Montag, 25. Juli 2022

Die Bibel – das Buch zur Weltvernichtung?

 

   Die Bibel – das Buch zur Weltvernichtung?

Ist die gesamte Welt, die in der Bibel „Schöpfung“ heißt, nur für den Menschen da?

Soll der Mensch sich diese Schöpfung“ unterwerfen, untertan machen, nur für sich selbst nutzen, rücksichtslos und egoistisch, so, wie wir es seit Jahrhunderten erleben, ohne Ehrfurcht vor dem Leben und dem natürlichen Sein in vielen Erscheinungsformen?

Die Juden haben diese verhängnisvolle Natursicht begründet; und die Christen haben dort tatkräftig weitergemacht, indem nicht nur ganze Naturvölker auf dem amerikanischen Kontinent, in Afrika und Asien ausgerottet, für immer vernichtet, sondern auch die – vielfach instrumentalisierte, ausgebeutete Natur selbst an den Rand des Zusammenbruchs gebracht wurde durch die Herbeiführung des Klimawandels, dessen Auswirkungen schlimmer sein werden als die Eiszeit.

Vor Kälte kann man sich schützen, in Höhlen verkriechen und in Erdlöchern, die dem heißen Kern der Erde näher sind und wärmen – doch vor der Glut der Sonne, vor Feuer und Bränden nicht!

Die Feuerwalze walzt alles nieder, im einst sonnigen Kalifornien, in den heißen Wüsten Afrikas und inzwischen auch im verstandeskühlen Europa, wo die Wüste wächst, weil die regierende Unvernunft bestimmt.

Das Wasser wird uns ausgehen, um die Flammen zu löschen, das Trinkwasser, um den schlimmsten Durst zu stillen, das Wasser, das uns am Leben hält, weil wir selbst, wie Pflanzen und Fische, selbst in hohem Maße Wasser sind.

Der Klimawandel ist hausgemacht – und bereits Alexander von Humboldt, der geniale Welterkunder und Visionär, sah ihn kommen, als er bereits im Jahr 1800 feststellte, wie verhängnisvoll der ausbeuterische Mensch in den Gang der Natur eingreift und rodend Wüsten schafft.

Die Natur ist nicht für den Menschen da, nicht aus sich selbst heraus geschaffen, um untertan gemacht, missbraucht und vernichtet zu werden.

Doch bevor sie untergeht oder in anderer Weise fortbesteht, wird der Mensch sich selbst sein Grab schaufeln, indem er das zerstört, was ihn am Leben hält.

  

 

 

 



   



 

   Der starke Gott und die Gewalt – zur uneingeschränkten Solidarität der USA mit Israel

Der Gott Israels und der Gott Amerikas sind identisch. Es ist die Gottheit des Alten Testaments, der Vater, der tausende Jahre vor dem Sohn da ist, der für die Juden Bestand hat, aber auch für die tieferen Strukturen der USA, die alttestamentarisch sind. Darüber dürfen die vielen christlichen Ansätze aller Art - mit Bewegungen von Baptisten bis hin zu Katholiken - nicht hinwegtäuschen. Der Vater bestimmt, nicht der Sohn.

Also wird den Führern der großen USA die engste und geschlossene Solidarität mit dem kleinen, doch wehrfähigen Judenstaat Israel nicht schwerfallen[1]. Es ist der starke Gott, der im Alten Testament triumphiert im Kampf gegen Beel-Sebub, gegen Syrer und Philister und dessen auserwähltes Volk - ungeachtet aller Verfolgung - die Jahrtausende überdauert hat.

US-Präsident Joe Bidens Besuch[2] in Israel und die dort ausgesprochenen Drohungen gegen den atomar aufrüstenden Iran machen es deutlich: wenn Einsicht versagt und wenn es Gewalt sein muss, dann ist es eben Gewalt[3]. Die Gottheit der Juden mit dem unausgesprochenen Namen, die mitkämpfte, wenn es darauf ankam, hat es vorgemacht im Alten Testament – ohne Rücksicht auf die Moral, denn letztendlich ist der gut, der siegt und die Zeiten überlebt.



[1] Biden hat diesen Alten Bund Amerikas mit dem einzigen Judenstaat auf der Welt, der ein Bund von Anbeginn an ist, erneuert. Israel wurde unmittelbar nach der Staatsgründung von den USA anerkannt und wird auch von den USA verteidigt werden, ganz egal, woher der Feind kommt, was – als Warnung an alle Araber - in der Zerschlagung von Saddams Irak deutlich wurde, der primär Israel existenziell bedrohte.

 

[2] Am 14. Juli 2022. Nach eineinhalbjähriger Amtszeit, war es der erste Besuch des US-Präsidenten im Judenstaat.

 

[3] Der Regierungschef Israels, das über Atomwaffen verfügt, droht ausdrücklich mit dem Einsatz von Gewalt, um die Entschlossenheit hervorzukehren, das Atomprogramm der Ajatollahs mit allen Mitteln stoppen zu wollen, nicht nur – wie bisher – mit Cyber-Angriffen auf die Anreicherungszentrifugen Teherans.

 

 

 

 

 

„Save America“ – Das Gespenst Donald Trump kreist über Amerika und bedroht die freie Welt.  

Fällt die Leitnation der Freiheit USA in das Mittelalter zurück?

Bomben auf Mexiko? Trump soll das so vorgeschlagen haben, nachdem aus dem berühmten Mauerbau an der Armutsgrenze nichts geworden ist.

Nun, nachdem man den US-Frauen von höchster Warte aus das Recht abgesprochen hat, über das Wohl und Wehe des eigenen Körpers zu bestimmen, über das Glück oder Unglück einer späteren Familie, die gewollt sein will, fehlt jetzt nur noch die Rückkehr in die Sklaverei[1].

Mit Trump als Präsident wäre das denkbar, das, was der evangelikalenfreundliche George W. Bush nicht geschafft hat.

Das Gespenst Trump kreist über Amerika und bedroht die USA wie die freie Welt, die dieser selbstverliebte Machtmensch beinahe in Borniertheit aus den Angeln gehoben hätte – über die Schwächung der EU, der NATO bis hin zum versuchten Putsch in der „Attacke auf die Demokratie“ im präsidential ausgeheckten „Sturm auf das Kapitol“.

Trump, von Haus aus ein politischer Idiot, ist zudem ein Amoralist, der Frauen unter den Rock fasst, um den Bus-Chauffeur mit dieser Heldentat zu beindrücken. Moral schert in wenig; denn er hat eine eigene Moral, die sogar noch Anhänger findet, obwohl er Hass, Hetze und Spaltung das Wort redet

Man erinnert sich vielleicht – nicht nur aus europäischer Sicht war es zum Erbrechen: während Hillary Clinton öffentlich diffamiert[2] und diskreditiert wurde, auf die gleiche Weise wie später der Wahlgewinner und aktuelle US-Präsident Joe Biden, im Rahmen des G7 Treffens gerade in Deutschland[3], kokettierte Trump mit Putin!

Mit einem Putin, dessen Verbrechen der ganzen Welt bekannt waren – und mit einem Putin auf eindeutigem Weg zum Diktator, der seine Armee ausbaute und – dank der Mitwirkung schwacher, bis unfähiger Politiker wie Merkel und Steinmeier – den Schlüsselstaat Deutschland und damit die EU über Energie in Abhängigkeit manövrierte.

Zwei Zyniker der Macht – einer wertete den anderen auf; die Russen in Moskau in inszenierter Trump-Begeisterung und Trump in unkritischen Statements zu Putins Politik und Person.

Die Früchte jener putinfreundlichen Haltung, die Jahre andauerte, sehen wir heute in der Ukraine, wo Putin ein Kriegsverbrechen nach dem anderen begeht, während Deutschland und die EU – über die mitbetroffene Bevölkerung – die Hinterlassenschaften Merkels und Steinmeiers auszubaden versuchen.

Dieser Trump, der – inkompetent, rücksichtslos und nicht für das hohe Amt geeignet – schon so viel angerichtet hat, will nun, 2024, zurück, an die Macht, und wieder auf bewährte Art: hetzend und spaltend!

