Spruch des Tages
„Schütte noch einen Eimer Wasser in den Ozean, Sisyphus![1]“
[1] Diese kurze Sentenz verweist nicht nur auf die aphoristische Art des Schreibens, die ich gelegentlich praktiziere, wobei sich unter zwei, dreihundert Beiträgen in kurzer Form nur ganz wenige finden, die die Bezeichnung „Aphorismus“ verdienen, denn jene sind selten geworden in der geistlosen Zeit von heute, sondern auch auf das „Bloggen als absurder Akt“, der noch absurder wird, wenn der Blog, auf dem man publiziert, auch noch „zensiert“ wird, „blockiert“ wird, von wem auch immer.
Darüber hinaus ist da noch eine strategische Bedeutung in der kurzen Sentenz, die ich gestern noch – an anderer Stelle auf dem ausgebremsten Hauptblog – erläutert habe:
https://carl-gibson.blogspot.com/2026/01/tragerraketen-kriegslisten-des-freien.html
Trägerraketen – Kriegslisten des freien Bloggers gegen die himmlischen Heerscharen des Deus ex machina aus dem Internet
Wenn einige meiner Leser weltweit sich vielleicht darüber wundern mögen, wenn einige meiner Beiträge ganz kurz ausfallen, neben den vielen langen, etwa der Satz über den Sisyphus, heute, dann sei ihnen gesagt:
es sind nur Trägerraketen, die, gezielt abgeschickt, quasi im Schlepptau, die wertvolle Fracht mit sich führen, im Anhang, eigenständige Beiträge brisanter Art, hoffentlich an den Fangnetzen der Zensoren vorbei, der Spinnen im Netz, die oft nur Automaten sind, Roboter, Algorithmen, die auf Überschriften reagieren, um auszusondern, was aneckt, was den Mächtigen nicht behagt, hier und dort.
Nicht anders als die Kommunisten, die in Trojanischen Pferden daherkommen, hinter Tarnkappen versteckt wie Alberich im Mythos, alles nur, um die freie Welt der Demokratien zu unterwandern, so schleiche ich mich als freier Blogger – inzwischen auf „blockiertem“ Blog trotzdem weiterbloggend, mit meinen eigenen Kriegslisten an den Kraken des Internets vorbei, an modernen Ungeheuern, die von Staaten eingesetzt werden, um die geistige Konterbande aufzufressen, die freie Gehirne nicht erreichen soll.
Heute etwa reisen die Schweinerein des Donald Trump mit, die Welt auf Entwicklungen hinweisend, die so nicht sein sollen, zu denen aber die vom Volk gewählten Volksvertreter schweigen, aus Gründen der Staatsräson und aus eigenen Interessen – für Volk und Staat natürlich!
Dass die Meinungsfreit der Bürger dabei auf den Hund kommt und auf der Strecke bleibt, nimmt man hin, nicht hat anders, als man den Kritiker, der zum Kollateralschaden wird, wenn er sich im Dienst der Wahrheit einmischt, auch hinnimmt!
Auch davon kann ich ein Lied singen, ein langes Lied, ein trauriges Lied, also etwas, was die Harmonisten von heute lieber nicht hören wollen!
Wenn ich mich heute auch in die militärische Terminologie flüchten muss, um, als guter Phänomenologe des Pudels Kern zu lüften, Zustände und Missstände auf den Punkt bringend - auch noch als einer, dem der Dienst an der Waffe im diktatorischen Staat der Willkür erspart blieb, der dafür aber ins Gefängnis musste – dann auch deshalb, weil das Militärische in vielen Formen und Bereichen inzwischen unseren Alltag bestimmt, das Sein wie das Bewusstsein.
Übermüdet
Das bin ich lange schon. Ich habe einfach zu viel geschrieben.
Jetzt ist der Sack so voll, dass ich ihn nicht mehr tragen kann – und das Buch zu dick, um noch als Ganzes gedruckt zu werden, am wenigsten wie bisher,
aus eigener Kraft.
Im Teufelskreis
Bücher, die gedruckt werden müssten, weil es darin um Wahrheit, will keiner kaufen, auch, weil sie teuer sind, die Wahrheit aber nichts gilt in der Welt der falschen Pharisäer von heute.
Also kann man mit Büchern über Wahrheiten kein Geld verdienen, was Werke dieser Art für etablierte Verlage uninteressant macht, denn die wollen Geld verdienen, wenn auch mit Mist und Müll.
Fakt ist: nicht das, was in dem Buch steht, zählt, sondern wer das Buch schreibt!
Ist er bekannt, kann er im Buch, das er in der Regel nicht selbst geschrieben hat, verzapfen, was er will – es verkauft sich trotzdem, weil der Name zieht, nicht der Gehalt.
Das gehaltvolle Buch des Unbekannten bleibt hingegen chancenlos. Denn wer käme schon darauf, sich das Werk eines Unbekannten näher anzusehen, gar darin zu lesen, wo es doch so viele Unbekannte gibt, die schreiben!?
Am Gelde hängt, zum Gelde drängt doch alles,
auch im Medium Buch!
Das merke ich seit vielen Jahren schon, als Selbstverleger, der die Projekte, die er als Autor realisiert hat, nicht – wie geplant - umsetzen kann, weil die Mittel fehlen.
Investiertes verpufft, auch, weil der Rückfluss an Geld über verkaufte Bücher ausbleibt, selbst über Tantiemen, was dann der Fall ist, wenn Bücher einzelner Autoren, kritische Bücher, einfach boykottiert und an Hochschulen nicht angeschafft werden, weil wachsame Staatsdiener ein Auge darauf haben, was in den Regalen stehen soll, im vorauseilenden Gehorsam als gute Diener des großen Götzen.
Trumps-Banditentum – Netanjahus Handschrift färbt wohl ab?
Wie der eine „Staatsmann“ sein Volk für lange Zeit diskreditierte in dem weltanschaulich motivierten Vernichtungskrieg in Gaza mit über 70 000 zivilen Opfern, im Heiligen Land, so diskreditiert nun Trump, der allmählich sein wahres Gesicht zeigt, schamlos und unverblümt, das Volk der Freien – mit Raub- und Beutezügen nach Konquistadoren-Art, gut christlich und bigott, so, wie man handelt, wenn man den Amtseid gleich auf zwei Bibeln abgelegt hat.
Aus mafiösen Verhältnissen herstammend und auf Mafia-Art reich geworden über Spekulation, Seilschaften und Nepotismus, als ausgewiesener Bankrotteur wie unsittlich in die Politik gestartet, nutzt er nun das Amt und die gesamte Infrastruktur der Super-Macht USA, speziell die militärische mit den über 850 Militär-Basen weltweit, um sich das aus dem Kuchen der anderen herauszuschneiden, was er glaubt, dass den USA zusteht – die größten Erdölvorräte der Welt, wie gerade in Venezuelas Besitz, ebenso wie ganz Grönland, in dessen eisbedeckten Boden Bodenschätze aller Art schlummern, die eine Weltmacht USA gut gebrauchen kann, besonders in der noch anstehenden Auseinandersetzung mit den aufstrebenden System-Rivalen und Milliardenvölkern aus China und Indien sowie mit dem übergroßen Russland, das mit Sibirien sein Grönland schon hat.
Amerika soll wieder groß werden, eventuell ganz Kanada einsackend – und Trump, ein Messias wie Bibi im Heiligen Land, will es groß machen, inzwischen auch gegen das Alte Europa, gegen das man vielleicht auch bald Krieg führen wird, wenn es in der Grönland-Frag stur bleibt, NATO hin, NATO her, was zählt, das sind US-Interessen, durchgesetzt von einem rücksichtslosen Präsidenten des Willens zu Macht ohne Sinn für „Interessenskonflikte“ ethisch-moralischer Art, der nicht nur für seinen Clan Milliarden erwirtschaftet, sondern auch für die gesamte USA – und zwar nach Methoden, die nur noch der Macht verpflichtet sind, dem „Gesetz des Dschungels“, das die Menschheit eigentlich nach den Erfahrungen mit Hitler und Stalin abschaffen wollte, über die UNO-Gründung und ein Völkerrecht, das für alle Völker gelten soll, auch für die USA und Israel als die Gleicheren und den Gleichen!
Trump schafft Fakten, auf seine Weise!
Die 70 000 Opfer von Gaza unter den Zivilisten, die ein Kriegsverbrecher Netanjahu möglich machte in dieser kultivierten wie zivilisierten Welt mit Völkerrecht und UNO, kann Trump zwar noch nicht vorweisen!
Doch wenn sie da wären, wer würde sich dann mit den USA anlegen?
Die Europäer?
Die vom Faschismus befreiten Deutschen, die heute, zum Tode abgerüstet, friedfertig und vor allem dekadent, also schwach in jeder Beziehung, nicht einmal in der Lage sind, gegen die Atommacht Russland zu kämpfen?
Wenn der deutsche Bundespräsident Steinmeier, den ich dafür auch einmal loben muss, anlässlich seines 70. Geburtstags daran erinnert, dass es ein „Völkerrecht“ geben würde, an das ich alle halten müssen - was er im Oktober 2023 in Gaza so nicht sah, damals, als ich mich von der Politik des gesamten Westens öffentlich distanzierte, unter einem „Nicht in meinem Namen!“ – dann gilt das für alle zivilisierten Nationen der Welt, die die Alleigänge der Unverschämtesten und den Mächtigen nicht hinnehmen dürfen!
Die Welt darf in der Tat nicht zur „Räuberhöhle“ verkommen, im welcher sich die Räber mit dem größten Knüppel nehmen, was sie wollen!
Sonst sind wir wieder bei Hitler und Stalin, der nach 1945 die Völker im Osten Europas versklavte, oder bei Mao, der sich Tibet mit Macht nahm, ohne dass die Welt das verhindert hätte.
Als Trump und Netanjahu, der an sieben Fronten Krieg führte und führt, im souveränen Iran zuschlagen, wer erhob da die Stimme?
Noch schauen – zu – viele Amerikaner dem Treiben ihres Präsidenten zu, der, fast schon so senil wie Biden in den letzten Amtstagen, sein gesamtes Volk in Gefahr bringt – über Verrücktheiten, die Putins aggressive Ambitionen noch verblassen lassen!
Trump muss von innen heraus gestoppt werden, denn er ist ein Hasardeur, nicht anders als Bibi in Israel, der die grenzen der Macht austestet – und der sich alles herausnimmt, was die anderen Völker zulassen, die uneinige Weltgemeinschaft, die ebenso uneins ist wie der Staaten der EU, wo es auch nur noch Interessen gibt, fern von echten Werten und Prinzipien, die noch Geltung hatten, als einem Hitler Einhalt geboten werden musste, und danach dem Vormachtstreben der Kommunisten unter Stalin und auch Mao.
Hinterhof-Politik in Südamerika?
Die Nationen dort sind alarmiert!
Wie weit will Trump noch gehen, nach dem Coup[1], der nicht nur mich geschockt hat? Will er auch Brasilien, Argentinien? Eine USA von Alaska, über Kanada, Mexiko bis nach Feuerland? Ist Amerika dann groß genug – und vollständig?
Die Armen des Kontinents müssten dann nicht mehr auswandern!
Und Trump, der Größenwahnsinnige und Psychopath, vor dem ich rechtzeitig warnte[2], hätte dann mehr Bodenschätze und mehr Leute, auch für die Armee! Mit Gates und die Konzerne auch die Technologie – und mit Musk sogar die Sterne!
Dummerweise wird dann aber Trump, der arme Sünder, tot sein – und vielleicht vom Himmel herabschauen auf die Welt, die er – nach dem Schöpfer – geschaffen hat!
[1] Nach dem Zündel á la Gleiwitzer Sender im Ozean auf der Suche nach einem Grund zur Intervention, war mit dem Losschlagen der USA zurechnen. Aber auch damit, dass die NATO-Partner aus der EU und dem Westen Trump nicht zur Räson rufen würden.
Die Sache sei komplex, redete der deutschen Außenminister heraus, um den heißen Brei, da er es sich mit den USA des Trump nicht verderben will, während die Angelegenheit als eklatanter Völkerrechtsbruch eindeutig ist und durchaus als „Staatsterrorismus“ bezeichnet werden kann.
Was sich ein Netanjahu in vielen Fällen leistete, von mir im Detail beschrieben,
das leistet sich nun Trump auch, ethisch-moralisch verhängnisvoll für die USA, die wieder einmal mit falschem Vorbild vorangehen – als absolute Zyniker der Macht.
Wo Politiker schweigen, den Schwanz einziehen, aus Gründen der Staatsräson, müssen wenigstens Ethiker und Moralphilosophen als Völkerrechtler reden!
Tacheles, Klartext! Sonst können wir die gesamte Demokratie vergessen!
[2] Jetzt, wo Trump von sich reden macht, für böse Schlagzeilen sorgt, vor allem aber die halbe Welt beunruhigt, da ein Hasardeur unkalkulierbar ist, liest man gerade im Ausland die Texte aus meinem Buch über Trump aus dem Jahr 2017, die ich dann auch kostenlos in Internet gestellt habe, als Anregung für Nachdenkliche, auch für die Pudel, die als Hunde der Meute dem Jäger und Leithammel willig folgten.
Oft gelesen werden auch meine nachträglichen Kommentare zu dem Buch, dass mir bisher keinen Cent Einkommen eingebracht hat.
Meine Fürsprecher sind alle schon im Himmel,
die Anständigen und Aufrechten, die so schnell dahinscheiden, während das Gesindel ein langes Leben hat, besonders die Roten, die munter weiter lügen und täuschen, in neuem Auftrag, wenn auch in obskurer Mission, im Leben gehalten von der „dunklen Seite der Macht“, von den Bösen oder von dem Bösen.
Der Pfaffe als Staatsoberhaupt lügt doppelt,
einmal als Christ, wenn er dem Volk etwas vom Eiapopeia im Himmel vorschwafelt – und einmal als Politiker, wen er die Botschaften des großen Götzen weitergibt, dem er noch eifriger dient als dem gütigen Gott in den hohen Himmeln.
Prototyp dieses Lügners, der doppelt näht, damit es besser hält, was zusammengeflickt wurde, ist der deutsche Gauckler und Christenmensch Joachim Gauck, für den das Lügen und das Täuschen in der DRR zum Alter Ego wurde, um zu überleben, vor allem, um gut zu überleben.
Also empfahl er sich für das muntere Weiterlügen im wiedervereinten Deutschland der Guten und Gerechten, für die Elite aus Schulmeistern und selbstgerechten Pfaffen, für die ein Fünftel der Nation nur ein Pack ist.
Gauck aber kennt sich aus, weiß zu unterscheiden zwischen hellen und dunklen Gestalten, inspiriert aus höheren Sphären und handelnd nach der Methode der Christen, praktiziert schon seit 2 000 Jahren, abkanzelnd und ausgrenzend, wenn auch nicht gleich alle Gegner totschlagend – wie bei Hitler und bei den anderen Atheisten in der DDR.
Steinmeier, gut und gerecht aus er, eifert – als guter Genosse mitfrühen DDR-Sympathien – dem frommen Diner Gottes aus Rostock wohl nun auch eifrig nach, aufteilend in Nazis und Nicht-Nazis, in echte und in erfundene, bekloppt oder auch nicht bekloppt - der eine beim Tee, mit der bekloppte, der andere – denn man ist tolerant und menschenfreundlich - mit Obdachlosen, beim Kaffee … oder, fern den Augen, der Welt, bei einem Pharisäer.
Die Deutschen sind ein innovatives Volk
Um den „Nazi“ zu erfinden, bedurfte es jedoch eines Imports.
Der Erfundene läuft immer noch frei im Land des Michel herum – und spukt, gleich – einst - dem Gespenst des Kommunismus, Bürger verängstigend, einschüchternd, die Geängstigten in Starre versetzend, angeschnitten vom denke wie vom Handeln.
So arbeite man früher in der deutschen Diktatur, einmal braun, dann rot – beides aber vergessen.
