| Si vis pacem para bellum - rückt der Krieg näher? |
Apocalypse Now? – im Deja-Vu im deutschen Wald!
„This is the End, my, friend, the End“ – Trauergesang eines Bloggers, dem man den Blog genommen hat, mit Macht, in der Zeit der Falken[1] und der – politisch nicht mehr korrekten – Kriege
Vor zwei Tagen wurde es laut über mir, im Wald - urplötzlich erwachte ich aus
meinem tieferen Nachsinnen über bestimmte Dinge, denn das Ungeheuer war schon
über mir, überlaut, beängstigend laut.
Das gleiche Ungeheuer, das ich dort schon einmal erlebt und sogar abgelichtet
hatte, auch mit einem folgenden Blog-Beitrag, der unterging – war wieder da: mit
dem Schreckensbild des Hubschraubers, wahrscheinlich aus Niederstetten?
Dicht über den Baumkronen, dicht über mir.
Der Griff zur Kamera kann zu spät. Ich hatte nur eine kleine Ritze zwischen
Baumkronen, um ein Bild zu „schießen“. Doch der Hubschrauber war zu schnell!
Gute zweihundert Meter weiter, auf der Lichtung – und ich hätte die
Kampfmaschine von vorn einfangen können – oder sie mich!?
Wenn der einsame Fotograf, der auch ein kritischer Blogger ist, ins Visier
gerät, was dann?
In Deutschland bin ich der Palästinenser[2] –
und nun bald auch der Vietnamese, den man aufs Korn nimmt, wenn er kritisch bloggt,
bald auch noch aus dem Hubschrauber heraus?
Apocalypse Now?
Es fehlte nur noch der Walküren-Ritt von Wagner!
Wie der Zufall es wollte, hatte ich mir gestern noch eine Stunde aus dem
Klassiker angesehen, in der ARD-Mediathek, ohne dabei an mein Los zu denken,
an das Los des Bloggers, den man aus der Luft auslöscht, aus dem Äther, von
unbekannter Hand, doch mit Macht – und in der Zeit der Dekapitation!?[3]
Erst schießen, dann nachfragen!
Über all diese Dinge schrieb ich schon mehr – in meiner „Aufklärung in
Variationen[4]“,
die nun auf einmal nicht mehr sein soll, weil sie gegen Trump richtet!?
Gegen den Trump,
gegen den ich 2017 schon ein ganzes Buch schrieb!
Auch darüber schrieb ich: vor vielen Jahren schon musste ein Musik-Sender
dicht machen, wahrscheinlich, weil das Geld zum Senden ausgegangen war.
Sie machten dicht – und sendeten viele Tage lang die eine Trauer-Medodie
mit den Worten:
„This is the End, my, friend, the End“
Und somit den Auftakt zu dem Trauerspiel der Moderne in den Tagen der
Kriege „Apocalypse Now“.
Nun, nachdem man meinen Blog geköpft hat, kann auch ich singen:
„This is the End, my, friend, the End“
[1]Carl
Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Die Zeit der
Falken
Mit
diesem Hubschrauber:
Und
noch vor den drei Kriegen:
[2] Carl
Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: „In Deutschland
bin ich der Palästinenser“, vermerkt Carl Gibson,
[3] Carl
Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Der geköpfte
Blog … in einer Zeit der Dekapitation
[4] Carl
Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Aufklärung in
Variationen
| Si vis pacem para bellum - rückt der Krieg näher? |
| Gesehen heute, am 23. Juni 2026 im Taubertal |
Die Zeit der Falken
Als ich meinen Beitrag über die Kanada-Gänse konzipierte in nachdenklicher Rückbesinnung auf das, was ich vor vier Jahrzehnten aus der Feder von Konrad Lorenz zur „Graugans“ gelesen hatte, herrschte noch Frieden in ganz Europa. Eine kriegerische Auseinandersetzung zwischen Völkern und religiösen Gemeinschaften, wie es sie auf dem Boden Jugoslawiens am Anfang der neunziger Jahre noch gegeben hatte, mit unendlichem Leid und Massengräbern wie in Srebrenica, nur weil der serbische Despot Milosevic seine Vorstellungen vom Zusammenleben seines Volkes mit Kroaten, Slowenen, Bosnier, Albaner sowie das Miteinander von orthodoxen Christen, Katholiken und Muslime nach eigenen Vorstellungen umgesetzt sehen wollte, war ein Angriffs- und Vernichtungskrieg, wie wir ihn heute, losgetreten von dem kranken Diktatur Putin doch noch erleben müssen, schlechthin unvorstellbar.
Jetzt aber herrscht Krieg in Europa – und die Friedfertiggen aller Couleur sind auf dem Rückzug an allen Fronten.
Die weißen Tauben fliegen nicht mehr.
Die Zeit der Falken ist angebrochen.
Der Falke ... in der Zeit der Falken
Wenn der kleine, „unwichtige“ Blogger bekämpft[1] wird in der Demokratie – was sagt das aus über den geistig-moralischen Zustand der westlichen Welt?
Bekämpft, indem man ihm seinen ganzen Blog nimmt, mit allem, was darin war, die Summe aus 17 Jahren Aufklärungsarbeit für die Allgemeinheit ohne Lohn – und ich, der Betroffene, kann nicht einmal in Erfahrung bringen, wer die treibende Kraft hinter der Löschung war, hinter der Ausradierung geistiger Arbeit, auch noch mit existenziellen Auswirkungen.
Solch ein Maximal-Mobbing als Gipfelpunkt der Zensur, die es im Westen überhaupt nicht geben darf, macht den schon Kranken in der Genesung noch kranker, wirft ihn zurück, gesundheitlich wie existenziell – doch keinen kümmert es, weder in Deutschland, noch sonst wo auf der Welt!
In den entlegensten Winkeln der Erde hört man mir zu, doch für meine Sache etwas tun kann keiner.
Die Welt schaut immer noch Fußball, ist beschäftigt, während die Machtpolitiker auf ihre Art weitermachen in den Krisenherden der Welt, ohne sich um Moral zu kümmern und um Völkerrecht.
Der Dschungel ist präsenter denn je, mit dem Recht des Dschungels!
Wohl dem, der groß geraten ist und nicht klein, denn dieses eine gute alte Recht ist auf seiner Seite!
Damit abfinden aber werde ich mich nie!
[1] Bekämpft wurde ich immer schon, in der einen Sache seit 2004, dann aber noch viel massiver, seitdem ich kritisch über Gaza schreibe. Nun aber nimmt man mir den gesamten Blog bei WordPress, der wissenschaftlich wichtig war, während der andere, auf dem ich nicht einmal „Rebloggen“ kann und auch nicht an meine Beiträge herankomme zwecks Aktualisierung, weil er zu groß geworden ist, praktisch nur noch ein besseres Spielzeug ist.
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