Putin hat es geschafft, über die Figur die USA innenpolitisch zu destabilisieren und mit den – auch außenpolitisch nicht mehr ganz handlungsfähigen - Vereinigten Staaten auch den Rest der freien Welt.

May „God bless America“ – and may „God save America[4]“ und bewahre das große Land und Volk vor diesem Retter Trump!



[1] Vor Tagen erst feierten Afro-Amerikaner diese Errungenschaft, während der noch nicht überwundene Rassismus in den USA immer noch ein polarisierendes Thema darstellt.

[2] In der boshaften Kampagne „Lock her up“, vgl. dazu meine Beiträge in „America First“, 2018.

 

[3] Auf Schloss Elmau, in Bayern. Die großen Industrienationen der freien Welt werden in Beratungen an drei Tagen – geschützt von 18 000 Polizisten – nach Lösungen suchen, wie Putins Krieg einzugrenzen oder gar zu stoppen ist, bevor es zu einem Weltenbrand kommt.

 

[4] Save America“ – das ist der aktuelle Slogan des – immer noch nicht gestoppten -Wahlkämpfers Trump. Mögen die „Anhörungen“ die Beweise aufbringen, die diesem obskuren Antidemokraten das Rennen um die Präsidentschaft verbieten – und möge, was 60 Prozent der Amerikaner angeblich wollen, seinen Anschlag auf die Demokratie verantworten, bis hin zu allen strafrechtlichen Konsequenzen.

 

 

 

 

 

Amerika ist gerade mit sich selbst beschäftigt, Putins Ukraine-Krieg in weite Ferne gerückt - 

die Todesschüsse von Uvalde, 

die „Hearings“ zu Trumps Anschlag auf die Demokratie im „Sturm auf das Kapitol“ 

und das frauenfeindliche Abtreibungsverbot des Supreme Court

In den Vereinigten von Amerika hat sich auf einen Schlag und in nur wenigen Tagen viel verändert, Entscheidendes, Wesentliches. Russlands Krieg in Europa – fast kein Thema mehr? Verdrängt! Überlagert

Da waren zunächst die Schüsse in Uvalde: 18 Kinder mussten sterben, ermordet von einem Massenmörder, der selbst noch ein Kind war, um die Waffengesetze „etwas“ zu verschärfen, nach Jahrzehnten des Nichtstuns und der Blockade durch NRA-Lobbyisten und Republikaner. Man wollte nun genauer hinsehen, wer eine Waffe kaufen will! Mehr als nur Kosmetik?

Hoffnung auf bessere Zeiten? So schien es einige Tage, bis ein hohes Gericht das Recht des Amerikaners bestätigte, eine Waffe zu tragen!

Fortschritt und Rückfall fast in einem Atemzug!

Dann die „Hearings“ zu Trumps Anschlag auf die Demokratie in dem „Sturm auf das Kapitol“!

Viele Aussagen belasten den ehemaligen US-Präsidenten schwer! Trump soll zur Rechenschaft gezogen werden, meinen 60 Prozent der befragten Amerikaner!

Eine Maskerade der Demokraten, kontern die uneinsichtigen Republikaner, die, ungeachtet dessen, was gewesen ist, an dem Psychopathen und Amoralisten Trump als Person und potenziellen Präsidentschaftskandidaten festhalten, ja, dessen Rückkehr ins Weiße Haus aktiv betreiben.

Und – last but not least – zu guter Letzt:

Abtreibungsverbot des Supreme Court, das Amerika mit seiner schon tief gespaltenen Nation gänzlich auf den Kopf stellen wird.

Was fünf Jahrzehnte gehalten hat und gut war, frauenfreundlich, soll jetzt abgeschafft werden! Frauen sollen in weiten Teilen der USA nicht mehr „abtreiben“ dürfen, weil eine – von Trump so zurechtgerückte – Richtermehrheit im amerikanischen Verfassungsgericht es so will!

Bis auf wenige Ausnahmen, etwa in den Bundesstaten New York und Kalifornien, wo das Recht auf Abtreibung festgeschrieben ist und auch so bleibt, fällt die USA in das finstere Mittelalter zurück, in die Welt der Evangelikalen und des Papstes, denen die Freiheit in allen Formen ein Dorn im Auge ist und die an einer obskuren Gottheit festhalten und an einem Glauben, der seit Jahrtausenden ein antihumaner Irrweg ist.

Das alles zur Enttäuschung der Ukrainer im Krieg, die sich nun mit Recht verlassen fühlen können, denn sie sind gerade verlassen, doch zur Freude Putins, der frohlocken und jubilieren kann, weil Amerika – auch nach dem verrückten Trump und mit einem ohnmächtigen, innenpolitisch gelähmten Biden – seine eigenen Probleme hat, Konflikte, die als Früchte von Hass, Hetze und Spaltung anzusehen sind.

 

Diese Entwicklungen und ähnliche, die noch kommen, werden Amerika verändern, doch nicht zum Guten hin; sie werden die Nation weiter spalten und so auch die Außen- und Sicherheitspolitik der USA schwächen, gerade jetzt, wo der Kampf gegen Tyrannen wie Putin und die in jeder Hinsicht rücksichtlose Diktatur des Xi Jinping in China existenzielle Züge annimmt. 

 

 

 

 

Die Glaubwürdigkeit der USA

Kann ein Staat, der nach innen zerrissen, tief gespalten ist, eine glaubwürdige Außenpolitik betreiben?

Können sich die Bedrängten auf das Wort der USA verlassen, auf die – oft leichtfertig – gegeben Unterstützungszusagen im Fall eines Angriffs durch Aggressoren wie Putin?

 

 

 

 

 

     Mehr Waffen für das Volk der Amerikaner, fordert Trump als Gastredner der NRA, nicht weniger Waffen, ungeachtet der erschossenen Kinder von Uvalde


Es kam, wie von mir befürchtet. Die Massentötung von 19 Menschen durch einen Amokläufer im texanischen Unvale beherrscht immer noch die Schlagzeilen der US-Medien. Der Ukraine-Krieg ist weit, verdrängt, fast schon vergessen.

Und dabei mischt Ex-US-Präsident Donald Trump die Karten wieder neue auf – gegen den vom Morden erschütterten „Sleepy Joe“, der die Toten inzwischen öffentlich geehrt hat – und für die NRA, als deren Gastredner Trump auftritt, um das zu sagen, was man dort hören will und was – leider Gottes – viele Amerikaner immer noch hören wollen.

Mehr Waffen für das Volk der Amerikaner, nicht weniger Waffen – und das ungeachtet der erschossenen Kinder von Unvale!

Mehr Waffen – mehr Sicherheit!?

So sieht das Antidemokrat Trump!

Und er verkündet die unselige Botschaft, weil er weiß, dass viele Amerikaner dem zustimmen, überzeugt, Waffenbesitz sei Freiheit.

Jeder Amerikaner müsse in der Lage sein, seine Familie zu verteidigen, mit der Waffe in der Hand, ohne auf die Hilfe des Staates angewiesen zu sein! Eine Grundüberzeugung, die sich auch bei Wahlen auswirkt!

Der Staat - das sind die auch die dilettantisch ausgebildeten Polizisten vor Ort, die nicht eingriffen, die so das Morden eines Einzelnen eine ganze Stunde lang zuließen, ohne einzugreifen.

Als Demagoge ohne Skrupel nutzt er die Lage, um seine Klientel zu erreichen, hinter sich zu scharen. Und die NRA freut sich, denn das Geschäft boomt. Auch ist nicht zu erwarten, dass die Waffengesetze abgeändert werden.

 

 

 Vgl. auch:

 

    Die Todesschüsse von Texas Oder Wenn der Krieg im eigenen Land den fernen Krieg in Europa überlagert

Auf einmal ist es so, als gäbe es Putins Krieg nicht mehr, auf CNN, aber auch auf BBC, wo die absurde Tat des jungen Todesschützen gleich zwei Nationen in Atem hält -und dahinter die Fernsehzuschauer rund um die Welt, die diesen Sendern folgen.