Aus der Versenkung geholt
habe ich noch manchen Beitrag, der „weg-zensiert“ schien. Wahrscheinlich wurden Beiträge - der etwas sensibleren Art - einfach nur „in den Hintergrund abgedrängt“, denn auch das ist gut möglich, um die Konterbande von den Augen des informationsdurstigen Lesers fernzuhalten, die suspekten Ideen auch fern von den Gehirnen der - möglicherweise doch – Nachdenkenden, die aufwachen, wenn das Wachrütteln etwas heftiger und unverblümter ausfällt als in der einlullenden presse der Meinungsmacher, die alle harmonisieren, glätten, anpassen, euphemistisch um schreie und sogar schönreden, was nicht anecken, nicht sein soll, besonders, wenn es um Wahrheiten geht – in einer Welt der Lügen, die auch noch von herab frech ins Volk gestreut werden, denn man ist inzwischen schamlos, im koscheren Deutschland der Guten und Gerechten, die alle nur falsche Pharisäer sind.
Unter der Käseglocke Oder, weshalb man eine Unverdiente mit Nobelpreis, die auch eine unvorzeigbare Unwürdige war, vor der Öffentlichkeit verstecken und hinter Glas halten musste – und über zwei Kulturstaatsminister, die als gute Kumpel und Kumpane in dem Nobelpreis-Coup der merkwürdigen Art an einem Seil zogen, im Tandem, doch gut verborgen vor den Augen der Welt, inmitten in der ÖffentlichkeitMan muss vielleicht erst zum Kollateralschaden werden, um - gleich oder erst nach zwanzig Jahren – den Coup zu durchschauen, den Gerissene durchziehen, die keine Banditen sind, sondern höchst integre Leute in hoher Position, ja, später sogar, wenn ein anderer Kumpel Kanzler wird, sogar Minister, Kulturstaatsminister, aufgestiegen, nein, nicht aus der Hölle, aber aus den Niederungen der profanen Verlagswelt, wo nur der Profit zählt, nicht aber Anstand und Moral, um selbst Werte zu schmieden und Geld zu machen in Hamburg, München und Berlin, wenn auch mit Stroh oder mit Gestalten, die nur Stroh dort haben, wo das Gehirn des Menschen hingehört. Da ich schon so viel dazu schrieb, ich, der Kollateralschaden, den man in Kauf nahm bei den klingenden Kassen nach dem großen Blendwerk, habe ich heute, längst angewidert von der Thematik, notgedrungen noch etwas Aufklärungswerk hinzugefügt, wohl wissend, dass man mir nicht folgen kann, für Ahnungslose und für diejenigen unter den anständigen Zeitgenossen, die noch lesen, die damals noch nicht dabei sein konnten, als ein Kulturstaatsminister aus der SPD und ein paar Dunkelmänner aus der KAS der CDU einen Nobelpreis nach Deutschland brachten, einen Preis der gemachten Art, der aber vielen nützten sollte, nur dem Kollateralschaden nicht, dem einen, den man gerne zu opfern gewillt war, denn, wo gehobelt wird, fallen Späne – nicht nur in der heißen Schlacht im echten Krieg, sondern auch im Kulturkampf zwischen Systemrivalen und in Kaltem Krieg der unverschämten Leute, die sich Sozialdemokraten nennen oder gar deutsche Christen. Über den Namen der Herta Müller kam ein Nobelpreis nach Deutschland, damals, 2009, gegen den nicht nur einer etwas hatte, sondern auch ein paar andere, die, möglicherweise vergiftet, wie es bald darauf hieß, heute schon im Boden schlummern, selig im Vergessen, während die Literatur daraus noch kein Sujet gemacht hat für einen neuen Roman der makabren Art, so, wie ihn die Deutschen lieben! Der Preis beglückte viele, wer will sie alle kennen, nennen? Der Schönheitsfehler daran oder der besagte Wehrmutstropfen – ein Detail, das man vergessen machen will, das man verdrängt, über das man aber auch einen Roman wird schreiben können, wenn man die Lust dazu aufbringt, was bei mir nicht der Fall ist, denn die Eine war eine Unverdiente, eine Unwürdige zugleich, also „unvorzeigbar“ - und unbedingt hinter Glas zu halten, hinter Panzerglas, gut geschützt vor Anschlägen, oder dort, wo ehrenhafte Leute ihre stinkenden Käse aufbewahren. In das deutsche Fernsehen passte sie nicht, denn dort redete sie sich schnell um Kopf und Kragen, in Österreich ebenso wie in den USA, aufgezäumt von Weimers „Cicero“, der von Anfang dabei war bei der großen Täuschung, eng an der Seite des Michael Naumann aus der SPD von der „ZEIT“ und von „Cicero“, en famille, wie in Corleone, nur in deutscher Ausführung, ganz und gar ohne die Amigos aus der CSU, denn die KAS der CDU, wo man immer noch mit dem Allerwertesten denkt, war mit an Bord, über Lichtgestalten, aus denen später, etwas demokratiescheu geworden, Dunkelmänner wurden, im Dienst des Geldes und der Macht über Beziehungen, die man schon hatte und pflegte mit immer neuen Schlichen und Zuwendungen im Koffer und vielleicht auch in Naturalien? Es liegt mir nicht, in der Vita gewisser Leute herumzukramen, um die Kumpanei zu belegen, wenn aus Medien-Managern Politiker werden, nach langen treuen Diensten - für Volk und Staat -gar Minister, die später aber frech herumschimpfen in Deutschland - wie Weimer jetzt! Was ich schon weiß, reicht mir, um auf den Filz kommen, der Nobelpreise möglich macht, wenn auch über Unwürdige. Ins Räderwerl geraten, wurde ich arm und krank dabei, weil ich auf Deutschland vertraute und auf die reinigende kraft der Öffentlichkeit, ohne recht zu ahnen, dass die Vielen nach Strich und Faden getäuscht werden in diesen freien Deutschland – und zwar von Pseudo-Demokraten, die die Demokratie nur spielen, um zu ihren profanen Zwecken zu gelangen, unethisch, über dumme Puppen und Marionetten, die tanzen, für einen Appel und ein Ei oder für dreißig Silberlinge, wenn es sein muss, auch im Verrat an allem, was anderen wert und teuer ist, auch am Vaterland Nur, wie soll man ein Vaterland verraten, wenn man längst kein Vaterland mehr hat? Danach fragte ich erst später, nachdem ich den Schock etwas verdaut, aber nie überwunden hatte, denn die Anstandslosigkeit in der deutschen Gesellschaft wirkt nach, eine herbe Enttäuschung für den vor vier Jahrzenten „Hinzugekommenen“ immer noch! Deshalb sehe ich heute auch noch die Notwendigkeit des Dagegenhaltens, dem bereits Geschriebenen und hundert Variationen noch ein paar Aspekte nachtragend … über ehrenwerte Leute aus deutschen Seilschaften jenseits der Berggipfel, dafür aber aus den Niederungen der Dekadenz, wo die „Penis-und-Vagina-Kultur“ der Herta Müller zum deutschen Standard geworden ist, während die Lichtgestalt als dumme Person das Maß aller Dinge repräsentiert! So sehe ich die Dinge heute, literarisch eben, im Essay[1] [1] Überzeugt davon, dass so ziemlich das Lumpigste, was in diesem deutschen Staat zu dem Thema Essay je verzapft wurde, aus der Feder der Herta Müller stammt, also einer Ungebildeten ohne Wissen, aber möglich gemacht von dem weiteren Kumpan und Direkt- Profiteur des Nobelpreiscoups Michael Krüger im Carl Hanser Verlag zu München, wo man den Anstand wohl auch ganz und gar verloren hat, denn ein Essay ist ein Wert an sich, Strohpuppen aber können keine „Essays“ schreiben. Und doch findet man dort jene „Essays“, die ich schon vor vielen Jahren noch unter schlechten Zeitungsartikel ansiedelte – Machwerke, die ein anständiger Verlag nie als „Essays“ anbieten würde, vor dem ganz großen Machwerk der Zampanos aus den deutschen Verlagen und der deutschen Politik.
Wer setzt meinem freien Wort Grenzen in Deutschland? Wer darf das? Wer hemmt meine geistige Arbeit in einer freien Demokratie – und weshalb? Dagegenhalten ... bis zum letzten Atemzug!Noch ist kein „Verfassungsschützer“ hier aufgetaucht, um mich in die Schranken zu weisen, um mich, mit sanftem Druck dazu zu bewegen, freiwillig aufzugeben, indem ich nicht mehr das aussage und publik mache, was politisch aneckt, was nicht gefällt, was stört, was nicht sein soll! Denn es könnte ja sein, dass ich, der längst schon in die Ecke Gestellte und Isolierte, der Zeit- und Staatskritiker, doch noch einen Anwalt finde, um juristisch vorzugehen gegen undemokratische Machenschaften in der Bundesrepublik Deutschland und in der EU, dass die Angelegenheit, die eigentlich viele Staatsbürger betrifft, doch noch Wogen schlägt, um vielleicht zum Tsunami anzuwachsen in der Sache „bürgerliche Freiheiten“ in Deutschland, wo man dem Bürger schon seit einer guten Weile eingeredet hat, sich mit der Beschneidung der freien Meinungsäußerung abzufinden, mehr oder weniger direkt und unverblümt, von der höchsten Warte im Staat aus, wo man weiß, was sich ziemt in freier Rede – und was, nach den Gesetzen einer obskuren Staatsräson, die kein Bürger kennt, nichtausgesagt, also verschwiegen werden soll. Zunächst waren es einige meiner Bücher, die man in einer Sache ausgrenzte und bekämpfte, weil die dort exponierten Fakten und historischen Wahrheiten mit Narrativen kollidierten, die von Akteuren des Staates willkürlich geformt und längst in Umlauf gebracht worden waren -nun aber, seitdem es die beiden Kriege gibt, soll meine Sicht der Dinge, die oft auch die Sicht der anderen Seite mit einbezieht, nicht mehr bekanntwerden über meine Publikationen im Internet, denn die Bücher konnte ich – nicht nur krankheitsbedingt, sondern auch aufgrund fehlender Mittel oder Partner – nicht mehr, wie angekündigt, nachreichen. Meine Welt-Interpretation ist schlicht und einfach unerwünscht! Seit einigen Monaten aber geht gar nichts mehr im Bereich der Internet-Publizistik – und das, obwohl ich ständig schreibe, rund um die Uhr, und das Erkannte dann auch veröffentliche! Ein Unding!? In der Diktatur hat man ein Rezept gegen freie Geister: man fängt sie ein, macht ihnen einen Prozess, wenn sie schon einen gewissen Namen haben, um den schein zu wahren; dann wirft man sie in ein Gefängnis, wo sie verrotten – oder man bringt sie gleich um, wenn sie namenlos sind, aber trotzdem aufmucken! Das habe ich erlebt und realistisch beschrieben in einem Werk, das man in Deutschland nicht lesen soll, schon gar nicht diskutieren. Ergo bin ich, von Anfang an aneckend, als ich, 1980, die erste Fassung der Memoiren vorlegte, aber nicht veröffentlichen konnte, spätestens seit dem Jahr 2008 ein zurückgesetzter, ausgegrenzter Autor, ja, ein – de facto – verbotener Dichter und Denker, der schweigen soll, damit ein Narrativ bestehen kann, weil der Staat es so will über bestimmte Akteure; kurz, auch als mündiger Staatsbürger, der etwas erlebt und erkannt hat, soll ich schweigen, damit die Lüge leben kann! In ein Deutschland dieser Art bin ich vor 46 Jahren nicht eingereist! Damals, als ein Helmut Schmidt noch diesen Staat regierte! Doch inzwischen, 35 Jahre nach Wiedervereinigung, grenzt dieser Staat freie Bürger aus! Womit muss ich noch rechnen? Wie andere fromme Leute ihr Morgen- und Abendgebet sprechen oder wie bei Muslimen der Muezzin zum Gebt ruft, so werde ich nun täglich eine „Protestnote“ in die Welt zu schicken, nicht für die Ohren der Systemrivalen der Demokratien, sondern als „Weckruf für Bürger“, für noch Schlafende im Tiefschlaf und in Träumen, die ihre historisch erkämpften und errungen Freiheiten trotzdem noch eine Weile behalten wollen, gegen den Willen der Guten und Gerechten, die, jetzt gerade an der Macht, selbst bestimmen wollen, was ein darf und was nicht sein darf, um Individuen Grenzen zu setzen, ja, sogar, ganzer Parteien, weil jene, wenn auch vom Volk gewählt, anders sind, als man selbst ist in selbstverliebter Selbstgerechtigkeit ausgewiesener Demokraten – der Pfaffen als Politiker und der Politiker als Pfaffen. Wer im Internet Aktuelles aus meiner Feder nicht mehr findet, der kann, insofern er des Deutschen kundig ist, auf meinen Blog gehen, um dort zu lesen, was ich jüngst schrieb, in der Auseinandersetzung mit diesem Staat, den ein Nietzsche den großen Götzen und das kälteste aller kalten Ungeheuer genannt hat, von der Schweiz aus auf Deutschland blickend, gleich Heine seinerzeit im Exil zu Paris. Und das so lange es diesen Blog überhaupt noch gibt! Mit „Rufe in der Wüste“ überschrieb ich eines meiner letzten Bücher, bevor die schwere Krankheit kam, eine Heimsuchung, die ich überlebte, weil der Himmel es so bestimmt hatte, die aber auch Folgen hatte, Auswirkungen, die immer noch da sind, die meine Freiheit hemmen und mein geistiges Schaffen begrenzen, zusätzlich zu den Schikanen, die mir, dem Freigeist, der kein Freimauer ist, noch ein hinterhältiger Christ, das freie Deutschland bereitet! Wen schert das? Meine – nicht betroffenen – Mitbürger wohl kaum! Denn das Gros der Deutschen, das auch in Gaza wegsah, ist mit der Ablenkung beschäftigt, di es in vielen Formen gibt – für Saturierte der Wohlstandgesellschaft … mit Hund und Spielen. Für das Denken und Handeln aber sorgen die Politiker im Staat, Volksvertreter, wahrscheinlich auch für die Ausgrenzung der Unliebsamen, der zu Aussätzigen und Parias Abgestempelten, die man schon von je her vor die Tür setzte, um die zu „Parias“ Reduzierten dann auch aus der Gemeinschaft zu stoßen, und um sie dort auch zu verscharren, wie sie umfielen, jenseits der Stadtmauer - auch als Propheten, die im eigenen Land nichts gelten sollten. Dafür aber nominieren die obersten Staatsdiener sich selbst, stecken sich einen Stern an, rot oder auch gelb, und ehren sich gegenseitig, der Minister die Kanzlerin, der er verpflichtet ist, und die Kanzlerin den Ziehsohn, den untertänigst ergeben Diener! Der „Chorus mysticus“ dazu aber ertönt im deutschen Fernsehen.
