der Kommunisten über ihren Repressionsapparat und den Diktator.
Ein Besserwessi, der täglich mit der Nase auf die Berliner Mauer stößt, hätte eigentlich wissen müssen, dass man nirgendwo in einer kommunistischen Ostblock-Diktatur über die Machthaber schreiben konnte, schon gar nicht kritisch.
Ihm hätte auffallen müssen, dass Systemzögling und KP-Mitglied-Gattin Herta Müller in einem deutschsprachigen Verlag in dem - damals noch relativ liberalen - Rumänien einen Band Kurzgeschichten veröffentlichen konnte, dadaistische Prosa, in welcher sie das Deutschtum der Banater Schwaben verhöhnte, ihre Werte, ihre Herkunft, ihre Geschichte, ihre Tradition, ihr Brauchtum, ihre Religion.
Mein kritisiertes Testimonium authenticum „Symphonie der Freiheit“, ein ausführliches Buch über echten Widerstand gegen den Kommunismus, hat dieser Kritiker ebenso wenig vor den Augen gehabt wie das von ihm positiv zitierte Werk einer Autorin, deren Vita er nicht kritisch überprüft hat.
Solche Journalisten, die so tun als ob, gibt es zuhauf in Deutschland – diese Akrobaten und Seiltänzer der Meinungsmacherei jenseits von Ethos und Moral sind nicht nur Autoren dabei behilflich, ihre „Werke“ und Artikel mit zu verfassen wie der andere Kritiker Ijoma Mangold bei der ZEIT – sie sind auch flott unterwegs, diese Pseudo-Kreationen an der Realität vorbei – ihrem Verstand und Wissen entsprechend - zu interpretieren, um dann das synthetisch heraus destillierte Extrakt dem deutschen, Michel so vorzusetzen, wie es der tumbe Tor verdient. So funktioniert Volksverdummung einerseits und Geschäftemacherei andererseits.

 Mehr:



Carl Gibson:

Heimat, Werte und Kultur der Banater Schwaben in den Zerrbildern Herta Müllers - Das „deutsche Dorf im Banat“, „Reich der Grausamkeit“ und „Hölle auf Erden“!?




https://www.buchhandel.de/buch/Heimat-Werte-und-Kultur-der-Banater-Schwaben-in-den-Zerrbildern-Herta-Muellers-Das-deutsche-Dorf-im-Banat-Reich-der-Grausamkeit-und-Hoelle-auf-Erden--9783000538346













Carl Gibson



Heimat, Werte und Kultur

der Banater Schwaben

in den Zerrbildern Herta Müllers -

Das „deutsche Dorf im Banat“, „Reich der Grausamkeit“ und „Hölle auf Erden“!?



Bild – Zerrbild – Feindbild.

Zur „literarischen“ Diffamierung der - existenziell exponierten - deutschen Minderheit Rumäniens während der kommunistischen Diktatur im Früh- und Debüt-Werk „Niederungen“, medial unterstützt im „SPIEGEL“ und in der „ZEIT“.

Hass- und Hetz-Literatur als Katalysator des Exodus und Mittel der Politik?

Rumänien, „Diktator“ Ceaușescu, sein Geheimdienst „Securitate“ und die Deutschen im Banat als „Karikatur“.

„J‘ accuse“ und Apologie!

Kritische Beiträge, Interpretationen und Essays zum „Leben“ und „Werk“ der forcierten Nobelpreisträgerin für Literatur (2009).

Mit 34 Karikaturen von Michael Blümel.



Herausgegeben vom Institut zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa.


Politische Bücher von Carl Gibson:

Autor, author, auteur Carl Gibson:

Bücher, books. livres - 1989 - 2018, Neuerscheinungen.

Books by Carl Gibson -

Les livres de Carl Gibson, ecrivain, homme de lettres, philosophe - littérature, critique littéraire et politique. 

 

 










 

Neu:








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