Ein Achtzehnjähriger ging in den Waffenladen und erwarb dort ganz legal zwei halbautomatische Gewehre, Waffen, entworfen und hergestellt, um viele Menschen in kurzer Zeit zu töten, ging in eine Grundschule und tötete dort ungehindert - und noch bevor die Polizei eingreifen konnte – 17 Kinder und zwei Erwachsene, Lehrkräfte, ohne Motiv, im Wahn, in der Krankheit, in der Verirrung, im Hass auf eine Gesellschaft, die nicht nur in den USA gespalten ist. Nun ist, angeführt von dem von der Massen-Mordtat angewiderten US-Präsidenten Joe Biden die Diskussion über eine Beschränkung der Waffenverkäufe in den USA wieder entbrannt, eine Debatte, die bereits in früheren Jahren von den demokratischen Präsidenten Clinton und Obama erfolglos geführt wurde. Immer noch ist der mächtige Waffenlobby-Verband NRA (National Rifle Association of America[1]) dagegen und stark genug, einflussreiche Politiker aus der Republikanischen Partei für die eigenen Interessen einzuspannen und für die Tatsache, das es so bleibt, wie es ist. Jeder Amerikaner, dem die Verfassung zugesteht, eine Waffe frei zu tragen, soll diese Schusswaffe auch kaufen können, selbst wenn es mit Massentötungen in Amokläufer weiter geht wie bisher!

Putins Krieg wird nun schon seit Tagen medial überlagert, ist fast schon vergessen!

Amerika hat eigene Probleme! Und Amerika ist nicht in der Lage, das eigene Land zu befrieden, die Spaltung der Nation zu bekämpfen und für ein harmonisches Leben aller Bürger in einem humanen Staat zu sogen.

Die Feinde der freien Welt freuen sich angesichts solchen Ungemachs, der hausgemacht ist und – wie es scheint – unüberwindbar: Diktator Putin, der von der Dekadenz des Westens überzeugt ist, und dahinter, der – inzwischen von den USA als bedrohlichsten Destabilisierungsfaktor der Weltordnung ausgemachten – noch größere Feind: China, das zur Weltmacht greift, über die Beherrschung ganzer Kontinente wie Afrika, der Welt-Meere und – sehr erfolgreich – auch des Weltalls.

 

 

 


    Ukrainisch-amerikanische Irritationen und Schuldzuweisungen


 

 

Auch wenn diese in deutschen Medien nicht transportiert werden: es gibt sie doch; und sie sind nicht ganz unerheblich.

Während man in der breiten Öffentlichkeit noch den Eindruck hat, die USA und Großbritannien stünden entschieden und geschlossen hinter der von Russland angegriffenen Ukraine, gärt es in der – nicht ganz heiligen, noch heilen – Allianz.

Nach einer Äußerung von US-Präsident Joe Biden soll der Präsident der Ukraine Selenskyj sein Land nicht ausreichend und umfassend auf eine Invasion vorbereitet haben, seinerzeit, als nur die USA vor dem drohenden Einmarsch warnten, in Deutschland, Frankreich und anderen europäischen Staaten aber Skepsis waltete und „Alarmismus“ unterstellt wurde.

Die USA, die angeblich mehr als 6o Milliarden US-Dollar im Jahr zur Finanzierung ihrer 16 großen Geheimdienste ausgeben, mussten es – aufgrund guter Antennen bis in die Planungsräume des Kremls – natürlich besser wissen.

Fakt ist aber auch – und das wird heute gerne vergessen und unter den Teppich gekehrt: die Amerikaner strichen die Fahne, packten diese in Koffer und verließen hastig Kiew und die Ukraine wie einst in Vietnam oder jüngst in Afghanistan, ohne Lust, der Ukraine militärisch beizustehen.

Die Soldaten der USA werden nicht in der Ukraine kämpfen, sagte US-Präsident Joe Biden noch am Vorabend der russischen Invasion und stellte damit Putin einen Freibrief zum Einmarsch aus.

Wie zuverlässig ist also die US-Außenpolitik wirklich?

 

 

     Der Krieg ist gut fürs Geschäft 

Oder 

Was aus den 33 Milliarden US-Dollar wird, die Biden beim Kongress für die Ukraine anforderte – 

eine militärökonomische Betrachtung von Heraklits Metaphysik bis zum monetären Utilitarismus der Neuzeit aus der Feder von Carl Gibson

Insofern er das Geld überhaupt bekommt.

Wenn der US- Kongress die enormen Gelder freigeben wird, dann werden diese Unsummen – was kaum betont wird – der US-Wirtschaft viel Freude bereiten, namentlich der US-Rüstungsindustrie, die alles herstellt, was die kriegführende Ukraine an Verteidigungswaffen, mit denen man auch angreifen und den Gegner zurückschlagen kann, gebrauchen wird.

Den Löwenanteil der beanspruchten Summe, etwa 20 Milliarden US-Dollar, werden sich etwa ein Dutzend ganz großer Rüstungskonzerne untereinander aufteilen, darunter Giganten wie Boeing, Lockheed Martin, General Dynamics, Raytheon und andere aus der illustren Schar.

10 Milliarden US-Dollar fließen in diverse Bereiche der Wirtschaft, während schließlich, doch immerhin noch 3 Milliarden Dollar für humanitäre Ausgaben zur Verfügung stehen sollen.

Alles in allem ist das ein kleines Konjunkturprogramm, das - über die US- Rüstungsunternehmen und deren Zulieferer der - US-Wirtschaft hilft, Umsätze zu machen und Arbeitsplätze zu schaffen, nicht anders als seinerzeit im Ersten Weltkrieg und im Zweiten Weltkrieg, als das große Amerika seine leistungsfähige Wirtschaft auf Kriegswirtschaft umstellte und Flugzeuge, Schiffe, Munition am laufenden Band produzierte, was schließlich Hitlers Ende besiegelte, das Ende eines Diktators, der nur über die Wirtschafts- und Waffenmacht in die Schranken gewiesen und niedergerungen werden konnte.

Was ist heute anders?

Der Namen des Diktators hat sich geändert!

Hitler heißt jetzt Putin![1]

Amerika will - nach den Worten von US-Verteidigungsminister Lloyd Austin bei der Tagung im deutschen Ramstein, Russland auf Dauer militärisch schwächen, so schwächen, dass Putins Russland nicht mehr in der Lage ist, Angriffskriege mit konventionellen Waffen zu führen.

Wenn Geld das über Waffenproduktion und -lieferung das möglich macht, dann ist dieses Geld gut investiert und ein ökonomischer Segen für die USA, die natürlich kein direkter „Kriegsgewinnler“ sein wollen, sondern die in diesem Krieg „moralisch agiert“, an der Werte-Front, aber mit den Mitteln des Geldes, das zu Waffen wird.

Während Putin Erdgas und Erdöl als Waffe einzusetzen versucht, während dieser „Noch-Staatschef“- wie ein gemeinere Erpresser - Staaten, ganze Nationen zu nötigen sucht und auch faktisch – wie im Fall Polens und Bulgariens durch Erdgaslieferstopp – erpresst, setzen die Amerikaner als große Erdölproduzenten ihre Energieträger ein, auch schmutzig gewonnenes Flüssiggas, um auszuhelfen, verdienen aber gut mit dabei, weil die Preise steigen und steigen und steigen!

Also reibt sich Onkel Sam genüsslich die Hände und zählt die klingenden Dollars wie Donald Duck, denn der Krieg, nach Heraklit der Vater aller Dinge, lässt sie hereinfliegen wie die gebratenen Gänse aus dem Schlaraffenland.

Cui bono, fragen Juristen, wenn Verbrechen geschehen und wenn man im Heer der Unschuldigen nach Schuldigen sucht!

Cui bono, sagen sich auch die Ökonomen, die das Beste aus dem Krieg machen, und, ganz im Geist von Heraklit, Werden aus dem Vergehen ermöglichen. Was in der Ukraine abgefackelt wird, steht vielleicht woanders – beflügelt von dem neuem Geldsegen – wieder auf, schöner und blühender als vorher!

Aktionäre freuen sich mit den steigenden Kursen, die Wall Street freut sich, der erstarkte Dollar freut sich – und die US-Administration des - als schwach wahrgenommenen - Präsidenten Joe Biden freut sich auch!

Was will man mehr!