„Seit zwei Jahren werde ich echt zensiert in Deutschland“, sagt Carl Gibson, „indem mein Recht freie Meinungsäußerung beschnitten, eingeschränkt wird, von wem auch immer, während mein Dauerprotest dagegen auf meinem lahmgelegten Blog - mit den dort publizierten, aber im Internet seit Monaten schon unauffindbaren Beiträgen – verhallt!“Die Kommunisten wahren nicht allmächtig. Man konnte sie provozieren und so herausfordern, geistig-ethisch, im Disput, aber auch über die Tat, in konkreter politischer Protest-Aktion - so, wie ich es damals tat, als ich im „sozialistischen Rumänien“ Ceausescus, das längst auf dem Weg in die Diktatur war, auf die Barrikaden ging: einmal, symbolisch, in die deutsche Flagge gehüllt, um das zu bestärken, was ich mündlich kundgetan hatte in meinen öffentlichen Plädoyers für die Bundesrepublik Deutschland auf fremden Boden, während andere, heute hier geehrt, auf dieses Vaterland spuckten, dann aber auch in dreijähriger Opposition mit zahlreichen Verhaftungen, Folter und Gefängnisaufenthalt. Anders als andere, die seit einem halben Jahrhundert in diesem Deutschland leben, heute aber immer noch nicht wissen, was die der „deutschen Kultur“ schulden, hatte ich damals nicht nur eine Ahnung, sondern eine sehr konkrete Vorstellung von dem, was ich meiner Kultur und Herkunft verdankte – auf den Rücken des Flaggengewandes deshalb auch das Bismarck-Wort, des Gottesfürchtigen, in welchem ein guter Teil der deutschen Identität eingefangen war, des deutschen Wesens und Selbstbewusstseins auch in den Tagen nach Hitler – für mich, für den die deutsche Kultur vor Hitler zählte und Maßstab war – als die Kultur, die von Dichtern, Denkern, Musiker und Wissenschaftlern begründet worden war, neben großen Gestalten der deutschen Geschichte, die auch schon große Europäer waren. Dieses Bewusstseins grenzte mich von den kommunistischen Parvenüs ab, von Genossen, die die politische Macht im Staat nur über Stalins Diktat usurpiert hatten, fern vom Willen des Volkes, das sich fügen musste wie überall in den – vom Westen preisgegebenen – Staaten Osteuropas. Was es bedeutet, an einer exponierten „deutschen Identität“ im kommunistischen Ausland festzuhalten, das wissen nur diejenigen, die das seinerzeit wirklich praktizierten – mit allen daraus erwachsenen Konsequenzen. Seit den Tagen, als ich im Oktober des Jahres 1979 – mit dem „Idealbild Deutschland“ im Gepäck - in mein Land der Verheißung einreiste, „in Verschleppung geboren“ und als „Heimkehrer“ offiziell anerkannt, umgehend auch „eingebürgert“, denn ich kam nicht aus dem besseren Teil Deutschlands, aus der DDR, befand sich diese „deutsche Identität“ bereits im Umbruch, in einem Neubewertungsprozess, der von linken Kräften bestimmt wurde, oft von „antideutschen Kräften“, denn Deutschsein, deutsches Sein, war nach Hitler global verpönt, also auch in Deutschland, politisch korrekt, während eine CDU mit Helmut Kohl als Kanzler und Richard von Weizsäcker als Bundespräsident noch einen Rest des eigentlichen Deutschseins aufrecht zu erhalten versuchten, konservativ, wertebewusst, aber auch der Geschichte verpflichtet – bis zu dem Tag, an den Schröder kam, der Genosse, der den Kosmopolitismus über das Vaterland stellte; und nach dem Schleimer, der nach Moskau ging, Merkel und Gauck – als einsame Vollender des deutschen Wesens jenseits von Volk und Vaterland. Dass meine geistigen Werke in solchen Zeiten unter den Tisch fallen mussten, mit Füßen getreten wurden, die Memoiren wie die Essays, während diejenigen unter den „Antideutschen“, die als Handlanger der kommunistischen Diktatur auch noch mit dem Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland geehrt wurden, ist nur konsequent, Nur wird an diesem „deutschen Wesen“ die Welt bestimmt nicht genesen!
Das – aus dem Kontext gerissene – Zitat als Facebook-WeisheitWem nichts Originelles einfällt, wer nichts Eigenes beizusteuern hat für das Wohl und die höhere Bildung der Allgemeinheit, der stellt die Erkenntnisse fremder Leute ins Netz, Weisheiten, von Seneca bis zu Charlie Chaplin, für Leute, die sonst nicht viel lesen – und für die die Weisheit kurz sein muss. So kommen Leute ohne rechte Bildung auch zu etwas mehr Wissen, selbst dann, wenn es nicht genau interessiert, an welcher Stelle und in welchem Werk was ausgesagt wird, „so“ und wie von wem, von welcher „Gestalt“, was dazu führen kann, dass einiges im Zitat auch missverstanden wird, ja, dass sogar das Werk eines ganz Großen der Literatur- und Geistesgeschichte entstellt wird oder die „Lebensbotschaft“ eines wichtigen Zeitgenossen und Humanisten wie Goethe … Schopenhauer oder auch Nietzsche, dessen Wort von der Peitsche, die man nicht vergessen soll, wenn man zum Weibe geht, schon von Anfang an falsch in Umlauf gebracht wurde. Das deplatzierte Zitat – ein Ärgernis!? Für mich etwa vor Tagen im Zusammenhang mit Goethe, der angeblich das Aus-Leben der Gegenwart empfiehlt, also das Jetzt, den Augenblick, doch nicht im „Carpe diem“ der Mönche, um dafür die Vergangenheit auch Vergangenheit sein zu lassen. Goethe gegen die Geschichte? Ganz einmal abgesehen davon, dass es bei Autoren wie Goethe und Nietzsche, die sehr viel schrieben, Maximen, Sentenzen, Aphorismen oft außerhalb der großen Einzelwerke wie „Faust“ oder „Zarathustra“, manches gibt, was sich widerspricht, weil sich die Zeiten ändern und die Perspektiven wechseln, hebt allein der Hinweis Goethes aus den west-östlichen Diwan jene ahistorische Botschaft auf, nämlich: der – gebildete – Mensch müsse sich über mindestens 3 000 Jahre Menschheitsgeschichte Rechenschaft geben, also differenziert Bescheid wissen über die Ereignisse der Zeit, was für den Giganten aus Weimar, der mit der Antike wie mit der Renaissance lebte, eine Selbstverständlichkeit war, ebenso für Schiller oder Nietzsche, der Altphilologe, der es nicht hinnehmen wollte, dass es wirklich Menschen in Deutschland gäbe, deren Geschichtsbild erst mit dem Eintreten des Großvaters in die Welt beginne. Orwell, Hemingway, Oscar Wilde, Hawking mischen auf Facebook mit, allesamt illustre Leute mit Tiefsinn und Humor– und doch ist der eine, dort exponierte Satz nicht für deren gesamtes Wesen und Sein repräsentativ, wenn er eine Ausnahme ist, die vorgibt, die Regel zu sein! Facebook-User, die sonst noch nichts von Leonardo lasen, erfahren nun auf einmal etwas von dem, was der Universalmensch dachte, der ein Einsamer war, abgewandt von der Masse und Menge! Sie hören von Diogenes, vom Wittgenstein, von Sartre und Camus – und wissen am Ende so viel, wie Sokrates wusste! Beispiele dieser -ärgerlichen - Art könnte ich noch mehrere anführen, etwa bei C. G. Jung, der angeblich aussagt, dem, der nicht sagen könne, wer er sei, dem sage die Gesellschaft wer er sei, während Chaplin, der große Humanist, an anderer Stelle – dem widersprechend – meint: nur das Bestehen vor dem eigenen Gewissen zähle, an sich und überhaupt, während das Urteil der anderen über eine Person unerheblich sei. Der Facebook-Leser kann sich also seine Weisheit oder Wahrheit aussuchen, um diese dann auch getrost nach Hause zu tragen, dann und wann zu zitieren, als Mensch von Bildung erscheinend, gebildet, nein, nicht in der „Bild“, dafür aber bei Facebook auf der Plattform des Herrn Zuckerberg, der ganz gut auch davon lebt. Eine Weise aber fehlt noch dort – die „Lichtgestalt der Deutschen“, die es seit 1987 hier gibt und die sofort, nachdem sie hier ankam, die Quintessenz aller Weisheiten zum Besten gab, im „Spiegel“, von Blödmännern mit linker Gesinnung möglich gemacht, getoppt nur noch von anderen Blödmännern aus der ZEIT, gute zwanzig Jahre später, kulminierend in den Satz der strengeren Denkerin aus dem Banat: „Boden ist für die Scholle“ Wer so denkt und spricht, der ist für die Nominierung nach Stockholm wahrlich prädestiniert! Wer so scharf denkt und spricht und das auch noch niederschreibt, der hat den Nobelpreis für Literatur in der Tat verdient! Aus dem „Oeuvre“, das bei genauerer Betrachtung kein Oeuvre ist, bieten sich noch andere großartige Zitate an, die alle würdig sind, einmal auf Facebook publik gemacht zu werden, für die Fan-Gemeinde dort, auch für Gemeinde dort unter Banater Schwaben[1], für Deutsche und für Rumänen, für Ästheten mit Empathie und interkulturellem Sinn oder Schwachsinn, wie: „Ilije muss scheißen“ oder „Heine musste pissen“, beides so tiefsinnig und im Genus grande formuliert wie der Boden, der für die Scholle ist … oder für die Sprotte und den Haifisch – wie für der „Verhörer“, der sich verhört hat im Verhör, die Dummheiten der Einen unkritisch übernimmt, der aber trotzdem Hamburg regieren wollte – mit rotem Herzen und Versstand!? Das „Werk“ der Einen, die den Nazi erfand, kennt noch mehr davon, eine ganze „Penis- und Vagina-Kultur“ geradezu - wie von Götterhand geschaffen – für einen deutschen „Kulturstaatsminister“, der solches zu würdigen weiß, der nominiert und den Nobelpreis heim schaukelt … wie andere in Berlin ihre Eier, neben den Eiern, die die Wahlberlinerin Herta - als gute Frau Zille aus dem Banat in den Katakomben zu Temeschburg am Leontin-Salajan-Boulevard - durchaus schlucken musste, nur hartgekocht, in der Huren-Eier-Folter-Geschichte aus der ZEIT, die im authentischen Porträt, auch noch inspiriert von mir, aber dem Michel serviert, genauso wahrhaftig ist wie der Bahnhof dort und der an gleicher Stelle erfunden Nazi, den man in Deutschland braucht – und den ein Pastor Gauck mit Gottes Hilfe auch absegnet! Wer also höherer Bildung zugeneigt ist, der gehe zu Facebook und bilde sich dort über Zitate, oder er füge selbst ein Zitat ein – mit der einen Weisheit oder einer anderen!
[1] Was sagen die deutschen Landsleute aus dem Banat dazu? Diese Herta hat uns zwar alle beschimpft und beleidigt, als sie noch auf der Seite der Kommunisten war; aber wir lieben und verehren sie trotzdem, denn sie hat das Banat berühmt gemacht – und das Land der Rumänen noch dazu; denn die Tochter des SS-Mannes mit den vielen Orden und der „Mutter“, die ein „vermummtes Weib“ war, wurde auf rumänischem Boden geboren, auf dem Boden, der Jahre davor noch ungarisch war, aber einen Lenau hervorbrachte, der es nur zwei Jahre dort aushielt nach der Geburt! Die Rumänen aber sind stolz auf ihren Ilie – und auf den Übermenschen aus Scornicesti mit dem kräftigen Glied, das einen ganzen Eimer Wasser tragen und das bis zur Decke spritzen konnte, wenn es sein musste, während der Penis der Italiener nur ganz klein ausfiel. Die Frau, die Solches schrieb, neben dem Goldschmuggel in der Vagina, dem Onanieren, dem Popeln und dem Furzen, die als Studentin mit Arabern Sex gehabt haben soll, diese Gestalt schreibt heute – eng an der Seite der „deutschen Juden“ (?? – gegen die Hamas, gegen die Ajatollahs in Teheran, nachdem sie schon gegen Putin schrieb, im Ghostwriter-Machwerk in der „Welt“, gegen die „Securitate“, gegen Ceausescu – und gegen die Banater Schwaben! Doch Letztere haben das alles schon vergessen!
Der Nobelpreis ist ein Fait accompliSpeziell im Fall von Unbekannten, ja, Unwichtigen, wenn nach dem Ereignis kaum noch einer danach fragt – mit welchem Recht, aufgrund welcher Meriten wurde die hohe Auszeichnung, der einen zuerkannt und nicht einer anderen. Bei einem Barack Obama, der immerhin einige Jahre der mächtigste Mann Welt war und die Supermacht USA als Präsident daheim und in der Welt repräsentierte, regierte, dominierte, wird sich das Nachfragen halten, denn eine peinliche Lachnummer dieser Art aus Schweden ist nicht alltäglich – ein Friedensnobelpreis als Vorschusslorbeeren und in vorauseilendem Gehorsam!? Die Welt lacht heute noch – und spottet! Im Fall der Hasspredigerin und Nazi-Erfinderin Herta Müller aus dem Banat hingegen, der ein Skandal-Fall, aber nicht als solcher wahrgenommen werden soll, kräht kein Hahn mehr nach der Wahrheit! Schwamm, drüber, Deckel drauf – alles Schnee vor gestern!? Weil deutsche Machtzyniker es so wollen! Nach der Preisbekanntgabe im Jahr 2009 überlagerten 1000 Lügen aus großen Blättern alles, auch meine kleine Wahrheit, an der ich bis zum heutigen festhalten sollte, doch nicht als Idee fixe, sondern aus Gründen der Selbstachtung, eben, weil es nicht meine Wesensart ist, mich der Lüge zu beugen, ganz egal, wie sie daherkommt und wer sie verbreitet. Wie ich andere Dinge hinnehmen muss, die ich als Einzelner nicht abändern kann, weil andere mehr Geld und Macht haben als ich mit schwacher Stimme doch noch klarem Geist, so muss ich mit den gegebenen Machtverhältnissen leben, philosophisch fatalistisch – im Amor fati, getröstet von dem Gedanken, dass ich das Maximale getan habe, um auch diese maßlose Ungerechtigkeit abzuändern.
Das moralische Versagen des Westens gibt Putin Auftriebund anderen Figuren der Macht wie Putin. Die Chinesen, kluge Leute, machten noch keinen Gebrauch davon. Sie erreichen ihre Ziele auch ohne in die Doppelmoral-Debatte einzusteigen, um die eigene Moral durchzusetzen, was die Russen immer noch tun, ideologisiert von vorgestern. Die Chinesen schaffen vollendete Tatsachen, indem sie handeln, ohne groß über ihr Tun zu reden, am wenigsten moralisierend. Der Westen aber bleibt stur – und tut so, als ob, die Groteske der makabren Art fortsetzend, auch ohne Trump, denn jener braucht die Moral überhaupt nicht mehr, ist er doch längst schon jenseits von Gut und Böse – mit Netanjahu, der, ungeachtet aller inszenierten Demagogie, auch nur noch die Macht kennt, gleich Trump, nach innen wie nach außen.
