| Weggeworfener Brotlaib im Brehmbach |
Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Was den Kindern in Gaza fehlt: das tägliche Brot – hier schwimmt es im Fluss!
Zum Thema: Hunger in der Welt
Aus dem Wald heimkehrend, habe ich es eilig, denn ich trage einen Stein auf dem Rücken, der schwer ist – und meine Kräfte längst nach dem Vier-Stunden Gewaltmatsch den „Berg“ hinan, an den Steinriegeln vorbei, auch noch bei etwas Regen und rutschigem Tonweg. Doch der obligatorische Blick in den Bach am Viadukt neben dem „schönen Ort“, dem – inzwischen verlassenen – Beet, musste sein!
Doch was sahen meine Augen, genau an der Stelle, wo vor kaum zwei Wochen ein deutscher Patriot seinen Schwarz-Rot-Becker aus Pappe oder Plastik entsorgt hatte:
ein Brot, ein ganzes Brot, im Bach,
nicht anders als vor Jahren in der Tauber, wo auch viel Brot im Wasser schwimmt, mehr als Gänse und Ratten fressen können.
Wenn die Rattenplage dann zunimmt, nein, nicht in Hameln, sondern in der Kleinstadt an der Tauber, ist die Verwunderung groß!
Wie es der Zufall will, sah ich dort, wo heute ein deutscher Übermensch und Decadent seinen Überfluss einfach wegwarf oder auch einer von Merkels Gästen, an der gleichen Stelle unter dem Viadukt eine Ratte – vergiftet, in Agonie ihr Leben aushauchen.
Sie zappelte noch im Schmerz, den Rattengift, das wusste auch Agatha Christie, verursacht einen grauenvollen Tod, bei der Ratte, aber auch bei dem Menschen.
In vielen Teilen der Welt herrscht Hunger, Menschen verhungern, weil es dort Kriege gibt, Menschen, die von einem Trump als Müll bezeichnet werden.
In Deutschland ist das „Containern“ angeblich strafbar – das Brot-Wegwerfen aber nicht.
Soviel zu diesem – auch früher hier abgehandelten – Thema in neuer Variation, geschrieben an einem Tag, an dem ich eigentlich pausieren wollte.
| In Deutschland ist das „Containern“ angeblich strafbar – das Brot-Wegwerfen aber nicht. |
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