Also ist profanes Geld ein heiliges Mittel zum Zweck – und im Geist der Utilitaristen eines John Stuart Mill, die allen das Glück gönnen, sowie der amerikanischen Verfassung ein Mittel zur Beglückung und materiell-seelischen Befriedigung der Vielen im Staat, die Aktiendepots haben und die im Alltag harte Dollars verdienen statt den Rubel, der nicht mehr recht rollen will - wie die maroden Panzer einer verbrecherischen Soldateska-Armee.



[1] Vgl. dazu meine Essays zur Thematik, u. a. : „Stoppt Putler“.

 

 

 

 

      Putins Russland darf diesen Krieg nicht gewinnen, 

verkündet US-Präsident Joe Biden 

und genehmigt weiter 800 Millionen Dollar an Waffen- und Aufbauhilfe für die aggressiv bedrängte Ukraine

Und das, obwohl Putin die USA und andere explizit vor einer Weiteraufrüstung der der militärisch unterlegenen Ukraine gewarnt hat.

Wo der deutsche Kanzler Olaf Scholz noch zögert[1], wahrscheinlich, weil ihm Putin in dem Gespräch am langen Tisch massiv drohte, weil Scholz bestimmt Dinge weiß, die sein Volk nicht wissen soll, damit es ruhig weiterschlafen kann, eine Weile noch, handelt Biden unbeeindruckt und konkret, indem der den ukrainischen Kämpfern das Material geliefert wird, das in der Schlacht gebraucht wird, um dem übermächtigen russischem Militär-Moloch irgendwie gewachsen zu sein.

Dass Biden diese zentrale Botschaft aussprach und was Biden genau liefern wird, erfährt der ZDF-Zuschauer in Deutschland nicht; denn die gewichtige Meldung wurde innerhalb von Sekunden abgehandelt, ohne dass Essenzen und Details genannt worden wären.

Wie soll der Deutsche sich ein realistisches Bild von dem Gesamtgeschehen, in das er bald involviert sein wird, machen, wenn die deutschen Medien öffentlich-rechtlicher Art ihm Wesentliches unterschlagen?

Biden liefert Haubitzen, Drohnen, Munition und Geld für die Regierung in Kiew, um wichtige Zahlungen zu tätigen, während Deutschland immer noch das versagt, was es – über Geld hinaus – geben könnte, um das Überlegen der ukrainischen Nation zu ermöglichen.



[1] Vgl. dazu meinen jüngst hier veröffentlichten Beitrag: Zauderer Scholz.

 

 Zum Titel:

Sinngemäß wiedergegeben. Den genauen Wortlaut kann man bei CNN nachhören.

 

 

Vgl. auch:

  Der Ukraine-Krieg ist längst ein Stellvertreter-Krieg

Wer es noch nicht wusste, wer es noch nicht ahnte, konnte Gewissheit erhalten, wenn er dem Affentheater, das Putin wenige Tage vor Kriegsausbruch vor den einbestellten Ja-und-Amen-Sagern aus seiner Mannschaft und Regierungsclique aufmerksam folgte, denn dort wurde dieser Aspekt auf den Punkt gebraucht in der Aussage eines Akteurs in Uniform, der die Ukraine als „amerikanische Kolonie“ bezeichnete.

Ergo ist Bidens Amerika die Schutzmacht hinter der Kolonie - und der Krieg, den es auf dem Territorium der Ukraine zu führen gilt, wobei möglichst viele Ukrainer vernichtet werden sollen, gilt den USA. Das Schicksal der Ukraine ist dabei sekundär. Man wird aus dem Land eine Wüste machen, einen Friedhof, um das Eroberte dann Russland anzugliedern, einem Großrussland, dass, bei Gott und dem Patriarchen, keine „Regionalmacht“ ist, sondern, so Gott will und mit dem Segen des Patriarchen, bald wieder eine Supermacht unter roter Fahne mit Hammer und Sichel, harmonisch koexistierend mit Kerzenschein und Weichrauchduft wie bei den Päpsten im Vatikan seit fast zweitausend Jahren üblich!

Lawrow, Putins Sprachrohr in der Welt, hat die – schon mehrfach verkündete – Botschaft am 11. April 2022 noch einmal wiederholt, für Schwerhörige, die nicht einsehen wollen, dass Putins seinen Weg gehen wird, über Leichen und Friedhöfe, jenseits von Moral, Recht und Gesetz. Viel Russen folgen ihm, nicht viel anders, als verblödete Deutsche einst Hitler folgten, wenn auch in den Untergang.

 

 

      „Unipolare Welt“ – die Revanche von Putins Russland

Es war die Zeit, als die Welt nur noch eine echte Supermacht hatte, die USA, allein übriggeblieben nach dem Fall der Berliner Mauer, dem Ende des Eisernen Vorhangs und des Warschauer Paktes mit dem Zerfall der Sowjetunion. Russland, der Nachfolgestaat des kommunistischen Imperiums, musste sich noch finden, während 15 GUS-Staaten ihren Weg in die Souveränität gingen; und China, kaum erst aufgestiegen vom „Entwicklungsland“ zur „globalen Wirtschaftsmacht“, war noch nicht so weit, weder politisch noch militärisch, um den Vereinigten Staaten von Amerika in allen Bereichen die Stirn zu bieten und Kontra geben zu können – ideologisch wie machtpolitisch.

In diesen beiden Jahrzenten von 1989 bis in das 2012, als Putin seine Rückkehr zur Macht als Präsident Russlands einleitete - also in den Amtszeiten der US-Präsidenten Clinton, George W. Bush und auch noch Barack Obama - machte die USA außenpolitisch de facto, was sie wollte, während das noch nicht gefestigte Russland als Zaungast bei diesem Agieren – auch gegen das Völkerrecht – ohnmächtig zusah, gedemütigt auch noch zur weltpolitisch unbedeutenden „Regionalmacht“[1].

Die nationale wie machtpolitische Revanche Russlands dafür erfolgte durch die Krim-Annexion und setzt sich heute mit dem massiven Militäreinmarsch in die Ukraine fort, konsequent nach der von Putin - schon während der Münchner Sicherheitskonferenz - vorgegebenen Stoßrichtung und dem Motto, wenn ihr das Völkerrecht brechen dürft, dann dürfen wir das auch, nur wesentlich brutaler und nicht mehr vor den Augen der zivilisierten Welt verborgen wie im Irak, in Syrien, in Libyen, sondern so, dass alle den Staatsterror Russlands mitbekommen, mit Angst und Schrecken – und als Abschreckung und Mahnung, damit alle gewarnt sind, irgendwie in Solidarität mit der überfallenen Ukraine dagegenzuhalten!

Lawrow, Putins Sprachrohr, predigt diese Doktrin im Sicherheitsrat der UNO und vor der Vollversammlung; und Kreml-Sprecher Peskow folgt der - von oben herab diktierten - Sprachregelung ebenso loyal wie alle Diplomaten der Russischen Föderation sowie die Duma-Vertreter, wenn diese Repräsentanten des russischen Volkes international zur Rede gestellt werden, dabei das Völkerrecht nach eigenen Vorstellungen interpretierend und mit einer Terminologie, die objektive Phänomene wie Krieg euphemistisch umschreibt.



[1] Vgl. dazu meine Beiträge zu dieser Thematik:

 

 

 

   Putins Antrieb zum Krieg und der weltpolitische Minderwertigkeitskomplex in der „unipolaren Welt“

Der vom ersten Tag schon chaotisch ausufernde Vernichtungskrieg in der Ukraine, der Diktator Putin das Selbstbestimmungsrecht abspricht, bereit, das ihm unliebsame wie gefährliche - da demokratische - Staatsgebilde zu zerschlagen, ja, ein ganzes Volk zu vernichten, ist eigentlich nur ein „Stellvertreter-Krieg“ in der eigentlichen Auseinandersetzung mit dem – inzwischen hellwachen - weltpolitischen Erzrivalen USA, die – über die ebenso „geweckte“ NATO – in diesem „bewaffneten Konflikt“, wie es das Völkerrecht ausdrückt, plump herausgefordert wird.

Wer Putins Sprachrohr Lawrow genau zuhört, kann das klar heraushören!