Wie fühlt sich ein deutscher Blogger, den man völlig kaltgestellt hat? über Suchmaschinen, die nicht mehr „suchen“ dürfen!Wie ein Roboter ohne Akku, wie ein Elektro-Gerät, das man aus der Steckdose gezogen, dem man den Strom abgestellt hat, weil es gegen den Strom agierte! Gegen den Strom unterwegs, schwimmend, kämpfend, gleich dem gesunden Fisch, der sich erst treiben lässt, wenn er tot ist, schrieb ich auch über den Strom, ein ganzes Buch, im Auftrag - und dann noch ein viel dickeres Buch, doch, frei, was vielen nicht gefiel, was aneckte, unter den Braven, die immer brav waren, selbst unter den Kommunisten, dann aber auch unter den Guten und Gerechten und den Gläubigen des rechten Glaubens, die immer schon wussten, was ein soll, wer reden soll, schreiben – und wer zu schweigen hat im Staat der Freien. Ich lebte mein Leben in wachsenden Ringen, indem ich meinen Weg zum Selbst auf meine Art ging, im Kampf, oft allein, einsamer und einsamer werdend, nachdem die Mistreiter und Freunde dahinstarben, der Freund fürs Leben. Es ging nicht anders. Es ging nur so. Meine Erinnerungen kann mir keiner nehmen; sie künden vom Ankämpfen gegen etablierte Strukturen, dort und hier, vom aufrechten Gang auf steinigem Weg, auf dem schmalen Pfaden, den es, selbst in der Krankheit und danach, bis zum bitteren Ende zu gehen gilt, denn es gibt keine Alternative dazu. Wer versucht, mich kaltzustellen – und weshalb? Kleinkarierte sind es, Neider, Mittelmäßige, die funktionieren und die es nicht dulden wollen, das es auch noch Freie gibt, freie Geister, wie sie Nietzsche nannte, Nonkonformisten, Freidenker, Ketzer, Abtrünnige, Dissidenten, die man hemmen muss, deren Wirken man stoppen muss, damit nicht zu viele freie Gedanken im Umlauf kommen, Ideen sich nicht die Bahn brechen, die der Konvention zum Verhängnis werden, der Doktrin, die Weltanschauung ist und die das auch bleiben soll, umgesetzt im Staat und in der gegängelten, gezielt gesteuerten Gesellschaft. Also grenzt man die Anderen aus, unterschlägt die Sicht der anderen Seite, an der Hochschule, wo der Geist doch leben soll, in der Politik und im Alltag, wo Gesetze bestimmen, die auch von politischen Versagern gemacht wurden. Wer ist „man“ in diesem Prozess der Ausgrenzung und Abwürgens frei geäußerter[1] Gedanken? Danach fragte ich schon oft, ohne eine Antwort darauf zu finden! Aufrichtige Kritik eckt an. Also wird versucht, den Andersdenkenden mit Durchblick das Wasser abzugraben – ein Phänomen, das ich schon seit Jahrzehnten kenne. Kaum war ich da, und schon war ich erneut ein „Dissident“, am Gymnasium zunächst, dann an der Universität und schließlich als freier Autor und Denker schreibend wie publizierend, auch im Netz! Wen hat man mir nicht alles auf den Hals geschickt hat? Intriganten aller Art, biedere Existenzen, Lehrer, Hochschullehrer, höchst ehrbare Leute ebenso, ganz am Anfang, wie später, als es echt politisch wurde, Kanalratten, Schmähbrief-Schreiber, Denunzianten, selbst Nutten aus dem Milieu, um mich auszubremsen, um mich aus dem Gefecht zuziehen, das inzwischen Institutionen galt und Einrichtungen der undemokratischen Art, aber im Dienst des Staates, ausgetragen auf meta-Ebene in einer Debatte über Grundsätzliches, das man nicht hören sollte im freien Staat. Immer aus dem Dunkel heraus, die offene Konfrontation[2] scheuend! Wo die Staatsräson gilt und die Politik sich über recht und Gesetz erhebet, ist es durchaus auch legitim, wenn das freie Individuum mit allen zur Verfügung stehen Mitteln bekämpft wird, auch mit Kurtisanen an der Front gegen den Einzelnen, den es zu diskreditieren gilt, dessen geistige Autorität zerrüttet werden soll, bekämpft von obskuren Akteuren ohne erkennbare Identität aus der Anonymität heraus, die sich hinter Masken verstecken, weil sie es dürfen, gedeckt vom Staat. In diesem Kampf der Dunkelmänner gegen mich und andere Zeit- wie Staatskritiker meines Schlages, gegen Querulanten der Neuzeit, die man nicht wahrhaben will, die einfach nicht sein sollen, ist das Kaltstellen meines Hauptblogs über Suchmaschinen, die nicht mehr „suchen“ dürfen, die wohl letzte Phase meiner Bekämpfungen als Mensch und Geist, die mit dem Boykott meiner Erinnerungen und Aufklärungsschriften begann!? Vor dem Abführen? Aber auch das schreckt mich nicht! Denn, sollte es dann auch ein Verfahren geben und ich das „Forum“ doch noch bekommen, das man mir seit 20 Jahren versagt und die „Disputation“, der „man sich bisher feige entzogen hat, dann werden die Tage gekommen sein, an welchen in mich – vor aller Öffentlichkeit – auf meine Taten werde berufen können, noch mehr aber noch auf meine geistigen Werke, auf das, was ich geschrieben, um Zeugnis abzulegen und um aufzuklären[3] gemäß den Gesetzen der Vernunft und des gesunden Menschenverstandes, die in diesem Staat oft außer Kraft gesetzt wurden, damit die Erfindungswelt erfinden und die Staatsräson regieren kann.
[1] Seit einem guten Jahr wehre ich mich gegen diverse Formen der „Zensur“ in Beiträgen, in Selbst-Apologien-die man im Internet noch findet. Doch seit Juli/August 2025 etwa ist auch damit Schluss. Mein Protest gegen die Beschneidung meiner Meinungsfreiheit verfliegt mit dem Wind! Was meinen die Oberpharisäer der Nation dazu?
[2] Das kann man nachlesen, im Internet seit 2008, als es noch nicht absehbar war, dass es später einmal in Deutschland eine Beschneidung des Rechtes auf freie Meinungsäußerung geben werde, weil selbst ernannte Demokraten aus bestimmten politischen Parteien dem Recht grenzen setzen, auf ihre Weise, die an Corleone erinnert, aber auch an Hitler und Stalin oder Honecker und Ceausescu.
[3] Seit meiner Ankunft in Deutschland, also seit 46 Jahren, warne ich vor der „kommunistischen Unterwanderung“ dieses Staates, in welchem ich allmählich selbst zum „politisch Verfolgten“ werde. Noch nicht ganz wehrlos, aber fast!
Ohne die Suchmaschinen ist auch der freieste Blogger ein Nichts!Carl Gibson „reaktiviert“ seinen – seit 2010 bestehenden – Blog bei „Wordpress“, der ein Jahr lang ruhte, als Widerstandsakt gegen obskure Kräfte und als aktive Gegenmaßnahme zu einer ominösen „Zensur“ die es doch gibt, ausgeübt von wem auch immer, aber nicht legitim ist in einer echten Demokratie und im freien Deutschland!Wenn KI den Faden weiterspinnt, doch nicht im Sinne des Autors, und dabei die Fakten auf den Kopf stellt, wobei aus der Wahrheit eine freche Lüge wird!Wenn KI den Faden weiterspinnt, doch nicht im Sinne des Autors, dann kommt auch das Gegenteil davon heraus von dem, was der Urheber eigentlich bezweckte, der Autor, der zufällig eine Kritiker ist – in dem einem Fall, als KI aus mir, dem antikommunistischen Bürgerrechtler und Dissidenten einen „Kommunisten“ machte; und in dem anderen Fall, über den ich seinerzeit auch schon schrieb, der nun aber noch drastischere Konturen annahm, wo mich KI zum einem Netanjahu-Lobhudler macht, zum Claqueur eines Kriegsverbrechers, der zionistische Machtpolitik betreibt und Menschen im industriellen Maßstab töten lässt, so, wie die Menschheit es in zivilisierten Bereichen der Welt seit dem Holocaust nicht mehr erlebt hat. In beiden Fällen wurde die Wahrheit auf den Kopf gestellt. Mit der ersten Sache, die auf eine Verwechslung mit einem amerikanischen Journalisten gleichen Namens zurückging, was ich auch spontan „richtigstellte“ im Internet, konnte ich leben – ich nahm es mit Humor, darauf hinweisend, dass KI-Aussagen überprüft werden müssen, immer! Mit der zweiten Angelegenheit aber kann ich nicht leben, denn ich habe den israelischen Politiker Benjamin Netanjahu noch nie gelobt oder gar gewürdigt, weder den korrupten Demagogen und Machtpolitiker, der um jeden Preis an der Macht bleiben will, und der dabei über Leichen geht, noch den Kriegsverbrecher, den die Welt von der ersten Bombe auf Gaza an kennt, noch dessen Aspiration und Ziele. Genau das aber erfährt der Nutzer des Internets, wenn er dort unverblümt, als Tacheles, liest: Carl Gibson lobt Netanjahu und er ist ein Kritiker, der die Kritiker Netanjahus kritisiert! Geht es noch absurder? Fakt ist: diesen Netanjahu kritisierte ich bestimmt mehr als in 100 Fällen, lobte ihn aber nie! Die Belge dazu findet man im Internet in reicher Zahl, obwohl auch einige dieser Art weg sind. Wie konnte es dazu kommen? Nicht nur die dumme Maschine der Zensoren tappte in die Falle, schluckte den Köder, sondern auch KI nahm den vergifteten Braten auf, um daraus noch mehr Gift für die Welt zu machen und in die Welt zu streuen! Meine Identität als Autor und meine Haltung als Mensch und Geist wird so eklatant verfälscht!!! Aus mir, dem Zionismus- und Faschismus-Kritiker, wird ein Befürworter des Völkermords! Meine Überschrift: Netanjahu ist ein größer Führer Israels, so konstruiert, damit der Beitrag die Zensur der Maschinen im Netz passiert, erfüllte ihren Zweck: der Beitrag, politisch korrekt, also dem Narrativ Israels und des gesamten Westens entsprechend, ging durch, wurde „verschlagwortet“, erreichte die Leser, die Menschen weltweit, aber auch mit den drei Worten danach, im Nachsatz: in den Abgrund! (Diese aber wurden von den Zensur-Maschinen übersehen, weil Maschinen dumm sind, weil sie so programmiert wurden, um nur die Überschrift zu lesen, nicht auch noch das Dahinter – und fern der Möglichkeit, die Ironie einer Überschrift zu durchschauen!) Der vollständige Aussagesatz des Zeitkritikers und freien Bloggers Carl Gibson lautet also: Netanjahu ist ein größer Führer Israels in den Abgrund! Ein Menetekel für die Juden in Israel und in der Diaspora[1] … und für die Welt! Also haben mir die Maschinen Rache geschworen, weniger KI, denn sie „verschlagworten“, inzwischen überhaupt nichts mehr, was von mir kommt! Vendetta als Corleone nun aus Amerika? Meine Konsequenz daraus- Resignation? Noch nicht! Da auf meinem Google-Blog „blogger“ seit Monaten überhaupt nichts mehr geht, mehrere 1 00 Beiträge seit Juli/August nicht mehr gefunden werden, habe ich den – seit mehr als einem Jahr aus Zeitgründen nicht mehr bestückten – „Wordpress“-Blog de facto „reaktiviert“ und dort einiges erneut veröffentlicht, was an der anderen Stelle unter den Tisch fiel. Ob das etwas bringt, Erfolg hat, wird sich in den nächsten Tagen zeigen. Ich habe auch das versucht; als Ultima Ratio! Doch, wenn mich die großen US-Suchmaschinen auf eine Art „Rote Liste“ gesetzt haben, entschlossen, nichts mehr zu verbreiten, was aus meiner Feder stammt und im freien, westlichen Internet publiziert wird, dann hat mein Bloggen nach 15 Jahren ein Ende. Ohne die Suchmaschinen ist auch der freieste Blogger ein Nichts!
[1] Heute, am 23. Oktober 2025, ereignet sich gerade das, wonach ich seit zwei Jahren in diesem verlogenen Deutschland der Heuchler und Pharisäer rufe: ein deutscher Jude, wahrscheinlich ein Rabbiner, sagt im Bayerischen Radio 4 Klassik zum ansteigenden Antisemitismus: man müssen zwischen den Juden in Deutschland, die einen starken Bezug zu Israel haben, was natürlich ist, insofern es fromme Juden sind, und den Israelis, die gerade in Gaza Krieg führen, (noch genauer an 7 Fronten Krieg führen, ) unterscheiden, als zwischen den friedfertigen Mitbürgern in Deutschland und den Kriegsverbrechen der ultrazionistische, faschistischen Art, die in Gaza 67 000 Zivilisten töteten. Das predige auch ich als Prophet im eigenen Land, das in Sachen Aufklärung und Wahrhaftigkeit längst eine Wüste ist. Wie soll der Antisemitismus eingedämmt werden, wenn darüber nicht diskutiert wird, wenn Leute meines Schlages, offene Philosophen mit historischem Wissen und wissenschaftlichen Sachverstand, einfach ausgesperrt bleiben, während nur noch Politiker-Floskeln zählen oder sogar die taten der Hassprediger, die mit Fakes in Aktion sind, um die Vielen zu täuschen!
Die Deutschen sind in der Gaza-Materie vollkommen desinformiert - Propaganda wirkt: Oder, noch ein paar Gründe, weshalb der Philosoph Carl Gibson schweigen und sein Blog gänzlich tot sein soll!Das kommt neben anderen Faktoren auch davon, wenn man Hetzfiguren und Hassprediger an die Front schickt, Gestalten wie Herta Müller, an die Propaganda-Front, Nebel verbreitend, statt aufklärend, wie es bei Desinformation angesagt ist, immer dann, wenn das Volk verdummt und hinter dem Mond gehalten werden soll, also eine Figur und Marionette, die von obskuren Kräften in Deutschland aufgebaut wurde, um gegen Systemrivalen eingesetzt zu werden, während man im gleichen Atemzug - und nunmehr schon über Monate – alles zu verhindern sucht, was ich schrieb und auf meinem Hauptblog publiziere, über die Nahost-Thematik hinaus. Fakt ist: ich kann meinen Beruf in Deutschland nicht mehr ausüben! Ich kann nicht mehr bloggen, kein Geld damit verdienen, Geld, das mir die Veröffentlichung der Bücher zur Sache ermöglichen würde, weil ich inzwischen massiv ausgebremst und vollständig verhindert werde. Desinformation auf der einen Seite – Verhinderung der Aufklärung auf der anderen Seite: das ist mein Los als Autor und Publizisten in Deutschland, heute, im Oktober 2025, wo überhaupt nichts mehr geht! Da ich gesundheitlich immer noch angeschlagen[1] bin und den - bei Massenveranstaltungen aufkommenden - Stress vermeiden muss, habe ich mir den Gang zur Buchmesse erspart, den ich so viele Jahre wahrnahm, um den „Markt“ zu studieren und um mit den Akteuren zu reden, die Bücher machen Doch was hätte ich auch schon mit Verlagen bereden sollen, potenzielle Projekte ansprechend, etwa die einigen 100 Essays in dem anstehenden Buch über „die Kinder von Gaza“, wenn man in Deutschland kritische Bücher zu diesem Thema überhaupt nicht haben, drucken und lesen will, weil das „andere Narrativ“ immer noch Priorität hat, von der Politik verkündet wie betrieben, mitgetragen von den großen Medien der Nation – über die rein zionistische Presse hinaus -, dann aber auch noch ins Volk gestreut über die billige Propaganda der Hetzer in Mission und der primitiven Propagandisten, die mit der Materien überfordert sind, und auch noch über Machwerke auch Ghostwriter-Feder, die nichts als „Fakes“ sind, aber trotzdem unter dem Namen gemachter Puppen Verbreitung finden – und angeblich Akzeptanz im Heer der getäuschten Ahnungslosen, aus denen Claqueure werden, die dem zujubeln, was sie nicht durschauen. Also habe ich in den letzten Wochen etwas Zeit in investiert, um auf „Facebook“ das zu tun, was ich früher im Hauptberuf tat, als ich ganze Staaten und Völker der Welt beobachtete, Märkte und Menschen, Politiker und Verführte in diversen Systemen. Heute, wo in der EU die Völker, die eigentlich zusammengehören sollten, aneinander vorbei leben, ohne dass das eine Volk eine Ahnung davon hat, was bei den nahen und fernen Nachbarn abläuft, ist solches „Beobachten“ der großen Verführung auch im kleinen Maßstab möglich, in den so genannten „sozialen Medien“ (!!!), wo die Massen manipuliert werden, nicht anders als im Einzelstaat, ohne dass der Verführte, instrumentalisierte Einzelne sich der Rolle bewusst wird, die er dort mitspielt, wo er spielen darf, auf eigener Spielwiese, für ohn gemacht, in dem er sein „Zeichen“ macht – und akklamiert, während der „Finger nach unten“, der im alten Rom den Tod des Gladiators bedeutete, dort nicht vorgesehen ist – an exponierter Stelle - noch weniger der ausdifferenzenzierte Kommentar, da man dort eine wissenschaftliche Diskussion oder Debatte nicht führen kann. Also versammeln sich die Vielen aus der Schar der Verführten hinter der Hasspredigerin, die man ins Rennen geschickt hat, um das mit einem „Gefällt mir“ zu honorieren und mit zu stützen, was die Väter der Propaganda und des Narrativs der Desinformation im Sinne der Staatsräson in finsteren Stuben ausgeheckt und aufgetischt haben, um geschluckt zu werden, gleich manchem vergifteten Braten! Demokratisch korrekt das Ganze! Der Dumme ist nur, wer dabei mitmacht, weil er es nicht durchschaut! Mein Dagegenhalten, auch dort: so verhältnismäßig wie die Verhältnismäßigkeit im Gaza-Krieg: 1 zu 1 000! Fakt ist, etwa im Skandal-Fall Herta Müller, dem man mir gestern wieder vor die Nase rückte, um eine Reaktion zu provozieren und ein paar dumme Kommentare dazu, denn davon lebt die Plattform, abgegeben von Ahnungslosen, die oft auch nur zu jung sind, um die Verhältnisse im Kommunismus zu kennen – und die allein schon deshalb, den „konstruierten Mythos“ rücksichtsloser Politiker als bare Münze nehmen, also die Pseudo-Dissidentin und Systemprofiteuren als echt verfolgte Heroine als den Widerstand betrachten. Der Mythos lebt, während Fakten und historische Wahrheiten verdrängt wurden und lägst untergegangen sind nach der Kurspflege – mit Geld und Macht - der reinen Lüge! Dass die „falsche Heldin“ dann auch noch mit einem „Falschen Mythos“ unterwegs ist, gestützt in den Mainstream-Medium, mit den „Feindbildern“ Putin, Hamas, Iran, das ist für den armen „Gefällt-Mir-Setzer“ dann doch zu viel, für den armen Rumänen aus Transsylvanien, aus der Moldau oder aus der Walachei und sogar aus meiner Heimatstadt Temeschburg (Timisoara), die von dem westdeutschen Fritz aus dem Schwarzwald seit vielen Jahren erfolgreich regiert wird, ebenso, wie für den Deutschen in der Wiedervereinigung, der nicht mehr recht weiß, wie es vor 35 Jahren in der SED-Diktatur des Erich Honecker zuging, in der DDR, die ein Staat des Unrechts war. Vor Tagen schrieb ich noch einige Worte dazu, als es um die späte Nach-Inszenierung der Pseudo-Ikone ging, die von Pseudo-Demokraten und pseudodemokratischen Einrichtungen in Deutschland wie die KAS der CDU am Leben gehalten wird – wie ein Vampir und mit dem Blut echter Autoren! Auch setzte ich einige Links, auf aufklärende Beiträge aus meiner Feder verweisend! Doch wer will das lesen, wenn ganze Bücher, die ich dazu schrieb, verrauschten in Deutschland, weil es jene nicht geben durfte? Propaganda wirkt – und die Dummheit bricht sich ihre Bahn, während andere, denen nichts einfällt und die nichts Eigenes anzubieten haben, mit hergeholten Weisheiten das Volk beglücken, oft auch mit – aus dem Kontext gerissenen, als missverständlichen - Zitaten, denn so ganz genau muss es der Leser, der keine Bildung hat, der bisher ohne echte „Kultur“ auskam, auch nicht wissen! Weil ich das so sehe, eben anders als die Offiziellen, stehe ich auch in der Ecke – mein Blog aber, mein bewährtes Sprachorgan, wurde totgemacht, ganz abgewürgt, von wem[2] auch immer! Zufällig hörte ich gestern im Klassik-Sender des Bayerischen Rundfunks von einer Umfrage zum Thema Meinungsfreiheit in Deutschland, auch welcher hervorging, dass viele meiner deutschem Mitbürger dieses Grundrecht, für das ich – auch auf meinem Blog und an exponierter Stelle seit mehr als 15 Jahren - öffentliche eintrete, eingeschränkt und in Gefahr sehen und die auch der Meinung sind, das, was ich immer wieder hier ansprach, zu viele Themenbereiche „tabuisiert“ werden- sowie dass eine moralisierende Gängelung von oben herab stattfindet, wo der Pfaffe als Politiker redet oder der Politiker den Pfaffen mimt! Das Volk ist nicht dumm[3], doch das Volk, das scheinbar eine dumme Puppe als Lichtgestalt akzeptiert, dringt mit seinen natürlichen, lebensnahen, vernünftigen Anschauungen nicht durch, weil die Doktrin bestimmen soll, damit die Rücksichtslosen ihre Staatsräson in allen Bereichen durchsetzen können, nach wie nach außen, im Frieden, aber auch über Krieg. Damit Politiker und Pfaffen aber reden dürfen, soll der Philosoph schweigen, im Buch und auf dem Blog! Im freien Deutschland und im alten Europa der Kulturen und Zivilisationen heute!
