Donnerstag, 17. Juni 2021

Zankapfel „Homosexualität“ spaltet die europäische Werteordnung

 

  Zankapfel „Homosexualität“ spaltet die europäische Werteordnung[1]

In Ungarn oder in Polen wird eine homosexuell orientierte Person wohl kaum Minister, noch in ein hohes politisches Amt aufsteigen, denn, europäische Werteordnung hin oder her, „Homosexualität“ wird in diesen beiden europäischen Staaten gesellschaftlich nicht akzeptiert – und in anderen Ländern Osteuropas, die heute zur EU gehören auch nicht, was auch für Russland, die Ukraine und andere Anrainerstaaten gilt.

Kann die EU anderen Staaten Europas eine Sexualmoral aufzwingen, die nicht natürlich gewachsen ist, die aus religiösen und anderen Gründen angelehnt wird?

Wer der Bibel auch heute noch vertraut, der lese nach, was in dem Alten Testament zu diesem Thema ausgesagt wird oder, was Paulus in dieser Frage im neuen Testament sagt. Der Vatikan weiß noch, was dort steht – und der Papst hält sich daran zumindest im priesterlichen Bereich, während die „Liberalen“ Europas den Völkern im Osten dieses alten Kontinents – in de facto höchst intoleranter Weise - eine Haltung aufzwingen wollen, die von den Menschen nicht gewollt ist, weil sie nicht gefühlt, nicht natürlich gewachsen ist.

Was ist noch gesund? Wo beginnt bereits die Dekadenz? Muss die Ausrichtung einer Minderheit von allen akzeptiert werden, nur weil einige politische Kräfte glauben, dass dies so sein sollte?

Ein Tabu?

Weil der zum Kuschen und zum Ducken erzogene Deutsche fügsam ist und auch nicht selten feige, geht man hier im Land einer kritischen Diskussion aus dem Wege und fügt sich, weil man ja modern und politisch korrekte sein will. Doch im Osten Europas[2] gehen die Uhren anders, die Völker fühlen anders, denken anders – und sie wollen nicht vom Westen bevormundet werden, schon gar nicht auf dem Gebiet der sexuellen Orientierung, denn diese ist wesenhaft und hat sehr viel mit Gewissensfreiheit und Selbstsein zu tun, individuell wie gesellschaftlich.

Wir sollten aufhören, die Ungarn, die Polen, die Russen in dieser Frage medial zu beschimpfen!

Suum cuique!?

Ein Blick in die antike Geschichte ist vielleicht hilfreich: Was bei den alten Griechen noch legitim und sozial akzeptiert war, nämlich die „Männerfreundschaft“ und die „Knabenliebe“, wurde im aufziehenden Christentum als Sünde definiert, abgelehnt, bekämpft und währte fast so zweitausend Jahre – und nun, wollen wir zurück zu „Freiheiten“, die nur „Pseudo-Freiheiten“ oder gar - der Familie und dem Staatswohl entgegengesetzte - Dekadenz-Phänomene sind?

Der tumbe Teutsche geht mit seinem Hund spazieren und schaut anschließend Fußball.



[1] Insofern eine solche Hierarchie überhaupt besteht.

[2] Erst im Alter von 20 Jahren, im kommunistischen Gefängnis, wurde ich, von einem Homosexuellen bedrängt. konkret mit der Materie konfrontiert. Näheres in meine Widerstandswerk „Symphonie der Freiheit“, 2008. 

 


 Bücher von Carl Gibson, zum Teil noch lieferbar.

Carl Gibson, 

Natur- und Lebensphilosoph, ethisch ausgerichteter Zeitkritiker,

Naturfotograf, im Jahr 2020



Mehr zu Carl Gibson, Autor,  (Vita, Bibliographie) hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Gibson_(Autor)

https://de.zxc.wiki/wiki/Carl_Gibson_(Autor)

(Das Wikipedia-Porträt Carl Gibsons in englischer Sprache)


https://www.worldcat.org/identities/lccn-nr90-12249/



Copyright: Carl Gibson 2021.



 

 

 

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