„Homo sovieticus“ Putin, der kleine KGB-Agent mit eindeutiger Sowjetsozialisation, will, es nicht wahrhaben, dass der große Gegenspieler der USA auf der politischen Weltbühne Sowjetunion untergegangen ist und das wesentlich kleinere Russland mit seinen 150 Millionen Bürgern und einer auch personell geschrumpften Armee – ungeachtet des reich bestückten Atomwaffenarsenals - die Rolle nicht mehr einnehmen kann, die die Supermacht Sowjetunion lange Zeit innehatte.

Lawrow spricht deshalb im Auftrag seines Chefs aus dem Kreml, teils frustriert, teils entrüstet von einer „unipolaren Welt“, die nur noch von die Supermacht USA bestimmt wird, vergisst aber bei dieser – fast schon antiquierten – Rhetorik, dass längst schon ein neuer Akteur die weltpolitische Bühne betreten hat, der als so genannter „game changer“ die makropolitische Konstellation verändert hat und noch mehr machtpolitisch verändern wird: China, die rote Diktator im Reich der Mitte als neue Weltmacht, gefährlich für die USA, für die gesamte freie Welt und der eigentliche Gegner und potenzielle Feid der Zukunft, während Russland in den Status zurückfällt, den es nach eigenem Selbstverständnis, genauer nach Putins Vorstellung, nicht einnehmen will – als „Regionalmacht“ mit Atomwaffen, so, wie von Obama faktisch treffend diagnostiziert, doch strategisch unklug und provozierend ausgesprochen.

An dieser Zurücksetzung, an diesem weltpolitischen Minderwertigkeitskomplex laboriert Putins Russland heute – und der Krieg in der Ukraine mit selbstgefälliger Waffendemonstration, völkerrechtswidrigen Drohungen und Erpressungen aller Art sind die Mittel dazu, sich in Szene zu setzen!

Der Westen spricht wieder mit Putin! Unfreiwillig! Und immer noch!

Mit Hitler aber verhandelte keiner mehr, nachdem er zum Menschheitsverbrecher geworden war, die Welt in Brand gesetzt, ganze Völker vernichtet hatte.

So wird es Putin ergehen, der aus dem Volk der Russen ein Paria-Volk und aus dem russischen Staat einen Schurken-Staat gemacht hat – mit einer neuen „Achse des Bösen“ dahinter zu Kim in Nordkorea … und vielleicht auch nach Peking, wenn Xi Jinping, dem Putin mit diesem Krieg in die Suppe spuckt, ihm den Plan verdirbt, die Zeichen der Zeit nicht richtig begreift.

 

 

 

 

 

US-Präsident Bidens Satz: „Dieser Mann darf nicht an der Macht bleiben!“ – ein moralischer Appell an das Gewissen der zivilisierten Welt oder Aufruf zum Putsch gegen Putin und zum Tyrannensturz im Kreml?

US-Präsident Biden rief damit nicht, wie die sensationslüsterne Presse, die stets nach Skandalschlagzeilen giert, zu verstehen glaubte, zu einem Umsturz auf, zu einem Pusch oder gar zu einem Tyrannenmord, sondern Biden argumentierte moralisch, indem er der Welt klarmachte, dass ein Kriegsverbrecher, den er an anderer Stelle mit Recht einen „Schächter“ und einen „mörderischen Diktator“ nannte, das – verführte – Volk der Russen nicht länger würdig repräsentiert, sondern die Russen weltweit diskreditiert und sie auf lange Zeit von der zivilisierten Welt abkoppelt.

Putin macht mit seinem Volk der Russen das, was Hitler aus den Deutschen machte: eine auf ewige Zeiten stigmatisierte Nation!

Die Deutschen haben bitter für die Verbrechen Hitlers an der Menschheit bezahlt – und sie bezahlen immer noch!

Das droht den Russen, wenn sie es nicht schaffen, diesen Dämon Putin von der Macht zu entfernen.

Als moralische Nation unter Gott, die, nach moralischen Abwegen im Zweiten Irakkrieg - um nur einen Fall zu nennen, wo Amerika ethisch und völkerrechtlich versagte – ihre Moralität wiedergefunden hat, nun, nach den Tagen des Abenteurers Trump, ist es für den Führer der freien Welt geradezu eine Pflicht, auf die notwendige Entfernung Putins von der Macht hinzuweisen.

Hitler, der Teufel, hat, wohl beschützt von Teufeln aller Art, über 40 Attentate überlebt und, überlebend, noch für viel Unheil gesorgt und für Millionen Tote in der Endzeit des Zweiten Weltkrieges in beiden Lagern.

Wenn Putin weitermachen und weiter morden kann, wird es auch noch viele Tote geben!

Bidens Wort sollte als Warnung verstanden werden, als ein moralischer Appell an das Gewissen der zivilisierten Welt, die einst Hitler nicht hinnehmen wollte und vereint auftrat, um den deutschen Tyrannen zu stoppen!

Ist das schon vergessen?

 

 

Putin-Fan Donald Trump findet es genial, was der Kriegsverbrecher in der Ukraine anstellt

Es spricht für diese verrückt gewordene Welt, deren Los Trump, der Anti-Demokrat und Psychopath, als US-Präsident lange mitbestimmt, mit auf den Kopf gestellt hat. Doch Trump konnte letztendlich doch noch demokratisch ausgebremst, von der Macht entfernt werden, bevor er – nach dem Spalten der Nation – globalen Schaden anrichtete, während Putin seinen Weg zum Ausbau der Diktatur in Russland weiterverfolgen durfte, ungehemmt, bis hinein in den aktuellen Angriffs- und Vernichtungskrieg gegen das Volk der Ukraine.

Nun, wo Putin angreift, kommt dieser Zyniker der Macht Trump, angeblich erneut zum höchsten Amt der USA strebend, und findet – amoralisch wie immer – das „genial“, was Putin kriegerisch in der Ukraine anstellt, den Kampf gegen Zivilisten, gegen Kinder, Frauen, Alte, Schwache, Kranke!

Trump findet die Verwüstungen der ukrainischen Städte gut, den Massenmord und Unschuldigen, ja, der Psychopath billigt das Leid von 10 Millionen Ukrainern auf der Flucht!

Bewahre Gott Amerika vor diesem Trump im Präsidentenamt! Denn, wenn es Putin nicht gelingen sollte, die Welt zu vernichten, dann könnte es dieser Unbelehrbare doch noch tun!

Putin-Fans dieser Art gibt es noch viele auf der Welt, nicht nur in Russland, in der Duma der Ja-und-Amen-Sager, im Umfeld des Patriarchen, der alles absegnet, was vom Diktator kommt, und im von wo der Staats-Propaganda verführten Volk die Einfältigen, dem man - wie bei Potjomkin - Fakten vorgaukelnd, wo nur Lügen sind; es gibt diese unkritischen Anhänger – neben und hinter Trump – auch in den USA, in republikanischen Kreisen, ja, selbst in Deutschland, wo die Politikverdrossenheit die Enttäuschten der Merkel-Zeit in das falsche, antidemokratische Lager getrieben hat.

Weil sie – nach den Erfahrungen mit zwei Jahren Pandemie und staatlicher Bevormundung und Gängelung an allem zweifeln, was von den Regierenden kommt, laufen sie zu den Despoten über, in der Hoffnung, dass der starke Mann, der mit eiserner Faust regiert, kommen wird, um auch sie zu erlösen.

Putins Messianismus der russisch-panslawistischen Art ist nichts anderes als die Kehrseite der primitiv-Philosophie des Donald Trump „America First“ und „Make America great again“, und somit der Slogans, die Trump bei Ronald Reagan geklaut hat!

Putin will die alte Sowjetunion wieder herstellen, nicht mehr ganz rot mit Hammer und Sichel, dafür aber an Lenin und Stalin festhaltend in russischen Farben, garniert mit Bibelzitaten, Kerzen und Pfaffensegen, damit die freche Lüge in Mogelpackung nicht gleich vom tumben Volk durchschaut wird.

Dem einfachen Russen mag man es verzeihen, wenn er dem Tyrannen, der inzwischen ein Kriegsverbrecher ist, auf den Leim geht – unverzeihlich aber ist es, wenn sich in den humanistisch- aufklärten, demokratisch ausgerichteten Nationen des Westens und den Erfahrungen in zwei Weltkriegen und mit brauen wie roten Diktaturen immer noch Menschen finden, die, jenseits von Verstand, Vernunft und Menschlichkeit, Demagogen folgen, Verführern, die längst schon erwiesene, wüste Verbrecher sind!