[1] Dessen ungeachtet muss in mit der Frustration leben, die sich täglich einstellt, wenn ich feststelle, dass meine geistige Arbeit ausgebremst, verhindert wird – und das in einem freien Staat!!!
Kann ein Steinmeier mir das erklären? [2] Wahrscheinlich wird man auch diesen Beitrag im Internet nicht mehr finden, weil er von den großen Suchmaschinen, wo ich möglicherweise auf einer „Roten Liste“ gelandet bin, nicht weitergegeben wird. besonders traurig aus meiner Sicht: früher, vor 50 Jahren, als ich in der kommunistischen Diktatur für Meinungsfreiheit und andere Menschenrechte und Bürgerrechte eintrat, um im Gefängnis zu landen, kannte ich meine „politischen Gegner“. Heute aber weiß ich nicht, wer mich bekämpft! Die Gegner, nach den ich hier oft schon fragte, hüllen sich in Schweigen, gut verborgen in der Dunkelheit, was überhaupt nicht in eine echte Demokratie passt, aber in eine Diktatur, die so ihren Anfang nimmt.
[3] Viele Bürger sind eingeschüchtert, und sie wagen es deshalb nicht, auf meine Beiträge in den sozialen Medien direkt zu regieren, was so früher in der Diktatur der Fall war. Ungeachtet der Tatsache, dass viel von dem weg ist, was ich publizierte, ist noch einiges da, was aussagekräftig und kritisch ist. Es wird auch rezipiert, gelesen, das sehe ich im Internet, ohne zu wissen, wer liest. Jedenfalls sehe ich an den Themen, dass sehr bewusst gelesen wird. Der Michel ist längst aufgewacht, nicht mehr ganz hinter dem Mond, aber immer noch unfähig oder zu feige, um die Konsequenzen aus der progressierenden Beschneidung der Grundrechte zu ziehen. Was ich als ein Opfer der Zensur täglich erlebe, davon wissen viele arglose Bundesbürger, die nicht kritisch publizieren, natürlich nichts!
Deutsche Selbstverleugnung – hinter den „deutschen Stadtbild“ steht das „Deutschland-Bild“, das man im Ausland vom Land der Deutschen hat, nach der WiedervereinigungUm Deutschland richtig zu bewerten, braucht man einen Vergleich. Nachdem ich vor 46 Jahren um diese Zeit mit kleinem Koffer, doch mit dem „Idealbild Deutschland im Gepäck“, in den noch geteilten Staat einreiste, zwanzig Jahre alt, unmittelbar aus dem roten Gefängnis kommend, begann ich mit dem Vergleichen – und als guter Komparatist, nicht nur in der Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte – habe ich nie mit dem Vergleichen aufgehört, auch dann nicht, als man von meinem Buch über Deutschland nichts wissen wollte, 2016, mich, den bereits 2008 in die Ecke Gestellten, weiter isolierend und ausgrenzend, als Mensch und Geist. Nach dem Überwinden meiner schweren Erkrankung 2019 kamen noch einige 1 000 Seiten dazu, „Über Deutschland“, die ich noch nicht zum Buch machen konnte, aus vielen Gründen, deren Essenzen man aber zum Teil im Internet lesen kann, insofern die Beiträge noch da sind, denn viel von dem, was ich dachte, schrieb und öffentlich auf meinen Blogs seit 2010, ist weg! Seit Monaten geht dort gar nicht mehr! Also gab ich zur jüngsten Debatte über nationale Identität - und somit über ein oft von mir behandeltes Thema - auf der Plattform „F“ ein kurzes Statement ab, meine Mitbürger zum „Goggeln“ auffordernd: Aus aktuellem Anlass - was Kanzler Merz heute auffällt, Stichwort „Stadtbild“, was nun einige aufschreckt aus der Schar der Guten und Gerechten, konnte man schon lange sehen, seit der "Multikulti-Debatte" in dem "Einwanderungsland" Deutschland, das die CDU unter Kohl, Geißler und Rüttgers - Kinder statt Inder" nicht wollte, das aber Realität wurde unter Schröder – und seit Merkels 1 000 000-Syrer-Aufnahme noch greifbarer wurde, frech, am Volk vorbei: ich hielt seinerzeit mit einem Buch dagegen, mit einem hier verfemten Buch. Was ist, kann man nicht leugnen; in der deutschen Kleinstadt, auch hier, wo die Deutschen langsam aussterben, ist das Phänomen noch deutlicher zu erkennen. Beiträge zu diesem „Wandel“ aus den letzten Jahren findet man auf meinem Blog. Man muss nur suchen. Und in dieser Debatte bin ich nur eine Stimme aus dem Volk.
Apartheid – was in Mandelas Südafrika schlecht war, ist in Netanjahus Israel auch nicht gut,muss also geistig überwunden und abgeschafft[1] werden, nicht anders als im Süden Afrikas, wo das möglich wurde, weil – über Mandelas[2] siegreichen Kampf hinaus - die zivilisierte Welt es so wollte und auch politisch durchsetzte. So wird es auch in Israel kommen, nachdem der Kriegsverbrecher weg sein wird und im Gefängnis, wo Olmert war und Sarkozy heute sitzt, in beiden Fällen die Kraft der wehrhaften Demokratie bestätigend, aber auch Carlos, der Terrorist von Weltruf sowie die Menschheitsverbrecher nach Stalin und Hitler, die Serben Milosevic, längst tot, doch noch büßend Mladic und Karadzic, auf Putins Verbrechen in der Ukraine verweisend, aber auch auf die 67 000 Toten in Gaza, die Netanjahu möglich gemacht hat, der Rächer und etwas andere Messias[3], der sich allein für zivilisiert hält, neben Gallant, gar noch für den Retter der Zivilisation des Abendlandes ohne „human animals“ – und das als Jude nach dem Holocaust!
[1] Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Die „Zeit der Apartheid“ ist vorüber, auch in Israel. Der Aufstand der anständigen Juden in Israel gegen Netanjahus Krieg in Gaza ist nicht mehr aufzuhalten – 100 Tage[1] Vergeltungs- und Zerstörungskrieg gegen ein Volk: das Maß ist voll, „enough is enough![2]“ Weltweite Proteste in 60 Städten!
Alttestamentarisch - Es geht dem Blogger wie dem Blog, so wie der stirbt, so stirbt er auch!
Vielleicht kommt ein Brahms, der auch das in Ton setzt!
Entwurf: Überzeugungen sind Gefängnisse[1] – Nietzsches Botschaft und die Machtpolitik in den Kriegen von heute: über den Nutzen der Historie wie der Moral für das Leben.Ein Essay zur ungeistigen Situation der Zeit aus der Feder eines freien GeistesGestern, an Nietzsches Geburtstag, wurde eines seiner berühmten Worte durch die sozialen Medien gereicht, eine Weisheit, die durchaus in die Zeit, in einer zeit der kriege, in welcher auf Vorurteile gestützt, wieder einmal Weltanschauungskrieg ausgetragen werden, von Putin in der Ukraine, von Netanjahu aber im Heiligen Land, wobei sich das wiederholt, was die Menschheitsgeschichte in höchst verbrecherischer Umsetzung gerade erst unter Hitler und Stalin erlebt, anders abgewandelt auch bei Mao und Pol Pot – ein Neostalinist der eine, der Russe, ein Jude und Ultra-Zionist der andere, den gesuchten Kriegsverbrecher, der auch als solcher weiter regiert und über ein ganzes Bestimmt, und das auch noch im Namen der Demokratie. Und Nietzsches gewichtige Erkenntnis, die Überzeugung sei gefährlicher für die Wahrheit als die Lüge[2], eine Einsicht, die nicht ganz neu ist, was wurde daraus? Die Überzeugungen sind einzelner sind immer noch da – und sie bestimmen über Krieg und Frieden, über Leben und Tod! Mit Nietzsche ging ich durchs Leben, mit dem gefährlichen Philosophen, der anregt, dessen Sätzen man aber nicht blind folgen kann, überzeugt ein Nietzscheaner zu sein, ein Anhänger des teutonischen Denkers mit hohem Wirkungsgrad und Reichweite, eben, weil er offen ist, seit früher Kindheit, als der Dorfpfarrer - gegen den Atheisten schimpfend – den Namen mit den zu vielen Buchstaben, wie die Franzosen meinen, zum ersten Mal in meinen Ohren erklingen ließ, in scharfer Abgrenzung von dem Gottfernen, der Gottes Tod verkündet hatte, natürlich nur für seine Zeit, das Christentum aber verfluchend, in späten Tagen, das real existierende des 19. Jahrhunderts nach Feuerbach, wie das historische seit Paulus. Ein gut einstündiges Telefonat mit einem Prälaten aus Köln später war abrupt beendet, als ich mich zu Nietzsche bekannte, noch ohne meine Haltung weiter begründen zu können. Die Überzeugung des anderen, der ein strammer, vielleicht sogar ein frommer Christ war, hatte das Gespräch abgewürgt, was oft dann der Fall ist, wenn Weltanschauungen, Religionen, ganze Nationen aufeinandertreffen, aneinander vorbei reden, sich oft sogar in die Haare fallen, sich, bekriegen, weil jedes Volk sich im Bund mit dem stärkeren Gott glaubt, in rechten Glauben – von Josua gegen Amalek bis zu Netanjahu gegen die Palästinenser, die Araber sind und mehrheitlich der Lehre Mohammeds folgen wie alle Araber. Genozid damals, Völkermord auch heute, damals, in den frühen Tagen der Menschheit noch legitim, weil ein Volk von je her das andere ausrottete, nach den Gesetzen der Natur, der Stärke die Schwächeren, heute aber, nach dem Genozid an den Juden nicht länger legitim, da gebannt durch das Völkerecht und die Moral, die ein Nietzsche zurückweisen sollte als christlich-bigotte Unmoral, ohne aber die zertrümmerten alten Tafeln neu beschreiben zu können. Nietzsche klagte an, verfluchte und schied im Wahn – die Anregungen sind geblieben, uns helfend, die Geschichte zu deuten, Ideen, Dichtung über Wahrheiten und Lügen, weniger die Fakten von heute, die Klartext reden, Tacheles, nicht nur für die Juden in Israel und in aller Welt. Mit einem Aufsatz über den jungen Nietzsche, der damals, in Pforta[3], schon ein kleiner Dichter war, erfolgte mein wissenschaftlicher Durchbruch, 1986, in Wien; danach blieb ich dem Philosophen treu, ihn wieder und wieder lesend, studierend, den Einsamen von Sils Maria, der noch viel einsamer war, als andere Einsame[4] der Zeit und nach Nietzsche, und erst jüngst wieder, nach der Krankheit, den „Zarathustra“! Was ist inzwischen aus der Menschheit geworden? Sie beten immer noch den Esel an, die Heiligen, die Guten und Gerechten dieser Tage, nach Heine, nach Nietzsche - und sie dienen immer noch dem Großen Götzen, auch im Krieg, während ein Volk über das andere Volk herfällt, weil ein ganzes Volk von Überzeugungen bestimmt wird, das mit den Werten, religiösen Vorstellungen und Prinzipien anderer Völker kollidiert, einfach so, auch dem Bauch heraus, wenn keine Bildung da ist oder aus tradierten Vorurteilen, die sich dann einstellen, wenn historisches Wissen fehlt, weil die Abläufe der Geschichte falsch dargestellt wurden, was zuletzt in der Welt der Kommunisten, die oft Nationalisten waren der Fall war. „Lass‘ und doch etwas machen, auf den Weg bringen“, sagte mir ein in Deutschland exilierter Rumäne seinerzeit, als, noch vor „Solidarnosc“ in Polen, 1981 die UNO-Klage gegen das Regime Ceausescus anstand, doch mit dem Nachsatz, „mit den Ungarn geht es einfach nicht!“ Mehrfach hatte er, der bis zuletzt gegen die Diktatur der Kommunisten in Rumänien publizistisch ankämpfte[5], es versucht, mit Madjaren im Exil einen Staat zu machen, doch es hatte einfach nicht funktioniert. Ein aufgeklärter, humanistisch orientierter Jude war mit von der Partie, als ich dann dazustieß, um die Klage gegen die rote Diktatur auf den Weg zu bringen in Genf, aber kein Ungar, weil die Ressentiments, von mir auch im Testimonium erörtert, stärker waren als der Geist der Versöhnung und der Blick auf eine gemeinsame Zukunft in Europa. Erst jüngst, hier im Weinberg: zwei Kurden beim Reben zurückschneiden. Sie waren freundlich, boten mir etwas zum Trinken an und Schokolade. „Du deutsch!? Deutsche Leute, gute Leute“, sagte der eine Kurde, während der andere Landmann ergänzte: „Türken schlechte Leute, Afghanen auch schlechte Leute!“ Nach dem Genozid der Türken an Armeniern und dem langen Kampf gegen die Kurden in der Region, denen man bisher den freien, souveräner Staat ebenso verweigert wie den Palästinensern – in der „Symphonie der Freiheit“, 2008, wurde beides vom mir mit thematisiert im Zusammenhang mit der UBO-Klage in Genf – war diese kurdische Sicht der Dinge und somit die schlichte Ablehnung der Türken gut nachvollziehbar. Doch was hatte es mit den Afghanen auf sich? Weshalb waren jene Brüder im Glauben, die doch aus Muslime war waren, schlecht? Dort endete mein Wissen – und auch heute weiß ich es nicht, weil ich noch nicht die Zeit hatte, um der Frage auf den Grund zu gehen, Tieferes, Unbekanntes zu ergründen. So ist es auch mit Gaza, wo das Schicksal der Einzelnen aus dem Volk Israels berührt, das Los der 67 000 aber ignoriert wird, namentlich auch noch bei vielen meiner Landsleute, die aus der Diktatur kommen, sich aber in eine bequeme Weltanschauung flüchten, die vergessen, woher sie stammen, die verdrängen wie andere Deutsche auch, was unter Hitler war, ohne Lust, sich mit der Geschichte überhaupt und mit der Geschichte jener Region zu befassen, mit Ursache und Wirkung, von dem Gesetz, das ein UNO-Generalsekretär Antonio Guterres sehr wohl kennt und offen anspricht, während die Machtpolitiker des gesamten westen wegschauen, um einer zynischen Staatsräson das Wort zu reden, fast mit Nietzsche – gegen die Moral! Das, was ich in über 700 Tagen zum Thema Gaza schrieb, interessiert diese Lands-Leute, sonst nette Mitmenschen, überhaupt nicht![6] Schließlich hat man sich Überzeugungen zurechtgelegt – das reicht; das muss reichen, schließlich ist man ja kein Atlas, der das Unrecht der ganzen Welt auf den Schultern trägt. Eine bittere Erfahrung: auf einmal glaubt man mir, dem man sonst Glauben schenkt als einem Opfer der Diktatur, nun nicht mehr, eben, weil eine eigene Überzeugung mit einer anderen Sichtweise kollidiert! Begründet auch noch mit „Sympathie“ – mit „Sym-Pathie“ für die Juden, deren Geschichte im nahen Osten man eigentlich nicht kennt, weil man sich nicht damit näher beschäftigt hat, und mit „Anti-Pathie“ für das Volk der Palästinenser und für die Araber dahinter, weil man diese alle – als Gegner der Juden – mit den „Terroristen“ identifiziert, die der Widerstand gegen die Besatzungsmacht hervorgebracht hat, aber ohne die Gründe zu kennen oder die Bestimmungen des Völkerrechts, die da sind, um Konflikte zwischen den Völkern zu verhindern. Über meine – schlecht informierten – Landsleute hinaus, sind weiter Teile der deutschen Bevölkerung von dem gleichen Phänomen betroffen, weil zu dem Thema nur ein Narrativ in Deutschland transportiert wird, nämlich das „offizielle“, das zugleich Staatsräson ist – und dies schon seit Jahrzehnten! Dummerweise kann man Überzeugte, die auf ihre Weise Fanatiker und Glaubenskämpfer sind, nicht von anderen Sichtweisen überzeugen, auch jene von der Konrad-Adenauer-Stiftung nicht, die sich nun, im Casus belli, als gute Zionisten outen! Auch von der Einsicht nicht! Sie sind stur – und sie bleiben stur, vielleicht auch, weil eine sture Kanzlerin vorangeht, die Macht der Politik über Recht und Gesetzt erhebend im Sinne eines eigenen Gesetzes, der einer privaten Staatsräson entspricht, die dann aber – mit macht – einem ganzen Volk aufgezwungen wird, Fakten schaffend, auch, wenn das Geschaffene Volk und Staat schadet! Der Starke ist am mächtigsten allein – auch im Deutschland von heute!? Bibi würde wohl zustimmen – und Trump auch, obwohl er kein Glaubenskämpfer ist, kein Weltanschauungskrieger, dafür aber ein naiver Privatmann als Politiker, der an Macht du Größe glaubt, gemäß eigener Moral und einem Eid auf Gott und Vaterland geschworen auf zwei Bibeln! Ein Axel Springer, der nicht recht wusste, ob er ein Christ sei oder lieber doch eher ein Jude, konnte mit den Arabern nichts anfangen, wie es salopp bei Biographen heißt. Andere christliche Zionisten[7] können das auch nicht – ihr christlicher Zionismus, was immer das auch sein soll an offenbarter Intoleranz, reicht ihnen vollkommen aus, um Milliarden locker zu machen – für Bomben auf Gaza, hergestellt in Waffenfabriken, wo man vielleicht sogar die Mehrheit der Aktien in den Händen hält. [1] In Nietzsche, „Der Antichrist“: Einen Schritt weiter in der Psychologie der Überzeugung, des »Glaubens«. Es ist schon lange von mir zur Erwägung anheimgegeben worden, ob nicht die Überzeugungen gefährlichere Feinde der Wahrheit sind als die Lügen (Menschliches, Allzumenschliches I, Aphorismus 54 und 483). Diesmal möchte ich die entscheidende Frage tun: besteht zwischen Lüge und Überzeugung überhaupt ein Gegensatz? – Alle Welt glaubt es; aber was glaubt nicht alle Welt! – Eine jede Überzeugung hat ihre Geschichte, ihre Vorformen, ihre Tentativen und Fehlgriffe: sie wird Überzeugung, nachdem sie es lange nichtist, nachdem sie es noch länger kaum ist.“ Nicht zufällig gibt es im meinem Testimonium ein Kapitel:
[2] Im Internet teils leicht verändert zitiert in diversen Sprachen: ob nicht die Überzeugungen gefährlichere Feinde der Wahrheit sind als die Lügen (Menschliches, Allzumenschliches I, Aphorismus 54 und 483). [3] Ohne zu ahnen, dass ich später einmal im Leben, in den Jahren 2009 – 2014 einmal ein ganzes Buch über Herta Müllers Plagiate aus meinem Werk schrieben würde, ein Buch, das sich an 50 US-Elite-Hochschulen findet, an deutschen Universitäten aber rar ist, hatte ich 1985, noch mitten im Studium, einen literatur-detektivische Aufsatz verfasst – über die Lenau-rezeption des jungen Nietzsche, in welchen ich ein ganzes Kahr Arbeit investiert hatte, sechs Jahre vor meinen akademischen Abschluss in Philosophie, später in Würzburg, wo ich auf Thea Meyer traf, der zum väterlichen Freund wurde und zum Doktorvater neben Heinrich Rombach. Näheres in meinen Erinnerungen und im Internet. Poetische Anklänge nachzuweisen ist Schwerstarbeit, denn man muss das Gesamt beider Dichter kennen. Anders als schnelle Belletristik, die man auch auf dem Weg ins Klo verfassen kann, muss in solchen Studien alles stimmig sein, was man dem Gericht im Falle einer Klage oder der staunenden Welt präsentiert, was heute – von Nicht-Literaturwissenschaftlern – nur schwer nachvollziehen werden kann. Solche Werke schreibt man nicht aus Pläsier oder, um viele Leser zu gewinnen, sondern aus der Notwendigkeit und aus der Pflicht heraus, manchmal sogar – wie i meinem Fall – als „Plagiat-Opfer“! Honorieren wird man das in der breiten Gesellschaft nicht, am wenigsten in Deutschland, wo die Plagiatorin Herta Müller auch noch politisch protegiert wird, der Vielfach-Besohle verbannt in der Ecke steht. Zu Pforta: [4] Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Ein Einsamer von heute - In memoriam Theo Meyer, Auszug aus: Carl Gibson, Koryphäen der Einsamkeit und Melancholie in Philosophie und Dichtung aus Antike, Renaissance und Moderne, von Ovid und Seneca zu Schopenhauer, Lenau und Nietzsche
[5] Ion Solacolu, Herausgeber und Redakteur der Exil-Zeitschrift des „Demokratischen Kreises der Rumänen in Deutschland“, „Dialog“, in Offenbach erschienen, ab 1089 nach Bukarest verbracht, zwecks Archivierung.
[6] Falls die Kommentare nicht gelöscht wurden, so etwa, wie mein Blog seit Monaten blockiert wird, kann man meine Kurz-Aufklärung dort nachlesen, auch das Folgende, auf der Plattform „F“:
Die Materie Naher Osten muss man sich Stück für Stück mühsam erarbeiten, man braucht völkerrechtliches Wissen, dann die Geschichte der Region nach dem Ersten Weltkrieg, dann den ideologischen Hintergrund, das Alte Testament, das Judentum, die Mythen, die Verfolgung, bis hin zu Herzl, da kommt einiges zusammen, um den uralten Konflikt zu verstehen, der auch ein Glaubenskrieg zwischen drei Religionen ist. Der Deutsche ist seit Jahrzehnten in der Sache einseitig informiert, also auch nicht frei in seinem Denken. Wenn ich über 700 Tage über diesen Konflikt schrieb, dann hat das seine Gründe - über Putins Krieg schrieb ich nur 100 Tage. Ich habe viele angesprochen, die in Deutschland aus politischen Gründen und aus Gründen Staatsräson unter den Tisch fallen, während die Politik das Recht überlagert – und das in einer Demokratie. Mein Blog wird nicht zufällig blockiert, sondern weil ich Tacheles rede, was man im Kibbuz versteht. An dieser Stelle kann man das Thema überhaupt nicht diskutieren, schon gar nicht differenziert, nicht einmal andiskutieren, wenn das sachliche Wissen und die Lektüre dazu nicht gegeben sind. Sowie: Der Judenstaat ist eine brutale Besatzungsmacht, die die Palästinenser mit harter Hand regiert. Allein im Westjordanland starben über 1 000 Menschen seit dem Gaza-Krieg. Hinzu kommen dann noch die 67 000 anderen, in Gaza, darunter über 17 000 Kinder, die nicht in den "kämpfenden Organisation" aus dem Widerstand waren. Was eine „Besatzungsmacht“ ist, dass es ein „Widerstandsrecht“ gibt, etc. - das weiß der normale Deutsche kaum, auch nicht, dass das Westjordanland in 900 Bezirke aufgeteilt ist, wo jeder Araber überwacht wird von diversen Kameras an jeden Beobachtungspunkt, dass jeder Palästinenser willkürlich festgenommen werden kann, festgehalten ohne Verfahren über Monate und Jahre, dass er während der Haft gefoltert, gar getötet wird, ohne dass einer haftet! Dass es Faschisten sind, die diesen Apartheid-Staat, der sich längst isoliert hat und ein Paria-Staat ist, am Leben halten – mit einem Regierungschef, der mit international gültigen Haftbefehlt gesucht wird! Auch das sind Tatsachen! Geschichte kann man interpretieren, deshalb gibt es auch Holocaust-Leugner, die die Fakten nicht wahrnehmen wollen; Journalisten sind der Wahrheit verpflichtet, nicht der billigen Propaganda für gutes Geld! Sogar das Völkerrecht, das kodifiziert ist, wird interpretiert - die 67 000 Toten aber sind genauso da wie die – „symbolische“ - Zahl der 6 000 000 Toten der Juden aus dem Holocaust. Dort endet die Interpretation; dort aber beginnt die Verfälschung der Geschichte wie der Moral, wenn man sorglos mit den Zahlen und Fakten umgeht. Eine Meinung ist dort nicht gefragt, aber eine Haltung.
[7] Was ich zu Springer schrieb und hier auf dem Blog publizierte, wird man im Internet nur schwer finden.
Von der großen Gesundheit … und über Strategien der Ausgrenzung – oder, weshalb es keine neueren Fotos von Carl Gibson in Internet gibtBilder vermitteln eine Botschaft, besonders dann, wenn es zeitnahe Aufnahmen sind, natürlich Aufnahmen, inmitten der Natur zufällig entstanden – den Augenblick einfangend wie das Konterfei als Spiegelbild der Gestimmtheit und der Seele. Das „Wie-geht. Es Dir?“ findet spontane Antwort im Bild. Deshalb, also, um meinen unbekannten Lesern in aller Welt etwas von meinem inneren Zustand mitzuteilen, habe ich immer wieder aktuelle Beiträge mit zeitnahen Schnappschüssen von mir unterlegt, Fotos, die aber im Internet nicht auftauchen, wahrscheinlich, weil die Bildunterschrift stört, nicht politisch korrekt und somit unerwünscht, nämlich die Bezeichnung „Staatskritiker“! Der Begriff „Zeitkritiker“, den ich seit 2010 auf den Blogs und in meinen Büchern etabliere, einen Begriff, der auf Heine und Nietzsche zurückgeht, wurde von den Zensoren wohl noch hingenommen, von den Gestalte mit er Schere, die das ausmerzen, was nicht sein soll – denn was ist schon ein „Zeitkritiker“, wenn er nicht unbedingt DIE ZEIT kritisiert, das Lügenblatt aus Hamburg, wo Wahrheiten gemacht und gestreut werden, weil es gewissen Leuten so gefällt! Aber ein „Staatskritiker“? Der eckt an, weil er Missstände anspricht, die es im freien Deutschland der Dunkelmänner nicht geben darf! Also stopfen wir ihm den Mund, so oder anders, diesem Stehaufmännchen[1], das schon weg war, nun aber wieder da ist – und das, wie schon vor 50 Jahren in der roten Diktatur, wieder Ärger macht, Tabus enttabuisiert, Schlafende wachtrüttelt und schlafende Hunde weckt, in dem er, selbst auf den Hund gekommen oder zum Hund[2] gemacht, nun laut bellt, disharmonisch bellt, ergo die Seele reinigt in eigener Katharsis, was man auf dem Foto dann auch sieht, denn der Hundertjährige, der noch nicht aus dem Fenster sprang, hält sich immer noch … ganz gut, wie es scheint, aber nicht erscheinen soll im Netz, ungeachtet der schweren Erkrankung, die er überlebt hat! Man hat mir das bescheinigt[3] Also müssen sich meiner Leser im Kibbuz und anderswo mit alten Fotos begnügen, mit dem Alten Mann, der gerade seine Verjüngung erlebt, im Kampf, der Geist und Seele wachhält – und, was die alten Griechen seit Hippokrates schon wussten, den Körper gesund! Wer sich der Gängelung durch die Zensoren entziehen will, wer wirklich wissen will, wie es mir geht, an dem einen Tag und an dem anderen, wer wissen will, was mich bewegt und bedrückt in den letzten Jahren schlimmer Kriege, der geht direkt auf meinen Blog, den es, dem Himmel sei es gedankt, noch gibt – und der liest dort, was ich schreibe … und schaut mir dabei ins Gesicht! [1] Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Stehaufmännchen Carl Gibson und die späte Gerechtigkeit – der „Freund der Wahrheit“ ist wieder da, wird die Gerechtigkeit für alle auch noch kommen?