 

 

 

 

   Putin hat sich selbst gestürzt – Zeitenwende in Moskau

Wer die Zeichen der Zeit verkennt, wird von wird von den Entwicklungen der Zeit überrollt, gerade im Geistigen und Moralischen.

Die Menschheit wollte diese verheerenden Kriege nicht mehr.

Nie wieder Krieg,

das war die Botschaft, die die lange Friedenszeit nach dem Zweiten Weltkrieg bestimmte, die den Frieden und glückliche Tage für viele Menschen auf der Welt möglich machte. Ja, es gab auch Ausnahmen von dem friedlichen Weg, den die Völker der Welt im harmonischen Einklang beschritten; es gab Massenmorde - und es gibt immer noch dutzende Bürgerkriege in allen Ecken der Welt, eben, dort, wo das Völkerrecht nicht greift; dort sind Verwerfungen immer noch möglich, dort, wo keiner hinschaut, ist auch und staatlich verordneter „Genozid“ möglich - wie im Fall der Uiguren, wo ein mächtiger Staat das Hinschauen der zivilisierten Welt unmöglich macht.

Es gab große Umwälzungen in den letzten Jahrzehnten in der eurasischen Welt, den Zusammenbruch der Sowjetunion, die Auflösung kommunistischer wie militärischer Machstrukturen im so genannten Ostblock, den Zerfall von Titos Jugoslawien und den blutigen Jugoslawien-Krieg mit Massakern an Zivilisten, der nur durch das Eingreifen der UNO und der westlichen Allianz im Namen der Menschlichkeit und der Moral beendet werden konnte, dann auch juristisch aufgearbeitet in einem Kriegsverbrecher-Tribunal in welchen die Schergen des Krieges gegen ganze Völker, die ethnischen Säuberungen planende Köpfe und die militärischen Ausführer zur Rechenschaft gezogen wurden – von Milosevic, über Karadgic bis hin zu Mladic.

Das alles konnte Putin wissen, als er seinen Vernichtungsfeldzug gegen das Volk der Ukraine ausbrütete, vorbereiten und durchführen ließ – und dieser Putin musste auch auf das Ende sehen, auf die Haltung der Welt, die entschlossen war, das Deja-Vu aus Jugoslawien nicht wieder zuzulassen!

Die Zeichen der Zeit verkennend und der Zeit entfremdet, plante Putin, der Befreier der Russen in der Ukraine, die diese Befreiung nicht wollen, und agierte damit an der Stimmung in der Welt vorbei.

Die reifer, einsichtiger gewordene Menschheit will diese – unter Vorwänden aller Art und im Geist der Machtpolitik und Expansion geführten – Vernichtungskriege mit ungezählten Zivilopfern, getöteten Kindern, Frauen, Alten, Gebrechlichen nicht mehr!

Putin hat sich also selbst gestürzt, indem er die Bedürfnisse der Zeit verkannte!

Was Biden aussprach, haben die Russen in Russland längst begriffen, die mündigen Russen, nicht die Verführten im Volk!

Sie alle wissen es längst; und sie fühlen es überdeutlich, dass es mit diesem Führer, der eine ganze Nation zu Aussätzigen im Kreis der Völker gemacht hat, nicht weiter gehen kann – und dass es mit dem „Schlächter“ Putin, mit dem – gleich Hitler - niemand mehr ernsthaft spricht, auch wenn Macron und Scholz noch telefonieren, aus Prinzip, um das „Gespräch“ nicht ganz abreißen zu lassen, für Russland keine Zukunft gibt.

Putin hat sich selbst ein Bein gestellt – entrückt hat er, den lauf der Dinge verkennend, sich selbst abgeschafft!

 

 

 

Putin, der Schreckliche, hat alles auf eine Karte gesetzt, gepokert, geblufft – und verloren!

Eigentlich sind die Russen Schachspieler, bedächtige, gute Schachspieler, die jeden Zug genau überlegen, vor sie ihn tun - wie Schachweltmeister Garri Kasparow[1], der die Welt seit vielen Jahren vor Putin warnte und jetzt Recht bekommt.

Putin aber entschied sich in seiner verbitterten Auseinandersetzung mit dem Erzfeind USA für das Spiel der Amerikaner, für Poker, für ein Spiel, das er, der große Spieler, der Hasardeuer und der Tausendsassa, der alles kann, und der auch – gestützt von Lawrow - die Klitschkows im Ring besiegen würde, wohl nur unzulänglich beherrscht?

Ergo setzte er mit seinem Bluff auf ein verdecktes Blatt, auf eine Karte, auf Aggression … gegen den Rest der zivilisierten Welt – wurde durschaut und verlor!

An dem Tag, als verwirrter Putin den Angriffskrieg gegen die Ukraine lostrat, einen Krieg, den er vor den Augen der halbverschlafenen Welt vorbereitet hatte, besiegelte er den eigenen Untergang.

Von diesem Fehler gibt es kein Zurück.

Jetzt stellt sich nur noch die Frage, wen dieser Verrückte noch mitnimmt, in den Untergang!



[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Garri_Kimowitsch_Kasparow

 

 

 

 

 

Putins Krieg diskreditiert China

Als China sich bei der Abstimmung in der Vollversammlung der UNO sich nicht auf die Seite von Putins Russland schlug, sondern sich der Stimme enthielt, war es dem mächtigen Xi Jinping durchaus bewusst, dass sich das Milliardenvolk, das Spiele ausrichtet und in der Welt als ein Volk von Friedfertigen wahrgenommen werden will, nicht mit einem offensichtlichen Aggressor solidarisieren kann.

Das Ergebnis der Abstimmung war eindeutig: 141 Staaten der Welt lehnten Putins Angriffskrieg gegen den souveränen Staat Ukraine ab, was Putin seinem Volk der Russen erklären muss!

Nur 5 Schurkenstaaten stimmten zu!

Vier Vasallen – und Russland!

Das Milliardenvolk der Inder enthielt sich ebenso, bestimmt von Interessen und Anhängigkeiten von Russland, wobei die Chinesen, bei denen Putin – wirtschaftlich ohnmächtig und von westlichen Sanktionen gezeichnet - inzwischen um Waffen und Geld bettelt, es bis zum heutigen Tag unterlassen haben, Putins Krieg moralisch zu verurteilen.

Putins Krieg kommt für China zur Unzeit – und er diskreditiert China, das selbst über Expansion zur globalen Machtentfaltung drängt und Taiwan erobern will, im friedlichen Anschluss oder eben mit Gewalt – á la Putin!

 

 

Duckmäuserstaat Deutschland – die Wirtschaftsmacht ist in der Solidarität mit der bedrängten Ukraine ein Zwerg! 

Die Kleinen, Estland, die Republik Moldau, sie helfen mehr, den Flüchtenden und mit Waffen zur Selbstverteidigung… und beschämen so Deutsche und Franzosen!

 


Würde Deutschland bei der Aufnahme von Flüchtlingen prozentual mit der kleinen Republik Moldau gleichziehen, dann müssten hier etwa 8 000 000 Flüchtende versorgt werden!

Wo es um das nackte Überleben geht, zeigte sich das kleine Land solidarisch, obwohl es arm ist.

Ähnlich die baltischen Staaten, die, obwohl selbst von Putins Aggression bedroht, der Ukraine aushelfen, wo sie nur können, in einmaliger, bisher so nie dagewesener Solidarität, auch mit Waffen zur Selbstverteidigung[1]!

Und Deutschland? Ja, es gab eine Luftbrücke, um die Moldau zu entlasten, auch etwas Geld!

Doch geht es nach General a. D. Vad, nach dessen weisen Einsichten Merkel ihre Politik gestaltete, hat Deutschland inzwischen genug getan für die Ukraine – und die Bedrängten, deren unflätiger Botschafter[2] hier und heute, in Deutschland – ganz und gar ohne Grund[3] - geehrt wird, müssten dankbar sein für das, was Deutschland schon alles getan hat! Hört, hört!!!