[2] Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Der „neue“ Diogenes ... in Deutschland
[3] Auf das disharmonische Erscheinungsbild einer anderen verweisend, die schon immer in innere Diskrepanz lebte und schrieb. Ein schönes Kompliment
Der große Gesang – „In Deutschland bin ich lange schon ein verbotener Autor“, sagt Carl GibsonSeit 2008 ist das so. Und seit jenem Zeitpunkt halte ich auch dagegen, in dem ich, über die aufklärenden „Kampfbücher“ in der einen Sache hinaus, seit 2010 auf mehreren Blogs das publiziere, was ich dachte und niederschrieb. Inzwischen aber, nachdem mein Hauptblog praktisch vollständig abgewürgt wurde, von wem auch immer, bin ich auch publizistisch tot, erledigt als Zeitkritiker, vor allem aber als Staatskritiker, den man wohl noch mehr fürchtet[1] als den Ethiker und Moralisten oder den Kritiker schlechter Literatur. Man darf mir widersprechen, wenn es so nicht sein sollte in diesem freien Staat Deutschland! Wer ist man? Die andere Seite ist gemeint, die andere Seite, die staatlich ist oder für diesen Staat agiert, auch dann, wenn es gilt das Versagen staatlicher Akteure zu schützen. Was nicht sein soll, darf auch nicht sein! Zeitkritik ist immer Systemkritik. Bei Voltaire, Heine und Nietzsche war das nicht anders. Jetzt aber, nachdem dem das Bollwerk Demokratie krank geworden ist, zum Tode krank gemacht von selbst- wie prinzipienvergessen Akteuren, die nur Pseudo-Demokratten sind, die die Demokratie bisher nur spielten, weil das verführte Volk das so zuließ, schlägt das System zurück, gegen seine Kritiker, gegen die Augenöffner, weniger mit geballter macht, dafür aber mit ein ganzen Palette fieser Tricks, die das Wirken des wahrhaftigen Geistes ausbremsen, freie Individuen zerstörend, aber auch die freiheitliche Gesellschaft. Ein Maaßen, der von innen kommt, der die Mittel des Staates besser kennt als ein machtferner, längst kalt gestellter Autor aus der Ecke, könnte sicher ein Lied davon singen – und aufklären, wie der Staat gegen seine Kritiker vorgeht in der so genannten Demokratie, wenn er denn wirklich sänge. Inzwischen habe ich aber den Eindruck, dass der große Gesang allmählich angestimmt wird … und bald voll ertönt.
[1] Seitdem man überhaupt nichts mehr findet, von dem, was ich öffentlich mache, nimmt mein Protest gegen dieses – aus meiner Sicht – zutiefst undemokratische Vorgehen der Mächtigen gegen den kleinen Freigeist aus meiner Feder zu, ganz nach dem Natur-Gesetz von Ursache und Wirkung: Druck erzeugt Gegendruck, der Protestierend wird radikaler! Aber auch mein Dagegenhalten geht unter. Neben vielen anderen Beiträgen, die ich in den letzten Monaten dazu publik machte als Selbst-Apologien eines Schreibenden, der nicht kusche will, ging unter: Kleinreden und Kleinhalten im freien Deutschland – Carl Gibson, Autor der Vielfalt, der Generalist in der Welt der Spezialisten
Deutsche Dunkelmänner … am schönen Ort – oder, wenn alles am Fluss istWie ist es doch am Rhein so schön, heißt es im Lied – und doch haben sich auch dort Dunkelmänner breit gemacht, deutsche Dunkelmänner in der Heimat Metternichs und weiter oben, in Bonn, seit Adenauers schon, als die nicht mehr ganz kleine Stadt deutsche Hauptstadt wurde. Beim Rheinwein schunkeln und munkeln? Davon ahnte ich noch nichts, als ich vor vielen Jahren zum ersten Mal in deutschen Landen auf einen dieser Dunkelmänner stieß, der im Austrag der Aufklärung unterwegs schien, als Pädagoge, ganz unten in Deutschland, am schönen Bodensee, durch den der Rhein fließt, dann am Main, wo es noch mehr hehre Geister gab, die sich im Namen Lichts gegen das Licht verschworen hatten, um die zu verhindern und zu vertreiben, die anders dachten, dabei die eigene Macht erhaltend, neben den bescheidenen Privilegien, die der Staat gewährt wenn man so funktioniert, wie es die höhere Ebene erwartet. Dunkelmänner gibt es aber auch an der Elbe und an der Spree, Atheisten, gute Christen und christliche Zionisten, die ihre Wahrheit durchsetzen, indem sie Freidenker bekämpfen, über die Alma Mater hinaus, in der deutschen Gesellschaft, wo es geistig so zugehen soll, wie sie es wollen und wie es ihre Weltanschauung allen anderen diktiert. Namen habe ich genannt, ganze Seilschaften – sie sind Werk, ständig und überall, gut getarnt, hinter Masken, planend, organisierend, Strippen ziehend, andere Gestalten an der Leine haltend, am Gängelband, vor den Karren gespannt, geduldige Ochsen, folgsame Esel, stolze Hengste an der Kandare, dumme Puppen auf der Bühne, die tanzen nach der vorgegebenen Choreographie, alles gut inszeniert, damit das Volk pariert, ohne es zu merken. Ein paar Wenige spielen auf – und die gesamte Gesellschaft tanzt, im großen Reigen, nachdem man einen kräftigen Schluck aus der Pulle genommen hat vom Nationalgetränk, hin taumelnd in Trance und Traum, dabei Heines Worte vergessend in der seligen Traumwelt. Deutschland ist immer noch schön und liebenswert, aber auch dunkel an manchem schönen Ort. Denkend und darüber schreibend, reiste ein Heine einst durch dieses Land – von alten Vater Rhein an die Elbe, nach Hamburg, vor dort nach Berlin und Weimar, sogar nach München, wo andere Dunkelmänner wohnen, nicht nur hinter Kutten versteckt, um dann letztendlich dem Deutschland der 36 Könige der Rücken zu kehren für immer, um dorthin zu gehen, wo seinerzeit ein freierer Wind wehte, wenn auch nach rollen Köpfen, nach Frankreich, ins Exil, nach Paris an der Seine. Wenn Heine heute schriebe, mahnte – wer würde ihn erhören?
Wen schert es, dass mein Blog blockiert ist?Kaum einen! Ganz im Gegenteil – viele freuen sich sogar, dass es so ist, vor allem diejenigen aus der Schar der Guten und Gerechten, die von der großen Lüge leben … und von der zum Himmel schreienden Heuchelei. Ich aber werde damit fortfahren, mein „J‘ accuse“ neu und neu zu formulieren, es in die Welt zu schreien, schreibend – bis zum Zusammenbruch. Gestern – ein Sturz, mit nassen Füßen aus dem Bad eilend auf dem Weg zu Telefon, das nur noch selten klingelt. Die Nerven! Ich stürzte – doch abgestürzt bin ich noch nicht!
Schreibhemmung - eine Antwort an Ana Blandiana,Ein Nobelpreis fördere keinesfalls die literarische Produktion, ganz im Gegenteil, er hemme das Schreiben sogar, den Schaffensprozess, der natürlich ablaufen muss und nicht forciert werden kann – das etwa meinte die rumänische Autorin Ana Blandiana[1], die angeblich auch im Gespräch ist für die hohe Auszeichnung, gestern in einem kurzen Statement in den „sozialen“ (!!!) Medien, das ich nicht gleich kommentieren wollte, es später aber nicht mehr wiederfand, da einem dort, mundgerecht, Happen serviert werden, vorgefiltert und dann aufgetischt von Algorithmen und KI wie Köder – in der Hoffnung, dass der Fisch anbeißt und aktiv darauf reagiert in einem eigenständigen Kommentar, den man dann aber auch schnell entfernt, wenn er nicht ganz politisch korrekt ist. In diesen Tagen der Kriege aber zwischen Gut und Böse ist viel nicht mehr politisch korrekt! Mein gesamter Hauptblog ist nicht länger politisch korrekt! Also stoppt man das, was ich schreibe! Gut oder schlecht, Hauptsache gestoppt! Was ich Ana geantwortet hätte, ganz kurz? Da gibt es Eine, die war schon vor dem Preis gehemmt, „eine Autorin ohne Oeuvre“ aus jenen Gefilden deutscher, doch mit antideutschem Bewusstsein, die trotzdem den Preis bekam, weil deutsche Politiker und obskure Seilschaften es so wollten – und, weil die Jury des Nobelpreis-Komitees in Stockholm, was sich bald darauf herausstellte, erwies, durch und durch korrupt war! Also ist die Wahrscheinlichkeit, dass der eine Preis – und andere dieser Art wohl auch - nicht nur über politischen Einfluss, ja, Druck, zustande kam, sondern sogar eingekauft wurde! Den Rumänen fehlte vielleicht das Geld dafür, also gingen sie in Stockholm bisher leer aus, obwohl im Land der Rumänen viel gedichtet und geschrieben wird, auch manches erdichtet, frech an der Realität vorbei. Fakt ist: die Schreibhemmung der Herta Müller hielt an, die Blockade der Autorin, der nichts einfällt, außer Lügen, Hass und Hetze; die deshalb Anleihen aufnehmen muss bei Kollegen, die etwas erlebten in der kommunistischen Diktatur, die geistig stehlen muss, um eine eigene Widerstands-Vita zu erdichten, einen Fake-Lebenslauf, der von diesem Lügenwerk Betroffenen, dem man ein Forum verweigert, nicht einmal korrigiert werden darf im – ach, so freien – „Deutschland mit politischer Protektion“, weil die Politik über Seilschaften kräftig mitgelogen und mitgestrickt hat im Bund mit servilen Medien, damit der Deutsche dumm bleibt und der Michel hinter dem Mond, während der Michel aus Hamburg und der Michel aus München Geld scheffeln wie Rumpelstilzchen und die Betrüger in des Kaisers neuen Kleidern. Wessen Widerstand echt war oder wer erst post festum, nach der Schlacht, zum Helden erklärt, gemacht wurde, kann in einer differenzierten Diskussion gut geklärt werden, eine Debatte, die ich in meinem Testimonium - also in einem in Deutschland verfemten und in Rumänien praktisch unbekannten Buch – in einem Extra-Kapitel eröffnet habe! Doch wer will davon wissen? So, wie man seit über 100 Tagen meinen Hauptblog blockiert und der Leser die Überschriften meiner Beiträge zur Zeit- und Staatskritik nicht mehr finden kann, so blockierte man seinerzeit meine Erinnerungen, also auch das, was ich dort über Ana Blandiana und viele andere Dichter und Denker deutscher und rumänischer Zunge schrieb, da schon Wahrheiten da waren, an welchen man festhalten wollte, auch nach 2008, als das 1000-Seiten kam, um einiges zu hinterfragen, indem Fakten angesprochen und Beweise vorgelegt wurden – Logos gegen Mythos! Die Deutschen Dunkelmänner aber wollten: Mythos statt Logos, lange nach Kant und der Aufklärung! Das ist die geistige Situation der Zeit im Deutschland von heute, in einem Deutschland des Niedergangs in einer Zeit, die ich lange schon „die Zeit der Pharisäer“ nenne.
[1] Sie kommt in der „Symphonie der Freiheit“ vor, wird dort im Rahmen des antikommunistischen Widerstands gewürdigt, während es heute auch Kräfte in Rumänien gibt, die in ihr eine Pseudo-Dissidentin sehen, was mir jüngst zugespielt wurde. (Ihr Gatte, Romulus Rusan, Historiker, mit ihr aktiv und engagiert beim „Memorial Sighet“, ließ mir vor Jahren eine Reihe von Büchern zukommen, die seinerzeit dort im Zusammenhang mit der Vergangenheitsaufarbeitung der kommunistischen Zeit ediert wurden; also dürfte ich der Autorin als früherer Dissident dem Namen nach bekannt sein.
In diesem ausführlichen Auszug enthalten: Freiheit und künstlerische Selbstbehauptung: Anan Blandiana und Doina Cornea.
„Türkendeutsch“!? – „kein“ kann man nicht steigern, „in keinster Weise“, auch dann nicht, wenn, es gegen innenpolitische Gegner geht … oder gegen die Unterstützer der Hamas, denn das ist grammatikalisch- stilistisch falsch, aber immerhin „politisch korrekt“!?Und doch gebraucht der oberste Beschützter der deutschen Verfassung, der Chef des deutschen Verfassungsschutzes Selen[1], der türkische Wurzeln hat, aber in Deutschland aufgewachsen ist, den Ausdruck, vielleicht sogar bewusst, eine Redewendung, die es im Volk durchaus gibt, weil er die Leute im Volker erreichen will, um das auszusagen, was überhaupt nicht geht. Nämlich die Unterstützung der Hamas[2] auf deutschen Boden in vielen Formen, durch Sympathisanten oder durch wen auch immer, selbst dann, wenn man solches den Kritikern des aktuellen Staates Israel unterstellt, der von dem Kriegsverbrecher Netanjahu und einigen Faschisten im Kabinett regiert und geprägt wird. Da das Idealbild Israel in Deutschland Staatsräson ist, soll man darüber nicht reden, weder als ein ethischer Philosoph, der Staatsrecht wie Völkerrecht durchaus studiert hat, mit heißem Bemühen, noch als freier Publizist und Blogger! Der Boss der Staatsschützer muss nicht schön reden, denn er ist kein Schriftsteller mit Anspruch und Niveau, aber allgemeinverständlich, auch und gerade als Jurist; also darf er nicht so einfach an der Hochsprache vorbei reden, allen Schülern dabei auch noch ein Vorbild - in einer Gesellschaft des Niedergangs, im guten, im sprachgemäßen Sprachgebrauch, selbst dann nicht, wenn gutes Deutsch inzwischen zweitrangig ist; denn wer gibt heute nicht die Maßvorstäbe vor in der Domäne, auf den „Wert und die Ehre deutscher Sprache“ pfeifend, über die Hugo von Hofmannsthal noch einen Essay schrieb, als man in Deutschland wie in Österreich noch wusste, was ein Essay ist und was die Hochsprache der Deutschen nach Luther, Goethe und Thoma Mann ausmacht. Hans-Georg Maaßen, der nunmehr auspackt, um die Integrität des einen oder anderen deutschen Spitzenpolitikers zu hinterfragen, pflegte vielleicht noch ein anderes Deutsch, aber auch eine andere Logik, Fakten wertend und Schlüsse ziehend, die eine Merkel nicht zog, denn was versteht man eigentlich unter dem Ausdruck in „keinster Weise“? Wenn die logischen Schlüsse Selens anderswo auch so ausfallen, dann, gute Nacht, Deutschland! Denn gewisse Dinge und Phänomene wird man dann noch weniger voneinander unterscheiden können, als jetzt schon, in der kopfstehenden Zeit von heute, die ich - und über diesen Staat hinaus lange schon - die „Zeit der Pharisäer“ nenne.
[1] Auf den Ausdruck stieß ich heute im Internet, direkt zitiert. Was ich vor Wochen über Selen schrieb, kann der werte Leser hingegen kaum erfahren, da meine Beiträge seit Monaten von einen obskuren Deus ex machina in Internet blockiert werden, der vielleicht sogar mir Schutzengeln des Staates verwandt ist.
Ein Türke beschützt jetzt die deutsche Verfassung!
[2] Da in Deutschland viel tabuisiert ist und mit einfachen Schlagworten, mit propagandistischen Kampfbegriffen operiert wird, um ein Narrativ zu stützen, anstatt differenzierte Diskussionen zu führen, auch mit Kritikern, weiß der einfache Bürger im Volk dann auch nicht, was er unter Zionismus zu verstehen hat oder unter Netzwerken wie die Hamas, die nicht nur aus Kämpfern besteht. Meine Beiträge dazu waren Wind und verschwanden wie alles, was ich über Faschismus und ähnliche Themen schrieb.
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| Carl Gibson, Quo vadis, Germania, 2016 |
Wenn der Wille zur Wahrheit nicht gegeben ist und deshalb wichtige Diskussionen nicht geführt, ja, verdrängt werden, in Deutschland ebenso wie in Rumänien in den Fällen Herta Müller und SLOMR
Es hätte nicht viel gebracht, wenn ich diese Diskussionen an einer US-Hochschule geführt hätte, denn es sind Themen, die primär die Rumänen nach dem Fall des Kommunismus betreffen, aber auch die Deutschen, die das Mythenwerk aus dem fernen, fremden Land übernommen haben, ohne sich den Fakten zu stellen, den historischen Wahrheiten.
Als wissenschaftlicher Menschen, der nur ein belletristisches Werk verfasste, neben den anderen zweiundzwanzig Büchern, das Fabel-Werk „Faustinus,“ 2018, das Klarwerk der Aufklärung „Symphonie der Freiheit“, 2008, in metaphorischer Form, habe ich immer wieder gehofft, dass es zu einer wissenschaftlichen Debatte kommen würde, besonders, nachdem ich in dem Skandal-Fall im Jahr 2016 zwei Wälzer vorlegte.
Doch die Diskussion, im akademischen Bereich nur sehr einseitig geführt und parteiisch, fand nicht statt, blieb im politisch-historischen Bereich ganz aus, während eines meiner Aufklärungswerke, das mit der Schwarzen Witwe mit rotem Stern im Spinnennetz der Literaturmafia auf der Titelseite - sogar im Giftschrank einer deutschen Hochschule landete.
Die Mythisierung lebte fort, dort, bei den verlogenen Rumänien, die sich wieder einmal auf die Seite der Sieger schlugen, um mit zu partizipieren, um mit zu verdienen an dem in der Sache zu verdienenden Geld über Bücherverkauf, selbst wenn die Botschaften darin nicht stimmten, aber auch in Deutschland, wo das Vertuschen und Verdrängen unliebsamer Tatsachen seit 1945 schon Übung du Methode hatte, ebenso das „Machen von Wahrheiten“ und „neuer Helden“ über den „Persilschein“ aus der deutschen „Persilscheinfabrik“, die bei der CDU schlicht KAS heißt.
Was ich zur einen Sache zu sagen hatte, nämlich zu den großen Skandal, der in Deutschland zu Buche schlägt und hier schwere negative Auswirkungen hat, die Rumänen aber weniger tangiert, habe ich in sechs Büchern gesagt, seit 2014, nachdem - ich während der Ausarbeitung - entdeckt hatte, dass die - von Claqueuren gemachte Autorin, der nicht einfällt, auch substanziell aus meinem Testimonium abgeschrieben hat, sich „inspirierte, um sich dann selbst – „konkreativ“, wie ich es auf dem anklagenden Buchtitel später formulierte, als Verfolgungsopfer in der Diktatur Ceausescus zu inszenieren, und das, obwohl sie doch nur eine Opportunistin der üblen Sorten und eine direkte Nutznießen des Systems war, boshaft gegen die eigenen, exponierten, an die Wand gedrängten Landsleute anschreibend, so, wie es die Kommunisten hören wollten.
Zur anderen Sache, die eigentlich in den Aufgabenbereich rumänischer Historiker oder Politologen gehört, zu SLOMR, also zu der ersten freien Gewerkschaft Osteuropas[1], an der ich als Bürgerrechtler und Dissident 1979 beteiligt war, die ich Temeschburg, Timisoara, neu gründet, und für die ich ins Gefängnis ging, werde ich vielleicht auch noch Klarstellendes ergänzen, denn auch dort – und das ungeachtet meines jahrzehntelangen Wirkens, überdeckt die „Mythisierung“ die echte Wahrheit, weil man, nicht nur im Westen, den konstruierten Mythos mehr liebt als die oft nur störende Wahrheit.
[1] Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: SLOMR – eine Widerstandsgeschichte von vorgestern,
War der Vater von Herta Müller aus der SS ein Massenmörder[1]?
Sie sagte es so, wie es die Kommunisten seinerzeit hören wollten:
nestbeschmutzerisch,
in ein paar kurzen, literarisch unprätentiösen Sätzen, dafür aber boshaft, nämlich so, wie es ihre Art ist, besonders wenn sie vom Vater und von der Mutter spricht und darüber hinaus von der deutschen Gemeinde im deutschen Dorf im Banat, das - nach Claqueur Nummer 1 F.C. Delius, roter Autor und rote Verleger aus der Spiegel-Redaktion, „Entdecker der Herta Müller“ während eines Gast-Aufenthalts in Bukarest, dann unberufener oder doch berufener „Rezensent“ des Debüt-Schmutzbändchens „Niederungen“, 1982 erschienen –
„die Hölle auf Erden“
ist.
Auch heute noch, wenn ich beim Zitieren einzelner meiner Beiträge zur Skandal-Sache auf die besonders boshaften Aussagen stoße, also gute 10 Jahre, nachdem ich die dicken Bücher zur Aufklärung der Materie vorlegte, rege ich mich auf, doch nicht nur, weil ich, seinerzeit auf der anderen Seite stehend, auf der Seite der vom Kommunisten bedrängten deutschen Minderheit im Land, selbst viel zu erleiden hatte, neben anderen, die mit mir stritten und litten, sondern vor allem,
weil die - boshaft konstruierte – „Selbst-Anklage“ auch dann noch im Deutschland von heute auf fruchtbaren Boden fallen, ja, geehrt werden sollte in einem Bekenntnis zur Maxima culpa,
das Los der Exponierten dort eklatant verkennend, das in Deutschland seine triste Fortsetzend finden sollte, indem die - inzwischen ausgereisten –
Banater Schwaben auch hier die dummen Stigmatisierten blieben,
Ewiggestrige, Nachkommen von Massenmördern und Nazis –
mit der Tendenz, auch in Zukunft, nein, nicht zum guten Patriotismus, sondern zum Nazismus zu neigen.
Was schrieb die „rote Bazille“ zu dem Zeitpunkt, 1982, als ich, der Dissident aus dem echten Widerstand wie aus der Zelle des roten Diktators über „Nobelpreise[2] als Form der Manipulation“ und über den – im Banat geborenen – Dichter Lenau schrieb?
Neben der Fäkalien-Beschreibung, die sie auch für die Annalen der Weltliteratur festhielt?
Die zentralen Sätze, die Bände sprechen, habe ich im dicken Buch[3] zitiert und kommentiert, das die Würzburger in den Giftschrank sperrten, um dann immer auch die Beiträge dazu zu wiederholen, für taube Ohren in Deutschland:
Dein Vater hat viele Tote auf dem Gewissen,
sagte eines der betrunkenen Männchen.
Ich sagte:
Er war im Krieg.
Für fünfundzwanzig Tote hat er eine Auszeichnung bekommen.
Er hat mehrere Auszeichnungen mitgebracht.
In einem Rübenfeld hat er eine Frau vergewaltigt, sagte das Männchen.
Zusammen mit vier anderen Soldaten.
Dein Vater hat ihr eine Rübe zwischen die Beine gesteckt.
Als wir weggingen, hat sie geblutet.
Es war eine Russin.“
Große Literatur! Weltliteratur! Nobelpreiswürdige Literatur!
Literatur, die in Deutschland ankommt, während der Kommentar dazu im Giftschrank der deutschen Hochschule landet
Nach der Mathematik der obskuren Autorin aus dem Banat, die recht sorglos mit Worten umgeht, deren Tragweite sie nie voll erfasst, noch weniger die verheerenden Wirkungen mancher Aussagen, die aber auch das Zahlenwerk nicht respektiert, weil eine enthemmte Dadaistin post festum alles sagen darf, was sie will, auch in der roten Diktatur, hat der eigene Vater also um die 100 Tote auf dem Gewissen, denn „mehrere“ Auszeichnungen, das sind mehr als 3, multipliziert mit den 25 Opfern ergibt etwa diese Zahl, auf noch mehr Tote hindeutend!
So spricht die Tochter über den eigenen Vater!
In übler Denunziation?
Während die Mutter „ein vermummtes Weib“ ist!
Du sollst Vater und Mutter ehren, auf dass es dir wohl ergehe auf Erden, heißt es irgendwo in der Bibel, im Dekalog, in der Lehre der Katholiken und anderer Glaubensrichtungen!
Herta aber klagt an!
Das eigene Volk, die eigene Geschichte, die deutschen Verbrechen wachrufend, was im koscheren Deutschland der Gute und Gerechten durchaus ankommt,
aber zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort!
Die gute Tochter, die den bösen Vater aus der SS, der mit Glück überlebt hat, mit Anschuldigungen überhäuft – und
damit die gesamte deutsche Gemeinde der Friedfertigen,
die die Krieg Hitlers weder auslösten, noch sonst zu verantworten haben,
auch als eingezogene volksdeutsche Soldaten nicht –
die Tochter,
die aus dem Vater einen Massenmörder macht,
macht es mit Absicht,
um den Kommunisten zu gefallen,
die dann auch - politisch korrekt - das Büchlein drucken werden – mit all dem anderen Schmutz in dem Büchlein.
„War sie dabei“, fragte mich später ein guter Freund, der auch ein guter deutscher Patriot war, und der, obwohl weit gereist, das Banat oder Rumänien nie konkret erlebt hatte, nachdemich die Szene erörtert hatte.
Dabei war sie nicht – und
die Deportation der Mutter als zivile Volksdeutsche in die Sowjetunion, später in Deutschland in den neuen Mythos eingebunden, war auch noch kein Thema für die „rote Herta“,
die um jeden Preis gefallen wollte,
denn Kommunisten deutscher Zunge aus ihrem Umfeld,
die sie allerdings für „dumm“ hielten,
vor allem für unbelesen und ungebildet,
aber auch für die Kommunisten Berwangers bei der „Neuen Banater Zeitung“, wo sie hinwollte, als Redakteurin, aber nicht genommen wurde, weil Berwangers Tochter an der Reihe war,
aber noch mehr von den Kommunisten[4] des Staates aus der einen Partei,
die über alles bestimmte, auch über „Zensur[5]“ und Buchdruck!
Da in dieser einen Skandal-Causa, zu der ich in den letzten zwanzig Jahren schon so viel schrieb und publizierte, ganze Bücher, merkwürdigerweise
das, was den Kommunisten Ceausescu gefiel,
mit dem zusammenfiel, was politische Gestalten der öffentlich-obskuren Art wie - Kohls Protegé - Dr. Bernhard Vogel auch gefiel,
konnte das Un-Phänomen Herta Müller in Deutschland möglich werden,
wobei die Banater Schwaben,
hier diffamiert und einst als Kriegsverliere auch dort, unter Kommunisten und Wölfen,
die „Arschkarte“ zogen
und auf dieser sitzen blieben,
bis zum heutigen Tag,
ebenso die Fürsprecher der Exponierten-Position,
also auch ich – und das auch,
weil die Landmannschaften,
untertänigst ergebene Diner der großen Parteien im Staat der Deutschen,
mit an die Kandare genommen,
über wenige Leute in Funktion die paar Hunderttausend anderen mit festlegten,
gut demokratisch,
die Braven ehrend, die Kritiker aber aussperrend
und sogar auch noch aktiv bekämpfend über unterdrückte Berichterstattung bei Werken, die mit dem offiziellen Narrativ kollidieren.
[1] Fakt ist: im verlogenen Deutschland von heute, das im Bereich der Vergangenheitsaufarbeitung ein Staat der falschen Pharisäer ist, zählt der „Massenmörder“ aus der Belletristik oder der – von Herta Müller in der ZEIT ebenso erfunden „Nazi“ - mehr, als die echten Massenmörder unserer Tage in der Ukraine und im Gaza-Krieg, wo der Deutsche einfach wegschaut, obwohl dort massives Unrecht geschieht.
[2] Ironie der Geschichte – was ich 1983 für die - von mir mit herausgegebene Kulturzeitschrift „nomen“ schrieb, kann man hier nachlesen:
Vgl. dazu auch – mit meinen frühen Kommentaren zu „Niederungen“, die ich im Jahr 2010 auch auf Jakob Augsteins „Freitag“ in Berlin publik machte – den Beitrag:
[3] Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Fünf deutsche Soldaten vergewaltigen eine Russin - Antideutsche Hetze im kommunistischen Umfeld zur Unzeit in Namen missverstandener Vergangenheitsaufarbeitung Oder Wie Herta Müllers billige Fiktion zum Hass-Instrument verkommt
[4] Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Als Herta Müller noch auf der Seite der Kommunisten war,
[5] Das Büchlein mit all dem Schmutz gegen die Deutschen im Land – „Das schwäbische Bad“, das als Satire und Humor abgetan wird, ist nur ein Beispiel, passierte die „Zensur“ der Kommunisten. Angeblich entfernte der Lektor nur einige „pornographische“ Passagen!!! Aber ausreichend, um a posteriori nach Zensur zu schreien, für hellhörende Ohren und tumbe Gehirne.
Wenn ich nicht bloggen würde,
dann wären zahlreiche Beiträge nicht entstanden, Erklärungen der vertiefenden Art, die sich erst einstellen, wenn man lange Jahre aktiv dabei ist, nachdenkt, um mit der Zeit klarer und klarer zu sehen, was dann auch die Zusammenfassungen kürzer macht, für normale Leser, für junge Leute, die, die weder die Ereignisse der Zeit, damals, noch die Diskussion kennen, die also auf Essenzen angewiesen sind, auf Substanz, um das Phänomen dahinter zu erfassen, das für die Einschätzung und Bewältigung der Gegenwart wichtig ist.
Nach schwerer Erkrankung im Herbst 2019, die auch einen Stopp meiner Buch-Publikationen nach sich zog, kam meine Schaffenskraft[1] im Frühling des Jahres 2024 fast vollständig zurück, worüber ich auch in kurzen Statements berichtete.
So entstanden in den letzten drei Jahren etwa 3 000 Blog-Beiträge, ganze Bücher, die so nicht entstanden wären, wenn ich mich nicht täglich den Herausforderungen der Aktualität in diversen Bereichen gestellt hätte, wenn auch bei körperlichem wie seelischem Verschleiß im Zerfall – mit schwachen Augen und oft müdem Herzen, das aber von einem starken Willen angetrieben wird – und von alten, nie ganz versiegenden Idealen.
Was mein geistiges Schaffen allerdings wesentlich eintrübt, neben der Tatsache, dass ich die Bücher noch nicht bringen konnte, die ich bringen wollte, als weiteres Angebot an die Welt, wo man mir zuhört, weniger an die deutsche Gesellschaft der Ignoranten, ist das Aufkommen einer „Zensur[2]“, die - in diversen Formen - seit etwa zwei Jahren da ist; – und gegen die ich mich nicht immer erfolgreich wehren kann, denn sie kommt auch der Dunkelheit des Internets; und sie wird auch noch von obskuren Kräften ausgeübt, die ich nicht kenne.
Wenn ich trotzdem dagegenhalte, dann auch, um zu sagen, dass es so ist!
Wie lange ich das noch sagen kann, das wird sich noch herausstellen![3]
Jedenfalls habe ich vor, nachdem nun auf dem Blog sowieso fast alles gesagt ist, was ich in meinen Kompetenz-Bereichen zu sagen hatte, der Veröffentlichung meiner schon fertiggestellten Schriften[4] Priorität einzuräumen, vor neuen Beiträgen – auf dem fast schon abgewürgten -Blog!
[1] Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Essayist Carl Gibson – auf dem Höhepunkt seines geistigen Schaffens? „In Deutschland gibt es im Augenblick keinen, der es essayistisch mit mir aufnehmen will …oder kann[1]“,
[2] Carl Gibsons Blog für Literatur, Geschichte, Politik und Zeitkritik: Carl Gibson, der Viel-Zensierte – „Zensur“ in diversen Formen erlebe ich praktisch täglich: je heikler das Thema, desto unwahrscheinlicher ist es, dass man meine Kritik im Internet finden wird; also muss das Buch nachgereicht werden, für spätere, für freiere, für bessere Zeiten!?
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