Fakt ist: Deutschland kann viel mehr tun, und hat auch die Pflicht dazu, selbst ohne Putin zu provozieren, denn der Diktator, der unverhohlen mit dem Atomschlag droht, braucht keine Provokation als Kriegsgrund: er macht, was er will!

Duckmäuserstaat Deutschland – mit einem ängstlichen Kanzler, der – als wohlbehütetes Kind der Zivilisation – eingeschüchtert wurde von einem primitiven Tyrannen aus Gosse, der, wie erkannt wurde, „Zivilisationsbruch“ betreibt?

Die Kleinen können dem Wirtschaftsriesen Deutschland ein Vorbild sein – wie die Armen auf der Straße, die den Nächsten in der Not aushelfen, obwohl sie selbst nichts haben.

Wer Aggressoren wie Putin gewähren lässt, wird bald alles verlieren, was er noch hat, nicht nur das Leben in Freiheit, auch das Leben selbst.



[1] Wir wollen keine Kuchen als Geschenk, wir wollen Waffen, betonte Präsident Selenskyj in seiner originellen Pressekonferenz in einer U-Bahn-Station in Kiew am 23. April 2022, in Erwartung des hohen Besuches aus den USA, namentlich von Außerminister Blinken und dem Verteidigungsminister.

 

[2] Nach Melnyk versteht General Vad nichts vom Krieg in der Ukraine.

 

[3] Vad verkennt, dass die Ehrung Melnyk im Reichstag mit „standing ovations“ nicht der Person des Botschafters galt, sondern dem Volk der Ukraine, welches in Deutschland – durchaus würdig, mutig und kämpferisch – vertreten wird.

Ferner ist es sehr „fad“, was dieser ausrangierte General, der sich sprachlich nur sehr mäßig artikulieren kann, an Weisheiten, salopp gesprochen, von sich gibt – „nomen est omen!? Er redet pro Putin, was auch in den Medien registriert wurde, defaitistisch, den eingeschüchterten Kanzler stützend, was Putin ermutigt, mit dem Morden und Drohen so weiter zu machen.

Wenn Persönlichkeiten dieses Formats in der Bundeswehr zum General aufsteigen können und das Kanzleramt beraten, dann er klärt das auch, weshalb die Bundeswehr mit dieser Führungskultur und Autorität „blank“ dasteht und mit der Armee auch die Verantwortlichen in der Politik.

 

    Zauderer Scholz und die Zwänge der Realpolitik Oder Wer abhängig ist, agiert unfrei

Was weiß Kanzler Scholz, was wir, die deutschen Staatsbürger, nicht wissen?

Hat - der immer schon gewaltbereite – Putin, der allen droht und der mit allem droht, was er an Massenvernichtungswaffen einsetzen kann, Scholz seinerzeit schon gedroht, damals, am langen Tisch?

Scholz war damals schon abhängig von russischer Energie, existenziell abhängig, also unfrei im politischen Handeln!

Wer hat Deutschland Russland ausgeliefert? Das fragte ich seinerzeit, nachdem ich schon die Frage aufgeworfen hatte: in wessen Auftrag macht Merkel Deutschland kaputt![1]

Und jetzt – was ist jetzt anders?

Was Scholz nachdem Ausbruch von „Putins Krieg“ als „Zeitenwende“[2] bezeichnete, um auch anzudeuten, dass es – mit der Überwindung des Tabus „Waffenlieferung in Kriegsgebiete – eine neue Außen- und Verteidigungspolitik gegenüber potenziellen Aggressoren geben wird, garniert mit einer 100 Milliarden-Euro schweren Aufrüstung der unter Merkel sträflich vernachlässigten Bundeswehr, konnte und sollte als ernüchterungsbedingte Umkehr verstanden werden.

Nun aber erleben wir den Zauderer, der nicht kann, wie er vielleicht will, weil Deutschland immer noch von Russland anhängig ist – ohne russisches Erdgas läuft hier nichts! Die deutsche Wirtschaft, die mächtiger ist als die Botschafter der Ukraine, sitzt dem Kanzler im Nacken und verhindert bisher das, was Scholz eigentlich liefern wollte und was, über den SPD-Mann hinaus, Grüne, FDP und die Opposition CDU/CSU auch fordern: schwere Waffen für den ukrainischer Selbstverteidigungskampf gegen Putins völkerrechtswidrige Aggression mit tausendfachen Kriegsverbrechen überall in der überfallenen Ukraine.



[1] Vgl. dazu meine drei Bücher zur Thematik.

[2] Vgl. dazu mein Werl „Endzeit“, 2018.

 


 

 


Carl Gibson, 

Natur- und Lebensphilosoph, ethisch ausgerichteter Zeitkritiker, politischer Essayist,

Naturfotograf, im März 2022



Mehr zu Carl Gibson, Autor,  (Vita, Bibliographie) hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Gibson_(Autor)

https://de.zxc.wiki/wiki/Carl_Gibson_(Autor)

(Das Wikipedia-Porträt Carl Gibsons in englischer Sprache)


https://www.worldcat.org/identities/lccn-nr90-12249/

 Bücher von Carl Gibson, zum Teil noch lieferbar.



Copyright: Carl Gibson 2022.

 

 

 

Das war im Jahr 1982 in dem von Kommunisten gedruckten Schmutzbändchen "Niederungen".

Es sollten noch fünf Jahre vergehen, bis Herta Müller, mit dem kommunistischen Agitator Richard Wagner in zweiter Ehe verbunden, die Welt des roten Diktators Ceausescu verlassen sollte, um in dem bis dahin verachteten Deutschland Aufnahme zu finden.

Die Leute, die Deutschland regieren, ehrten beide antideutschen Renegaten des Kommunismus mit dem Bundesverdienstkreuz - und die katholische Kirche schwieg wie so oft!

 

 

 "Moderne "Hostienschändung" - Die Verhöhnung christlicher Sakramente bei Herta Müller – und der besondere Dank der CDU wie CSU,  Blasphemisches bei Herta Müller. Auszug aus:   Auszug aus: Carl Gibson  Heimat, Werte und Kultur der Banater Schwaben in den Zerrbildern Herta Müllers - Das „deutsche Dorf im Banat“, „Reich der Grausamkeit“ und „Hölle auf Erden“!?

 

 



Christus am Kreuz

Wer die christliche Kirche verspottet, 

wird mit dem deutschen Bundesverdienst-Kreuz geehrt:

 

Aus dem Kapitel: 

Christentum, christliche Werte und Symbole;

Moderne "Hostienschändung"  - Die Verhöhnung christlicher Sakramente bei Herta Müller – und der besondere Dank der CDU wie CSU

Die Katholiken Alois Glück aus der CSU und Bernhard Vogel aus der CDU werden sicher begeistert sein und frohlocken, wenn sie in meditativer Versenkung lesend verinnerlichen, wie Herta Müller mit den Symbolen und Sakramenten der Heiligen Kirche umgeht,

namentlich mit dem Leib Christi in der Hostie, die bei ihr zu einem profanen Nahrungs- und Überlebensmittel reduziert wird.


Da Herta Müller mit der Verhöhnung bereits unter dem Kommunisten begann– vielleicht inspiriert von ihrem atheistisch-materialistisch, marxistisch-leninistisch-stalinistischem Umfeld und ihrem roten Ehemann – bleibt sie auch im Westen dabei,

ohne Rücksicht auf die religiösen Gefühle der Banater Schwaben und Donauschwaben wie Bischof Zollitsch aus Freiburg, die nahezu allesamt Katholiken sind.




An Allerheiligen feiern die Seelen Kerwei, 

höhnte Herta Müller damals in Ceaușescus Reich zur Freude aller roten Atheisten.

Frau Margit, in deren Stadt-Wohnung das „erzählende Ich“ aus „Herztier“ ein Zimmer angemietet hat, backt nicht nur die zur „Hostie“ bestimmten Oblaten aus, sie ernährt sich auch von den übrig bleibenden Krümeln des Gebäcks, dass bei - der nicht besonders bibelfesten - Herta Müller durchgängig als „Hostie“ bezeichnet und als solche – also als Leib Christi – verhöhnt wird.

Dass erst durch eine rituelle Handlung des Priesters, durch das Weihen der Oblaten-Teig zur „Hostie“ wird und somit zum Leib Christi, kümmert die in Detailfragen durch die Bank schwache Autorin nicht. 


Der Prozess der Transsubstanziation fällt unter den Tisch – Eine Hostie ist für die Materialistin Herta Müller eine Hostie, ganz egal, ob sie von Frau Margit vor der Weihe oder von der geisteskranken Großmutter – in bereits geweihten Zustand – aus dem Kelch des Kirchenaltars geklaut und aufgegessen wird.

Für Herta Müller zählt nur der Spott,

das Verspotten der „Hostie“,

des katholischen Ritus und der christlichen Symbolik!

Dafür aber gaben ihr die Christen aus der CDU den Preis der Konrad Adenauer-Stiftung, ganz im Gedenken an den Alten Mann und Katholiken aus Köln. 



Und die CSU überreichte der gleichen Verhöhnerin des Christentums den Bayerischen Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst, vielleicht deshalb, weil Maximilian auch ein verkappter Protestant und Ketzer war?


Was der emeritierte deutsche Papst und frühere Chef der „Inquisition“ dazu meint, ist mir nicht bekannt.


Er plädiert vielmehr für das Eintreten in die Harmonie der
 
 „Symphonie der Freiheit“,  
 
der auch der ehemalige Ministrant Carl Gibson - schon vor dem päpstlichen Ausspruch - als Werk-Autor in einem Tausend-Seiten Opus das Wort redete.
 
Christentum, Kirche und religiöse Gefühle – 
manchmal schlägt die plumpe Provokation zurück – 
 
und die späte Stunde der Wahrheit!
 


   



Gott Vater, Lohr am Main 
 


 

   Blasphemisches bei Herta Müller

Die beiden großen christlichen Parteien in Deutschland, die CDU und die CSU, haben die lange Zeit höchst deutschlandskeptische Herta Müller spätestens ab 2004 (KAS-Literaturpreis) für sich vereinnahmt und dann diese kontrovers diskutierte, stark polarisierende Autorin aus dem Banat auch noch mit diversen Ehrungen bedacht, ja überhäuft, wohl, um die eigene Ikonen-Wahl nach außen zu rechtfertigen ohne dabei zu bedenken, wen sie ehreneine Person mit falschem Nimbus, die von Anfang an gegen die eigene deutsche Minderheit hetzt, die aber auch das Christentum, die Gestalt Christi und die Sakramente der katholischen Kirche verhöhnt, ja bis zur Blasphemie steigert.


Belegstellen gezielt praktizierter Blasphemie der geschmacklosen Art finden sich zuhauf in Herta Müllers Hetz-Werk– beginnend mit dem noch in der kommunistischen Diktatur und mit dem Segen der Kommunisten verfassten antideutschen wie antiklerikalen Schmäh-Bändchen „Niederungen“. Den Ideologen und christlichen Strategen sind diese Details noch nicht aufgefallen, vielleicht aus deshalb nicht, weil keiner aus deren Reihen große Lust verspürte, im geistigen Sumpf zu waten. Doch es besteht Hoffnung! Spätestens beim Vorschlag zur Seligsprechung der Heroine im unheiligen Gefolge der Jeanne d‘ Arc wird man genauer hinsehen! Jesuiten und Benediktiner können schließlich lesen!





 Auszug aus:



Carl Gibson

Heimat, Werte und Kultur
der Banater Schwaben
in den Zerrbildern Herta Müllers -
Das „deutsche Dorf im Banat“, „Reich der Grausamkeit“ und „Hölle auf Erden“!?

Bild – Zerrbild – Feindbild.

Zur „literarischen“ Diffamierung der - existenziell exponierten - deutschen Minderheit Rumäniens während der kommunistischen Diktatur im Früh- und Debüt-Werk „Niederungen“, medial unterstützt im „SPIEGEL“ und in der „ZEIT“.

Hass- und Hetz-Literatur als Katalysator des Exodus und Mittel der Politik?

Rumänien, „Diktator“ Ceaușescu, sein Geheimdienst „Securitate“ und die Deutschen im Banat als „Karikatur“.

„J‘ accuse“ und Apologie!
Kritische Beiträge, Interpretationen und Essays zum „Leben“ und „Werk“ der forcierten Nobelpreisträgerin für Literatur (2009).

Mit 34 Karikaturen von Michael Blümel.

Herausgegeben vom Institut zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa.


ISBN 978-3-00-053834-6

1.   Auflage, August 2016. Copyright© Carl Gibson, Igersheim. Alle Rechte vorbehalten.
Umschlaggestaltung, Titelbild, Layout Gesamtkonzeption Carl Gibson - unter Verwendung einer Graphik von Michael Blümel. Illustrationen im Innenteil, Bild Buchrückseite und Titelgraphik  Michael Blümel. Copyright © Michael Blümel.

Aus der Reihe:
Schriften zur Literatur, Philosophie, Geistesgeschichte und Kritisches zum Zeitgeschehen. Dritter JahrgangBand. 2, 2016.

Herausgegeben vom Institut zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa.






https://www.buchhandel.de/buch/Heimat-Werte-und-Kultur-der-Banater-Schwaben-in-den-Zerrbildern-Herta-Muellers-Das-deutsche-Dorf-im-Banat-Reich-der-Grausamkeit-und-Hoelle-auf-Erden--9783000538346

Das weiterführende Parallelwerk unter:


https://www.buchhandel.de/buch/Herta-Mueller-im-Labyrinth-der-Luegen-Wir-ersaeufen-dich-im-Fluss-Mythen-Maerchen-Muenchhausiaden-im-authentischen-Lebensbericht-der-deutschen-Nobelpreistraegerin-fuer-Literatur--9783000538353


Herta Müller in der Kritik - Studien zum Leben, Werk und Wirkung der deutschen Nobelpreisträgerin für Literatur (2009) aus der Feder von Carl Gibson, Bücher, die an manchen deutschen Hochschulen boykottiert werden.





In Übersee aber studiert man sie eifrig - in den USA, in Kanada ... und sogar im fernen, doch geistig regen Japan!






 

Deutschland ehrt den Dreck - muss das hingenommen werden oder ist der Widerstand der Aufrechten angesagt?

Herta Müller hat sehr viel Dreck produziert. Dazu auch noch Hass und Zwietracht. Trotzdem wurde diese Person, der man Charakter, Unbeugsamkeit, aufrechten Gang, ja, selbst Widerstand gegen Totalitarismus angedichtet hat, öffentlich geehrt und mit deutschen Verdienstorden ausgezeichnet – und das ungeachtet der Tatsache, dass die vielfach Geehrte lügt, täuscht und plagiiert.

Selbst wenn irgendwo Meriten literarischer oder künstlerischer Art, die ich nicht erkennen kann, da sein sollten, reicht das nicht aus, um die Amoralität der Autorin und deren eklatante Verfälschung von Realität und Geschichte zu überdecken.

Weshalb stellt sich ein deutscher Politiker dann trotzdem hin, namentlich der Präsident des Deutschen Bundestages Norbert Lammert, weshalb exponiert er sich und schwingt eine Lobrede auf eine Person mit erfundenem Lebenslauf, die – von Anfang an antideutsch ausgerichtet und als privilegierte Mitläuferin einer kommunistischen Diktatur – nach wie vor polarisiert und deren Negativeigenschaften alles überragen, was an Werten von einem zu ehrenden Vorbild erwartet werden kann?

Was die Deutschen – Politiker, Claqueure und fügsame, loyale Staatsbürger – noch nicht begriffen haben: nicht der Name zählt, nicht die äußere Hülle, sondern die Substanz, der der Gestus gilt, das Prinzip!

Wie kann der Deutsche, nachdem er sich historisch schon mehrfach verrannt hat, den Unwert zum Wert erklären und erneut ein falsches Prinzip würdigen?

Als Idealist und deutscher Patriot – der auch in schweren Zeiten für diese Republik eintrat, während Herta Müller diesen Staat bekämpfte – lasse ich mir mein Deutschland von opportunistischen Politikern dieser Art, die kommen und gehen, nicht kaputtmachen!

 

 

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